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OT: Seid ihr gläubig?

Letzte Nachricht: 26. Oktober 2010 um 12:47
koppelkueken
koppelkueken
25.10.10 um 15:48

Ich frage euch das unabhängig irgendeiner Konfession.

Wenn ja, seid ihr im Laufe eures Lebens erst gläubig geworden, oder seid ihr dazu erzogen worden?

Gab es einschneidende Erlebnisse, die euch in eurem Glauben / Nichtglauben bestärkt haben?

Wie lebt ihr euren Glauben? Respektiert ihr Nicht-oder Andersgläubige?

Danke für eure Antworten.

Koppi

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C
chara_12722091
25.10.10 um 15:59

Ja ich bin gläubig
Erzogen worden, bin ich so nicht,.
Trotzdem hatte ich als Kind schon das Gefühl, dass es "jemanden" gibt, der alles leitet und in der Hand hat.

Mit 13/14 war ich immer in einer christl. Jungendgruppe. Später bin ich fest in eine evang.Gemiende gekommen und habe mich taufen lassen.

Einschneidene Erlebnisse gabs nicht, nur Situationen, wo ich wußte Gott hat mich da durchgeführt und nicht allein gelassen.

ich lebe den Glauben, indem ich bete, wir besuchen Gottesdienste, erzählen unserer Tochter von Gott. Im Alltag gibts einfach Dinge, die ich nicht mache, für andere aber oft normal sind.

Zuviel rausgegebenes Wechselgeld einstecken, so kleine "Betrügereien", die schon gesellschaftsfähig sind...
Horoskope, Karten legen usw. würde ich auch nie machen, da es einfach mit einem Glauebn nicht konform geht.

Klar respektiere ich Nicht-oder Andersgläubige. Man kann doch niemanden etwas aufzwingen und alle sind wir nur Menschen.
Ich habe gläubige und nichtgläubige Freunde.

Lg sannie

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L
lucia_11975577
25.10.10 um 16:02

Nein
Ich bin gläubig erzogen worden aber die Wissenschaftlichen Antworten auf wichtige Fragen des seins, sind eher was für mich

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koppelkueken
koppelkueken
25.10.10 um 16:06

Hi
ja, ich meine sowohl als auch- also glaubst du an Gott oder eine höhere Macht? Hat dich ein besonderes Erlebnis dazu gebracht oder war der Glaube schon immer in dir?

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koppelkueken
koppelkueken
25.10.10 um 16:17

Kessi
und genau so ein Erlebnis, muss auch nichts "Übernatürliches" gewesen sein, mein ich auch. Sofern man Kraft und Hoffnung aus den Taten eines Zugehörigen einer Kirche etc. schöpfen konnte und sich aufgehoben fühlt und sich dann als einen Teil dessen sieht, ist nachvollziehbar.

Glaubst du, dass nur jemand da oben alles in der Hand hat? Inwieweit darf der Mensch schalten und walten?

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koppelkueken
koppelkueken
25.10.10 um 16:21

Habe selber
Erfahrungen gesammelt in einem ähnlichen Bereich. Manchmal denke ich mir, wie viel leichter mir wäre, würde ich glauben, dass es da etwas gibt, der für mich oder für alle Menschen so vorsieht, wie es kommen soll. Aber das ist mir entschieden zu wenig.


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koppelkueken
koppelkueken
25.10.10 um 16:46

Das ist
doch schon mal was

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koppelkueken
koppelkueken
25.10.10 um 19:42

Kiki
ja, diese Heuchelei kenn ich nur zu gut- meine gesamte Familie ist katholisch. Als wir Kinder waren, mussten wir immer mit in die Kirche...über den Sinn und Zweck des Ganzen wurde man als Kind eh im Unklaren gelassen, ich kann aber heute noch alles mögliche runterleiern. Naja, zu diesem Zirkel meiner Eltern gehörte auch ein Ehepaar mit zwei Töchtern- fürchterliche Zicken- aber in der Kirche saßen sie scheinheilig und taten so, als würde sie kein Wässerchen trüben- vor der Kirche benahmen sie sich allerdings unter aller Würde.Fiese Biester. Das war so mein erster Kontakt mit diesem "Verein".
Ich hab den Eindruck, dass der Sinn, in einer Gemeinde mitzuwirken, für viele Menschen einzig Mittel zum Zweck ist, sprich eigenes Seelenheil.
Das will ich für mich und meine Kinder nicht.
Auf der anderen Seite vermisse ich für sie eine Art strukturierte Gemeinschaft, ausser Sportvereinen und Schule...

Auf jeden Fall hast du Recht, dass im Namen des Glaubens viel Schindluder getrieben wird- ich meine, ganze Kriege sind wegen Religionen/ Glaube angezettelt worden und werden es auch heute noch. Wo ist da Gott??? Absurd.

LG

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koppelkueken
koppelkueken
25.10.10 um 20:04

Noe
ja, das ist eine schöne Sichtweise, das sollte eigentlich jeder so machen.
Wir MUSSTEN zum Religionsunterricht, was für eine Quälerei- Ethik haben wir erst viel später gehabt.


Aber ist hier niemand sonst, der ein wirklich einschneidendes Erlebnis hatte? Nahtod-Erfahrungen? Ich bin nicht sensationslüstern, nur neugierig, weil mir ein Bekannter soetwas über sich berichtet hat. Für ihn ist jetzt alles "rund"

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koppelkueken
koppelkueken
25.10.10 um 20:19

Mein Interesse
ist vielfältig, zum einen hat mich der Bericht meines Bekannten kürzlich etwas neugierig gemacht, zum anderen, weil ich für mich entschieden habe, mit Religionen , bzw. der Kirche nichts mehr zu tun haben zu wollen. Alles , was ich erlebt habe, war an Oberflächlichkeit und Heuchelei kaum zu überbieten.... Aber mit meiner Entscheidung hab ich auch für meine Kinder mitentschieden- ob das so richtig war? Keine Ahnung...ich suche noch...

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sunshinedaughter
sunshinedaughter
25.10.10 um 23:01

Ja,
ich bin auch gläubig. Bei mir ist es so ähnlich wie bei dem letzten Beitrag- aufgewachsen im gläubigen Elternhaus, mit 12 hab ich mich auch bewusst dafür entschieden.

Ich gehe in eine Freikirche und fühle mich da auch ganz wohl. Die Erfahrungen die katscha beschrieb, kenne ich gar nicht, eher das Gegenteil.
Es gab schon viele Erlebnisse, die mich in meinem Glauben bestärkt haben und mir beweisen, dass es Gott gibt und ich mich für das Richtige entschieden habe.

Von dem Glauben und Verhalten der großen Kirchen distanziere ich mich, denn leider werden/wurden da viele Dinge unter dem christlichen Deckmantel getan, die aber nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar sind. Deswegen haben auch so viele Menschen das Vertrauen in die Kirche verloren. Leider gibt es aber überall Menschen, die etwas ausüben, von dem sie nicht überzeugt sind und die bsw. den Glauben als Vorwand für eigene Interessen missbrauchen.

Ich bemühe mich nichts zu tun, was gegen meine Glaubensgrundsätze geht, respektiere aber auch andere Meinungen.

LG

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L
lani_12315821
26.10.10 um 9:13


Wenn ja, seid ihr im Laufe eures Lebens erst gläubig geworden, oder seid ihr dazu erzogen worden?
bin christlich erzogen worden und gläubig.

Gab es einschneidende Erlebnisse, die euch in eurem Glauben / Nichtglauben bestärkt haben?
ja, ich habe natürlich auch gezweifelt, aber nie ernsthaft. habe schon so einige schicksalsschläge hinter mir, das hat mich aber in meinem glauben gestärkt.

Wie lebt ihr euren Glauben? Respektiert ihr Nicht-oder Andersgläubige?

sicher respektiere ich andersgläubige. aber nur bis zu dem punkt, so fanatismus ins spiel kommt!!!

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C
chara_12722091
26.10.10 um 12:40

Ich muß mal ein Lob aussprechen
Ein Glaubensthread ohne Zickereien

Neulich wollte eine Userin sich mit anderem Gläubigen austauschen und wurde böse angegriffen. Ich fand das sehr traurig

Um so schöner ist es zu sehen, dass man auch auf vernünftige Art und Weise darüber reden kann.

Danke

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E
eseld_11925853
26.10.10 um 12:44

Ich bin sehr gläubig
aber nicht religiös und schon gar nicht kirchlich. das sind vollkommen unterschiedliche dinge, leider scheinen viele menschen das noch nicht verstanden zu haben.

ich kann nicht genau in worte fassen an was ich glaube. ich bin jedoch der meinung, das nichts durch zufall geschieht und das es eine art höhere macht gibt, das wir alle teil eines großen und ganzen sind und sich unser leben nur zu bestimmten teilen beeinflussen lässt.

ich liebe die bibel, ein großartiges buch. ich habe mich viel mit philosophie beschäftigt, und ich finde das es wenige philosophische werke gibt, die an dieses heran kommen. ich habe mich auch viel mit dem islam beschäftigt, schon alleine weil ich in einem muslimischen land gelebt habe. auch die grundlage dieses glaubens fand ich sehr faszinierend.

ich sehe den glauben als wichtigen teil meines lebens an, aber ich verabscheue die kirche. und das beziehe ich nicht nur auf das christentum sondern auf jede art der kirche oder des religiösen kultes.
ich bilde mir meine eigene meinung, ich lebe das was ich glaube auf meine art. ich muss mich dazu nicht einem diktatorischen system anpassen, das einzig und allein nach profit und macht giert - und das schon seit jahrhunderten.

ich bin jedoch sehr tolerant was das angeht. an der uni - ich studiere religionswissenschaften- bin ich ja permanent mit sehr religiösen menschen zusammen. auch meine beste freundin ist streng katholisch. ich habe kein problem damit. gerade weil diese menschen sich mit dem was sie glauben beschäftigen und auseinandersetzen. das finde ich sehr wichtig.
mein exfreund war - seiner meinung nach - gläubiger moslem (und eine ziemliche flachschippe). ich habe ihn nie beten sehen, er rauchte und trank täglich bier. er erzählte mir, er könnte kein schweinefleisch essen weil angeblich im koran stehen würde das das genauso schlimm wäre wie vergewaltigung. es gäbe genau drei todsünden für einen moslem: mord, vergewaltigung und schweinefleisch. ich hab ihn so ausgelacht!
sowas geht gar nicht. wenn man schon an etwas glaubt, sollte man auch darüber bescheid wissen finde ich.

es gibt ausserdem zwei dinge die mich wirklich auf die palme bringen: das sind intoleranz und fanatismus. leider noch immer ziemlich verbreitet auf dieser welt im bezug auf dieses thema....

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A
an0N_1237991699z
26.10.10 um 12:47

Hey Koppel
nein ich bin nicht gläubig, ich bin nicht religiös erzogen worden und es gab für mich keine Situation in der ich meinen Atheismus hätte in Frage stellen müssen.
Ich respektiere andere Glauben, für mich gibt es keinen Unterschied zwischen den Weltreligionen.

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