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OT: Pflicht-Veggie-Tag in den Kantinen

7. August 2013 um 14:47

Das ist die Idee der Grünen und Deutschland regt sich auf.

Wie seht ihr das?
Sinnvoll oder zu zwanghaft?
Darf nicht jeder selbst entscheiden, was er essen möchte?
Wir handhabt ihr selbst den Fleischgenusd, was ist euch beim Kauf wichtig?

Und: was würde euch dazu bewegen weniger Fleisch zu essen? Gesundheit, Geld, Umwelt, Vorbild...?

Wer war denn schon einmal beim Dchlachten dabei, im Schlachthof?

Also, eine Rundum-Fleisch-Veggie-Diskussion bitte!

Und los


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7. August 2013 um 14:48

Ähm ja...Handy -.-
.

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7. August 2013 um 14:53

Von Zwang
halte ich gar nichts. Wenn ich heute Fleisch möchte dann möchte ich die Freiheit haben Fleisch zu essen.

Jemanden der täglich Fleisch ist wird man so auch nicht bekehren.

Wir essen dreimal die Woche Fleisch/Fisch, mein Mann isst gerne Wurst und Schinken, ich eher Käse. Ich kann auch gut auf Fleisch verzichten, mein Mann arbeitet körperlich schwer der braucht schon seine Energie und verlangt nach Fleisch. Ich schrenke es aus gesundheitlichen Überlegungen ein, aus ethischen Gründen kaufe ich direkt beim Bauern wo geschlachtet wird, dabei war ich mal in meiner Kindheit, in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr, zerlegen tun wir im Herbst immer unsere Almsau, die für uns gefüttert und geschlachtet wird,

Lg

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7. August 2013 um 14:57

Hmm...
Ich sehe das zwiegespalten. Mich würde es nicht stören...im Gegenteil! Ich esse gern mal Veggie. Ich finde es aber besser, wie das bei uns in der Kantine angeboten wird: die haben dauerhaft vegetarische Gerichte auf der Karte, man hat also täglich die Wahl ob mit oder ohne Fleisch.

Ich war zwar noch nie beim Schlachter dabei, allerdings habe ich oft genug im Heimatland meiner Mutter aus nächster Nähe mitbekommen, wie Schweine oder Hühner geschlachtet werden und danach gegrillt werden. Ja, ich muss zugeben, das ich schon ein Problem damit hatte, so ein Stück vom Spanferkel zu essen, wenn ich es morgens noch quiekend und vor allem lebendig hinterm Haus meiner Oma hab rumlaufen sehen.

Dennoch bin ich kein Vegetarier und werde es wohl auch nicht. Ich bin zwar kein grosser Fleischesser, aber so ganz ohne?! Nee, das wäre auch nix für mich.

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7. August 2013 um 14:57


Finde ich einerseits gut, andererseits seines jedem selbst überlassen, was er essen möchte
Ich reagier allergisch auf regeln, die uns politiker aufzwingen wollen
Sei es der nichtraucherschutz (wenn der staat wirklich die nichtraucher schützen will, dann solkte er tabak verbieten - ach ne, geht ja nicht: der staat profitiert ja unheimlich von der tabaksteuer ) und jetzt ein veggie-tag. Irgendwo sollte man das denken schon noch der bevölkerung selbst überlassen

Wir essen sehr wenig fleisch und wenn dann zu 80% eigenes
Wir schlachten selbst und somit weiß ich auch, was ich esse
Ich würde niemals bei discountern fleisch zu dumping preisen kaufen
Hat sich schonmal jemand überlegt, was die viecher zu fressen bekommen, damit der preis so niedrig gehalten werden kann?!

Ich finde, jeder der fleisch isst, sollte mal beim schlachten zugesehen haben
Weil nunmal das schnitzel nicht im kühlregal wächst!!

Ein bewussterer umgang wäre bitter notwenig, aber einen fleischlosen tag zu erzwingen find ich quatsch

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7. August 2013 um 14:58

Ein tag ohne fleisch spart viel co2 ein
Und zwar so viel, wie wenn alle holländer einen Tag das Auto szehen lassen würden...
Ich finde das Argument sehr überzeugend!

Gesünder ists natürlich auch!

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7. August 2013 um 14:59

Tolle Idee
Es geht gar nicht in meinen Kopf, warum man sich darüber aufregt. Wir reden hier über EINEN Tag. Meiner Meinung nach noch viel zu wenig. Andersrum würde es mehr Sinn machen. Einen Tag Fleisch und die anderen nicht.
Dann könnten sie sich aufregen. Hach wenn ich was zu sagen hätte *träum*
Die Freiheit zu essen was man mag steht hier gegen die Freiheit von Millionen Tieren die leiden, vom ersten bis zum letzten Tag eines elenden Lebens.
Es geht doch vor allem darum, seinen Konsum einmal zu überdenken. Fleisch aus artgerechter Haltung hat zu recht seinen Preis. Und das können sich dann die wenigsten jeden Tag leisten. Aber muss es den jeden Tag Fleisch sein? Ich selbst bin Vegetarierin. Also für mich muss es gar keines sein... In meinem Umfeld gibt es gar keine Vegetarier aber manche sind doch auch schon nachdenklich geworden und essen z.B. nur noch einmal in der Woche Fleisch. Der Sonntagsbraten und so... Finde ich super. Das ist ein Anfang.

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7. August 2013 um 15:05

Der Vorschlag
ist übrigens schon seit Jahren im Programm der Grünen... warum wurde der erst jetzt publik? Sommerloch?
Bei uns in der Kantine.gabs mal eine vegetarische Woche. Konsequent durchgezogen: es wurde selbst die Wurst vom Frühstùcksbrötchen genommen. Das Kantinenpublikum war gespalten, die einen freuten sich, die anderen heulten eine Woche lang ihrem Fleisch nach... Ich fand es eigentlich gut, so sah man mal, dass vegetarische Küche sehr vielfAltig ist...

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7. August 2013 um 15:20


Ich wäre eher für mehr Auswahl an fleischlosen Gerichten in Kantinen/ Restaurants.
Für einen generellen fleischlosen Tag bin ich aber nicht. Es soll doch jeder essen dürfen, was er mag. Wer jeden Tag Fleisch braucht und das mit seinem Gewissen vereinbaren kann, der soll das doch essen...

Ich bin schon lange Vegetarierin und manchmal ist es echt ein Problem, was zu finden. Für viele Menschen sind Knödel mit Bratensauce oder Rinderkraftbrühe vegetarisch. Bei Pommes, die in Schweineschmalz gebacken wurden, soll man sich auch nicht so haben...

Ja, ich würde mir manchmal wünschen, wenn es mehr vegetarische Gerichte zur Auswahl gäbe und ich nicht erst mit dem Koch verhandeln muss, dass er mit 5 kleine Kartoffeln mit ein bisschen Gemüse auf den Tisch stellt

LG

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7. August 2013 um 15:34

Also
das mit dem Pflicht -Tag sehe ich nicht als sinnvoll, denn alles was zur Pflicht wird, ist ein Zwang und wird nicht gerne als was Positives gesehen.
Das Ganze ohne politischen Hintergrund und einfahc mla so, weil die Kantine das so macht , würde wahrscheinlich mehr Zuspruch finden.

Ich bin kein Vegetarier, nein ich esse sogar gerne Fleisch. Ein, zweimal in der Woche. Dafür dann aber Gutes, das auch mal mehr kosten darf. Sei es vom Bauern oder Biomarkt.

Ich finde es mehr als dramatisch, dass man bei uns zu jeder Zeit , aaaaalles an Fleisch zu kaufen kriegt. Alles muss immer erhältlich sein - das ist schlimm. Ein Überangebot, eine Selbstverständlichkeit, die viele Leute vergessen lässt, was sie da eigentlich konsumieren. Fleisch wird nicht als Lebewesen gesehen, sondern ist ein Produkt, so wie Seife....
Und da ist für mich der große Fehler. Früher wurde dann und wann mal ein Tier geschlachtet und vollständig verwertet.
Jetzt kann man bei Maci, Schnitzlplatzl, Kebabbude,... Fleischprodukte zu Dumpingpreisen kaufen -für zwischendurch.

Wenn man dann mit dem Vorschlag, einmal in der Woche muss es in Kantinen fleischlos geben, kommt, dann ist das bestimmt DER Aufreger, weil es einfach nicht in unsere Überflussgesellschaft - die einem garantiert, immer zu jeder Zeit alles haben zu können- passt.

.... und ich könnt noch viel mehr schreiben, aber mein Mausi ist gerade munter geworden

Liebe Grüße

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7. August 2013 um 15:50

Bei Allergikern
ist das Problem, dass wenn es ausgewiesen ist grundsätzlich auch keine Spuren drin sein dürfen. Und das ist für so eine Großküche, wo alles verarbeitet wird, nicht umsetzbar. Oft könnten die Produkte auch schon beim Transport oder davor "kontaminiert" sein, d.h. man bekommt im Großmarkt oft schon keine ganz sicher glutenfreien Produkte.

Wenn Spuren drin sind, müssen sie das wieder extra ausweisen etc.

Kurzum, der Aufwand ist gigantisch, das würde den Preis in die Höhe treiben und den würde niemand freiwillig bezahlen.

Ich weiß, für Allergiker ist es doof und ich fänds gut, wenn es anders wäre... aber ich kenn auch die andere Seite und von daher ist es einfach nicht machbar.

LG

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7. August 2013 um 16:51


Da bestätigt sich mal wieder, dass die Grünen echt ne Meise haben und nichts lieber machen als dem mündigen (!) Bürger etwas vorzuschreiben...

Meiner Meinung nach sollte jeder das essen, was er mag PUNKT. Und jetzt kommt's: Ich bin selbst seit 16 Jahren Vegetarierin (also seit dem ich 11 bin), es ist für mich persönlich also das normalste der Welt. Ich bin auch jemand, der anderen sehr gerne die Beweggründe dafür erklärt und der Hinweise gibt, wie man zumindest einigermaßen tierfreundlich Fleisch essen kann. ABER ich mache das nur, wenn ich gefragt werde. Gibt doch nichts schlimmeres als Zwang und dieses Oberlehrertum.

Bei der konventionellen Tierhaltung kommt mir echt die Kotze hoch und ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe, dass dieses Fleisch wie bekloppt verkauft wird - die Leute wissen anscheinend nicht, was sie sich damit auch selbst antun. Aber es ist jedem seine Sache. Wir sind alle erwachsen und können uns eine eigene Meinung bilden.

Da können die Grünen mit dem Finger drohen wie sie wollen. Zeigt doch nur, dass die dem Bürger keine eigenen Entscheidungen zutrauen, wie traurig.

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7. August 2013 um 17:08

Unsinn
Das ist Unsinn der auf dem Mist von Menschen gewachsen ist, denen es gut geht.
Es gibt viele Menschen in Kantinen, die ihre tägliche Fleischportion benötigen. Einfach weil sie hart arbeiten und es auch von klein auf so beigebracht bekommen haben.
Solche Menschen kann man nicht von heut auf morgen per Zwang umgewöhnen. Jedenfalls ist das nicht der richtige Weg.

In unserem Unternehmen arbeiten sehr viele unterschiedliche Menschen. Es sind unter anderem auch Metzer dabei, da wir auch im Bereich des Fleischereihandwerks vertreten sind.
Die kennen es nicht anders.

Wenn ich da an die Männer in der Postabteilung denke, die früh morgens schon harte körperliche Arbeit verrichten oder die die in der Kantinenküche hart körperlich arbeiten, die brauchen alle schon morgens ihre Fleischfrikadelle im Brötchen.

Jemand der im Büro sitzt und leichte körperliche Arbeit verrichtet, eine andere Ernährungs-Erziehung genossen hat und auch selbst ein bestimmtes Bewusstsein entwickelt hat, kann sicher leichter auf Fleisch verzichten.

Nicht bei jedem passt es in sein Lebensstil darauf zu verzichten.

Ich selbst habe lange Zeit vegan gelegt, zu Zeiten als die meisten noch nicht mal wussten was es heißt. Heute ist nicht nur vegetarisch IN, sondern auch vegan. Das ist auch gut so. Nur neigen Leute die es geschafft haben sehr schnell dazu andere missionieren zu wollen und da sollte man aufpassen.

LG

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7. August 2013 um 17:22

Wie gesagt, ich habe jahrelang vegetarisch und vegan gelebt und ...
weiß daher selbst sehr gut wie sich versorgen muss um Mangelerscheinungen vorzubeugen

Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass man Menschen die körperlich hart arbeiten und sich ihren Bedarf per Fleisch decken wollen nicht reinreden sollte.
Ich glaube kaum dass bei uns die harten Jungs die in der Kantinenküche und der Postabteilung arbeiten bereit sind sich damit auseinander zu setzen, wie man alternativ seinen Bedarf aus anderen Lebensmitteln deckt
Ich halte nicht von Zwang. Das schafft nur Unmut.

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7. August 2013 um 17:23

Candy

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7. August 2013 um 17:30

Ich
Finds jetzt nicht schlimm

Und wenn ich uuuunnnbedingt Fleisch brauche, bring ich mir was von zuhause mit!

Oder kauf mir was auf dem Weg zur Arbeit oder sonst wo

LG

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7. August 2013 um 17:32
In Antwort auf gerda_12732665

Ich
Finds jetzt nicht schlimm

Und wenn ich uuuunnnbedingt Fleisch brauche, bring ich mir was von zuhause mit!

Oder kauf mir was auf dem Weg zur Arbeit oder sonst wo

LG

Ps
Ich liebe Fleisch! Mein Papa ist gelernter Metzger (hab als Kind auch zugeschaut)

Aber ob ich an einem Tag ohne Fleisch sterben würde

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7. August 2013 um 17:46
In Antwort auf staubkorn

Wie gesagt, ich habe jahrelang vegetarisch und vegan gelebt und ...
weiß daher selbst sehr gut wie sich versorgen muss um Mangelerscheinungen vorzubeugen

Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass man Menschen die körperlich hart arbeiten und sich ihren Bedarf per Fleisch decken wollen nicht reinreden sollte.
Ich glaube kaum dass bei uns die harten Jungs die in der Kantinenküche und der Postabteilung arbeiten bereit sind sich damit auseinander zu setzen, wie man alternativ seinen Bedarf aus anderen Lebensmitteln deckt
Ich halte nicht von Zwang. Das schafft nur Unmut.


Die würden dann wahrscheinlich an dem Veggie-Tag auswärts beim Imbiss essen gehen
Es gibt viele Menschen die einfach kein Gemüse essen.

Ich weiß dass es hier gerade unter den Frauen viele gibt, die sich hervorragend mit gesunder und auch fleischloser Ernährung auskennen.
Wenn ich hier eine Ernährungsfrage stellen würde, bekäme ich sicher sofort viele hilfreiche und kompetente Antworten.
Aber das ist halt auch ein Frauending.

Als ich jünger war hing ich an der Uni und auch sonst viel mit Männern ab. Und denen waren sogar die Portionen in Kantine- oder Mensa zu klein und Fleisch war ein Muss. Ich glaube dass gerade unter Männern auch ein anderes Bewusstsein herrscht und auch unter älteren Leuten.
Für die ist Gemüse lediglich eine Beilage mit Betonung auf BEI, da sie getrost darauf verzichten können.

Ich persönlich lebe nicht so und habe ein großes Bewusstsein für gesunde Ernährung und erziehe auch meine Kinder so. Aber ich würde mich nicht auf diese Weise in höchstpersönliche Angelegenheiten anderer einmischen.

Die Grünen müssen auch vorsichtig sein, weil etliche Vorschläge auch Parallelen haben, die sich leicht in diktatorischen Staaten umsetzen ließen oder sozialdarwinistisch anmuten. Auch wenn das Motiv dahinter gut ist, sollte der Weg dahin wohlüberlegt sein.

Ist wohl wie lilawolken meint so ein Sommerlochthema

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7. August 2013 um 17:54

Ich verstehe
echt nicht, warum da jetzt so ein Aufschrei durch Deutschland geht....:
"Seit mehr als drei Jahren unterstützen die Grünen Vorstöße zur Einführung eines Veggie Days einen Tag in der Woche, in dem es in Kantinen kein Fleisch gibt. Es gibt dazu diverse Fraktionsentscheidungen und Positionspapiere, Beschlüsse der Bundesdelegiertenkonferenzen 2010 und 2013. Der Wunsch findet sich im Wahlprogramm der Grünen, das im April beschlossen wurde:

Öffentliche Kantinen sollen Vorreiterfunktionen übernehmen. Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein Veggie Day sollen zum Standard werden. Wir wollen ein Label für vegetarische und vegane Produkte."
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/veggie-day-wie-man-aus-alten-fleischabfaellen-der-bild-zeitung-nachrichten-macht/

Das ist also keine neue Idee, warum wärmt man den Eintopf jetzt auf?

Ich finde die Idee grundsätzlich gut, aber sie sollte auf freiwilligkeit basieren. Was schön wäre, wenn manche Kantinen mehr vegetarisches und abwechslungsreicheres Essen anbieten würden. Nicht nur Salatund Süßspeisen.

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7. August 2013 um 19:56

Zum
Thema Selbstbestimmung: hier wird keiner gezwungen Vegetarier zu werden, wir sprechen von einer (!) Mahlzeit in der Woche. Und warum wird überhaupt so ein Tamtam draus gemacht? Man bekommt schnell das Gefühl, veget. Essen = minderwertiges Essen, es fehlt was (tut es nicht!, Vorassetzung gut/überlegt/mit Wissen zubereitet). Es gibt eben Menschen die entweder

a) gar kein Fleisch essen
b) Fleisch verzehren, aber nicht täglich
c) jeden Tag Fleisch essen.

Warum soll jetzt ausgerechnet die Gruppe c) ihr Mittagessen in der Kantine einnehmen können (in unserer Kantine gibt es nur die Möglichkeit mit Fleisch), was ist mit der Selbstbestimmung aller anderen? Wenn tägl. Fleischkonsum so prinzipiell wichtig für manche ist - besteht nach wie vor die Möglichkeit, sich vor/nach der Arbeit etwas fleischiges zuzubereiten. Wo ist eigentl. das Problem?

Fakt ist, das Ärzte/Fachleute 300-600g an Fleisch in der Woche empfehlen. Der Durchschnittsdeutsche verzehrt das doppelte.... Klar, dass so mancher Bundesbürger bei derart düsteren Aussichten das Meckern anfängt, zum kaputtlachen

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7. August 2013 um 20:23

Ich finde es einfach bedenklich
alles einer Pflicht zu unterwerfen.

Ich spreche mich auch gegen eine Impfpflicht und gegen die Schulpflicht aus, deshalb auch ein klares nein zum verpflichtenden fleischlosen Tag.

Ich bin eine mündige Person und möchte eigenverantwortlich über mein Leben entscheiden dürfen.

Lg

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7. August 2013 um 20:50
In Antwort auf garvan_11920152

Ich finde es einfach bedenklich
alles einer Pflicht zu unterwerfen.

Ich spreche mich auch gegen eine Impfpflicht und gegen die Schulpflicht aus, deshalb auch ein klares nein zum verpflichtenden fleischlosen Tag.

Ich bin eine mündige Person und möchte eigenverantwortlich über mein Leben entscheiden dürfen.

Lg

Welche
Pflicht? Es ist niemand gezwungen am Kantinenessen teilzunehmen (genauso nehme jetzt ich mein Essen von Zuhause mit, oder esse einfach woanders, wo es auch fleischlose Sachen gibt). Ich empfinde es fast schon als Diskriminierung, dass bei uns im Betrieb ausschließlich auf Jeden-Tag-Fleischesser eingegangen wird.

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7. August 2013 um 20:51

Naja,
grundsätzlich finde ich es gut darüber zu reden, dass das Angebot in Kantinen dringend überarbeitet werden sollte: weniger Fett, weniger Fleisch, mehr Gemüse, mehr Vielfalt. Es ist absolut nicht einzusehen, weshalb das Essen in Kantinen so ungesund sein muss! Currywurst mit Pomes bekommt man an jeder Ecke. Warum soll stattdessen nicht auch mal etwas vegetarisches auf dem Speiseplan stehen?

Ob die Einführung eines Pflicht-Veggie-Tages nun allerdings der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln! Vielleicht sollte man besser Kantinenbetreiber in die Pflicht nehmen ihr Angebot zu überarbeiten und auch zum Thema gesunde Ernährung fortbilden?

Wir essen 1x die Woche Fleisch und 1x Fisch (früher war es 3-4x Fleisch pro Woche). Auch unseren Wurstkonsum haben wir eingeschränkt (naja, ich zumindest). Fleisch und Wurst wird nur noch in Bioqualität oder direkt beim Erzeuger gekauft.

Bei einer Schlachtung war ich noch nie dabei, habe aber schon einige Dokumentation zu dem Thema gesehen.

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7. August 2013 um 20:53
In Antwort auf garvan_11920152

Ich finde es einfach bedenklich
alles einer Pflicht zu unterwerfen.

Ich spreche mich auch gegen eine Impfpflicht und gegen die Schulpflicht aus, deshalb auch ein klares nein zum verpflichtenden fleischlosen Tag.

Ich bin eine mündige Person und möchte eigenverantwortlich über mein Leben entscheiden dürfen.

Lg

Das liest sich gut.
Aber was ist, wenn ein großer Teil der Bevölkerung ungebildet und damit nicht mündig ist?
Was passiert dann mit der Gesamtgesellschaft?
Wie viel Dummheit kann sich ein Staat erlauben?
Was, wenn es jemand besser weiß? Hat dann derjenige, der es besser weiß nicht die Pflicht andere zu ihrem Wohle zu "zwingen"?

Ich meine das ganz allgemein, nicht auf das Thema Veggiday bezogen.

Ich sehe einer Impfplicht oder eine Pflicht den U- Untersuchungen nachzukommen auch kritisch, frage mich jedoch angesichts bekannt werdender Fälle manchmal, ob Deutschland diese Gesetze nicht braucht, da eben viele nicht mündig sind.

LG

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7. August 2013 um 21:25

So, ich wollte auch nochmal was schreiben...
Die Frage ist doch irgendwie, warum es so ein Aufreger ist?

-will man sich nichts aufzwingen lassen
-will man frei entscheiden können
-will man jeden Tag Fleisch essen
-befürchtet man direkt ein "schlechteres" Essen
?

Sind das die ersten Gedanken?
Denkt man überhaupt ein Stückchen weiter- also wohin uns der ganze Fleischkonsum, wenn er so anhält, führt oder spielt das keine Rolle?

Ich glaube, dass sehr viele Menschen nicht bereit sind, ihren Luxus und dazu gehört Fleisch, ein Stück weit aufzugeben.
Der komplette Kreislauf, der dahintersteckt wird doch gar nicht betrachtet, sondern gerade blinkt bei vielen erstmal die rote Alarmleuchte und die sagt: weniger Fleisch und die wollen das sogar zur Pflicht machen!!!

Generell bin ich gegen Pflichten, aber man muss sich das Verhältnis ja auch anschauen... Es geht um 1!!! Tag...

Ansonsten: ich bin Vegetarierin und Tierärztin und hab ne Menge Zeit auf Schlachthöfen verbracht.

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7. August 2013 um 21:36
In Antwort auf rememberthedays

Ich verstehe
echt nicht, warum da jetzt so ein Aufschrei durch Deutschland geht....:
"Seit mehr als drei Jahren unterstützen die Grünen Vorstöße zur Einführung eines Veggie Days einen Tag in der Woche, in dem es in Kantinen kein Fleisch gibt. Es gibt dazu diverse Fraktionsentscheidungen und Positionspapiere, Beschlüsse der Bundesdelegiertenkonferenzen 2010 und 2013. Der Wunsch findet sich im Wahlprogramm der Grünen, das im April beschlossen wurde:

Öffentliche Kantinen sollen Vorreiterfunktionen übernehmen. Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein Veggie Day sollen zum Standard werden. Wir wollen ein Label für vegetarische und vegane Produkte."
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/veggie-day-wie-man-aus-alten-fleischabfaellen-der-bild-zeitung-nachrichten-macht/

Das ist also keine neue Idee, warum wärmt man den Eintopf jetzt auf?

Ich finde die Idee grundsätzlich gut, aber sie sollte auf freiwilligkeit basieren. Was schön wäre, wenn manche Kantinen mehr vegetarisches und abwechslungsreicheres Essen anbieten würden. Nicht nur Salatund Süßspeisen.

Na ja, das ist doch ziemlich
offensichtlich. Es sind bald Wahlen und da ist es verständlich, dass solche Themen (wieder) auf den Tisch kommen.

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7. August 2013 um 22:39
In Antwort auf pupsigel

Das liest sich gut.
Aber was ist, wenn ein großer Teil der Bevölkerung ungebildet und damit nicht mündig ist?
Was passiert dann mit der Gesamtgesellschaft?
Wie viel Dummheit kann sich ein Staat erlauben?
Was, wenn es jemand besser weiß? Hat dann derjenige, der es besser weiß nicht die Pflicht andere zu ihrem Wohle zu "zwingen"?

Ich meine das ganz allgemein, nicht auf das Thema Veggiday bezogen.

Ich sehe einer Impfplicht oder eine Pflicht den U- Untersuchungen nachzukommen auch kritisch, frage mich jedoch angesichts bekannt werdender Fälle manchmal, ob Deutschland diese Gesetze nicht braucht, da eben viele nicht mündig sind.

LG

Ungebildet = Unmündig????
So ist es ja nun nicht.

Mit einer Veroflichtung und Zwang, nehme ich mM nach gerade jenen die du ansprichst die Bürde ab sich mit teilweise existenziellen Fragen auseinander zu setzen. Jene die sich damit auseinandersetzen und Dinge kritisch hinterfragen und deshalb vielleicht sogar ablehnen treibt man in die Illegalität und letztlich zum Fanatismus.

Wer dürfte sich anmaßen zu bestimmen welche Personen nicht in der Lage sind selbst zu entscheiden was gut und richtig für die ist????

Lh

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7. August 2013 um 22:48
In Antwort auf garvan_11920152

Ungebildet = Unmündig????
So ist es ja nun nicht.

Mit einer Veroflichtung und Zwang, nehme ich mM nach gerade jenen die du ansprichst die Bürde ab sich mit teilweise existenziellen Fragen auseinander zu setzen. Jene die sich damit auseinandersetzen und Dinge kritisch hinterfragen und deshalb vielleicht sogar ablehnen treibt man in die Illegalität und letztlich zum Fanatismus.

Wer dürfte sich anmaßen zu bestimmen welche Personen nicht in der Lage sind selbst zu entscheiden was gut und richtig für die ist????

Lh

Genau das ist die Frage:
wer darf/kann das entscheiden?!

Ich sehe das so:
Individualismus ausleben ist so lange in Ordnung, wie es die Allgemeinheit nicht gefährdet.
Das Thema "Impfen" ist so ein Fall.
Es ist momentan unglaublich "in" Impfgegener zu sein, was zur Folge hat, dass Krankheiten, die quasi ausgerottet waren wieder auftreten.
Da stellt sich mir schon die Frage wie viel "Dummheit", Entschuldigung "Individualismus" tragbar ist.
Nichts desto trotz sehe ich, wie bereits erwähnt, eine Impfpflicht sehr kritisch.

Aber auch beim Thema "Fleischessen" bin ich mir sicher, dass sehr viele Deutsche nicht viel Hintergrundwissen haben und, schlimmer noch, es überhaupt nicht wissen wollen, da Erkenntnisse darüber eventuelle Änderungen zur Folge hätten.

Wie gesagt, ich mag deinen Ansatz, aber ich zweifle manchmal, ob wir mit dieser Verantwortung klarkommen.

Im Übrigen sehe ich sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Bildung und Mündigkeit.

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8. August 2013 um 6:27
In Antwort auf pupsigel

Genau das ist die Frage:
wer darf/kann das entscheiden?!

Ich sehe das so:
Individualismus ausleben ist so lange in Ordnung, wie es die Allgemeinheit nicht gefährdet.
Das Thema "Impfen" ist so ein Fall.
Es ist momentan unglaublich "in" Impfgegener zu sein, was zur Folge hat, dass Krankheiten, die quasi ausgerottet waren wieder auftreten.
Da stellt sich mir schon die Frage wie viel "Dummheit", Entschuldigung "Individualismus" tragbar ist.
Nichts desto trotz sehe ich, wie bereits erwähnt, eine Impfpflicht sehr kritisch.

Aber auch beim Thema "Fleischessen" bin ich mir sicher, dass sehr viele Deutsche nicht viel Hintergrundwissen haben und, schlimmer noch, es überhaupt nicht wissen wollen, da Erkenntnisse darüber eventuelle Änderungen zur Folge hätten.

Wie gesagt, ich mag deinen Ansatz, aber ich zweifle manchmal, ob wir mit dieser Verantwortung klarkommen.

Im Übrigen sehe ich sehr wohl einen Zusammenhang zwischen Bildung und Mündigkeit.

Wann jemand mündig ist
ist ja um Gesetz festgelegt, deshalb mein Einwand, mit Buldung hat das nämlich gar nichts zu tun. Wenn man sich selbst als gebildet betrachtet (würde ich von mit auch behaupten) läuft man schnell Gefahr "überheblich" zu werden und anderen "ungebildeten" die Entscheidungskompetenz abzusprechen.

Führt man deinen Gedanken weiter müsste man ja auch das Wahlrecht überdenken usw.

Lg

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8. August 2013 um 6:28
In Antwort auf garvan_11920152

Wann jemand mündig ist
ist ja um Gesetz festgelegt, deshalb mein Einwand, mit Buldung hat das nämlich gar nichts zu tun. Wenn man sich selbst als gebildet betrachtet (würde ich von mit auch behaupten) läuft man schnell Gefahr "überheblich" zu werden und anderen "ungebildeten" die Entscheidungskompetenz abzusprechen.

Führt man deinen Gedanken weiter müsste man ja auch das Wahlrecht überdenken usw.

Lg

IPhone
Blödes Ding, sorry für die Fehler.

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8. August 2013 um 7:46

Top!
Ich würde einen Veggie-Day begrüßen.
Pflicht wäre es ja auch nur in den öffentlichen Kantinen.
Den unreflektierten Billigfleischkonsum finde ich schrecklich. Außerdem weiß ja wohl mittlerweile FAST jeder, dass Fleisch nicht soo gesund ist.
Warum also nicht?
Mich würde es freuen.

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8. August 2013 um 7:58
In Antwort auf garvan_11920152

IPhone
Blödes Ding, sorry für die Fehler.

Du hast recht.
Man müsste sogar die Demokratie als Herrschaftsform in Frage stellen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin weder demokratiefeindlich, noch möchte ich jemanden seine Entscheidungsgewalt wegnehmen.
Ich finde eben die Frage sehr spannend, wie viele "Fehleistungen" des Einzelnen die Gesamheit verträgt.

Dass mit dem "wann jemand mündig ist...", zur Mündigkeit soll erzogen werden. So steht es beispielsweise in den Bildungsplänen der Länder und die Schule teilt sich mit den Eltern den Erziehungs- und Bildungsauftrag (GG). Für mich hat Bildung, unter anderem,aus diesem Grund viel mit Mündigkeit zu tun.

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8. August 2013 um 11:00
In Antwort auf pupsigel

Du hast recht.
Man müsste sogar die Demokratie als Herrschaftsform in Frage stellen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bin weder demokratiefeindlich, noch möchte ich jemanden seine Entscheidungsgewalt wegnehmen.
Ich finde eben die Frage sehr spannend, wie viele "Fehleistungen" des Einzelnen die Gesamheit verträgt.

Dass mit dem "wann jemand mündig ist...", zur Mündigkeit soll erzogen werden. So steht es beispielsweise in den Bildungsplänen der Länder und die Schule teilt sich mit den Eltern den Erziehungs- und Bildungsauftrag (GG). Für mich hat Bildung, unter anderem,aus diesem Grund viel mit Mündigkeit zu tun.

Zur Mündigkeit erziehen
klar, verantwortungsvolle Eltern wollen das natürlich, aber auch wer kein entsprechendes Elternhaus hat wird mit erreichen eines gewissen Alters mündig.

Alle Eingriffe in unsere Entscheidungsfreiheit "gefährden" ja letztlich die Demokratie, deshalb muss man glaube ich so vorsichtig sein mit Begriffen wie Pflicht/Zwang.

Wie lange eine Gesellschaft die "Dummheit" des eigenen Volkes erträgt? Keine Ahnung, ich glaube aber nicht wie so viele andere dass wir auf einen Abgrund zurasen.

Ich bin eben Optimist.

Lg

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8. August 2013 um 11:14

Hmmm
Ich werde doch eh "gezwungen" das zu essen,was die Kantine anbietet oder nicht?
Also (überspitzt) gesagt:
Ich finds doof immer Bolognese,Schnitzel,Frikka und co essen zu müssen!....könnte man auch so sehen.....

Im größeren Rahmen betrachtet:
Rs ist erschreckent was sich (überwiegend) der Westen alles an Fleisch reinpfeift, bzw was auch davon alles weggeschmissen wird. Stichwort Überproduktion.

ACHTUNG! Eigene Meinung
Für viele ist Fleisch immer noch ein Zeichen von Wohlstand und Gesundheit, dabei schmeißen wir uns das billigste , zusammengepresste, mit Medis und Farbstoffen garnierte Zeug in den Rachen.

Ja, Obst und Gemüse sind auch belastet, ich weiß, aber dafür musste wenigstens keine Tiere leiden, was definitiv in der Massenhaltung der Fall ist.

Ps.: Bin kein Veggi

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8. August 2013 um 13:52

Was sinnvoll wäre, ist
einfsch malbmehr Abwechskung in die Kantinen zu bringen, gerade im vegetarischen Bereich...da sieht es oft noch sehr mau aus... entweder totgekochte Nudeln mit Fertigsoße, Süßgerichte, irgendwelche fettigen TK-Bratlinge, Tofu das nach nichts schmeckt... oder Eintopf (Erbseneintopf bei 30 Grad schmeckt wudnerbar :roll. Die Salatbars sind meist auch nicht die Quelle der Freude, bei uns sind das fertige Salate oder Blattsalat mit Fertigsoßen. Bäh.
Was bringt da ein Veggietag, wenn die Kantinenbetreiber denken: Och joa. Milchreis ist auch ein tolles vegetarisches Gericht...

Ich komme auch vom Bauernhof und war bei sàmtlichen Schlachtungen dabei, ich könnte eine Kuh zuschneiden, aber Fleisch ist nichts für mich. Aber ich verstehs auch, wenn jemand sein Fleisch will. Aber man muss mal nachdenken, ob die Masse und das günstige nicht doch NAchteile hat...

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8. August 2013 um 14:12

Möchte auch meinen Senf dazugeben
Einerseits kann ich schon verstehen, dass die Leute sich aufregen. Wär lässt sich gerne vorschreiben was er zu essen hat? Diese Fremdbestimmung ist es doch, die die Menschen wütend macht.

Andererseits ist es ja nun wirklich so, dass die meisten Menschen zu viel Fleisch essen. Es wird einfach gekauft und gegessen ohne darüber nachzudenken wo das Fleisch denn herkommt oder ob das Tier dafür leiden musste.

Ich bin Jägerin. Ich kann Tiere töten, ich kann sie zerlegen. Ich tue das, weil ich gerne gutes, gesundes Fleisch esse. Das meiste Fleisch aus dem Supermarkt erfüllt diese Kriterien nicht. Ich werde dafür sehr oft kritisiert. Fast keiner kann nachvollziehen warum ich Tiere töte. Das macht mich manchmal richtig wütend. Alle essen gerne Fleisch, aber das Töten soll am Besten verschwiegen werden. Während ich also in einem Satz niedergemacht werde, werde ich im nächsten gefragt ob ich ne Wildsau besorgen kann. Das ist doch so widersprüchlich und krank!

Als ich ein Kind war wurde bei meiner Oma alle halb Jahr ein Schwein geschlachtet. Ich war dabei und bin damit aufgewachsen. Von den Tieren wurde dann aber auch alles verwertet. Jedes Stück wurde verwendet und nicht nur die schönen Stücke wie Filet und Keule. Denn so ein Tier besteht eben nicht nur aus Filet!

Wenn ich ein Wildschwein schieße, dann wird auch alles verwendet. Aus den Knochen mache ich Fond, aus den Reststücken mache ich Wurst.

Ups, jetzt bin ich vom eigentlichen Thema abgekommen. Ich denke einfach, dass man den Leuten wirklich bewusst machen müsste was sie da essen und wie dieses Essen gewonnen wird. Außerdem müsste das Fleisch teuerer werden. Dieses Preisdumping verhindt jegliche artgerechte Haltung. Da müsste die Politik einschreiten!

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8. August 2013 um 14:39

Das ist übrigens
keine Idee der Grünen, sondern dieser Initiative: http://www.donnerstag-veggietag.de/
Die Grünen unterstützen das nur...

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8. August 2013 um 15:02
In Antwort auf ilias_12523801

Möchte auch meinen Senf dazugeben
Einerseits kann ich schon verstehen, dass die Leute sich aufregen. Wär lässt sich gerne vorschreiben was er zu essen hat? Diese Fremdbestimmung ist es doch, die die Menschen wütend macht.

Andererseits ist es ja nun wirklich so, dass die meisten Menschen zu viel Fleisch essen. Es wird einfach gekauft und gegessen ohne darüber nachzudenken wo das Fleisch denn herkommt oder ob das Tier dafür leiden musste.

Ich bin Jägerin. Ich kann Tiere töten, ich kann sie zerlegen. Ich tue das, weil ich gerne gutes, gesundes Fleisch esse. Das meiste Fleisch aus dem Supermarkt erfüllt diese Kriterien nicht. Ich werde dafür sehr oft kritisiert. Fast keiner kann nachvollziehen warum ich Tiere töte. Das macht mich manchmal richtig wütend. Alle essen gerne Fleisch, aber das Töten soll am Besten verschwiegen werden. Während ich also in einem Satz niedergemacht werde, werde ich im nächsten gefragt ob ich ne Wildsau besorgen kann. Das ist doch so widersprüchlich und krank!

Als ich ein Kind war wurde bei meiner Oma alle halb Jahr ein Schwein geschlachtet. Ich war dabei und bin damit aufgewachsen. Von den Tieren wurde dann aber auch alles verwertet. Jedes Stück wurde verwendet und nicht nur die schönen Stücke wie Filet und Keule. Denn so ein Tier besteht eben nicht nur aus Filet!

Wenn ich ein Wildschwein schieße, dann wird auch alles verwendet. Aus den Knochen mache ich Fond, aus den Reststücken mache ich Wurst.

Ups, jetzt bin ich vom eigentlichen Thema abgekommen. Ich denke einfach, dass man den Leuten wirklich bewusst machen müsste was sie da essen und wie dieses Essen gewonnen wird. Außerdem müsste das Fleisch teuerer werden. Dieses Preisdumping verhindt jegliche artgerechte Haltung. Da müsste die Politik einschreiten!


Gut geschrieben. Fleisch wächst halt nicht auf Bäumen.
Viele machen sich gar keine Gedanken wo ihr Essen herkommt, wie es produziert wird...oder sie wollen es nicht wissen, denn dann müsste man vielleicht etwas ändern.

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8. August 2013 um 15:19

Den Veggie-Tag
zur Pflicht zu machen, find ich Quatsch. Soll doch jeder essen, was er will. Und wer halt meint, jeden Tag Fleisch zu brauchen, naja, der wird sich das schon holen...

Allerdings bin ich der Meinung, dass es täglich(!) ein richtig schönes vegetarisches Gericht zur Auswahl geben sollte und damit meine ich weder Pommes mit Ketchup, noch die schon klischeehaften matschigen Grünkernschnitten oder das Tofuschnitzel in Fleischform mit Fleischgeschmack!
Kenne mittlerweile einige Veggie-Restaurants quer durch D'land und da fehlt es einem kulinarisch an gar nichts. Schließlich stehen den ca. 5 Sorten Fleisch hunderte Sorten Gemüse-, Obst- und Getreidesorten gegenüber

Also: Veggie-Pflicht-Tag nein, täglich ein vegetarisches Gericht ja!

In der meinerzeit bevorzugen Unimensa gab es zumindest einmal in der Woche ein Gericht mit Fleisch aus artgerechter Tierhaltung (auch wenn das sicherlich nur Minimalanforderungen erfüllen musste), aber so hatte man zumindest schon mal einen Blick auf das Thema.

Darüber hinaus würde ich mir eine gewisse Sensibilisierung und Aufklärung zum Fleischgenuss wünschen, am besten schon im Kindesalter, zB in der Kita oder spätestens in der Grundschule. Ich bin davon überzeugt, das vielen gar nicht bewusst ist, welche Auswirkungen die Massentierhaltung usw. eigentlich mit sich bringt und welche Ausmaße das angenommen hat in den letzten Jahrzehnten, was mit den Tieren da eigentlich passiert und was mit dem Rest-Fleisch, dass der Deutsche nicht so gerne isst und das dann tiefgefroren auf afrikanischen Märkten landet und günstiger angeboten wird, als das einheimische Fleisch usw usw...

Wie war das letztens in meinem Bekanntenkreise: Da beerdigt ein 6jähriges Mädchen mit großen Brimborium ein von der Katze erlegtes Vögelchen, um sich dann selber mit großem Genuss eine Bratwurst vom Grill zu schnappen. Das erschien mir doch irgendwie paradox

Ich denke, wenn man sich selber mal so einen Schlachtbetrieb anschauen würde, würde man sich sein Schnitzel schon mal eher verkneifen. Und vielleicht wäre es für den einen oder anderen mal eine Erfahrung wert, das Tier, was er gerne essen möchte, selber zu halten, zu jagen und zu töten, war ja früher auch hierzulande der übliche Vorgang, wenn man Fleisch haben wollte...

Was ich mir wünschen würde, zB gerade auch im Kindergarten, wäre das der Schwerpunkt der Mahlzeit aus Gemüse besteht und alles andere als Beilage verstanden wird. Mich hats zB am Montag noch in den Fingern gejuckt, eine derartige Bemerkung in der KIta zu machen, in der mein Sohn gerade eingewöhnt wird. Da hing nämlich der Essensplan für diese Woche aus. Montag: Spaghetti mit Tomatensoße (mmh, naja, Tomatensoße alleine ist mir eigentlich nicht ausreichend gemüsig.) Mittwoch: Kartoffeln mit Hähnchenkeule (Gemüse? Fehlanzeige!) Bin schon froh, dass es da nachmittags wenigstens Obst gibt. Werde meinen Sohn dann wohl in Zukunft abends mit Gemüse vollstopfen müssen

Mein Mann und ich sind ja selber erst seit wenigen Monaten zur Vegetariern geworden (wie ich auch schon mal mit Anfang 20.) Vorher haben wir aber schon wenig Fleisch gegessen und wenn, dann möglichst bio aus artgerechter Tierhaltung. Den Ausschlag hat eigentlich mein Mann gegeben, nachdem er sich intensiv mit denThemen Nahrungsmittelwirtschaft und Tierhaltung auseinander gesetzt und u.a. das Buch "Tiere essen" von Jonathan S. Foer gelesen hat. Da haben wir beschlossen, dass wir auf das bisschen Fleisch verzichten können. Wir möchten gerne noch mehr in Richtung vegan gehen, nehmen zB Sojaprodukte statt Milch, Agavendicksaft statt Honig, Hülsenfrüchte als Eiweißlieferant.

Etwas schwierig finde ich es allerdings bei der Kleinkindernährung, da mein Sohn so ziemlich alle Eiweißalternativen noch ablehnt. Aber so ab Grundschulalter werd ich das Thema nochmal verstärkt angehen

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8. August 2013 um 15:22
In Antwort auf ilias_12523801

Möchte auch meinen Senf dazugeben
Einerseits kann ich schon verstehen, dass die Leute sich aufregen. Wär lässt sich gerne vorschreiben was er zu essen hat? Diese Fremdbestimmung ist es doch, die die Menschen wütend macht.

Andererseits ist es ja nun wirklich so, dass die meisten Menschen zu viel Fleisch essen. Es wird einfach gekauft und gegessen ohne darüber nachzudenken wo das Fleisch denn herkommt oder ob das Tier dafür leiden musste.

Ich bin Jägerin. Ich kann Tiere töten, ich kann sie zerlegen. Ich tue das, weil ich gerne gutes, gesundes Fleisch esse. Das meiste Fleisch aus dem Supermarkt erfüllt diese Kriterien nicht. Ich werde dafür sehr oft kritisiert. Fast keiner kann nachvollziehen warum ich Tiere töte. Das macht mich manchmal richtig wütend. Alle essen gerne Fleisch, aber das Töten soll am Besten verschwiegen werden. Während ich also in einem Satz niedergemacht werde, werde ich im nächsten gefragt ob ich ne Wildsau besorgen kann. Das ist doch so widersprüchlich und krank!

Als ich ein Kind war wurde bei meiner Oma alle halb Jahr ein Schwein geschlachtet. Ich war dabei und bin damit aufgewachsen. Von den Tieren wurde dann aber auch alles verwertet. Jedes Stück wurde verwendet und nicht nur die schönen Stücke wie Filet und Keule. Denn so ein Tier besteht eben nicht nur aus Filet!

Wenn ich ein Wildschwein schieße, dann wird auch alles verwendet. Aus den Knochen mache ich Fond, aus den Reststücken mache ich Wurst.

Ups, jetzt bin ich vom eigentlichen Thema abgekommen. Ich denke einfach, dass man den Leuten wirklich bewusst machen müsste was sie da essen und wie dieses Essen gewonnen wird. Außerdem müsste das Fleisch teuerer werden. Dieses Preisdumping verhindt jegliche artgerechte Haltung. Da müsste die Politik einschreiten!


Sehe ich genauso, super geschrieben

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9. September 2013 um 9:49

Wer
das freiwillig mitmacht ist i.o. Ich verzichte keinen Tag auf Fleisch schon gar nicht wenn es erzwungen werden soll. Und schon gar nicht in er Uni. Sollte das irgendwann mal kommen, werde ich die Mensa an diesem Tag meiden.

So einfach ist das. Werde mir statt dessen dann einen schönen Döner holen und in der Mensa verzehren.

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9. September 2013 um 10:48

Fleischkonsum
schadet den Tieren

Zerstört die Umwelt

Vergrößert den Hunger in armen Ländern

Der Schreiberin unter mir:
Herzlichen Glückwunsch zu deinem riesen Egoismus und zu deinem Beitrag zur Zerstörung unserer Welt.

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9. September 2013 um 11:41
In Antwort auf shahar_12634972

Fleischkonsum
schadet den Tieren

Zerstört die Umwelt

Vergrößert den Hunger in armen Ländern

Der Schreiberin unter mir:
Herzlichen Glückwunsch zu deinem riesen Egoismus und zu deinem Beitrag zur Zerstörung unserer Welt.


@ schillerlocke9
Mir wird schlecht. Menschen essen Tiere, Tiere fressen Tiere und Tiere fressen Menschen. Willkommen in der Natur. Da wirst du nie was ändern und das ist auch gut so. Wenn du da eingreifst zerstörst du das ökologische System. Herzlichen Glückwunsch zu deinem Beitrag zur Zerstörung unsrer Welt.

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9. September 2013 um 12:37
In Antwort auf kitty_11916297


@ schillerlocke9
Mir wird schlecht. Menschen essen Tiere, Tiere fressen Tiere und Tiere fressen Menschen. Willkommen in der Natur. Da wirst du nie was ändern und das ist auch gut so. Wenn du da eingreifst zerstörst du das ökologische System. Herzlichen Glückwunsch zu deinem Beitrag zur Zerstörung unsrer Welt.

Du hast nichts verstanden
Natürlich kann ichs nicht ändern, aber du.

Tatsache ist: du möchtest nicht, du denkst nur an dich.
Weisst du, wo dein Fleisch herkommt?
Es ist nicht natürlich, es wird herangezüchtet.mit Natur hat das gar nichts mehr zu tun.
Deine Dönerbude ist kein Tier, das ist dir schon klar, oder?
Tiere werden für dich gemestet und gequält. Du jagst nicht, du gehst in die Bude.

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10. September 2013 um 11:16

Warum?
Weil ich meine Meinung sage?

Ich bin noch nicht mal Vegetarier, ich esse gerne Fleisch. Jedoch aus den oben genannten Gründen ein oder zweimal die Woche, und da ich mich nicht zur Geisel meines Es mache, fleischlos ist eben so lecker.

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10. September 2013 um 12:01

Das Mädel ist 17

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10. September 2013 um 13:25

.
Ich habe letztens einen Bericht gesehen, in dem es hieß, dass die Massentierhaltung abgeschafft werden könnte, wenn jeder Mensch seinen Fleischkonsum um 30% reduzieren würde. Natürlich sollte jeder Mensch selbst entscheiden können was er isst, aber ist denn so ein Veggie-Day so etwas schlimmes? Wenn ein Fleischfresser eben nicht auf Fleisch verzichten kann, soll er halt zu Curry-Bude nebenan gehen. Dann gibt man halt mal einen Euro mehr aus. Fleisch wird eh zu viel zu günstigen Konditionen angeboten. Bei uns in der Mensa gibt es täglich ein fettes Fleischmenü für nicht mal 3 Euro. Das ist doch ein Witz. Will mich gar nicht weiter aufregen. Ich bin pro Veggie-Day!

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10. September 2013 um 22:44
In Antwort auf shahar_12634972

Du hast nichts verstanden
Natürlich kann ichs nicht ändern, aber du.

Tatsache ist: du möchtest nicht, du denkst nur an dich.
Weisst du, wo dein Fleisch herkommt?
Es ist nicht natürlich, es wird herangezüchtet.mit Natur hat das gar nichts mehr zu tun.
Deine Dönerbude ist kein Tier, das ist dir schon klar, oder?
Tiere werden für dich gemestet und gequält. Du jagst nicht, du gehst in die Bude.

Ich
bin in der glücklichen Lage zu wissen, wo mein Fleich herkommt. Wir leben hier in Oberfranken. Da ist alles vom Fleischer nebenan, der direkt von den Bauern vor Ort sein Fleisch bezieht. Ohne Mast und Massentierhaltung. Sondern schöne kleine Betriebe, in welchen die Tiere noch auf den Weiden grasen und langsam heranreifen. Erstens ökologisch besser, da die Tiere nicht über 100erte Kilometer rangekarrt werden, und zweitens kein Betrug am Verbraucher möglich. Hier achtet man wirklich noch auf sowas. Und mein anderes Fleisch bekomm ich direkt vom Jäger. Da wird das Wild noch von meinem Freund und seinem Bruder welcher Fleischer ist, selbst zerlegt und verarbeitet. Wenn man außerhalb von Franken anders vorgeht ist das nicht mein Problem. Dort lebe ich nicht und bin mehr als froh darüber. Ich verzichte nie und nimmer auf mein Schäufele und auf meinen Spickbraten, oder auf meinen Sauerbraten und auf meine Pferderrouladen. Ich esse alles habe auch mal zwischendurch Salattage. Warum auch nicht. Ich will mich nur nicht zwingen lassen auf Fleisch zu verzichten. Es muss, wenn dann überhaupt auf freiwilliger Basis beruhen. In unserem Land wird zuviel vorgeschrieben. Ich bin Nichtraucherin, aber finde die Diskriminierung der Raucher in einer Demokratie nicht förderlich. Genauso wäre es bei einem gesetzlich vorgeschriebenen Veggie Day. Wenn es Menschen gibt die eben so leben wollen, bitte. Die bekommen irgendwann die Mangelerscheinungen und futtern halt zwischendrin ihre Tabletten um fehlende Stoffe auszugleichen. Deren Problem, nicht meines.

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10. September 2013 um 23:29

Es
muss dem Verbraucher überlassen werden was er wann essen möchte. Wir leben schon in einer kleinen Diktatur, siehe die Raucherdiskrimierung, soll das beim Essen weitergehen? Was kommt als nächstes? Biertrinken in der Kneipe verbieten? Wo soll diese Bevormundung noch hinführen? Sind wir nicht fähig selbstbestimmt zu leben?

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11. September 2013 um 7:12

Wenn du dir die fakten
ansiehst, ist es so.
Würde jeder seinen Fleischkonsum reduzieren, würde es der Welt besser gehen.
Keine Massentierhaltung, weniger Zerstörung des Regenwaldes, weniger hungernde Menschen.

Aber was interessieren die einen schon? Hauptsache jeder macht, was er will.

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