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OT: schlimme diagnose bekommen

29. September 2015 um 18:08 Letzte Antwort: 30. September 2015 um 10:43

Ich muss mir das einfach mal hier von der Seele schreiben .

Nach vielen Untersuchungen bekam ich letzte Woche die Diagnose Multiple sklerose

Ich war nur wegen kopfschmerzen beim neurologen und dann das alles ging so schnell

Seit tagen bin ich am verzweifeln und frage mich nur Warum ich ? Warum jetzt wo mein Leben endlich mal richtig glücklich war . Gerade erst geheiratet eine wundervolle kleine Tochter und dann das ..

Ich kann das alles nicht wahrhaben

Ich weiß hier gibt es auch ein forum für krankheiten aller art aber vielleicht finden sich hier ja auch Mamas mit dersselben Erkrankung um aich vielleicht auszutauschen

Ich weiß im moment nicht wie ich das schaffen soll den haushalt ,mich um die kleine kümmern es wird alles zu viel.

ich will doch einfach nur normal weiterleben ..

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29. September 2015 um 18:15


Das tut mir leid!
Mein Schwager hat auch Multiple Sklerose, seit 5 Jahren. Ihm geht es gut, bis auf einige Schübe zwischendurch. Aber man kann damit leben und weitestgehend auch normal.

Schau mal bei dir in def Umgebung, vllt gibt es Gruppen, denn ich denke es ist immer sehr gut, wenn man sich austauschen kann

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29. September 2015 um 18:15

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Eine einschränkung habe ich ja auch noch garnicht wohl fast alle reflexe normal. Sonst hatte ich noch kein aufklärungsgespräch .

Ich hatte nur hier und da mal taubheitsgefühle aber das wurde mir jetzt erst klar das es wohl an der krankheit lag ..

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29. September 2015 um 19:45

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danke das hilft sehr das hier zu lesen .

ich habe wirklich den willen zu kämpfen und bin es auch bald leid jeden tag mit diesen traurigen gedanken zu verbringen.

Ich will da sein für meine Familie , und mit meinem Kind eine schöne Zeit verbringen .

ich weiß nur nicht wie ich im moment meine Energie wiederfinden soll ,man fühlt sich auch auf einmal richtig krank



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29. September 2015 um 20:08

Hallo
Das tut mir sehr leid für dich
Ich wollte dir gerne ein paar Links dalassen, weil ich mich letztens erst mit einer betroffenen Mama darüber ausgetauscht habe - sie hat mit Ernährungsumstellung ihre Schübe gestoppt
https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-forum/index.php?w3pid=msforum&kategorie=foren&tnr=14&mnr=1806
http://www.gesundheitsfundament.de/blog/2013/02/03/multple-sklerose-rohkost-erfolgsgeschichten/
Ich wünsche dir alles gute!

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29. September 2015 um 20:53

Ich kenne dieses gefühl
Ich habe die Diagnose vor fünf Jahren bekommen. Konnte auch nicht begreifen, warum gerade ich... Aber heute bin ich immer noch unterwegs, habe bis letztes Jahr viel und hart körperlich gearbeitet, was ich ab nächstes Jahr auch wieder tun werde. Die Pause gibt es, weil ich jetzt zum zweiten mal Mutter wurde! Mein Leben hat sich bisher nicht groß verändert (zumindest nicht zum negativen) Klar, ich weiß ich habe diese Krankheit und es gibt fast täglich ein zipperlein, was mich daran erinnert. Aber ich lasse mir von ihr und den Ängsten sicher nicht mein Leben bestimmen! Ich hoffe, du findest einen Weg, die Krankheit als einen Teil von dir zu akzeptieren und mit ihr gemeinsam zu leben! LG

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29. September 2015 um 21:26

Hallo
Ich bekam 2012 die Diagnose MS. Mein Sohn war gerade 1 Jahr alt geworden und bei mir brach echt die Welt zusammen. Aber nur für eine Woche. Informier dich über die Krankheit, schau zu was es führen kann, schau wie gut man heute damit leben kann, welche Medis es gibt, welche das beste Medikament für dich ist, welcher Arzt der Beste für dich ist. Ich lebe seit 3 Jahren sehr gut damit. Spritze mich wöchentlich mit interferon und habe fast garkeine Einschränkungen. Bis auf einen Krankenhausaufenthalt zur Diagnose und Akutkortisongabe hab ich keine Anzeichen gehabt. Wichtig ist seinen Körper zu kennen, darauf zu achten wie man sich fühlt, welche Stellen man wie fühlt. Und sonst JEDEN TAG SO LEBEN WIE BISHER. . Wenn ich im Rolli landen sollte mach ich mir dann erst gedanken darüber, vorher ists zeitverschwendung. Leb jetzt und nicht später. Vielleicht gibts ja eines Tages ne Heilung. Sei froh, wenns frühzeitig entdeckt wurde.
LG und Kopf hoch, das Leben geht weiter.
Sanne

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29. September 2015 um 21:31
In Antwort auf sanne541

Hallo
Ich bekam 2012 die Diagnose MS. Mein Sohn war gerade 1 Jahr alt geworden und bei mir brach echt die Welt zusammen. Aber nur für eine Woche. Informier dich über die Krankheit, schau zu was es führen kann, schau wie gut man heute damit leben kann, welche Medis es gibt, welche das beste Medikament für dich ist, welcher Arzt der Beste für dich ist. Ich lebe seit 3 Jahren sehr gut damit. Spritze mich wöchentlich mit interferon und habe fast garkeine Einschränkungen. Bis auf einen Krankenhausaufenthalt zur Diagnose und Akutkortisongabe hab ich keine Anzeichen gehabt. Wichtig ist seinen Körper zu kennen, darauf zu achten wie man sich fühlt, welche Stellen man wie fühlt. Und sonst JEDEN TAG SO LEBEN WIE BISHER. . Wenn ich im Rolli landen sollte mach ich mir dann erst gedanken darüber, vorher ists zeitverschwendung. Leb jetzt und nicht später. Vielleicht gibts ja eines Tages ne Heilung. Sei froh, wenns frühzeitig entdeckt wurde.
LG und Kopf hoch, das Leben geht weiter.
Sanne

Ach
ja, auch bei einem weiteren Kinderwunsch ist die Krankheit nicht unbedingt im Weg. Ich hab 2014 eine Tochter zur Welt gebracht und in der schwangerschaft die Medis abgesetzt. es kam kein weiterer schub.

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29. September 2015 um 21:32

Mach dich nicht zu sehr fertig...
ich habe auch MS und es ist kein Todesurteil. Du kannst auch weiterhin glücklich sein, deine Tochter miterleben, deinen Haushalt machen... dein Leben ist nicht vorbei. Es wird Einschränkungen geben, ja, du wirst Schübe haben, ja, aber im Großen und Ganzen kannst du dein Leben weiterhin genießen und weiterleben.
Ich bin jetzt so im Nachhinein ganz froh, die Diagnose bekommen zu haben, da sich dann die vielen Puzzleteilchen zu einem ganzen zusammen gefügt und ich hatte endlich einen Namen für alles Beschwerden. Das hat mir sehr geholfen, auch um damit klarzukommen.
Ich sag mir immer... lass die MS nicht gewinnen. Sie wird mir vielleicht noch früh genug das Leben schwer machen, aber bis dahin will ich noch alles mitnehmen, was ich kann.

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30. September 2015 um 10:43

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Danke ,vielen Dank für die tröstenden worte.

Ich weiß es gibt noch viel schlimmere krankheiten und es ist nicht das Ende der Welt.

Es tut gut zu lesen das es hier auch betroffene gibt und das man nicht sein ganzes Leben wohl ändern muss.

Mein Mann scheint gut mit der Diagnose umzugehen aber ich habe wirklich schon Angst wie es sich auf unsere Ehe auswirkt ..
Und ob ich jemals wieder die selbe wie vorher auch sein kann.

Ich will auch weiterhin eine Mama sein auf die man sich verlassen kann und die halt alles machen kann

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