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Pasnatale Depression?

16. August 2011 um 16:25

Postnatale Depression?

Hallo, also ich habe da so einen Verdacht dass ich eine postnatale Depression habe. Die Schwangerschaft lief leider nicht ganz problemlos. Der Mutterkuchen hatte sich in der 13 SSW gelöst und ich musste 2 Monate ganz ruhig bleiben, danach hatte ich dann auch noch eine schlimme Grippe erwischt und war während 3 Wochen total K.O. Die Geburt ist aber gut verlaufen ) Ist eigentlich alles gut gegangen bis zu dem Tag wo meine kleine Prinzessin 6 Wochen alt wurde. Sie hatte sich an dem Tag weggeschrien und ich bin mit ihr ins Krankenhaus. Ich bin an dem Abend ein paar Mal gestorben, ehrlich. Sie hat einfach ein paar Sekunden lang aufgehört zu atmen und dann immer wieder sehr sehr laut geschrien... Im Krankenhaus haben die gesagt dass ist ganz normal, das sind Koliken... und das wegschreien ist auch nochmal, das kommt von der Erschöpfung vom Schreien. Naja... ich habe das ganze Wochenende nur geweint und stand total unter Schock, habe mir einfach nur gewünscht dass das nie mehr passiert. Leider war das nicht so. Nach dem Vorfall hatte ich jedes Mal Angst wo sie nur angefangen hat zu schreien... Ein paar Tage nach dem wir im Krankenhaus mit ihr waren ist mein Opa gestorben. Er war nicht krank und sein Tod kam sehr plötzlich... noch ein Schock den ich noch immer nicht verarbeitet habe. Ich war schon mit ihr beim Ostheopaten weil sie ihr Köpfchen nur zu einer Seite gedreht hat, das Problem ist mittlerweile aber gelöst. Sie verkrampft sich manchmal wenn sie weint und wird dann ein paar Sekunden lang still, reisst die Augen auf und der Mund verkrampft sich auch. Am Anfang dachte ich das hat mit den Bauchschmerzen zu tun. Doch ich zweifele... ich habe keine Ahnung und es scheint mir so dass sonst auch keiner weiss was los ist. Ich war schon ein paar Mal mit ihr im Krankenhaus. Es wurde ein Ultraschall vom allen Organen im Bauch gemacht und es ist alles ok, ausser dass sie viel Luft im Bauch hat. Milch haben wir mittlerweile auch gewechselt... Dann suche ich von Morgens bis Abends im Internet was sie haben könnte... Affektkrämpfe? Da fallen die Kinder nach dem Krampf in Ohnmacht, das macht meine kleine Maus aber nicht... Epilepsie? Zähnchen??? Sie ist sehr temperamentvoll und vielleicht ist es einfach nur dass sie sauer ist oder ihr etwas nicht passt und dann verkrampft sie sich so. Sie ist jetzt 3,5 Monate und ich kann ja eigentlich nicht klagen, sie schläft nachts durch und schläft auch grösstenteils ohne Probleme Abends ein ) Am Tag ist sie zwar ziemlich quengelig deshalb mache ich mir ja so sorgen dass etwas nicht stimmt. Oder bilde ich mir das alles nur ein? Ich wache morgens schon mit einem Panikgefühl auf. Habe schon fast 20 kg abgenommen... habe keinen Apetit. Sobald es Mittag wird geht es aber besser. Mein Mann sagt unser Kind ist vollkommen normal. Ich übertreibe wahrscheinlich... Ich kann sie auch nicht lange bei der Oma oder so lassen weil ich dann so ein Angstgefühl habe... Ich kann der Oma 100% trauen, das ist gar kein Thema, aber dieses Angstgefühl verfolgt mich überall. Dann gehe ich mal mit ihr shoppen und sehe alle anderen Babys schon brav im Kinderwagen oder Maxi Cosi... und denke wow, die Eltern haben alle keine Probleme... Ohje dann kommt auch noch hinzu dass wir in 2 Wochen in Urlaub fliegen sollen. Ich zweifle ob ich nicht zu Hause bleiben soll. Was wenn sie so schrecklich anfängt zu weinen im Flugzeug, im Hotel, auf dem Strand? Sie kann extrem laut schreien und man kriegt sie dann auch mit nichts beruhigt. Mein Mann meint ich hätte eine Depression und müsste was tun sonst wird es schlimmer, ich meine aber dass ich das selber in den Griff bekommen kann. Ständig die Gedanken dass etwas nicht in Ordnung ist und was es sein könnte... Kennt einer von euch diese Gefühle? Übertreibe ich oder stimmt wirklich etwas nicht mit ihr? Sorry ist relatif lang geworden...

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18. August 2011 um 10:30

Lass dir helfen...
ich weiss wie du dich fühlst,bei mir war es so ähnlich. konnte die ersten drei monate meines babies nicht geniessen.Mir ging es so schlecht dass ich auch kaum gegessen habe,nicht schlafen konnte etc. bin morgens aufgestanden und habe gedacht wie überstehe ich den tag mit meinem baby bis mein mann nach hause kommt...Hatte Angstgefühle und konnte meine Kleine Maus nicht mal so richtig lieben...
Da habe ich mir nach langem hin und her von einer sehr guten Neurologin helfen lassen... Sie hat mir gesagt dass ich eine Depression hätte und das man das gut behandeln könnte. Daraufin gab sie mir das antidepressivum Citalopram mit 20 mg und eine gruppenTherapie mit anderen Müttern die in der gleichen lagen sind.Das ganze ist jetzt 5 wochen her und ich muss sagen dass es mir nach einer woche besser ging...
jetzt kann ich die zeit mit meiner tochter volkommen geniessen,sie knuddeln,lieben und jeder tag ist ein neues geschenk für mich!

Höre auf niemanden,und lass dir helfen.Es ist nix schlimmes zum pschiater zu gehen. so wie der körper kann auch die seele erkranken!!!

Wünsche dir alles gute!
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18. August 2011 um 12:04

Danke
Hallo juchheliakunze, vielen Dank für deinen Beitrag. Das hat, mich so gefreut. Du hast Recht, ich glaube ich brauche professionnelle Hilfe. Manchmal denken ich dass es normal ist wenn ich so Panikattaken kriege... Aber das ist es nicht, ein bisschen Angst ist wohl normal aber nicht ständig und so intensiv. Ja du hast Recht, seit dem Todesfall in der Familie wurde es nur noch schlimmer. Danke dass du dir Zeit genommen hast meinen Beitrag zu lesen und mir Mut zu machen LG

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18. August 2011 um 12:24
In Antwort auf jules_12630269

Lass dir helfen...
ich weiss wie du dich fühlst,bei mir war es so ähnlich. konnte die ersten drei monate meines babies nicht geniessen.Mir ging es so schlecht dass ich auch kaum gegessen habe,nicht schlafen konnte etc. bin morgens aufgestanden und habe gedacht wie überstehe ich den tag mit meinem baby bis mein mann nach hause kommt...Hatte Angstgefühle und konnte meine Kleine Maus nicht mal so richtig lieben...
Da habe ich mir nach langem hin und her von einer sehr guten Neurologin helfen lassen... Sie hat mir gesagt dass ich eine Depression hätte und das man das gut behandeln könnte. Daraufin gab sie mir das antidepressivum Citalopram mit 20 mg und eine gruppenTherapie mit anderen Müttern die in der gleichen lagen sind.Das ganze ist jetzt 5 wochen her und ich muss sagen dass es mir nach einer woche besser ging...
jetzt kann ich die zeit mit meiner tochter volkommen geniessen,sie knuddeln,lieben und jeder tag ist ein neues geschenk für mich!

Höre auf niemanden,und lass dir helfen.Es ist nix schlimmes zum pschiater zu gehen. so wie der körper kann auch die seele erkranken!!!

Wünsche dir alles gute!
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Danke lovelaila2011
Danke für deinen Beitrag. Ich fühle genau so wie du das beschrieben hast. Sobald mein Mann morgens aus dem Haus geht fänkt meine Angst an und ich warte nur noch drauf dass er nach Hause kommt oder zwischendurch anruft. Ich traue mich nirgendwo hin aus Angst sie könnte schreien oder ihr wird etwas Schlimmes passieren und ich kriege es nicht in den Griff. Sie hat im Moment eine sehr quengelige Phase, das macht es natürlich nicht einfacherer. Jedesmal wenn sie einen Ton von sich gibt bleibt mein Herz fast stehen. Ich verstehe das Ganze nicht, sie war doch ein Wunschkind und ich liebe sie doch so sehr... Mein Mann meint auch ich müsste Antidepressivum nehmen vor allem wegen der Vorbelastung zu Depressionen in der Familie. Ich hatte noch nie eine Depression und denke abends immer "jetzt geht es besser, ich kriege das in den Griff, ich bin stark" doch sobald der Morgen kommt... kommt riesen Angst vorm Tag. Danke, es tut gut zu hören dass es dir besser geht. Danke dass du mir Mut gemacht hast.

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