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OT: wie äußert sich ADHS beim Erwachsenen

22. Januar 2010 um 18:10

---ohne Behandlung?

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22. Januar 2010 um 20:08

Schieb
kennt sich niemand damit aus? evtl. auch nur mit dem krankheitsbild bei kindern ?

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22. Januar 2010 um 20:11

ADHS
Hi,

folgendes hab ich nachgelesen:

ADHS -Symptome im Erwachsenenalter

* Schusseligkeit, Vergesslichkeit
* Mühe, Aufgaben zu planen und zu Ende zu bringen
* Unbeständigkeit von beruflichen und sozialen Bindungen
* Ängste, Depression, Jähzorn, Neigung zu Delinquenz, Alkohol, Drogen


oder schau auch mal hier:

http://www.g-netz.de/Gesundheit_A-Z/Index_A-D/adhs/adhs-erwachsene.shtml

Grüße, Pia

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22. Januar 2010 um 20:13

Hallo
Ich hab dir mal einen Text kopiert!!!

Und so äußert es sich zum teil auch!!

Ein Beispiel: Ich oeffne meine Wasserwerkrechnung und denke sofort an meinen letzten Badeurlaub, dann faellt mir ein das ich eine neue Badehose brauche, waehrenddessen schaue ich in den Spiegel und überlege mir mal wieder ins Solarium zu gehen, auf dem Weg dahin sehe ich eine Jacke die mir gefaellt und kaufe sie mir, spaeter finde ich mich Zuhause mit einer neuen Jacke und ohne Geld für die Wasserwerkrechnung. die Badehose hab ich nicht gekauft und im Solarium war ich auch nicht.

Ein Mensch ohne ADHS haette die Rechnung aufgemacht und sofort registriert, Rechnung, Bezahlen, Ueberweisungstraeger ausfuellen, beim naechsten Gang zur Bank abgeben und waere enttaeuscht darueber sich keine neue Jacke leisten zu koennen.

Das ist nur ein naives Beispiel fuer die Thematik ADHS, das ganze ist erheblich komplexer und wie es in dem Buch Zwanghaft zerstreut dargestellt wird, ist das Wissen ueber ADHS meist noch in den Koepfen der Betroffenen und noch lange nicht niedergeschrieben.


Vielleicht hilft es ja ein bisschen!!

ADS Menschen fällt es sehr schwer wichtigen von uwichtigen zu unterscheiden!!

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22. Januar 2010 um 20:13
In Antwort auf shona_12676894

ADHS
Hi,

folgendes hab ich nachgelesen:

ADHS -Symptome im Erwachsenenalter

* Schusseligkeit, Vergesslichkeit
* Mühe, Aufgaben zu planen und zu Ende zu bringen
* Unbeständigkeit von beruflichen und sozialen Bindungen
* Ängste, Depression, Jähzorn, Neigung zu Delinquenz, Alkohol, Drogen


oder schau auch mal hier:

http://www.g-netz.de/Gesundheit_A-Z/Index_A-D/adhs/adhs-erwachsene.shtml

Grüße, Pia

Ohh je
das passt (fast) alles auf meinen freund... alles außer drogen und alkohol

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22. Januar 2010 um 20:14

Das habe ich auch noch gefunden!!
Ständig unter Hochspannung - TV Beitrag - ADHS bei Erwachsenen
ZDF Infokanal


Unzuverlässig, schlecht organisiert, vergesslich: Manche Menschen kriegen weder ihren Job noch ihr Privatleben in den Griff. Doch dass hinter einem solchen chaotischen Verhalten oftmals auch die Diagnose ADHS steckt, wird bei Erwachsenen immer noch selten vermutet.

ADHS, das Aufmerksamkeits-Hyperaktivität ssyndrom, scheint in der allgemeinen Wahrnehmung immer nur Kinder und Jugendliche zu betreffen. Doch was viele nicht wissen: Etwa drei Prozent aller Erwachsenen leiden unter ADHS. Alle hatten diese Störung bereits in der Kindheit, und sie mit in ihr Erwachsenenleben genommen.
Überforderter Mann am Schreibtisch. Quelle: mev

Von ADHS Betroffene haben oft erhebliche Schwierigkeiten im Alltag.
Betroffene können nicht wie sie wollen

Die Betroffenen haben oft große Probleme im Arbeitsleben: Sie sind häufig schlecht organisiert, können selten Ordnung halten, vergessen Termine, verzetteln sich, geraten in Stress. Sie sind schnell begeisterungsfähig, die Begeisterung lässt aber genauso schnell wieder nach. Dadurch fangen sie vieles an, bringen aber nur wenig zu Ende.

Bei den Kollegen, Vorgesetzten, Familienmitgliedern und Partnern kommt dieses Verhalten oft schlecht an, sie titulieren die Betroffenen gerne als unzuverlässig, faul oder schlampig. Dabei sind die ADHSler nichts von alledem. Professor Wolfgang Retz, ADHS-Spezialist und Psychiater an der Universität Homburg: "Die Betroffenen können viele Anforderungen nicht erfüllen, die an sie gestellt werden. Es ist nicht ein nicht Wollen, es ist ein nicht Können!"

Leiden bleibt oft unerkannt

Im Gehirn eines ADHS Betroffenen spielen die Botenstoffe nicht mit. Sie sind für die Verarbeitung von Reizen und Informationen verantwortlich. Dadurch kommt es zu einer Reizüberflutung. Wurde die Krankheit nicht bereits im Kindesalter festgestellt, leiden die Betroffenen nicht selten ihr ganzes Leben unter ihren Defiziten, fühlen sich minderwertig, erreichen im Job nicht das, was sie eigentlich leisten könnten.

Neurowissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass bestimmte Hirnleistungen bei ADHS-Patienten beeinträchtigt sind.

Dazu kommt, das ADHSler auch wesentlich emotionaler sind als gesunde Menschen, und stärker auf eine freundliche Arbeitsatmosphäre angewiesen sind. Das zieht weitere psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen nach sich. Oft werden nur die Depressionen behandelt, das zugrundeliegende ADHS aber nicht erkannt.

Geniale Denker

Würden diese Menschen richtig therapiert, könnten sie im Job Höchstleistungen bringen, davon ist Cordula Neuhaus, eine der führenden ADHS-Therapeutinnen überzeugt. "Und die Patienten müssen sich unbedingt einen Beruf aussuchen, der Ihnen Spaß macht. Dann haben sie auch Interesse. Denn wenn ein ADHSler etwas macht, was ihn interessiert, dann macht er das auch besser als andere." Daher gäbe es auch Berufe, in denen sie überproportional häufig anzutreffen seien und in denen sie sehr erfolgreich sind: Journalisten, Künstler, Computerspezialisten oder auch Menschen in Pflegeberufen.

In schweren Fällen können auch Medikamente verordnet werden.
Verschiedene Behandlungsformen

Bei der Therapie kommt es darauf an, wie ausgeprägt das ADHS ist. Medikamente wie Methylphenidat, auch bekannt unter dem Markennamen Ritalin, sorgen dafür, dass die Botenstoffe wieder ins Gleichgewicht geraten und ihre Funktion normal ausführen. Dazu brauchen die Betroffenen eine Verhaltenstherapie. Hier lernen sie, wie ihr Gehirn funktioniert und mit welchen einfachen Tricks sie ihre Defizite ausgleichen können, wie etwa Erledigungslisten schreiben oder Ordnungssysteme schaffen. Auch Kommunikationstraining kann hilfreich sein.

von Sigrid Born und Nicole Würth

Quelle: http://infokanal.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,8010662,00.html

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22. Januar 2010 um 20:16
In Antwort auf biene1251

Hallo
Ich hab dir mal einen Text kopiert!!!

Und so äußert es sich zum teil auch!!

Ein Beispiel: Ich oeffne meine Wasserwerkrechnung und denke sofort an meinen letzten Badeurlaub, dann faellt mir ein das ich eine neue Badehose brauche, waehrenddessen schaue ich in den Spiegel und überlege mir mal wieder ins Solarium zu gehen, auf dem Weg dahin sehe ich eine Jacke die mir gefaellt und kaufe sie mir, spaeter finde ich mich Zuhause mit einer neuen Jacke und ohne Geld für die Wasserwerkrechnung. die Badehose hab ich nicht gekauft und im Solarium war ich auch nicht.

Ein Mensch ohne ADHS haette die Rechnung aufgemacht und sofort registriert, Rechnung, Bezahlen, Ueberweisungstraeger ausfuellen, beim naechsten Gang zur Bank abgeben und waere enttaeuscht darueber sich keine neue Jacke leisten zu koennen.

Das ist nur ein naives Beispiel fuer die Thematik ADHS, das ganze ist erheblich komplexer und wie es in dem Buch Zwanghaft zerstreut dargestellt wird, ist das Wissen ueber ADHS meist noch in den Koepfen der Betroffenen und noch lange nicht niedergeschrieben.


Vielleicht hilft es ja ein bisschen!!

ADS Menschen fällt es sehr schwer wichtigen von uwichtigen zu unterscheiden!!

Erschreckend
das passt auch wieder vollkommen auf meinen freund...er will sich aber nicht untersuchen lassen,um festzustellen,ob er ADHS hat.. .

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