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OT Neid macht mich fertig

15. April 2016 um 9:00

Ich habe nicht viele Freundinnen. Nur ein paar. Die Beste habe ich schon "verloren", weil ich es nicht ertragen habe, dass ihr Leben immer perfekt verläuft, während meines seit Jahren schwierig und mühsam ist. Und nein, da geht es nicht nur um Dinge, die man selbst in der Hand hat, sondern auch um Schicksalsschläge oder andere Begebenheiten. Ja, sie kann nichts dafür, dass ich das alles nicht habe und trotzdem tut es mir einfach weh und darum habe ich den Kontakt abgebrochen. Jetzt geht es mir mit der nächsten Freundin so. Sie ist der super extrovertierte Typ, viele Freunde/Bekanntschaften, ständig etwas vor, reist in ferne Länder, hat natürlich seit Jahren eine Beziehung mit einem ganz braven Typen und einen guten Job, wo sie ausgelastet ist - alles verläuft perfekt...Ich habe vor Jahren einen Schickssalsschlag überstehen müssen (Tod in der nahsten Familie) und habe mich dann sehr stark zurückgezogen. Ich bin seit Ewigkeiten ohne Partner mit meinem Sohn, alleinerziehend, habe kaum noch (tiefergehende) soziale Kontakte, unternehme zwar viel mit meinem Kind, aber davon abgesehen ist mein Leben total öde. Und dass obwohl ich mich eigentlich grundsätzlich für eine hübsche, intelligente, nette Frau halte...aber trotzdem verläuft alles "schief". Zum Glück habe ich noch einen Teil meiner Familie, aber man will ja in einem gewissen Alter auch nicht ständig mit seinen Eltern abhängen. Joblos bin ich momentan auch noch dazu, was sich ja hoffentlich bald wieder ändern wird, aber die letzten beiden Jobs waren auch total unterfordernd und auch da frag ich mich, warum es bei mir nichtmal gut passen kann.

Ich weiß, jeder hat ein anderes Leben und man muss damit klar kommen, aber ich frag mich, wann ich aus diesem gefühlten "Loch" jemals wieder herauskomme. Ich kann mir ja nicht ständig nur Freunde suchen, denen es schlechter geht wie mir. Ich will ja nichtmal all das was besagte Freundin oben hat. Ich werde nie der Mensch sein, der 1000 Dinge am Tage unternehmen möchte oder 23842 Freunde hat, ständig Fernreise unternehmen will... Aber trotzdem beneide ich sie und überlege jetzt auch hier, den Kontakt abzubrechen. Obwohl es eigentlich nicht nötig ist, weil sie sich ohnehin kaum bei mir meldet, obwohl sie ständig am telefonieren ist und sich dauernd mit Leuten trifft (die grundsätzliche Chemie stimmt aber immer noch, wenn wir uns sehen). Ich merke es auch z.B. auf Facebook, dass mich das Leben anderer einfach nur neidisch macht, egal was sie tun, es erscheint mir immer besser und mir kanns dann schnell richtig schlecht gehen. Ich denke, dass es fast schon krankhaft ist bei mir Und dabei bin ich eigentlich glücklich mit meinem Kind und genieße die Zeit...aber trotzdem...

Sorry, ich weiß nicht, was ich jetzt hören will, aber ich musste mir das grad von der Seele schreiben. Vielleicht kann jemand meine Gefühle nachvollziehen?

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15. April 2016 um 10:35

Hmm...
Ich glaube, du musst ein bisschen umdenken... DU bist für dein Leben verantwortlich, DU hast alles in der Hand. Wenn du unglücklich bist, musst du bei dir anfangen und selbst aktiv werden.
Wenn du es schaffst, versuche, weniger zu bewerten... die hat es gut, ich schlecht...

Manche Dinge muss man auch einfach akzeptieren, die sind so, wie sie sind. Man kann in Trauer versinken, sich ärgern, etc. ... oder man lässt es (Natürlich geht das erst nach einer gewissen Zeit!)

Mir hilft es, meine Gefühle ab und an mal rauszulassen. Im Wald schreien so laut ich kann, ins Kissen schlagen... für mich ist das ganz wichtig.
Und das Wichtigste: man muss ehrlich zu sich selbst sein. Das ist mir ganz lange schwer gefallen, aber auf sich selbst zu achten ist ganz wichtig!

Weißt du, ich habe auch so ein Leben... mir haben schon mehrere gesagt, dass sie das nicht aushalten würden. Und trotzdem bin ich (inzwischen, nach langer Zeit, das war viel Arbeit) glücklich. Ich beneide niemanden und sehe inzwischen, dass ich an meiner Situation extrem gewachsen bin.

Ich wünsche dir, dass du das auch schaffst!

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15. April 2016 um 10:48

?
Ich weiß nicht, ob du schonmal in deinem Leben richtig schlimme Sachen durchstehen musstest?? Und davon nicht nur eine, sonderern mehrere zur unfgefähr selben Zeit? Klar gibt es Leute, die stecken alles einfach so weg, aber es gibt eben auch Menschen, die sich da nicht so einfach sind und alles gleich so nehmen können. Genau das ist das Problem, was du schreibst: Wenn man nach einem Trauerfall nicht innerhalb von ein paar Monaten wieder "happy" ist, versteht es bald keiner mehr so richtig. Das Leben geht ja für die anderen weiter. Es passt nicht in unsere Gesellschaft länger traurig zu sein oder dass sich jemand deswegen zurückzieht.

jammern tu ich vor anderen NIE, dabei hätte ich allen Grund dazu. Ich bin ein Mensch, der trägt diesen Schmerz innerlich herum und das ist wahrscheinlich viel schlimmer als wenn jemand ihn auskippt. Aber danke für deine mitfühlende Antwort! Ich versteh sie zum Teil.

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15. April 2016 um 10:50
In Antwort auf nonameproduct

?
Ich weiß nicht, ob du schonmal in deinem Leben richtig schlimme Sachen durchstehen musstest?? Und davon nicht nur eine, sonderern mehrere zur unfgefähr selben Zeit? Klar gibt es Leute, die stecken alles einfach so weg, aber es gibt eben auch Menschen, die sich da nicht so einfach sind und alles gleich so nehmen können. Genau das ist das Problem, was du schreibst: Wenn man nach einem Trauerfall nicht innerhalb von ein paar Monaten wieder "happy" ist, versteht es bald keiner mehr so richtig. Das Leben geht ja für die anderen weiter. Es passt nicht in unsere Gesellschaft länger traurig zu sein oder dass sich jemand deswegen zurückzieht.

jammern tu ich vor anderen NIE, dabei hätte ich allen Grund dazu. Ich bin ein Mensch, der trägt diesen Schmerz innerlich herum und das ist wahrscheinlich viel schlimmer als wenn jemand ihn auskippt. Aber danke für deine mitfühlende Antwort! Ich versteh sie zum Teil.

Aja
und die Sorgen, die diese Leute oft haben, die möchte ich heute gerne haben...

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15. April 2016 um 10:52
In Antwort auf xwhaea

Hmm...
Ich glaube, du musst ein bisschen umdenken... DU bist für dein Leben verantwortlich, DU hast alles in der Hand. Wenn du unglücklich bist, musst du bei dir anfangen und selbst aktiv werden.
Wenn du es schaffst, versuche, weniger zu bewerten... die hat es gut, ich schlecht...

Manche Dinge muss man auch einfach akzeptieren, die sind so, wie sie sind. Man kann in Trauer versinken, sich ärgern, etc. ... oder man lässt es (Natürlich geht das erst nach einer gewissen Zeit!)

Mir hilft es, meine Gefühle ab und an mal rauszulassen. Im Wald schreien so laut ich kann, ins Kissen schlagen... für mich ist das ganz wichtig.
Und das Wichtigste: man muss ehrlich zu sich selbst sein. Das ist mir ganz lange schwer gefallen, aber auf sich selbst zu achten ist ganz wichtig!

Weißt du, ich habe auch so ein Leben... mir haben schon mehrere gesagt, dass sie das nicht aushalten würden. Und trotzdem bin ich (inzwischen, nach langer Zeit, das war viel Arbeit) glücklich. Ich beneide niemanden und sehe inzwischen, dass ich an meiner Situation extrem gewachsen bin.

Ich wünsche dir, dass du das auch schaffst!

Danke
für deine Antwort. Du hast total Recht! Es ist auch nicht an jedem Tag so schlimm dieses Gefühl, aber gestern/heute hat es mich wieder richtig "überschwemmt". Dann kann ich mal wieder weinen und es geht mir schon wieder etwas besser. Ich versuche nicht neidisch zu sein, aber es setzt sich in mir von alleine fest, ist wie Gift...

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15. April 2016 um 11:10

Ja
aber solche Sachen wüsste ich von engen Freundinnen. Natürlich waren da nicht solche Sachen gemeint. Und mit Todesfälle da gehts nicht um eine alte Oma, wo die meisten hier ja schon arg mitgenommen wären/sind. Aber klar, jeder hat ein anderes Temperament und kann mit solchen Dingen besser oder schlechter umgehen. Habe mir meines auch nicht ausgesucht, bin leider ein eben ein sensibler Mensch.

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15. April 2016 um 11:12

Also
Einerseits verstehe ich dich. Du denkst dir "warum haben andere mehr glück als ich? Was hab ich falsch gemacht, dass es bei mir nicht läuft?" Dass du den Kontakt zu den Menschen unterbunden hast, finde ich nicht gut. ABER es ist besser, als wenn du deinen damaligen Freunden missgünstig oder neidisch ggü. aufgetreten wärst.

Ein Schicksalsschlag nach dem anderen zu verkraften ist nicht leicht, das weiß ich leider selber. Am Ende ist es aber tatsächlich so, dass jeder bis zu einem gewissen Stück seines Glückes eigener Schmied ist.

Es ist okay, zu trauern und sich dafür Zeit zu nehmen. Aber so wie du schreibst, scheinst du aus den negativen Gefühlen und Gedanken nicht mehr raus zu kommen. Ich würde dir empfehlen, dir Hilfe zu holen. Oftmals - das weiß ich auch aus eigener Erfahrung - hilft es, mit einem Psychologen über die Probleme zu reden. Er betrachtet die Dinge anders, hört zu und gibt dir Tipps zu Bewältigung deiner Probleme. Es ist aucv niemals zu spät!

Bei mir war es, als mein Opa starb. Er war der Mittelpunkt unserer Familie (klingt doof, aner so war es). Er starb plötzlich und zu jung. Ich durfte keine Trauer zeigen, musste für meine Mutter und Schwester da sein. So wurde ich Depressiv und daraus entwickelte sich eine Essstörung. Und manchmal falle ich in dieses "nach Außen hin stark, obwohl Innen kaputt"-Muster zurück. Dann rede ich mit meinem Psychologen. Er gibt mir seine Sicht der Dinge und Tipps. Nach ein paar Wochen bin ich oft wieder aus dem Tief raus.

Neid ist bis zu einem gewissen Maße nicht schön aber menschlich. Aber bei dir ist es nicht mehr normal ( nicht böse gemeint ). Das wird schon wieder! Das Schicksal mutet uns nur so viel zu, wie wir ertragen können.

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15. April 2016 um 11:52

...
Das Eine sind die Dinge, die Du nicht ändern kannst. Das Andere hast Du selbst in der Hand.
Du findest Dein Leben öde? Dann mach es spannender. Abwechslungsreicher. Das liegt ganz allein an Dir.

Und auch wenn es bei anderen einfach aussieht, ist dem nicht immer so. Vergleichen ist eine ganz gefährliche Nummer.

Wenn Du Dich nicht verstanden fühlst in Deinem Schmerz, dann denke ich könnte eine Therapie helfen. Damit du an Deinem Schmerz und Neid arbeiten kannst und Dich in Deinem Leben nicht mehr als passives Opfer fühlst sondern als aktive Mitgestalterin.

Ich wünsche Dir, dass Du zu einer positiveren Lebensansicht kommst und das Leben mehr genießen kannst!

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15. April 2016 um 12:25

Ja
das weiß ich alles!! Außer, dass bei denen wirklich noch nie jemand außer eine alte (Ur)Oma gestorben ist (Bei mir war es meine Schwester, mit der ich zusammenwohnte - ohne jegliche Vorwarnung, viel zu jung). Aber ich will ja auch wiederrum niemand wünschen, dass er auch jemanden gehen lassen muss. Ich bin dadurch sicher auch sehr viel dankbarer für jeden Tag, den ich mit meinem Kind verbringen darf - gesund und in Frieden! Ich bin nur jetzt schon sehr lange alleine, weiß einfach nicht, wie ich jemals einen Partner finden soll. Mit meinen Freundschaften bin ich absolut nicht mehr glücklich, weil sie entweder weit(er) weg wohnen inzwischen oder weil sie eben komplett andere Leben führen (kinderlos). Und es sagt sich halt so leicht..Ich würde mir gerne neue suchen, aber das geht leider nicht von heute auf morgen..und ich bin so verschlossen geworden, dass es viel schwieriger ist. Außerdem hab ich mit kinderlosen neuen Freunden wieder dasselbe Problem..und wenn sie aber ein Kind haben, dann sind es meist ja intakte Familien im Schnitt 10 Jahre älter als ich (obwohl ich auch schon 30 bin). Und öde ist es eben vor allem aufgrund des Mangels an Kontakten, denk ich. Ich glaube eine Therapie könnte mir wirklich mal gut tun, aber ich kann mich schon seit Jahren nicht dazu aufraffen, weil ich mir immer denke, dass das eh nix bringen wird.

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15. April 2016 um 12:38

Hm
es bringt nicht so viel dir zu sagen,was du alles hast wozu es sich lohnt zufriedener und glücklicher zu sein.
Es bringt auch nichts, wenn andere mit Schicksalsschlägen einfacher zurecht kommen oder zurecht kommen würden,denn das ist nun mal bei jedem Menschen anders und gerade die Bereiche Tod, Trauer und Verlust sind so vielfältig gestrickt, da kann man nicht sagen,es ist nun mal so, das muss man lernen, akzeptieren...

Wenn da nicht diese Seele in einem wäre, die so ganz anders ist, wie wir es gerne hätten. Die Seele welche nach dem Glauben vieler zum Schluß sich wieder aufmacht um vielleicht dorthin zurückzukehren wo sie einst herkam,manchmal wäre es gut, man wüsste es,dann würde man sich nicht immer so quälen.

Und unseren Kopf haben wir,der oft gut und logisch denken würde,wenn er sich eben nicht immer zusammen mit dem Herz den Körper teilen müsste.

Dir fällt es vielleicht schwer die schönen Dinge deines Lebens richtig zu "lesen" zu erkennen?
Du vergleichtst dein Leben mit dem der anderen obwohl du weißt,dass das blöd ist. Und dir klar ist,dass man auch
mit weniger glücklich sein könnte.
Eine Reise,in ein Land wo man immer hin wollte,eine wäre auch ausreichen, 2, 3 gute Freunde, anstatt vieler.
Das siehst du zwar alles,aber kannst es nicht richtig annehmen.
Wie ein hübsches Kleidungsstück oder Schuhe, sie wollen nicht so recht passen, und drücken und zwacken.

Ich denke es wäre auch egal wie viel du von den anderen Dingen hättest um die du die anderen beneidest.
Du scheinst etwas anderes zu suchen und das findest du auf diese Art nicht, wie so viele Menschen, die obwohl sie so viel haben und machen können nicht wirklich erfüllt sind.

Daran würde ich zuerst etwas ändern. Dabei können dir auch Leute helfen, wie in etwa ein Therapeut.
Nicht umsonst pilgern manche Menschen den Jakobsweg in etwa, auf so einer Strecke kommen einem andere, neue und hilfreiche Gedanken.

Manchmal ist man sich selbst im Weg, lässt sich aber auch wieder ändern, das ist das schöne dabei.
Und ich denke dann fällt es dir auch leichter anzunehmen was du alles hast, mit deiner Trauer umzugehen,als etwas,was zu dir gehört,aber nicht mehr Platz beansprucht wie die schönen Dinge im Leben.

Viel Erfolg, bei der Suche deines Glückes,das ganz sicher auch ohne den Lebensstil deiner Freunde funktioniert, die darfst du trotzdem behalten und annehmen, wie sie sind.

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15. April 2016 um 13:04
In Antwort auf xxomandragoraoxx

Hm
es bringt nicht so viel dir zu sagen,was du alles hast wozu es sich lohnt zufriedener und glücklicher zu sein.
Es bringt auch nichts, wenn andere mit Schicksalsschlägen einfacher zurecht kommen oder zurecht kommen würden,denn das ist nun mal bei jedem Menschen anders und gerade die Bereiche Tod, Trauer und Verlust sind so vielfältig gestrickt, da kann man nicht sagen,es ist nun mal so, das muss man lernen, akzeptieren...

Wenn da nicht diese Seele in einem wäre, die so ganz anders ist, wie wir es gerne hätten. Die Seele welche nach dem Glauben vieler zum Schluß sich wieder aufmacht um vielleicht dorthin zurückzukehren wo sie einst herkam,manchmal wäre es gut, man wüsste es,dann würde man sich nicht immer so quälen.

Und unseren Kopf haben wir,der oft gut und logisch denken würde,wenn er sich eben nicht immer zusammen mit dem Herz den Körper teilen müsste.

Dir fällt es vielleicht schwer die schönen Dinge deines Lebens richtig zu "lesen" zu erkennen?
Du vergleichtst dein Leben mit dem der anderen obwohl du weißt,dass das blöd ist. Und dir klar ist,dass man auch
mit weniger glücklich sein könnte.
Eine Reise,in ein Land wo man immer hin wollte,eine wäre auch ausreichen, 2, 3 gute Freunde, anstatt vieler.
Das siehst du zwar alles,aber kannst es nicht richtig annehmen.
Wie ein hübsches Kleidungsstück oder Schuhe, sie wollen nicht so recht passen, und drücken und zwacken.

Ich denke es wäre auch egal wie viel du von den anderen Dingen hättest um die du die anderen beneidest.
Du scheinst etwas anderes zu suchen und das findest du auf diese Art nicht, wie so viele Menschen, die obwohl sie so viel haben und machen können nicht wirklich erfüllt sind.

Daran würde ich zuerst etwas ändern. Dabei können dir auch Leute helfen, wie in etwa ein Therapeut.
Nicht umsonst pilgern manche Menschen den Jakobsweg in etwa, auf so einer Strecke kommen einem andere, neue und hilfreiche Gedanken.

Manchmal ist man sich selbst im Weg, lässt sich aber auch wieder ändern, das ist das schöne dabei.
Und ich denke dann fällt es dir auch leichter anzunehmen was du alles hast, mit deiner Trauer umzugehen,als etwas,was zu dir gehört,aber nicht mehr Platz beansprucht wie die schönen Dinge im Leben.

Viel Erfolg, bei der Suche deines Glückes,das ganz sicher auch ohne den Lebensstil deiner Freunde funktioniert, die darfst du trotzdem behalten und annehmen, wie sie sind.

Danke
wirklich wunderschön geschrieben und ich stimme - vom Kopf her - mit jedem Wort überein. Ich muss es nur verinnerlichen und schaffen es irgendwann umzusetzen. Danke dir...

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15. April 2016 um 14:41

Geh nicht so hart mit dir um...
Ich bin mir gar nicht so sicher, ob es wirklich Neid auf die anderen ist, oder doch einfach Unzufriedenheit mit deinem eigenen Leben?

Ich habe auch eine Menge durch und war als Jugendliche Jahre lang "nicht ganz da". Ich hatte mich total abgekapselt und einfach nur funktioniert, ohne wirklich zu leben! Es ist schwer mit so jemandem befreundet zu sein! Meine letzte verbliebende Freundin kündigte mir irgendwann die Freundschaft. Vermutlich hatte sie meine Teilnahmslosigkeit einfach nicht mehr ausgehalten. Zumindest hatte mich das wachgerüttelt!

Wenn man so richtig am Boden ist, ist das ein ausgezeichneter Moment für einen Neuanfang! Habe den Mut Neues auszuprobieren und finde heraus, womit du dein Leben bereichern kannst! Du hast ein Kind und du hast Familie, die zu dir steht! Das ist schon viel wert! Aber es gibt bestimmt vieles, was du tun kannst, damit es dir besser geht! Ganz wichtig dabei ist aber, dass du ehrlich zu dir selber bist! Du sollst nichts tun, um für andere den Anschein zu erwecken glücklich zu sein! Du sollst einfach versuchen DEINEN Weg zu finden!

Ob du einen Weg zu deiner Freundin zurück findest oder nicht, wird sich zeigen!. Offenbar ist sie im Moment nicht die richtige für dich. Ich finde du brauchst deswegen kein schlechtes Gewissen haben. Im Moment ist es einfach wichtiger, dass du dich um dich selbst kümmerst!

Viel Glück!

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15. April 2016 um 22:49

Ich hoffe wirklich
Du hast deiner ehemaligen Freundin wenigstens gesagt warum du ihr die Freundschaft gekündigt hast. Ich wurde nämlich kürzlich von einer Freundin abserviert, einfach so wie ein alter Schuh! Wir hatten einen kleinen Disput und seit dem ignoriert sie mich. Ich habe viel scheiße mit ihr durchgestanden und war immer für sie da.. und jetzt einfach weggeworfen ohne Angabe von Gründen...und ich sag dir was das tut verdammt weh!

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16. April 2016 um 0:27

Hab noch mal alles gelesen
Und mir kam noch ein Gedanke wegen der Partnerschaft.
Horch mal bitte ganz tief in dich hinein... wärst du im Moment wirklich bereit für einen neuen Partner?
So wie sich das für mich liest, bist du im Moment viel zu sehr mit dir selbst beschäftigt. Dann wirkst du auf die Männerwelt wahrscheinlich "unattraktiv".

Ich glaube, dass du in kleinen Schritten anfangen solltest, Dinge zu tun, die dich glücklich(er) machen. Vielleicht kannst du dir ein bis zwei Mal in der Woche was Gutes tun. Baden, Spazieren gehen, musizieren, ... eine Stunde, die nur dir gehört, in der du Zeit hast, DICH wieder zu finden und kennenzulernen. (Nur eine Idee, vielleicht ist aber auch ein anderer Weg für dich der Richtige.)

Dann kannst du langsam die nächsten Dinge in Angriff nehmen. Offener werden, vielleicht Freundschaften knüpfen... das geht auch mit älteren Leuten. Da ich recht jung Mama geworden bin, sind alle anderen Mütter auch so 10-20 Jahre älter als ich. Trotzdem kommen wir gut miteinander aus. Sieh das bitte nicht als Hindernis!
Und dann ergibt sich auch das mit dem Partner bestimmt in absehbarer Zeit.

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16. April 2016 um 9:33

Hastdu Betreuung
wenn du dir einen Job suchen würdest? mit etwas mehr Geld bist du auch selbstständiger.
ein Mann ist nicht dafür verantwortlich, dass du glücklich bist, dass muss aus dir selbst kommen.
habe demletzt auch gelesen, dass ein Vitamin D Mangel auch für Depressionen verantwortlich sein kann.
LG

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16. April 2016 um 11:47
In Antwort auf xwhaea

Hab noch mal alles gelesen
Und mir kam noch ein Gedanke wegen der Partnerschaft.
Horch mal bitte ganz tief in dich hinein... wärst du im Moment wirklich bereit für einen neuen Partner?
So wie sich das für mich liest, bist du im Moment viel zu sehr mit dir selbst beschäftigt. Dann wirkst du auf die Männerwelt wahrscheinlich "unattraktiv".

Ich glaube, dass du in kleinen Schritten anfangen solltest, Dinge zu tun, die dich glücklich(er) machen. Vielleicht kannst du dir ein bis zwei Mal in der Woche was Gutes tun. Baden, Spazieren gehen, musizieren, ... eine Stunde, die nur dir gehört, in der du Zeit hast, DICH wieder zu finden und kennenzulernen. (Nur eine Idee, vielleicht ist aber auch ein anderer Weg für dich der Richtige.)

Dann kannst du langsam die nächsten Dinge in Angriff nehmen. Offener werden, vielleicht Freundschaften knüpfen... das geht auch mit älteren Leuten. Da ich recht jung Mama geworden bin, sind alle anderen Mütter auch so 10-20 Jahre älter als ich. Trotzdem kommen wir gut miteinander aus. Sieh das bitte nicht als Hindernis!
Und dann ergibt sich auch das mit dem Partner bestimmt in absehbarer Zeit.

Dazu möchte ich noch anmerken,
dass es schwer für die wird, sich Zeit für sich zu nehmen da sie anscheinend alle Leute weg stößt denen sie etwas bedeutet...somit wird sich wahrscheinlich auch nur schwer jemand finden der auf ihr Kind aufpasst...

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16. April 2016 um 13:16

Ich habe leider einige menschen, die auch mit sich nicht klarkamen
aus meinem Leben streichen müssen. immer waren ihre Probleme schlimmer, ihr Leben härter. als würde es um es Problembattle gehen. es ist harte Arbeit trotz allem was einem so widerfährt, dass zu sehen was msn hat und nicht immer was man nicht hat. diese negative Einstellung und Missgunst spürt man und ganz ehrlich, ich möchte das in meinem Leben nicht. es muss nicht jedem jeden Tag die Sonne aus dem allerwertesten scheinen und ich bin ein sehr loyaler Mensch, aber irgendwann ist Schluss. ich spreche das aber auch an und breche nicht einfach einen Kontakt ab.

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16. April 2016 um 13:19

Sehr treffend
.

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16. April 2016 um 15:08
In Antwort auf koalalola1864

Ich habe leider einige menschen, die auch mit sich nicht klarkamen
aus meinem Leben streichen müssen. immer waren ihre Probleme schlimmer, ihr Leben härter. als würde es um es Problembattle gehen. es ist harte Arbeit trotz allem was einem so widerfährt, dass zu sehen was msn hat und nicht immer was man nicht hat. diese negative Einstellung und Missgunst spürt man und ganz ehrlich, ich möchte das in meinem Leben nicht. es muss nicht jedem jeden Tag die Sonne aus dem allerwertesten scheinen und ich bin ein sehr loyaler Mensch, aber irgendwann ist Schluss. ich spreche das aber auch an und breche nicht einfach einen Kontakt ab.

Nein
da erkenne ich mich nicht darin wieder, zumal ich eben nicht der Mensch bin, der das nach außen zeigen mag. Ich höre z.B. öfters "Du bist so stark", weil ich überhaupt nicht weinen kann und auch eben nicht rumjammere, obwohl ich wirklich in den letzten Jahren viele Gründe dafür gehabt hätte. Ich trage diese Gedanken und den Schmerz eben immer mit mir innerlich rum. Ist auch nicht so, dass ich traurig wirke, wir lachen ja trotzdem viel zusammen. Aber das ist genau das, was so schlimm ist für einen: Man ist nach so einem krassen Todesfall und anderen lebensveränderten Dingen (und da rede ich nicht von Dingen, die jeden Mal treffen) nicht mehr so unbeschwert und lustig wie vorher. Ich war z.B. nicht mehr fähig abends Party zu machen, damit schließt man sich klarerweise schon aus vielem aus und die Leute, so wie du, wenden sich eben ab, weil was will man mit so einem Menschen..

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16. April 2016 um 15:09

Ja
ich denke du hast Recht!

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16. April 2016 um 15:12

?
Willst du damit sagen, dass die andere eben nur härter gearbeitet hätte als ich? Nein das stimmt in dem Fall 100% nicht. Und was haben z.B. Liebe oder eben Schickssalsschläge mit Spaten zu tun? Das kommt auf einen zu und meist hat man da wenig bis keinen Einfluss drauf, oder? Also wüsste nicht, wie man soetwas beeinflussen könnte? Sags mir bitte...Sie hatte eben das Glück, dass ihre Beziheung gleich gepasst hat und bei ihr niemand stirbt oder sonst irgendwas schlimmes hat. Bisher zumindest.

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16. April 2016 um 15:16
In Antwort auf nissa_12731026

Dazu möchte ich noch anmerken,
dass es schwer für die wird, sich Zeit für sich zu nehmen da sie anscheinend alle Leute weg stößt denen sie etwas bedeutet...somit wird sich wahrscheinlich auch nur schwer jemand finden der auf ihr Kind aufpasst...

Ich
glaube, dass ich vielleicht momentan sogar zu viel Zeit habe, dadurch, dass ich viel nachdenken kann. Mein Kind ist ja im Kindergarten und ich bin daheim, das ist nicht gut für die Seele auf Dauer. Aber ja, ich versuche bewusster was für mich zu tun..meist vergeude ich den Tag und habe nix wirklich geschafft, kommt mir vor

Und ältere Freunde..ich versteh mich gut mit den Eltern meines Kindes, aber das sind eben die Eltern der Freunde meines Kindes...mehr wird das dann oft nicht, weil Alter oder sonstiger Background ganz anders sind. Aber ich versuche auch nicht überall meine "beste Freundin" zu finden, bin schon froh über solchen sozialen Kontakt.

p.s. Meine Freundinnen haben mir noch nie angeboten, dass sie auf mein Kind mal schauen. Wie ich schwanger war, waren sie begeistert und freuten sich "Tanten" zu werden, aber in der Realität interessieren sie sich nur ein paar STunden beim Besuch und es kommt über ein "Ach er ist so süß" kaum hinaus - wahrscheinlich zu anstregend für die. Ich frag sie aber auch nie. Hab ja meine Familie.

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16. April 2016 um 18:07
In Antwort auf nonameproduct

Nein
da erkenne ich mich nicht darin wieder, zumal ich eben nicht der Mensch bin, der das nach außen zeigen mag. Ich höre z.B. öfters "Du bist so stark", weil ich überhaupt nicht weinen kann und auch eben nicht rumjammere, obwohl ich wirklich in den letzten Jahren viele Gründe dafür gehabt hätte. Ich trage diese Gedanken und den Schmerz eben immer mit mir innerlich rum. Ist auch nicht so, dass ich traurig wirke, wir lachen ja trotzdem viel zusammen. Aber das ist genau das, was so schlimm ist für einen: Man ist nach so einem krassen Todesfall und anderen lebensveränderten Dingen (und da rede ich nicht von Dingen, die jeden Mal treffen) nicht mehr so unbeschwert und lustig wie vorher. Ich war z.B. nicht mehr fähig abends Party zu machen, damit schließt man sich klarerweise schon aus vielem aus und die Leute, so wie du, wenden sich eben ab, weil was will man mit so einem Menschen..

"so leute wie du.."
hmm. ich habe auch leider einige Verluste erlitten. auch einen todesfälle im engen Freundeskreis und auch im engsten Familienkreis. mein vater wurde von einer sekunde auf die andere auch ohne Vorboten und viel zu früh aus dem leben gerissen. und ich weiss, wie es ist, an vielem nicht mehr Spaß zu empfinden. meine trauerphase dauerte lange und auch nach gestern exakt sieben jahren fehlt er mir noch sehr. ich bin keine oberflächliche Person, die einfach bei ungemütlichkeit leute kickt. ich mache viel mit und bin da. leider musste ich aber mit einigen Leuten die Erfahrung machen, dass sie ihre Unzufriedenheit auf mich projizieren und mich in Dingen rubzergezogen haben, so dass es mir wirklich nicht mehr gut tat. Abgrenzung ist da halt für mich inzwischen sehr wichtig geworden. ich habe sehr enge vertraute die nie feiern oder alles mitnehmen sondern eher introvertiert sind. natürlich bin ich tag und Nacht für meine Freunde da und schreibe sie nicht ab, weil mal schwierige Zeiten sind. was ich meine ist, wenn leute einen aussaugen mit ihrer negativen oder verbitterten Haltung zu sich und dem Leben. Weisst du, wenn ich das Glück anderer sehe freue ich mich, weil es mir Hoffnung gibt.

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17. April 2016 um 9:20

Ja
sie hat auch Probleme. Letztens meinte sie, ihr Problem sei es, dass sie es nicht schafft, sich jeden Tag was (freizeitmäßiges) einzuteilen, sie hat oft nur ne Stunde in der Woche für sich

@krysam: Ja, da liegst du sicher richtig. Ich beneide sie hauptsächlich um ihre extrovertierte, gesellige Art. Ständig telefoniert sie, ständig kennt sie auf der Straße jemanden, ständig ist sie unterwegs..als wir noch gemeinsam studierten, da ist mir das nicht so stark aufgefallen. Erst seit ein paar Jahren ist es so extrem und es kommt mir wirklich vor als hätten wir uns da in die komplett gegenteilige Richtung entwickelt. Ich war immer schon introviertiert, hatte aber ausreichend Freunde und war auch mit ihr mehr unterwegs.., aber die Krisen in meinem Leben haben meine Introvertiertheit verstärkt und ich habe die paar Freunde mehr oder weniger verloren - aus unterschiedl. Gründen. Dazu kam eben auch, dass ich jetzt Mama bin. Zum anderen kränkt es mich aber auch, dass wir uns nur alle Monate mal sehen (selbe Stadt!) und sie sich auch kaum meldet (nichtmal via WA) oder z.B. auch mal nen Kinotermin (eines der seltenen Treffen) absagt,weil ihr in der Woche auf einmal alles zu viel wird..und andererseits bekomm ich eben mit wie gesellig sie ist und dass sie ständig unterwegs ist und telefoniert etc.Warum z.B. sagt sie ausgerechnet Termine mit mir ab, wo wir uns nur alle paar Monate mal sehen? Warum fragt sie nicht mal, ob wir was gemeinsam unternehmen wollen mit meinem Kind? Leider bin ich der Typ, der das in sich hineinfrisst, zu "stolz" ist - ich sollte es wahrscheinlich einmal ansprechen und sehen, was sie dazu sagt..

Also es ist eine Mischung aus Neid und einer generellen Unzufriedenheit mit dieser Freunschaft. Andererseits ist sie mir doch wichtig und wir können uns gut unterhalten und lachen zusammen, aber so wie letztes Mal ist es mir einfach nur schlecht danach gegangen.

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17. April 2016 um 9:24

Danke
für deine Worte! Ich denke auch, dass es wichtig wäre, ein paar Leute zu kennen, die in einer ähnlichen Situation wie ich sind. Mit Kind ist es einfach was anderes und alleinerziehend sowieso auch nochmal. Um einen ersten Schritt zu tun, habe ich mich jetzt für eine Unternehmung für Alleinerziehende angemeldet - vielleicht ist ja jemand nettes dabei

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17. April 2016 um 11:56

Hallo,
ich kann dich schon verstehen.

Grundsätzlich kann ich zu Facebook nur sagen:
Es ist ein Sammelraum für Blender und Angeber. Auf Facebook wird meist nur das gepostet, was einen gut darstellen lässt. Die wenigsten outen sich wirklich. Wenn es dich so sehr belastet, dann verabschiede dich am besten davon.

Der Neid auf deine Freundin ist auch normal. Auch hier musst du abwägen: Wenn du es nicht erträgst, dann breche den Kontakt ab. Ihr scheint nicht viele Gemeinsamkeiten zu haben. WEiß nicht, ob das auf Dauer gut gehen kann.

In deinem FAll würde ich dir fast raten, Kontakte über das Internet zu knüpfen (natürlich nur Kontakte, die dich auch aufbauen!). Das machen heutzutage sehr viele Menschen, vor allem Alleinerziehende. Du wirst sehen, es gibt sehr viele, denen es auch nicht gut geht,

LG

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17. April 2016 um 22:46

Ich würde das Gespräch mit ihr suchen...
Ich kenne das leider nur aus der anderen Perspektive: Eine - wie ich zumindest dachte - sehr gute Freundin von mir, um die ich mich selbst auch immer sehr bemüht habe, hat den Kontakt zu mir einfach abgebrochen. Das hat mir wirklich sehr weh getan. Sie hat mir nie gesagt, warum, aber ich denke mir, es ist wie bei dir: Neid. Zumindest hat sie mir im Vorfeld zum Kontaktabbruch immer das Gefühl gegeben, dass mir ja alles einfach nur immer so zufällt: beruflicher Erfolg, toller Ehemann, drei Kinder ... Sie sieht aber einfach nicht, dass neben reinem Glück (das natürlich schon auch) auch eine Menge Arbeit, Mut und Entscheidungskraft gehört. Beispiel: Ich habe mich in meinen jetzigen Mann verliebt und nach wenigen Wochen mit ihm entschieden, dass wir trotz langem Auslandsaufenthalt seinerseits zusammen sein wollen. Wir hatten ein Jahr Fernbeziehung, und in der Zeit habe ich mich um Studienplatz, Stipendium etc. im Ausland gekümmert, und bin dann zu ihm gezogen. Das war nicht einfach. Das hätte auch schief gehen können. Aber ich habe es gewagt, bin jetzt glücklich verheiratet etc. Meine Freundin dagegen hatte mal jemanden kennen gelernt, den sie ganz toll fand. Hat dann aber - rein mit dem Kopf - entschieden, dass das wegen Ausland etc. ja nichts werden könne. Er kam extra nochmal angereist, um sie zu treffen. Da hatte sie aber gerade schon eine (nicht wirklich wichtige) andere Verabredung und hat ihn nichtmal gesehen. Tja, aber sich dann wundern, dass man gemeiner Weise nicht den Mann fürs Leben findet. Aus meiner Sicht kann sie einfach keine Prioritäten setzen und verzettelt sich schnell bei allem, was sie tut. Aber aus ihrer Sicht liegt es natürlich daran, dass sie immer nur Pech und ich immer nur Glück habe.
Entschuldige, das ist bei dir vielleicht ganz anders. Es war für mich nur sehr bitter, weil ich sie wirklich sehr gern hatte und sie mich, als ich mit dem ersten Baby schwanger war, einfach gestrichen hat. Erst vor ein paar Wochen (fünf Jahre später) hat sie sich mal wieder gemeldet - anscheinend, weil sie jetzt (endlich) einen Freund hat und wieder glücklicher ist und mich dann ertragen kann. Da kann ich jetzt aber auch gut drauf verzichten.
Fazit: bitte nicht einfach abservieren, sondern reden!

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