Home / Forum / Mein Baby / Ot: was ist mit den männern los?

Ot: was ist mit den männern los?

17. August 2016 um 6:39

In meinem Freundeskreis mehren sich die Trennungen. Überwiegend Männer zwischen 35 und 45 trennen sich von ihren Frauen inklusive Familie. Angegebener Grund: Ich bin nicht zufrieden mit meinem Leben. An Liebe mangelt es nicht.
Alle Männer haben eine Frau, die ihnen den Rücken frei hält. Die ihnen Freiräume als Ausgleich zur Familie schaffen. Diese Männer haben wundervolle Kinder. Einen gut bezahlten Job. Die Frauen arbeiten selbst. Sie haben ein schönes Zuhause.
Die Frauen kenne ich sehr gut...ganz tolle Mädels.

Was ist denn da los? Kein Leben ist perfekt, aber wenn man doch quasi alles hat...wonach strebt man dann noch? Der Rasen des Nachbarn ist immer viel grüner als der eigene, aber warum strebt man nach mehr, wenn man doch eigentlich einen Volltreffer gelandet hat?
Vielleicht vermissen sie ihre "Freiheit"? Vermissen es sich auszutoben? Was könnte es sein?

Ich dachte immer, dass Männer spätestens zwischen 35 und 45 sesshaft werden, zur Ruhe kommen und das schätzen was sie haben. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber momentan ist die Flut an unerwarteten Trennungen wirklich enorm.
Diese Männer werden ja auch nicht jünger. Ich bin jetzt erst 27, aber ab 40 würde ich mich schon fragen ob es das wert wäre. Einfach mal so eine funktionierende Familie wegwerfen, weil man plötzlich mitbekommt, dass einem dieses Glück nicht reicht?
Was ist das? Midlife-Crisis?
Kann mir das einer erklären? Freundinnen kommen auf mich zu und fragen mich "Carpe, ich verstehe es nicht. Was habe ich falsch gemacht?". Darauf habe ich aber keine Antwort. Ich verstehe es selbst nicht.

Mehr lesen

17. August 2016 um 7:35


ich mutmaße mal, dass einigen männern mit der zeit "langweilig" wird. oft ist man ja mit dem partner ne weile zusammen, hat kinder, einen guten job. man hat im grunde das erreicht, was man wollte.
vielleicht sehen sie ihre felle davonschwimmen, haben verlangen nach abenteuern. typische midlife crises ebend.
denken sich... so alt bin ich doch noch gar nicht. ich MUSS noch was erleben in meinem leben.

vielleicht ist das auch irgendwie biologisch zu begründen.... so nach dem motto.... ich hab kinder gezeugt, mich eine weile um frau und kind gekümmert, jetzt sind sie aus dem gröbsten raus. nicht mehr in einer "bedrohlichen" lage (wildtiere, räuber ect)... jetzt kann ich weiterziehen und mein erbgut in ein anderes weibchen schleudern.

eigentlich ist der homo sapiens kein monogames wesen. von daher eigentlich verständlich das man(n) sein erbgut weit streuen will. zumal eine älter werdende frau nicht mehr so fruchtbar ist.... da muss ein erbgut verbreitender mann in frischeren, jüngeren gewässern angeln.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 8:57

...
unglücklich,langweilig,fehlte was..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 10:00

Hm
und wie sieht die Alternative aus?

Was machst Du als Frau, wenn Du das Gefühl hast - es fehlt was in meinem Leben, ich bin unzufrieden, latent "unglücklich", ich kann mir das, dieses Leben so für die nächsten 30, 40, 50 Jahre bis an mein Lebensende nicht vorstellen.
Was machst Du? Dir sagen "ich MUSS aber" - und dann tatsächlich den Rest des Lebens unzufrieden, unglücklich vor Dich hindümmeln?
Das kann doch auch nicht die Lösung sein!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 10:51

So ein Schwachsinn!
Kennst Du die betreffenden Männer? Ich vermute mal, NEIN!

Wie kann man sich dann hinstellen und irgendwelchen pauschalen Mist behaupten?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 11:06

Das ist unserer Wegwerfgesellschaft geschuldet
Heutzutage wird alles weggeworfen und ersetzt, anstatt noch irgendwas zu reparieren. Fernseher kaputt, egal, bei Media Markt gibt's ganz easy einen neuen, größeren, vermeintlich besseren. Kinderwagen defekt? Egal, dann kaufen wir eben einen neuen Buggy, der ist bestimmt auch einfacher als der alte. MDH abgelaufen? Wurscht ob's noch gut ist, kommt in Müll. Bei Aldi und Lidl gibt's ja neue Produkte. Beziehung schwierig? Egal, wir begeben uns ins Netz und suchen in Onlinebörsen ein Abenteuer oder probieren die Arbeitskollegin, die ist jünger, frischer und vermeintlich besser.

So läuft das heute. Konsum, Konsum, Konsum. Verzicht geht nicht, daran arbeiten und schauen, ob es noch zu reparieren geht, ist zu anstrengend, denn an jeder Ecke erhält man was neues, was sich auch noch kräftig bewirbt und schreit "nimm mich mit!" Da dürfen wir uns in unserer verschwenderischen Gesellschaft nicht wundern, wenn nicht nur Produkte, sondern auch Menschen entfernt und ersetzt werden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 11:26
In Antwort auf wachsperle3

Hm
und wie sieht die Alternative aus?

Was machst Du als Frau, wenn Du das Gefühl hast - es fehlt was in meinem Leben, ich bin unzufrieden, latent "unglücklich", ich kann mir das, dieses Leben so für die nächsten 30, 40, 50 Jahre bis an mein Lebensende nicht vorstellen.
Was machst Du? Dir sagen "ich MUSS aber" - und dann tatsächlich den Rest des Lebens unzufrieden, unglücklich vor Dich hindümmeln?
Das kann doch auch nicht die Lösung sein!

Hintern hoch und daran arbeiten
Wenn ich mit meinem Leben unzufrieden bin, dann muss ich meinen Hintern hochkriegen und daran arbeiten. Zumal generelle Unzufriedenheit ja nicht nur was mit der Beziehung zu tun hat, sondern auch mit dem Umfeld, den Freunden, dem Job und ja, auch mit dem eigenen Ich. Wenn ich zufrieden mit mir selbst bin und in mir selbst Ruhe, dann kann mich mein Umfeld gar nicht so erschüttern. Und dann bin ich auch eher bereit an den Dingen, die mich stören, zu arbeiten.

Oft sind unzufriedene Menschen mit sich selbst, im Inneren, unzufrieden. Sie fühlen sich zu alt, zu kränklich, zu arm und generell zu benachteiligt. Alles neue wirkt wie eine Pille, die kurzfristig dafür sorgt, dass es spannender und besser wird. Sei es der neue Job, die neue Kumpeline, der neue Fernseher oder aber die neue Beziehung. Oft stellt man dann aber etwas später fest, dass sich nicht viel geändert hat, weil die Unzufriedenheit halt vom eigenen Ich kommt und Konsum daran langfristig nichts ändert.

Das bedeutet dann aber auch, dass man an sich selbst arbeiten muss, wofür sehr viele Menschen einfach zu faul und bequem sind. Da ist es doch viel einfacher weiter zu konsumieren und die eigene Unzufriedenheit mit etwas neuem und vermeintlich besseren zu übertünchen, gibt immerhin kurz einen Kick.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 11:51

Hmm ich denke
dass da auch die Suche nach etwas anderem, nach etwas neuem eine große Rolle spielt und das muss nicht immer die Suche nach "fremder" Haut sein, sondern auch die Suche nach einem neuen Abschnitt sein. Gerade, wenn alles eigentlich alles perfekt läuft, man hat alles, Familie, Kinder, Job, ein schönes Zuhause, kann das irgendwann zu Eintönigkeit führen. Wenn alles zu Routine wird, wenn man ja eigentlich schon alles hat, aber noch mind. 50 Jahre vor sich hat- will ich weiterhin so leben? Was gibt es da draussen noch?
Ich denke, dass auch Frauen in einem bestimmten Alter diese Gedanken bekommen- dieses sogenannte midlife crisis. Aber ich behaupte mal, dass es Frauen schwieriger fällt, ihre Familie bzw. ihre Kinder zu verlassen. Meistens verlassen sie ihre Männer mit ihren Kindern oder bleiben solange bis die Kinder groß sind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 11:54

Ich denke nicht, dass das was mit dem alter zutun hat
Das ist eher eine Sache des Charakters.
Jeder Mensch ist anders und ich kenne überwiegend Männer, die eben sowas als Ausgleich brauchen. Ist ja nicht nur bei den Männern so. Ich (und ich bin eine Frau ) brauche auch meine Auszeiten von Arbeit, Mann und Kind. So bin ich eben und diese freie Zeit fordere ich mir auch ein...bin ich jetzt auch ein Pascha? Ich bin ja nicht nur Angestellte, Ehefrau, Koch, Putze und Mutter. Ich bin eine Frau, die nicht nur eine wechselde Rolle spielt. Ich bin ein eigenständiger Mensch, der auch gern allein seinen Beschäftigungen nachgeht....Friseur, Sport, Kosmetik, mich mit Freunden treffen und wer passt dann auf das Kind auf? Mein Mann.
Wenn mir dabei ständig Mann und Kind an den Hacken kleben würden, dann wäre das auch nicht meins.
Ich nehme mir meine Auszeit und so darf das auch mein Mann. Würde er mir das nicht einräumen, dann dürfte mein Mann das auch nicht.

Wenn ich in manchen Threads lese wieviel Zeit manche Paare miteinander verbringen und dass sie alles zusammen machen, dann würde ich durchdrehen. Ich brauche auch mal Zeit für mich und wenn ich das brauche und mein Mann auch, dann soll das jeder für sich machen. Das hat doch nichts mit dem Alter zutun und deswegen ist mein Mann noch lange kein Pascha. Und selbst wenn er diese Züge annimmt, dann treibe ich ihm das ganz schnell wieder aus. Wie ich in einem anderen Thread schon geschrieben habe "Man kann sich auch einen faulen Mann ranziehen." und so ist es nicht nur beim Haushalt sondern auch bei der Freizeit. Wenn ich ne Auszeit brauche, dann sage ich das, aber ich warte doch nicht darauf, dass der Mann mal sagt "Geh!". Da ist man doch selbst schuld, wenn man da den Mund nicht aufbekommt.
Ein Pascha wäre er, wenn er es mir verbieten und er selbst losziehen würde. Oder wenn er sich vom Haushalt fern hält, obwohl ich möchte, dass er sich beteiligt.

Es gibt eben unterschiedliche Menschen. Die, die ihre Zeit nur daheim oder zusammen verbringen möchten, die sollen das machen. Aber es gibt eben auch Menschen wie mich und meinen Mann, die auch einfach mal die Familie und die Arbeit ausblenden möchten und das allein.

Ich gehe mal davon aus, dass eine Beziehung scheitert, wenn man dem Partner das verbieten würde. Dann muss man sich eine Person suchen, die auch lieber "daheim hockt". Solange alles ausgeglichen ist...jeder seinen Freiraum hat bzw. den Freiraum des anderen akzeptiert, dann hat das für mich nichts mit einem Paschaverhalten zutun...solange es auf gegenseitigem Einverständis beruht.

Und deswegen habe ich auch nicht gleich ein ungesundes Verhältnis zu Männern. Ich akzeptiere einfach jeden wie er ist und wenn mein Partner ein begeisterter Fussballspieler ist, ihm die Bewegung bekommt und deswegen mehrmals in der Woche auf dem Platz ist, werde ich ihn bestimmt nicht zu einem Stubenhocker verbiegen. Lieber einen glücklichen Mann, als die ganze Zeit mit einem Mann verbringen, der frustriert ist. Ich will doch auch, dass man mich so akzeptiert wie ich bin.

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 11:56
In Antwort auf fusselbine1

Hintern hoch und daran arbeiten
Wenn ich mit meinem Leben unzufrieden bin, dann muss ich meinen Hintern hochkriegen und daran arbeiten. Zumal generelle Unzufriedenheit ja nicht nur was mit der Beziehung zu tun hat, sondern auch mit dem Umfeld, den Freunden, dem Job und ja, auch mit dem eigenen Ich. Wenn ich zufrieden mit mir selbst bin und in mir selbst Ruhe, dann kann mich mein Umfeld gar nicht so erschüttern. Und dann bin ich auch eher bereit an den Dingen, die mich stören, zu arbeiten.

Oft sind unzufriedene Menschen mit sich selbst, im Inneren, unzufrieden. Sie fühlen sich zu alt, zu kränklich, zu arm und generell zu benachteiligt. Alles neue wirkt wie eine Pille, die kurzfristig dafür sorgt, dass es spannender und besser wird. Sei es der neue Job, die neue Kumpeline, der neue Fernseher oder aber die neue Beziehung. Oft stellt man dann aber etwas später fest, dass sich nicht viel geändert hat, weil die Unzufriedenheit halt vom eigenen Ich kommt und Konsum daran langfristig nichts ändert.

Das bedeutet dann aber auch, dass man an sich selbst arbeiten muss, wofür sehr viele Menschen einfach zu faul und bequem sind. Da ist es doch viel einfacher weiter zu konsumieren und die eigene Unzufriedenheit mit etwas neuem und vermeintlich besseren zu übertünchen, gibt immerhin kurz einen Kick.

...
Das denke ich auch.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 12:19

Hm
Wahrscheinlich ist da mehr dahinter. Ich bin angeblich diejenige die immer nur nörgelt und Ansprüche stellt und der man nichts recht machen kann. Aus meiner Warte werde ich aber immer nur allein gelassen und ernte kein Verständnis oder Rückhalt. Da konnte ich mich drehen und verbiegen und tun und machen was ich wollte. Therapie, Paartherapie, mich um Kopf und Kragen quasseln... jedesmal endete das mit neuen Ansprüchen an mich die ich erfüllen sollte bevor er mal daran dachte einen ha. Irgendwann

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 12:20
In Antwort auf stepfordreturns

Hm
Wahrscheinlich ist da mehr dahinter. Ich bin angeblich diejenige die immer nur nörgelt und Ansprüche stellt und der man nichts recht machen kann. Aus meiner Warte werde ich aber immer nur allein gelassen und ernte kein Verständnis oder Rückhalt. Da konnte ich mich drehen und verbiegen und tun und machen was ich wollte. Therapie, Paartherapie, mich um Kopf und Kragen quasseln... jedesmal endete das mit neuen Ansprüchen an mich die ich erfüllen sollte bevor er mal daran dachte einen ha. Irgendwann

Dicke Finger...
halbherzigen Versuch zu starten etwas einzubringen. Irgendwann War ich innerlich nur noch kaputt und wollte weg. Hab mich aber noch ewig bequatschen lassen und irgendwann gemerkt, dass das nichts bringt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 12:35
In Antwort auf fusselbine1

Hintern hoch und daran arbeiten
Wenn ich mit meinem Leben unzufrieden bin, dann muss ich meinen Hintern hochkriegen und daran arbeiten. Zumal generelle Unzufriedenheit ja nicht nur was mit der Beziehung zu tun hat, sondern auch mit dem Umfeld, den Freunden, dem Job und ja, auch mit dem eigenen Ich. Wenn ich zufrieden mit mir selbst bin und in mir selbst Ruhe, dann kann mich mein Umfeld gar nicht so erschüttern. Und dann bin ich auch eher bereit an den Dingen, die mich stören, zu arbeiten.

Oft sind unzufriedene Menschen mit sich selbst, im Inneren, unzufrieden. Sie fühlen sich zu alt, zu kränklich, zu arm und generell zu benachteiligt. Alles neue wirkt wie eine Pille, die kurzfristig dafür sorgt, dass es spannender und besser wird. Sei es der neue Job, die neue Kumpeline, der neue Fernseher oder aber die neue Beziehung. Oft stellt man dann aber etwas später fest, dass sich nicht viel geändert hat, weil die Unzufriedenheit halt vom eigenen Ich kommt und Konsum daran langfristig nichts ändert.

Das bedeutet dann aber auch, dass man an sich selbst arbeiten muss, wofür sehr viele Menschen einfach zu faul und bequem sind. Da ist es doch viel einfacher weiter zu konsumieren und die eigene Unzufriedenheit mit etwas neuem und vermeintlich besseren zu übertünchen, gibt immerhin kurz einen Kick.

Im Großen und Ganze
stimme ich Dir da zu.
Aber an bestimmten Dingen kann man einfach nicht arbeiten.

Carpe schreibt oben, die Männer wären unzufrieden, aber an Liebe mangelte es nicht.
Nun, ich kann mir nicht ganz vorstellen, dass die Männer gesagt haben "oh, meine Frau, ich liebe Dich wahnsinnig und unendlich, aber ich trenne mich eben trotzdem".
Sondern ich könnte mir vorstellen, dass da tatsächlich in Sachen Beziehung Defizite vorhanden waren. Auch in Beziehungen, selbst - oder gerade - wenn Kinder vorhanden sind, können sich Gefühle, kann sich die Paarebene, verändern. Menschen verändern sich nun mal, entwickeln sich mitunter in verschiedene Richtungen weiter.
Und wenn man seinen Partner nicht mehr liebt - naja, viele sind dann wegen der Vergangenheit, der Sicherheit, der Absicherung, der Kinder, etc. weiter zusammen, aber manche ziehen dann halt lieber einen Schlussstrich.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 13:14


ich finde das auch soooo schlimm. Als Frau verschenkt man die besten Jahre an jemanden, der dann fortrennt... midlifecrisis hin oder her, ich kanns nicht verstehen....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 13:38

Haben...
wir den selben Freundeskreis? mit genau den von dir beschriebenen Argumenten kam mein Mann gestern Abend nach hause. Tja..und nun sitze ich hier und verstehe die Welt nicht mehr..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 13:40

Aber bei ihm..
steckt eine andere Frau dahinter, das konnte ich aus ihm raus kriegen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 17:27
In Antwort auf fusselbine1

Das ist unserer Wegwerfgesellschaft geschuldet
Heutzutage wird alles weggeworfen und ersetzt, anstatt noch irgendwas zu reparieren. Fernseher kaputt, egal, bei Media Markt gibt's ganz easy einen neuen, größeren, vermeintlich besseren. Kinderwagen defekt? Egal, dann kaufen wir eben einen neuen Buggy, der ist bestimmt auch einfacher als der alte. MDH abgelaufen? Wurscht ob's noch gut ist, kommt in Müll. Bei Aldi und Lidl gibt's ja neue Produkte. Beziehung schwierig? Egal, wir begeben uns ins Netz und suchen in Onlinebörsen ein Abenteuer oder probieren die Arbeitskollegin, die ist jünger, frischer und vermeintlich besser.

So läuft das heute. Konsum, Konsum, Konsum. Verzicht geht nicht, daran arbeiten und schauen, ob es noch zu reparieren geht, ist zu anstrengend, denn an jeder Ecke erhält man was neues, was sich auch noch kräftig bewirbt und schreit "nimm mich mit!" Da dürfen wir uns in unserer verschwenderischen Gesellschaft nicht wundern, wenn nicht nur Produkte, sondern auch Menschen entfernt und ersetzt werden.

@fussel
Mit deimem Text hast du den Nagel auf den Kopf getroffen... Abgestumpft ist unsere Gesellschaft auch irgendwie.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 18:02
In Antwort auf xxfroeschleinxx

Haben...
wir den selben Freundeskreis? mit genau den von dir beschriebenen Argumenten kam mein Mann gestern Abend nach hause. Tja..und nun sitze ich hier und verstehe die Welt nicht mehr..

Das tut mir leid

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 18:34

Was kann ich dafür
dass Du den Unterschied zwischen immer und oft bzw. alle und viele nicht kennst?
Oder Dir einbildest, dass bestimmte Äußerungen definitiv und auf jeden Fall etwas anderes bedeuten, als vom Äußerer gemeint.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 19:00
In Antwort auf eddietheheadxxx

Das tut mir leid

Danke dir..
das ist lieb

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 19:09

Hm..
und was wenn nicht? wie erklärst du das dann? man kann nicht immer alles pauschal sehen finde ich. das einzige was auf mich zutrifft ist die Tatsache dass ich Mutter bin. ich arbeite, ich bin sportlich sehr aktiv, ich habe mich niemals gehen lassen, bezeichne mich selbst als ziemlich attraktiv..habe meinem man immer den Rücken freigehalten, bin/war für ihn da.. die frage nach dem Warum beschäftigt mich ziemlich..ich grüble und überlege und komme zu keinem Ergebnis. man kann wohl tun und machen etc.. wenn da irgendeine Frau daher kommt ist man anscheinend abgeschrieben.. und nein..ich bin weder ne meckertante noch zickig.. bei mir ist immer alles easy.. er hatte immer seine Freiheiten und konnte tun was er wollte.. und nun? nicht böse gemeint..aber deine Erklärung hinkt.. was ich damit jetzt eigentlich sagen wollte weiß ich gar nicht! vielleicht eine Rechtfertigung vor mir selber? ach ich weiß auch nicht

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 19:42

Meiner Meinung nach
ist das der Mitlifecrises zu schulden.


Fröschlein, auch mein Mitleid hast du, das hast du nicht verdient

Eddie, ich bin da ganz deiner Meinung! Die Männer können noch nis kurz vorm Anleben Kinder zeugen und eine Familie gründen. Frauen "verschwenden" ihre besten Jahre und stehen dann plötzlich allein da...

Dieses "sitzen lassen" für ein jüngeres, knackigeres Modell finde ich so schäbig...egal von welcher Seite


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 19:53
In Antwort auf veilchen2011

Meiner Meinung nach
ist das der Mitlifecrises zu schulden.


Fröschlein, auch mein Mitleid hast du, das hast du nicht verdient

Eddie, ich bin da ganz deiner Meinung! Die Männer können noch nis kurz vorm Anleben Kinder zeugen und eine Familie gründen. Frauen "verschwenden" ihre besten Jahre und stehen dann plötzlich allein da...

Dieses "sitzen lassen" für ein jüngeres, knackigeres Modell finde ich so schäbig...egal von welcher Seite


Ich würde das verschwenden
nciht mal in Anführungszeichen setzen... ich meine, man uínvestiert über jahre in eine Beziehung, verzeiht, macht, umsorgt.... damit man halt zusammen alt werden kann und sich aufeinander verlassen kann...

Und seien wir mal ehrlich, für Frauen ab 45 wird es schwerer, jemanden kennenzulernen. Man ist ja doch schon sehr gefestigt in seinen Marotten, dazu kommt auch die magere Männerauswahl, viele sind mit "Altlasten" belastet, Unterhalt und co.... ich persönlich kenne keinen Mann in dem Alter, der attraktiv, intelligent UND frei ist.

Ich habe das übrigens genauso meinem Mann vor der Hochzeit gesagt, denn ich kenne leider ein paar Männer, die das so gemacht haben... meine Schwägerin ist mit einem 23 Jahre älteren Mann zusammen, der seine Frau nach 24 Jahren Ehe und 3 Kindern verlassen hat... Die Ex iwar immer Hausfrau. Ich meine, sie steht doch vor einem riesigen Trümmerhaufen... keine Rente später, kein Trennungsunterhalt (Kinder zu groß) und und und.

Mein Onkel hat meine angeheiratete Tante samt Kind 2010 verlassen, nach 15 Jahren Ehe, als er seine Affäre geschwängert hat

Irgendwie bin ich diesbezüglich desillusioniert.... und sage niemals nie. Man kann echt nur hoffen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 19:59

Das liegt auch
mit daran, dass Beziehung und Ehe heute nicht mehr zweckmäßig, sondern optional sind. Natürlich waren unsere Großeltern länger zusammen und haben nicht gleich ihre Beziehung beendet, aber auch, weil eine Trennung nicht sehr einfach war. Heute hat man es dort einfacher und mit Egoismus unserer Gesellschaft zusammen ergibt das eben auch solche Aktionen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 20:02
In Antwort auf eddietheheadxxx

Ich würde das verschwenden
nciht mal in Anführungszeichen setzen... ich meine, man uínvestiert über jahre in eine Beziehung, verzeiht, macht, umsorgt.... damit man halt zusammen alt werden kann und sich aufeinander verlassen kann...

Und seien wir mal ehrlich, für Frauen ab 45 wird es schwerer, jemanden kennenzulernen. Man ist ja doch schon sehr gefestigt in seinen Marotten, dazu kommt auch die magere Männerauswahl, viele sind mit "Altlasten" belastet, Unterhalt und co.... ich persönlich kenne keinen Mann in dem Alter, der attraktiv, intelligent UND frei ist.

Ich habe das übrigens genauso meinem Mann vor der Hochzeit gesagt, denn ich kenne leider ein paar Männer, die das so gemacht haben... meine Schwägerin ist mit einem 23 Jahre älteren Mann zusammen, der seine Frau nach 24 Jahren Ehe und 3 Kindern verlassen hat... Die Ex iwar immer Hausfrau. Ich meine, sie steht doch vor einem riesigen Trümmerhaufen... keine Rente später, kein Trennungsunterhalt (Kinder zu groß) und und und.

Mein Onkel hat meine angeheiratete Tante samt Kind 2010 verlassen, nach 15 Jahren Ehe, als er seine Affäre geschwängert hat

Irgendwie bin ich diesbezüglich desillusioniert.... und sage niemals nie. Man kann echt nur hoffen

Übrigens
denke ich, dass Frauen immer mehr in eine Beziehung investieren... daher auch meine Denkweise und Überlegungen und mein Unverständnis.

Dazu habe ich mal einen guten Artikel gelesen... leider nicht abgespeichert. Ohne die Frau wäre eine Beziehung mehr Freundschaft als Familie.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 20:20

Eddie
da bin ich ganz bei dir. Ich habe das "verschwendet" in Anführungszeichen gesetzt, weil ja meistens nicht alles schlecht war. Man hat sich ja mal geliebt (im Optimalfall).

Wir leben in einer Wegwerfgesellschafft. Alles wird gegen etwas Neues ausgetauscht. Es was Besseres. Etwas Tolleres.

Ätzend. Ich hasse diese Schnelllebigkeit. Dass das andere Leben so wenig wert sind und das eigene Leben über allen anderen steht- damit meine ich den Egoismus. Das man nicht mehr repariert, sonderen wegschmeißt. Kein Durchhaltevermögen mehr existiert.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 20:34
In Antwort auf veilchen2011

Meiner Meinung nach
ist das der Mitlifecrises zu schulden.


Fröschlein, auch mein Mitleid hast du, das hast du nicht verdient

Eddie, ich bin da ganz deiner Meinung! Die Männer können noch nis kurz vorm Anleben Kinder zeugen und eine Familie gründen. Frauen "verschwenden" ihre besten Jahre und stehen dann plötzlich allein da...

Dieses "sitzen lassen" für ein jüngeres, knackigeres Modell finde ich so schäbig...egal von welcher Seite


Vllt dauert das noch bis das in den koepfen der maenner
Reingeht dass man das nicht so einfach macht. Frau und kinder so einfach verlassen. Ich denke da spielen auch noch gesellschaftliche rollenbilder eine rolle. Zum einen die des.versorgers u beschuetzers aber auch die des freiheitliebenden unabhaengigen mannes. Da wird das.oft mit.den steinzeittheorien erklärt dass maenner ihre gene verbreiten muessen und deshalb gar nicht sesshaft sein koennen. Da sind die vielen alten abenteuerfilme und romane indenen der mann seine famile verlaesst oder.verlassen muss und vllt auch vorgelebte rollen der Eltern und grosseltern..vieles schwingt ja auch.mit rein. Ich denke es faellt halt den maennern noch leichter weil sie eben viele vorbilder haben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 20:48
In Antwort auf eddietheheadxxx

Ich würde das verschwenden
nciht mal in Anführungszeichen setzen... ich meine, man uínvestiert über jahre in eine Beziehung, verzeiht, macht, umsorgt.... damit man halt zusammen alt werden kann und sich aufeinander verlassen kann...

Und seien wir mal ehrlich, für Frauen ab 45 wird es schwerer, jemanden kennenzulernen. Man ist ja doch schon sehr gefestigt in seinen Marotten, dazu kommt auch die magere Männerauswahl, viele sind mit "Altlasten" belastet, Unterhalt und co.... ich persönlich kenne keinen Mann in dem Alter, der attraktiv, intelligent UND frei ist.

Ich habe das übrigens genauso meinem Mann vor der Hochzeit gesagt, denn ich kenne leider ein paar Männer, die das so gemacht haben... meine Schwägerin ist mit einem 23 Jahre älteren Mann zusammen, der seine Frau nach 24 Jahren Ehe und 3 Kindern verlassen hat... Die Ex iwar immer Hausfrau. Ich meine, sie steht doch vor einem riesigen Trümmerhaufen... keine Rente später, kein Trennungsunterhalt (Kinder zu groß) und und und.

Mein Onkel hat meine angeheiratete Tante samt Kind 2010 verlassen, nach 15 Jahren Ehe, als er seine Affäre geschwängert hat

Irgendwie bin ich diesbezüglich desillusioniert.... und sage niemals nie. Man kann echt nur hoffen

Da sieht man auch
Dass maenner noch nicht viel zu verlieren haben. Sie bekommen trotz sie so kacke zu ihrer Familie waren dennoch eine neue frau.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. August 2016 um 21:00

Hm
Ich bin ja in der Altersgruppe und momentan trennen sich tatsächlich viele Paare, aber ich kann da kein typisches Männergehabe erkennen. Frauen sind da durchaus genauso. Da kommt eines zum anderen und es gibt nicht DEN einen Trennungsgrund. Der neue Partner kommt meist nur zu einem Zeitpunkt, an dem die Krise groß genug ist um den Absprung zu wagen. Und wie gesagt, da sind auch Frauen, die unzufrieden sind und dann auf Arbeit den neuen Kollegen plötzlich interessanter finden als sie sollten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wer schaut auch die 2.staffel secret and lies?
Von: sassi12051988
neu
17. August 2016 um 17:32
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper

Das könnte dir auch gefallen