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Ot: wenn ich mal schwiegermutter bin...

4. Mai 2015 um 9:47

Mir fällt häufig auf, dass wir sehr viel über unsere Schwiegermütter schimpfen. Egal wie sie sich verhalten, ist es doch irgendwie immer alles "falsch". Meistens werden sie nur geduldet, aber nur sehr selten akzeptiert und respektiert, geschweige denn geliebt. Der allgemeine Tenor ist eher negativ als positiv. Mir selbst geht es da nicht anders. So sehr ich mich auch bemühe, fällt es mir sehr schwer eine gute Beziehung zu meiner Schwiegermutter aufzubauen. Es gibt Phasen, in denen wir uns gut verstehen. Aber die Phasen, in denen wir uns gegenseitig kaum riechen können, überwiegen doch.

Manchmal stell ich mir vor, was wohl meine Schwiegertöchter von mir halten werden. Wie sie mich sehen werden und wie ich wohl mit ihnen klar käme. Ich kann jetzt schon ahnen, dass es nicht immer harmonisch sein wird, da ich ein sehr offener und leider auch direkter Mensch bin. Da mir Ehrlichkeit verdammt wichtig ist, sage ich bei Nachfrage auch Dinge, die jemand nicht hören will. Ich bin kein graues Mäuschen, sondern eine gestandene Frau, die auch ihren Mann stehen kann und sich nicht unterbuttern lässt. Mich in die Schranken zu weißen ist schwierig. Und wenn es um meine Kinder geht, dann werde ich zum "brüllenden Löwen". Alles Eigenschaften, die man sich von einer Schwiegermutter nicht gerade wünscht. Ich hoffe sehr, dass meine Jungs irgendwann Partnerinnen finden, die mit mir klar kommen und mir mal nicht mit Entzug der Enkelkinder drohen

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4. Mai 2015 um 10:12

Ich stimme dir in allem überein was du sagst.
Wobei ich aber hinzufügen muss, das ich zwar verdammt ehrlich, aber nie garstig bin. Herzlichkeit ist einer meiner großen Vorzüge. Ich versuche meine Kritik stets so zu äußern, dass sie nicht verletzt. "Kritisiere die Handlung, nie den Menschen" ist für mich die goldene Regel.

Zum Glück habe ich noch viele viele Jahre, um mich auf diese Rolle einstellen zu können.

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4. Mai 2015 um 10:13

Wie sehr ihr euch mal als schwiegermutter?
Besonders interessant natürlich bei Bubenmamas

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4. Mai 2015 um 10:23


Du bist ja witzig. Ist ja noch viel Zeit, bis die Kinder erwachsen werden...
Ich werde weder wie meine Mutter, noch wie meine Schwiegermutter. Schon allein, weil ich schon jetzt ganz anders bin als sie jemals waren. Ich bin offener und anpassungsfähiger als die zwei und das ohne mich unterzuordnen. Ich kann auch mal über den Tellerrand hinausschauen und mich zurücknehmen. Situationen erstmal wirken lassen, bevor ich (über)reagiere. Mir ist wichtig, dass es meinen Liebsten gut geht. Alles andere ergibt sich und wird situativ entschieden.

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4. Mai 2015 um 10:29
In Antwort auf paula1296


Du bist ja witzig. Ist ja noch viel Zeit, bis die Kinder erwachsen werden...
Ich werde weder wie meine Mutter, noch wie meine Schwiegermutter. Schon allein, weil ich schon jetzt ganz anders bin als sie jemals waren. Ich bin offener und anpassungsfähiger als die zwei und das ohne mich unterzuordnen. Ich kann auch mal über den Tellerrand hinausschauen und mich zurücknehmen. Situationen erstmal wirken lassen, bevor ich (über)reagiere. Mir ist wichtig, dass es meinen Liebsten gut geht. Alles andere ergibt sich und wird situativ entschieden.

Wenn man den ganzen tag nur rumliegt
und nichts machen kann, dann schwirren einem
schon ein paar Spinnereien durch den Kopf

Vielleicht werden meine Jungs ja auch Mönche oder notorische Singles. Dann hätte sich die "Schwiegermutterproblematik" von selbst gelöst. Oder sie sind homosexuell. Mit Schwiegersöhnen sehe ich eher keine Probleme auf mich zukommen.

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4. Mai 2015 um 10:33
In Antwort auf claire1huxtable

Wenn man den ganzen tag nur rumliegt
und nichts machen kann, dann schwirren einem
schon ein paar Spinnereien durch den Kopf

Vielleicht werden meine Jungs ja auch Mönche oder notorische Singles. Dann hätte sich die "Schwiegermutterproblematik" von selbst gelöst. Oder sie sind homosexuell. Mit Schwiegersöhnen sehe ich eher keine Probleme auf mich zukommen.

hehe

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4. Mai 2015 um 10:45

So Gedanken hatte ich auch oft
Also, wie man selbst als Schwiegermutter sein wird...

Und wie es so kommt, dass viele ein Problem mit der eigenen Schwiegermutter haben?!
Ich denke, es ist nicht immer nur die Schwiegermutter. Oft sind es auch die eigenen Mütter, die einen nerven, aber man selbst weiß dann meist besser damit umzugehen und zu regeln.
Der Unterschied ist ja einfach, man lebt ja immerhin min. 18 Jahre mit seinen Eltern unter einem Dach. Man kennt die Marotten der Eltern und diese die ihres Kindes. Bei Problemen weiß man es besser zu handhaben.
Mit den Schwiegereltern hat man dann doch weit weniger Kontakt... Man zieht ja nicht gleich für nen halbes jahr oder mehr zu denen, um sich richtig kennenzulernen.

In meinem Fall zum Beispiel lag das Hauptproblem darin, dass Schwiegereltern so ganz anders sind, als meine Eltern. Meine Eltern hatten nie viel Geld, mussten meistens beide arbeiten und haben uns Kinder immer viel machen lassen. Gerade in Bezug auf Entscheidungen. Wir sollten unsere eigenen Erfahrungen machen und aus Fehlern lernen.
Bei meinen Schwiegereltern war es an sich das genaue Gegenteil. Schwiegermutter blieb seit dem ersten Kind komplett zu Hause und ging seit dem nie mehr arbeiten. Schwiegervater hatte so viel verdient, dass es locker reichte, dass Frau zu Hause blieb und dennoch das Haus abbezahlt werden konnte. Bei irgendwelchen Entscheidungen wurde sich immer eingemischt. Selten, dass einer der Söhne etwas alleine entscheiden konnte.
So trat der erste Sohn gleich mit 18 die Flucht an. Er hatte die Nase voll von solch einer Einmischung und Bevormundung. Der zweite folgte ihm dann auch relativ schnell. Nur mein Mann blieb etwas länger, aber zog recht schnell aus, als wir uns kennen lernten.
Das verhältnis ist auch recht kühl.. Hätten Schwiegereltern nicht immer zum Essen eingeladen, wenn jemand Geburtstag hatte, dann hätten sie ihre Kinder eine sehr lange Zeit nicht mehr gesehen.

So eine Einmischung ist mir ziemlich sauer aufgestoßen. Einmischungen in Dinge, die eigentlich nur mein mann und ich zu entscheiden haben. Dinge wurden verlangt, statt zu fragen ob es so und so in Ordnung wäre (noch vor dem ersten Geburtstag meiner großen haben sie regelrecht verlangt, dass sie einmal in der Woche die kleine ohne mich da haben, statt zu fragen, ob wir das so machen können)
Mittlerweile ist vieles besser geworden und sie nehmen sich zurück und somit ist unser Verhältnis auch besser.

Das akzeptieren und respektieren, was du oben anschreibst, ist glaube ich gar nicht so schlimm, wie es hier oft den Anschein hat.
Aber dennoch wird einfach dieser Unterschied zwischen den eigenen Eltern und Schwiegereltern das größte Problem sein. Man weiß dann bei den Schwiegereltern nicht, wie man es handhaben soll, denn man möchte nicht als die garstige Schwiegertochter da stehen und der Mann kennt die Dinge meist einfach nicht anders von seinen Eltern und macht dann erstmal nichts.

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4. Mai 2015 um 11:17


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4. Mai 2015 um 11:26

Eifersucht
Davor hab ich gar nicht so die Angst. Loslassen oder mich auch von tollen, großartigen Dingen trennen, fiel mir noch nie schwer.

Aber ich habe auch Verständnis dafür, dass meine Schwiegermutter sehr an ihrem Sohn hängt. Deswegen habe ich mich da auch nie darüber aufgeregt, wenn sie in dieser Richtung stichelte. Ich stehe da einfach drüber und sage nichts zu. Das einzige was mich stört und das wie ein Damoklesschwert über uns schwebt, ist die Tatsache, dass sie es uns nicht verzeihen kann, dass wir weggezogen sind. Obwohl mein Mann hier seinen beruflichen Traum auslebt, gibt sie indirekt mir die Schuld, dafür dass er nicht mehr in der alten Heimat lebt. Als Studenten kamen wir in diese Region, weil ich unbedingt an diese Uni wollte. Mein Mann kam mit und studierte in der Nachbarstadt. Seitdem leben wir hier und das kann sie nur schwer akzeptieren. Es sind gerade mal 200km und sie jammert jedes Mal als ob eine halbe Weltreise zwischen uns läge. Aber wie schon gesagt gehe ich darauf nicht ein, da ich ihre Gefühle dahingehend ein Stück weit verstehe. Das Problem zwischen uns beiden ist eher, dass ich ihr zu dominant bin. Sie denkt auch immer, dass mein Mann unter meinem Pantoffel steht, was völliger Quatsch ist. In unserer Beziehung ist mein Mann der Chef. Ich bin ihm eher ebenbürtig. Aber nie steh ich über ihm. Sie weiß gar nicht, was für eine starke Person ihr Sohn ist.

Dein letzter Absatz, mit der gegenseitigen Akzeptanz ist glaub ich der Kern einer guten Beziehung. Natürlich werde ich mich bemühen meine Schwiegertöchter mal so zu akzeptieren und respektieren, wie sie sind. Das gleiche erhoff ich mir aber auch von Ihnen. Und wenn ich hier so manchen Kommentar über die verhassten Schwiegermütter lese und Müttern, die das Verhalten mit "Enkelentzug" strafen, bekomme ich es manchmal schon mit der Angst zu tun.

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4. Mai 2015 um 11:31

Ohje die armen Frauen
Da kannst ja echt froh sein, dass sie deine Mutter und nicht deine Schwiegermutter ist .

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4. Mai 2015 um 11:41

Diese frage...
... habe ich mir tatsächlich auch schon oft gestellt.

Das Verhältnis zu meiner Schwiegermutter ist grundsätzlich gut. Sie ist eine freundliche Person. Manchmal ist sie ein bisschen verrückt, im positiven Sinne und sie liebt ihren kleinen Enkel sehr.

Dennoch gab es Schwierigkeiten in unserer Beziehung zu einander, als unser Sohn geboren wurde. Sie wurde sehr vereinahmend und eifersüchtig. Ignorierte unsere Regeln und ünerging die Grenzen unseres Kindes. Das war eine sehr, sehr anstrengende Zeit für alle Beteiligten. Nach vielen Gesprächen und verletzten Gefühlen ist es schon um einiges Besser geworden und somit ist auch unsere Beziehung wiederhergestellt. Manchmal schwebt diese Zeit noch wie eine dunkle Wolke über mir, aber ich gebe mir Mühe sie wegzuschieben

Meine Schwiema gibt sich auch Mühe, auch wenn sie in vielen Dingen andere Meinung ist, akzeptiert sie nun unsere Ansichten. Das ist für mich sehr wichtig. Manchmal kommt sie noch auf komische Ideen, aber ich habe gelernt darüber zu lachen und auch meine Meinung zu äußern, wenn ich merke das es meinem Sohn zu viel wird.

Tatsächlich hatte ich schon oft den Gedanken, dies und jenes nicht zu machen, wenn ich auch mal eine Schwiegertochter oder einen Schwiegersohn habe. Meist bezieht sich dies allerdings dann auf spätere Enkelkinder sollte es welche geben

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4. Mai 2015 um 12:43

Hm...interessantes thema.
Ich habe bis jetzt noch nie schlechte Erfahrungen mit Schwiegermüttern gemacht. 1x, aber da war die Trennung schon durch und ich hatte mit der Frau nichts mehr zu tun. Klar, ich bin auch manchmal genervt, weil sie über unseren Kopf hinweg entscheidet, dass der Garten jetzt umgebaut werden muss und ich den Kerl gar nicht mehr zu Gesicht bekomme, aber das macht sie ja nicht, weil sie mich ärgern will.

Deswegen kann ich mir das immer nur schwer vorstellen. Wenn ich hier manchmal lese, dann kommt das immer sehr extrem rüber. Ist die Frau wirklich so schrecklich oder ist das einfach nur die Abneigung der Schwiegertochter? Man kann schliesslich alles persönlich und als Angriff nehmen. Könnte ich auch. Meine Schwiegereltern machen sich immer Sorgen und haben tolle Ideen, die aber nicht nötig sind. Klar, ich könnte ihnen jetzt auch vorwerfen, dass sie sich damit überall einmischen wollen und mich bevormunden wollen, aber so ist es ja nicht. Sie wollen wirklich nur helfen, weil wir ja trotzdem ihre Kinder sind.
Ich frage mich immer, warum ich nie Probleme mit diesen Frauen habe. Nur Glück kann das doch nicht sein.
Vielleicht liegt das an der eigenen Bindung zur Mutter? Ich musste auch privat feststellen, dass es mit dem Schwiegerdrachen immer die betrifft, die ein gutes oder inniges Verhältnis zur eigenen Mutter haben. Kann man nicht pauschalisieren, aber in meinem privaten Umfeld trifft das zu. Mit der eigenen Mutter versteht man sich super, mit der verbringt man Zeit und nimmt Hilfe an. Die Schwiegermutter ist aber nicht erwünscht und wird nur dann im eigenen Haus geduldet, wenn es nicht anders geht. Finde ich auch nicht nett und wenn ich diese unerwünschte Frau wäre, dann wäre ich wirklich verletzt und würde wahrscheinlich auch zum Drachen werden. Da frage ich mich immer, wie denn die Männer darauf reagieren. Die stehen dann zwischen Frau und Mutter und kriegen von der Frau eins mit dem Nudelholz drüber, wenn sie der Mutter zustimmen. Wie fühlen sich die Männer in dieser Situation? Im Endeffekt können sie ja auch nur alles falsch machen in dem Punkt.

Ich finde es dagegen interessant, wenn es dabei um die eigene Mutter geht. Zu der wird irgendwie immer gehalten, wenn es Ärger gibt. Das ist auch immer sehr auffällig bei mir auf Arbeit. Wenn sich die Frauen beschweren, dann entweder über die Schwiegermutter oder über den Mann, weil er seine Mutter in Schutz genommen hat. Oder über den Mann, weil er etwas gegen die eigene Mutter gesagt hat. Die eigene Mutter meint es ja schliesslich nur gut und er sieht das nicht. Hm...
Da ist auch die enge Bindung von Mutter und Sohn unerwünscht, denn dann ist es gleich ein Muttersöhnchen und das sollte unterbunden werden, weil man ja jetzt die Frau des Mannes ist. Ist man als Frau mit seiner Mutter sehr eng, dann ist man nicht nur Mutter und Tochter...man ist auch befreundet.

Das ist mir privat schon sehr häufig aufgefallen und da frage ich mich, ob es wirklich immer nur die Schwiegermutter ist, die das eigentliche Problem ist?!
Und ich muss zugeben, dass mir das wirklich Angst macht. Ich habe einen Sohn und ich möchte nicht, dass er mir am Rockzipfel hängt, aber trotzdem mag ich ein gutes Verhältnis zu ihm haben. Schliesslich bringe ich ihm bei, dass ich immer für ihn da sein werde und er jeder Zeit zu mir kommen kann. Natürlich möchte ich auch später ein Teil in seinem Leben sein und in seinem Haus nicht nur geduldet werden. Ich habe da wirklich mehr Angst vor der Schwiegertochter, als sie Angst vor mir haben muss.
Ich denke schon, dass es eine Art Eifersucht ist. Man wird ja quasi aussortiert, aber die Mutter der Frau ist ganz toll und immer dabei.
Ich denke auch, dass das der Grund ist, warum viele sich ein Mädchen wünschen. Begründung ist immer die bessere Bindung, die man zur Tochter hat, aber das glaube ich nicht mal. Ich denke, dass das Schwiegertochter-Thema da eine grosse Rolle spielt, denn eine Schwiegertochter hat einen sehr grossen Einfluss auf die spätere Bindung zwischen Mutter und Sohn. Davor habe ich wirklich Angst.

Deswegen versuche ich viel Nachsicht beim Thema Schwiegermutter zu haben und drücke auch 50 Augen zu, wenn mich etwas nervt. Mir würde es für die Frau sehr leid tun, denn ich möchte später auch nicht zwischen Sohn und Frau stehen und dann als Mutter den Kürzeren ziehen, weil die Schwiegertochter am längeren Hebel sitzt.
Ich denke dann 4x drüber nach, ob das jetzt wirklich so schlimm war und meistens stelle ich fest, dass es kein Angriff gegen mich war...es war wirklich nur nett gemeint, auch wenn es vielleicht übertrieben oder blöd ausgedrückt war.
Ich mag meine Schwiegermutter und wir verbringen viel Zeit miteinander, aber das würde wahrscheinlich anders aussehen, wenn ich jedes mal anti bin, wenn etwas ist.

Nur mal so meine Gedanken zum Thema Schwiegermutter

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4. Mai 2015 um 12:48

Hatten das Thema letztens erst in der Krabbelgruppe
Es scheint wohl viele, besonders Jungsmamas, zu beschäftigen. Ich glaube ja, dass zwischen Schwiegertochter und Schwiegermutter eine Art Revierkampf stattfindet. Sobald dann Kinder dazukommen, geht die Post ab. Man kann sich schlechter aus dem Weg gehen, man will nicht mehr so viel tolerieren und schlucken und man befindet sich in dem Zwiespalt Oma brauchen - von Oma genervt sein. Wuah...
Ich hoffe, dass ich mich als Schwiegermutter mal zurücknehmen kann, offen und herzlich bin, ohne aufdringlich zu sein. Ich bin allerdings ein Mensch, der schon einiges hinter sich hat und das hat mich irgendwie "härter" gemacht. Bin da manchmal leider zuuu abgeklärt. Hoffentlich bringen meine Jungs mal was Handfestes mit nach Hause...

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4. Mai 2015 um 13:34

Interessantes thema
Ich habe ja auch zwei Jungen und habe mir die selbe Frage auch schon gestellt.

Bei mir läuft es so ab:
Sowohl meine Mutter als auch meine SchwiMu sehen ihre Enkel sehr regelmäßig. Meine Mutter 2-3 x die Woche, die andere Oma ca. 1x die Woche, dafür schläft mein "Großer" (2 3/4 Jahre) da öfter. Im Schnitt alle 14 Tage.
Ich mag meine SchwiMu auch. Sie har ihre Eigenarten, aber im Grunde ist sie ein netter Mensch und sie liebt ihre Enkel sehr und kümmert sich immer sehr gut um sie. Sie geht auch viel raus mit ihnen und unternimmt was mit den Kindern. Da kann ich absolut nix gegen sagen.

Allerdings muss ich natürlich gestehen, dass ich selbstverständlich meine eigene Mutter mehr mag und sie demzufolge schon den Oma-Nr-1-Bonus geniesst.
Trotzdem würde ich sagen, läuft es in dieser Beziehung mit beiden fair ab.

Meine beste Freundin allerdings zB. würde ihre Tochter niemals zu ihrer SchwiMu geben. Sie ist deshalb unter anderem sehr froh ein Mädchen zu haben, weil sie dann später höchstwahrscheinlich die Lieblingsoma wird. Wenn ich sowas höre, krieg ich etwas Angst, aber selbst wenn ich noch eine Tochter bekäme, heisst das nicht, dass sie ünerhaupt Mutter wird.

Achja, was mir noch einfällt: sowohl mein Mann als auch ich waren als Kinder beide grundsätzlich lieber bei der Oma mütterlicherseits...

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4. Mai 2015 um 14:06
In Antwort auf kueken1312

Interessantes thema
Ich habe ja auch zwei Jungen und habe mir die selbe Frage auch schon gestellt.

Bei mir läuft es so ab:
Sowohl meine Mutter als auch meine SchwiMu sehen ihre Enkel sehr regelmäßig. Meine Mutter 2-3 x die Woche, die andere Oma ca. 1x die Woche, dafür schläft mein "Großer" (2 3/4 Jahre) da öfter. Im Schnitt alle 14 Tage.
Ich mag meine SchwiMu auch. Sie har ihre Eigenarten, aber im Grunde ist sie ein netter Mensch und sie liebt ihre Enkel sehr und kümmert sich immer sehr gut um sie. Sie geht auch viel raus mit ihnen und unternimmt was mit den Kindern. Da kann ich absolut nix gegen sagen.

Allerdings muss ich natürlich gestehen, dass ich selbstverständlich meine eigene Mutter mehr mag und sie demzufolge schon den Oma-Nr-1-Bonus geniesst.
Trotzdem würde ich sagen, läuft es in dieser Beziehung mit beiden fair ab.

Meine beste Freundin allerdings zB. würde ihre Tochter niemals zu ihrer SchwiMu geben. Sie ist deshalb unter anderem sehr froh ein Mädchen zu haben, weil sie dann später höchstwahrscheinlich die Lieblingsoma wird. Wenn ich sowas höre, krieg ich etwas Angst, aber selbst wenn ich noch eine Tochter bekäme, heisst das nicht, dass sie ünerhaupt Mutter wird.

Achja, was mir noch einfällt: sowohl mein Mann als auch ich waren als Kinder beide grundsätzlich lieber bei der Oma mütterlicherseits...

Lieber bei der Oma mütterlicherseits sein
erkläre ich mir immer so, dass die Oma mehr wie die Mama agiert. Außerdem spüren Kinder genau, wo sich die engste Bezugsperson mehr Zuhause fühlt.
Aber auch da gibt es sicher Ausnahmen. Bei uns ist es so, dass sie väterlicherseits die einzigen Enkel sind und bleiben. Außerdem sehen wir die öfter, weil sie eben näher dran wohnen. Da wird dann wohl eher das die Lieblingsoma sein.

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4. Mai 2015 um 14:26

Da bin ich auch mal gespannt
wie oft hab ich schon gelesen, ich möchte nicht das die Schwiegereltern nach der Geburt ins KH kommen (die eigenen Eltern aber schon) oder wie die einfache Frage der Schwiemu "Warst du schon beim Arzt?" Als feindselige Kritik angesehen wird.
Ich mag meine Schwiemu, klar hat sie auch Macken und auch ganz große aber die hab ich wohl auch. Und ich kann darüber hinwegsehen.
Würde man meine Schwägerin fragen, dann ist unsere Schwiemu ein böses Ungeheuer.


Ich hoffe ja mal ne Schwiegertochter wie mich zu bekommen, bei mir gibts eine ganz einfache Regel, es ist soweit alles erlaubt, so lange es meinem Kind kein leid zufügt oder in Gefahr bringt.
Ist mein Kind glücklich, bin ich glücklich.

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4. Mai 2015 um 19:31


wirklich sehr schön geschrieben

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4. Mai 2015 um 20:12

Es beruhigt mich zu lesen,
dass andere sich auch Gedanken machen.

Natürlich wünscht man sich ein tolles Verhältnis zur Schwiegertochter. Und ich werde es bestimmt nicht darauf anlegen. Aber wie ihr es schon schreibt, gibt es da einen himmelweiten Unterschied zu ihrer eigenen Mutter. Insofern bin ich schon traurig, dass ich zwei Jungs haben werde und kann nur hoffen, dass ich meine zukünftigen Enkelkinder auch schon im Krankenhaus besuchen darf und nicht erst wochenlang warten muss

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4. Mai 2015 um 20:44

Bislang
noch nicht so viele Gedanken gemacht.

Bin auch Mutter von einem Jungen und zudem spätgebärend. Wer weiß, ob ich mögliche Enkel überhaupt (bewusst) miterlebe? Das Schwul-und-Schwiegersohn-Argument ist aber auch in meinem Hinterkopf

Andererseits sehe ich mich dann auch in einem Lehnstuhl und Weisheiten von mir geben:

Jaja, damals waren Beistellbett und kreuzkörpergewebtes Tragetuch voll angesagt, damals wußte man noch nicht dass das mal total verpönt sein würde.
Und Kaffee in der Schangrschaft war noch erlaubt, stellt Euch das mal vor!
Ach ja, und es gab noch sogenannte Hebammen, ein Berufsstand der mittlerweile ausgestorben ist.
Im ersten Lebensjahr nur 6 Vorsorgeuntersuchungen, ach.
Und Impfungen! 6-fach war das Maximum, keine 20-fach-Wirkstoffe die als Tropfen verabreicht werden so wie heute.

Mensch, wie die Zeiten sich ändern. Und vieles wussten wir einfach nicht besser.

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5. Mai 2015 um 12:24

Hmm
Aber komisch finde ich, dass meist geschrieben wird dass immer die Schwiegermutter komisch ist und störend, aber im gleichen Atemzug die meisten sagen, dass es auf die Schwiegertochter später ankommt, wie sie sich benimmt

Wenn ich hier bei Gofem lese, bin ich froh, dass ich 2 Töchter habe, denn meistens wird die eigene Mama doch mehr geschätzt und respektiert. Ich komme gut mit meiner Schwiegermutter klar. Sie liebt ihren Sohn und ihre Enkel abgöttisch und ist eben anders als ich und macht es auch anders. Irgendwie waren da früher unsere Mütter lockerer. Wir durften bei unseren Omas immer machen, was zu hause nicht so ging oder bekamen viele Süßigkeiten und fanden es klasse. Ich halte es so: die Eltern sind zum Erziehen da, der Rest der Verwandschaft darf verwöhnen

Komischerweise wird aber zu den Anläßen erwartet, dass die Omas und Opas schenken oder Geld geben usw da wird doch auch nicht gemeckert.

Lg

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5. Mai 2015 um 17:31

^^
Mein Mann sagte mal, dass die Zuneigung zur Schwiegermutter proportional zur Entfernung ist

Wir beide kommen gut mit unseren Schwiegereltern aus, denn sie respektieren unsere Grenzen und die Tatsache, dass wir unser Leben allein aufbauen und steuern wollen. Sie haben zwar immer eine Meinung und stehen uns mit Rat und Tat zur Seite aber können auch damit umgehen, dass wir eine eigene Sicht und damit auch mal eine andere Meinung haben. Ich würde sagen, dass sie ganz einfach Vertrauen in uns haben und uns als "gleichwertige" Menschen ansehen.
Aber die Tatsache, dass wir uns höchstens einmal im Monat von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen spielt vermutlich auch eine große Rolle - daher hat mein Mann wohl doch Recht

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6. Mai 2015 um 7:34

Aus dem grund hab ich mir nen mädchen gewünscht
Hab in den Schwangerschaften immer alles mit meiner Mama besprochen Schwiegermama hat mich da nur genervt. nun hab ich zwei Buben und werd da selbst in der Situation sein. muss mich da wohl gut anstrengen nicht zu den nervigen zu gehören.

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