Home / Forum / Mein Baby / OT: Privatinsolvenz....Erfahrungen ?

OT: Privatinsolvenz....Erfahrungen ?

9. September 2016 um 8:03

Hallo,

bei mir steht wohl eine Privatinsolvenz an. Schuldnerberatung habe ich schon am Montag einen Termin, bin aber natürlich jetzt schon am Informationen sammeln.

Hat hier jemand Erfahrungen damit? Steckt vielleicht gerade mittendrin oder hat eine hinter sich?

Vor allem interessiert mich die Konstellation, wenn man verheiratet ist, ein Kind hat und der Ehemann Vollzeit arbeiten geht, während man selbst nur auf Teilzeit beschäftigt ist. Geht das durch? Und inwieweit ist der Ehemann von der Insolvenz betroffen? Wie läuft es mit Steuer- und Nebenkostenrückzahlungen? Mein Mann sieht es nämlich nicht ein, "sein" Geld abgeben zu müssen.
Ist das Leben sehr eingeschränkt? Das frage ich nicht, weil ich nicht will, sondern nur um zu wissen worauf ich mich einstellen muss. Ich bin natürlich bereit alles in Kauf zu nehmen. Ich möchte nur wissen wie es mit laufenden Verträgen wie Handy, Zahnzusatzversicherungen, kleiner Lebensversicherung und Sachen wie Amazon und Ebay Konten ist....oder PayPal. Letztere drei ist bei uns nämlich so, dass mein Mann das nicht hat und daher diese Dinge bisher über mich laufen.

Momentan dreht sich gerade alles und ich befürchte, dass ich meine Familie damit finanziell ruinieren könnte, wenn nicht nur ich, sondern auch mein Mann nichts mehr haben darf.

Mehr lesen

9. September 2016 um 8:23

Kommt drauf an
Der Ehepartner in einer normalen güterrechtlichen Zugewinngemeinschaft haftet grundsätzlich nicht für die Schulden des zahlungsunfähigen anderen. Anders sieht der Fall aus, wenn der Ehepartner den Vertrag mit unterschrieben hat, dann ist er selbst Vertragspartner und somit Schuldner geworden. Ist ein Bürgschaftsvertrag geschlossen worden, dann haftet auch dein Mann. der Ehepartner ist im Fall einer Zahlungsunfähigkeit voll haftbar, er wird vom Gläubiger als Bürge in Anspruch genommen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 8:35

Wenn dein Mann
nicht unterschrieben hat, haftet er nicht.
Ich kann dir nicht sagen wie es mit bestehenden Verträgen ist, aber in der Insolvenz darf man nix neues abschließen und so viel ich weiß auch nicht online shoppen (max. Mit Vorkasse ist erlaubt). Dir bleibt ein gewisser Betrag zum Leben und darüber hinaus wird alles gepfändet. Über deine Konten z.b. PayPal sollte nix laufen, wenn es dich nicht tatsächlich betrifft. Wenn du Pech hast und man glaubt dann nicht, dass es nicht dein Geld ist bzw. Wenn es nicht total eindeutig ist, dann ist deine Insolvenz deswegen futsch. Würde ich persönlich nicht riskieren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 9:07
In Antwort auf sfsp

Wenn dein Mann
nicht unterschrieben hat, haftet er nicht.
Ich kann dir nicht sagen wie es mit bestehenden Verträgen ist, aber in der Insolvenz darf man nix neues abschließen und so viel ich weiß auch nicht online shoppen (max. Mit Vorkasse ist erlaubt). Dir bleibt ein gewisser Betrag zum Leben und darüber hinaus wird alles gepfändet. Über deine Konten z.b. PayPal sollte nix laufen, wenn es dich nicht tatsächlich betrifft. Wenn du Pech hast und man glaubt dann nicht, dass es nicht dein Geld ist bzw. Wenn es nicht total eindeutig ist, dann ist deine Insolvenz deswegen futsch. Würde ich persönlich nicht riskieren.

Ok
Mein Mann hat mit den Schulden nichts zu tun. Die sind ausschließlich von mir und wären auch unproblematisch gewesen, wenn alles so gelaufen wäre wie ich geplant hatte, als ich die machte. Kam nur alles ganz anders.

Gut zu wissen mit dem Onlineshopping. Muss dann gucken wie ich das mache. Habe Amazon Prime wegen dem Windelsparabo. Unsere benötigten Windeln gibt es nämlich leider nicht mehr in den Läden....Weshalb wir hier auf online angewiesen sind und Amazon Prime Sparabo das günstigste Angebot lieferte.
Sollte aber möglich sein, dass mein Mann dann Online Banking eröffnet und selbst Konten bei Ebay, Amazon und PayPal abschließt, um diese zu nutzen. Läuft bei uns momentan so, dass ich Geld meines Mannes auf mein Konto einzahle und er dann online in meinen Accounts einkauft. Selbst kaufe ich so gut wie nichts.

Erst einmal muss sowieso geguckt werden, ob eine Insolvenz bei mir genehmigt wird. Es besteht ja auch die Möglichkeit, dass die Gläubiger den vorhergehenden Verhandlungen zustimmen, um so zu vermeiden, dass ich insolvent gehe, damit sie zumindest einen Teil erhalten. Also ich erachte es nicht als sicher, dass es klappt, wobei es grob gesagt für uns als Familie die beste Lösung wäre.....denke ich zumindest

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 13:30

Ihr mann hat ja mit den schulden
nichts zu tun und je nach höhe hat man so einen Betrag auch nicht zwangsläufig auf der Seite

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 13:58

Mein Mann hat kein Geld, das er mir leihen oder geben könnte,
vor allem nicht in der Höhe.

Außerdem steh ich ja dafür gerade, wenn ich in die Insolvenz gehe.....sowas macht man ja auch nicht einfach so aus Spaß. Nicht gerade stehen würde ich, wenn ich das Ganze einfach nur aussitze.

Prinzipiell bin ich auch der Ansicht, dass man Schulden, die man macht, auch zurückzahlt, aber manchmal geht das Leben nun mal einen anderen Weg als den geplanten und man steckt schneller im Sumpf als man denkt. Bevor man sich dann versieht, hat man sich in eine Lage manövriert, aus der man nicht mehr so leicht kommt. Ist nicht schön, passiert aber nun mal. Menschen machen Fehler.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 14:12
In Antwort auf lapagana

Mein Mann hat kein Geld, das er mir leihen oder geben könnte,
vor allem nicht in der Höhe.

Außerdem steh ich ja dafür gerade, wenn ich in die Insolvenz gehe.....sowas macht man ja auch nicht einfach so aus Spaß. Nicht gerade stehen würde ich, wenn ich das Ganze einfach nur aussitze.

Prinzipiell bin ich auch der Ansicht, dass man Schulden, die man macht, auch zurückzahlt, aber manchmal geht das Leben nun mal einen anderen Weg als den geplanten und man steckt schneller im Sumpf als man denkt. Bevor man sich dann versieht, hat man sich in eine Lage manövriert, aus der man nicht mehr so leicht kommt. Ist nicht schön, passiert aber nun mal. Menschen machen Fehler.

Ach ja.....
Zudem geht es hier in dem Thread um Erfahrungsberichte und die oben genannten Fragen und nicht darum, wieso weshalb warum und warum nicht irgendwie anders.
Das tut nichts zur Sache...
Auch eine moralische Bewertung des Ganzen (ohne umfassende Kenntnis meiner persönlichen und finanziellen Situation) wird nicht gewünscht, da nicht danach gefragt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 18:31

Thema verfehlt
Ist es so schwer zu verstehen weshalb ich diesen Thread erstellt habe und welche Antworten ich suche? Es ist nicht so, dass ich Meinungen oder eine Entscheidungshilfe brauche, dann hätte ich obigen Text anders verfasst. Ebenso wenn es noch eine andere Lösung geben würde.

Du kennst mich nicht und weißt daher weder etwas über meine konkrete Familien-, noch über meine Arbeitssituation. Ebenfalls ist dir meine genaue finanzielle Lage unbekannt. Eigentlich keine Position rechtmäßig zu verurteilen oder sich eine Meinung zu bilden, zumal diese mit dem Thread nix zu tun hat. Erfahrungen zum Thema kannst du anscheinend nicht beitragen, von daher sind deine Texte keine Hilfe und für mich in dieser Situation nutzlos.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 18:48


Warum versuchst Du nicht die Schulden abzubezahlen?

Wie hier schon gesagt wurde, man kann ja durchaus auch mal ein paar Jahre abzahlen. Und wenn es 20 oder 30 sind.
Du bist ja bestimmt nicht bereits 70, dass dazu die Zeit fehlen würde. Keine Ahnung, wie alt Du bist, aber ich schätze, so 20, 30 Jahre hast Du wenigstens noch vor Dir - Zeit genug, die Schulden anständig los zu werden.

Insolvenz finde ich absolut asozial - sorry, wenn ich das so sage.
Aber für Leute, die Schulden machen und diese nicht bezahlen, zahlt im Grunde genommen dann wirklich JEDER.
Durch höhere Preise für Waren, für Dienstleistungen, für Kreditzinsen etc. - überall werden solche Ausfälle dann durch Preissteigerungen/Verschlechterungen von Konditionen kompensiert.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 19:01
In Antwort auf lapagana

Thema verfehlt
Ist es so schwer zu verstehen weshalb ich diesen Thread erstellt habe und welche Antworten ich suche? Es ist nicht so, dass ich Meinungen oder eine Entscheidungshilfe brauche, dann hätte ich obigen Text anders verfasst. Ebenso wenn es noch eine andere Lösung geben würde.

Du kennst mich nicht und weißt daher weder etwas über meine konkrete Familien-, noch über meine Arbeitssituation. Ebenfalls ist dir meine genaue finanzielle Lage unbekannt. Eigentlich keine Position rechtmäßig zu verurteilen oder sich eine Meinung zu bilden, zumal diese mit dem Thread nix zu tun hat. Erfahrungen zum Thema kannst du anscheinend nicht beitragen, von daher sind deine Texte keine Hilfe und für mich in dieser Situation nutzlos.

Einfach ignorieren
Einem Troll darf man einfach kein Futter geben, dann verschwindet er auch bald.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 19:07

Wenn du schon nur stänkern willst, dann lese wenigstens richtig
Ihr Mann kauft online, nicht sie.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 19:55

Dir ist
aber schon klar, dass dies eben nicht jeder Gläubiger zulässt. Es gibt genügend Firmen die gehen auf keinerlei Kompromisse ein und legen es auf eine Insolvenz an. Sicherlich hat sie bereits versucht mit den Gläubigern zu verhandeln und dies muss vor einer Privatinsolvenz auch passieren. Keiner kann ohne Verhandlungen in die Privatinsolvenz. Wenn aber die Gläubiger absolut stur bleiben, was hat sie dann für eine Wahl?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 20:17
In Antwort auf chichi210812

Dir ist
aber schon klar, dass dies eben nicht jeder Gläubiger zulässt. Es gibt genügend Firmen die gehen auf keinerlei Kompromisse ein und legen es auf eine Insolvenz an. Sicherlich hat sie bereits versucht mit den Gläubigern zu verhandeln und dies muss vor einer Privatinsolvenz auch passieren. Keiner kann ohne Verhandlungen in die Privatinsolvenz. Wenn aber die Gläubiger absolut stur bleiben, was hat sie dann für eine Wahl?


Ehrlich gesagt, kenne ich das eher anders herum.

Kaum ein Gläubiger ist doch daran interessiert, seine Forderungen komplett streichen zu müssen.
.
Schuldner, die nicht in der Lage sind, ihre Schulden zu begleichen, können als Tilgung ja in der Regel nur einen Nullplan anbieten, und in den 6, 7 Jahren Insolvenzverfahren tut sich da in aller Regel auch nicht viel, danach ist dann kompletter Forderungsverlust gegeben.

Die meisten Gläubiger, die ich kenne, haben sich da lieber auf geringe Raten eingelassen. Gerade wenn ein Titel vorliegt, der ja immerhin 30 Jahre gültig ist.
Vor allem dann, wenn der Schuldner unter der Pfändungsfreigrenze liegt, aber erklärt, er möchte für seine Schulden aufkommen und zahlen - obwohl er das unter der Freigrenze ja nicht müsste.
Bei solchem Engagement sind viele Gläubiger - so meine Erfahrungen - gerne bereit, sich auf kleine Raten einzulassen, sogar auch auf Zinsen zu verzichten, damit wenigstens die Hauptforderung realisiert werden kann.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 20:19

Um mal etwas Luft rauszunehmen
Es ist noch keine Privatinsolvenz angemeldet oder beantragt. Ich habe lediglich einen Termin bei der Schuldnerberatung vereinbart, die am Telefon vorab schon sie grobe Situation erfragt hat und daraufhin meinte, dass es nach ihrer Einschätzung auf eine Privatinsolvenz rauslaufen wird. Der Termin selbst steht noch aus an dem ich auch meine Unterlagen mitnehme. Eventuell sieht sie dann ja doch noch eine andere Möglichkeit.

Was meinen Mann betrifft und die Fragen, ob er nichts zahlen kann. Er verdient selbst nicht die Welt, würde aber selbst dann aus Prinzip nicht dafür aufkommen, da es nicht seine Schulden sind und er nichts damit zu tun hat. Ist sein gutes Recht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 20:22

...
Und wieder einmal bin ich erschrocken und entsetzt, mit welcher Selbstverständlichkeit und ohne jegliches Schuldeingeständnis / Gefühl von Reue mal wieder der einfache Weg gewählt wird

Verbindlichkeiten sind verbindlich! Es gehen so viele Firmen wegen dieser Scheiss-egal-Einstellung jedes Jahr pleite.

Wenn man kaum Geld hat kauft man auch nix außer den existenziell wichtigen Sachen!

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 20:54
In Antwort auf litttepuma

...
Und wieder einmal bin ich erschrocken und entsetzt, mit welcher Selbstverständlichkeit und ohne jegliches Schuldeingeständnis / Gefühl von Reue mal wieder der einfache Weg gewählt wird

Verbindlichkeiten sind verbindlich! Es gehen so viele Firmen wegen dieser Scheiss-egal-Einstellung jedes Jahr pleite.

Wenn man kaum Geld hat kauft man auch nix außer den existenziell wichtigen Sachen!

?
Wer sagt denn, dass ich das anders mache?

Ich habe jetzt trotz Kind ein halbes Jahr mit der Habs gewaschen bis wir uns eine Waschmaschine leisten können....und die ist für mich zb schon existenziell wichtig...

Weiß echt nicht was die Leute denken. Anscheinend direkt, dass man in Saus und Braus lebt?

Ehrlich gesagt....hier weiß niemand was von mir und anscheinend werden meine Texte auch nicht gelesen, dann wäre ja klar, dass ich einen ersten Termin bei der Schuldnerberatung vereinbart habe und natürlich bereit bin etwas zu zahlen, wenn sich die Möglichkeit dafür bietet. Ist es jetzt schon verwerflich sich professionelle Hilfe zu holen??? Dass die Dame am Telefon gesagt hat, dass sie aufgrund des erfragten Sachverhaltes die Insolvenz auf mich zukommen sieht und ich mich vorab umfassend informieren möchte kann mir wohl niemand vorwerfen....ebensowenig wie es nicht meine Pflicht ist die Situation hier öffentlich in aller Offenheit bis ins kleinste Detail zu schildern.

Meine Fragen, um die es mir in diesem Thread ging, wurden im Übrigen noch nicht beantwortet...Stattdessen werden einfach so irgendwelche Verurteilungen rausgehauen, die auf Mutmaßungen basieren.....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 20:59
In Antwort auf litttepuma

...
Und wieder einmal bin ich erschrocken und entsetzt, mit welcher Selbstverständlichkeit und ohne jegliches Schuldeingeständnis / Gefühl von Reue mal wieder der einfache Weg gewählt wird

Verbindlichkeiten sind verbindlich! Es gehen so viele Firmen wegen dieser Scheiss-egal-Einstellung jedes Jahr pleite.

Wenn man kaum Geld hat kauft man auch nix außer den existenziell wichtigen Sachen!

Meine Güte
Es steht doch noch überhaupt nichts fest aber Hauptsache gleich mal die keule schwingen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. September 2016 um 21:00

Betrug?
Wieso bitte sollte es Betrug sein? Selbst wenn es so wäre wie du gerade annimmst, wäre es allein meine Sache und keine Straftat....

Um es nochmal klar zu stellen: Ich bin noch NICHT in der Privatinsolvenz....diese ist noch nicht einmal beantragt!

Abgesehen davon ist die Situation so, wie dir die Userin hier drunter erklärt.....und mein Mann darf von seinem Geld wohl kaufen wozu er lustig ist....unabhängig davon, ob ich insolvent bin oder nicht!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 6:49

Erfahrung
Hallo also ich habe dahin gehend erfahrung weil mein exmann vor unserer Hochzeit auf mein drängen in die inso ging. Es gestaltet sich wie folgt. Seit ihr verheiratet und die schulden wurden währenddessen gemacht sinds eure schulden somit auch seine. Ehe bedeutet zugewinngemeinschaft. Seit ihr nicht verheiratet ist das irrelevant selbst wenn er millionär wäre. Erstmal checkt der Schuldner Berater was an vermögen und ausgaben ist die gemacht werden müssen rechnet das gegen. Dabei ist wichtig zu klären wie hoch dein Anteil an miete usw sind. Dann werden alle gläubiger angeschrieben die bekannt sind. Mit denen ein ratenplan oder auch 0 plan gemacht wenn kein cent überbleibt. Manche erbarmen sich u lassen ein teil der Forderung fallen wenn dafür Summe x gezahlt wird. So wenn alle gläubiger 0 plan machen wird erst ein antrag bei Gericht gestellt der prozess bis hier hin dauert ca 6 mon. Das Gericht entscheidet ob eine inso machbar ist oder nicht. Wenn ja dann sieht es so aus. Du brauchst bereits jetzt ein p konto. Unbedingt. Vom Gericht gibt es tonnenweise unterlagen zum ausfüllen. Schufa wird abgefragt usw usf. Es wird im netz eine insolvenzbekanntmachung getätigt damit können gläubiger sehen oh inso oh scheisse. Sobald der Antrag inso gestellt ist bist du offiziell zahlungsunfähig. Heist ebay amazon sämtliche online käufe kannste vergessen. Wird alles gesperrt. Du kannst auf deinem ggf euren namen nix mehr kaufen und solltest es vermeiden. Das Gericht will erklärungem warum laufend online bestellt wird aber schulden nicht bezahlt. Weiterführend ist es so das jeden monat lohn Konto auszüge usw. Eingereicht werden und du zeugs was ertragreich ist und nicht lebensnotwendig kündigen musst..... selbst sparbücher werden einkassiert. Und wer denkt alles kostenlos nix da. Sone knsolvenz kostet ca 1500 das muss gezahlt werden. Arbeitest du nicht mit fliegst du raus aus der inso und somit alle schulden wieder vorhanden. Es zählen nur die Schulden vor der insolvenz nicht die entstandenen während dessen. Also neue Schulden machen ist nicht. Du wirst aufgefordert wohl kleinere wohnung kosten senken usw. Und ggf 2. Job. Nur absitzen auf einer arschbacke ist nicht. Wenn ihr bereits verheiratet seit muss dein partner auch mit für aufkommen. Ich musste sowohl vor der ehe als auch in der ehe alle meine konten offen legen. Aber da alles vor der ehe entstand war ich nie haltbar für.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 8:17

Aber es ist doch trotzdem ihr Mann
der online einkauft, nicht sie. Sie hat zwar derzeit die Konten, allerdings weitesgehend von IHM genutzt.
Wenn ihre Konten gesperrt werden, ist es ja nur logisch, dass ihr Mann sich dann selbst die Konten eröffnen muss, damit ER auch weiter Online shoppen kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 8:31

Denke
Mal die wollen eher das bild von überkandiedelt perfekt behalten und zahlen munter selber ab.



Privatinso ist kein zuckerschlecken. Und keine garantie für schuldenerlass zu bekommen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 8:59

Das
Hat nix mit gehässig zu tun, Fakt ist nunmal, dass es den Schuldnern heutzutage immer einfacher gemacht wird bzw. bei vielen die Einstellung besteht, naja, da hab ich dann ja über meine Verhältnisse gelebt, bevor ich da jahrelang Schulden abzahle mach ich halt ne Privatinsolvenz, dann bin ich in 7 (mittlerweile glaub ich sogar nur noch 3) Jahren schuldenfrei.
Ich bekomm sowas oft genug mit, haben ein kleines mittelständisches Familenunternehmen und leider diverse Male pro Jahr mit solchen Kandidaten zu tun. Und wenn man dann jedes Mal auf große Mengen Geld sitzen bleibt, hat man jedes Recht der Welt sich darüber zu monieren.
Meiner Meinung nach ist das vom Staat legalisierter Diebstahl.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 10:02

Klar
Wenn der Mann da mit rein gezogen wird, ist es mit den Konten was anderes.
Ganz unten schrieb aber auch jemand, dass der mann damit nichts zu tun haben wird und darauf belief sich dann die antwort, dass der Mann sich die Konten dann selbst erstellen muss.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 10:12
In Antwort auf litttepuma

Das
Hat nix mit gehässig zu tun, Fakt ist nunmal, dass es den Schuldnern heutzutage immer einfacher gemacht wird bzw. bei vielen die Einstellung besteht, naja, da hab ich dann ja über meine Verhältnisse gelebt, bevor ich da jahrelang Schulden abzahle mach ich halt ne Privatinsolvenz, dann bin ich in 7 (mittlerweile glaub ich sogar nur noch 3) Jahren schuldenfrei.
Ich bekomm sowas oft genug mit, haben ein kleines mittelständisches Familenunternehmen und leider diverse Male pro Jahr mit solchen Kandidaten zu tun. Und wenn man dann jedes Mal auf große Mengen Geld sitzen bleibt, hat man jedes Recht der Welt sich darüber zu monieren.
Meiner Meinung nach ist das vom Staat legalisierter Diebstahl.

3 jahre
Nur wenn ein grosser Teil von abbezahlt wurde ansonsten 7 jahre unter ständiger kontrolle usw . Sone inso ist kein zuckerschlecken. Mein ex mann zb hat sie nicht geschafft da er nicht mitgearbeitet hatte nach dem ich mich hab getrennt u scheiden lassen. 2 jahre vor vollendigung dessen in der wohlverhaltensphase

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 10:14
In Antwort auf litttepuma

Das
Hat nix mit gehässig zu tun, Fakt ist nunmal, dass es den Schuldnern heutzutage immer einfacher gemacht wird bzw. bei vielen die Einstellung besteht, naja, da hab ich dann ja über meine Verhältnisse gelebt, bevor ich da jahrelang Schulden abzahle mach ich halt ne Privatinsolvenz, dann bin ich in 7 (mittlerweile glaub ich sogar nur noch 3) Jahren schuldenfrei.
Ich bekomm sowas oft genug mit, haben ein kleines mittelständisches Familenunternehmen und leider diverse Male pro Jahr mit solchen Kandidaten zu tun. Und wenn man dann jedes Mal auf große Mengen Geld sitzen bleibt, hat man jedes Recht der Welt sich darüber zu monieren.
Meiner Meinung nach ist das vom Staat legalisierter Diebstahl.

Und du kennst die TE so genau
Dass du weißt, dass sie über ihre Verhältnisse gelebt hat und ihr die Schulden völlig egal sind?
Und nein, du hast kein Recht, dich hier über die TE auszulassen und sie zu verurteilen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 10:15

Naja
Tatsache ist, dass die TE aber zumindest schreibt, bei ihr stünde wohl eine Privatinsolvenz an.
Sie schließt das also nicht aus - und informiert sich dementsprechend, auch in der Richtung wie man bestimmte Annehmlichkeiten weiterhin realisieren kann.

Wenn ich mich recht an einen anderen Thread von ihr erinnere, sind die Gläubiger aber noch gar nicht mit konkreten, unmittelbar anstehenden Forderung, an sie herangetreten. Wenn ich das dort richtig verstanden habe, hat sie auch noch gar nicht begonnen, überhaupt mal Raten zu zahlen oder doch wenigstens mal sämtliche Tilgungsoptionen mit den Gläubigern auszuloten.

Und da finde ich es schon merkwürdig, wenn man sich gleich so umfassend über den aller-aller-aller-aller-letzten Weg informiert.


Es gibt solche und solche Schuldner.

Es gibt die, die noch nicht eine Rate gezahlt haben, sich den Hintern darauf plattsitzen, dass sie unterhalb der Pfändungsgrenzen liegen - und meinen, bei ihren wäre eh nicht zu holen, freiwillig zahlen MÜSSTEN sie bei ihrem Einkommen dann ja auch nicht - und eine Privatinsolvenz wäre ja ihr gutes Recht.

Und es gibt die, ebenfalls mit dem Arsch voll schulden, ebenfalls geringes Einkommen, ebenfalls unterhalb der Pfändungsfreigrenzen - die TROTZDEM für ihre Schulden einstehen wollen, die Monat für Monat geringe Raten zahlen, obwohl sie - gesetzlich - nicht müssten. Die aber für ihre Fehler, sprich Schulden, aufkommen WOLLEN. Und es dann in Kauf nehmen, eben auch Jahre und Jahrzehnte abzuzahlen.

Bei einer Schuldnerberatung werden ALLE Möglichkeiten aufgezeigt. Und viele Berater, wie auch so viele Leute, finden die Vorstellung 20, 30 Jahre oder noch länger, Schulden abzubezahlen, offenbar absolut unvorstellbar, "unwürdig" oder was weiß ich.
Klar ist das sicherlich keine Traumvorstellung - aber in meinen Augen ehrlicher und aufrechter, als sich die Schulden einfach so von der Backe zu wischen, weil der Staat einem das erlaubt.

Wir hatten in der Kanzlei einen Mandanten, der hatte Rechnungen bei uns offen von mehreren tausend Euro. Der zahlte anfangs monatlich Raten von 10 Euro, und wenn er so etwas übrig hatte, überwies er auch das. Die Raten deckten gerade so den Zinsanfall, da entfielen immer nur ein paar Cent auf die Hauptforderung. Aber der zahlte ganz konsequent regelmäßig seine Miniraten.
War ein junger Kerl, gerade 19 als die Forderung entstand; als ich in die Kanzlei kam, hatte der schon so gut 10 Jahre lang gezahlt (saß etliche Jahre im Knast). Als der rausgekommen war, bezog er zunächst Hartz IV - und erhöhte seine Raten, zunächst auf 25, dann auf 50 Euro, suchte sich einen Minijob - die Raten stiegen auf 75 Euro. Irgendwann hatte er einen "richtigen" Job, und konnte entsprechend höhere Raten zahlen.
Der hat seine Rechnung, inklusive Vollstreckungskosten und Zinsen über gut 16 Jahre ganz ganz konsequent - und stolz - bis auf den letzten Cent beglichen.
Was er - rechtlich - nicht hätte machen müssen. Aber der WOLLTE in jeder Hinsicht für gemachte Fehler - inklusive gemachte Schulden - einstehen.

Es geht also auch so!

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 10:30
In Antwort auf wachsperle3

Naja
Tatsache ist, dass die TE aber zumindest schreibt, bei ihr stünde wohl eine Privatinsolvenz an.
Sie schließt das also nicht aus - und informiert sich dementsprechend, auch in der Richtung wie man bestimmte Annehmlichkeiten weiterhin realisieren kann.

Wenn ich mich recht an einen anderen Thread von ihr erinnere, sind die Gläubiger aber noch gar nicht mit konkreten, unmittelbar anstehenden Forderung, an sie herangetreten. Wenn ich das dort richtig verstanden habe, hat sie auch noch gar nicht begonnen, überhaupt mal Raten zu zahlen oder doch wenigstens mal sämtliche Tilgungsoptionen mit den Gläubigern auszuloten.

Und da finde ich es schon merkwürdig, wenn man sich gleich so umfassend über den aller-aller-aller-aller-letzten Weg informiert.


Es gibt solche und solche Schuldner.

Es gibt die, die noch nicht eine Rate gezahlt haben, sich den Hintern darauf plattsitzen, dass sie unterhalb der Pfändungsgrenzen liegen - und meinen, bei ihren wäre eh nicht zu holen, freiwillig zahlen MÜSSTEN sie bei ihrem Einkommen dann ja auch nicht - und eine Privatinsolvenz wäre ja ihr gutes Recht.

Und es gibt die, ebenfalls mit dem Arsch voll schulden, ebenfalls geringes Einkommen, ebenfalls unterhalb der Pfändungsfreigrenzen - die TROTZDEM für ihre Schulden einstehen wollen, die Monat für Monat geringe Raten zahlen, obwohl sie - gesetzlich - nicht müssten. Die aber für ihre Fehler, sprich Schulden, aufkommen WOLLEN. Und es dann in Kauf nehmen, eben auch Jahre und Jahrzehnte abzuzahlen.

Bei einer Schuldnerberatung werden ALLE Möglichkeiten aufgezeigt. Und viele Berater, wie auch so viele Leute, finden die Vorstellung 20, 30 Jahre oder noch länger, Schulden abzubezahlen, offenbar absolut unvorstellbar, "unwürdig" oder was weiß ich.
Klar ist das sicherlich keine Traumvorstellung - aber in meinen Augen ehrlicher und aufrechter, als sich die Schulden einfach so von der Backe zu wischen, weil der Staat einem das erlaubt.

Wir hatten in der Kanzlei einen Mandanten, der hatte Rechnungen bei uns offen von mehreren tausend Euro. Der zahlte anfangs monatlich Raten von 10 Euro, und wenn er so etwas übrig hatte, überwies er auch das. Die Raten deckten gerade so den Zinsanfall, da entfielen immer nur ein paar Cent auf die Hauptforderung. Aber der zahlte ganz konsequent regelmäßig seine Miniraten.
War ein junger Kerl, gerade 19 als die Forderung entstand; als ich in die Kanzlei kam, hatte der schon so gut 10 Jahre lang gezahlt (saß etliche Jahre im Knast). Als der rausgekommen war, bezog er zunächst Hartz IV - und erhöhte seine Raten, zunächst auf 25, dann auf 50 Euro, suchte sich einen Minijob - die Raten stiegen auf 75 Euro. Irgendwann hatte er einen "richtigen" Job, und konnte entsprechend höhere Raten zahlen.
Der hat seine Rechnung, inklusive Vollstreckungskosten und Zinsen über gut 16 Jahre ganz ganz konsequent - und stolz - bis auf den letzten Cent beglichen.
Was er - rechtlich - nicht hätte machen müssen. Aber der WOLLTE in jeder Hinsicht für gemachte Fehler - inklusive gemachte Schulden - einstehen.

Es geht also auch so!

Die TE schrieb unten
Dass ihr Schuldnerberater direkt am Telefon sagte, dass es seiner Erfahrung nach auf eine Privatinsolvenz hinauslaufen wird.
Einem Fachmann vertraut man halt, dass er Dinge soweit gut einschätzen kann. Da darf es doch dann nicht verwerflich sein, sich darüber zu informieren, wie das Leben damit weiter läuft.
Und wenn sich andere Möglichkeiten als die Insolvenz bieten, dann nimmt sie sie auch

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 10:38
In Antwort auf 1xxmomoxx1

Die TE schrieb unten
Dass ihr Schuldnerberater direkt am Telefon sagte, dass es seiner Erfahrung nach auf eine Privatinsolvenz hinauslaufen wird.
Einem Fachmann vertraut man halt, dass er Dinge soweit gut einschätzen kann. Da darf es doch dann nicht verwerflich sein, sich darüber zu informieren, wie das Leben damit weiter läuft.
Und wenn sich andere Möglichkeiten als die Insolvenz bieten, dann nimmt sie sie auch

Naja
meine Meinung - wenn man Schulden hat, sollte der erste Weg NICHT zu einer Schuldnerberatung sein, sondern zu den Gläubigern.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 10:55

Es geht nicht
um die Situation, sondern um die Lösung

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 10:56

Wenn
sie zur Schuldnerberatung geht und die ihr helfen egal in welche Richtung zb abzahlen Ausgabensenkung usw usf ist das doch der richtige weg. Denn sie setzt sich mit dem Problem auseinander. Und heute kommt man so schnell in die Falle der Schulden so schnell kann man garnicht gucken.
und solange wie der Berater keinen genauen überblick über ALLES hat (Ersparnisse, Vermögen, Ausgaben,Einnahmen, Schuldensumme) ist ein Urteil eher unprofessionell.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 11:34
In Antwort auf wachsperle3

Naja
meine Meinung - wenn man Schulden hat, sollte der erste Weg NICHT zu einer Schuldnerberatung sein, sondern zu den Gläubigern.

Und wer sagt,
Dass das ihr erster weg gewesen ist?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 11:42
In Antwort auf 1xxmomoxx1

Die TE schrieb unten
Dass ihr Schuldnerberater direkt am Telefon sagte, dass es seiner Erfahrung nach auf eine Privatinsolvenz hinauslaufen wird.
Einem Fachmann vertraut man halt, dass er Dinge soweit gut einschätzen kann. Da darf es doch dann nicht verwerflich sein, sich darüber zu informieren, wie das Leben damit weiter läuft.
Und wenn sich andere Möglichkeiten als die Insolvenz bieten, dann nimmt sie sie auch

Es gibt
fast immer andere Möglichkeiten als die Insolvenz, man muss nur wollen

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 11:48
In Antwort auf 1xxmomoxx1

Und du kennst die TE so genau
Dass du weißt, dass sie über ihre Verhältnisse gelebt hat und ihr die Schulden völlig egal sind?
Und nein, du hast kein Recht, dich hier über die TE auszulassen und sie zu verurteilen.

Irgendwie
müssen die Schulden ja entstanden sein

Aber süß wie du dich hier jedesmal als Sprachrohr der TEs aufführst und anderen die Meinung absprichst.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 11:51
In Antwort auf 1xxmomoxx1

Und wer sagt,
Dass das ihr erster weg gewesen ist?

Ich gehe davon aus
dass es sich um ihre Studienkredite über die KfW-Bank handelt, da hatte sie vor gut einer Woche einen Thread zu.

Und dort schrieb sie, dass sich die zuständige Stelle noch nicht bei ihr gemeldet hätte.
Der Thread klang aber insgesamt auch nicht so, als hätte sie ihrerseits, von sich aus, den betreffenden zuständigen Gläubiger bereits kontaktiert, und um Lösungen nachgefragt.
Und danach, dass sie begonnen hätte, (kleine) Raten zu zahlen, las sich das Ganze auch nicht.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 11:54

Richtig
in einer Ehe entstanden Schulden kommen IMMER beide für auf. Alles was vor der EHE ist ist dem anderen Rille. Wohnt man mit dem Verschuldeten zusammen muss auch der Partner Konten offen legen um dazulegen wer welche Ausgaben trägt zum Lebensunterhalt. Und die Eigentumsverhältnisse wie Auto usw müssen klar geklärt werden. Ich musste auf Grund der Tatsache das ALLE Ausgaben über mein Konto liefen IMMER egal ob verheiratet oder nicht darlegen allein schon weil wir zusammen wohnten. Allerdings konnte ich shoppen wie ich wollte. Ich hab ja die Schulden nicht fabriziert. Aber wir haben es mal getestet mein Exmann konnte zb kein Amazonkonto machen mit Schufa und Eintrag. Und die INSO wird in die Schufa eingetragen. Auch gingen weder Rechnungskäufe noch sonste was. Über das Geld aufn Konto kann man auch nur für bestimmten Zeitraum verfügen. Alles was nicht benutzt wurde wird den Gläubigern zugefügt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 11:55

Das ist dein Eindruck
andere haben einen anderen und die dürfen sich nicht äußern oder wie?

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 11:56
In Antwort auf missesq

Es gibt
fast immer andere Möglichkeiten als die Insolvenz, man muss nur wollen

Ja
Will sie ja auch, deswegen lässt sie sich beraten

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 12:11
In Antwort auf wachsperle3

Ich gehe davon aus
dass es sich um ihre Studienkredite über die KfW-Bank handelt, da hatte sie vor gut einer Woche einen Thread zu.

Und dort schrieb sie, dass sich die zuständige Stelle noch nicht bei ihr gemeldet hätte.
Der Thread klang aber insgesamt auch nicht so, als hätte sie ihrerseits, von sich aus, den betreffenden zuständigen Gläubiger bereits kontaktiert, und um Lösungen nachgefragt.
Und danach, dass sie begonnen hätte, (kleine) Raten zu zahlen, las sich das Ganze auch nicht.

Joar, ich kenne keinen vorangegangenen Thread
Und hier seh ich auch nur eine Frage nach ERFAHRUNGEN, sollte es zur Privatinsolvenz kommen.
In Texte kann man vieles hineininterpretieren und die TE steht ja wohl nicht in der Pflicht, ihr vorhaben bis ins kleinste Detail breitzutreten.
Es steht noch überhaupt nichts fest und dennoch wird der Thread mal wieder nur genutzt, um irgendwelche haltlosen Unterstellungen zu machen und die TE zu be- und verurteilen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 12:16
In Antwort auf 3fachmuddi

Denke
Mal die wollen eher das bild von überkandiedelt perfekt behalten und zahlen munter selber ab.



Privatinso ist kein zuckerschlecken. Und keine garantie für schuldenerlass zu bekommen

Ergänzung
Es werden nur Gläubiger bedient die VOR der Beantragung bekannt waren. Verschweigt man also Gläubiger fallen diese nicht in die Masse. Weiterhin gelten auch nur die Gläubiger die nach dem sie Angeschrieben wurden ihre Forderung geltend machen.
Beispiel zum Verständnis:
Schulner gibt an Firma xyz Schulden 1500 Euro
Schuldnerberatung oder auch Gericht schreibt die an und die Reagieren nicht in dem vom Gericht festgelegten Zeitraum sind die angebenen 1500 hinfällig WENN der Schuldner Insolvenz durchhält. Geht die Insolvenz Krachen dann sind alle Schulden wieder fällig. NACH dem Verfahren kann KEIN Gläubiger der auf der Schuldnerliste steht ( Egal ob sie diese eingefordert haben oder nicht ) nicht mehr vollstrecken. Aber nur wenn die Restschuldbefreiung erteilt wurde.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 15:36
In Antwort auf 3fachmuddi

Richtig
in einer Ehe entstanden Schulden kommen IMMER beide für auf. Alles was vor der EHE ist ist dem anderen Rille. Wohnt man mit dem Verschuldeten zusammen muss auch der Partner Konten offen legen um dazulegen wer welche Ausgaben trägt zum Lebensunterhalt. Und die Eigentumsverhältnisse wie Auto usw müssen klar geklärt werden. Ich musste auf Grund der Tatsache das ALLE Ausgaben über mein Konto liefen IMMER egal ob verheiratet oder nicht darlegen allein schon weil wir zusammen wohnten. Allerdings konnte ich shoppen wie ich wollte. Ich hab ja die Schulden nicht fabriziert. Aber wir haben es mal getestet mein Exmann konnte zb kein Amazonkonto machen mit Schufa und Eintrag. Und die INSO wird in die Schufa eingetragen. Auch gingen weder Rechnungskäufe noch sonste was. Über das Geld aufn Konto kann man auch nur für bestimmten Zeitraum verfügen. Alles was nicht benutzt wurde wird den Gläubigern zugefügt.

Also dieser Satz
>>>in einer Ehe entstanden Schulden kommen IMMER beide für auf.<<<

ist definitiv Unsinn.

Das stimmt einfach nicht.
Auch Eheleute sind Individuen - und ohne Unterschrift, ohne Bürgschaft oder ohne dass die Schulden für eine sog angemessene Haushaltsführung (und damit im Interesse und für beide Ehegatten) entstanden sind, entsteht nicht automatisch eine Haftung beider.

Der der die Schulden macht, ist Schuldner.
Und sonst keiner!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 15:42
In Antwort auf 1xxmomoxx1

Joar, ich kenne keinen vorangegangenen Thread
Und hier seh ich auch nur eine Frage nach ERFAHRUNGEN, sollte es zur Privatinsolvenz kommen.
In Texte kann man vieles hineininterpretieren und die TE steht ja wohl nicht in der Pflicht, ihr vorhaben bis ins kleinste Detail breitzutreten.
Es steht noch überhaupt nichts fest und dennoch wird der Thread mal wieder nur genutzt, um irgendwelche haltlosen Unterstellungen zu machen und die TE zu be- und verurteilen


Ich habe die TE hier gefragt, warum nicht einfach ein Abbezahlen der Schulden in Betracht kommt und was dagegen spricht, dann eben auch 20, 30 Jahre oder länger die Verbindlichkeiten anständig zu tilgen.

Das war nicht mal eine Antwort ihrerseits wert.
Und ja, DA machte ich mir dann tatsächlich so meine Gedanken, warum man darauf nicht antworten "kann".

Im übrigen - darf man zur Privatinsolvenz keine unterschiedlichen Ansichten haben und diese auch ablehnen?
Ich meine, wenn Du es so toll und richtig findest, für die Schulden anderer Menschen aufzukommen - in Ordnung, dann lass die Schulden der TE doch einfach auf Dich überschreiben und zahl Du diese Schulden ab.

Ich persönlich halte die Möglichkeit, mal eben - und zwar auf Kosten anderer und der Allgemeinheit - seine Schulden loszuwerden, für eines der asozialsten Gesetze, die sich unsere dämlichen Politiker je ausgedacht haben.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 16:03
In Antwort auf wachsperle3

Also dieser Satz
>>>in einer Ehe entstanden Schulden kommen IMMER beide für auf.<<<

ist definitiv Unsinn.

Das stimmt einfach nicht.
Auch Eheleute sind Individuen - und ohne Unterschrift, ohne Bürgschaft oder ohne dass die Schulden für eine sog angemessene Haushaltsführung (und damit im Interesse und für beide Ehegatten) entstanden sind, entsteht nicht automatisch eine Haftung beider.

Der der die Schulden macht, ist Schuldner.
Und sonst keiner!

No
Da liegst du falsch.
Eine ehe ist eine zugewinngemeinschaft.
Das heist einkommen vermögen gehört rechtlich gesehen beiden. So ist das auch bei schulden.
Ich habs am eigenen Leib durch. Mein exmann hat einige monate vor dem scheidungstermin schulden beim vermieter gemacht. Wir wohnten längst nimmer zusammen aber sie wandten sich an mich. ICH bekam dann Post vom gerichtsvollzieher weil der idiot seine Kaution nicht zahlte allerdings konnte ich das klar stellen. Das es SEINE wohnung ist u ich woanders lebe. Besseres beispiel: a und b sind verheiratet a bestellt ne stereo Anlage auf pump so zur Hälfte gehört sie a und b also muss b letzten endes auch für zahlen da es beiden gehört. Bezahlt person a es nachweislich ganz alleine von eigen erwirtschaftetem Geld (ohne kindergeld Unterhalt alg2 oder gemeinschaftskonto) ist Person a der rechtmässige eigentümer und kann diese im scheidungsfall behalten. Wird aber die anlage aber zb von gemeinschaftskonto gezahlt oder die bestellung darüber abgewickelt kommen beide für auf.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 16:40
In Antwort auf wachsperle3


Ich habe die TE hier gefragt, warum nicht einfach ein Abbezahlen der Schulden in Betracht kommt und was dagegen spricht, dann eben auch 20, 30 Jahre oder länger die Verbindlichkeiten anständig zu tilgen.

Das war nicht mal eine Antwort ihrerseits wert.
Und ja, DA machte ich mir dann tatsächlich so meine Gedanken, warum man darauf nicht antworten "kann".

Im übrigen - darf man zur Privatinsolvenz keine unterschiedlichen Ansichten haben und diese auch ablehnen?
Ich meine, wenn Du es so toll und richtig findest, für die Schulden anderer Menschen aufzukommen - in Ordnung, dann lass die Schulden der TE doch einfach auf Dich überschreiben und zahl Du diese Schulden ab.

Ich persönlich halte die Möglichkeit, mal eben - und zwar auf Kosten anderer und der Allgemeinheit - seine Schulden loszuwerden, für eines der asozialsten Gesetze, die sich unsere dämlichen Politiker je ausgedacht haben.

Darauf muss sie ja auch nicht antworten
Das ist auch nicht Thema dieses Threads.
Natürlich darf man seine Ansichten zum Thema Privatinsolvenz haben, ich habe auch so meine Ansichten dazu, aber hier geht es nunmal nicht um seine Ansichten und Meinungen, sondern um Erfahrungen!
Und da maße ich mir nicht an, über die TE zu Urteilen.
Den Kindergartenquatsch kannst du dir beim nächsten getrost sparen

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 18:30
In Antwort auf 3fachmuddi

No
Da liegst du falsch.
Eine ehe ist eine zugewinngemeinschaft.
Das heist einkommen vermögen gehört rechtlich gesehen beiden. So ist das auch bei schulden.
Ich habs am eigenen Leib durch. Mein exmann hat einige monate vor dem scheidungstermin schulden beim vermieter gemacht. Wir wohnten längst nimmer zusammen aber sie wandten sich an mich. ICH bekam dann Post vom gerichtsvollzieher weil der idiot seine Kaution nicht zahlte allerdings konnte ich das klar stellen. Das es SEINE wohnung ist u ich woanders lebe. Besseres beispiel: a und b sind verheiratet a bestellt ne stereo Anlage auf pump so zur Hälfte gehört sie a und b also muss b letzten endes auch für zahlen da es beiden gehört. Bezahlt person a es nachweislich ganz alleine von eigen erwirtschaftetem Geld (ohne kindergeld Unterhalt alg2 oder gemeinschaftskonto) ist Person a der rechtmässige eigentümer und kann diese im scheidungsfall behalten. Wird aber die anlage aber zb von gemeinschaftskonto gezahlt oder die bestellung darüber abgewickelt kommen beide für auf.


Also ehrlich, vorher informieren was man so schreibt, wäre durchaus eine denkbare Option.
Was gar nicht heißen soll, dass man alles wissen muss, das tut keiner, und das muss vor allem auch keiner. Aber wenn man schon was behauptet, und dann auch noch meint, man hätte mehr Ahnung als andere, wäre es wirklich wünschenswert, wenn man eben einfach nochmal nachliest.


NEIN, nur weil man verheiratet ist, gehören weder Einkommen, Vermögen, noch Schulden beiden.

Wenn das so wäre, dann müsste das irgendwo so stehen. Tut es aber so nicht.
Im Gegenteil - gesetzlich explizit geregelt ist im Par. 1357 BGB nur und ausschließlich folgendes:

>>>Jeder Ehegatte ist berechtigt, Geschäfte zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie mit Wirkung AUCH für den anderen Ehegatten zu besorgen. Durch SOLCHE Geschäfte werden beide Ehegatten berechtigt und verpflichtet, es sei denn, dass sich aus den Umständen etwas anderes ergibt.<<<

Das Gesetz selbst beschränkt die Verpflichtung, das finanzielle Einstehenmüssen der Ehegatten im Rahmen von Verträgen etc. also auf bestimmte Rechtsgeschäfte.
Diese Regelung wäre komplett unsinnig, überflüssig, wenn bei Verträgen, dem Eingehen von Verbindlichkeiten usw. usf. IMMER automatisch beide Ehegatten verpflichtet werden würden.

Was auch logisch ist, denn die Ehe ist zwar eine "Zugewinngemeinschaft", als gesetzlicher Güterstand.
Dieser gesetzliche Güterstand ist aber rechtlich gesehen eine sog. Gütertrennung und eben keine Gütergemeinschaft.

Will man keine Zugewinngemeinschaft, dann kann man sich, notariell durch Ehevertrag, für Gütertrennung oder aber für Gütergemeinschaft entscheiden.
Bei der Gütergemeinschaft geht ALLES in einen Topf - und ja, DANN gehören Einkommen, Vermögen aber auch Schulden BEIDEN.
Bei der Gütertrennung bleibt alles getrennt, Vermögenswerte, wie auch Verbindlichkeiten.

Die Zugewinngemeinschaft ist, gesetzlich gesehen, Gütertrennung. Das folgt eindeutig aus Par 1363 ff. BGB.
Und dort steht auch folgendes:

>>>Das Vermögen des Mannes und das Vermögen der Frau werden NICHT gemeinschaftliches Vermögen der Ehegatten; dies gilt auch für Vermögen, das ein Ehegatte NACH der Eheschließung erwirbt.<<<


Also absolut nichts mit "immer alles beiden".
Im Gegenteil - in der Regel "immer" alles getrennt; nur in, gesetzlich geregelten, Ausnahmefällen gehen beide zusammen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2016 um 20:23
In Antwort auf wachsperle3


Ehrlich gesagt, kenne ich das eher anders herum.

Kaum ein Gläubiger ist doch daran interessiert, seine Forderungen komplett streichen zu müssen.
.
Schuldner, die nicht in der Lage sind, ihre Schulden zu begleichen, können als Tilgung ja in der Regel nur einen Nullplan anbieten, und in den 6, 7 Jahren Insolvenzverfahren tut sich da in aller Regel auch nicht viel, danach ist dann kompletter Forderungsverlust gegeben.

Die meisten Gläubiger, die ich kenne, haben sich da lieber auf geringe Raten eingelassen. Gerade wenn ein Titel vorliegt, der ja immerhin 30 Jahre gültig ist.
Vor allem dann, wenn der Schuldner unter der Pfändungsfreigrenze liegt, aber erklärt, er möchte für seine Schulden aufkommen und zahlen - obwohl er das unter der Freigrenze ja nicht müsste.
Bei solchem Engagement sind viele Gläubiger - so meine Erfahrungen - gerne bereit, sich auf kleine Raten einzulassen, sogar auch auf Zinsen zu verzichten, damit wenigstens die Hauptforderung realisiert werden kann.

Kenne ich
nicht so, leider. Als meine Freundin in Elternzeit war und plötzlich als Alleinerziehend da stand hat sie unter anderem einen Kredit abbezahlen müssen bei der Santander und ein Darlehen bei der Badenia. Beide wollte sie weiterhin bezahlen, aber konnte einfach die bisherige Rate nicht stemmen. Beide Unternehmen haben nicht zugestimmt, ihr gekündigt und sind über ein Inkassobüro und den Gerichtsvollzieher gegangen. Es gibt gewisse Firmen und Banken die haben bereits ihren Ruf und die lassen sich auf keinerlei Verhandlungen ein, auch wenn sie am Ende vielleicht mit sehr viel weniger oder sogar nichts dastehen. Unverständlich, aber so ist leider die Realität.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. September 2016 um 8:28

Ich frage
mich echt wie eingebildet hier manche sind. Privatinsolvenz ist asozial....... Da wünscht man ja schon fast dem ein oder anderen, dass er vom hohen Ross geholt wird und mal selbst spürt wie soetwas ist. Es gibt heutzutage genügend die in einer solchen Situation landen, manche sind selbst schuld und bei manchen hat das Schicksal zugeschlagen. Und ein solcher Schritt ist ganz sicher kein Spaziergang und der bequemste und einfachste Weg. Dafür gibt es recht strenge Auflagen und die Schufa ist die nächsten Jahre erstmal im Arsch. Glaube kaum das dies jemand gerne und freiwillig tut.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. September 2016 um 10:17
In Antwort auf chichi210812

Ich frage
mich echt wie eingebildet hier manche sind. Privatinsolvenz ist asozial....... Da wünscht man ja schon fast dem ein oder anderen, dass er vom hohen Ross geholt wird und mal selbst spürt wie soetwas ist. Es gibt heutzutage genügend die in einer solchen Situation landen, manche sind selbst schuld und bei manchen hat das Schicksal zugeschlagen. Und ein solcher Schritt ist ganz sicher kein Spaziergang und der bequemste und einfachste Weg. Dafür gibt es recht strenge Auflagen und die Schufa ist die nächsten Jahre erstmal im Arsch. Glaube kaum das dies jemand gerne und freiwillig tut.

Ich frage mich auch
wie eingebildet manche hier sind. Wie kurzsichtig. Und auf welch hohen Rössern die sitzen.

Ich wurde noch mit der Einstellung erzogen, dass man Schulden, die man gemacht hat, warum auch immer, gefälligst zurückzahlt. Ohne wenn und aber. Wenn das eingebildet ist, bin ich das sehr sehr gerne. Ich weiß nämlich tatsächlich nicht, was dagegen spricht, seine Schulden zu tilgen. Wenn es sein muss eben auch über 20, 30 Jahre oder länger.

Welchen Grund gibt es, nicht 20, 30 oder 40 Jahre lang zu zahlen?
Ist eine ernst gemeinte Frage.

Eine Schuldsumme von 50.000 Euro hat man mit einer monatlichen Rate von 125 Euro in knapp 35 Jahren getilgt.
So eine Summe könnte sogar ein Hartz IV Empfänger leisten, wenn der seinen Hintern in die Höhe bekommt und sich wenigstens noch einen Mini-Mini-Job (so 5 Stunden wöchentlich) dazu sucht.
Und - von Leuten abgesehen, die krankheitsbedingt (teil)erwerbsunfähig sind - niemand muss 35 Jahre lang "hartzen"; niemand hat 35 Jahre lang Babys und Kleinkinder, die ihn an einer Teilzeit- oder Vollzeitarbeit hindern würden, oder daran, eben bspw. am Abend oder Wochenende noch einen Mini-Job anzunehmen, um die Tilgungsrate zuzuverdienen.

Wenn eine Insolvenz so schlimm ist, dann stellt sich die Frage, warum Leute diesen Weg überhaupt gehen wollen? Dann sollen sie es doch ganz einfach lassen.
Ich habe tatsächlich schon viele, meist als Mandanten, erlebt, die ihrerseits freiwillig Insolvenz beantragt haben - eine Insolvenz, die auf Betreiben eines Gläubigers initiiert wurde, ist mir persönlich aber noch nicht untergekommen.
Offenbar finden sehr viele Insolvente die ach so schlimme und unbequeme Insolvenz immer noch viel viel attraktiver, als andernfalls über Jahrzehnte für IHRE Schulden aufkommen zu müssen.

Ja, ich finde Insolvenzen asozial.
Was sind sie denn sonst?
Kann man so kurzsichtig sein, so eine LmaA-Haltung haben, dass man die Folgen von Insolvenzen einfach so ausblendet? Es geht da nicht nur immer um nicht getilgte Bankkredite oder um Schulden bei Großunternehmen, es geht auch um Gelder, die andere, Privatpersonen, kleine Firmen, unterer Mittelstand DRINGEND benötigen - um selbst überleben zu können; da hängen mitunter ganz viele andere Existenzen dran.

Ich habe viele Mandanten erlebt, die ihre Gebührenrechnungen nicht bezahlt haben, teilweise kein Bock, teilweise unterhalb der Pfändungsfreigrenzen, teilweise nur mit "EV", teilweise auch insolvent mit entsprechendem Verfahren.
Das war immer sehr lustig, ja wirklich, wenn der Chef dann kam und frohgemut verkündete, dass er nicht in der Lage ist, die Löhne rechtzeitig zu zahlen (und nicht mal sagen konnte, wann das machbar sein würde). Fand mein Vermieter auch immer komplett zum totlachen, wenn ich ihn deshalb mit der Miete vertrösten musste.

Ich habe auch erlebt, wie unsere Nachbarn mit ihrem kleinen Familienunternehmen pleite gegangen sind; die hatten einen kleinen Flieserleger-Betrieb mit angeschlossenem Fliesen/Steinplatten-Verkauf, mühsam nach der Wende aufgebaut. Die sind pleite gegangen, weil so viele Kunden die Rechnungen nicht bezahlt haben. Tolle Sache.

Mein Vater wurde arbeitslos, weil seine Firma insolvent ging; war ein Konstruktionsbüro (die erstellten dort Fassaden-Konstruktionen für in- und ausländische Objekte, Bürogebäude, etc.); war eine mittelständische Firma - so um die 30 Angestellte.
Monatelang zu spät Lohn, zu wenig Lohn, Überstunden, die nicht bezahlt wurden, Urlaubstage, die nicht genommen werden konnten.
Herr Chef saß derweil zuhause in einer großen Villa, planschte im riesen Pool, fuhr, mit Frau "Chefin", Luxusschlitten - und seine Angestellten durften dann irgendwann beim Amt vorstellig werden. Beim Chef war nichts zu holen - Haftung allein beschränkt auf das Unternehmen.
Der "Witz" - Frau "Chefin war ein paar Jahre zuvor mit einer ähnlichen Firma in Insolvenz gegangen.
Und der "Oberwitz" - Sohnemann "Chef" ist jetzt mit einer entsprechenden Firma zugange.

Ja, ich finde Insolvenzen asozial.
Denn die betreffen eben nicht nur den Insolvenzschuldner.
Die verursachen wirtschaftliche/volkswirtschaftliche Schäden; Steuern die nicht realisiert werden, Gelder, die anderen Menschen und Firmen fehlen - und dort für Schieflagen sorgen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. September 2016 um 11:22
In Antwort auf wachsperle3

Ich frage mich auch
wie eingebildet manche hier sind. Wie kurzsichtig. Und auf welch hohen Rössern die sitzen.

Ich wurde noch mit der Einstellung erzogen, dass man Schulden, die man gemacht hat, warum auch immer, gefälligst zurückzahlt. Ohne wenn und aber. Wenn das eingebildet ist, bin ich das sehr sehr gerne. Ich weiß nämlich tatsächlich nicht, was dagegen spricht, seine Schulden zu tilgen. Wenn es sein muss eben auch über 20, 30 Jahre oder länger.

Welchen Grund gibt es, nicht 20, 30 oder 40 Jahre lang zu zahlen?
Ist eine ernst gemeinte Frage.

Eine Schuldsumme von 50.000 Euro hat man mit einer monatlichen Rate von 125 Euro in knapp 35 Jahren getilgt.
So eine Summe könnte sogar ein Hartz IV Empfänger leisten, wenn der seinen Hintern in die Höhe bekommt und sich wenigstens noch einen Mini-Mini-Job (so 5 Stunden wöchentlich) dazu sucht.
Und - von Leuten abgesehen, die krankheitsbedingt (teil)erwerbsunfähig sind - niemand muss 35 Jahre lang "hartzen"; niemand hat 35 Jahre lang Babys und Kleinkinder, die ihn an einer Teilzeit- oder Vollzeitarbeit hindern würden, oder daran, eben bspw. am Abend oder Wochenende noch einen Mini-Job anzunehmen, um die Tilgungsrate zuzuverdienen.

Wenn eine Insolvenz so schlimm ist, dann stellt sich die Frage, warum Leute diesen Weg überhaupt gehen wollen? Dann sollen sie es doch ganz einfach lassen.
Ich habe tatsächlich schon viele, meist als Mandanten, erlebt, die ihrerseits freiwillig Insolvenz beantragt haben - eine Insolvenz, die auf Betreiben eines Gläubigers initiiert wurde, ist mir persönlich aber noch nicht untergekommen.
Offenbar finden sehr viele Insolvente die ach so schlimme und unbequeme Insolvenz immer noch viel viel attraktiver, als andernfalls über Jahrzehnte für IHRE Schulden aufkommen zu müssen.

Ja, ich finde Insolvenzen asozial.
Was sind sie denn sonst?
Kann man so kurzsichtig sein, so eine LmaA-Haltung haben, dass man die Folgen von Insolvenzen einfach so ausblendet? Es geht da nicht nur immer um nicht getilgte Bankkredite oder um Schulden bei Großunternehmen, es geht auch um Gelder, die andere, Privatpersonen, kleine Firmen, unterer Mittelstand DRINGEND benötigen - um selbst überleben zu können; da hängen mitunter ganz viele andere Existenzen dran.

Ich habe viele Mandanten erlebt, die ihre Gebührenrechnungen nicht bezahlt haben, teilweise kein Bock, teilweise unterhalb der Pfändungsfreigrenzen, teilweise nur mit "EV", teilweise auch insolvent mit entsprechendem Verfahren.
Das war immer sehr lustig, ja wirklich, wenn der Chef dann kam und frohgemut verkündete, dass er nicht in der Lage ist, die Löhne rechtzeitig zu zahlen (und nicht mal sagen konnte, wann das machbar sein würde). Fand mein Vermieter auch immer komplett zum totlachen, wenn ich ihn deshalb mit der Miete vertrösten musste.

Ich habe auch erlebt, wie unsere Nachbarn mit ihrem kleinen Familienunternehmen pleite gegangen sind; die hatten einen kleinen Flieserleger-Betrieb mit angeschlossenem Fliesen/Steinplatten-Verkauf, mühsam nach der Wende aufgebaut. Die sind pleite gegangen, weil so viele Kunden die Rechnungen nicht bezahlt haben. Tolle Sache.

Mein Vater wurde arbeitslos, weil seine Firma insolvent ging; war ein Konstruktionsbüro (die erstellten dort Fassaden-Konstruktionen für in- und ausländische Objekte, Bürogebäude, etc.); war eine mittelständische Firma - so um die 30 Angestellte.
Monatelang zu spät Lohn, zu wenig Lohn, Überstunden, die nicht bezahlt wurden, Urlaubstage, die nicht genommen werden konnten.
Herr Chef saß derweil zuhause in einer großen Villa, planschte im riesen Pool, fuhr, mit Frau "Chefin", Luxusschlitten - und seine Angestellten durften dann irgendwann beim Amt vorstellig werden. Beim Chef war nichts zu holen - Haftung allein beschränkt auf das Unternehmen.
Der "Witz" - Frau "Chefin war ein paar Jahre zuvor mit einer ähnlichen Firma in Insolvenz gegangen.
Und der "Oberwitz" - Sohnemann "Chef" ist jetzt mit einer entsprechenden Firma zugange.

Ja, ich finde Insolvenzen asozial.
Denn die betreffen eben nicht nur den Insolvenzschuldner.
Die verursachen wirtschaftliche/volkswirtschaftliche Schäden; Steuern die nicht realisiert werden, Gelder, die anderen Menschen und Firmen fehlen - und dort für Schieflagen sorgen.

Ich kenne
Wie gesagt 2 Beispiel wo sich die Gläubiger eben nicht auf die Raten einfließen und was willst du dann machen? Bevor jemand in die Privatinsolvenz geht, geht er zur Schuldenberatung, diese bieten den Gläubigern in der Regel immer zuerst eine Alternative an. Es geht keiner sofort von heute auf morgen in die Privatinsolvenz. Wenn die Mehrheit der Gläubiger eine Schuldenbereinigung ablehnt bleibt kein anderer Ausweg.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. September 2016 um 11:24
In Antwort auf wachsperle3

Ich frage mich auch
wie eingebildet manche hier sind. Wie kurzsichtig. Und auf welch hohen Rössern die sitzen.

Ich wurde noch mit der Einstellung erzogen, dass man Schulden, die man gemacht hat, warum auch immer, gefälligst zurückzahlt. Ohne wenn und aber. Wenn das eingebildet ist, bin ich das sehr sehr gerne. Ich weiß nämlich tatsächlich nicht, was dagegen spricht, seine Schulden zu tilgen. Wenn es sein muss eben auch über 20, 30 Jahre oder länger.

Welchen Grund gibt es, nicht 20, 30 oder 40 Jahre lang zu zahlen?
Ist eine ernst gemeinte Frage.

Eine Schuldsumme von 50.000 Euro hat man mit einer monatlichen Rate von 125 Euro in knapp 35 Jahren getilgt.
So eine Summe könnte sogar ein Hartz IV Empfänger leisten, wenn der seinen Hintern in die Höhe bekommt und sich wenigstens noch einen Mini-Mini-Job (so 5 Stunden wöchentlich) dazu sucht.
Und - von Leuten abgesehen, die krankheitsbedingt (teil)erwerbsunfähig sind - niemand muss 35 Jahre lang "hartzen"; niemand hat 35 Jahre lang Babys und Kleinkinder, die ihn an einer Teilzeit- oder Vollzeitarbeit hindern würden, oder daran, eben bspw. am Abend oder Wochenende noch einen Mini-Job anzunehmen, um die Tilgungsrate zuzuverdienen.

Wenn eine Insolvenz so schlimm ist, dann stellt sich die Frage, warum Leute diesen Weg überhaupt gehen wollen? Dann sollen sie es doch ganz einfach lassen.
Ich habe tatsächlich schon viele, meist als Mandanten, erlebt, die ihrerseits freiwillig Insolvenz beantragt haben - eine Insolvenz, die auf Betreiben eines Gläubigers initiiert wurde, ist mir persönlich aber noch nicht untergekommen.
Offenbar finden sehr viele Insolvente die ach so schlimme und unbequeme Insolvenz immer noch viel viel attraktiver, als andernfalls über Jahrzehnte für IHRE Schulden aufkommen zu müssen.

Ja, ich finde Insolvenzen asozial.
Was sind sie denn sonst?
Kann man so kurzsichtig sein, so eine LmaA-Haltung haben, dass man die Folgen von Insolvenzen einfach so ausblendet? Es geht da nicht nur immer um nicht getilgte Bankkredite oder um Schulden bei Großunternehmen, es geht auch um Gelder, die andere, Privatpersonen, kleine Firmen, unterer Mittelstand DRINGEND benötigen - um selbst überleben zu können; da hängen mitunter ganz viele andere Existenzen dran.

Ich habe viele Mandanten erlebt, die ihre Gebührenrechnungen nicht bezahlt haben, teilweise kein Bock, teilweise unterhalb der Pfändungsfreigrenzen, teilweise nur mit "EV", teilweise auch insolvent mit entsprechendem Verfahren.
Das war immer sehr lustig, ja wirklich, wenn der Chef dann kam und frohgemut verkündete, dass er nicht in der Lage ist, die Löhne rechtzeitig zu zahlen (und nicht mal sagen konnte, wann das machbar sein würde). Fand mein Vermieter auch immer komplett zum totlachen, wenn ich ihn deshalb mit der Miete vertrösten musste.

Ich habe auch erlebt, wie unsere Nachbarn mit ihrem kleinen Familienunternehmen pleite gegangen sind; die hatten einen kleinen Flieserleger-Betrieb mit angeschlossenem Fliesen/Steinplatten-Verkauf, mühsam nach der Wende aufgebaut. Die sind pleite gegangen, weil so viele Kunden die Rechnungen nicht bezahlt haben. Tolle Sache.

Mein Vater wurde arbeitslos, weil seine Firma insolvent ging; war ein Konstruktionsbüro (die erstellten dort Fassaden-Konstruktionen für in- und ausländische Objekte, Bürogebäude, etc.); war eine mittelständische Firma - so um die 30 Angestellte.
Monatelang zu spät Lohn, zu wenig Lohn, Überstunden, die nicht bezahlt wurden, Urlaubstage, die nicht genommen werden konnten.
Herr Chef saß derweil zuhause in einer großen Villa, planschte im riesen Pool, fuhr, mit Frau "Chefin", Luxusschlitten - und seine Angestellten durften dann irgendwann beim Amt vorstellig werden. Beim Chef war nichts zu holen - Haftung allein beschränkt auf das Unternehmen.
Der "Witz" - Frau "Chefin war ein paar Jahre zuvor mit einer ähnlichen Firma in Insolvenz gegangen.
Und der "Oberwitz" - Sohnemann "Chef" ist jetzt mit einer entsprechenden Firma zugange.

Ja, ich finde Insolvenzen asozial.
Denn die betreffen eben nicht nur den Insolvenzschuldner.
Die verursachen wirtschaftliche/volkswirtschaftliche Schäden; Steuern die nicht realisiert werden, Gelder, die anderen Menschen und Firmen fehlen - und dort für Schieflagen sorgen.

Sorry
aber du kannst doch eine Privatinsolvenz nicht mit der einer Firma vergleichen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. September 2016 um 13:13

Ganz deiner meinung wachsperle
Aus Sicht der Gläubiger ist die Privatinso eine Frechheit! Hier in Österreich gibt es eine Restschuldbefreiung bei Tilgung von 10 % der Schulden. Das ist echt ein Witz! Dennoch muss man bei hohen Schulden eine Lösung finden! ME sind hier vereinbarte Zahlungspläne die bessere Variante für beide Seiten. Der Schuldner braucht kein Abschöpfungsverfahren und der Gläubiger bekommt eine höhere Quote. Leider ist das nicht immer möglich! Liebe TE, alles Gute!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram