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OT: Mein Mann - Notarzt

9. September 2013 um 7:59

OMG, ich mache mir so wahnsinnige Sorgen.
Bitte, bitte drückt uns die Daumen, dass es nix schlimmes ist!

Er hatte schon einen Schlaganfall (2008) sowie einen Herzinfarkt (2011). Heute Früh, kurz nach dem Aufstehen, hatte er ein wahnsinniges Brennen im Herzbereich, sowie in den Armen, bekam keine Luft mehr, war verwirrt und käsebleich.
Ich also die Rettung gerufen.
Notarzt war 10 min später hier, mein Schatz hat sich hinuntergeschleppt, damit die Kinder nix mitbekommen.
Dann hör ich den Christophorus (Rettungshubschrauber).

Er wurde jetzt ins KH geflogen. Ich würde am liebsten heulen, aber muss mich wegen der Kinder zusammenreißen.

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9. September 2013 um 8:38

Danke Euch
für's Daumen drücken und die lieben Worte.

Nein, habe leider niemanden - wir sind erst seit kurzem hier.
Meine Mama ist vor Jahren schon gestorben, Geschwister habe ich keine, mein Papa ist vor 27 Jahren untergetaucht; ähnlich bei der Familie meines Mannes. Sein Bruder wohnt knappe 4 Stunden entfernt. Freunde habe wir hier (noch) nicht.

Mein Mann wird im Dezember 34. Er ist doch noch so jung!

Mich ängstigt das so, dass ihn die Rettung nicht ins KH gebracht hat, sondern dass der Hubschrauber kam.
EinGlasSekt... : ich hoffe, Du hast Recht und dass es hier auch der Fall ist!

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9. September 2013 um 8:55

Oh gott...
Ich drück euch auch die daumen!!!

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9. September 2013 um 9:02

Wo wohnst du?
Der Hubschrauber wird immer eingesetzt, weil er einfach schneller ist. Mach dir deswegen keine Sorgen, das hat nix zu bedeuten!

Hoffe, es ist nix schlimmes bzw dass ihr es rechtzeitig erkannt habt!

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9. September 2013 um 9:13

Update
Habe gerade einen Anruf vom KH bekommen.
Der Arzt sagte, es ist ein akuter Myokard(Herz)infarkt.
Er ist zur Zeit "stabil", wird innerhalb der nächsten 30 Min. in ein anderes KH geflogen, zwecks Herzkatheteruntersuchung.

Ich wohne in Ö (Burgenland, in der Nähe von Lockenhaus).
Ich komme schon irgendwie zurecht, aber mir gehen 1000 Dinge durch den Kopf.
Was wenn ich nicht sofort reagiert hätte oder die Rettungskette nicht so gut funktioniert hätte? Ich will mir das gar nicht ausmalen.

Ich mache mir mal einen Tee. Ich muss mich irgendwie beruhigen.
Danke, dass Ihr an uns denkt!

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9. September 2013 um 9:14

Ohje
erstmal ganz fest die Daumen drück, dass es nicht so schlimm ist.

Was den Rettungshubschrauber betrifft: bei uns ist es zur Zeit so, dass es nur 1 Notarztwagen für einen großen Bereich gibt. Und wenn der im Einsatz ist, dann kommt der nächste Notarzt mit Hubschrauber. Also man kann wegen dem Hubschraubereinsatz nicht gleich auf die Schwere des Notfalls schließen.

Hoffen wir mal, dass dein Mann sich nur nen Nerv eingeklemmt hat (oder es was anderes harmloses ist) und er wieder ganz schnell bei dir sein kann.

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9. September 2013 um 11:14

...
Ich hoffe auch, dass es kein großer Infarkt war, also nicht zuviel Gewebe abgestorben ist. Vielleicht kommt er ja mit einem blauen Auge davon. Ich hoffe es soooo sehr.

@fueschie: 21?!? Oh Gott, schrecklich!

Sein Bruder hat selbst genug Probleme, körperlich sowie psychisch. Er war selbst erst im Krankenhaus und da möchte ich ihn ehrlich gesagt nicht noch zusätzlich belasten.

Werde am Nachmittag mal zur Nachbarin rüberschauen. Vielleicht kann ihr Sohn (er ist Kindergartenhelfer) auf die beiden Mittleren schauen, damit ich mit der Großen und dem Baby ins KH kann - hoffe, sie ist so lieb und fährt mich. Ohne Auto hier in der Pampa wird's schwierig, Taxi ist für die weite Strecke zu teuer, die Busverbindungen sind: naja.
Zur Not fahr ich öffentlich hin, nehme mir ein Zimmer mit den Kids und fahre am nächsten Tag wieder heim.




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9. September 2013 um 11:27

Oh nein
Das ist ja schlimm
Drücke euch die Daumen...

LG

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9. September 2013 um 11:34

Update 2
Er hat mich soeben angerufen.
Tat so gut seine Stimme zu hören.

Er hatte jetzt die Herzkatheteruntersuchung, da wurde ein Blutgerinnsel entdeckt und abgesaugt/verschlossen.
Liegt auf der Überwachungsstation.

Sein Bruder hat vorhin mit dem Arzt gesprochen, Prognosen kann er keine abgeben, zZ ist mein Schatz stabil.

Ich hoffe, dass da nix mehr nachkommt und er stabil bleibt und alles gut ausgeht.

@Nutella: Seit dem Schlaganfall muss er Blutverdünner nehmen. Seine Probleme kommen von den Arterien, sein Bruder hat immer wieder Probleme mit den Venen (immer wiederkehrende Thrombosen).
Der Vater von den beiden war und ist ebenfalls in Behandlung (Herzprobleme).
Bis jetzt weiß man nicht, was das auslöst, woher es wirklich kommt oder ob da eine Art "Vererbung" Schuld ist.
Der Vater möchte ja mit beiden nix zu tun haben und ist auch nicht bereit sich dahingehend untersuchen zu lassen (kenn mich da nicht so genau aus, aber es wäre eine Blutuntersuchung um erbliche Veranlagung vestzustellen/auszuschließen).

Beim Schlaganfall haben sie vermutet, dass es der Stress und die Lebensweise war (selbstständig, enorm viel und körperlich anstrengende Arbeit, dazu noch viel Sport, kaum Schlaf und der verdammte Zigarettenkonsum).

Er war zuerst in Oberwart, jetzt ist er in Eisenstadt. Hoffe, er ist dort gut aufgehoben.

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9. September 2013 um 11:40
In Antwort auf ladeeluck13

Update 2
Er hat mich soeben angerufen.
Tat so gut seine Stimme zu hören.

Er hatte jetzt die Herzkatheteruntersuchung, da wurde ein Blutgerinnsel entdeckt und abgesaugt/verschlossen.
Liegt auf der Überwachungsstation.

Sein Bruder hat vorhin mit dem Arzt gesprochen, Prognosen kann er keine abgeben, zZ ist mein Schatz stabil.

Ich hoffe, dass da nix mehr nachkommt und er stabil bleibt und alles gut ausgeht.

@Nutella: Seit dem Schlaganfall muss er Blutverdünner nehmen. Seine Probleme kommen von den Arterien, sein Bruder hat immer wieder Probleme mit den Venen (immer wiederkehrende Thrombosen).
Der Vater von den beiden war und ist ebenfalls in Behandlung (Herzprobleme).
Bis jetzt weiß man nicht, was das auslöst, woher es wirklich kommt oder ob da eine Art "Vererbung" Schuld ist.
Der Vater möchte ja mit beiden nix zu tun haben und ist auch nicht bereit sich dahingehend untersuchen zu lassen (kenn mich da nicht so genau aus, aber es wäre eine Blutuntersuchung um erbliche Veranlagung vestzustellen/auszuschließen).

Beim Schlaganfall haben sie vermutet, dass es der Stress und die Lebensweise war (selbstständig, enorm viel und körperlich anstrengende Arbeit, dazu noch viel Sport, kaum Schlaf und der verdammte Zigarettenkonsum).

Er war zuerst in Oberwart, jetzt ist er in Eisenstadt. Hoffe, er ist dort gut aufgehoben.

*festzustellen
sollte das heißen.
Die Untersuchung wäre irgendwas mit "genetische Disposition". Der Vater weigert sich und schaltet total auf stur.
Mama hat er leider keine mehr - sie hat sich, als die beiden Kinder klein waren, das Leben genommen.

Achja, der 1. Herzinfarkt kam von einer Herzmuskelentzündung, die er offenbar übergangen hat. Haben sie 2011 zumindest vermutet.

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9. September 2013 um 12:18

Danke Euch so sehr
für die aufbauende Worte und die lieben Genesungswünsche! Ihr seid toll!

@ 7thdaughter: Darf ich fragen, welches Mittel Dein Vater bekommen hat? Marcumar? Auf das wollen sie meinen Schatz nämlich jetzt einstellen. Aber man hört da soviele negative Sachen, ständiger Kontrollbedarf, Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, bestimmte Lebensmittel meiden (ich glaub Vit.K war das...),....?
Davor hat er ja nur ThromboASS genommen.

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9. September 2013 um 17:08

Ohje!
Erstmal alles Gute für deinen Mann und euch natürlich!

Vieles wurde ja schon geschrieben, aber einen Tipp hab ich evtl. noch. Ich wohne zwar in Deutschland, aber ich gehe davon aus, dass es das in Österreich auch gibt.

Wir haben bei dem Kardiologen, wo ich damals gearbeitet habe Schulungen gemacht, für Patienten die auf Marcumar angewiesen sind. Das hat zwar nur in extrem seltenen Fällen die Krankenkasse bezahlt, aber es kostete bei privater Zahlung knapp 1000 Euro inkl. dem Gerät. Das ist zwar sehr viel Geld, aber sollte man sich das erlauben können und wirklich lang (lebenslang) auf Marcumar angewiesen sein, würde ich das durchaus empfehlen. Die Pat. wurden erstmal auf ne stabile Dosis eingestellt und konnten dann regelmässig von zu Hause aus messen. Somit entfiel die wöchentliche Kontrolle beim Hausarzt oder Kardiologen. (Natürlich sofern die Werte immer in Ordnung sind).

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9. September 2013 um 17:25

Danke für die Erläuterungen
bzgl. Marcumar und den neueren Medikamenten.
Kenn mich damit so überhaupt nicht aus. Hatte ja nie damit zu tun.
Der Bruder von meinem Schatz wurde vor kurzem auch auf Marcumar eingestellt - das andere Medikament, weiß jetzt nicht genau welches - hat er nicht vertragen.

Das mit den Schulungen für Patienten hört sich und finde ich jetzt auch nicht sooo teuer.

Habe vorhin mit meinem Schatz nochmal telefonieren können. Er ist noch auf der Überwachungsstation, hat einen Druckverband, muss ruhig liegen, er ist weiterhin stabil, am späten Abend (so gegen 20 h) sollte der Primar kommen. Mal schauen, ob wir dann was genaueres wissen.

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10. September 2013 um 10:54

Lieb, dass Du fragst
Der Primar war gestern nicht mehr bei meinem Mann. Wissen also noch nichts genaueres.
Habe heute Früh mit ihm telefoniert, es geht ihm schon besser 23 , er hat schon wieder Hunger .
Gestern war er doch ziemlich erledigt, müde und hatte starke Schmerzen.

Ich habe mich gestern, so gut es ging, mit Wäschewaschen, Auräumen, etc. abgelenkt. Habe auch sehr lange mit meinem "Schwager" (mein "Mann" und ich sind ja noch nicht verheiratet) telefoniert.
Zum Glück sind meine Kids so pflegeleicht, naja, außer der Großen, die steckt mitten in der Pubertät.
Nachts sind dann bei mir die Tränen geflossen.

Heute geht's mir ganz gut. War einkaufen mit den beiden Mittleren und dem Baby und dann noch eine Runde spazieren (Pferde, Gänse, Hühner anschauen).
Alle Leute im Dorf, die uns begegnet sind, haben gefragt, was los war/ist - war etwas mühsam. Sie waren ganz perplex, dass es ein akuter Herzinfarkt war. Der Sani gestern meinte nämlich zu den Schaulustigen, dass es vermutlich nur eine Panikattacke sei.
Gott sei Dank war der Arzt im Christophorus "auf Zack" und hat richtig reagiert.

Jetzt wartet mein Mann auf die Visite und ich auf seinen Anruf.


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10. September 2013 um 10:56
In Antwort auf ladeeluck13

Lieb, dass Du fragst
Der Primar war gestern nicht mehr bei meinem Mann. Wissen also noch nichts genaueres.
Habe heute Früh mit ihm telefoniert, es geht ihm schon besser 23 , er hat schon wieder Hunger .
Gestern war er doch ziemlich erledigt, müde und hatte starke Schmerzen.

Ich habe mich gestern, so gut es ging, mit Wäschewaschen, Auräumen, etc. abgelenkt. Habe auch sehr lange mit meinem "Schwager" (mein "Mann" und ich sind ja noch nicht verheiratet) telefoniert.
Zum Glück sind meine Kids so pflegeleicht, naja, außer der Großen, die steckt mitten in der Pubertät.
Nachts sind dann bei mir die Tränen geflossen.

Heute geht's mir ganz gut. War einkaufen mit den beiden Mittleren und dem Baby und dann noch eine Runde spazieren (Pferde, Gänse, Hühner anschauen).
Alle Leute im Dorf, die uns begegnet sind, haben gefragt, was los war/ist - war etwas mühsam. Sie waren ganz perplex, dass es ein akuter Herzinfarkt war. Der Sani gestern meinte nämlich zu den Schaulustigen, dass es vermutlich nur eine Panikattacke sei.
Gott sei Dank war der Arzt im Christophorus "auf Zack" und hat richtig reagiert.

Jetzt wartet mein Mann auf die Visite und ich auf seinen Anruf.


Tippfehler
bitte ich zu entschuldigen.

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10. September 2013 um 15:50

Danke,
raspberry!
Naja, ich bin's gewohnt, auch in schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht aufzugeben. Das Leben hat mich da so einige Lektionen gelehrt. Leider.
Gebe mein Bestes stark zu bleiben, schon alleine der Kinder wegen.
Aber am Abend, wenn alle anderen schlafen, da werde ich so manches Mal schwach und weine oder bin verzweifelt.
Also sooo tapfer/stark bin ich gar nicht.

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10. September 2013 um 16:00

Update
Eigentlich sollte er heute im Laufe des Tages auf die "normale" Station kommen. Er hatte in der Nacht jedoch Herzrhythmusstörungen - daher ist er noch auf der Überwachungsstation. Auch die Blutdruckwerte schwanken sehr stark und sind nicht okay.
Das wird jetzt alles medikamentös behandelt und beobachtet.
Aufstehen darf er zZ nur um auf dieToilette zu gehen.
Wenn keine weiteren "Zwischenfälle" eintreten, wird er morgen entweder auf eine andere Station verlegt oder ins Krankenhaus, in dem er zuerst war.
Am Abend kommt noch mal eine Arztvisite.

Eigentlich wollten wir ihn morgen besuchen, aber nachdem wir noch nicht wissen, wohin er kommt od. ob er weiterhin auf der Überwachungsstation bleiben muss, wird das wohl nichts.
Mal schauen, vielleicht wissen die Ärzte am Abend ja schon mehr.

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10. September 2013 um 17:36


Das sind ja keine guten Nachrichten.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es deinem Mann schnell wieder besser geht und es hoffentlich nichts allzu schlimmes ist.
Und für dich auch ganz starke Nerven und viel Kraft.

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