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Papakind

22. Mai 2009 um 20:31

hallo mamis!

vllt gehts ja jemendem ähnlich....seit ein paar wochen entwickelt sich mein sohn zu einem totalen papakind.

wenn er seinen papa tagsüber sieht (er arbeitet von zuhause aus) streckt er sofort seine ärmchen nach ihm aus und will zu ihm.
will ich ihn dann abnehme (mein mann muss ja auch arbeiten), fängt er unter umständen sogar kurzfristig an zu meckern/schreien. zum glück nur zwei, drei töne, aber ich fühl mich schon fast persönlich abgelehnt (ich weiß, das ist lächerlich, aber trotzdem frustriert es mich manchmal).

na klar, mein mann macht immer total lustige sachen mit ihm und erforscht mit ihm die welt als wenn er selbst ein kind wär. dazu fehlt mir einfach die phantasie und ich bin auch mehr der schmusetyp, der eher mäßig aktiv ist.

zum ins bett gehen und nachts sowie morgens bin ich dann allerdings nummer eins (klar, papa hat ja auch keine möpse ). dann wird nur die mama wachgeherzt, nicht der papa

ich bin nicht direkt eifersüchtig, aber n kleinen stich versetzt es mir schon, wenn er so tut, als würd ich ihm was wollen, nehm ich ihn aus papas armen.

mein mann sagt, es ist nur ne phase.

was meint ihr? habt ihr auch ein papakind zuhause? (bitte jetzt nicht nur mütter, die sich über ihr mamamkind freuen, das verkraft ich nicht ...)

liebe grüße

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22. Mai 2009 um 20:48

11 monate
wie alt ist denn dein kleiner?

was ddiva schrieb stimmt ja auch, türlich bin ich froh, dass mein mann so ein toller papa ist, bin vllt ein bissl sensibel

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22. Mai 2009 um 20:53

Ja...
...das ist richtig. aber zum glück wandelt sich das auch ein bisschen, glaube, heutige väter möchten ihr kind intensiver aufwachsen sehen.

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22. Mai 2009 um 20:59

Kenne ich...
Kann das gut nachvollziehen was du schreibst, geht mir auch oft so. Aber wenn man dann genau hinspürt ist man eben doch immer noch die herzallerliebste Mama... wie du auch schreibst, Einschlafen, Aufwachen, Trösten, usw. Mich tröstet immer dass es ganz, ganz wichtig für die psychische Entwicklung ist, dass sich das Kind am Ende des ersten Lebensjahres von der Mama löst und eine zweite, eher kumpelhafte Bezugsperson in sein Leben mit aufnimmt. Ist also entwicklungsmäßig eine normale und wichtige Phase.
LG, Katrin mit Luki 12,5 Monate

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22. Mai 2009 um 21:32

*grummelgrummel
du hast ja recht und es auch sehr schön geschrieben....aber leider unterliege ich in einigen momenten den eher niederen menschlichen gefühlen lol, ne ganz so schlimm is es auch nich....oder doch?!

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22. Mai 2009 um 22:06

Das
stimmt natürlich und das tut es im grunde auch

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