Home / Forum / Mein Baby / (OT) Wer hat von Euch Einleitung verweigert und sich für einen (W)KS entschieden?

(OT) Wer hat von Euch Einleitung verweigert und sich für einen (W)KS entschieden?

1. Dezember 2010 um 9:44

hallo,
ich bin zwar erst ET+2, aber so wie es aussieht, wird es wohl noch eine ganze weile dauern. mein großer kam ET+15 zur welt - nach 5 tagen einleitung, die der blanke horror war!!!
ich habe totale angst wieder eingeleitet werden zu müssen, dass wieder alles schief geht und es mit einem not-KS endet. dann lieber gleich einen (W)KS.
dabei würde ich sooo gerne eine spontane geburt erleben!! doch ich weiß nicht, ob ich bei einer einleitung den kopf frei bekommen würde von all den erlebnissen beim letzten mal.

erschwerend kommt hinzu, dass wir hier in der gegend recht "neu" sind und ich die geburt wohl alleine machen werde, da wir keinen haben, der auf den großen (24 monate) aufpassen könnte. das würde dann mein mann machen (was mich auch unheimlich beruhigt). nur während der kita-zeit wäre mein mann dann bei mir. wenn so eine einleitung sich wieder über tage hinzieht... das will ich meinem mann und meinem großen auch nicht antun.

oh man, ich habe so schiss vor einer einleitung!!! hat jemand von euch sich auch gegen einleitung und sich direkt für einen (W)KS entschieden? wie sind eure erfahrungen?

sorry, sehr lang geworden. muss mich einfach ein wenig "ausheulen".

lg, incywincyspider

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1. Dezember 2010 um 10:33

Du willst es vermutlich
nicht hören, aber warum probierst du es nicht einfach mit der einleitung? ich frage mich oft, ob hier alle so unflexible kliniken haben?! hatte auch einen not-ks und mir wurde bei der letzten ss zum ks geraten. wir haben es dann aber mit der einleitung probiert und es hat super geklappt. ich hätte JEDERZEIT abbrechen können. ich wurde sanft mit tropf eingeleitet. morgens gings los und nachts war mein sohn da. bei allen anderen frauen rund um mich herum ging es noch schneller, ich war die letzte ich persönlich hätte auch 5 tage wartezeit in kauf genommen, aber ich wollte auch unbedingt spontan entbinden.
du könntest dir doch einen zeitraum setzen, wenns dann nicht klappt, kannst du dich ja immer noch für einen ks entscheiden.
eine einleitung klappt ja auch nur, wenn das kind schon bereit ist. vielleicht war dein großer damals einfach noch nicht reif. was sagen denn die ärzte im kh?

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1. Dezember 2010 um 11:38

DANKE
hallo,

vielen lieben dank für eure antworten. ich bin wirklich hin- und hergerissen.
mal denke ich auch, dass ich es vielleicht doch mit einer einleitung probieren sollte, doch ich habe wirklich die befürchtung, dass ich dann vom kopf her nicht frei bin, mich nicht fallen lassen kann und sich dadurch ggf. die geburt noch weiter verzögert; es schlimmstenfalls wieder zu komplikationen kommen könnte.

mein jetziges KH ist wirklich toll (es geht nicht darum, dass sie nicht abbrechen würden auf meinen wunsch, es geht mir darum, für mich persönlich schon einen gefestigten entschluss zu haben, zu dem ich stehe) und meine betreuende hebamme sehr einfühlsam und nett. mein mann unterstützt mich auch in der entscheidung (welche auch immer ich treffen werde). bin einfach zu durcheinander und habe angst, dass ich mich beim gespräch, wie wir nach ET+7 bzw. ET+10 weiterverfahren werden, überreden lasse bzw. mich auf etwas einlasse, wo ich dann doch nicht richtig hinterstehe. daher würde ich das für mich gerne im vorfeld schon klären.

so, ich versuche mal den kopf frei zu bekommen. werde gleich zu hebi und mal wieder akupunktur machen.

euch allen einen schönen (winter-) tag!
alles gute, incywincyspider

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1. Dezember 2010 um 12:09

Andere erfahrung...
hallo,

es tut mir sehr leid, dass du so schlimme erfahrungen mit dem KS gemacht hast. was mir bei dem - schon erlebten - KS schlimm vorgekommen ist, ist die tatsache, dass ein not-KS war. ziemlich dramatisch und die gesamte geburt bzw. einleitung war der blanke horror (habe meine jetzigen hebi teils davon erzählt & die ist nur schockiert, dass sowas möglich ist).

bei meinem damaligen KS war das gute, dass sie mir den kleinen direkt auf die brust gelegt haben und auch mein mann den kleinen zu sich nehmen konnte, während ich noch vernäht wurde (er hat ihn auf die brust genommen). das war also nicht so schlimm.
ich bin direkt am nächsten tag aufgestanden, habe geduscht und bin auch gelaufen, bin dann auf eigenen wunsch nach 2 tag entlassen worden (mo-morgens: KS, mi-mittags: entlassung / wir hatten damals sogar treppen im haus, die ich gelaufen bin!) und hatte keinerlei probleme in der versorgung des kleinen, da ich viel im bett lag und eine gute technik gezeigt bekam, wie ich aufstehen konnte (natürlich nicht ganz schmerzfrei, aber es ging gut)

auch wenn sich das jetzt beim 2. kind wohl alles ein wenig ändern wird, denn immerhin will der große auch ganz viel von der mami, so ist mein mann die ersten 3 wochen hier (wahrscheinlich sogar länger), so dass dies meine geringsten sorgen sind. wie gesagt: die einleitung jagt mir eine heidenangst ein.

ich wünsche dir, dass du - wie ich hoffentlich mal - dein geburtserlebnis verarbeiten kannst. bei dir scheint es der KS zu sei, bei mir ist es die einleitung, die mich immer noch mitnimmt.
dir alles, alles gute!!

lg, incywincyspider

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1. Dezember 2010 um 13:13

Also
wenn du schon einen ks hattest, wird sowieso nicht mehr eingeleitet.
Da Einleitungswehen ein erhöhtes Risiko für die Gebärmutternarbe dastellt.

Die Info hab ich übrigens vom Chef der Geburtsabteilung uniklinik hamburg.

also ks oder natürliche wehen.

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