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OT: Trennung mit zwei Kindern.... *verzweifelt*

16. Juni 2011 um 11:19 Letzte Antwort: 16. Juni 2011 um 13:32

Hallo!
Ich bin gerade sehr traurig und verzweifelt also verzeiht mir bitte eventuelle Rechtschreibfehler!
Mein Mann und ich haben zwei Kinder, der Große ist fünf, der Kleine vier Wochen alt. Wir haben auch erst im März geheiratet.
Ich kann nicht schreiben, warum ich mich trennen möchte. Er hat mich belogen und hintergangen. Er hat mich richtig verarscht bei einem Thema, womit ich keinen Spaß verstehe. Er hat keine andere Frau, aber für mich ist das, was er getan hat, genauso schlimm. Ich habe es erst heute morgen erfahren, als er schon bei der Arbeit war. Er hatte sein Handy vergessen und ich hab SMS gelesen. Ich weiß, dass das auch nicht korrekt war! Er hat mich dann mehrmals angerufen weil er sein Handy brauchte und ich es ihm bringen sollte. Hab ich natürlich dann nicht. Habe ihm gesagt, er soll seine Sachen aus unserer Wohnung holen und gehen. Mehr hab ich mit ihm nicht mehr zu besprechen. Daraufhin hat er noch mehrmals versucht anzurufen aber ich hab ihn weggedrückt.
Er hat mich so derbe belogen, ich kann einfach nciht mehr. Aber alleinerziehend mit zwei Kindern? Wie soll ich das schaffen??? Mein Großer hört überhaupt nicht! Es ist eine Qual mit beiden Kindern raus zugehen, da der Große macht was er will. Er rennt vor, ich kann mich nicht drauf verlassen, dass er stehen bleibt, ihm Geschäft benimmt er sich unmöglich.
Was soll ich nur tun? Ich kann nicht mehr. ich bin nur am heulen....
Sind hier alleinerziehende Mütter mit zwei Kindern? wie macht ihr das?

Lg eine verzweifelte und todtraurige Alia

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16. Juni 2011 um 11:56


Ich frage mich gerade auch, was so schlimm sein kann. Aber was auch immer es ist, offensichtlich ist es für Dich so schwerwiegend.

Trotzdem solltest Du vielleicht nicht so überstürzt handeln. Im ersten Schock denkt man nicht klar. Ein Vertrauensbruch ist etwas sehr schlimmes, aber nichts, was man nicht auch verzeihen könnte. Wenn Du Deinen Mann liebst, dann solltest Du etwas weniger überstürzt an die Sache herangehen. Rede mit ihm. Lass Dir erklären, warum er es getan hat. Offensichtlich möchte er mit Dir sprechen, sonst würde er nicht anrufen. Besser ist allerdings ein Gespräch unter vier Augen. Und dann tut euch vielleicht ein wenig Abstand gut, einfach mal ein paar Tage darüber nachdenken.

Klar, es kann nicht einfach so weitergehen. Aber überlege Dir wirklich gut, ob es das Wert ist, alles hinzuschmeißen. Wenn ihr im März geheiratet habt, dann kann die Liebe doch eigentlich nicht weg sein, acuh wenn Du jetzt vielleicht in erster Linie nur Wut und Trauer empfindest. Geb Dir ein wenig mehr Zeit für eine solch weitreichende Entscheidung!

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16. Juni 2011 um 12:16


Mein Mann hatte eine schwere Kindheit. Er hat seitem er 14 ist regelmäßig gekifft und auch andere Drogen genommen. Das habe ich erfahren, als wir etwas mehr als ein Jahr zusammen waren. Seitdem er mich kannte, hat er keine Drogen mehr genommen. Er musste auch mal von der Arbeit aus einen Test machen, der war negativ. Also hatte er wirklich aufgehört.
Ich bin total gegen Drogen. Kiffen ist für mich ein absolutes No-Go, auch wenn viele das nicht als "Droge" ansehen.
Er hat damals auch Drogen verkauft, aber das war alles vor unserer Beziehung.
Jetzt sehe ich seine SMS:
"Ich habe gestern die Bong geputzt, die ist jetzt wieder richtig sauber."
"Hast du heute Abend Zeit? Dann können wir einen zusammen rauchen." (an dem Abend war er erst gegen Mitternacht zu Hause, angeblich musste er länger arbeiten!)
"Hast du Lust dir nochmal 50 dazu zu verdienen?"
Und so geht es weiter........
Ich kann und will das nicht tolerieren. wir haben Kinder!

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16. Juni 2011 um 13:30

Er hat von sich aus aufgehört.
Ich habe ja erst nach einiger Zeit erfahren, dass er überhaupt Drogen genommen hat. Da waren wir schon über ein Jahr zusammen. Ich hatte vorher nie Erfahrungen mit Drogen oder mit Leuten, die Drogen nehmen. Zumindest nicht, dass ich davon gewusst hätte.
Er hat mir versprochen, dass er keine Drogen mehr nimmt und damit aufgehört hat. Ihm war von anfang an klar, dass ich Drogen nicht toleriere. Aber ich habe ihm das nie verboten. So ein Gespräch gab es nie, da er es immer von ihm aus versprochen hat.

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16. Juni 2011 um 13:32

Ich war sehr enttäuscht und wütend und fassungslos
als ich das heute morgen gelesen habe. Vielleicht habe ich wirklich überreagiert. Ich muss darüber erstmal nachdenken und nicht so impulsiv handeln.
Kann ich ihm den Kontakt zu den Leuten "untersagen"? Wie erfahren ich wo eine Drogenberatungsstelle ist? Kann man da auch als Angehörige anrufen und sich Informationen holen?

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