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OT: Umzug von der Stadt auf's Land

4. November 2011 um 21:23 Letzte Antwort: 7. November 2011 um 0:07

Hallo!

Wollte mal fragen, ob hier jemand von der Stadt auf's Land gezogen ist, und wie die Umstellung so war? Habt Ihr das "alte Leben" vermisst (und wenn ja, was genau)?
Wenn Ihr schon Kinder hattet, wie haben sie reagiert?

Wir wohnen derzeit noch an der Stadtgrenze zu Wien, müssen hier aber bald raus aus der Wohnung und möchten auf's Land ziehen. Haben 3 Kinder: 11 Jahre, knapp 23 Monate und knapp 7 Monate.

Bin für alle Erfahrungen dankbar!

LG






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4. November 2011 um 22:52

....
Vielen Dank Euch beiden für die ehrliche Meinung bzw. den persönlichen Erfahrungsbericht!

Bin wirklich noch am hin- und her überlegen.
Es wäre jetzt nicht soooo das totale Kaff, wo nix ist.
Hier sind's 9000 Einwohner, dort wären's nur rund 2500.

Allerdings gibt's im Ort die Pflichtschulen und einen Kindergarten, Hallenbad, Zahnarzt, 2 Ärzte für Allgemeinmedizin, ein paar Restaurants und Cafés, Bäckerei, Bank, zum Einkaufen allerdings nur einen Sparmarkt und einen Schlecker.
Die Berge sind natürlich .
Die nächste "Stadt", also wo es alles gibt (Fachärzte, Krankenhaus, weitere Schulen, Kino, Shoppingcenter,etc.) ist ca. 20 min. mit dem Zug. Zum Zug geht ein Bus mehrmals täglich, 15 min fährt der.

Hier in der Umgebung sind die Mietpreise leider so unverschämt geworden und in die Stadt möchte ich nicht mehr zurück.
Mal schauen... ist nicht so leicht, die Entscheidung.



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5. November 2011 um 8:46

@ Klio
Oh Gott, das hört sich ja echt heftig an. Solche Nachbarn hat man schon gern!
Und das mit Deinem Asthma ist ja fürchterlich. Keine Chance, dass sich das mit der Zeit wieder "normalisiert"?
Tut mir leid, dass Ihr so eine extrem schlechte Erfahrung mit dem Landleben gemacht habt.

Bei uns ist's hier zB ganz schlimm (gleich außerhalb von Wien): lauter Snobs, die glauben, sie seien was besseres. Wenn man einen 0815-Kombi fährt, 3 Kinder und einen Hund hat, ist man sowieso asozial...

Ich werde jetzt nix überstürzen und mir alles nochmal durch den Kopf gehen lassen.











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5. November 2011 um 10:41

Danke
für die zahlreichen Antworten und Denkanstöße!

Klio: Na zum Glück ist's nicht dauerhaft. Ich hatte als Kind auch immer wieder Asthmaanfälle, aber das hat sich zum Glück gegeben. Kämpfe jetzt immer nur mit der Luft wenn ich extrem stark verkühlt bin (leide da IMMER unter spastischer Bronchitis).

Ad Dorfjugend und ihre Aktivitäten: Ja, das Saufen mit der Feuerwehr wäre für mich/uns auch ein No-Go.
Aber ich denke, dass das schon sehr vom Freundeskreis und dem Elternhaus abhängt bzw. was es eben so noch in der näheren Umgebung bzw. im Dorf/Ort an Möglichkeiten für die Jugend gibt.
Bei uns in Wien sind's halt die Drogen, die überhand nehmen, gesoffen wird dort bei den Jugendlichen auch genug (gibt ja zig Lokale/Pubs/Discos...).

Daphne: Naja, so mitten in der Pampa wäre es bei uns nicht. Also wenn es gar nix geben würde, würd ich glaub ich durchdrehen. Dafür bin ich von der Stadt zu sehr verwöhnt.

fibi: Wann geht's denn los mit dem Umzug? Habt Ihr schon was fixes in Aussicht? Wünsche Euch jedenfalls alles Gute und einen stressfreien Umzug!

amy: Keine Ahnung was so schlimm an Tieren ist... gibt ja auch viele Vermieter die weder Tiere noch Kinder wollen.

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6. November 2011 um 23:16

@nutella
Ach, endlich auch mal eine positive Erfahrung!

Ja, das Dorf wo wir hin möchten ist ähnlich Eurem. Einzige Unterschiede: mehr Einwohner, und es gibt auch "Siedlungen". Wie würden dann in eben so einer Siedlung wohnen (wenn's denn klappt, die müssen noch unsere Einkommensverhältnisse prüfen, da das ganze gefördert ist... also man muss zw. einer Mindest- und einer Höchstgrenze liegen) - allerdings hätten wir nur eine Wohnung mit Balkon. Mir wäre natürlich ein Haus lieber, aber entweder die werden privat vermietet (und privat haben wir schon so oft ins Klo gegriffen, ich könnte ) od. horrende Maklergebühren oder sehr renovierungsbedürftig od. befristet,...

Es gibt dort auch div. Freizeitangebote zB Hallenbad, Kletterhalle, BMX-Bahn, usw... (im Winter einen Eislaufplatz, Rodelstrecken und auch ein Skigebiet, wo hauptsächlich Einheimische und nur wenige Touristen hinkommen - also nicht wie jetzt zB Salzburg od. Tirol).
Spar und Schlecker sind gut zu Fuß erreichbar. Frisör, Metzger, Bäcker, Blumengeschäft, Restaurants, Café ebenso. Kindergarten/Pflichtschulen auch.
Apotheke, wie bei Euch im Nachbarort.
Busverbindungen sind auch passabel.

Ich denke wir werden's wagen.

LG

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7. November 2011 um 0:07


Hallo...
Also ich lebe schon immer auf dem land und ich liebe es...
Als Kinder war es herrlich. Aus der Tür raus und schon war man im tollsten abenteuerland wir haben Hütten gebaut, Wälder erkundet, gezeltet und alles nur erdenkliche.
Wir haben ein Baumhaus gehabt und waren so gut wie immer draußen. Kaputte Knie und schmutzige Klamotten waren beim
Heimkommen Pflicht
Auch als jugendliche war es immernoch Super. Auf dem Dorf halten alle zusammen und man gehört automatisch dazu- meine Freunde
Und ich sind seit unserer Geburt zusammen und wir waren als Teenies eigentlich nie in der Disko- mal ganz selten. Es gibt auf dem Dorf so viele Vereine und Möglichkeiten. Und eigentlich hat jede Clique auch jemanden mit einem
Partykeller
Unsere Eltern konnten vollkommen beruhigt sein weil hier jeder jeden kennt und man aufeinander acht gibt.
Unsere kleine wird genauso aufwachsen dürfen.
Ich würde nicht in der
Stadt leben wollen. Aber wahrscheinlich ist das gewöhnungssache... Ich find es nicht schlimm das die Läden um 18 Uhr zumachen oder das ich in den nächsten Ort zum einkaufe muss...

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