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OT: Wie nachhaltig lebt ihr?

14. Juli 2016 um 7:20

Ich bemühe mich ja, Nachhaltigkeit soweit es geht in unseren Alltag zu integrieren und Verschwendung und Umweltbelastung zu minimieren.

Ich mach mal den Anfang:

Ich schaue, dass ich möglichst Strom spare (kein Stand by, Wasser im Wasserkocher aufkochen statt am Herd, Wäsche auf die Leine, kein Wäschetrockner)

Wenig Auto - wir haben zwar 2 Autos, fahren aber möglichst wenig. Mein Mann hat mit 2 Kollegen eine Fahrgemeinschaft und ich arbeite derzeit in Karenz nur remote am Computer. Die Kids fahren mit Öffis zur Schule. Auto nehme ich nur für den Wocheneinkauf und für Notfälle. Werde auch schauen, dass ich nach meiner Karenz mind. die Hälfte meiner Arbeitszeit remote arbeiten kann.

Plastikmüll ist derzeit die große Baustelle bei mir: natürlich wird aller Müll getrennt, aber die Plastikflut ist dennoch enorm. Gut wäre natürlich ein Direktvermarkter vom Hof oder Wochenmarkt, aber das ist bei uns leider wieder mit viel Fahrerei verbunden - ich denk da auch immer an die Ökobilanzen.

Einkaufen: meine Grundregel ist Bio und regional vor nur regional vor Bio Ausland. Damit kriegt man eigentlich fast alles an Lebensmitteln.

Trotzdem ist man oft "betriebsblind". Ich bin immer auf der Suche nach neuen, für mich im Alltag umsetzbaren Tipps zum nachhaltig leben. Also immer her mit euren Erfahrungen/Tipps. Was geht im Alltag gut und wo seid ihr auch noch am Optimieren? Was kriegt ihr so an Nachhaltigkeit in eurem Leben unter?

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14. Juli 2016 um 9:11

Ressourcen sparen
ist bei uns Alltag. Wir heizen auch mit Holz, Öl haben wir nur für Warmwasser. Aber in den nächsten fünf Jahren, kommt irgendwann Solarthermie aufs Dach. Dann brauchen wir so gut wie gar kein Öl mehr.

Ich versuche wenig wegzuschmeißen. Aus alten Dingen werden Neue. Upcycling macht auch total viel Spaß. Auf Pinterest finde ich stets neue Ideen.

Ich hab fürs Essen einen zwölfwochenplan. Dadurch hat sich bei uns der Berg an Lebensmitteln vehement reduziert und ich mach deutlich weniger "Großeinkäufe".
Ich bin auch grad dabei bei uns im Dorf eine Foodsharing-Börse zu etablieren. Dadurch landen aufs ganze Dorf umgelegt auch deutlich weniger Lebensmittel im Müll.

Außerdem liebe ich es nach gebrauchten Dingen zu schauen. Wir könnten uns zwar neue Sachen leisten, aber warum soll ich etwas Neues ins Haus holen, wenn das Gebrauchte noch genauso gut ist und zudem viel mehr Charme hat.

Beim Besorgen der Lebensmittel bin ich zur Zeit leider nachlässig geworden. Mit meinem kleinen Schreikind hab grad nicht die Nerven alle möglichen Direktanbieter (Bauern, etc.) abzuklappern. Zur Zeit hol ich alles im Supermarkt, damit ich nur eine Station anfahren muss.

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14. Juli 2016 um 9:42

Ich kaufe soweit möglich nicht Bio im Supermarkt, das hat mit Nachhaltigkeit nichts zu tun
Wenn Bio, dann nur bislang oder demeter. Alle anderen Richtlinien sind ökologisch und v.a. Auch sozial nicht verträglich. In Supermärkten gibt es so gut wie nur Bio nach eG-Verordnung und das blutet Spanien und nord-Afrika aus, damit wir uns einen Persilschein kaufen können.

Ansonsten stimme ich Claire zu - so viel wie möglich wiederverwenden und weiterverwenden und sich dem Konsum verschließen. Man braucht keine 5 Jeans. Man braucht keine 20 Nagellacke oder 6 duschgelsorten. Man muss auch nicht dauernd shoppen.

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14. Juli 2016 um 10:11

Ja, genau Kleidung
für die Kinder sehr viel Second Hand, der Kleinere trägt das was noch heil ist vom Größeren auf. Der ist da überhaupt nicht heikel.

Und mein Mann und ich sind ohnehin keine Fashion Victims. Ich liebe bequeme Outdoor-Kleidung, da wir auch viel in der Natur unternehmen. Meine Hosen trage ich meist zu Tode.....

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14. Juli 2016 um 10:27
In Antwort auf claire1huxtable

Ressourcen sparen
ist bei uns Alltag. Wir heizen auch mit Holz, Öl haben wir nur für Warmwasser. Aber in den nächsten fünf Jahren, kommt irgendwann Solarthermie aufs Dach. Dann brauchen wir so gut wie gar kein Öl mehr.

Ich versuche wenig wegzuschmeißen. Aus alten Dingen werden Neue. Upcycling macht auch total viel Spaß. Auf Pinterest finde ich stets neue Ideen.

Ich hab fürs Essen einen zwölfwochenplan. Dadurch hat sich bei uns der Berg an Lebensmitteln vehement reduziert und ich mach deutlich weniger "Großeinkäufe".
Ich bin auch grad dabei bei uns im Dorf eine Foodsharing-Börse zu etablieren. Dadurch landen aufs ganze Dorf umgelegt auch deutlich weniger Lebensmittel im Müll.

Außerdem liebe ich es nach gebrauchten Dingen zu schauen. Wir könnten uns zwar neue Sachen leisten, aber warum soll ich etwas Neues ins Haus holen, wenn das Gebrauchte noch genauso gut ist und zudem viel mehr Charme hat.

Beim Besorgen der Lebensmittel bin ich zur Zeit leider nachlässig geworden. Mit meinem kleinen Schreikind hab grad nicht die Nerven alle möglichen Direktanbieter (Bauern, etc.) abzuklappern. Zur Zeit hol ich alles im Supermarkt, damit ich nur eine Station anfahren muss.

Solaranlage haben wir auch
die ist für unser Warmwasser.

Foodsharing-Börse finde ich toll.
Muss mich direkt mal erkundigen, ob es bei uns in der Nähe sowas gibt.

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14. Juli 2016 um 10:32

Unser haus haben wir recht umweltbewusst
gebaut.....Photovoltaik Anlage , Erdwärme Pumpe für das Wasser und Heizung ....Regenwasser für die Toilette..... Wir haben keine angemeldeten Autos, Wir erledigen vieles zu Fuß, wir kaufen regional und unterstützen kleine Tante Emma Läden die auf regionale Produkte ausgelegt sind. ich versuche so wenig Plastik zu kaufen. Ich trenne akribisch den Müll. Kleidung trage ich auch mal zwei Tage oder 3 je nachdem wie ich geschwitzt habe....bei den Kindern genauso.....Trockner nutze ich nur im Winter.....zum Einkaufen nutze ich Stoffbeutel.......

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14. Juli 2016 um 10:34
In Antwort auf mimimalwieder11

Unser haus haben wir recht umweltbewusst
gebaut.....Photovoltaik Anlage , Erdwärme Pumpe für das Wasser und Heizung ....Regenwasser für die Toilette..... Wir haben keine angemeldeten Autos, Wir erledigen vieles zu Fuß, wir kaufen regional und unterstützen kleine Tante Emma Läden die auf regionale Produkte ausgelegt sind. ich versuche so wenig Plastik zu kaufen. Ich trenne akribisch den Müll. Kleidung trage ich auch mal zwei Tage oder 3 je nachdem wie ich geschwitzt habe....bei den Kindern genauso.....Trockner nutze ich nur im Winter.....zum Einkaufen nutze ich Stoffbeutel.......

Achja
99% der Kleidung bei uns allen ist gebraucht ....für meine Tochter wird es allerdings immer schwieriger. ...da diese Gr recht lange hält und die angebotene Kleidung zum teil nicht mehr schön ist .....aber bei meinem Sohn klappt das noch ......bei mir sowieso

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14. Juli 2016 um 12:03

Bei uns so ähnlich, aber es gibt sicherlich
noch viel Potential. "Tierschutz" steht bei uns noch vor "Umweltschutz", d.h. wir achten sehr darauf, woher unsere tierischen Produkte stammen (wenig Fleisch, nur Bio und nur wenn wir nachvollziehen können, woher es stammt), wir verzichten so weit wie möglich auf Leder, Wolle etc. und wenn dann nur bio/mit Siegel. Wir versuchen nicht so viel Kleidung zu konsumieren (Qualität statt Masse, mit möglichst nachvollziehbarer Produktionskette). Wir kaufen viel fairgehandelte Produkte (Kaffee, Schokolade, Schnittblumen etc.).

Wir haben nur ein Auto (mit niedrigstverbrauch), keinen Wäschetrockner, beziehen Ökostrom. Wir wohnen in einem perfekt isolierten Neubau, Plastiktüten nutzen wir so wenig wie möglich (nur Mülltüten).
Naja, wir machen da keine Religion draus, versuchen aber ein bisschen umsichtig zu leben. Ich kann zum Thema übrigens sehr das Buch "Ausgegeizt" von U. Burchardt empfehlen.

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14. Juli 2016 um 12:13
In Antwort auf pinguin122

Bei uns so ähnlich, aber es gibt sicherlich
noch viel Potential. "Tierschutz" steht bei uns noch vor "Umweltschutz", d.h. wir achten sehr darauf, woher unsere tierischen Produkte stammen (wenig Fleisch, nur Bio und nur wenn wir nachvollziehen können, woher es stammt), wir verzichten so weit wie möglich auf Leder, Wolle etc. und wenn dann nur bio/mit Siegel. Wir versuchen nicht so viel Kleidung zu konsumieren (Qualität statt Masse, mit möglichst nachvollziehbarer Produktionskette). Wir kaufen viel fairgehandelte Produkte (Kaffee, Schokolade, Schnittblumen etc.).

Wir haben nur ein Auto (mit niedrigstverbrauch), keinen Wäschetrockner, beziehen Ökostrom. Wir wohnen in einem perfekt isolierten Neubau, Plastiktüten nutzen wir so wenig wie möglich (nur Mülltüten).
Naja, wir machen da keine Religion draus, versuchen aber ein bisschen umsichtig zu leben. Ich kann zum Thema übrigens sehr das Buch "Ausgegeizt" von U. Burchardt empfehlen.

Unser großes umwelttechnisches Laster
sind allerdings Flüge. Wir verreisen viel und gerne und fliegen mehrmals im Jahr (auch Langstrecke). Konsequenterweise müsste man das drastisch reduzieren.

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14. Juli 2016 um 12:52

Ich
Habe 5 eigene glückliche Hühner für eigene Eier ( Hühner selber werden nicht geschlachtet- neeee). Die fressen viel Biomüll von uns, müssen aber mit Pferd Hund und Katz teilen.

Meine Pferde fressen nur Rauhfutter, der somit wahnsinnskompost, der dadurch entsteht, steht all meinen Nachbarn zur Verfügung, die ihn weiterbenutzen! Mein Misthaufen bei 2 Pferden und täglicher Bollensammlung ist nie höher als 1,5m.

Ich habe einen eigenen Gemüsegarten.

Als Heizung habe ich eine Pelletheizung, die ökologische Pellets verbrennt( ist ja Abfall...)

Da wir keinen Tv oä haben läuft hier eigtl nix standby.
Lade halt ab und zu Handy, Tablet oder Laptop.

Wasser beziehe ich aus eigenem Brunnen.

Die Motorisierung meined Autos habe ich auch so ökologisch ausgewählt( unter 100 Ausstoss) das Auto ist leider unabdinglich, da ich 2km vom Ort auf dem Land wohne. Fahre aber seit Neurstem mal mit dem Rad!

Ich kaufe viel gebraucht, Kleidung meiner Tochter, sogar manche Möbel.

Aktuell würde ich gern einen neueren Kühlschrank kaufen der weniger verbraucht.

Leider ( ) haben wir auch einem Pool, der Chemiekalien braucht und gut Strom für die Pumpe...Dafür bleibt er aber auch im winter gepflegt und nicht ( grün werden lassen und dann ) geleert... Kostet zwar aber hier auf Mallorca ist das Wasser speziell dieses Jahr knapp wie immer!

Trockner nutze ich nur selten und dann auch nur 20min zum antrocknen und Falten weg, dann hänge ich es auf. Wasche auch nur volle Maschinen.

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14. Juli 2016 um 14:07

Hallo.
Tierische Produkte habe ich vom Nachbarn....also Eier Milch und Fleisch. Ich habe einen Gemüsegarten. So brauche ich nicht mehr viel zukaufen. Joghurt mache ich manchmal selbst, oder kaufe den im Glas. Mehl, Reis, solche Dinge habe ich in Glasbehältern stehen. Kurze Strecken erledige ich mit dem Fahrrad. Nur zum Einkaufen nehme ich einmal wöchentlich das Auto.
Glühbirnen die kaputtgehen werden durch LED ersetzt so nach und nach. Unser Geräte sind nach Möglichkeit Energiesparend...also Waschmaschie ist ans Warmwasser angeschlossen das von den Platten auf dem Dach aufgeheizt wird....wir haben ein Niedrigenergiehaus. Kleidung kaufe ich gebraucht. Schuhe habe ich jetzt eine Marke gefunden die komplett in europa herstellt, und auch das Leder dazu stammt aus europe, und wird pflanzlich gegerbt. Wir putzen mit Holzzahnbürsten. So nach und nach gestallte ich alle Lebensbereiche um...das dauert aber. Ah, und ich versuche weniger zu kaufen, bei mir war alles zu viel...meinen Kleiderschrank habe ich jetzt die letzten 4Jahre so umgestellt das ich wenig aber hochwertige Sachen drinn liegen hab die ich gut kombinieren kann.
Ich kann für Infos die Seite Utopia empfehelen, da guck ich immer wenn ich mal wieder etwas ändern/umstellen will
Isabella

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14. Juli 2016 um 15:29

Warum
filtern? Kann man das bei euch nicht so einfach von der Leitung trinken?

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14. Juli 2016 um 15:35

Ich
hätte gerne so einen Dauerbrandherd, mit Holz zu heizen. Damit kann man heizen und auch kochen. Ich würd den so toll finden, aber mein Mann spielt da nicht mit. Der Herd müsste nämlich ins Wohnzimmer, da nur dort ein Kaminanschluß ist

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14. Juli 2016 um 15:36

Http://sz-magazin.sueddeutsche.de/t...
Der Artikel war der inspirierende Funke. Ich hab das einfach individuell an uns angepasst. Und es funktioniert super.

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14. Juli 2016 um 17:46

Hallo
Könnte noch besser sein. Was tun wir?
Ich fahre zum Großteil mit dem Fahrrad .
Wir bestellen Obst/ Gemüse/ Eier über die Biokiste ( vom regionalen Bauernhof) .
Ich kaufe oft Bio/Öko , saisonal , regional , aber schaffe das nicht konsequent.
Wir essen wenig Fleisch und wenn dann Bio-
ich möchte demnächst einen Bauernhof in der Nähe finden und da mein Fleisch holen.
Wir kaufen fast keine industriell gefertigte Nahrung mehr.
Wir nutzen das Badewasser zu 4t.
Wir waschen Kleidung nur, wenn es nötig ist ( außer Unterwäsche natürlich) , Handtücher werden 1 mal pro Woche gewaschen .
Wir lassen nichts auf Standby- haben einen Verteiler mit Ausschalter .
Das Übliche wie Mülltrennung, Kleiderspende, Akkus statt Batterien, Lampen nicht sinnlos brennen lassen, LED Lampen, nicht übermäßig heizen im Winter ( im Wohnzimmer 20 Grad , sonst 18) , Ökospülmittel,
Putzmittel und Waschmittel , Kosmetik. Zum Teil gebrauchte Kleidung, zum Teil Ökokleidung.
Wir verkaufen nicht mehr benötigte gut erhaltene Möbel, Kleidung, technische Geräte, Kinderspielzeug , Bücher usw. oder spenden.
Wir trinken Leitungswasser. Haben energiesparende Haushaltsgeräte. Hmmm - das wars glaub ich

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