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Panikattacken, Erschöpfung, Kind 16 Monate

2. Oktober 2006 um 18:42

Hallo ihr Lieben,

kurz zu meiner Situation: mein Kind ist 16 Monate alt und wir leben alleine, der Vater meines Sohnes kennt ihn nicht mal.
Bis jetzt hat an sich alles gut geklappt, hin und wieder war ich sehr müde und fühlte mich ausgelaugt, doch das verging auch bald wieder.
Mein Kleiner zahnt recht heftig seit einigen Wochen, dadurch sind die Nächte sehr anstrengend. Habe also einen ziemlich argen Schlafmangel. Vielleicht liegt es daran. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, als ich mich schlafen legen wollte, war ich plötzlich nicht mehr in der Lage mich zu entspannen und einzuschlafen. Ich bekamm heftige Panikattacken und hatte Unmengen von Gedanken im Kopf, manche davon sehr sehr heftig und besorgniserregend. Seitdem geht es mir nicht besonders gut, ich habe ständig das Gefühl, an meinen absoluten Grenzen zu balancieren. Es macht mir große Angst, da mir das Wohl meines Kindes am wichtigsten ist und ich für ihn da sein und eine gute Mutter sein will. Ich habe Angst, meiner Rolle als Mutter nicht mehr gerecht werden zu können, ihm keine gute Mama zu sein und und und.
Kennt das jemand von Euch?
Hat jemand Panikattacken von Euch? Wie geht ihr damit um?
Vielen Dank für Eure Antworten. Würde gern noch mehr dazu schreiben, um mich besser erklären zu können, mein Söhnchen trommelt aber auf der Tastatur um...

MB

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2. Oktober 2006 um 19:42

Hallo....
ich kann das alles gut verstehen! Ich hatte sowas auch schonmal....... dachte, es ist was schlimmes aber am Ende einfach "nur" Erschöpfungssyndrom! Meine Tochter, fast 10Mon., ist auch sehr anstrengend und ich muss sie viel tragen... dadurch habe ich noch zusätzlich heftige Rückenprobleme..... manchmal lieg ich abends im Bett, bin fix und alle, kann aber nicht schlafen, weil mir so viel durch den Kopf geht! Ich weiß nicht, wie es wäre noch alleinerziehend zu sein...... das ist ja dann nochmal etwas anstrengender! Mir hilft es, mal ab und an eine Auszeit vom Kind zu nehmen (viel. kann deine mama ihn mal nehmen?), viel. mal Rescue Tropfen (Bachblüten) oder, was mich auch beruhigt hat, mal mit deinem Hausarzt zu sprechen! Ich war froh, das ich mich habe durchchecken lassen..... man denkt ja immer gleich, es ist irgendwas schlimmes! Vielleicht hat er eine Idee...... Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und alles Liebe, Marry

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2. Oktober 2006 um 20:33

Hallo,
ich hatte das vor kurzem auch mal (bzw immer wieder mal seit der Geburt). Meine kleine ist 17 Monate, ziemlich anstrengend und wenn sie zahnt dann auch sehr heftig. Vor ein paar Wochen war ich dann am Rande meiner Kraft, und dachte wirklich ich habe eine Depression. Ich habe immer gedacht, ich spiele-unternehme zu wenig mit Lena, was überhaupt nicht der Fall ist.Im Moment gehts mir wieder besser. Ich gebe Lena ab und zu zur Oma, nur das ich mal in Ruhe putzen kann oder so.....Kannst du deinen kleinen mal zur Oma geben?
Lg Manu

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2. Oktober 2006 um 20:59
In Antwort auf mave_12759364

Hallo,
ich hatte das vor kurzem auch mal (bzw immer wieder mal seit der Geburt). Meine kleine ist 17 Monate, ziemlich anstrengend und wenn sie zahnt dann auch sehr heftig. Vor ein paar Wochen war ich dann am Rande meiner Kraft, und dachte wirklich ich habe eine Depression. Ich habe immer gedacht, ich spiele-unternehme zu wenig mit Lena, was überhaupt nicht der Fall ist.Im Moment gehts mir wieder besser. Ich gebe Lena ab und zu zur Oma, nur das ich mal in Ruhe putzen kann oder so.....Kannst du deinen kleinen mal zur Oma geben?
Lg Manu

Hallo Manu!
Vielen Dank für deine Antwort! Hab echt Angst, dass ich eine böse Depression mir zugezogen hab aufgrund des Schlafmangels und der großen Verantwortung, die auf mir lastet. Ist einfach alles enorm anstrengend.
Aber es hilft mir sehr zu wissen, dass auch andere Frauen solche Zustände kennen und es wieder vergehen wird. Morgen werde ich bei einer Kriseninterventionsstelle anrufen.
Ich habe die Möglichkeit, den Kleinen bei der Oma abzugeben, das schon, aber ich vermute, dass ich mal mindestens 24 Stunden durchschlafen sollte, um wieder halbwegs auf die Reihe zu kommen.

LG MB

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2. Oktober 2006 um 21:04
In Antwort auf psyche_12911753

Hallo....
ich kann das alles gut verstehen! Ich hatte sowas auch schonmal....... dachte, es ist was schlimmes aber am Ende einfach "nur" Erschöpfungssyndrom! Meine Tochter, fast 10Mon., ist auch sehr anstrengend und ich muss sie viel tragen... dadurch habe ich noch zusätzlich heftige Rückenprobleme..... manchmal lieg ich abends im Bett, bin fix und alle, kann aber nicht schlafen, weil mir so viel durch den Kopf geht! Ich weiß nicht, wie es wäre noch alleinerziehend zu sein...... das ist ja dann nochmal etwas anstrengender! Mir hilft es, mal ab und an eine Auszeit vom Kind zu nehmen (viel. kann deine mama ihn mal nehmen?), viel. mal Rescue Tropfen (Bachblüten) oder, was mich auch beruhigt hat, mal mit deinem Hausarzt zu sprechen! Ich war froh, das ich mich habe durchchecken lassen..... man denkt ja immer gleich, es ist irgendwas schlimmes! Vielleicht hat er eine Idee...... Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und alles Liebe, Marry

Hallo Marry!
Rescue Tropfen helfen nicht. Hatte starke Hoffnung in sie gelegt.
Erschöpfungsssyndrom kommt gut hin, genauso fühlt es sich an. Nur machen mir meine Gedanken, die ich während der Panikattacken hatte, richtig Angst. Ich werde bei einer Krisenintervention anrufen.

Vielen Dank auch dir für die Antwort, bin wirklich ein wenig beruhigt.

Alles Liebe MB

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2. Oktober 2006 um 23:13
In Antwort auf cleena_12456051

Hallo Marry!
Rescue Tropfen helfen nicht. Hatte starke Hoffnung in sie gelegt.
Erschöpfungsssyndrom kommt gut hin, genauso fühlt es sich an. Nur machen mir meine Gedanken, die ich während der Panikattacken hatte, richtig Angst. Ich werde bei einer Krisenintervention anrufen.

Vielen Dank auch dir für die Antwort, bin wirklich ein wenig beruhigt.

Alles Liebe MB

Ich auch...
Hallo,

ich hatte das gleiche, als mein Sohn 11 Monate alt war. Damals fühlte ich mich auch total ausgelaugt, antriebslos, freudlos. Also richtige Depressionssymptome. Bin dann zum Arzt und der wollte mir Antidepressiva verschreiben. Sowas wollte ich aber gar nicht nehmen, also hab ich erst mal "Bedenkzeit" gebeten und in dieser Bedenkzeit hat sich das "Syndrom" total in Luft aufgelöst!
Vielleicht/Wahrscheinlich hilft bei Dir auch einfach die Zeit (und wie Du selbst schon meintest, mehr Schlaf )

LG
Karo

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3. Oktober 2006 um 9:52
In Antwort auf ayn_12336889

Ich auch...
Hallo,

ich hatte das gleiche, als mein Sohn 11 Monate alt war. Damals fühlte ich mich auch total ausgelaugt, antriebslos, freudlos. Also richtige Depressionssymptome. Bin dann zum Arzt und der wollte mir Antidepressiva verschreiben. Sowas wollte ich aber gar nicht nehmen, also hab ich erst mal "Bedenkzeit" gebeten und in dieser Bedenkzeit hat sich das "Syndrom" total in Luft aufgelöst!
Vielleicht/Wahrscheinlich hilft bei Dir auch einfach die Zeit (und wie Du selbst schon meintest, mehr Schlaf )

LG
Karo

Ich denke auch
nicht das es ne echte Depression ist! Dann würdest du wohl eh garnichts mehr auf die Reihe bekommen. Menschen die an einer Depression leiden (kommt natürlich auch etwas auf den Ausprägungsgrad an ), schaffen es morgens nicht mal aufzustehen. Kein Waschen, kein Essen, keine Lust, kein Garnix! Und so eine Diagnose bitte vom Facharzt stellen lassen.... nicht vom HA!!!
Gruß Marry

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