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Ot: minimalistisch leben

9. Januar 2016 um 23:56

Hallo ihr Lieben, durch einen Threat zum oben genannten Thema, habe ich mir Gedanken über den Lebensstil gemacht, den mein Mann und ich schon lange verfolgen. Wir haben gekauft was das Zeug hält... wir haben so viel Zeugs, alles im Überfluss und sind noch immer nicht zufrieden. Das Resultat... kaum Geld, am ende red Monats ist alles weg. Wir haben einen Kredit und einen Dispo den wir abbezahlen müssen und bekommen es nur schwer hin, da wir das Geld zum Fenster hinaus werden. Das ist uns alles in letzter Zeit bewusst geworden. Deshalb unser Ziel: Minimalistisch oder zu mindest sehr viel minimalistisches Leben als bisher. Aber wie geht man das am besten an? Gibt es hier Minimalisten und wenn ja, wie seit ihr darauf gekommen? Oder lebt ihr schon immer so? Was gibt es sonst noch für Vorteile, wenn man den Spareffekt mal außer acht lässt? Ich freue mich auf eure Antworten

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10. Januar 2016 um 0:26

Guck dich um
schau mal im Bad nach was da alles rum steht. Brauchst du noch ein Shampoo? Noch ein Duschgel? Wie viel Wimperntusche brauchst du tatsächlich? Wie viele Lebensmittel werft ihr weg weil zuviel im Wagen gelandet ist? Wie viele Klamotten habt ihr die ihr nicht anzieht? Braucht man wirklich Neues oder was ist mit der Bluse die nur in vergessenheit geraten ist? Das waren alles Fragen die ich mir gestellt habe und ich habe nur sporadisch aufgeschrieben was wir ausgeben. Mir hat es aber schon gereicht ne "Bestandsaufnahme" zu machen um zu sehen das wir so viel haben, das erstmal nichts dazu gekauft werden muss. Wichtig war für mich auch zu lernen erst Sachen (Shampoo, Duschzeug, Putzmittel, Waschmittel etc) aufzubrauchen bevor ich Neues kaufe. Mir geht es wesentlich besser seitdem nicht mehr so viel rum steht. Mir hat das schon echt zugesetzt und vorallem das putzen im Bad hat mich enorm genervt weil alles doppelt und 3 fach rum stand und erst weg geräumt werden musste. Morgens den Weg zum Bäcker vermeide ich mittlerweile und habe diverse "Snacks" in der Arbeit gelagert. Vorallem das Geld beim Bäcker ist enorm viel gewesen. Das war mir absolut nicht klar weil es "nur" klein Beträge waren. Mit der Zeit läuft das von ganz allein obwohl das zu Anfang echt schwierig war.

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10. Januar 2016 um 0:39

Man
kann sich angewöhnen, sich bei jedem einzelnen kauf zu fragen, ob man dieses ding wirklich BRAUCHT. drei paar gute stiefel im schrank? dann braucht es kein viertes. die 40-euro-lidschattenpalette, obwohl man sich alle jubeljahre richtig aufbrezelt? unnötig. die 3-euro-packung tannenzapfen als weihnachtsdeko, die man auch für lau im wald bekommt? wozu? das gerade neu rausgebrachte smartphone braucht es auch nicht, wenn das alte noch prima funktioniert und vll nur ein paar kratzer hat. usw und so fort.

planen hilft auch, fängt beim nahrungsmitteleinkauf, bei dem mal eben drei, vier packungen knabberzeug für abends im wagen landen, an.

ausmistaktionen mit anschließendem verkauf/verschenken sind auch super. alle dinge, die schon jahrelang ungenutzt in schränken oder im keller rumstehen, sollten gnadenlos rausfliegen. nur darf man dann den gewonnenen platz nicht mit neuem zeugs füllen.

ich wollte letztendlich anders leben als vom elternhaus gewohnt. ohne die ganze deko, die wild dicht an dicht steht, weil man mal was hier und mal was da mitnimmt. ohne vollen kühlschrank, in dem min. 50% der lebensmittel teilweise verschlossen vergammeln und ich weigere mich auch, mich wirklich jede saison mit neuen klamotten einzudecken, wenn alles noch passt und heil ist. und das sind ja nur beispiele...mit dem auszug konnte ich das dann selbst in die hand nehmen. ich fühl mich auch im kopf freier, wenn ich weiß, dass ich nicht komplett von krempel und ballast umgeben bin.

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