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OT: Meine Nachbarin schreit ihre Kinder an

3. Januar 2018 um 17:53

Hallo ihr Lieben,

nach knapp 2 Wochen Urlaub ziehe ich wieder das selbe Fazit wie nach den Herbstferien und Wochenende: Meine Nachbarin kann nur schreien.
Wenn es ihre beiden Kinder wären (1 und 2 Jahre), die schreien, okay, aber die Kinder hört man fast gar nicht. Diese Frau ist trotzdem nur am schreien. Ich werde auch laut, wenn mein vorpubertierender Sohn (7) mich zur Weißglut treibt, aber diese Frau redet gar nicht anders mit den Kindern. Teilweise flüchten wir schon im Urlaub und am Wochenende aus der Wohnung, weil uns dieses Geschreie schon fast aggressiv macht. Ich bin schon froh, dass ich ab heute wieder  arbeiten gehen konnte.

Diese Frau braucht Hilfe. Ich biete ihr meine Hilfe nicht mehr an. Habe ich 1x gemacht und seitdem bin ich das asoziale Weib aus dem Dachgeschoss, dass keine Ahnung von Kindern hat (hat sie mir direkt so gesagt). 
Kindergeschrei nehme ich sehr gern hin,  aber nicht das ununterbrochene Gebrüll einer erwachsenen Frau, die anscheinend nicht sehen will, dass sie Hilfe braucht.
Mir tun die Kinder leid. Gestern habe ich erst wieder eine Situation mitbekommen, die mir einen dicken Hals macht. 
Ich habe im Hausflur Wäsche aufgehangen und sie kam mit beiden Kindern von der Kita und hat schon im Hausflur wieder angefangen zu brüllen, dass ihre Kinder belastend sind. In ihrer Wohnung ging es weiter, weil die unqualifizierten Nu*ten aus der Kita einen Knoten in die Schnürsenkel eines Kindes gemacht hätten und das nur um sie daheim zu ärgern. Diese Wut bekam die zweijährige Tochter mit voller Wucht ab. Die Kleine wurde angeschien, dass sie zu bekloppt sei beim ausziehen der Schuhe zu helfen. Die Frau ist keifend durch die Bude getrampelt und hat die Kinder unenterbrochen angeschrien.
Das ging wirklich den ganzen Abend und so geht das jeden Tag. Es wird ab dem aufstehen gebrüllt. Das ist dort der normale Umgangston. Wenn die Kinder mal einen Trotzamfall haben, dann ist das Motto der Frau "Ich muss lauter sein.". Sie übertönt die Kinder regelrecht. 
Gerade brüllt sie wieder...

Was will ich von euch?  
Ich möchte den Kindern helfen, denn die tun mir leid. Ich habe nun wirklich nicht viel freie Zeit, bin voll arbeiten, habe eine Haushalt über 100qm und ein schulpflichtiges Kind und hätte mich trotzdem bereiterklärt die Kinder mal mit auf den Spielplatz zu nehmen, wenn ich eh mit meinem Sohn gehe, damit sie entlastet ist. Das ist nicht gewünscht und ich wurde beleidigt.
Was kann man machen? Einfach hinnehmen will ich das Gebrüll nicht, weil mich das chon selbst aggressiv macht. Kann man das Jugendamt einschalten, damit sie entlastet wird? Die Kinder gehen ja bereits in die Krippe.
Ich bin eigentlich nicht der Typ, der schnell nach dem Jugendamt schreit, aber für mich ist das da unten eine Kindeswohlgefährdung. Die Kleinen werden psychisch so fertig gemacht. Wir reden hier nicht von einem Mal, weil die Kinder die Grenzen überscheiten sondern von einem immer. Die Kinder kennen es geht nicht anders und machen kein Muh und kein Mäh, wenn die Mutter verbal ausrastet.

Was kann man machen?


Liebe Grüße 
Carpe

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3. Januar 2018 um 18:43

Finde auch das ist ganz klar eim Fall für das Jugendamt ! 

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3. Januar 2018 um 19:15

Einen Vater gibt es auch. Er ist unter der Woche arbeiten. Ihm ist die ganze Sache ziemlich peinlich. Wenn er uns im Treppenhaus sieht, dann entschuldigt er sich für die Lautstärke der Kinder. Ihm habe ich in der Situation auch schon gesagt, dass die Kinder nicht das Problem sind. 
Beide wirken auf mich eher unbeholfen. Er scheint auch ihr "Prügelknabe" zu sein. Mit ihm redet sie wie mit den Kindern.

Da werde ich doch mal das Gespräch mit dem Jugendamt suchen. Ich danke euch.

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3. Januar 2018 um 19:57

Jugendamt! Unverzüglich! Die Frau braucht Familienhilfe. Beim Lesen deines Posts wurde mir immer schwerer ums Herz ... die Kinder sind ihre Frustablagestelle und werden psychisch permanent klein gemacht! 
Jeder von uns ist mal genervt von den Kindern oder wird mal laut, aber das scheint der "normale Umgangston" in dieser Familie zu sein und das geht gar nicht! 

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4. Januar 2018 um 6:49

Allein dass mit den Schuhbändern...weil die Nu....t..n im Kindergarten. ...finde ich echt nicht normal. Laut wird denke ich jeder mal und genervt, aber das finde ich echt nicht mehr normal.

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4. Januar 2018 um 19:42

Ich würde dennoch das Jugendamt einschalten. Die können Hilfe anbieten und auch schauen ob sie tatsächlich "nur" schreit.

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4. Januar 2018 um 21:52

Du hast das weiter oben richtig geschildert julchen . Gute Antwort! 

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5. Januar 2018 um 17:05

Filmreihe: "Wenn Eltern zur Gefahr werden"
 5 Teile, im Teil 1 gehts gleich zur Sache.
Nichts für schwache Nerven!!

https://m.youtube.com/watch?v=h0xzVloqIqg

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22. Januar 2018 um 8:32

Hallo ihr Lieben,

ich möchte ein Update schreiben.
Ich hatte mich dazu entschlossen den sozial-psychiatrischen Dienst einzuschalten, da dieser weitere Schritte einleitet, wenn nötig.
Von einer Mitarbeiterin hatte ich dann schon am nächsten Tag einen Zettel im Briefkasten, dass sie niemanden angetroffen hat, aber eine Nachricht hinterlassen hat und es auch wieder versuchen wird.
3 Tage später habe ich diese Mitarbeiterin vor unserem Haus angetroffen. Die Nachbarin war zu Hause, aber öffnete nicht die Tür. Ich bat sie dann in meine Wohnung und wir konnten uns in Ruhe unterhalten. Es hat auch nicht lange gedauert und sie konnte sich selbst von dem Spektakel unter uns überzeugen. Sie ging nochmal klingeln und die Mutter öffnete die Tür, es gab lautes Geschrei im Hausflur und eine knallende Tür.
Das Jugendamt wurde eingeschalten.

Vor 2 Wochen hat mich eine Freundin (arbeitet beim Bäcker gegenüber) angesprochen, da sie weiß, dass ich mit dieser Familie in einem Haus lebe. Sie hatte mich auf diese Leute angesprochen und ob die zu Hause auh so schlimm seien. Sie hat mir erzählt, dass sie die Eltern auch in ihrem Laden schon mehrfach ermahnen musste, dass sie die Kinder nicht so anschreien und grob anfassen sollen. Ich hatte ihr dann von meinem Gespräch mit der Mitarbeiterin vom sozial-psychiatrischen Dienst erzählt und habe ihr auch deren Nummer gegeben. Bei ihr hatte sie sich dann auch gemeldet.

Bis jetzt ist es weiterhin so laut. Ich habe letzten Samstag die Polizei gerufen, weil die Dame um 24 Uhr ausgerastet ist. Danach war bis 7 Uhr Ruhe.
Alle Nachbarn haben sich mittlerweile beim Jugendamt gemeldet. Mal schauen wie das weiter läuft.
Ich befürchte nur, dass die Eltern glauben, dass sie vor den Konsequenzen flüchten können. Seit Donnerstag hängt bei uns ein Schild am Zaun, dass unser Vermieter neue Mieter ab Mai für deren Wohnung sucht. Laut meiner Freundin, die beim Bäcker arbeitet, haben die Eltern wohl auch erwähnt, dass sie zu ihrem alten Wohnort zurück wollen, weil hier alle doof sind. Sie hatten dort auch mit ihren Nachbarn Probleme und ein Jugendamt gibt es aber auch da.

Mal schauen wie es weiter geht.

Liebe Grüße

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22. Januar 2018 um 9:28
In Antwort auf carpe3punkt0

Hallo ihr Lieben,

ich möchte ein Update schreiben.
Ich hatte mich dazu entschlossen den sozial-psychiatrischen Dienst einzuschalten, da dieser weitere Schritte einleitet, wenn nötig.
Von einer Mitarbeiterin hatte ich dann schon am nächsten Tag einen Zettel im Briefkasten, dass sie niemanden angetroffen hat, aber eine Nachricht hinterlassen hat und es auch wieder versuchen wird.
3 Tage später habe ich diese Mitarbeiterin vor unserem Haus angetroffen. Die Nachbarin war zu Hause, aber öffnete nicht die Tür. Ich bat sie dann in meine Wohnung und wir konnten uns in Ruhe unterhalten. Es hat auch nicht lange gedauert und sie konnte sich selbst von dem Spektakel unter uns überzeugen. Sie ging nochmal klingeln und die Mutter öffnete die Tür, es gab lautes Geschrei im Hausflur und eine knallende Tür.
Das Jugendamt wurde eingeschalten.

Vor 2 Wochen hat mich eine Freundin (arbeitet beim Bäcker gegenüber) angesprochen, da sie weiß, dass ich mit dieser Familie in einem Haus lebe. Sie hatte mich auf diese Leute angesprochen und ob die zu Hause auh so schlimm seien. Sie hat mir erzählt, dass sie die Eltern auch in ihrem Laden schon mehrfach ermahnen musste, dass sie die Kinder nicht so anschreien und grob anfassen sollen. Ich hatte ihr dann von meinem Gespräch mit der Mitarbeiterin vom sozial-psychiatrischen Dienst erzählt und habe ihr auch deren Nummer gegeben. Bei ihr hatte sie sich dann auch gemeldet.

Bis jetzt ist es weiterhin so laut. Ich habe letzten Samstag die Polizei gerufen, weil die Dame um 24 Uhr ausgerastet ist. Danach war bis 7 Uhr Ruhe.
Alle Nachbarn haben sich mittlerweile beim Jugendamt gemeldet. Mal schauen wie das weiter läuft.
Ich befürchte nur, dass die Eltern glauben, dass sie vor den Konsequenzen flüchten können. Seit Donnerstag hängt bei uns ein Schild am Zaun, dass unser Vermieter neue Mieter ab Mai für deren Wohnung sucht. Laut meiner Freundin, die beim Bäcker arbeitet, haben die Eltern wohl auch erwähnt, dass sie zu ihrem alten Wohnort zurück wollen, weil hier alle doof sind. Sie hatten dort auch mit ihren Nachbarn Probleme und ein Jugendamt gibt es aber auch da.

Mal schauen wie es weiter geht.

Liebe Grüße

oh nein das ist eine weitverbreitete masche.... wenn das Jugendamt ungemütlich wird , zieht man in ein anderen Ort wo es eine andere Zuständigkeit gibt. Oft bekommt es das JA nicht auf die reihe sich korrekt auszutauschen und die Familien gehen unter.

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23. Januar 2018 um 20:24

da muss ich dir das erste mal zustimmen , dieses eine Wort drückt es in diesem Moment richtig aus (sonst finde ich dich ziemlich ätzend und kann dir zu 99% nicht zustimmen   )

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7. Dezember 2018 um 23:49

Ich habe diesen Beitrag jetzt erst gelesen...
Wenn man fragen darf, wie hat sich die Situation denn weiter entwickelt?

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8. Dezember 2018 um 14:29
In Antwort auf annabenc1

Ich habe diesen Beitrag jetzt erst gelesen...
Wenn man fragen darf, wie hat sich die Situation denn weiter entwickelt?

Kann ich dir nicht sagen. Bis zu deren Auszug gab es keine Veränderungen. 
Ende April sind sie ausgezogen. Hatte dann nochmal mit dem JA gesprochen und das fiel nicht mehr in ihren Zuständigkeitsbereich, weil sie in eine andere Stadt gezogen sind. 

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8. Dezember 2018 um 20:45

Oh je, die armen Kinder. Man kann nur hoffen, das es auch da wieder Nachbarn gibt, die sich kümmern und sorgen und das es "nur" beim Brüllen bleibt.

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