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OT: wie viel verdient ihr pro Stunde ?

11. Januar 2017 um 18:02

und in welchem Bereich arbeitet ihr?

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11. Januar 2017 um 18:54

Netto komme ich auf ca10€/std. Bin Friseurin

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11. Januar 2017 um 19:17

Brutto knapp über 15 Euro (habs mal ausgerechnet), bin Soz.päd.

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11. Januar 2017 um 19:24

Brutto 18,60 Euro/Std. Bin Erzieherin

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11. Januar 2017 um 19:44

Brutto 16,80 pro Stunde. Büro

Warum? Möchtest du dich einer Gruppe zuordnen? 
Vielleicht solltest du dann nach Berufserfahrung und Bildungsgrad fragen. 

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11. Januar 2017 um 19:49
In Antwort auf 3bananapancakes

Brutto 18,60 Euro/Std. Bin Erzieherin

dann kriegst du als Erzieherin deutlich mehr, als ich als Sozialpädagogin....... tja, so ist das Leben.....

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11. Januar 2017 um 20:14

15,83 die Stunde - Examinierte Pflegekraft 

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11. Januar 2017 um 20:14

Heulen tust nur du hier...

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11. Januar 2017 um 20:32
In Antwort auf caputschino

und in welchem Bereich arbeitet ihr?

15€ zahnmedizinische Fachangestelle in der KfO.
Hab mit 10€ angefangen und dann immer wieder neu mit meinem Chef verhandelt. 

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11. Januar 2017 um 20:39
In Antwort auf villeneuve78

Heulen tust nur du hier...

warum steht das so alleine da ... vorhangstängchen wurde wohl wieder gelöscht......

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11. Januar 2017 um 20:53

18,52 netto. Büro freie Wirtschaft, großes Unternehmen

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11. Januar 2017 um 20:55

27,50€ netto 

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11. Januar 2017 um 20:55

Was machst du beruflich? 

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11. Januar 2017 um 20:56

Leider bekomme ich nicht das was ich verdient hätte 😉

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12. Januar 2017 um 7:47
In Antwort auf caputschino

und in welchem Bereich arbeitet ihr?

Hm, muss ich auch erst berechnen. um die 47Euro. IT.

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12. Januar 2017 um 8:01
In Antwort auf caputschino

und in welchem Bereich arbeitet ihr?

Berufsjahre wären dann aber auch interessant.

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12. Januar 2017 um 9:39
In Antwort auf caputschino

und in welchem Bereich arbeitet ihr?

Ich bin eingetragenes Mitglied der Architektenkammer. Arbeite seit 7 Jahren in meinem Beruf und habe einen Stundenlohn von 16 € brutto. In unserer Gegend ist das viel für eine Architektin
 

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12. Januar 2017 um 9:54

Es ist doch schon wahnsinnig wie groß die Unterschiede sind, gerecht ist das nicht, wenn ihr mich fragt.........

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12. Januar 2017 um 10:08

Knappe 11 Euro brutto..bin Finanzbuchhalterin in nem Autohaus im Osten.  eingestiegen nach meiner Lehre bin ich mit 9.23 Euro brutto. 
Arbeite aber auch nur 35 h seit ich die Gehaltserhöhung habe.

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12. Januar 2017 um 10:18
In Antwort auf caputschino

und in welchem Bereich arbeitet ihr?

12,00 Euro Netto die Stunde... faellt unter oeffentlichen Dienst.

kommt mir irgendwie zu wenig vor im gegensatz zu einigen hier

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12. Januar 2017 um 10:27
In Antwort auf anna5382

12,00 Euro Netto die Stunde... faellt unter oeffentlichen Dienst.

kommt mir irgendwie zu wenig vor im gegensatz zu einigen hier

Netto kann man schlecht vergleichen, dass führt zu "Verzerrungen" - ich habe z. B. Steuerklasse 3, das macht dann schon ein Unterschied zu 4 oer 5.....

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12. Januar 2017 um 10:37

zwischen 30 u 35 Euro/brutto in der IT, 6 Berufsjahre, Osten (d. h. es wäre noch viel mehr möglich - in den westdeutschen Standorten unserer Firma verdient man ein Traumgehalt und wäre ich nicht in der Softwareentwicklung, sondern in der Beratung, gäbe es nochmal ordentlich was drauf).
Aber ich finde es auch krass. Ich verdiene mehr als meine Eltern zusammen und als sie jemals werden. Wah

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12. Januar 2017 um 11:06

17,40 Euro Brutto...obwohl ich (mehr oder weniger Quereinsteiger bin). Ich arbeite im Büro von einem großen Kraftverkehrunternehmen und bin da quasi Mädchen für alles. Büroarbeit habe ich damals nur als Nebentätigkeit im Studium gemacht. Mein Abschluss hat mit meiner Arbeit nichts gemein...bis auf, dass ich die Hand über den Sicherheitsleuten habe.
Angefangen hab ich mit 15 Euro.
Ich wohne im Osten und damit ist das ein sehr guter Stundenlohn. 
 

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12. Januar 2017 um 11:13

Ich arbeite nur nach Bedarf, aber im Schnitt sind es 3h/Woche und habe netto ca 38euro.

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12. Januar 2017 um 11:16
In Antwort auf lilaweisskariert

Ich arbeite nur nach Bedarf, aber im Schnitt sind es 3h/Woche und habe netto ca 38euro.

Achso Beruf
Im Familienbetrieb, ich suche nach passenden Aufträgen für die Firma.
 

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12. Januar 2017 um 11:18
In Antwort auf villeneuve78

Netto kann man schlecht vergleichen, dass führt zu "Verzerrungen" - ich habe z. B. Steuerklasse 3, das macht dann schon ein Unterschied zu 4 oer 5.....

ich hab Steuerklasse 2, ich rechne nochmal neu. also sind das hier alles Bruttoangaben?
 

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12. Januar 2017 um 11:18

Wenn ein Erzieher nach Tarif bezahlt wird, dann verdient er deutlich mehr als ein Soz.päd. wie ich bei einem Bildungsträger......

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12. Januar 2017 um 11:23

Mir kommt einiges ungerecht vor, vor allem dem Bsp. mit der Krankenschwester kann ich voll zustimmen (durfte schon mal in den Arbeitsalltag reinschnuppern) - viel Verantwortung, psychisch und körperlich anstrengender Beruf, Schichtarbeit... und die Bezahlung ist miserabel. Auf der anderen Seite, was bringt es, sich darüber aufzuregen? Jeder kann seinen Beruf frei wählen, was man später verdienen wird, weiß man eigentl. vorher. Es klingt vlt. wenig idealistisch, aber ich würde mich niemals für einen Beruf entscheiden (egal wie sehr die Tätigkeit meinen Interessen entspricht), wenn ich weiß, dass ich wahrsch. bis zu meiner Rente nur 1.000 €/mon. rausbekomme. Ich bin natürlich froh, dass es Leute gibt, die Friseur, Arzthelfer oder Florist(in) gelernt haben und lasse immer wenn ich Haare schneiden etc. bin auch gutes Trinkgeld da bzw. was für die Kaffeekasse. Aus Erfahrung kann ich denjenigen, die mit ihrem Verdienst unzufrieden sind, sagen: traut euch. Schätzt mögliche Risiken ab, bereitet euch gut vor (z.B. zwecks Betreuung fürs Kind oder extra Ausgaben) und vertagt nichts auf morgen. Und was Ratschläge angeht (Freunde, Familie) - die sind mit Vorsicht zu genießen. Es gibt sehr ängstliche Menschen (können auch eigene Eltern sein), die es an sich nicht böse meinen, einem aber die Lust und Motivation nehmen können, etwas neues zu wagen.

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12. Januar 2017 um 11:36

Wahnsinn, wie unterschiedlich das mit den Gehältern ist. Ohne Trinkgeld und Provision würde ich auch nicht weiter als Friseurin arbeiten. Dass sind immerhin ca. 800-900€ im Monat extra zum Gehalt. 

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12. Januar 2017 um 11:47

Dann wirst du auch unter Tarif bezahlt, oder?

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12. Januar 2017 um 11:54

und dann noch mit wenig Berufsjahren vermutlich...??!???!?

Ich müsste für meine Tätigkeit nach Tarif S12 bekommen (Stufe 3), dass wären  dann gut 1000 pro Monat mehr.....

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12. Januar 2017 um 12:01

...... gibt wichtigeres..... also findest du es unwichtig, ob jemand trotz Ausbildung und langjähriger Berufserfahrung z. B. Mindestlohn verdient und ein anderer, der seine Arbeit weder besser noch schlechter macht, noch mehr oder weniger qualifiziert ist das doppelte, dreifache oder sogar vierfache verdient...................

Klingt schon sehr eingebildet.... sorry, ist so.

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12. Januar 2017 um 12:35

Ja nun, "unwichtig" sind in etwa 90% der ganzenThreads, wenn man es aus diesem Blickwinkel sieht. Aber ich finde die Diskussion schon irgendwie interessant.

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12. Januar 2017 um 12:56

Was stimmt nicht? Man kann über alles reden und diskutieren. Wen's nicht interessiert, der muss doch nicht mitmachen?!?!

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12. Januar 2017 um 13:30

Nein, habe ich nicht, weder das eine, noch das andere. Ich habe das Wort "unwichtig" benutzt, wie Du auch. Und dass ich Deinen Blickwinkel kenne (und den bewerte) habe ich auch nicht geschrieben. Du hast geschrieben, Du findest es "unwichtig", aber wenn es für DICH unwichtig ist, musst Du ja auch nicht darüber reden. Ich finde die Diskussion interessant.

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12. Januar 2017 um 13:34

Ich bin der Meinung, dass Gehaltsunterschiede schon ihre Gründe haben. Ein Akademiker, der während Abitur und Studium (setzen wir mal mit 7 Jahren niedrig an) nichts verdient hat, muss diese 7 Jahre auch erst einmal wieder "rein"verdienen. Als ich noch brav meinen Drahtesel fuhr, hatten meine ganzen Realschulfreunde schon ihre ersten Autos. Es hat nämlich auch nicht jeder Student Eltern, die den Golf zum Abi geschenkt haben. Auch wenn das böse klingt, man muss eine Ausbildung auch erst einmal schaffen. Den Busfahrer, der eine Pilotenausbildung auch hätte absolvieren können, den will ich erst einmal sehen. Zu jedem Beruf gehören bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten und die muss man auch erst einmal haben. 
Dann wiederum gibt es Gehälter, die m.E. so abstrakt hoch sind, dass es in keinem Verhältnis mehr steht. Damit meine ich die Kategorie Rennfahrer, Schauspieler, Investmentbanker usw. 
Generell ist es in Deutschland ja so, dass grundsätzlich jeder, der seine Prüfungen schafft, etwas werden kann. Es gibt Bafög, Ausbildungskredite etc. Man kann sich seine Einstellungs- und Gehaltschancen vorher ausrechnen. Da muss man danach nicht jammern. Soziale Gerechtigkeit gibt es eben nicht wirklich, aber auch auf der anderen Seite der Scherer lebt man in Deutschland meist noch besser als anderswo. 

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12. Januar 2017 um 15:22

So ganz stimmt das aber auch nicht. 
Wenn man eine Ausbildung als Busfahrer macht, dann dauert diese auch 3 Jahre...verkürzen kann man wie bei jeder anderen Ausbildung auch. 
Ein Pilot macht seine Ausbildung nach seiner vorhandenen Zeit, Leistung und Wetter. 
Es gibt 1 Jahr Therorie, 6-9 Monate Praxis, 4 Monate technische Ausbildung und dann nochmal 3 Monate Praxis. So ist es bei großen Fluggesellschaften.

Natürlich kann man seinen Busschein auch in wenigen Monaten machen. Dann ist man zwar Busfahrer, aber in meiner Firma wird man nur mit einer richtigen Ausbildung eingestellt. 
Genauso kann ein Pilot in einem kleinen Flugunternehmen nach dem einen Jahr Theorie seine Ausbildung nach 6 Monaten abgeschlossen haben. Man muss aber mindestens innerhalb von 24 Monaten nach der Therorie die Ausbildung beendet haben.
Ob die Gefahren, der Stress etc. im Luftverkehr wirklich höher sind als im Straßenverkehr, das mag ich bezweifeln. Man sagt nicht umsonst, dass fliegen der sicherste Weg zum reisen ist.
Wenn ich überlegen, dass vor wenigen Monaten ein Auto frontal in einen unserer Busse gefahren ist. Oder unsere zahlreichen Unfälle in den letzten 2 Wochen durch Schnee und Eis. Dagegen ist die Gefahr von einem Absturz durch Treibstoffmangel, technischen Defekt, Terroranschläge oder Selbstmord eines Co-Piloten eher gering. Das Ausmaß ist dann größer, aber die Gefahr ist sehr gering. 
Dieses Jahr gehen 2 Busfahrer von uns in Rente...die sind ihr ganzes Leben Bus gefahren und von Anfang an in meiner Firma...es ist ein Witz was die verdienen. Mein Mann ist seit knapp 20 Jahren Busfahrer und er verdient so viel in Vollzeit wie ich in Teilzeit. Das ist einfach nur lächerlich, wenn man bedenkt wie er arbeitet. Überstunden ohne Ende, geteilte Dienste, 12-14 Stunden Schichten, alle 1-2 Tage einen anderen Dienst, Zeitstrafen, wenn sie zu spät kommen oder zu zeitig sind, pöbelnde und beleidigende Fahrgäste...teilweise mit Gewalt gepaart, Lenkzeiten, die nur minimal eingehalten werden oder gar nicht hinhauen. Sowas sollte angemessen bezahlt werden, aber das ist nicht der Fall. Dagegen finde ich die Gefahren eines Piloten nicht gerade üppig. 
Dass auch Piloten keinen einfachen Job haben, das weiß ich, aber dagegen einen Busfahrer abzuwerten, weil er angeblich eine vieeeeeel kürzere Ausbildung macht und weniger Gefahren auf sich nimmt, das finde ich frech.
Wenn ich mir vorstelle wieviel Kinder meine Leute tagtäglich sicher von A nach Z bringen, dann finde ich ein vernünftigen Lohn schon angemessen, aber das wird es nie geben.

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12. Januar 2017 um 16:20

9 Euro brutto. Ich arbeite als Goldschmiedin, 3,5 Jahre Berufsausbildung (fragt bloß nicht, was ich während der Ausbildung verdient habe! :moque, 2 Jahre Berufserfahrung als Aushilfskraft, zwischenzeitlich mehrere Jahre lang etwas anderes gemacht. Es ist jetzt also quasi mein Einstiegsgehalt. Mehr als 12 Euro brutto wird es aber wahrscheinlich nie werden. Dafür macht es Spaß!

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12. Januar 2017 um 20:24
In Antwort auf carpe3punkt0

So ganz stimmt das aber auch nicht. 
Wenn man eine Ausbildung als Busfahrer macht, dann dauert diese auch 3 Jahre...verkürzen kann man wie bei jeder anderen Ausbildung auch. 
Ein Pilot macht seine Ausbildung nach seiner vorhandenen Zeit, Leistung und Wetter. 
Es gibt 1 Jahr Therorie, 6-9 Monate Praxis, 4 Monate technische Ausbildung und dann nochmal 3 Monate Praxis. So ist es bei großen Fluggesellschaften.

Natürlich kann man seinen Busschein auch in wenigen Monaten machen. Dann ist man zwar Busfahrer, aber in meiner Firma wird man nur mit einer richtigen Ausbildung eingestellt. 
Genauso kann ein Pilot in einem kleinen Flugunternehmen nach dem einen Jahr Theorie seine Ausbildung nach 6 Monaten abgeschlossen haben. Man muss aber mindestens innerhalb von 24 Monaten nach der Therorie die Ausbildung beendet haben.
Ob die Gefahren, der Stress etc. im Luftverkehr wirklich höher sind als im Straßenverkehr, das mag ich bezweifeln. Man sagt nicht umsonst, dass fliegen der sicherste Weg zum reisen ist.
Wenn ich überlegen, dass vor wenigen Monaten ein Auto frontal in einen unserer Busse gefahren ist. Oder unsere zahlreichen Unfälle in den letzten 2 Wochen durch Schnee und Eis. Dagegen ist die Gefahr von einem Absturz durch Treibstoffmangel, technischen Defekt, Terroranschläge oder Selbstmord eines Co-Piloten eher gering. Das Ausmaß ist dann größer, aber die Gefahr ist sehr gering. 
Dieses Jahr gehen 2 Busfahrer von uns in Rente...die sind ihr ganzes Leben Bus gefahren und von Anfang an in meiner Firma...es ist ein Witz was die verdienen. Mein Mann ist seit knapp 20 Jahren Busfahrer und er verdient so viel in Vollzeit wie ich in Teilzeit. Das ist einfach nur lächerlich, wenn man bedenkt wie er arbeitet. Überstunden ohne Ende, geteilte Dienste, 12-14 Stunden Schichten, alle 1-2 Tage einen anderen Dienst, Zeitstrafen, wenn sie zu spät kommen oder zu zeitig sind, pöbelnde und beleidigende Fahrgäste...teilweise mit Gewalt gepaart, Lenkzeiten, die nur minimal eingehalten werden oder gar nicht hinhauen. Sowas sollte angemessen bezahlt werden, aber das ist nicht der Fall. Dagegen finde ich die Gefahren eines Piloten nicht gerade üppig. 
Dass auch Piloten keinen einfachen Job haben, das weiß ich, aber dagegen einen Busfahrer abzuwerten, weil er angeblich eine vieeeeeel kürzere Ausbildung macht und weniger Gefahren auf sich nimmt, das finde ich frech.
Wenn ich mir vorstelle wieviel Kinder meine Leute tagtäglich sicher von A nach Z bringen, dann finde ich ein vernünftigen Lohn schon angemessen, aber das wird es nie geben.

Ernsthaft? 
Du vergleichst den Beruf eines Piloten mit dem eines busfahrers aufgrund der dauer der ausbildung? 

was haben denn eure busfahrer für einen schulabschluss? Können sie wetterkarten lesen oder kräfte berechnen oder kennen sie sich besonders gut in strömungslehre aus? 

ja? Dann habt ihr wohl die besten busfahrer deutschlands am start und es ist eine frechheit, wie wenig sie verdienen.  Am besten du regst einen streik an

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12. Januar 2017 um 20:44

Ich finde, bei dieser Diskussion wird eines völlig außer Acht gelassen: die Illusion der Chancengleichheit. Es stimmt eben nicht, dass jeder komplett seinesgleichen eigenen Glückes Schmied ist, jeder alles werden kann, jeder einfach einen Beruf ergreifen Kanne,bei dem er eben mehr verdient als z.B. In einem Beruf wie Friseuse.

Der Soziologe Pierre Bourdieu hat dazu ein sehr schönes Buch geschrieben: Die Illusion der Chancengleichheit. Er beschreibt, wie verschiedene Faktoren beeinflussen, dass eben nicht jeder Mensche die gleiche Chance auf Ausbildung hat, bzw darauf, das Angebot annehmen zu können.

Da entscheidet die Herkunft schon ganz viel. Wenn Zuhause keine Bücher sind, mit dem Kind nicht gelesen wird etc, dann muss das Kind sich den Zugang (damit meine ich einen selbstverständlichen Umgang mit...) zu Büchern viel härter erarbeiten, als ein Kind, das von kleinauf immer mit Büchern zu tun hatte. 
Oder auch: wenn in der Familie niemand Abitur hat, niemand studiert hat, dann ist das nichts Selbstverständliches wie in Akademikerfamilien, und ein junger Mensch muss es sich schon allein familienkulturell hart erarbeiten, so einen Weg zu gehen.

theoretisch stehen alle Ausbildungen und Studiengänge jedem offen, aber in der Realität ist das ein Trugschluss. Und ich finde es ignorant so zu tun, als sei es komplett die eigene Entscheidung der Menschen, welchen Beruf sie ergriffen haben. Ja, sie wüssten, dass das Gehalt einer Friseuse fies ist, aber sie haben vielleicht nie vermittelt bekommen, dass sie was anderes machen könnten, was anderes sein könnten.
 

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12. Januar 2017 um 20:51
In Antwort auf gruenspan

Ich finde, bei dieser Diskussion wird eines völlig außer Acht gelassen: die Illusion der Chancengleichheit. Es stimmt eben nicht, dass jeder komplett seinesgleichen eigenen Glückes Schmied ist, jeder alles werden kann, jeder einfach einen Beruf ergreifen Kanne,bei dem er eben mehr verdient als z.B. In einem Beruf wie Friseuse.

Der Soziologe Pierre Bourdieu hat dazu ein sehr schönes Buch geschrieben: Die Illusion der Chancengleichheit. Er beschreibt, wie verschiedene Faktoren beeinflussen, dass eben nicht jeder Mensche die gleiche Chance auf Ausbildung hat, bzw darauf, das Angebot annehmen zu können.

Da entscheidet die Herkunft schon ganz viel. Wenn Zuhause keine Bücher sind, mit dem Kind nicht gelesen wird etc, dann muss das Kind sich den Zugang (damit meine ich einen selbstverständlichen Umgang mit...) zu Büchern viel härter erarbeiten, als ein Kind, das von kleinauf immer mit Büchern zu tun hatte. 
Oder auch: wenn in der Familie niemand Abitur hat, niemand studiert hat, dann ist das nichts Selbstverständliches wie in Akademikerfamilien, und ein junger Mensch muss es sich schon allein familienkulturell hart erarbeiten, so einen Weg zu gehen.

theoretisch stehen alle Ausbildungen und Studiengänge jedem offen, aber in der Realität ist das ein Trugschluss. Und ich finde es ignorant so zu tun, als sei es komplett die eigene Entscheidung der Menschen, welchen Beruf sie ergriffen haben. Ja, sie wüssten, dass das Gehalt einer Friseuse fies ist, aber sie haben vielleicht nie vermittelt bekommen, dass sie was anderes machen könnten, was anderes sein könnten.
 

Danke für diesen Beitrag 

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12. Januar 2017 um 20:54
In Antwort auf blaueskrokodil3

Ernsthaft? 
Du vergleichst den Beruf eines Piloten mit dem eines busfahrers aufgrund der dauer der ausbildung? 

was haben denn eure busfahrer für einen schulabschluss? Können sie wetterkarten lesen oder kräfte berechnen oder kennen sie sich besonders gut in strömungslehre aus? 

ja? Dann habt ihr wohl die besten busfahrer deutschlands am start und es ist eine frechheit, wie wenig sie verdienen.  Am besten du regst einen streik an

Ist doch Quatsch.
Der Vergleich kam von anderen Personen. Ich habe lediglich die Aussage über die Ausbildungsdauer beider Berufe auseinander genommen, weil das hier verglichen wurde. Richtig lesen musst du schon!
Es ging hier nicht um den Inhalt der Ausbildung sondern um die Dauer. 
Ich habe die Gefahren, den Stress und die üblichen Gegebenheiten in diesem Beruf erwähnt und dementsprechend betont, dass sie dafür definitiv zu wenig verdienen. 
Keine Ahnung wo du da was rausliest. Wäre nett, wenn du mir zeigen könntest wo ich diese beiden Berufe auf eine Stufe stelle. 
Ich habe lediglich die Ausbildungsdauer und die Aufwandsentschädigung verglichen. Die Ausbildungsdauer ist ähnlich und die Aufwandsentschädigung ist um einiges geringer bei Busfahrern, was für mich absolut nicht verständlich ist.
Wo ging es denn hier um den Inhalt der Ausbildung und die Umsetzung im Beruf? Davon lese ich bei dir das erste Mal.

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12. Januar 2017 um 22:26

"Jeder ist seine Glückes Schmied"
Dem stimme ich durchaus zu! Auch wenn natürlich soziale Hintergründe und Schicksalsschläge einen großen Einfluss auf unser Leben haben können! Die Meisten von uns haben aber aus freien Stücken in ihrem Leben eine Reihe von Entscheidungen getroffen - unter anderm die Entscheidung einen bestimmten Beruf zu erlernen. Manch einer bereut diese Entscheidung vielleicht irgendwann, weil sich die Lebensumstände geändert haben oder die Tätigkeit nicht den Vorstellungen entspricht oder das Geld einfach nicht reicht. Eine Umschulung ist nicht immer finanzierbar aber zumindest theoretisch eine Option.

Ich finde es schlichtweg müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen, welches Gehalt für einen bestimmten Beruf angemessen ist. Die Lebensumstände jedes Einzelnen sind wichtig! Ein hohes Einkommen macht nicht automatisch glücklich! Stress, Überforderung und fehlende Zeit für die Familie sind Preise, die nicht jeder bereit ist zu zahlen! Manch einer kommt mit einem Gehalt im Mindestlohnbereich gut aus, weil er keinen Wert auf Konsum legt. Wenn man seine Arbeit wirklich gerne macht und vielleicht sogar als Berufung ansieht, kann das ein geringeres Einkommen mehr als ausgleichen! Auch die viel gefürchtete Abhängigkeit vom Partner, wenn z.B. in einer Ehe ein Partner deutlich mehr verdient, kann in einigen Familien sehr gut funktionieren!

Ich will damit nicht behaupten, dass das Gehalt überhaupt nicht wichtig ist! Natürlich ist es ärgerlich, wenn das Gehalt so gering ausfällt, dass man seine Familie kaum davon ernähren kann! Unsinnig finde ich in erster Linie dieses Prestigegerede im höheren Einkommensbereich.

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12. Januar 2017 um 23:33

es ist natürlich schwierig verschiedene Berufe zu vergleichen und sich zu fragen, welcher Beruf es verdient "besser" bezahlt zu werden und natürlich kann man vorher sich informieren, in welchem Beruf ich ungefähr wie viel verdienen werde.
Aber ich finde es trotzdem wichtig, manche Bezahlungen nicht einfach so hinzunehmen und zu sagen "is halt so, musst du dir halt was anderes suchen". Dabei denke ich vor allem an pflegereische und soziale Berufe. Die vielleicht wirtschaftlich nichts einbringen, nichts materielles produzieren und daher geringer entlohnt werden,  aber für die Gesellschaft so immens wichtig sind ( z.b Krankenschwester, Altenpfleger, Erzieher). Der Wert dieser oder manch anderer Berufe müsste einfach steigen.
Und ohne "Jammern" keine Veränderung.
 

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13. Januar 2017 um 0:18

Kann ich gar nicht genau sagen, weil da viele variable Faktoren mitspielen, aber am Beispiel Dezember:

Grundbrutto 18,xx€/h
Gesamtbrutto 23,xx€/h

Klinik, also Gesundheitswesen.

 

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13. Januar 2017 um 8:54

21,- € pro Stunde in SH (großes Unternehmen in der Wehrtechnik)

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13. Januar 2017 um 11:08

Bei freien Trägern kommt noch dazu, dass die sich nicht an Tarife halten müssen.... Ich habe Kolleginnen, die seit 20 Jahren bei Bildungsträgern arbeiten - von Maßnahme zu Maßnahme den AG wechseln (müssen) und auch nur 2400 oder 2500 Euro brutto für eine Vollzeitstelle verdienen......

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13. Januar 2017 um 12:37
In Antwort auf caputschino

und in welchem Bereich arbeitet ihr?

13,50 netto vor der Elternzeit Assistenz der Geschäftsführung, nach der Elternzeit im Familienbetrieb 16 euro netto

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