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OT: Risiko-LV bei einer Finanzierung

18. Oktober 2016 um 8:24

Guten Morgen,

folgende Situation: ich und mein Mann stehen kurz davor, einen Darlehensvertrag (zum Immobilienerwerb) mit unserer Hausbank abzuschließen. Alle Unterlagen sind eingereicht, die Finanzierungszusage haben wir vor etwa einer Woche (per e-mail von unserem Bankberater) bekommen. Ich dachte, als nächstes gehen wir hin, um den Vertrag zu unterschreiben, da alles soweit geklärt ist und alle Details besprochen wurden. Nun bekomme ich gestern noch eine mail von ihm, dass wir vorher noch 2 Versicherungen abschießen sollten - eine Risiko-LV für uns beide (Kostenpunkt: 2.062,-/Jahr) und eine Wohngebäudeversicherung (400,- €/Jahr), zwei entspr. Angebote waren im Ahnang. Ich würde es am liebsten vermeiden (die Bank hat ja das Haus mit Grundstück als Sicherheit, das müsste m. M. reichen, Wohngebäudevers. macht vlt. Sinn - brauche ich persönlich aber nicht unbedingt), weiß nur nicht wie (will ja nicht, dass die Finanzierung deswegen platzt). War vlt. jemand in einer ähnlichen Situation? Habt ihr euch darauf eingelassen? Und falls nicht, habt ihr den Kredit trotzdem bekommen? LG

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18. Oktober 2016 um 8:35
In Antwort auf alissa08

Guten Morgen,

folgende Situation: ich und mein Mann stehen kurz davor, einen Darlehensvertrag (zum Immobilienerwerb) mit unserer Hausbank abzuschließen. Alle Unterlagen sind eingereicht, die Finanzierungszusage haben wir vor etwa einer Woche (per e-mail von unserem Bankberater) bekommen. Ich dachte, als nächstes gehen wir hin, um den Vertrag zu unterschreiben, da alles soweit geklärt ist und alle Details besprochen wurden. Nun bekomme ich gestern noch eine mail von ihm, dass wir vorher noch 2 Versicherungen abschießen sollten - eine Risiko-LV für uns beide (Kostenpunkt: 2.062,-/Jahr) und eine Wohngebäudeversicherung (400,- €/Jahr), zwei entspr. Angebote waren im Ahnang. Ich würde es am liebsten vermeiden (die Bank hat ja das Haus mit Grundstück als Sicherheit, das müsste m. M. reichen, Wohngebäudevers. macht vlt. Sinn - brauche ich persönlich aber nicht unbedingt), weiß nur nicht wie (will ja nicht, dass die Finanzierung deswegen platzt). War vlt. jemand in einer ähnlichen Situation? Habt ihr euch darauf eingelassen? Und falls nicht, habt ihr den Kredit trotzdem bekommen? LG

Mir kommt das Angebot zur Lebensversicherung sehr hoch vor. Da würde ich zunächst nach Vergleichsangeboten schauen. 

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18. Oktober 2016 um 8:51
In Antwort auf alissa08

Guten Morgen,

folgende Situation: ich und mein Mann stehen kurz davor, einen Darlehensvertrag (zum Immobilienerwerb) mit unserer Hausbank abzuschließen. Alle Unterlagen sind eingereicht, die Finanzierungszusage haben wir vor etwa einer Woche (per e-mail von unserem Bankberater) bekommen. Ich dachte, als nächstes gehen wir hin, um den Vertrag zu unterschreiben, da alles soweit geklärt ist und alle Details besprochen wurden. Nun bekomme ich gestern noch eine mail von ihm, dass wir vorher noch 2 Versicherungen abschießen sollten - eine Risiko-LV für uns beide (Kostenpunkt: 2.062,-/Jahr) und eine Wohngebäudeversicherung (400,- €/Jahr), zwei entspr. Angebote waren im Ahnang. Ich würde es am liebsten vermeiden (die Bank hat ja das Haus mit Grundstück als Sicherheit, das müsste m. M. reichen, Wohngebäudevers. macht vlt. Sinn - brauche ich persönlich aber nicht unbedingt), weiß nur nicht wie (will ja nicht, dass die Finanzierung deswegen platzt). War vlt. jemand in einer ähnlichen Situation? Habt ihr euch darauf eingelassen? Und falls nicht, habt ihr den Kredit trotzdem bekommen? LG

Die Lebensversicherung ist viel zu teuer! 
Wir zahlen für unsere (Versicherungssumme jeweils 100.000 Euro) ca. 20 Euro im Monat. 
Wir sind 24 und 25 Jahre alt.

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18. Oktober 2016 um 8:52
In Antwort auf alissa08

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folgende Situation: ich und mein Mann stehen kurz davor, einen Darlehensvertrag (zum Immobilienerwerb) mit unserer Hausbank abzuschließen. Alle Unterlagen sind eingereicht, die Finanzierungszusage haben wir vor etwa einer Woche (per e-mail von unserem Bankberater) bekommen. Ich dachte, als nächstes gehen wir hin, um den Vertrag zu unterschreiben, da alles soweit geklärt ist und alle Details besprochen wurden. Nun bekomme ich gestern noch eine mail von ihm, dass wir vorher noch 2 Versicherungen abschießen sollten - eine Risiko-LV für uns beide (Kostenpunkt: 2.062,-/Jahr) und eine Wohngebäudeversicherung (400,- €/Jahr), zwei entspr. Angebote waren im Ahnang. Ich würde es am liebsten vermeiden (die Bank hat ja das Haus mit Grundstück als Sicherheit, das müsste m. M. reichen, Wohngebäudevers. macht vlt. Sinn - brauche ich persönlich aber nicht unbedingt), weiß nur nicht wie (will ja nicht, dass die Finanzierung deswegen platzt). War vlt. jemand in einer ähnlichen Situation? Habt ihr euch darauf eingelassen? Und falls nicht, habt ihr den Kredit trotzdem bekommen? LG

Die Lebensversicherung ist viel zu teuer! 
Wir zahlen für unsere (Versicherungssumme jeweils 100.000 Euro) ca. 20 Euro im Monat. 
Wir sind 24 und 25 Jahre alt.

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18. Oktober 2016 um 8:52
In Antwort auf alissa08

Guten Morgen,

folgende Situation: ich und mein Mann stehen kurz davor, einen Darlehensvertrag (zum Immobilienerwerb) mit unserer Hausbank abzuschließen. Alle Unterlagen sind eingereicht, die Finanzierungszusage haben wir vor etwa einer Woche (per e-mail von unserem Bankberater) bekommen. Ich dachte, als nächstes gehen wir hin, um den Vertrag zu unterschreiben, da alles soweit geklärt ist und alle Details besprochen wurden. Nun bekomme ich gestern noch eine mail von ihm, dass wir vorher noch 2 Versicherungen abschießen sollten - eine Risiko-LV für uns beide (Kostenpunkt: 2.062,-/Jahr) und eine Wohngebäudeversicherung (400,- €/Jahr), zwei entspr. Angebote waren im Ahnang. Ich würde es am liebsten vermeiden (die Bank hat ja das Haus mit Grundstück als Sicherheit, das müsste m. M. reichen, Wohngebäudevers. macht vlt. Sinn - brauche ich persönlich aber nicht unbedingt), weiß nur nicht wie (will ja nicht, dass die Finanzierung deswegen platzt). War vlt. jemand in einer ähnlichen Situation? Habt ihr euch darauf eingelassen? Und falls nicht, habt ihr den Kredit trotzdem bekommen? LG

Das ist absolut so üblich, ich kenne keine Bank die so ohne Weiteres Immobilienfinanzierungen OHNE Absicherung bewilligt.
Es dient zu eurer Absicherung und ein Stück auch zur Absicherung der Bank.
Was nützt denn der Bank die Grundschuld wenn das Haus abbrennt und nichts mehr wert ist? Richtig, nichts.
Aber auch umgekehrt. Stell dir einen großen Schaden vor, Brand, Unwetter, was auch immer. Könnt ihr es euch leisten, den Wiederaufbau PLUS die laufende Finanzierung zu stemmen?
Und zur Risiko-LV: Stell dir vor, Gott bewahre, einer von euch beiden stirbt.
Kann der andere die Finanzierung alleine weiter führen? Die Risiko-LV sollte mindestens den noch offenen Kreditbetrag im Zweifelsfall abdecken. Man kann da auch eine günstige nehmen die immer nur die jeweils offene Finanzierung deckt, also mit fallender Summe.
Holt euch unbedingt noch ein paar Angebote ein, es muss ja nicht die teure Variante sein, aber eine Grundabsicherung ist mMn ein absolutes MUSS, alles andere halte ich für grob fahrlässig. Lasst euch da nochmal vernünftig beraten!

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18. Oktober 2016 um 9:19
In Antwort auf alissa08

Guten Morgen,

folgende Situation: ich und mein Mann stehen kurz davor, einen Darlehensvertrag (zum Immobilienerwerb) mit unserer Hausbank abzuschließen. Alle Unterlagen sind eingereicht, die Finanzierungszusage haben wir vor etwa einer Woche (per e-mail von unserem Bankberater) bekommen. Ich dachte, als nächstes gehen wir hin, um den Vertrag zu unterschreiben, da alles soweit geklärt ist und alle Details besprochen wurden. Nun bekomme ich gestern noch eine mail von ihm, dass wir vorher noch 2 Versicherungen abschießen sollten - eine Risiko-LV für uns beide (Kostenpunkt: 2.062,-/Jahr) und eine Wohngebäudeversicherung (400,- €/Jahr), zwei entspr. Angebote waren im Ahnang. Ich würde es am liebsten vermeiden (die Bank hat ja das Haus mit Grundstück als Sicherheit, das müsste m. M. reichen, Wohngebäudevers. macht vlt. Sinn - brauche ich persönlich aber nicht unbedingt), weiß nur nicht wie (will ja nicht, dass die Finanzierung deswegen platzt). War vlt. jemand in einer ähnlichen Situation? Habt ihr euch darauf eingelassen? Und falls nicht, habt ihr den Kredit trotzdem bekommen? LG

Hallo, also eine Wohngebäude Versicherung war bei uns auch Pflicht. Grund wurde ja schon genannt. Eine Lebensversicherung habe ich selbst abgeschlossen, da ich der hauptverdiener bin und die Familie sonst die Finanzierung nicht hätte stemmen können. Aber die ist wesentlich günstiger. Ich glaube auch so 20 oder 30 euro pro Monat.

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18. Oktober 2016 um 9:37

Guten Morgen,

also eine Wohngebäudeversicherung haben die Banken bisher bei allen die ich kenne verlangt. Aber da kannst du wie meine Vorrednerinnen auch überall mal vergleichen. Besonders die Leistungen sind unterschiedlich und nicht nur der Preis. Zur Risiko-LV muss ich auch sagen dass mir das viel zu hoch vorkommt. Ich kenne aber auch die Versicherungssumme und euer alter nicht. Das kannst du aber selbger ganz einfach im Internet mal vergleichen was es so kostet.

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18. Oktober 2016 um 9:39
In Antwort auf kuschelmaus373

Guten Morgen,

also eine Wohngebäudeversicherung haben die Banken bisher bei allen die ich kenne verlangt. Aber da kannst du wie meine Vorrednerinnen auch überall mal vergleichen. Besonders die Leistungen sind unterschiedlich und nicht nur der Preis. Zur Risiko-LV muss ich auch sagen dass mir das viel zu hoch vorkommt. Ich kenne aber auch die Versicherungssumme und euer alter nicht. Das kannst du aber selbger ganz einfach im Internet mal vergleichen was es so kostet.

ach ja, ich finde beide genannten Versicherungen sehr wichtig. Ich will nicht dass mein Mann oder mein Kind mit einem haufen Schulden dastehen. Daher haben wir uns beide abgesichert.

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18. Oktober 2016 um 9:46

Als wir 2008 unsere Wohnung finanziert haben (VR Bank damals), mussten wir keine einzige Versicherung abschließen. Ob die ganzen Versicherungen sinnvoll sind, kann jeder für sich selbst entscheiden (je nach persönlicher Lebenssituation, ich bin z.B. Beamtin und sollte ich unerwartet ins Gras beißen, ist meine Familie ausreichend abgesichert, so dass sie den Kredit weiterhin bedienen werden können). Da wir noch mind. 70.000 Eigenkapital  ins Haus stecken werden, ist dieses nach Durchführung umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen (z.B. neue Heizung, Fenster) mehr wert als zum Zeitpunkt des Erwerbs. Durch eine recht hohe Tilgung von 5% wird die Kreditsumme bereits innerhalb der ersten 5 Jahre um 100.000 weniger werden. Das Grundstück macht 80% des Kredits aus und wird sich wohl kaum in Luft auflösen. Was hat da die Bank groß zu verlieren? Ich würde jetzt nicht darauf spekulieren, dass die Grundstücks- und Immobilienpreise in den nächsten 10J. (= Zinsbindung) dermaßen in den Keller fallen, dass das Objekt maßig an Wert verliert. Sollte sich der Immobilienmarkt tatsächlich etwas entspannen, wäre das sicherlich kein großer Schaden für die Bank, da wie gesagt: 1. Eigenkapital wird eingesetzt und 2. schnelle Abzahlung durch hohen Tilgungssatz. Es gibt noch ganz andere Risiken, gegen die man sich absichern könnte - BU, Unfall, Arbeitslosigkeit. Ich schließe jetzt aber nicht 20 Vers. ab und gehe ab sofort nur dafür arbeiten. Über eine Wohngebäudevers. würde ich schon eher nachdenken, wobei ich auch ohne gut schlafen kann.

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18. Oktober 2016 um 9:51
In Antwort auf alissa08

Als wir 2008 unsere Wohnung finanziert haben (VR Bank damals), mussten wir keine einzige Versicherung abschließen. Ob die ganzen Versicherungen sinnvoll sind, kann jeder für sich selbst entscheiden (je nach persönlicher Lebenssituation, ich bin z.B. Beamtin und sollte ich unerwartet ins Gras beißen, ist meine Familie ausreichend abgesichert, so dass sie den Kredit weiterhin bedienen werden können). Da wir noch mind. 70.000 Eigenkapital  ins Haus stecken werden, ist dieses nach Durchführung umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen (z.B. neue Heizung, Fenster) mehr wert als zum Zeitpunkt des Erwerbs. Durch eine recht hohe Tilgung von 5% wird die Kreditsumme bereits innerhalb der ersten 5 Jahre um 100.000 weniger werden. Das Grundstück macht 80% des Kredits aus und wird sich wohl kaum in Luft auflösen. Was hat da die Bank groß zu verlieren? Ich würde jetzt nicht darauf spekulieren, dass die Grundstücks- und Immobilienpreise in den nächsten 10J. (= Zinsbindung) dermaßen in den Keller fallen, dass das Objekt maßig an Wert verliert. Sollte sich der Immobilienmarkt tatsächlich etwas entspannen, wäre das sicherlich kein großer Schaden für die Bank, da wie gesagt: 1. Eigenkapital wird eingesetzt und 2. schnelle Abzahlung durch hohen Tilgungssatz. Es gibt noch ganz andere Risiken, gegen die man sich absichern könnte - BU, Unfall, Arbeitslosigkeit. Ich schließe jetzt aber nicht 20 Vers. ab und gehe ab sofort nur dafür arbeiten. Über eine Wohngebäudevers. würde ich schon eher nachdenken, wobei ich auch ohne gut schlafen kann.

Du wolltest doch Antworten, wie es üblich ist. Was können wir dafür, dass die Bank Sicherheiten verlangt. Du musst den Kredit ja nicht dort abschließen, wenn dir die Bedingungen nicht passen.

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18. Oktober 2016 um 9:57
In Antwort auf alissa08

Guten Morgen,

folgende Situation: ich und mein Mann stehen kurz davor, einen Darlehensvertrag (zum Immobilienerwerb) mit unserer Hausbank abzuschließen. Alle Unterlagen sind eingereicht, die Finanzierungszusage haben wir vor etwa einer Woche (per e-mail von unserem Bankberater) bekommen. Ich dachte, als nächstes gehen wir hin, um den Vertrag zu unterschreiben, da alles soweit geklärt ist und alle Details besprochen wurden. Nun bekomme ich gestern noch eine mail von ihm, dass wir vorher noch 2 Versicherungen abschießen sollten - eine Risiko-LV für uns beide (Kostenpunkt: 2.062,-/Jahr) und eine Wohngebäudeversicherung (400,- €/Jahr), zwei entspr. Angebote waren im Ahnang. Ich würde es am liebsten vermeiden (die Bank hat ja das Haus mit Grundstück als Sicherheit, das müsste m. M. reichen, Wohngebäudevers. macht vlt. Sinn - brauche ich persönlich aber nicht unbedingt), weiß nur nicht wie (will ja nicht, dass die Finanzierung deswegen platzt). War vlt. jemand in einer ähnlichen Situation? Habt ihr euch darauf eingelassen? Und falls nicht, habt ihr den Kredit trotzdem bekommen? LG

Huhu 

die Risikolebensversicherung mussten wir auch abschließen bei Kauf, allerdings liegt unsere bei knapp 200euro im Jahr! Haben unsere bei der Dialog. Bei Fragen gerne PN, haben auch erst vor 3 Monaten abgeschlossen. Der Antrag hat Ca.2 Monate gedauert bis er durch war, da du sämtliche KH Aufenthalte usw.mit angeben musst. Die LV dient nicht nur zur Sicherheit für die Bank sondern auch für euch - solle einem von euch * klopf auf Holz" etwas passieren. LG 

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18. Oktober 2016 um 10:11

Hab' da grad angerufen - der ist mom. in einem Gespräch und wird mich zurückrufen, hieß es. Mich würde einfach interessieren, ob die Finanzierung davon abhängt und ob ich die Vers. auch woanders (da günstiger) abschließen kann.

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18. Oktober 2016 um 10:42

So, ich habe gerade mit ihm gesprochen. Die Versicherungen sind auf meine explizite Frage hin nicht zwingend notwendig, um die Finanzierung zu machen. Jetzt kann ich mir ohne Druck Gedanken darüber machen

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18. Oktober 2016 um 11:02

Wie ich eben erfahren habe machen Sie auch ohne Versicherungsabschluss mit (nicht üblich so die Aussage, wäre aber seitens der Bank ok).

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18. Oktober 2016 um 12:07
In Antwort auf alissa08

Guten Morgen,

folgende Situation: ich und mein Mann stehen kurz davor, einen Darlehensvertrag (zum Immobilienerwerb) mit unserer Hausbank abzuschließen. Alle Unterlagen sind eingereicht, die Finanzierungszusage haben wir vor etwa einer Woche (per e-mail von unserem Bankberater) bekommen. Ich dachte, als nächstes gehen wir hin, um den Vertrag zu unterschreiben, da alles soweit geklärt ist und alle Details besprochen wurden. Nun bekomme ich gestern noch eine mail von ihm, dass wir vorher noch 2 Versicherungen abschießen sollten - eine Risiko-LV für uns beide (Kostenpunkt: 2.062,-/Jahr) und eine Wohngebäudeversicherung (400,- €/Jahr), zwei entspr. Angebote waren im Ahnang. Ich würde es am liebsten vermeiden (die Bank hat ja das Haus mit Grundstück als Sicherheit, das müsste m. M. reichen, Wohngebäudevers. macht vlt. Sinn - brauche ich persönlich aber nicht unbedingt), weiß nur nicht wie (will ja nicht, dass die Finanzierung deswegen platzt). War vlt. jemand in einer ähnlichen Situation? Habt ihr euch darauf eingelassen? Und falls nicht, habt ihr den Kredit trotzdem bekommen? LG

Zum Glück musst du ja jetzt nicht mehr entscheiden, wenn die Bank darauf verzichten würde.

Ich hätte die Versicherungen aber schon aus Prinzip nicht abgeschlossen, wenn sich die Bank so verhält, wie hier.
In meinen Augen ein absolut unmögliches Gebahren.
Ich denke, es ist bei Abschluss eines Vertrages eine Frage der Höflichkeit und des Anstandes, dass jeder Vertragspartner die notwendige Transparenz walten lässt.
Da erst ewig zu verhandeln, bestimmte Dinge zuzusagen, dass das Gegenüber denken muss - und darf - "alles gut, alles in trockenen Tüchern" - und dann kurz vor der Angst mit solchen Forderungen "rüberzukommen" - nee, geht gar nicht.

Eine Bank, die so agiert - die hätte mich das letzte Mal in ihren Räumlichkeiten gesehen.
Wer an einem EHRLICHEN Geschäftsabschluss interessiert ist, der macht auch solche Dinge von Anfang an deutlich und weist darauf hin.

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18. Oktober 2016 um 18:19

Es gibt natürlich Immobilien, die sich nur schwer verkaufen lassen (durchforste seit Monaten Anzeigen im Internet), warum - liegt meist auf der Hand. Da gibt es z.B. ein Haus, gebaut 2015, für 500.000 zu haben - wird bereits seit über einem Jahr angeboten und keiner will es (zumindest fü das Geld) haben. Warum? Vom Äußeren sieht nach einer Baracke aus (schwer zu erklären, ist schmal und länglich mit einem Flachdach), keine Terasse, kein Garten. Da war jemand so schlau auf einem mini Grundstück dieses mini Haus zu bauen (es ist eher eine Wohnung als eun Haus). Es wundert mich nicht, dass sie keinen Käufer finden. Also wenn man nicht auf beiden Augen blind ist, sieht man i. d. R. wo man sein Geld investiert. 

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18. Oktober 2016 um 18:34

Soweit ich weiß, erhöhten die Banken in den USA mit den fallenden Immobilienpreisen gleichzeitig die Zinsen, so dass viele Kreditnehmer ihre Darlehen nicht mehr bedienen konnten (meist wurde ein variabler Zins vereinbart). Mit einer Zinsbindungsfrist von 10 oder 15J. (wie in D. üblich) ist man davor geschützt.

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20. Oktober 2016 um 8:04
In Antwort auf alissa08

Soweit ich weiß, erhöhten die Banken in den USA mit den fallenden Immobilienpreisen gleichzeitig die Zinsen, so dass viele Kreditnehmer ihre Darlehen nicht mehr bedienen konnten (meist wurde ein variabler Zins vereinbart). Mit einer Zinsbindungsfrist von 10 oder 15J. (wie in D. üblich) ist man davor geschützt.

Nein nicht wirklich. Denn den Rest Betrag der Finanzierung muss man nach den 10 Jahren mit dem dann üblichen Zins bestreiten. Wenn man das Darlehen dann prolongiert. Daher wird man das "Zinsproblem" nicht ganz los. Angenommen ein Kunde zahlt jetzt 400 € im Monat und tilgt damit anfänglich 1% und er denkt sich "geil, für 400 im Monat bin ich Hausbesitzer." 10 Jahre später sind noch 80% der Summe da und die muss er nun für statt 2% für 10% verzinsen.  Bei 1% Tilgung muss er nun auf einmal nicht 400 zahlen sondern 2000. Was ist nun? Der Zahler kommt in Schwierigkeiten und der Kredit fällt flach.
In den USA War das Problem, dass Anleihen auf Hypotheken heraus gegeben wurden und diese Hypotheken als besonders sicher bewertet wurden. Als sich aber die Zinslage änderte (hier durch variablen Zins) fielen viele hypothekenanleihen wie ein Kartenhaus in sich zusammen und der Anleger (in die Anleihe) hatte sein Geld verloren. 
Schlimme sache.

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20. Oktober 2016 um 8:46
In Antwort auf wearefamily2013

Nein nicht wirklich. Denn den Rest Betrag der Finanzierung muss man nach den 10 Jahren mit dem dann üblichen Zins bestreiten. Wenn man das Darlehen dann prolongiert. Daher wird man das "Zinsproblem" nicht ganz los. Angenommen ein Kunde zahlt jetzt 400 € im Monat und tilgt damit anfänglich 1% und er denkt sich "geil, für 400 im Monat bin ich Hausbesitzer." 10 Jahre später sind noch 80% der Summe da und die muss er nun für statt 2% für 10% verzinsen.  Bei 1% Tilgung muss er nun auf einmal nicht 400 zahlen sondern 2000. Was ist nun? Der Zahler kommt in Schwierigkeiten und der Kredit fällt flach.
In den USA War das Problem, dass Anleihen auf Hypotheken heraus gegeben wurden und diese Hypotheken als besonders sicher bewertet wurden. Als sich aber die Zinslage änderte (hier durch variablen Zins) fielen viele hypothekenanleihen wie ein Kartenhaus in sich zusammen und der Anleger (in die Anleihe) hatte sein Geld verloren. 
Schlimme sache.

Das stimmt, deswegen sollte man nichts überstürzen und sich so einen Kauf auch wirklich gut überlegen. Ich würde nimmer mit 1% tilgen wollen, da hat man den Kredit ewig an der Backe und die Bank verdient die ganze Zeit richtig Kohle mit den Zinsen. Wir wollen in spätestens 15 J. schuldenfrei sein (angestrebt werden 10-12 Jahre). Mit 5% Tilgung und 15.000 Sonderzahlung/Jahr haben wir in 10 Jahren 60.000 Restschuld, die idealerweise aus eigenen Mitteln oder wenn notwendig durch eine Anschlussfinanzierung beglichen wird. Bei einem Objekt, das (nach umfangreicher Sanierung) 550-600.000 Marktwert hat (heutiger Stand) dürfte eine Anschlussfinanzierung i.H.v. ca. 60.000 nicht so teuer werden (Zinssteigerung hin oder her). Klar können Immobilienpreise wieder fallen (theoretisch), praktisch gesehen sehe ich persönlich die Wahrscheinlichkeit für einen spürbaren Preissturz = 0 (in unserer Gegend, auf ähnliche Objekte in dieser Stadtlage bezogen), weswegen ich keine Angst vor einer möglichen Anschlussfinanzierung habe.

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