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OT: Oberschenkelhalsbruch bei alten Frauen

23. April 2010 um 14:11

Hallo,
meine Oma(79) ist am Dienstag gestürzt und hat sich dabei einen Oberschenkelhalsbruch hinzugefügt. Sie wurde in der Nacht noch operiert und es geht ihr soweit gut. Aber sie hat Ostheoporose, das heißt das es vielleicht nicht mehr heilen wird. Meine Uroma hatte auch in dem Alter einen Oberschenkelhalsbruch und hat sich nie wieder erholt und ist dann nach 2 Monaten gestorben. Nun sagen alle das ein Oberschenkelhalsbruch bei Alten Leuten immer der Tod bedeutet. Ist das wirklich so? Vielleicht kennt jemand einen Fall wo dies nicht so war. Sie war vorher noch völlig mobil und meine Schwester macht sich ganz schlimme Vorwürfe, da es bei ihr in der Wohnung passiert ist.

LG Ivonne

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23. April 2010 um 14:25

Danke
das hört sich doch schon mal gut an. Sie war vorher top fit und ist super viel und schnell rum gelaufen. Hat eben nur die Ostheoporose.

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23. April 2010 um 14:28

Hey, meine oma (89!)
hatte einen unentdeckten oberschenkelhalsbruch. sie hatte höllenschmerzen beim laufen (monatelang). aber die sture alte dame wollte nicht sich untersuchen lassen. als es im dezember unerträglich wurde , wurde sie in die klinik eingel iefert . diagnose : oberschenkelhalsbruch !.. sie wurde opereirt und keiner dachte dran das sie das übersteht... sie wayr ein monat im krankenhaus , 6 wochen in der reha. jetzt ist sie wieder daheim (wohnt noch allein ) und lertn jetzt wieder laufen. so kurzstrecken gehen mit dem rollator (2,3 schritte) jeden tag kommt eine gymnastin...und sie sit auch geistig wieder fit nachdme die medikamente aus der klinik(schmerzmittel ) abgesetzt wurden. jetzt ist april und keiner dachte das sie ihren 90 geb. im mai noch erleben wird.
liebe grüsse

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23. April 2010 um 14:32
In Antwort auf siran_830427

Hey, meine oma (89!)
hatte einen unentdeckten oberschenkelhalsbruch. sie hatte höllenschmerzen beim laufen (monatelang). aber die sture alte dame wollte nicht sich untersuchen lassen. als es im dezember unerträglich wurde , wurde sie in die klinik eingel iefert . diagnose : oberschenkelhalsbruch !.. sie wurde opereirt und keiner dachte dran das sie das übersteht... sie wayr ein monat im krankenhaus , 6 wochen in der reha. jetzt ist sie wieder daheim (wohnt noch allein ) und lertn jetzt wieder laufen. so kurzstrecken gehen mit dem rollator (2,3 schritte) jeden tag kommt eine gymnastin...und sie sit auch geistig wieder fit nachdme die medikamente aus der klinik(schmerzmittel ) abgesetzt wurden. jetzt ist april und keiner dachte das sie ihren 90 geb. im mai noch erleben wird.
liebe grüsse

Wow
das freut mich sehr für euch...da bin ich echt mal gespannt und kann meine Schwester erst mal etwas beruhigen. Das ganze ist nämlich bei Ihr passiert und sie wohnt ja ganz woanders. Mal sehen wie das alles weiter geht und ob sie verlegt werden kann.

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23. April 2010 um 14:37

Hallo
Bin auch Altenpflegerin und stimme meiner Kollegin zu Außerdem ist es auch immer eine Frage der Motivation! Wer sich dann "gehen läßt" und den Mut verliert bei dem ist es wahrscheinlicher das er bettlägerig wird... Mach ihr Mut!
Und Du oder Deine Schwester brauchen sich keine Vorwürfe machen-das passiert leider...
Also Kopf hoch und gehe nicht vom Schlimmsten aus denn ich denke auch das es bei Deiner Oma nicht so wird

Lg Yvonne

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23. April 2010 um 19:07

Hallöle
als Kraneknschwester kann ich dir mal sagen, dass diese "Omas" im Endeffekt nicht an den Bruch sterben, sondern an einern Lungenentzündung zum Beispiel.
Es ist also wichtig, dass deine Oma so schnell wie möglich wieder auf die >Beine und aus dem Bett raus kommt, motiviert sie wo ihr nur könnt. Wenn sie Schmerzen hat, dsagt den Ärzten bescheid. Die älteren Herrschaften sagen nämlich nie bescheid, wenn sie Schmerzen haben und wenn sie tewas brauchen, aber wenn man Schmerzen hat, mag und kann man sich nicht bewegen und man bleibt im Bett und dann kommt die Lungenentzündung.

Also keine Vorwürfe machen, sondern handeln und unterstützen. und jede alte Frau oder Mann stirbt nicht an einen Oberschenkelhalsbruch.

LG Anja

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23. April 2010 um 20:41

Danke
für eure Antworten.

Ich selber kann da leider nichts machen da sie 1,5h enfernt im KH liegt da sie bei meiner Schwester zu Besuch war. Aber ich werde gleich mal die Erfahrungen von euch weiter geben.
lg

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23. April 2010 um 20:56

OBERSCHENKELHALSBRUCH
Mein Nachbar hat auch vor kurzem einen Oberschenkelhalsbruch erlitten,
er ist fast 90 und ihm geht es wieder recht gut.

Was mich schockiert hat und ich vorher nicht wusste:
Alte Menschen brechen sich nicht beim Sturz den Oberschenkel,
sondern sie stürzen, WEIL der Oberschenkelknochen bricht!

Weil die Knochen eben nicht mehr die stärksten sind.

Alles Gute für deine Oma

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23. April 2010 um 21:02

Hi
bei uns war das problem, also bei meiner oma, dass sie in der klinik dann gar keine lust mehr hatte, richtig laufen zu lernen, da die anderen omas das ja auch alle nicht wollten. da muss man auch ein wenig aufpassen, wenn die eine nicht möchte möchte die andere auch nicht, also immer ein gutes vorbild sein. ich drücke die daumen, dass es deiner oma bald besser geht.
also bei usn im haus wohnt eine alte dame, die auch einen oberschenkelhalsbruch hatte und die ist wieder flink unterwegs, allerdings mit rollator. trotzdem regt sie sich immer wieder darüber auf, dass sie es blöd findet, dass sie nicht mehr so rumlaufen kann und dass sie ja so alt geworden ist, udn sie versteht das ja überhaupt nicht dass man älter wird und das sie sich was gebrochen hatte, denn so alt wäre sie ja gar nicht etc. aber sie ist auch schon über 70 und der bruch ist über 2 jahre her.

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23. April 2010 um 21:11

Ich glaube,
das hängt von der Motivation und der persönlichen Fitness der Leute ab.
Das Problem Lungenembolie wurde ja schon angesprochen, außerdem müssen sie eine Weile liegen und verlieren dadurch Muskelsubstanz. D.h. wenn sie wieder aufstehen dürften, dann können manche einfach nicht. Dann sinkt die Motivation und sie geben sich auf.

Wer vorher fit und aktiv war, der hat damit weniger Probleme, kommt wieder auf die Füße, ist motiviert und kämpft.

Das ist ja auch das, warum ich hier im Forum immer nur mit den Augen rollen kann, wenn die Mädels Diät machen (Hungern), statt Sport zu treiben. Die verlieren ihre Muskeln damit schon in jungen Jahren und werden im Alter ziemlich bitter dahängen.

Ich drücke fest die Daumen, daß alles wieder gut wird
Zimt

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23. April 2010 um 21:54

Wichtig ist
das deine Oma ihren Lebensmut nicht verliert und selbst wieder fit werden möchte- das ist das allerwichtigste- Osteoporose hin oder her- wir haben bei uns im Altenheim schon sooooo viele liebe Omis und Opis wieder fit bekommen- das ist manchmal echt der Wahnsinn- mir geht jedes Mal wieder das herz auf

Also macht ihr Mut und erzählt ihr nichts von schlechten heilungschancen wegen Osteoporose- alles schön reden und sie muss am Ball bleiben und so früh wie möglich wieder auf die Beine- aber auch erst wenn der Arzt sein ok gegeben hat- nicht das ich jetzt falsch verstanden werde

Viele grüße und gute besserung für deine Omi


Vanessa

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