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OT: welchen IQ sollte man für das Gymnasium haben?

23. Februar 2015 um 17:15

Ich frag deswegen, weil jemand hier mal behauptete, man bräuchte einen IQ von 117.
Ich dachte, das Gymnasium sei für Normalbegabte konzipiert.
Immerhin haben einen IQ von 115 schon mal weniger als 15 Menschen von 100 und es gibt sehr viele Abiturienten..
Kann die Zahl stimmen?

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23. Februar 2015 um 17:26

Zum glück für viele
ist nicht der iq für den besuch eines gymnasiums ausschlaggebend, sondern die noten.
wie schon matomasi schrieb , kompensieren viele "mangelnden" iq mit lernen und fleiss.
ist auch gut so, immerhin gibts auch genug kinder die trotz hohem iq auf dem gymnasium nicht klar kommen.
wenn also ein iq von 117 verlangt werden würde, könnte so manches gymnasium schliessen.

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23. Februar 2015 um 17:33

Seit wann ist es üblich
vorher einen IQ Test durchführen zu lassen?

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23. Februar 2015 um 17:33

Ich dachte bisher immer
das die Realschule für Normalbegabte konzepiert ist, die Hauptschule für mindebemittelte und das Gymnasium für die begabten ist.


Durchschnit ist zwischen 90-110, 110-130 gilt als begabt, ab 131 - unendlich gilt als Hochbegabt.

die meisten Menschen liegen bei im Durchschnitt bei 90-110.
etwa 20% der Menschen liegen darüber.

Und wenn sich jemand durch lernen anstrengt, dann kann auch einer mit DurchschnittIQ das Abi schaffen. so kommt es dann dazu das etwa ca 30% der Schüler aufs Gymnasium gehen.

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23. Februar 2015 um 17:35

Echt?
was studierst du denn, dass man da nur auswendig lernen muss?

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23. Februar 2015 um 17:42

Naja,
jeder Tst ist anders.
LG

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23. Februar 2015 um 17:45

Um das Abitur zu bestehen
oder um überhaupt auf die Schule zu kommen? Bei uns sind einige in der 6. und 7., dann wieder nach der 9. und 11. klasse ausgesiebt worden.
LG

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23. Februar 2015 um 17:58

Jura
Ist alles andere als Auswendiglernen.
Dann wären die Durchfallquoten nicht so hoch, denn Auswendig lernen kann jeder..

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23. Februar 2015 um 18:03

Ja
Genauso ist es gemeint:
117, um das Abi zu bestehen.
Dass noch Motivation und Fleiß da sein müssen, davon kann man auch so ausgehen

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23. Februar 2015 um 18:05

Na dann

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23. Februar 2015 um 18:06

Huiuiui
Die Frage sollte eher lauten:
Welche Fähigkeiten sollte man für den Besuch eines Gymnasiums haben?

Und dass das Gymnasium für "Normalbegabte" (blödes Wort, denn Begabungen sind vielseitig) konzipiert sei, ist leider ein Trugschluss. Deswegen leiden viele Kinder aufm Gymnasium unter enormem Lernstress und rennen von einer Nachhilfe zur anderen.
Leider fand in den letzten Jahrzehnten eine enorme Verschiebung statt. Die Volksschule ist nicht mehr die Schule, die man normalerweise besucht. Und selbst die Realschule ist schon eine Art Abstufung. Das Gymnasium ist für Eltern selbstverständlich geworden und natürlich geht das eigene Kind dahin, bei einer anderen Schulart müsste man sich ja fürs eigene Kind schämen. Wir haben enorm viele Abiturienten und Studenten. Ergebnis sind überfüllte Unis (denn wer Abitur hat, muss doch auch studieren), lauter Akademiker, die keinen Job oder einen unterbezahlten Job haben und kleine Betriebe, denen geeignete Auszubildende fehlen und fehlende Arbeitskräfte gerade im Bereich der Pflege.
Es muss wieder ein gesellschaftliches Umdenken statt finden.
Aber bei nur einem, maximal zwei Kindern pro Familie, müssen es natürlich die perfekten Kinder sein, die alles können und selbstverständlich anderen Kindern weit voraus sind.
Wir haben das gesunde Gleichgewicht verloren und setzen unsere Kinder dadurch unter enormen Druck. Vor allem die Mädchen werden unter einem viel Größen Druck der Gesellschaft leiden. Uns fällt es schon schwer den Anforderungen der Außenwelt gerecht werden. Unseren Mädels wird man es noch schwerer machen.

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23. Februar 2015 um 18:31

Ich glaube das stimmt nicht
Ich habe einmal einen Online-IQ-Test gemacht. Dabei kam ein IQ vom 99 heraus. Trotzdem habe ich ein durchschnittliches Abitur gemacht (2,6), ohne das ich besonders fleißig gewesen wäre (ich hatte nie Nachhilfe). Später habe ich auch noch Biologie studiert und zumindest den Bachelor erfolgreich abgeschlossen ( mit 2,3).

Ich halte diese IQ-Tests auch nicht für sehr aussagekräftig. Sie sind halt auch Tagesform-abhängig. Auch das Abitur ist nicht auf jeder Schule gleich schwer. Und natürlich hängt es vom Umfeld und vom Lerneifer jedes Einzelnen ab.

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24. Februar 2015 um 7:18
In Antwort auf claire1huxtable

Huiuiui
Die Frage sollte eher lauten:
Welche Fähigkeiten sollte man für den Besuch eines Gymnasiums haben?

Und dass das Gymnasium für "Normalbegabte" (blödes Wort, denn Begabungen sind vielseitig) konzipiert sei, ist leider ein Trugschluss. Deswegen leiden viele Kinder aufm Gymnasium unter enormem Lernstress und rennen von einer Nachhilfe zur anderen.
Leider fand in den letzten Jahrzehnten eine enorme Verschiebung statt. Die Volksschule ist nicht mehr die Schule, die man normalerweise besucht. Und selbst die Realschule ist schon eine Art Abstufung. Das Gymnasium ist für Eltern selbstverständlich geworden und natürlich geht das eigene Kind dahin, bei einer anderen Schulart müsste man sich ja fürs eigene Kind schämen. Wir haben enorm viele Abiturienten und Studenten. Ergebnis sind überfüllte Unis (denn wer Abitur hat, muss doch auch studieren), lauter Akademiker, die keinen Job oder einen unterbezahlten Job haben und kleine Betriebe, denen geeignete Auszubildende fehlen und fehlende Arbeitskräfte gerade im Bereich der Pflege.
Es muss wieder ein gesellschaftliches Umdenken statt finden.
Aber bei nur einem, maximal zwei Kindern pro Familie, müssen es natürlich die perfekten Kinder sein, die alles können und selbstverständlich anderen Kindern weit voraus sind.
Wir haben das gesunde Gleichgewicht verloren und setzen unsere Kinder dadurch unter enormen Druck. Vor allem die Mädchen werden unter einem viel Größen Druck der Gesellschaft leiden. Uns fällt es schon schwer den Anforderungen der Außenwelt gerecht werden. Unseren Mädels wird man es noch schwerer machen.

Unbedingt Abitur und Studium...?
was Du schreibst denke ich wohl auch - ich frage mich oft ob wirklich das Abitur zur Zwangsjacke für jede junge Frau und jeden jungen Mann werden muß.
Ich denke immerzu : Was soll das bloß?
Dass es in der Arbeitswelt erwartet wird, ist wie ich finde schon eine Folge von diesem Ehrgeiz - nicht umgekehrt wie es immer gesagt wird.
Ich finde anstatt dem "Abitur für alle" sollten viel mehr wieder auch "kleinere" Schulabschlüsse als alternative zum Abi geschätzt ( anstatt abgeschafft ) werden und auf die Entwickelung der Persönlichkeit geachtet werden anstatt nur Faktenwissen ( dass ausser zum Studium nicht gebraucht wird ) via "Nürnberger Trichter" in die Köpfe unserer Jungend zu kloppen - und sich dann im Berufsalltag andauernd zu beschweren über "fehlende Kompetenzen". ( Gemeint ist dabei - glaube ich - vielmehr die Persönlichkeitsentwickelung und oft auch Umgangsformen sowie konkrete Problemlösefähigkeit und die Präsenz von Grundwissen... )
Dann wird das vor "political correctness" auch noch nicht mal ausgesprochen sondern die Bewerbung einfach "in die Mülltonne geworfen" oder "kommentarlos zurückgeschickt"... Manchmal weils auch gar nicht anders geht... weil erkannbar das es an einfachesten Voraussetzungen fehlt und auch wegen zu erwartender rechtlicher Probleme z.B. der Gleichbehandlung.... Stichwort "Verklagen wegen xyz..."

Ich finde es gibt viele einfache Sachen, die jede und jeder auch machen kann und die wir alle brauchen für kein Abiturwissen oder gar Studium nötig ist.
Ganz schlimm finde ich auch die Abqualifizierung von anderen Schulabschlüssen, besonders dem Hauptschulabschluss. Warum eingentlich? -
Wenn jetzt wie so oft die Verhältnisse an heutigen Hauptschulen ( die teilweise schon abgeschafft und umbenannt werden ) als Argument genommen werden dann kann ich nur sagen, dass diese Verhältnisse auch das Ergebnis von genau dem angesprochenen Ehrgeiz sind und diejenigen die dann von der Hauptschule kommen fast grundsätzlich durchschnittliche bis schlechte Noten haben und sich nicht für den Schulabschluss mehr engagiern weil ja "eh keine Chance ausser dem Arbeitsamt und ggf. Langzeitarbeitslosigkeit" besteht und das immer wieder auch so gesagt und damit in der Meinung verfestigt wird.
Das ist aber eigentlich falsch, und das wissen auch viele die darüber reden....

Ich darf dazu sagen, dass ich das hier nicht in eigener Sache schreibe, sondern dass ich meinen Schulabschluss ( vor über 20 Jahren ) auf einer Hauptschule nach der 10. gemacht habe und damals im Abschlusszeugnis ( ohne damit jetzt hier angeben zu wollen ) durchweg sehr gute Noten gehabt habe - und dabei auch von zwei meiner Leherinnen damals sehr unterstützt und gefördert worden bin. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht wie Intelligent ich bin und welchen IQ o.ä. ich habe - ich habe einfach fleißig gelernt und bin auch gerne zur Hauptschule gegangen - und Probleme und Konflikte gab es da bei uns auch schon mal...
Die Möglichkeit für eine weiterführende Schule nach dem qualifizierten Hauptschulabschluss stellte sich für mich nicht - nicht nur weil ich aus einer ländlichen Gegend komme und die nächste weiterführende Schule zu weit weg war, sondern weil ich mit dem was ich damals gelernt habe eingesehen habe, dass ich es ( immer wieder ) brauche, was bei weiterführender Bildung - von dem formalen Kram mal abgesehen - nicht immer der Fall ist, ich meine der Stress und der Lernaufwand stehen da oft zu einem ganz anderen Verhältnis zu dem was Frau und auch Mann damit vielleicht mal anfangen kann...
Ich habe dann eine Ausbildung angefangen und habe gemerkt dass sich mein Engagement in der Hauptschule und die Unterstützung die ich bekommen habe auch gelohnt haben. Vieles was ich gelernt und gemacht habe brauche immer wieder täglich. Ich finde es z.B. wichtig laut und deutlich grammatikalisch richtige Sätze auf Englisch sprechen zu können - so dass viele in einer Gruppe dich richtig gut verstehen können und der Wortschatz dennoch abwechselungsreich und lebendig ist - letzteres auch im Schriftbild. Etwas anderes ist auch mit den Grundrechenarten schnell und richtig ohne einen Taschenrechner oder Rechner im i-phone umgehen zu können. Und nicht zuletzt auch kreative Sachen, die im Alltag wichtig sind ( z.B. eine Kleidungsstück sich selber nähen zu können etc, das dann auch nach was aussieht ): alles das hat mir sehr weiter geholfen und hat mir nicht nur eine gute Ausbildung sondern auch einen sicheren Arbeitsplatz garantiert. (Ich arbeite jetzt in der Gastronomie als Servicekraft ... )
Von daher weiss ich, dass vieles was über den Hauptschulabschluss immer herumgereicht wird eigentlich quatsch ist - ich vermisse die beschriebenen Fähigkeiten die nur einige Beispiele sind grundsätzlich bei vielen Abiturienten. Ich weiss das auch daher, weil ich auch an der Einstellung von Personal beteiligt bin.
Stattdessen sehe ich viele, viele Sachen die eine Hauptschülerin nicht auch könnte - z.B. die Spielerei mit i-Phones u.v.m. ... und ein tieferes Verständnis für z.B. diese technischen Sachen hat ( abgesehen von einigen Wenigen ) fast niemand. Und - mir hat es mal jemand der sich damit auskennt bestätigt - um z.B. eine "App" zu programmieren oder zu verändern braucht eigentlich niemand das Wissen der Oberschule.
Ich meine deshalb, die Diskussionen über IQ o.ä. für eine Schullaufbahn sind eigentlich überflüssig und nicht wichtiger als eine Zusatzinfo über die Persönlichkeit.

Zudem gibt es auch Hochbegabte, die gar keine besonderen Schulleistungen erbringen können - eben auch weil sich die Besonderheiten von Menschen nicht an dem Fächerspektrum unserer Schulen und Universitäten messen lassen.
Bitte nicht falsch verstehen : Ich schätze und achte sehr was Menschen dort zu leisten imstande sind - vieles was wir gar nicht verstehen und was unseren Alltag doch meistens im Stillen formal ordnet oder anordnet - meistens liegt der Nutzen davon aber in weiter ferne und wird in der Gegenwart gar nicht deutlich... weil neue Ideen nur dann erfolgreich erscheinen können, wenn sich die passende Infrastruktur dafür gebildet hat...

Ich meine jedenfalls auch andere Qualifikationen und "einfachere" Schulabschlüsse sollten wieder mehr gefragt sein.
Und : In der Richtung verändert sich ja schon etwas, immerhin berechtigen bestimmte Berufsausbildungen und eine mehrjährige Berufserfahrung oder ein Meisterbrief des Handwerks z.B. auch schon zum Studium bestimmter Fächer.... weiter so!
Das Leben ist nicht nur Schule und Bildung... denn Schule und Bildung sind für das Leben (im Hier und Jetzt ) da und nicht umgekehrt... das andere bringt häufig nur Stress und Verzweifelung mit oft unerwarteter Wirkung auf die Menschenbildung - oder?

Tut mir leid der lange Text und. ggf. Tippfehler - danke fürs geduldige lesen!

Silvia

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24. Februar 2015 um 8:33

In welchem bundesland
Lebt ihr denn? In vielen kannst du wieder zwischen G8ubd G9 wählen.
LG

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24. Februar 2015 um 8:35
In Antwort auf blaetterrascheln

Ich glaube das stimmt nicht
Ich habe einmal einen Online-IQ-Test gemacht. Dabei kam ein IQ vom 99 heraus. Trotzdem habe ich ein durchschnittliches Abitur gemacht (2,6), ohne das ich besonders fleißig gewesen wäre (ich hatte nie Nachhilfe). Später habe ich auch noch Biologie studiert und zumindest den Bachelor erfolgreich abgeschlossen ( mit 2,3).

Ich halte diese IQ-Tests auch nicht für sehr aussagekräftig. Sie sind halt auch Tagesform-abhängig. Auch das Abitur ist nicht auf jeder Schule gleich schwer. Und natürlich hängt es vom Umfeld und vom Lerneifer jedes Einzelnen ab.

Jeder test ist anders
Bei mir gab es schon eine Streung von 30 Punkten
LG

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24. Februar 2015 um 8:39

Dir
ist aber klar, dass 119 auch 'nur' minimal besser als der durchschnitt und nicht hochbegabt ist?

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24. Februar 2015 um 10:15

Nein.
Definitiv nicht.

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24. Februar 2015 um 14:38

Der IQ-Rest misst, was er messen soll.
Je nach Test und Testbedingungen variiert der gemessene IQ. Ich würde mich von den Ergebnissen nicht kirre machen lassen. Da das Gymnasium und auch die Uni zunehmend Sammelschule für alle wird, möchte ich doch stark anzweifeln, dass der IQ über 100 sein muss.
Finde persönlich aber sowieso, dass Schulabschlüsse nichts über Intelligenz aussagen müssen. Ich kenne viele Akademiker und davon sind die wenigsten richtig schlau. Ich habe selbst ein Einser-Abi und auch ein Einser-Examen, war unter den besten 5 und würde mich jetzt auch nicht als hyperintelligent bezeichnen, sondern gute Mitte. Man braucht eine gewisse Grundintelligenz, Fleiß bzw. eine hohe Anstrengungsbereitschaft und nicht zuletzt auch einen Funken Prüfungsglück. Ich kann tolle Dinge berechnen, habe aber noch nie selbst einen Reifen gewechselt oder mal eine Bohrmaschine benutzt. Dafür habe ich schon mal ne Waschmaschine repariert und kenne sämtliche Telefonnummern und Kfz-Kennzeichen von Freunden auswendig.

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24. Februar 2015 um 14:41
In Antwort auf claire1huxtable

Huiuiui
Die Frage sollte eher lauten:
Welche Fähigkeiten sollte man für den Besuch eines Gymnasiums haben?

Und dass das Gymnasium für "Normalbegabte" (blödes Wort, denn Begabungen sind vielseitig) konzipiert sei, ist leider ein Trugschluss. Deswegen leiden viele Kinder aufm Gymnasium unter enormem Lernstress und rennen von einer Nachhilfe zur anderen.
Leider fand in den letzten Jahrzehnten eine enorme Verschiebung statt. Die Volksschule ist nicht mehr die Schule, die man normalerweise besucht. Und selbst die Realschule ist schon eine Art Abstufung. Das Gymnasium ist für Eltern selbstverständlich geworden und natürlich geht das eigene Kind dahin, bei einer anderen Schulart müsste man sich ja fürs eigene Kind schämen. Wir haben enorm viele Abiturienten und Studenten. Ergebnis sind überfüllte Unis (denn wer Abitur hat, muss doch auch studieren), lauter Akademiker, die keinen Job oder einen unterbezahlten Job haben und kleine Betriebe, denen geeignete Auszubildende fehlen und fehlende Arbeitskräfte gerade im Bereich der Pflege.
Es muss wieder ein gesellschaftliches Umdenken statt finden.
Aber bei nur einem, maximal zwei Kindern pro Familie, müssen es natürlich die perfekten Kinder sein, die alles können und selbstverständlich anderen Kindern weit voraus sind.
Wir haben das gesunde Gleichgewicht verloren und setzen unsere Kinder dadurch unter enormen Druck. Vor allem die Mädchen werden unter einem viel Größen Druck der Gesellschaft leiden. Uns fällt es schon schwer den Anforderungen der Außenwelt gerecht werden. Unseren Mädels wird man es noch schwerer machen.

Amen!
Sehr treffend!

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24. Februar 2015 um 16:05

Ich hab hier nicht alles gelesen
Aber meine spontane Antwort: Da reicht ein normaler IQ und ein bisschen Motivation und Fleiß sowie eine Portion Sitzfleisch dicke aus um ein durchschnittliches Abi zu erreichen. Ist meiner Ansicht nach keine Zauberei

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24. Februar 2015 um 16:07

Würde mich als normal intelligente Person beschreiben
Hab ein normales Abi gemacht. Kein 1,0 aber auch keine 3,x .studiere ubd komme eigentlich recht gut im Studium zurecht.
Meinen iq schätze ich auch als durchschnittlich ein. Soooooo schwer fand ixh das Abitur jetzt ehrlich gesagt nicht.
Denke aber auch, dass das Abitur oder Besuch eines Gymnasiums nicht das Maß aller Dinge sein sollte.es gibt so tolle Berufe, für die man kein Abitur braucht, warum also machen, wenn man es nicht benötigt.

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24. Februar 2015 um 16:09

In meiner Schule...
war es in meinem Jahrgang genau durchschnittlich. Mit ausreichend Wartesemestern hat es dann ja auch trotzdem fürs Biologie-Studium gereicht .

Das mit dem Auswendiglernen ist sicherlich ein wichtiger Aspekt. Auch wenn das alleine natürlich nicht ausreicht. Mindestens genauso wichtig ist aber die mündliche Mitarbeit. Daran hatte es bei mir immer gehapert. Ich war einfach zu schüchtern und hatte zu wenig Selbstvertrauen. Deshalb sage ich ja auch, dass ein gesundes Umfeld, mit Eltern, die den Kindern Halt geben und das Selbstvertrauen stärken und guten Freunden, die zu einen stehen, statt auf die schiefe Bahn zu führen, wahnsinnig wichtig ist.

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27. Februar 2015 um 14:07

Völliger Unfug
Mehr als die Hälfte aller Schüler heute macht Abitur, das heißt, mehr oder weniger jeder mit einem dreistelligen IQ geht aufs Gymnasium/Gesamtschule und schaft das Abi.

Außerdem ist der IQ nun wirklich nicht das Maß aller Dinge, was schulische Leistungen angeht.

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