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Pflegschaft für mein baby

23. März 2009 um 16:55

Hallo, ich bin 26 und werde bald Mutter eines kleinen Mädchens. Seitdem ich von der Schwangerschaft weiß hab ich jedoch so gut wie keine mütterlichen gefühle für dieses Kind und die Entscheidung es auf die Welt zu bringen war eigentlich davon geleitet, daß ich ihm das leben ermöglichen wollte und es nicht abtreiben konnte (auch wenn das zeitlich kein Problem gewesen wäre).
ich habe zudem, kurz bevor ich von der Schwangherschaft erfuhr, eine für mich sehr wichtige Ausbildung begonnen (schon Studium und 1. Ausbildung abgebrochen) und mache zwar jetzt eine Pause, möchte sie aber unbedingt beenden. mein Freund, der der vater ist und auch gerne Vater für das Baby sein möchte ist in der selben Situation wie ich, Ausbildung angefangen...
ich fühle mich ganz einfach überfordert mit dem gedanken der Mutterschaft, ich bin selber nicht sehr stabil und gefühlsmäßig dauernd am Schwanken.Außerdem möchte ich diese Ausbildung, die für mein Leben erstmal sehr wichtig ist, zueende bringen.
Mein freund würde, aber nur mir zusammen, daß Kind aufziehen.
Um jetzt eine Lösung zu finden, wollen wir es in eine Pflegefamilie geben, solange, bis mein Freund und auch ich uns in der Lage fühlen, für das Kind zu sorgen.Solange ich diese Gefühle nicht habe, kann ich es auch nicht versorgen, daß spüre ich.

Wer hat ähnliches schon mal erlebt, kann mir etwas Unterstützung geben oder hat Ratschläge für mich, wie ich mich jetzt verhalten kann?Bin schon im 6. Monat, das Baby soll Anfang Juni kommen...
ich gehe morgen zum ersten mal zum Jugendamt. Bin trotzdem für Eure Hilfe dankbar:=)

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23. März 2009 um 18:28

....
Ich würde es nicht weggeben...denn wenn man sein kind erstmals weggegeben hat bekommt man es sehr schwer wieder....
Ich würde dir eine Familienpflegerin raten...die unterstützt dich jede zeit....
oder mal das Jugendamt fragen was es denn da noch für möglichekeiten gäbe...Ausbildung und kind unter einem Hund zu packen...
Ich weiß du wirst es sehr bereuen wenn deine Tochter oder Sohn...dein Fleisch und blut weg ist....
tue es nicht....!!!

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25. März 2009 um 15:55
In Antwort auf pippa_12454063

....
Ich würde es nicht weggeben...denn wenn man sein kind erstmals weggegeben hat bekommt man es sehr schwer wieder....
Ich würde dir eine Familienpflegerin raten...die unterstützt dich jede zeit....
oder mal das Jugendamt fragen was es denn da noch für möglichekeiten gäbe...Ausbildung und kind unter einem Hund zu packen...
Ich weiß du wirst es sehr bereuen wenn deine Tochter oder Sohn...dein Fleisch und blut weg ist....
tue es nicht....!!!

Unsicher
Ich war jetzt beim Jugendamt und zufällig bekam ich gleich ein Gespräch mit einer psychotherpeutin. ich werde die beratung bei ihr weitermachen.

Eine Möglichkeit, die ich jetzt in Erwägung ziehe, ist mit dem baby nach der Geburt in ein Mutter-Kind-haus zu gehen. Und dann abzuwarten, wie sich meine Beziehung zu ihm entwickelt. Im Moment fühl ich mich einfach überfordert mit der Situation

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26. März 2009 um 16:51
In Antwort auf flann_12748323

Unsicher
Ich war jetzt beim Jugendamt und zufällig bekam ich gleich ein Gespräch mit einer psychotherpeutin. ich werde die beratung bei ihr weitermachen.

Eine Möglichkeit, die ich jetzt in Erwägung ziehe, ist mit dem baby nach der Geburt in ein Mutter-Kind-haus zu gehen. Und dann abzuwarten, wie sich meine Beziehung zu ihm entwickelt. Im Moment fühl ich mich einfach überfordert mit der Situation

Viel kraft..
hallo francy,
ich finde deine entscheidung mutig und super.
ich hatte die muttergefühle erst im 7. monat bekommen, war in der zeit auch mitten in der ausbildung. fühlte mich jedoch auch überfordert allein mit baby und ausbildung, und hatte angst.
habe mich auch ans jugendamt gewand und hatte für das letzte halbe jahr der ausbildung in einer mutter- kind einrichtung gelebt. es war eine schöne zeit, und bin dem jugendamt und auch der einrichtung für vieles dankbar, dort hatte ich echt viel kraft und energie getankt, seit etwa einem jahr wohne ich mit pübbi alleine, bin teilzeit beschäftigt und fange im sommer an, mein abitur nachzuholen. =)
vielleicht, gibt dir das einwenig mut, dass du nicht alleine mit dem problem da stehst und ich denke, wenn man bedenken hat und sich sorgen macht ist es absout vernünftig und richtig sich hilfe zu holen=)
alles gute und viel kraft wünsche ich euch!

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27. März 2009 um 13:17
In Antwort auf haruko_12656388

Viel kraft..
hallo francy,
ich finde deine entscheidung mutig und super.
ich hatte die muttergefühle erst im 7. monat bekommen, war in der zeit auch mitten in der ausbildung. fühlte mich jedoch auch überfordert allein mit baby und ausbildung, und hatte angst.
habe mich auch ans jugendamt gewand und hatte für das letzte halbe jahr der ausbildung in einer mutter- kind einrichtung gelebt. es war eine schöne zeit, und bin dem jugendamt und auch der einrichtung für vieles dankbar, dort hatte ich echt viel kraft und energie getankt, seit etwa einem jahr wohne ich mit pübbi alleine, bin teilzeit beschäftigt und fange im sommer an, mein abitur nachzuholen. =)
vielleicht, gibt dir das einwenig mut, dass du nicht alleine mit dem problem da stehst und ich denke, wenn man bedenken hat und sich sorgen macht ist es absout vernünftig und richtig sich hilfe zu holen=)
alles gute und viel kraft wünsche ich euch!

Danke
hallo, ich war überrascht und habe mich über die mutmachenden Antworten gefreut. Das hat mir gezeigt, das ich nicht die erste und einzige bin, die solche gefühle durchstehen muß.

ich bin mir jetzt schon sicherer, daß ich das mit der Mutter-Kind-Einrichtung machen möchte. mein Freund könnte uns da sicherlich jeden tag besuchen ...ich habe auch so ein großes verantwortungsgefühl, ich möchte ihr das nicht antun, daß sie zu irgendeiner fremden Pflegemutter oder tagesmutter kommt und sie braucht ja bestimmt ganz am Anfang meine Milch und die Stimmen von mir und meinem Freund, die sie bestimmt wiedererkennt.
Selbst wenn ich nach Monaten immer noch nicht dieses gefühl aufgebaut habe, gibt es dann Wege, daß sie immer noch zu liebenden Eltern kommen kann. ich versuche, nicht mehr in die Richtung zu denken,was in ein paar Monaten ist, denn wozu "ungelegte Eier ausbrüten"?

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13. April 2009 um 14:32

Biete Hilfe an!!!
Ich finde diese Idee nicht schlecht, das Kind gemeinsam mit einer Pflegefamilie aufziehen zu wollen. Allerdings sollte man immer bedenken, dass dabei Bindungen aufgebaut werden. Es müsste also sehr viel Zuneigung von den eigenen Eltern kommen, wenn sie nach langer Zeit ihr Kind dann selbst erziehen wollen. Sind selbst Eltern einer Tochter und Pflegeeltern eines Sohnes und haben auch schon Bereitschaftspflege für Neugeborene gemacht. Alles sind und waren tolle Erfahrungen und bereicherungen des Familienlebens. Wir würden auch euch jederzeit gern helfen.

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21. August 2009 um 21:35

Ich bin in der fast selben situatuon
nur das ich mein kind geliebt habe bis es auf der welt war .. danach fingen die gefühlsprobleme an ich konnte sie nich mehr lieben und gab sie deshalb zu meinen eltern sie beantragen in 1 woche die pflegschaft weil ich denke das es eben besser für alle ist . aber ich weiss auch das so ein schritt für die ewigkeit sein kann weil man ein kind nich hin und her reichen kann wie man möchte .. ein kind gewöhnt sich an menschen wo es lebt und die menschen gewöhnen sich an das kind .. es wäre wirklich falsch gedacht wenn du in diesem fall später ankommst und das kind einfach rausreisst desswegen rate ich dir entscheide dich für die zukunft und nicht nur für diesen moment denn ein kind ist kein spielzeug es spührt vom ersten tag an wo es geborgenist und wo nicht also überdenke dir wirklich diesen schritt

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5. November 2009 um 15:20

Um Gottes Willen


Das ist doch furchtbar-stell dich dieser Herausforderung-du wirst früher o später alles bereuen!!
Und am Ende leidet immer das Kind und hat den größten Knax!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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27. November 2009 um 16:08

Kasia
HAllo
ein Kind in die Pflege abzugeben ist nicht so schwer Du solltest aber wenn Du die Möglichkeit hast sich die Pflegeeltern auszusuchen mit den Du sich auch gut verstehst, wir sind geprüfte Pflegeeltern und würden gerne auch eine Kind aufnehmen, aber man muss 2 Jahre Prüfung und Seminare zuerst absolvieren bevor man eine Bescheinigung bekommt das man für so was geeignet ist, darauf solltest Du achten nicht das dein Kind in eine Familie kommt die nur wegen dem Geld Kinder aufnehmen. Wenn Du Hilfe brauchst bitte melde Dich

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3. Dezember 2009 um 12:17

Aber...
interessiert es dich dann nicht irgendwann... was aus deiner kleinen Tochter geworden ist? Wie es ihr geht, wie sie aussieht?
Ich selbst war Pflegekind, da meine Mutter mich mit 15 bekommen hat! Gut, mich hat für kurze Zeit interessiert wer sie ist und wie sie aussieht. Danach war es mir aber egal und ich war froh solch tolle Eltern zu haben (meine Pflegeeltern). Zu meiner leiblichen Mutter habe ich zwar hin und wieder kontakt, dennoch sehe ich sie niemals als meine Mutter oder sonstiges an. Denn sie hat mich ohne gewissenbisse einfach hergegeben!
Und zum Punkt Muttergefühle. Auch wenn du jetzt noch keine hast, aber spätestens wenn du nach der Geburt, die kleine in deinen armen hältst und dir denkst, das ist mein fleisch und blut, das ist meine kleine maus, wirst du sie nicht mehr hergeben wollen. Pflegefamilien sind schnell gefunden. Ich würde mit der entgültigen Entscheidung bis zur Geburt warten.

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14. Januar 2010 um 12:32

Hoi
wo bisch du gennau? und wie gehts dich? ich bin eine verheiratet frau und wohne in der schweiz aber ich bin Brasilianerin und ich habe kinder wünsch.wileich kann ich dich helfen.

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30. Juli 2013 um 21:10

Baby`s
sollte man eine Zukunft schenken können.
Könnte dabei helfen.

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