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OT: Tier und Ethik

27. Februar 2017 um 22:19

Hallo, schon länger habe ich mir die Frage gestellt, ob es eine Zeit geben wird, in denen wir das Schlachten von Tieren und auch der Verzehr von Tierfleisch als unvorstellbar finden, weil sich unsere Moral und Ethik diesbezüglich grundlegend verändert hat. Und wir z.b überhaupt nicht verstehen können, wie Menschen Tiere essen konnten. Oder wird das nicht passieren weil der Mensch von Natur aus Fleischesser ist und es einfach naturgemäß ein Gesetz ist?

Habe vor ein par Tagen im Spiegel ein Artikel dazu gelesen. Forscher sind schon dabei Fleischprodukte künstlich herzustellen, die aber nicht aus FLeisch sind (z.b pflanzlich), die aber genauso schmecken. Sie versuchen auch Fleisch künstlich herzustellen, so dass es bald nicht mehr nötig ist zu schlachten.

Was meint ihr?

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27. Februar 2017 um 22:31
In Antwort auf caputschino

Hallo, schon länger habe ich mir die Frage gestellt, ob es eine Zeit geben wird, in denen wir das Schlachten von Tieren und auch der Verzehr von Tierfleisch als unvorstellbar finden, weil sich unsere Moral und Ethik diesbezüglich grundlegend verändert hat. Und wir z.b überhaupt nicht verstehen können, wie Menschen Tiere essen konnten. Oder wird das nicht passieren weil der Mensch von Natur aus Fleischesser ist und es einfach naturgemäß ein Gesetz ist?

Habe vor ein par Tagen im Spiegel ein Artikel dazu gelesen. Forscher sind schon dabei Fleischprodukte künstlich herzustellen, die aber nicht aus FLeisch sind (z.b pflanzlich), die aber genauso schmecken. Sie versuchen auch Fleisch künstlich herzustellen, so dass es bald nicht mehr nötig ist zu schlachten.

Was meint ihr?

Ich finde diesen Ansatz auch aus ökologischer Sicht sehr sinnvoll. Nutztierhaltung ist neunmal ineffizient (Anbau von Tierfutter) und produziert Methangas.
Wird aber bestimmt genug "echte Kerle" geben, die solches Kunstfleisch aus Prinzip verweigern werden.

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28. Februar 2017 um 0:46
In Antwort auf caputschino

Hallo, schon länger habe ich mir die Frage gestellt, ob es eine Zeit geben wird, in denen wir das Schlachten von Tieren und auch der Verzehr von Tierfleisch als unvorstellbar finden, weil sich unsere Moral und Ethik diesbezüglich grundlegend verändert hat. Und wir z.b überhaupt nicht verstehen können, wie Menschen Tiere essen konnten. Oder wird das nicht passieren weil der Mensch von Natur aus Fleischesser ist und es einfach naturgemäß ein Gesetz ist?

Habe vor ein par Tagen im Spiegel ein Artikel dazu gelesen. Forscher sind schon dabei Fleischprodukte künstlich herzustellen, die aber nicht aus FLeisch sind (z.b pflanzlich), die aber genauso schmecken. Sie versuchen auch Fleisch künstlich herzustellen, so dass es bald nicht mehr nötig ist zu schlachten.

Was meint ihr?

Solange es Menschen gibt, die hungern müssen, wird das nicht passieren. Und es wird nicht passieren, weil Fleisch wahnsinnig gut schmeckt.
Natürlich kann es passieren, dass es in übersättigten westlichen Gesellschaften einen Hype um künstliche Fleischprodukte geben wird, ähnlich dem Veganismus. Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Es wird vielleicht sogar Menschen geben, die bereit sind, das Vierfache für ein Imitat zu bezahlen...aus rein...ideologischen Gründen.
Wir Menschen sind übrigens Omnivoren- Allesfresser und ein Teil der Natur, in der es völlig normal ist, zu töten, um zu essen. 
Das Leid der Tiere in der Massentierhaltung ist unumstritten, aber man darf nicht vergessen, dass dank der Massentierhaltung Fleisch für die meisten Menschen erschwinglich wurde.
 

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28. Februar 2017 um 1:01

@Wie viele Menschen würden auf Fleisch verzichten, wenn sie das Tier selbst erlegen und Schlachten müssten?! 

Wenn sie es müssten, würden sie es lernen. Ich habe auch mein halbes Leben auf dem Bauerhof verbracht.
Eher würden sie auf das Fleisch verzichten, wenn sie persönlich miterleben würden, wie Tiere in der Massentierhaltung gequält werden.

Ich kaufe auch gutes Fleisch, weil ich es mir leisten kann, aber Menschen, die in den Supermarkt gehen, können was Anderes nunmal nicht bezahlen.

Die Alternative wäre, Tiere selbst zu halten und zu schlachten, aber es kann nunmal auch nicht jeder ein Bauer oder ein Metzger werden.
 

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28. Februar 2017 um 7:43

Na ja....theoretisch könnten auch Wenig -Verdienende sich Biofleisch leisten. Dann gäb es halt nicht jeden Tag Fleisch.
Aber ich bin eh Vegetarier,so dass mir der Verzicht nicht schwer fällt. Keine Ahnung wie ich da denken würde, wenn ich es gerne essen würde.

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28. Februar 2017 um 8:55

Interessanter Thread  ich lebe seit 3 Jahren ohne Fleisch, erst aus dem gesundheitlichen Aspekt heraus, nach und nach mehr aus ethischen Gründen. Keine Sorge, ich bin kein Vegetarier, der überzeugen will - allerdings schmunzel ich schon über den ein oder anderen User. In einem Thread wird sich darüber beschwert, dass eine Userin Spinnen aus dem Fenster wirft, in anderen, dass in Spanien Katzen ertränkt werden - und abends schön ein Leberwurstbrot schmieren - ist klar  Aber alle sind ja soooo tierfreundlich  ich esse auch keine Ersatzprodukte, es gibt einfach sehr wenig gut gemachte. Das unten angebrachte Argument von wegen Soja - Regenwald ist ja wohl ein Witz... Und wird meist angebracht, wenn man eigentlich tief im inneren weiß, dass es ätzend ist, dass ein Tier für den eigenen Genuss stirbt. Grausam ist das. Oft werde ich gefragt, warum ich kein Fleisch esse und die Rechtfertigungen zeigen ganz klar, dass der Person meist der "Spiegel" aufzeigt, dass Fleisch essen Mist ist. Aber zugeben will man es dann nicht. Fleischesser erkranken häufiger an Darmkrebs, haben hohes Cholesterin, Diabetis, Herzinfarkte... Und und und. Und das ist kein Quatsch, das hat sogar mein Arzt zugegeben. In der SSW hatte ich bis 6 Wochen vor ET keinen Eisenmangel, fleischlos! Freundinnen schon Monate vorher - man kann sich also sehr gut fleischlos ernähren ohne zu erkranken. Im Supermarktfleisch sind Unmengen an Hormonen, Antibiotika verarbeitet - na vielen Dank dass man es als Fortschritt sieht, dass jeder sich glücklicherweise Fleisch leisten kann. Welch Fortschritt, die Menschen werden ggf.krank  ach ja, da war ja was mit dem Pharmageschäft... Und das Argument: ich kaufe vom Bauer nebenan - da ging es den Tieren wenigstens gut... WIE NETT und gnädig von euch, das Tier durfte vor seinem Tod schön leben - wahnsinnig großzügig von uns Menschen. Sterben muss es trotzdem. Na gut, jetzt höre ich auf und ihr könnt anfangen, mich zu steinigen 

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28. Februar 2017 um 8:59

Ja Skadiru - Hauptsache es wird kein Tier mehr getötet - wer entscheidet denn, dass ein Tierleben nichts wert ist? Ist es nämlich nicht so wie du schreibst. Ich mag deine Beiträge sehr und bin nicht aus Krawall aus aber das Regenholz Argument ist absoluter Bullshit. 

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28. Februar 2017 um 10:33
In Antwort auf caputschino

Hallo, schon länger habe ich mir die Frage gestellt, ob es eine Zeit geben wird, in denen wir das Schlachten von Tieren und auch der Verzehr von Tierfleisch als unvorstellbar finden, weil sich unsere Moral und Ethik diesbezüglich grundlegend verändert hat. Und wir z.b überhaupt nicht verstehen können, wie Menschen Tiere essen konnten. Oder wird das nicht passieren weil der Mensch von Natur aus Fleischesser ist und es einfach naturgemäß ein Gesetz ist?

Habe vor ein par Tagen im Spiegel ein Artikel dazu gelesen. Forscher sind schon dabei Fleischprodukte künstlich herzustellen, die aber nicht aus FLeisch sind (z.b pflanzlich), die aber genauso schmecken. Sie versuchen auch Fleisch künstlich herzustellen, so dass es bald nicht mehr nötig ist zu schlachten.

Was meint ihr?

Ich habe den Artikel auch gelesen und die Frage, ob Fleischessen eine Frage der Moral ist, ist immer (noch) aktuell.

Ich bin für bewusstes Fleisch essen und für das Essen von hochwertigem Fleisch, also Fleisch, das von Tieren stammt, die bis zur Schlachtung ein gutes Leben hatten.

Ich bin gegen Biĺligfleisch wie bei Aldi und Co. angeboten wird und versuche es so gut es geht zu vermeiden.
Trotzdem gehe ich selten zu Mc Donalds und da esse ich den Burger ohne schlechtes Gewissen, obwohl mir bewusst ist, dass das Rind sicher kein gutes Leben hatte.

In großen Teilen sehe ich es so, dass es in unserer Natur liegt Fleisch zu essen.
Der, der in der Nahrungskette oben steht frisst den, der tiefer steht.
Das ist im Tierreich so und bei uns Menschen ist es nicht viel anders.
Oft wird von Menschen,  die aus moralischen Gründen auf das Essen von Tieren verzichten, angebracht, dass wir Menschen Tiere nur zum Zwecke des Essens züchten und Tiere dies nicht täten.
Das ist natürlich richtig, aber ich verstehe das Argument nicht. 
Wahrscheinlich würden Raubtiere ihre Beutetiere auch züchten, wenn sie es könnten.

Wir halten es so: weniger, aber hochwertiges Fleisch. 

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28. Februar 2017 um 10:43

Deinen letzten Absatz finde ich total wichtig.
Meiner Meinung nach wäre die Welt frappierend "besser" wenn jeder nur den Anspruch hätte die Welt ein bisschen besser zu machen.

Reicht doch völlig.
Und ist realistisch.

 

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28. Februar 2017 um 10:48

Deine Aussage  verstehe ich nicht.
Magst du sie mir erklären? 

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28. Februar 2017 um 11:08
In Antwort auf caputschino

Hallo, schon länger habe ich mir die Frage gestellt, ob es eine Zeit geben wird, in denen wir das Schlachten von Tieren und auch der Verzehr von Tierfleisch als unvorstellbar finden, weil sich unsere Moral und Ethik diesbezüglich grundlegend verändert hat. Und wir z.b überhaupt nicht verstehen können, wie Menschen Tiere essen konnten. Oder wird das nicht passieren weil der Mensch von Natur aus Fleischesser ist und es einfach naturgemäß ein Gesetz ist?

Habe vor ein par Tagen im Spiegel ein Artikel dazu gelesen. Forscher sind schon dabei Fleischprodukte künstlich herzustellen, die aber nicht aus FLeisch sind (z.b pflanzlich), die aber genauso schmecken. Sie versuchen auch Fleisch künstlich herzustellen, so dass es bald nicht mehr nötig ist zu schlachten.

Was meint ihr?

Natürlich wird das Tier trotzdem getötet sonst würde es garnicht leben, oder was wollen wir mit all den Tieren machen? Sie streicheln und pflegen, warten bis sie an Alterssschwäche sterben? 

ich bin absolut gegen jede Art von Massentierhaltung, aber auch absolut gegen Veganer und Vegetarier. Beides sind extreme.

der Gedanke dass Fleisch künstlich hergestellt wird lässt mich ekeln. Wenn das Fleisch nur seinen Preis zurück bekommen würde, könnten viele Landwirte davon leben.
ich komme aus einem großen landwirtschaftlichen Bereich, hier gibt es  so gut wie niemanden mehr, der von den Tieren Leben kann. Es sei denn es sind grosse Maststall Betriebe. Stattdessen werden Solaranlagen und Biogasanlagen gebaut und der Ackerbau erzeugt Strom und Wärme anstatt Tierfutter. 
Schuld sind nicht Menschen wie ihr, die sich Gedanken machen, sondern die die  es nicht tun. Schade finde ich nur, dass alle die sich Gedanken machen Veganer werden, damit unterstützt ihr leider keinen einzigen Landwirt hier. 
Es muss nicht einmal Bio Fleisch sein, es wäre schon eine Bereicherung dass alle Nutztiere raus kommen, Wiesen haben und ethisch vertretbare Boxen. Wenn die Tiere dann noch älter werden dürfen, haben wir schon alles erreicht. Das würde aber bedeuten dass die Preise ansteigen und das geht nur, wenn der Verbraucher bereit ist.
 

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28. Februar 2017 um 11:08

Hab hier keine Antworten gelesen..

Ich selber bin seit vielen Jahren veganerin und für MICH ist es der richtige Weg. Ich bin aber nicht der Meinung, dass jeder so leben MUSS. Ich finde es allerdings sehr erschreckend mit anzusehen, wie gleichgültig mit Lebewesen umgegangen wird und wie selbstverständlich Wir Fleisch konsumieren und das am besten billig, billig, billig. Der erste schritt sollte es sein, sich wieder bewusst zu machen, dass für Ein Schnitzel ein Tier gestorben ist, dass mit großer Wahrscheinlichkeit ein scheiß Leben voller leid hinter sich hat.

Fleisch in bioqualität sollte selbstverständlich sein und wenn man sich eben nur sonntags Fleisch leiten kann wird man es auch überleben. Ein reines luxusproblem... auf der ganzen Welt hungern Menschen damit wir unser schickes Leben führen können. Wälder werden abgeholzt, damit wir uns bei mc Donalds die wampe vollschlagen können. Das kann einfach auf Dauer nicht gut gehen und ich habe ein gutes Gefühl dabei, ein kleinen Teil dazu beizutragen da gegen an zu steuern. 

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28. Februar 2017 um 11:11
In Antwort auf xxsunxxshinexxmomxx

Natürlich wird das Tier trotzdem getötet sonst würde es garnicht leben, oder was wollen wir mit all den Tieren machen? Sie streicheln und pflegen, warten bis sie an Alterssschwäche sterben? 

ich bin absolut gegen jede Art von Massentierhaltung, aber auch absolut gegen Veganer und Vegetarier. Beides sind extreme.

der Gedanke dass Fleisch künstlich hergestellt wird lässt mich ekeln. Wenn das Fleisch nur seinen Preis zurück bekommen würde, könnten viele Landwirte davon leben.
ich komme aus einem großen landwirtschaftlichen Bereich, hier gibt es  so gut wie niemanden mehr, der von den Tieren Leben kann. Es sei denn es sind grosse Maststall Betriebe. Stattdessen werden Solaranlagen und Biogasanlagen gebaut und der Ackerbau erzeugt Strom und Wärme anstatt Tierfutter. 
Schuld sind nicht Menschen wie ihr, die sich Gedanken machen, sondern die die  es nicht tun. Schade finde ich nur, dass alle die sich Gedanken machen Veganer werden, damit unterstützt ihr leider keinen einzigen Landwirt hier. 
Es muss nicht einmal Bio Fleisch sein, es wäre schon eine Bereicherung dass alle Nutztiere raus kommen, Wiesen haben und ethisch vertretbare Boxen. Wenn die Tiere dann noch älter werden dürfen, haben wir schon alles erreicht. Das würde aber bedeuten dass die Preise ansteigen und das geht nur, wenn der Verbraucher bereit ist.
 

Veganer machen die Landwirtschaft nicht kaputt. Der Staat sollte da eher einschreiten und Landwirte besser unterstützen bio zu produzieren. 

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28. Februar 2017 um 11:11

Da gebe ich dir recht Rebekka, habe mich falsch ausgedrückt: das Soja Regenwald Argument ist für mich eher ein "Argument", dass Fleischesser ihr Gewissen erleichtern. Wie gesagt, ich werde nie versuchen, andere zu bekehren, ich denke auf Fleisch zu verzichten, muss aus eigener Überzeugung umgesezt werden und hey... Ich esse erst seit 3 Jahren kein Fleisch mehr. 

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28. Februar 2017 um 12:09

Das der größte Teil der Soja Ernte für Tierfutter draufgeht weißt du aber, oder? 

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28. Februar 2017 um 13:08

Ich glaube nicht, dass das passiert. Und ich bin ehrlich - ich könnte auf Fleisch nicht dauerhaft verzichten. Zumal es mit dem Verbot des Schlachtens ja nicht getan wäre, da Tiere ja auch für andere Lebensmittel (Eier, Milch, Käse etc.) ausgebeutet werden.

Anstatt künstliches Fleisch herzustellen, sollte man lieber den Fleischpreis drastisch erhöhen! Wenn eine Flasche Marken-Cola genauso viel kostet wie 250 g Fleisch oder 300 g Scholkolade von Milka schon teurer sind als 300 g Fleisch, dann stimmt irgendwas gewaltig nicht! So billiges Fleisch setzt das Ansehen der Tiere auch massiv herab, es ist kaum etwas wert, obwohl es Lebewesen sind, deren Aufzucht definitiv mühseliger und teurer ist als das Zusammenpanschen von Cola oder Schokolade. Und mit einem deutlich höheren Fleischpreis ginge automatisch auch der Konsum herunter. 

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28. Februar 2017 um 13:20
In Antwort auf xxsunxxshinexxmomxx

Natürlich wird das Tier trotzdem getötet sonst würde es garnicht leben, oder was wollen wir mit all den Tieren machen? Sie streicheln und pflegen, warten bis sie an Alterssschwäche sterben? 

ich bin absolut gegen jede Art von Massentierhaltung, aber auch absolut gegen Veganer und Vegetarier. Beides sind extreme.

der Gedanke dass Fleisch künstlich hergestellt wird lässt mich ekeln. Wenn das Fleisch nur seinen Preis zurück bekommen würde, könnten viele Landwirte davon leben.
ich komme aus einem großen landwirtschaftlichen Bereich, hier gibt es  so gut wie niemanden mehr, der von den Tieren Leben kann. Es sei denn es sind grosse Maststall Betriebe. Stattdessen werden Solaranlagen und Biogasanlagen gebaut und der Ackerbau erzeugt Strom und Wärme anstatt Tierfutter. 
Schuld sind nicht Menschen wie ihr, die sich Gedanken machen, sondern die die  es nicht tun. Schade finde ich nur, dass alle die sich Gedanken machen Veganer werden, damit unterstützt ihr leider keinen einzigen Landwirt hier. 
Es muss nicht einmal Bio Fleisch sein, es wäre schon eine Bereicherung dass alle Nutztiere raus kommen, Wiesen haben und ethisch vertretbare Boxen. Wenn die Tiere dann noch älter werden dürfen, haben wir schon alles erreicht. Das würde aber bedeuten dass die Preise ansteigen und das geht nur, wenn der Verbraucher bereit ist.
 

Hmmm... Was sollen wir mit all den Tieren machen?? Gegenfrage: Wohnraum wird knapp, wir sollten überlegen, wie wir ein paar Einwohner loswerden... Grrrrr

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28. Februar 2017 um 14:23

Ich finde es genauso erschreckend, wie viele Menschen sich von der Wirtschaft und durch  marketingtricks verschaukeln lassen und wunder denken, wie gesund sie sich ernähren und die Welt verbessern...Was ist denn mit dem Prenzlauer Berg Schwaben, zu welchem Bauernhof fährt er mit dem Auto? Oder reicht da biokauf und die "Gewissheit" das Tierchen ist fröhlich hüpfend auf die Schlachtbank gesprungen und wurde zu Tode gestreichelt...?! Mich würde Mal interessieren, wieviele von den "ich kaufe ja nur bio" Leuten sich schonmal auf Höfen, die nicht Bio sind, umgeschaut haben. Und lesen die sich auch mal die zutatenlisten von ersatzprodukten oder so tollen "neuen" Produkten wie Mandelmilch ect durch?! Zur eigentlichen Frage... Interessante Idee...Wer weiss. 

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28. Februar 2017 um 14:45

Ich glaube schon, dass es in Zukunft mehr Vegetarier und Veganer und vor allem mehr Menschen geben wird, die bewusst weniger Fleisch essen. Das entscheidende Argument ist dabei aber für mich nicht die Vermeidung von Tierleid (obwohl das natürlich auch wichtig ist), sondern das Anwachsen der Weltbevölkerung und damit verbunden der Mangel an Abauflächen für Futterpflanzen. Spätestens wenn keine neuen Anbauflächen mehr zu bekommen sind, muss das Fleisch zwangsläufig teurer werden. Was bis dahin allerdings der Umwelt und den Menschen in den Entwicklungsländern noch alles angetan wird, mag ich mir gar nicht ausmalen!
Ich hoffe einfach, dass das Ruder schon früher herumgerissen wird, weil viele Menschen sich der Problematik bewusst werden und entsprechend handeln und damit auch Druck auf die Politik ausüben.

Ich finde die vegetarische und noch mehr die vegane Lebensweise bewundernswert! Ich selbst schaffe es leider (noch?) nicht so zu leben! Ich konsumiere mittlerweise viel weniger Fleisch und achte auf die Herkunft. Schritt für Schritt versuche ich immer mehr von meinen Gewohnheiten weg zu kommen und fleischlose Alternativen zu finden. Einige Gewohnheiten sind aber verdammt hartnäckig!

Ich denke so geht es vielen! Wichtig finde ich jedoch, dass man sich bewegt (im Kopf). Nicht jeder Mensch ist zum Veganer geboren! Trotzdem kann man an sich arbeiten und bewusster leben und weniger Fleisch konsumieren.

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28. Februar 2017 um 20:56
In Antwort auf happymum2015

Da gebe ich dir recht Rebekka, habe mich falsch ausgedrückt: das Soja Regenwald Argument ist für mich eher ein "Argument", dass Fleischesser ihr Gewissen erleichtern. Wie gesagt, ich werde nie versuchen, andere zu bekehren, ich denke auf Fleisch zu verzichten, muss aus eigener Überzeugung umgesezt werden und hey... Ich esse erst seit 3 Jahren kein Fleisch mehr. 

Das Argument mit der Rodung ist zudem Humbug: Sowohl für den Sojaanbau als auch für das Tierfuttermittel wird gerodet und angebaut. Nur dass es beim Tierfutter nochmal extra ineffizient ist: Das Futtermittel geht ins Tier, um von dessen Fleisch die Menschen zu sättigen. Direkter Verzehr des Anbaus durch den Menschen wäre ökonomischer.

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1. März 2017 um 1:18

Der Fleischkonsum in den Industrienationen ist ja überhaupt mit einer der Hauptgründe, dass es so viele Menschen gibt, die hungern müssen.

Eines der Argumente der Ökotyrannen, das überhaupt nicht stimmt. Selbst wenn wir weniger Fleisch essen würden und somit weniger Mais und Soja als Futtermittel gebraucht würde, heißt es nicht automatisch und zwangsläufig, dass die Armen sich diese Nahrungspflanzen leisten könnten.  

 

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1. März 2017 um 6:42
In Antwort auf caputschino

Hallo, schon länger habe ich mir die Frage gestellt, ob es eine Zeit geben wird, in denen wir das Schlachten von Tieren und auch der Verzehr von Tierfleisch als unvorstellbar finden, weil sich unsere Moral und Ethik diesbezüglich grundlegend verändert hat. Und wir z.b überhaupt nicht verstehen können, wie Menschen Tiere essen konnten. Oder wird das nicht passieren weil der Mensch von Natur aus Fleischesser ist und es einfach naturgemäß ein Gesetz ist?

Habe vor ein par Tagen im Spiegel ein Artikel dazu gelesen. Forscher sind schon dabei Fleischprodukte künstlich herzustellen, die aber nicht aus FLeisch sind (z.b pflanzlich), die aber genauso schmecken. Sie versuchen auch Fleisch künstlich herzustellen, so dass es bald nicht mehr nötig ist zu schlachten.

Was meint ihr?

Ich glaube, dass vielen der Bezug fehlt wo ihr Fleisch eigentlich herkommt bzw. sie verdrängen, was da eigentlich am Teller liegt.
Ich selber bin an einem Bauernhof groß geworden und habe dort gesehen wie Tiere geboren und gestorben (geschlachtet) wurden.
Ich esse trotzdem Fleisch/Fisch aber nur aus artgerechter Haltung und wenig (ca. 1 mal die Woche, meist weniger).
Ich würde sofort auf Fleisch verzichten, wenn es wirklich gute Alternativen gäbe.

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1. März 2017 um 6:45
In Antwort auf alyson_11905641

Solange es Menschen gibt, die hungern müssen, wird das nicht passieren. Und es wird nicht passieren, weil Fleisch wahnsinnig gut schmeckt.
Natürlich kann es passieren, dass es in übersättigten westlichen Gesellschaften einen Hype um künstliche Fleischprodukte geben wird, ähnlich dem Veganismus. Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Es wird vielleicht sogar Menschen geben, die bereit sind, das Vierfache für ein Imitat zu bezahlen...aus rein...ideologischen Gründen.
Wir Menschen sind übrigens Omnivoren- Allesfresser und ein Teil der Natur, in der es völlig normal ist, zu töten, um zu essen. 
Das Leid der Tiere in der Massentierhaltung ist unumstritten, aber man darf nicht vergessen, dass dank der Massentierhaltung Fleisch für die meisten Menschen erschwinglich wurde.
 

Zum erschwinglichen Fleisch: ich versteh nicht, warum Mann jeden Tag Fleisch auf dem Tisch haben muss bzw. warum ich lieber täglich ein armes Tier aus Massenhaltung esse anstatt das Fleisch zu reduzieren und nur 1-2 mal die Woche Fleisch und Wurstwaren esse.

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1. März 2017 um 11:42

Diese Zeiten sind noch lange nicht vorbei. Für viele ist das immer noch "Neuland". Ich sehe das z.B. bei der Verwandschaft meines Mannes.. da wird man immer noch komisch angeschaut, wenn man mal kein Fleisch isst oder man sich dumme Kommentare anhören muss..
Gerade am Dorf (ohne ,dass ich das jetzt verllgemeinern will), wird die vegane/vegetarische Ernährung oft kritisiert.. in Städten ist das schon mehr "Alltag".
Viele denken auch, dass man vegetarsicher oder veganger Ernährung nur Salat isst, die wissen oft gar nicht wie vielfältige diese Ernährugsformen sind.   

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1. März 2017 um 12:34

Ich wollte keine Hormone, Antibiotikum oder ähnliches mehr zu mir nehmen. Und irgendwann hab ich mich damit begasst - woraus besteht Leberwurst, chicken Nuggets, Würstchen etc. grrrrrr es schüttelt MICH bei dem Gedanken (nochmal: jeder wie er mag) und in Kombi des Gesundheitsaspektes - Tierleid und der Tatsache, dass ich das Ekelgefühl mich abstellen konnte, habe ich von heute auf morgen kein Fleisch mehr gegessen. Und dabei bleibt es. Ich würde es nicht mehr runterkriegen. 

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1. März 2017 um 12:35

Bei der Oma von meinem Mann kam auch mal ein toller Satz: ich esse nur 1 mal die Woche Fleisch..aha aber die Wurstsemmel jeden Tag ist ja kein Fleisch ist ja "nur" Wurst..

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1. März 2017 um 12:56

ach jetzt wo du es sagst echt "traurig" wie manche Leute das sehen..

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1. März 2017 um 13:07

Nein die Schwiegeroma

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