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Forum / Mein Baby

Pflegeeltern für Kinder junger eltern

Letzte Nachricht: 21. August 2009 um 21:28
S
sayuri_11840827
19.06.09 um 13:02

hallo , ich hab mich hier mal ein bisschen reingelesen und wollte fragen ob jemand vielleicht erfahungen mit folgender situation hat :
pflegeeltern für babys mit jungen eltern ( bz noch schüler) die sich um die kinder kümmern bis das die leibliche(n) mutter/eltern selbstständig/reif genug dafür sind sich selbst um ihr kind zu kümmern.
also ganz unterschiedlich zB "nur" ein halbes jahr oder auch 2 jahre oder so ?
und weiß jemand (aus erfahrung oder berichten oder so ) ob die leiblichen jungen eltern ihr kind auch regelmässig sehen dürfen ?

antworten würden mir sehr weiterhelfen
Lg , Fine

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H
hafsa_12323396
20.06.09 um 8:39

) hi
Hallo )

Ich denke schon dass es das gibt. Bei einer Pflegschaft geht es ja in der Regel immer darum, eine vorübergehende Lösung zu finden oder? Ich meine... wer ein Kind in Pflege nimmt muss doch immer damit rechnen, dass es dann wieder zu den leiblichen Eltern kommt, wenn Zuhause die Situation wieder stabiler ist.

Und das mit dem regelmäßig sehen wird denke ich schon erwünscht, wenn man wieder den Grund einer Pflegschaft betrachtet. Es gibt natürlich auch Eltern, die ein Kind in Pflege bei sich aufnehmen und so hoffen, irgendwann dieses Kind zu adoptieren, denn viele Pflegekinder sind ja jahrelang bei einer Familie und da ist es dann eh, als wäre es das leibliche Kind, weil einfach in all der Zeit starke Gefühle füreinander entstehen.

Wo wohnst Du denn Fine? Bist Du selbst in so einer Situation?
Wenn ja... hast Du evtl. auch schon einmal darüber nachgedacht eine Art Tages- oder in diesem Fall dann "Tages- und Nachtmutter" bzw. "Rund-Uhr-Mutti" zu finden? Ich betreue oft das Kind einer Freundin auch nachts, wenn sie Nachtschicht hat. Könnte mir auch jederzeit vorstellen für längere Zeit ein Kind aufzunehmen, um eine Mutter zu entlasten und zu unterstützen.

Liebe Grüße
Angie

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S
sayuri_11840827
20.06.09 um 12:08
In Antwort auf hafsa_12323396

) hi
Hallo )

Ich denke schon dass es das gibt. Bei einer Pflegschaft geht es ja in der Regel immer darum, eine vorübergehende Lösung zu finden oder? Ich meine... wer ein Kind in Pflege nimmt muss doch immer damit rechnen, dass es dann wieder zu den leiblichen Eltern kommt, wenn Zuhause die Situation wieder stabiler ist.

Und das mit dem regelmäßig sehen wird denke ich schon erwünscht, wenn man wieder den Grund einer Pflegschaft betrachtet. Es gibt natürlich auch Eltern, die ein Kind in Pflege bei sich aufnehmen und so hoffen, irgendwann dieses Kind zu adoptieren, denn viele Pflegekinder sind ja jahrelang bei einer Familie und da ist es dann eh, als wäre es das leibliche Kind, weil einfach in all der Zeit starke Gefühle füreinander entstehen.

Wo wohnst Du denn Fine? Bist Du selbst in so einer Situation?
Wenn ja... hast Du evtl. auch schon einmal darüber nachgedacht eine Art Tages- oder in diesem Fall dann "Tages- und Nachtmutter" bzw. "Rund-Uhr-Mutti" zu finden? Ich betreue oft das Kind einer Freundin auch nachts, wenn sie Nachtschicht hat. Könnte mir auch jederzeit vorstellen für längere Zeit ein Kind aufzunehmen, um eine Mutter zu entlasten und zu unterstützen.

Liebe Grüße
Angie

Rund-Uhr-Mutti ?
ich bin nur so zwiegespaltener meinung, weil wie du schon gesagt hast dass die Pflegeeltern "so hoffen, irgendwann dieses Kind zu adoptieren" - ließt man ja auch irgendwie oft hier in den beiträgen.

und was genau macht dann diese "rund-uhr-mutti" , also ist das nicht eg das gleiche wie pflegeeltern ? oder wo liegt da der unterschied ? - läuft das dann ehr ohne jugendamt oder so ab ?

(-: danke auf jeden fall schon mal für deine infos (-:
Fine

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H
hafsa_12323396
21.06.09 um 7:51
In Antwort auf sayuri_11840827

Rund-Uhr-Mutti ?
ich bin nur so zwiegespaltener meinung, weil wie du schon gesagt hast dass die Pflegeeltern "so hoffen, irgendwann dieses Kind zu adoptieren" - ließt man ja auch irgendwie oft hier in den beiträgen.

und was genau macht dann diese "rund-uhr-mutti" , also ist das nicht eg das gleiche wie pflegeeltern ? oder wo liegt da der unterschied ? - läuft das dann ehr ohne jugendamt oder so ab ?

(-: danke auf jeden fall schon mal für deine infos (-:
Fine


Rund-um-die-Uhr-Mutti... naja... Du weisst schon wie ich das meinte.
Genau... eben dass man eine Person hat, die sich um das Zwergi auch für längere Zeit kümmern würde und kein Interesse daran hat es zu adoptieren, sondern der es eben einfach darum geht, zu helfen.
Dann hält sich das Jugendamt raus, aber Du könntest das Kind regelmäßig sehen bzw. auch wieder zu Dir holen oder es eben wieder "abliefern", wenn Du überfordert bist. Das Sorgerecht an die Großeltern abzutragen ist auch eine Variante, stimmt!

Oder... klingt jetzt vielleicht bißl spießig, aber... ein Mutter-Kind-Heim für junge Mütter wäre auch vielleicht eine Lösung, denn da sind viele junge Mütter, denen es genauso geht und es ist Unterstützung da ohne dass das Würmchen von Mami getrennt sein muss.

Übrigens mal was ganz Anderes:
Anfangs... geplant oder ungeplant schwanger... 15 Jahre alt oder 45... in dem Moment wo "frau" erfährt, dass ein Baby kommt, steht die Welt IMMER Kopf. Schau mal... ich bin 27 und habe vor 2 Tagen erfahren, dass ich mein 2. Kind erwarte. Verheiratet, Mutter eines lieben Söhnchens von 1 1/2 Jahren, großes Haus, stabile Situation und wir wollten jetzt unbedingt ein zweites Kind. TROTZDEM... ich bin ganz hibbelig und frage mich, ob das alles so klappt, wie wir uns das erhoffen und ob ich das dann hinkriege mit zwei kleinen Kindern und Haus und Arbeit und den vielen Haustieren etc.
Man wächst aber doch in diese Situation hinein... ich meine... erst mal hat man gut 9 Monate Zeit, um sich auf das Abenteuer vorzubereiten, zweitens nimmt man anfangs dieses kleine Wesen mit nach Hause und wächst so langsam in die Aufgabe Mami zu sein rein und drittens gibt es ja auch noch die Möglichkeit sich von außen Hilfe zu holen, wenn es einem mal zuviel wird.

ALLE haben damals zu mir gesagt: "Mei und wenn Du Heim kommst wird das Kind in den ersten Wochen erst mal alle 2 Stunden schreien und Du kriegst keinen Schlaf." und ich dachte "oh Gott und das mit Kaiserschnittnarbe... wie soll ich das alles nur schaffen!
Aber... er schlief immer 6 Stunden, füttern, wickeln, kuscheln und schlief dann wieder 6 Stunden.
Alles schien viel viel einfacher, als es mir von Anderen geschildert wurde.
Mehrere Mütter bzw. Schwangere auf einem Haufen... sorry... (ist ja hier auch ein Forum und ich bin ja eine von euch)... aber... meistens machen sich die Mädels gegenseitig verrückt!

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S
sayuri_11840827
21.06.09 um 21:47


ja und des kann man dann zurückbekommen wenn man in der lage dazu ist

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E
eughne_12684076
22.06.09 um 12:15

Mit etwas Bauchschmerzen
Hm, das Kind zu Pflegeeltern zu geben, bis die leiblichen Eltern die notwendige Reife haben, hört sich einfach an. Wenn du mal versuchst, dich in die Pflegemutti hinein zu versetzen, merkst du, wieviele Schweirigkeiten damit verbunden sind. Eine Pflegemutti, die rund um die Uhr für das Kind da ist, wird es mit Liebe versorgen, wird sich nicht gegen echte Muttergefühle wehren können und es wrd ihr sehr schwer fallen, das Kind einfach so loszulassen, wenn die Bauchmama meint, es jetzt versorgen zu können. Gerade in den ersten zwei Jahren wird die Bindungsfähigkeit des Kindes entwickelt; ein dauerndes Leben in unsicheren Gefühlsverhältnissen wäre ganz ganz schlimm. Der Ratschlag mit "dann kannst du dein Kind oft sehen und wieder abgeben, wenn du überfordert bist" ist leider meiner Meinung nach verheerend. es geht nicht darum, dass es der Mutter gut geht, sondern dm Kind. Ein dauerndes Hin und Her wäre für das Kind ein sich ständig wiederholendes Chaos von Ablehnung, Zuneigung, Weggeben, Auffangen Ein Kind braucht vor allem Sicherheit, regelmäßige Tagesabläufe und bestädige Liebe. Wie das mit der vorgeschlagenen K0nstallation gehen soll, ist mir ein Rätsel.
Was eventuell geht, wäre die Unterbringung in einer Pflegestelle, die - so weit ich weiß - bis zu vier Kinder auch für kürzere Zeiträume aufnehmen. Alles andere als Ideal, aber ein tragbarer Kompromiss.
Ich kann mir eine Anmerkung dennoch nicht verkeifen: Kann eine junge Frau, die noch zur Schule geht, eigentlich nicht verhüten? Mit dem Partner zusammen oder allein? Klar, es gibt viele Hilfsangebote, aber welche Lebensperspektive bekommen diese Babys geboten?

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sayuri_11840827
22.06.09 um 19:59
In Antwort auf eughne_12684076

Mit etwas Bauchschmerzen
Hm, das Kind zu Pflegeeltern zu geben, bis die leiblichen Eltern die notwendige Reife haben, hört sich einfach an. Wenn du mal versuchst, dich in die Pflegemutti hinein zu versetzen, merkst du, wieviele Schweirigkeiten damit verbunden sind. Eine Pflegemutti, die rund um die Uhr für das Kind da ist, wird es mit Liebe versorgen, wird sich nicht gegen echte Muttergefühle wehren können und es wrd ihr sehr schwer fallen, das Kind einfach so loszulassen, wenn die Bauchmama meint, es jetzt versorgen zu können. Gerade in den ersten zwei Jahren wird die Bindungsfähigkeit des Kindes entwickelt; ein dauerndes Leben in unsicheren Gefühlsverhältnissen wäre ganz ganz schlimm. Der Ratschlag mit "dann kannst du dein Kind oft sehen und wieder abgeben, wenn du überfordert bist" ist leider meiner Meinung nach verheerend. es geht nicht darum, dass es der Mutter gut geht, sondern dm Kind. Ein dauerndes Hin und Her wäre für das Kind ein sich ständig wiederholendes Chaos von Ablehnung, Zuneigung, Weggeben, Auffangen Ein Kind braucht vor allem Sicherheit, regelmäßige Tagesabläufe und bestädige Liebe. Wie das mit der vorgeschlagenen K0nstallation gehen soll, ist mir ein Rätsel.
Was eventuell geht, wäre die Unterbringung in einer Pflegestelle, die - so weit ich weiß - bis zu vier Kinder auch für kürzere Zeiträume aufnehmen. Alles andere als Ideal, aber ein tragbarer Kompromiss.
Ich kann mir eine Anmerkung dennoch nicht verkeifen: Kann eine junge Frau, die noch zur Schule geht, eigentlich nicht verhüten? Mit dem Partner zusammen oder allein? Klar, es gibt viele Hilfsangebote, aber welche Lebensperspektive bekommen diese Babys geboten?

Aw beobachter2 + WAS DANN WENN NICHT abtreiben/adoptieren/pflegeeltern etc
zur nichtverkniffenen anmerkung:
klar kann frau verhüten aber weißt du es gibt zwei arten von frau : die einen müssen sich auf den kopf stellen um schwanger zu werden und die anderen gehören dann zu den fällen die alleine schon durch erbrechen etc die wirkung der pille verlieren und schwubdiwups schwanger sind - verständlich oder ?

hm und verstehen kann ich dass auch alles das des mit den pflegeeltern in der situation nicht so leicht wäre, aber in kleineren städten gibts leider mangelware an kindertagesstätten etc.

klar würde sich auch meine mom um das kind kümmern aber auch sie muss arbeiten und schule abbrechen um für das kind zu sorgen wäre wohl die schlechteste lösung.

aber was gibts sonst für möglichkeiten wenn man das kind behalten möchte , es aber :
-nicht zeitweise an pflegefamilien gewöhnen lassen möchte
-NICHT adoptieren lassen möchte
-nicht abtreiben möchte
-oder eben wegem dem kind schule etc abbrechen , "was dann dem kind laut beobachter2 keine lebensperspektive hat" - wobei ich eg auch ein bisschen widersprechen möchte , denn wofür mach ich das abi + ausbilding od. studium , und brech nicht einfach ab ? eben WEGEN der lebensperspektive

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eughne_12684076
23.06.09 um 7:51
In Antwort auf sayuri_11840827

Aw beobachter2 + WAS DANN WENN NICHT abtreiben/adoptieren/pflegeeltern etc
zur nichtverkniffenen anmerkung:
klar kann frau verhüten aber weißt du es gibt zwei arten von frau : die einen müssen sich auf den kopf stellen um schwanger zu werden und die anderen gehören dann zu den fällen die alleine schon durch erbrechen etc die wirkung der pille verlieren und schwubdiwups schwanger sind - verständlich oder ?

hm und verstehen kann ich dass auch alles das des mit den pflegeeltern in der situation nicht so leicht wäre, aber in kleineren städten gibts leider mangelware an kindertagesstätten etc.

klar würde sich auch meine mom um das kind kümmern aber auch sie muss arbeiten und schule abbrechen um für das kind zu sorgen wäre wohl die schlechteste lösung.

aber was gibts sonst für möglichkeiten wenn man das kind behalten möchte , es aber :
-nicht zeitweise an pflegefamilien gewöhnen lassen möchte
-NICHT adoptieren lassen möchte
-nicht abtreiben möchte
-oder eben wegem dem kind schule etc abbrechen , "was dann dem kind laut beobachter2 keine lebensperspektive hat" - wobei ich eg auch ein bisschen widersprechen möchte , denn wofür mach ich das abi + ausbilding od. studium , und brech nicht einfach ab ? eben WEGEN der lebensperspektive

Lebensperspektive
Klar, meine Anmerkung, die ich mir nicht verkeifen konnte, konnte natürlich nicht unbeantwortet bleiben.
1. Zur Verhütung gibt es auch andere Methoden als die Pille. Der Hinweis auf die Wirkungslosigkeit der Pille nach Erbrechen ist so alt wie die Pille selbst. Ein Blick auf den Beipackzettel dürfte den Hinweis enthalten, dass in diesem Fall zum zusätzlichen "Schutz" weitere Verhütungsmethoden angewandt werde sollen. Ich habe jedenfalls alle verfübaren Methoden erfolgreich praktiziert und hoffe, damit meiner Verantwortung gerecht geworden zu sein.
2. Zur Lebensperspektive: In der Situation einer Frühgebärenden ist diese Frage natürlich nur von nachrangiger Bedeutung. Die akuten Probleme stehen im Vordergrund. Als Pflegevater habe ich manchmal mehr Einblicke in die Lebensrealität als mir lieb ist. Und da spielen die Lebensperspektiven insofern eine Rolle, als es die Kleinkinder sind, die in den ersten Lebensjahren nicht nur unter den Verhältissen leiden, sondern massiv in der prägenden Phase ihrer Persönlichkeitsentwicklung geschädigt werden können. Gemeint war also die Lebensperspektive der Kinder, nicht der Mütter.
3. Und dann gibt es da auch noch einen Erzeuger, der Vater wird.

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sayuri_11840827
23.06.09 um 17:21
In Antwort auf eughne_12684076

Lebensperspektive
Klar, meine Anmerkung, die ich mir nicht verkeifen konnte, konnte natürlich nicht unbeantwortet bleiben.
1. Zur Verhütung gibt es auch andere Methoden als die Pille. Der Hinweis auf die Wirkungslosigkeit der Pille nach Erbrechen ist so alt wie die Pille selbst. Ein Blick auf den Beipackzettel dürfte den Hinweis enthalten, dass in diesem Fall zum zusätzlichen "Schutz" weitere Verhütungsmethoden angewandt werde sollen. Ich habe jedenfalls alle verfübaren Methoden erfolgreich praktiziert und hoffe, damit meiner Verantwortung gerecht geworden zu sein.
2. Zur Lebensperspektive: In der Situation einer Frühgebärenden ist diese Frage natürlich nur von nachrangiger Bedeutung. Die akuten Probleme stehen im Vordergrund. Als Pflegevater habe ich manchmal mehr Einblicke in die Lebensrealität als mir lieb ist. Und da spielen die Lebensperspektiven insofern eine Rolle, als es die Kleinkinder sind, die in den ersten Lebensjahren nicht nur unter den Verhältissen leiden, sondern massiv in der prägenden Phase ihrer Persönlichkeitsentwicklung geschädigt werden können. Gemeint war also die Lebensperspektive der Kinder, nicht der Mütter.
3. Und dann gibt es da auch noch einen Erzeuger, der Vater wird.

Vorurteil
Klar aber die lebensperspektive des kindes ist ja eben auch abhängig von der der eltern.

Aber gemeint ist ja wohl sicher nicht dass junge Mütter schlechtere Verhältnisse bieten und ihr Kind nicht genauso fördern können wie reifere Mütter ?

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eughne_12684076
24.06.09 um 7:52
In Antwort auf sayuri_11840827

Vorurteil
Klar aber die lebensperspektive des kindes ist ja eben auch abhängig von der der eltern.

Aber gemeint ist ja wohl sicher nicht dass junge Mütter schlechtere Verhältnisse bieten und ihr Kind nicht genauso fördern können wie reifere Mütter ?

Junge Mütter und Lebensperspektive
Tja, ich fürchte, es gelingt mir nicht, mich wirklich veständlich zu machen. Lass es mich so sagen: es geht nicht darum, was junge Mütter besser oder schlechter machen. Es geht auch nicht darum, dass junge Mütter weniger Liebe gebe würden. Ei nict unerheblicher Unterschied besteht aber darin, dass eine 17-jährige etwas andere Inreressen hat, als rund um die Uhr für Kind da zu sein. Das Kind bestimmt den Alltag. Nicht der Tagesablauf der Mutter ds des Kindes. Meine Idealvorstellung wäre auch nicht, das Kind immer wieder bei "Mom" abgegeben zu wissen. In den ersten zwei Jahren geht das für mich überhaupt nicht. Und das kolliiert nun mal ein klein wenig mit Schule, Aubildung, Studium, Freizeit mit Freunden. Ach ja: Wie finanziert sich die junge Mutter in dieser Zeit?

Wenn das KInd in eine Pflegefamilie geht, gibt es sogenannte Umgänge. Das kann dann alle zwei Wochen oder so sein. Für eine Stunde. Das hört sich wenig an, gibt der junge Mutter Zeit, ihr Leben regeln. Es gibt Pflegeeltern, die lassen sich auf eine so begrenzte Zeit ein. Für mich wäre das nichts gewese.

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H
hafsa_12323396
25.06.09 um 6:46
In Antwort auf eughne_12684076

Mit etwas Bauchschmerzen
Hm, das Kind zu Pflegeeltern zu geben, bis die leiblichen Eltern die notwendige Reife haben, hört sich einfach an. Wenn du mal versuchst, dich in die Pflegemutti hinein zu versetzen, merkst du, wieviele Schweirigkeiten damit verbunden sind. Eine Pflegemutti, die rund um die Uhr für das Kind da ist, wird es mit Liebe versorgen, wird sich nicht gegen echte Muttergefühle wehren können und es wrd ihr sehr schwer fallen, das Kind einfach so loszulassen, wenn die Bauchmama meint, es jetzt versorgen zu können. Gerade in den ersten zwei Jahren wird die Bindungsfähigkeit des Kindes entwickelt; ein dauerndes Leben in unsicheren Gefühlsverhältnissen wäre ganz ganz schlimm. Der Ratschlag mit "dann kannst du dein Kind oft sehen und wieder abgeben, wenn du überfordert bist" ist leider meiner Meinung nach verheerend. es geht nicht darum, dass es der Mutter gut geht, sondern dm Kind. Ein dauerndes Hin und Her wäre für das Kind ein sich ständig wiederholendes Chaos von Ablehnung, Zuneigung, Weggeben, Auffangen Ein Kind braucht vor allem Sicherheit, regelmäßige Tagesabläufe und bestädige Liebe. Wie das mit der vorgeschlagenen K0nstallation gehen soll, ist mir ein Rätsel.
Was eventuell geht, wäre die Unterbringung in einer Pflegestelle, die - so weit ich weiß - bis zu vier Kinder auch für kürzere Zeiträume aufnehmen. Alles andere als Ideal, aber ein tragbarer Kompromiss.
Ich kann mir eine Anmerkung dennoch nicht verkeifen: Kann eine junge Frau, die noch zur Schule geht, eigentlich nicht verhüten? Mit dem Partner zusammen oder allein? Klar, es gibt viele Hilfsangebote, aber welche Lebensperspektive bekommen diese Babys geboten?

...wieder "abgeben" wenn du überfordert bist...
Also ich wollte nur nochmals anmerken, dass es ja auch die Möglichkeit gibt, das Kind zu besuchen und es nicht gleich jedes zweite Wochenende wieder in eine andere Stadt ins Zuhause der Mutter zu "schleifen" und dann wieder zurück usw.
Ich habe mich evtl. etwas falsch ausgedrückt. Ich bin selbst Mutter... 27 Jahre alt... mein Kleiner ist 1 1/2.
Das Kind von dem ich sprach ist regelmäßig auch nachts bei uns und dann auch mal wieder Zuhause, hat aber damit keine Probleme, weil wir alles tun, um ihm das Gefühl zu geben, dass alles gut ist!
Das ist ja aber auch eine andere Situation, denn seine Mama wohnt um die Ecke und er kennt die Umgebung sowie unser Zuhause schon von Baby an, jetzt wo er vier ist fühlt er sich bei uns wie Zuhause.
Ich stimme zu... ein Hin und Her ist wenig ratsam, aber ich meine... es gibt ja auch Leute, die das Baby mit samt Mutter aufnehmen ) dann könnte die jungen Mutter stundenweise etwas Ruhe finden, um zu sich zu kommen und das Kleine ist liebevoll betreut und trotzdem nicht entfernt von der Mutter.
Darum ja eben die Idee mit einem Mutter-Kind-Haus bzw. der Idee das Kind bei den Pflegeeltern im vertrauten Umfeld zu wissen, jedoch der Mutter aber die Möglichkeit zu geben, es jederzeit zu besuchen!
Klar... dass das auch immer wieder eine Trennung für das Kind bedeutet, wenn die Mutter gehen muss ist logisch... aber wie gesagt... es geht ja hier jetzt nicht darum zu verurteilen, sondern für das Kleine und auch die Mami das Bestmögliche aus der Situation zu machen!

Und nur so ganz am Rande... ich habe 10 Jahre lang mit Pille verhütet und dann, der Gesundheit wegen abgesetzt... auch weil ich bald schwanger werden wollte und den Körper sozusagen versucht habe von den Hormonen "zu reinigen" und mich besser zu ernähren usw., bevor ich schwanger werde.
Haben dann mit Kondomen verhütet. Ich wurde schwanger, obwohl weder was gerissen ist noch wir uns der Konsequenten eines, sagen wir mal "zu wilden Vorspiels" nicht bewusst gewesen wären.
Mit 25 und 22 (mein Mann) wurden wir Eltern, sind wir heute nach wie vor glücklich verheiratet und erwarten das zweite Baby. In meinem Umkreis sind Mütter trotz Pille, Kondom und selbst Spirale.
Kein Verhütungsmittel ist 1000%ig sicher, auch wenn ich zustimme, dass viele Leute es mit der Verhütung leider nicht so genau nehmen. Wie gesagt... jetzt geht es aber doch darum einen Weg zu finden, der für alle Beteiligten trag- und umsetzbar ist oder?

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E
eughne_12684076
25.06.09 um 7:47
In Antwort auf hafsa_12323396

...wieder "abgeben" wenn du überfordert bist...
Also ich wollte nur nochmals anmerken, dass es ja auch die Möglichkeit gibt, das Kind zu besuchen und es nicht gleich jedes zweite Wochenende wieder in eine andere Stadt ins Zuhause der Mutter zu "schleifen" und dann wieder zurück usw.
Ich habe mich evtl. etwas falsch ausgedrückt. Ich bin selbst Mutter... 27 Jahre alt... mein Kleiner ist 1 1/2.
Das Kind von dem ich sprach ist regelmäßig auch nachts bei uns und dann auch mal wieder Zuhause, hat aber damit keine Probleme, weil wir alles tun, um ihm das Gefühl zu geben, dass alles gut ist!
Das ist ja aber auch eine andere Situation, denn seine Mama wohnt um die Ecke und er kennt die Umgebung sowie unser Zuhause schon von Baby an, jetzt wo er vier ist fühlt er sich bei uns wie Zuhause.
Ich stimme zu... ein Hin und Her ist wenig ratsam, aber ich meine... es gibt ja auch Leute, die das Baby mit samt Mutter aufnehmen ) dann könnte die jungen Mutter stundenweise etwas Ruhe finden, um zu sich zu kommen und das Kleine ist liebevoll betreut und trotzdem nicht entfernt von der Mutter.
Darum ja eben die Idee mit einem Mutter-Kind-Haus bzw. der Idee das Kind bei den Pflegeeltern im vertrauten Umfeld zu wissen, jedoch der Mutter aber die Möglichkeit zu geben, es jederzeit zu besuchen!
Klar... dass das auch immer wieder eine Trennung für das Kind bedeutet, wenn die Mutter gehen muss ist logisch... aber wie gesagt... es geht ja hier jetzt nicht darum zu verurteilen, sondern für das Kleine und auch die Mami das Bestmögliche aus der Situation zu machen!

Und nur so ganz am Rande... ich habe 10 Jahre lang mit Pille verhütet und dann, der Gesundheit wegen abgesetzt... auch weil ich bald schwanger werden wollte und den Körper sozusagen versucht habe von den Hormonen "zu reinigen" und mich besser zu ernähren usw., bevor ich schwanger werde.
Haben dann mit Kondomen verhütet. Ich wurde schwanger, obwohl weder was gerissen ist noch wir uns der Konsequenten eines, sagen wir mal "zu wilden Vorspiels" nicht bewusst gewesen wären.
Mit 25 und 22 (mein Mann) wurden wir Eltern, sind wir heute nach wie vor glücklich verheiratet und erwarten das zweite Baby. In meinem Umkreis sind Mütter trotz Pille, Kondom und selbst Spirale.
Kein Verhütungsmittel ist 1000%ig sicher, auch wenn ich zustimme, dass viele Leute es mit der Verhütung leider nicht so genau nehmen. Wie gesagt... jetzt geht es aber doch darum einen Weg zu finden, der für alle Beteiligten trag- und umsetzbar ist oder?

... wieder zu sich kommen?
Hallo, geht's noch? Was Sie da aufmalen, ist die Idee einer Mutterschaft nach Tagesform. Wahnsinn, auf so was muss man erst kommen. Überspitzt ausgedrückt: Wenn's gut läuft mit dem Kind, kümmere ich mich drum. Wenn ich mich überfordert fühle oder mal grad was anderes vorhabe, suche ich mir jemanden, der sich drum kümmert? Am besten hole ich es bei den Pflegeltern ab, wenn es gerade eine tolle Phase hat. Jederzeit, nach Lust und Laune? Sie setze der jungen Frau gerade ziemliche Flausen in den Kopf.
Zum Verhütungsthema: Es gibt nun mal Frauen, die extrem schnell schwanger werden. In dreißig Jahren Verhütungspraxis habe ich immer auf eine Kombination von Methoden gesetzt. Was auch funktioniert hat. Der Aufwand hält sich in Grenzen, da sich die Tage um den Eisprung herum ziemlich genau eingrenzen lassen. Dass es so etwas gibt, weiß auch eine Siebzehjährige.
Eine andere Frage - das passt jetzt wirlich nicht mehr in diese Diskussion - ist, warum sich junge Frauen immer noch mit diesen Hormonen vollstopfen. Verhütung klappt nur, wenn beide Partner diese aktiv betreiben und dies auch wollen.

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A
alale_12145036
21.08.09 um 21:28

Hi ich bin junge 2 fache mutter
Hey .. falls du in den gedanken kommst dein kind zu pflegeelter zu geben rate ich dir eine sache denk erstmal gut darüber nach .. ich habe vor 3 wochen meine 2. tochter bekommen und gab sie zu meinen eltern weil ich nicht klar kam und übervordert war und keine mutter-tochterbeziehung aufbauen konnte nun vermisse ich sie und liebe sie wirklichwie meine große ..aber man kann ein kind nicht hin und her reichen weil sich das kind dann fühlt wie in der luft zerrisen .. ein kind gewöhnt sich nach ner gewissen zeit an die menschen wo es lebt und es kann auch gut sein das das kind nich mehr zur mama zurück will .. desswegen hab ich mich auch entschieden das meine kleine bei meinen eltern bleibt und die nun die pflegschaft für sie beantragen .. weil es meinem kind wirklich dort besser geht.. also muss dir bewusst sein das wenn du dein kind wirklich zur pflegschaft freigibst das du es wahrscheinlich nie wieder bekommst oder erst wenn dein kind 14 jahre ist und sich selbst entscheiden kann wo es hin will wenn es dann noch zur dir will weil es denkt das du es abgestoßen hast .. also ich rate dir beiss die zähne zusammen und kämpfe das du es mit deinem kind schafst denn eine weggabe von einem kind ist kein kinderspiel wie ich es gerade selbst erfahren musste das wird dich dein leben lang verfolgen .. mit lieben grüßen die jessi

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