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Plaudern: Immer wieder... Kinder und der liebe Leistungsdruck

20. August 2017 um 15:56

Wieder mal so ein Klassiker Thema...
Wer mag kann mitplaudern zum Thema: was Kinder alles wie früh können müssen.

SchwiMu war wieder mal da, Thema Babyschwimmen:
Haltet euch fest - ich will so einen Kurs nie und nimmer besuchen. Damit bin ich gefühlt die einzige Mutter im Umkreis, die sich das entgehen lässt. Imo sind die Kurse nur Gelegenheit, dass die Babies viel ekliges Schwimmbadwasser trinken. Und ich persönlich habe es nicht so mit Schwimmbädern (4 Jahre Schulschwimmen haben mich geprägt :girl.

Tja, da ließ die Diskussion nicht lange auf sich warten, dass es ja sooo wichtig wäre, da so viele Kinder ertrinken. Mein Einwand, dass Schwimmen lernen vor frühestens 5 nichts bringt und man sich auch dann weitere Jahre lang(!) einfach nicht darauf verlassen kann (es ertrinken oft Kinder, die schon älter sind und lange schwimmen können!), überzeugte nicht.

Ja, furchtbar, mein Bald-4-Jähriger kann nicht "schwimmen" (wie man paddeln auf ein paar Meter wie ein ertrinkender Hund in seinem Alter wohl nennt :girl *beicht* und ich bin froh, dass er noch Angst (im Sinne von gesundem Respekt) vor dem Wasser hat.
Und außerdem lasse ich ihn in der Nähe von Wasser nicht unbeaufsichtigt. Er geht am Badesee auch nicht weiter als kniehoch und das ist gut so

Mein Plan: Diesen Winter vermehrt in's Bad (ja, da muss ich durch und sitze währendessen im Baby-Pipibecken), damit er sich besser an's Wasser gewöhnt (falls es nicht ganz klappt, muss ich noch einen Wassergewähnungskurs zahlen ... ) und nächsten Frühjahr Schwimmkurs - nur falls er motorisch so weit ist. Denn momentan ist er es defintiv noch nicht (kann noch keinen Hampelmann z.B.).


Ich weiß die Meinungen gehen bei dem Thema auseinander (ich spreche auch niemanden ab, dass sein Kind mit 2 schon schwimmt, wie ein Fischlein im Wasser - ich halte mich plump an die Empfehlungen der Schwimmvereine), aber ich finde das so perfekt für mich. Ich selbst habe auch im Vorschulalter Schwimmen gelernt und gut war's so.


Thema könnte man jetzt endlos erweitern, denn mein Sohn kann noch nicht Fahrrad fahren, Ski fahren,... Lesen und Rechnen im übrigen auch noch nicht. Achja, und er spielt auch noch kein Instrument *panik*
Wir sind einfach zu wenig engagierte Eltern.

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20. August 2017 um 16:57

ich finde auch nicht, dass jeder kurs oder förderung leistungsdruck sein muss. allerdings alles mit augenmaß - so sehe ich das.

ich persönlich finde, dass wir viel mit den kindern unternehmen. aber alles und am besten sofort muss auch nicht sein.

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20. August 2017 um 17:04

instrument finde ich schon wichtig.
da möchte ich aber mal schauen, was ihm gefällt und was auch passt... ich hoffe, ich finde einen kurs, wo er möglichst viele verschiedene instrumente einfach mal ausprobieren/kennenlernen kann.

allerdings, wenn wir dann anfangen, dann muss man da auch den richtigen zugang finden. zum üben motivieren muss man dann ja schon, sonst bringt es auch nichts. also so ein bisschen druck muss manchmal wohl sein, aber nicht zuviel - kunst

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20. August 2017 um 17:12

Zugegeben mach ich auch viele Kurse mit Kind aber einfach aus Spaß an der Freude. Ich glaube nicht, dass der Babyschwimmkurs viel gebracht hat
Heutzutage muss aber alles immer soooo entwicklungsfördernd sein... Menschen 

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20. August 2017 um 17:20
In Antwort auf ytho

Zugegeben mach ich auch viele Kurse mit Kind aber einfach aus Spaß an der Freude. Ich glaube nicht, dass der Babyschwimmkurs viel gebracht hat
Heutzutage muss aber alles immer soooo entwicklungsfördernd sein... Menschen 

ich finde es ja ok, wenn jemand da gern hin geht.

Mir geht's ja darum, dass es einfach nicht mein Ding ist. Manche - siehe meine schwimu - überschätzen solche kurse einfach maßlos in meinen Augen.

Ich gehe z.B. in eine Art PeKip Gruppe. Wie man hier sieht auch nicht jederfraus Sache. Aber das gefällt mir wiederum, weil das Baby dort so toll mit anderen Sachen als zu Hause spielen kann.

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20. August 2017 um 17:21

achso, wie erwähnt meint die SM ernsthaft, dass  Babyschwimmen mit Schwimmenlernen zu tun hat

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20. August 2017 um 17:27
In Antwort auf abzweigung

achso, wie erwähnt meint die SM ernsthaft, dass  Babyschwimmen mit Schwimmenlernen zu tun hat

Ja klar. Seepferdchen mit 6 Monaten 

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20. August 2017 um 17:34
In Antwort auf abzweigung

Wieder mal so ein Klassiker Thema...
Wer mag kann mitplaudern zum Thema: was Kinder alles wie früh können müssen.

SchwiMu war wieder mal da, Thema Babyschwimmen:
Haltet euch fest - ich will so einen Kurs nie und nimmer besuchen. Damit bin ich gefühlt die einzige Mutter im Umkreis, die sich das entgehen lässt. Imo sind die Kurse nur Gelegenheit, dass die Babies viel ekliges Schwimmbadwasser trinken. Und ich persönlich habe es nicht so mit Schwimmbädern (4 Jahre Schulschwimmen haben mich geprägt :girl.

Tja, da ließ die Diskussion nicht lange auf sich warten, dass es ja sooo wichtig wäre, da so viele Kinder ertrinken. Mein Einwand, dass Schwimmen lernen vor frühestens 5 nichts bringt und man sich auch dann weitere Jahre lang(!) einfach nicht darauf verlassen kann (es ertrinken oft Kinder, die schon älter sind und lange schwimmen können!), überzeugte nicht.

Ja, furchtbar, mein Bald-4-Jähriger kann nicht "schwimmen" (wie man paddeln auf ein paar Meter wie ein ertrinkender Hund in seinem Alter wohl nennt :girl *beicht* und ich bin froh, dass er noch Angst (im Sinne von gesundem Respekt) vor dem Wasser hat.
Und außerdem lasse ich ihn in der Nähe von Wasser nicht unbeaufsichtigt. Er geht am Badesee auch nicht weiter als kniehoch und das ist gut so

Mein Plan: Diesen Winter vermehrt in's Bad (ja, da muss ich durch  und sitze währendessen im Baby-Pipibecken), damit er sich besser an's Wasser gewöhnt (falls es nicht ganz klappt, muss ich noch einen Wassergewähnungskurs zahlen ... ) und nächsten Frühjahr Schwimmkurs - nur falls er motorisch so weit ist. Denn momentan ist er es defintiv noch nicht (kann noch keinen Hampelmann z.B.).


Ich weiß die Meinungen gehen bei dem Thema auseinander (ich spreche auch niemanden ab, dass sein Kind mit 2 schon schwimmt, wie ein Fischlein im Wasser - ich halte mich plump an die Empfehlungen der Schwimmvereine), aber ich finde das so perfekt für mich. Ich selbst habe auch im Vorschulalter Schwimmen gelernt und gut war's so.


Thema könnte man jetzt endlos erweitern, denn mein Sohn kann noch nicht Fahrrad fahren, Ski fahren,... Lesen und Rechnen im übrigen auch noch nicht. Achja, und er spielt auch noch kein Instrument *panik* 
Wir sind einfach zu wenig engagierte Eltern.

Nur "der Sache wegen" etwas zu erlernen finde ich unsinnig. Aber gerade die Fähigkeiten, die du hier ansprichst, sind in unserer Familie von großer Bedeutung:

Rad fahren ist für uns wichtige Fortbewegung, je früher das selbst geht, desto besser.
Zudem sind wir Winter- und Wassersportler, also gilt der frühe Start auch fürs Schwimmen und Skifahren oder Boarden.

Mir wurde Sport und Bewegung als wichtiger Bestandteil des Lebens vermittelt und das ist immer so geblieben und das gebe ich so weiter. Ich habe auch Bekannte mit eigenen Pferden, deren Töchter verdammt früh dabei waren. Andere Bekannte sind Musiker, da spielen die zwei Kids im Vorschulalter Gitarre, Klavier und Saxophon. Beide. So, dass es gut klingt. Die konnten auch gefühlt Noten lesen, bevor sie sprachen.

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20. August 2017 um 18:21

Ich finde das ist alles etwas, woran das Kind in erster Linie einfach Spaß haben sollte. Schwimmen sollte bei Interesse und mit Spaß erlernt werden und nicht weil Mutti sagt: "So, du bist jetzt 3 Jahre alt, jetzt musst du das aber mal lernen!" (Was ein Babyschwimmkurs mit Schwimmen lernen zu tun hat verstehe ich eh nicht...).

Jedes Kind zeigt doch irgendwann von allein Interesse für bspw. Rad fahren, schwimmen, eine oder mehrere Sportarten, Musikinstrumente usw. Oder liege ich da falsch? Ich weiß nicht.... aber alle Kinder hier im Umkreis, die nicht gezwungen wurden Kurs XY zu belegen sagten irgendwann von allein: "Ich will jetzt schwimmen lernen!" Oder eben anderes.

Vorschläge kann man aber als Mutter/Vater natürlich auch machen. Mutter-Kind-Turnen usw. Auf alles kommen die Kinder ja nicht von allein. Und wenn es ihnen dann Spaß macht, ist es ja super. Aber dieser Leistungswahn (etwas tun und erreichen, weil... ja warum eigentlich?) ist furchtbar.

Übrigens macht mein Sohn gerade (auf eigenen Wunsch) von der Schule aus ein sogenanntes "Musikk.arussell" mit. Das geht über ein Jahr lang und es werden währenddessen 6 verschiedene Musikinstrumente vorgestellt und "erlernt". Die Kinder dürfen das jeweilige Instrument mit nach Hause nehmen, lernen eben die ersten Dinge usw. Am Ende gibt es ein Abschlußgespräch... Also was meint der Lehrer (alles Musikpädagogen) passt zum Kind, wo sind Fähigkeiten... (Mal gucken, ob das dann mit der Meinung unseres Kindes übereinstimmt. Vielleicht sagt er auch am Ende, dass er das alles total doof fand... wer weiß.
Vielleicht gibt es sowas oder ähnliches bei euch ja auch!

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20. August 2017 um 18:37
In Antwort auf knopfiline

Ich finde das ist alles etwas, woran das Kind in erster Linie einfach Spaß haben sollte. Schwimmen sollte bei Interesse und mit Spaß erlernt werden und nicht weil Mutti sagt: "So, du bist jetzt 3 Jahre alt, jetzt musst du das aber mal lernen!" (Was ein Babyschwimmkurs mit Schwimmen lernen zu tun hat verstehe ich eh nicht...).

Jedes Kind zeigt doch irgendwann von allein Interesse für bspw. Rad fahren, schwimmen, eine oder mehrere Sportarten, Musikinstrumente usw. Oder liege ich da falsch? Ich weiß nicht.... aber alle Kinder hier im Umkreis, die nicht gezwungen wurden Kurs XY zu belegen sagten irgendwann von allein: "Ich will jetzt schwimmen lernen!" Oder eben anderes.

Vorschläge kann man aber als Mutter/Vater natürlich auch machen. Mutter-Kind-Turnen usw. Auf alles kommen die Kinder ja nicht von allein. Und wenn es ihnen dann Spaß macht, ist es ja super. Aber dieser Leistungswahn (etwas tun und erreichen, weil... ja warum eigentlich?) ist furchtbar.

Übrigens macht mein Sohn gerade (auf eigenen Wunsch) von der Schule aus ein sogenanntes "Musikk.arussell" mit. Das geht über ein Jahr lang und es werden währenddessen 6 verschiedene Musikinstrumente vorgestellt und "erlernt". Die Kinder dürfen das jeweilige Instrument mit nach Hause nehmen, lernen eben die ersten Dinge usw. Am Ende gibt es ein Abschlußgespräch... Also was meint der Lehrer (alles Musikpädagogen) passt zum Kind, wo sind Fähigkeiten... (Mal gucken, ob das dann mit der Meinung unseres Kindes übereinstimmt. Vielleicht sagt er auch am Ende, dass er das alles total doof fand... wer weiß.
Vielleicht gibt es sowas oder ähnliches bei euch ja auch!

Ja, so etwas ähnliches gibt es wohl bei uns. Ich muss aber noch abklären, ob sie dort auch wirklich möglichst viele "richtige" Instrumente kennenlernen. In dem Sinne, dass er eben mal ein Streichinstrument, Tasteninstrument, Blasinstrument etc. mal sieht und probieren darf.

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20. August 2017 um 18:38
In Antwort auf freshprettyflowersforsale

Nur "der Sache wegen" etwas zu erlernen finde ich unsinnig. Aber gerade die Fähigkeiten, die du hier ansprichst, sind in unserer Familie von großer Bedeutung:

Rad fahren ist für uns wichtige Fortbewegung, je früher das selbst geht, desto besser.
Zudem sind wir Winter- und Wassersportler, also gilt der frühe Start auch fürs Schwimmen und Skifahren oder Boarden.

Mir wurde Sport und Bewegung als wichtiger Bestandteil des Lebens vermittelt und das ist immer so geblieben und das gebe ich so weiter. Ich habe auch Bekannte mit eigenen Pferden, deren Töchter verdammt früh dabei waren. Andere Bekannte sind Musiker, da spielen die zwei Kids im Vorschulalter Gitarre, Klavier und Saxophon. Beide. So, dass es gut klingt. Die konnten auch gefühlt Noten lesen, bevor sie sprachen.

Hmm, deine Antwort verstehe ich nicht ganz. Denn ich schrieb nirgends, dass das keine Fähigkeiten sind, die wir nicht erlernen wollen?

Außer Skifahren - ich bin ja ein Freund der Umwelt (und Skifahren macht diese eher kaputt) und daher ist das nicht sooo meine Welt... Snowboard ist mir für Kinder auch zu einseitig - das frühestens als Teenager, wenn er das machen will.

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20. August 2017 um 18:41

oje, das satz da oben von mir ist eine schwachsinnige doppelverneinung

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20. August 2017 um 18:51
In Antwort auf freshprettyflowersforsale

Nur "der Sache wegen" etwas zu erlernen finde ich unsinnig. Aber gerade die Fähigkeiten, die du hier ansprichst, sind in unserer Familie von großer Bedeutung:

Rad fahren ist für uns wichtige Fortbewegung, je früher das selbst geht, desto besser.
Zudem sind wir Winter- und Wassersportler, also gilt der frühe Start auch fürs Schwimmen und Skifahren oder Boarden.

Mir wurde Sport und Bewegung als wichtiger Bestandteil des Lebens vermittelt und das ist immer so geblieben und das gebe ich so weiter. Ich habe auch Bekannte mit eigenen Pferden, deren Töchter verdammt früh dabei waren. Andere Bekannte sind Musiker, da spielen die zwei Kids im Vorschulalter Gitarre, Klavier und Saxophon. Beide. So, dass es gut klingt. Die konnten auch gefühlt Noten lesen, bevor sie sprachen.

Wir habe uns übrigens aus praktischen gründen ganz bewusst gegen ein fahrrad mit 3 entschieden. Motorisch wäre es drin gewesen. Aber nur, damit ich sagen kann, er kann's, wenn es für uns unpraktisch ist, lasse ich so etwas bleiben. Ich bin evt. einfach zu wenig ehrgeizig - ich nenne es pragmatisch

ich brauch das nicht, dass er es schon kann. Radtouren mit 6-Monatsbaby und 3-Jährigem sind nicht unsere Welt... wir schleifen die zwei dieses jahr lieber zum wandern auf den berg der große muss also eher gut zu fuss sein

Nächstes Jahr mal schauen, da passt es sicher besser...

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20. August 2017 um 18:58
In Antwort auf abzweigung

Wieder mal so ein Klassiker Thema...
Wer mag kann mitplaudern zum Thema: was Kinder alles wie früh können müssen.

SchwiMu war wieder mal da, Thema Babyschwimmen:
Haltet euch fest - ich will so einen Kurs nie und nimmer besuchen. Damit bin ich gefühlt die einzige Mutter im Umkreis, die sich das entgehen lässt. Imo sind die Kurse nur Gelegenheit, dass die Babies viel ekliges Schwimmbadwasser trinken. Und ich persönlich habe es nicht so mit Schwimmbädern (4 Jahre Schulschwimmen haben mich geprägt :girl.

Tja, da ließ die Diskussion nicht lange auf sich warten, dass es ja sooo wichtig wäre, da so viele Kinder ertrinken. Mein Einwand, dass Schwimmen lernen vor frühestens 5 nichts bringt und man sich auch dann weitere Jahre lang(!) einfach nicht darauf verlassen kann (es ertrinken oft Kinder, die schon älter sind und lange schwimmen können!), überzeugte nicht.

Ja, furchtbar, mein Bald-4-Jähriger kann nicht "schwimmen" (wie man paddeln auf ein paar Meter wie ein ertrinkender Hund in seinem Alter wohl nennt :girl *beicht* und ich bin froh, dass er noch Angst (im Sinne von gesundem Respekt) vor dem Wasser hat.
Und außerdem lasse ich ihn in der Nähe von Wasser nicht unbeaufsichtigt. Er geht am Badesee auch nicht weiter als kniehoch und das ist gut so

Mein Plan: Diesen Winter vermehrt in's Bad (ja, da muss ich durch  und sitze währendessen im Baby-Pipibecken), damit er sich besser an's Wasser gewöhnt (falls es nicht ganz klappt, muss ich noch einen Wassergewähnungskurs zahlen ... ) und nächsten Frühjahr Schwimmkurs - nur falls er motorisch so weit ist. Denn momentan ist er es defintiv noch nicht (kann noch keinen Hampelmann z.B.).


Ich weiß die Meinungen gehen bei dem Thema auseinander (ich spreche auch niemanden ab, dass sein Kind mit 2 schon schwimmt, wie ein Fischlein im Wasser - ich halte mich plump an die Empfehlungen der Schwimmvereine), aber ich finde das so perfekt für mich. Ich selbst habe auch im Vorschulalter Schwimmen gelernt und gut war's so.


Thema könnte man jetzt endlos erweitern, denn mein Sohn kann noch nicht Fahrrad fahren, Ski fahren,... Lesen und Rechnen im übrigen auch noch nicht. Achja, und er spielt auch noch kein Instrument *panik* 
Wir sind einfach zu wenig engagierte Eltern.

..und welche junge Mami  träumt denn nicht davon,
wöchentlich mehrfach in überfüllten Schwimmbädern
mit ihrem *Baby auf ihren Aufruf zum Kurs zu warten ...

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20. August 2017 um 19:15

Ich finde es auch total unsinnig das Baby oder Kind in Kurse zu schicken damit's was lernt, was es selbst nicht möchte... Mit Kindern habe ich noch nicht so viele Erfahrungen (Söhnchen ist erst 6 Monate), aber ich denke schon, dass sie irgendwann Interesse am Fahrradfahren und Schwimmen haben, wenn das einfach etwas ist, was andere Familienmitglieder machen.
Ich habe bisher einen Babymassagekurs gemacht - das war zu 100 % für mich und nicht fürs Baby. Söhnchen hatte nichts dagegen, sonst hätte ich den Kurs natürlich abgebrochen, herausragend gut gefallen hat es ihm jetzt aber auch nicht... Ich habe aber hier in der Gegend nur eine Freundin mit Baby und die ohne sind natürlich den ganzen Tag arbeiten... Da ich aber überhaupt kein Stubenhocker bin, habe ich mich über die Möglichkeit gefreut mal rauszukommen und andere Mütter kennen zu lernen. Und: Da der Kurs im Geburtshaus stattfand, konnte ich davon ausgehen, das zumindest der Großteil der anderen Mamis mit mir auf einer Wellenlänge ist (Tragen, Baby im Elternschlafzimmer, und noch einiges anderes, für das mir manche Eltern und Nicht-Eltern einfach nur großes Unverständnis entgegenbringen).

Babyschwimmen haben wir jetzt auch angefangen. Wollte ich eigentlich gar nicht, hab mich aber von zwei anderen aus dem Rückbildungskurs überreden lassen . Ich erwarte davon nicht, dass mein Kind irgendwas lernt, sondern einfach nur, dass es ihm Spaß macht (er badet auch wahnsinnig gerne). Und ich glaube es war eine gute Entscheidung, die erste Stunde hat er wirklich begeistert geplantscht und viel gelacht.
Allerdings bin ich von dem Kurs selbst ein bisschen enttäuscht - es wurde damit geworben, dass das Wasser nicht gechlort sei (Thermalbad, das ständig mit Frischwasser gespeist wird) - und es ist eben doch gechlort, nur weniger. Und die Kursleiterin hat nicht besonders viel Einfühlungsvermögen für die Babies - um eine neue Übung zu demonstrieren, schnappt sie sich immer ohne Vorwarnung irgendein Baby vom Arm der Mutter (für meinen sensiblen Kleinen natürlich gar nichts!). Da werde ich ab jetzt höllisch aufpassen müssen. Und bei sämtlichen Übungen soll das baby von der Mutter weg schauen - werde ich ab jetzt auch einfach mit Blick zu mir machen, egal was die Kursleiterin sagt. Aber insgesamt gefällt es meinem Söhnchen sehr gut, und ich bin sehr gerne mit ihm unterwegs, also win-win

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20. August 2017 um 19:15
In Antwort auf abzweigung

Wieder mal so ein Klassiker Thema...
Wer mag kann mitplaudern zum Thema: was Kinder alles wie früh können müssen.

SchwiMu war wieder mal da, Thema Babyschwimmen:
Haltet euch fest - ich will so einen Kurs nie und nimmer besuchen. Damit bin ich gefühlt die einzige Mutter im Umkreis, die sich das entgehen lässt. Imo sind die Kurse nur Gelegenheit, dass die Babies viel ekliges Schwimmbadwasser trinken. Und ich persönlich habe es nicht so mit Schwimmbädern (4 Jahre Schulschwimmen haben mich geprägt :girl.

Tja, da ließ die Diskussion nicht lange auf sich warten, dass es ja sooo wichtig wäre, da so viele Kinder ertrinken. Mein Einwand, dass Schwimmen lernen vor frühestens 5 nichts bringt und man sich auch dann weitere Jahre lang(!) einfach nicht darauf verlassen kann (es ertrinken oft Kinder, die schon älter sind und lange schwimmen können!), überzeugte nicht.

Ja, furchtbar, mein Bald-4-Jähriger kann nicht "schwimmen" (wie man paddeln auf ein paar Meter wie ein ertrinkender Hund in seinem Alter wohl nennt :girl *beicht* und ich bin froh, dass er noch Angst (im Sinne von gesundem Respekt) vor dem Wasser hat.
Und außerdem lasse ich ihn in der Nähe von Wasser nicht unbeaufsichtigt. Er geht am Badesee auch nicht weiter als kniehoch und das ist gut so

Mein Plan: Diesen Winter vermehrt in's Bad (ja, da muss ich durch  und sitze währendessen im Baby-Pipibecken), damit er sich besser an's Wasser gewöhnt (falls es nicht ganz klappt, muss ich noch einen Wassergewähnungskurs zahlen ... ) und nächsten Frühjahr Schwimmkurs - nur falls er motorisch so weit ist. Denn momentan ist er es defintiv noch nicht (kann noch keinen Hampelmann z.B.).


Ich weiß die Meinungen gehen bei dem Thema auseinander (ich spreche auch niemanden ab, dass sein Kind mit 2 schon schwimmt, wie ein Fischlein im Wasser - ich halte mich plump an die Empfehlungen der Schwimmvereine), aber ich finde das so perfekt für mich. Ich selbst habe auch im Vorschulalter Schwimmen gelernt und gut war's so.


Thema könnte man jetzt endlos erweitern, denn mein Sohn kann noch nicht Fahrrad fahren, Ski fahren,... Lesen und Rechnen im übrigen auch noch nicht. Achja, und er spielt auch noch kein Instrument *panik* 
Wir sind einfach zu wenig engagierte Eltern.

Da sagst du was.
Bei uns werden die Kurse generell erst ab 6 Jahre gemacht. Die Vereine lassen jüngere Kinder erst gar nicht zu. 
Es gibt zwar auch Kurse, wo kein Alter vorgegeben wird, aber dagegen wehren sich die DLRG und unser Schwimmbad, weil die Alternativen Kurse auch das Seepferdchen ohne vorgeschriebene Leistung vergeben. Da saufen die Kinder auf halber Bahn ab und trotzdem bekommt das Kind das Seepferdchen, weil Mutti das so möchte und das Kind sich schließlich kraulend bis zum Ende der Bahn gekämpft hat.
Sowas finde ich, persönlich, unverantwortlich. Das hat nichts mit schwimmen können zutun.

Mein Sohn kann schwimmen, aber ist unsicher, wenn das Wasser richtig tief ist, weil ich ihm das schwimmen im Pool beigebracht hatte (1, 40 tief). Also habe ich ihn beim Schwimmkurs angemeldet (7 von 8 Kindern können gar nicht schwimmen) und die erste Ansage von Schwimmlehrer war "Schlagt euch das Seepferdchen aus dem Kopf.". Die Kinnlade der Eltern fiel 3 Etagen tiefer. 
Die Kinder sind körperlich eher selten in der Verfassung, dass sie die Bahnen ohne Probleme sicher schwimmen können, wenn sie nicht seit längerer Zeit regelmäßig Sport machen. Mit 6 ist das schon kritisch. Es bringt einem auch nichts, wenn das Kind auf halber Bahn absäuft, aber Hauptsache irgendwie kraulend angekommen ist. Da ist eher die Devise "Egal wie, aber Hauptsache das Seepferdchen.". Das wird hier nicht unterstützt. 
Der Schwimmleherer meinte auch, dass es bei den Anfängern zu 80 Prozent nicht klappt mit dem sicheren schwimmen, weil der Kurs nicht lang genug ist. Hier werden 15-20 Kurseinheiten angeboten. Erfahrungsgemäß brauchen Kinder etwa 35 Stunden, wenn sie vorher noch nie mit den Grundbewegungen in Berührung gekommen sind. Da waren die Eltern schon sehr geknickt und es war auch egal, dass die Kinder riesigen Spaß hatten. 

Verstehe ich nicht. Mir ist es Wurst ob mein Sohn das Seepferdchen hat oder nicht. Ich will, dass er sicher schwimmen kann und da ist es mir auch egal, ob er nun taucht oder nicht.
Deswegen besucht man doch einen Kurs und nicht wegen dem Abzeichen.

 

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20. August 2017 um 19:24
In Antwort auf carpe3punkt0

Da sagst du was.
Bei uns werden die Kurse generell erst ab 6 Jahre gemacht. Die Vereine lassen jüngere Kinder erst gar nicht zu. 
Es gibt zwar auch Kurse, wo kein Alter vorgegeben wird, aber dagegen wehren sich die DLRG und unser Schwimmbad, weil die Alternativen Kurse auch das Seepferdchen ohne vorgeschriebene Leistung vergeben. Da saufen die Kinder auf halber Bahn ab und trotzdem bekommt das Kind das Seepferdchen, weil Mutti das so möchte und das Kind sich schließlich kraulend bis zum Ende der Bahn gekämpft hat.
Sowas finde ich, persönlich, unverantwortlich. Das hat nichts mit schwimmen können zutun.

Mein Sohn kann schwimmen, aber ist unsicher, wenn das Wasser richtig tief ist, weil ich ihm das schwimmen im Pool beigebracht hatte (1, 40 tief). Also habe ich ihn beim Schwimmkurs angemeldet (7 von 8 Kindern können gar nicht schwimmen) und die erste Ansage von Schwimmlehrer war "Schlagt euch das Seepferdchen aus dem Kopf.". Die Kinnlade der Eltern fiel 3 Etagen tiefer. 
Die Kinder sind körperlich eher selten in der Verfassung, dass sie die Bahnen ohne Probleme sicher schwimmen können, wenn sie nicht seit längerer Zeit regelmäßig Sport machen. Mit 6 ist das schon kritisch. Es bringt einem auch nichts, wenn das Kind auf halber Bahn absäuft, aber Hauptsache irgendwie kraulend angekommen ist. Da ist eher die Devise "Egal wie, aber Hauptsache das Seepferdchen.". Das wird hier nicht unterstützt. 
Der Schwimmleherer meinte auch, dass es bei den Anfängern zu 80 Prozent nicht klappt mit dem sicheren schwimmen, weil der Kurs nicht lang genug ist. Hier werden 15-20 Kurseinheiten angeboten. Erfahrungsgemäß brauchen Kinder etwa 35 Stunden, wenn sie vorher noch nie mit den Grundbewegungen in Berührung gekommen sind. Da waren die Eltern schon sehr geknickt und es war auch egal, dass die Kinder riesigen Spaß hatten. 

Verstehe ich nicht. Mir ist es Wurst ob mein Sohn das Seepferdchen hat oder nicht. Ich will, dass er sicher schwimmen kann und da ist es mir auch egal, ob er nun taucht oder nicht.
Deswegen besucht man doch einen Kurs und nicht wegen dem Abzeichen.

 

so etwas wie seepferdchen (imo sowieso an sich ein abzeichen, das man nicht braucht - eher viiiel später dann richtig freischwimmer und was es da gibt) ist mir auch so egal. und mir ist auch bewusst, dass der kurs nur sinn macht, wenn wir dann regelmäßig schwimmen gehen, damit er dran bleibt.

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20. August 2017 um 19:35
In Antwort auf blancanieves218

Ich finde es auch total unsinnig das Baby oder Kind in Kurse zu schicken damit's was lernt, was es selbst nicht möchte... Mit Kindern habe ich noch nicht so viele Erfahrungen (Söhnchen ist erst 6 Monate), aber ich denke schon, dass sie irgendwann Interesse am Fahrradfahren und Schwimmen haben, wenn das einfach etwas ist, was andere Familienmitglieder machen.
Ich habe bisher einen Babymassagekurs gemacht - das war zu 100 % für mich und nicht fürs Baby. Söhnchen hatte nichts dagegen, sonst hätte ich den Kurs natürlich abgebrochen, herausragend gut gefallen hat es ihm jetzt aber auch nicht... Ich habe aber hier in der Gegend nur eine Freundin mit Baby und die ohne sind natürlich den ganzen Tag arbeiten... Da ich aber überhaupt kein Stubenhocker bin, habe ich mich über die Möglichkeit gefreut mal rauszukommen und andere Mütter kennen zu lernen. Und: Da der Kurs im Geburtshaus stattfand, konnte ich davon ausgehen, das zumindest der Großteil der anderen Mamis mit mir auf einer Wellenlänge ist (Tragen, Baby im Elternschlafzimmer, und noch einiges anderes, für das mir manche Eltern und Nicht-Eltern einfach nur großes Unverständnis entgegenbringen).

Babyschwimmen haben wir jetzt auch angefangen. Wollte ich eigentlich gar nicht, hab mich aber von zwei anderen aus dem Rückbildungskurs überreden lassen . Ich erwarte davon nicht, dass mein Kind irgendwas lernt, sondern einfach nur, dass es ihm Spaß macht (er badet auch wahnsinnig gerne). Und ich glaube es war eine gute Entscheidung, die erste Stunde hat er wirklich begeistert geplantscht und viel gelacht.
Allerdings bin ich von dem Kurs selbst ein bisschen enttäuscht - es wurde damit geworben, dass das Wasser nicht gechlort sei (Thermalbad, das ständig mit Frischwasser gespeist wird) - und es ist eben doch gechlort, nur weniger. Und die Kursleiterin hat nicht besonders viel Einfühlungsvermögen für die Babies - um eine neue Übung zu demonstrieren, schnappt sie sich immer ohne Vorwarnung irgendein Baby vom Arm der Mutter (für meinen sensiblen Kleinen natürlich gar nichts!). Da werde ich ab jetzt höllisch aufpassen müssen. Und bei sämtlichen Übungen soll das baby von der Mutter weg schauen - werde ich ab jetzt auch einfach mit Blick zu mir machen, egal was die Kursleiterin sagt. Aber insgesamt gefällt es meinem Söhnchen sehr gut, und ich bin sehr gerne mit ihm unterwegs, also win-win

Die Kinder lernen dabei auch nichts.
Ziel ist mehr, dass die Kinder die Angst vor dem Wasser verlieren. 
Das meinte auch der Schwimmlehrer. Man merkt bei Kindern, die den Ablauf Babyschwimmen, Kleinkindschwimmen und Kinder Aquafit und dann Schwimmlernkurs absolvieren, dass sie ganz anders in den Schwimmlernkurs starten als Kinder, die das nicht gemacht haben. Sie haben keine Hemmung mehr vor dem Wasser und können sich von Anfang an aufs schwimmen lernen konzentrieren, während verängstigte Kinder erstmal mit der ganzen Sache klarkommen müssen.

Wir waren auch nie in den Kursen, aber wir haben einen Pool im Garten und der wird im Sommer täglich genutzt und das schon seit dem Babyalter. 

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20. August 2017 um 21:29

Interessanter Thread!

Insbesondere dieses Instrumentenkarussell klingt toll, muss ich mich dann auch mal umhören, ob es sowas hier gibt. 

Ach ja, schwimmen... mein Sohn hat eine Wasserpobie und ich bezweifle, dass ich ihn in den nächsten Jahren freiwillig in so einen Kurs kriege. Da braucht es erst einen extrem einfühlsam geführten Wassergewöhnungskurs  Denn schwimmen lernen an sich finde ich schon wichtig.

Im Freundeskreis habe ich übrigens die Erfahrung gemacht, das manche Kinder viel ausgeglichener sind, wenn sie mehrere Aktivitäten pro Woche machen. Möglicherweise paradoxerweise deswegen, weil Spontanverabredungen mit Freunden kaum noch möglich sind, da die Kinder die ganze Woche verplant sind und dann die Kurse das highlight sind, statt der Besuch beim Kumpel...

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20. August 2017 um 22:00

Interessant die ganzen verschiedenen Ansichten und Kinder finde ich schön. Und das es (bisher) hier so verständnisvoll zugeht

wir sind und zum Beispiel Wasserratten. Gehen bereits April/mai in den See baden (gut wir leben auch da wo es Temperaturtechnisch möglich ist) und sind im Sommer jeden Tag im Freibad. 
Da ist es kein Wunder das die Kinder genau so drauf sind. Sie lieben das Wasser.
mein Sohn wird im November 4 und wollte freiwillig im kinderpool die Schwimmflügel abgemacht haben um dann 3 Meter unter Wasser mit normalen Brustschwimmbewegungen und offenen Augen zu tauchen.
und das ohne irgend einen Kurs oder druck der Eltern. 

Man merkt doch als Eltern recht schnell was dem Kind Freude macht und was nicht.
wozu also ein Kind zwingen etwas zu lernen nur weil es das jetzt können müsste oder damit die Eltern mit anderen mithalten können.

einen der Angst vor Wasser hat schicke ich mit 5 nicht in einen schwimmkurs. Oder kein Interesse an Fahrrad...dann laufe oder nutz dein geliebtes Laufrad. 

Mit 18 können eh die meisten Kinder alles. Also wozu unnötig Stress im Kindesalter machen. Lieber Freude dabei haben zu sehen was dem Kind selber Freude macht

aber hier sehen das ja zum Glück alle so

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20. August 2017 um 23:03
In Antwort auf abzweigung

Wieder mal so ein Klassiker Thema...
Wer mag kann mitplaudern zum Thema: was Kinder alles wie früh können müssen.

SchwiMu war wieder mal da, Thema Babyschwimmen:
Haltet euch fest - ich will so einen Kurs nie und nimmer besuchen. Damit bin ich gefühlt die einzige Mutter im Umkreis, die sich das entgehen lässt. Imo sind die Kurse nur Gelegenheit, dass die Babies viel ekliges Schwimmbadwasser trinken. Und ich persönlich habe es nicht so mit Schwimmbädern (4 Jahre Schulschwimmen haben mich geprägt :girl.

Tja, da ließ die Diskussion nicht lange auf sich warten, dass es ja sooo wichtig wäre, da so viele Kinder ertrinken. Mein Einwand, dass Schwimmen lernen vor frühestens 5 nichts bringt und man sich auch dann weitere Jahre lang(!) einfach nicht darauf verlassen kann (es ertrinken oft Kinder, die schon älter sind und lange schwimmen können!), überzeugte nicht.

Ja, furchtbar, mein Bald-4-Jähriger kann nicht "schwimmen" (wie man paddeln auf ein paar Meter wie ein ertrinkender Hund in seinem Alter wohl nennt :girl *beicht* und ich bin froh, dass er noch Angst (im Sinne von gesundem Respekt) vor dem Wasser hat.
Und außerdem lasse ich ihn in der Nähe von Wasser nicht unbeaufsichtigt. Er geht am Badesee auch nicht weiter als kniehoch und das ist gut so

Mein Plan: Diesen Winter vermehrt in's Bad (ja, da muss ich durch  und sitze währendessen im Baby-Pipibecken), damit er sich besser an's Wasser gewöhnt (falls es nicht ganz klappt, muss ich noch einen Wassergewähnungskurs zahlen ... ) und nächsten Frühjahr Schwimmkurs - nur falls er motorisch so weit ist. Denn momentan ist er es defintiv noch nicht (kann noch keinen Hampelmann z.B.).


Ich weiß die Meinungen gehen bei dem Thema auseinander (ich spreche auch niemanden ab, dass sein Kind mit 2 schon schwimmt, wie ein Fischlein im Wasser - ich halte mich plump an die Empfehlungen der Schwimmvereine), aber ich finde das so perfekt für mich. Ich selbst habe auch im Vorschulalter Schwimmen gelernt und gut war's so.


Thema könnte man jetzt endlos erweitern, denn mein Sohn kann noch nicht Fahrrad fahren, Ski fahren,... Lesen und Rechnen im übrigen auch noch nicht. Achja, und er spielt auch noch kein Instrument *panik* 
Wir sind einfach zu wenig engagierte Eltern.

In erster Linie sollten Kinder Kinder sein dürfen,der Meinung bin ich zumindest.
Meine Tochter hat sehr spät schwimmen gelernt, sie hat das trotz Kursen und viel und oft und früh ins Schwimmbad gehen einfach länger Zeit gebraucht.
Genau wie Radfahren.
Ihre Geschwister konnten mit 3 radeln, schwimmen ist aber auch so eine Sache. Das dauert noch bei beiden ein bisschen.
Sämtliche Frühförder Kurse und Diplome im Pränatalen Kreißsaal Chinesisch sind mir zuwider, solange ein Kind nicht deutliche Defizite in etwas aufweist, braucht es keine Förderung.
Kinder dürfen aber Hobbies haben, und vorallem etwas machen, was sie gerne mögen, wenn das einen tollen Effekt mit sich bringt-Prima.

Nun neigen Eltern des  öfteren dazu dir eigenen Vorstellungen in ihr Kind zu projizieren, bis das Kind, das natürlich auch will und Friedrich Hektor Korbinian es mit 4 Jahren völlig normal findet, mit dem Termin Kalender seines Vater konkurrieren zu können, der Manager ist. Schließlich soll Friedricht Hektor Korbinian auch mal ganz oben landen.

Nun könnten einem diverse Eltern Böses untersellen, wie Neid,Geiz oder mangelndes Engament.
Doch so ist es nicht.
Zum einen weil es ist wie du sagst, aber auch weil Kinder nicht nur lernen und gefördert werden wenn man sie in Kurse steckt, sondern sie lernen am meisten und besten im Alltag.
Gerald Hüther hat das schön erklärt, nur leider wird der Mann oft missverstanden.

Was mich aber ein bisschen stutzig macht, ist hier die Aussage von Müttern die im Grunde sich recht einig sind, zu denen die man so im Alltag trifft.
Jetzt ist es für viele noch einfach. Niemand muss nackt krabbeln oder auf Mandarin mit den Essstäbchen seinen Namen legen,aber erstaunlicher Weise ändert sich das dann mit Eintritt der Schule.
Spätestens wenn sich das Grundschulalter dem Ende zuneigt.
Hier finden sich nur wenige Mütter sie sagen, mein Kind muss nicht gleich alles können.
Es hat immer noch Zeit seinen Weg zu gehen.

Und so gibt es sehr viele Anmeldungen für Gymnasien und nur wenige für die Realschule und Gemeinschaftsschule (ist sicher auf regional abhängig).
Obwohl auch mit diesen Schulzweigen nach oben hin alles offen ist.
Viele dieser Kinder verlassen dann das Gymnasium aber wieder zeitig oder zig Nachhilfestunden sind nötig um Friedrich, dessen Intelligenz leider nicht proportional zum elterlichen Einkommen ist, auf dem Gymnasium zu halten.

Zum Verständnis, Kinder brauchen auch immer etwas Druck im Leben, sonst wird das nichts.
Lernen muss man, alleine ist man auch nicht auf der Welt, und manche Dinge müssen gemacht werden ob das Kind sie nun machen will oder nicht.

Es klingt vielleicht negativer wie ich es meine, schließlich gibt wirklich genug Kinder die gerne lernen, die super  sportlich sind und alles,die sollen auch nicht zu kurz kommen.
Aber das sind nicht alle und da sind es eben mehr die Eltern wo sich nicht abfinden wollen,dass es "nur" die Realschule geworden ist und "nur" die Gemeinsschaftsschule.

Wenn dann noch die Eltern die hier so schreiben sagen: "Es ist okay, egal wo du mal landest, hauptsache du machst deine Sache gut. Mach sie,so gut du kannst und du gib dir Mühe.
Dann wird es auch weiter gehen."

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20. August 2017 um 23:41
In Antwort auf krautundruebe

In erster Linie sollten Kinder Kinder sein dürfen,der Meinung bin ich zumindest.
Meine Tochter hat sehr spät schwimmen gelernt, sie hat das trotz Kursen und viel und oft und früh ins Schwimmbad gehen einfach länger Zeit gebraucht.
Genau wie Radfahren.
Ihre Geschwister konnten mit 3 radeln, schwimmen ist aber auch so eine Sache. Das dauert noch bei beiden ein bisschen.
Sämtliche Frühförder Kurse und Diplome im Pränatalen Kreißsaal Chinesisch sind mir zuwider, solange ein Kind nicht deutliche Defizite in etwas aufweist, braucht es keine Förderung.
Kinder dürfen aber Hobbies haben, und vorallem etwas machen, was sie gerne mögen, wenn das einen tollen Effekt mit sich bringt-Prima.

Nun neigen Eltern des  öfteren dazu dir eigenen Vorstellungen in ihr Kind zu projizieren, bis das Kind, das natürlich auch will und Friedrich Hektor Korbinian es mit 4 Jahren völlig normal findet, mit dem Termin Kalender seines Vater konkurrieren zu können, der Manager ist. Schließlich soll Friedricht Hektor Korbinian auch mal ganz oben landen.

Nun könnten einem diverse Eltern Böses untersellen, wie Neid,Geiz oder mangelndes Engament.
Doch so ist es nicht.
Zum einen weil es ist wie du sagst, aber auch weil Kinder nicht nur lernen und gefördert werden wenn man sie in Kurse steckt, sondern sie lernen am meisten und besten im Alltag.
Gerald Hüther hat das schön erklärt, nur leider wird der Mann oft missverstanden.

Was mich aber ein bisschen stutzig macht, ist hier die Aussage von Müttern die im Grunde sich recht einig sind, zu denen die man so im Alltag trifft.
Jetzt ist es für viele noch einfach. Niemand muss nackt krabbeln oder auf Mandarin mit den Essstäbchen seinen Namen legen,aber erstaunlicher Weise ändert sich das dann mit Eintritt der Schule.
Spätestens wenn sich das Grundschulalter dem Ende zuneigt.
Hier finden sich nur wenige Mütter sie sagen, mein Kind muss nicht gleich alles können.
Es hat immer noch Zeit seinen Weg zu gehen.

Und so gibt es sehr viele Anmeldungen für Gymnasien und nur wenige für die Realschule und Gemeinschaftsschule (ist sicher auf regional abhängig).
Obwohl auch mit diesen Schulzweigen nach oben hin alles offen ist.
Viele dieser Kinder verlassen dann das Gymnasium aber wieder zeitig oder zig Nachhilfestunden sind nötig um Friedrich, dessen Intelligenz leider nicht proportional zum elterlichen Einkommen ist, auf dem Gymnasium zu halten.

Zum Verständnis, Kinder brauchen auch immer etwas Druck im Leben, sonst wird das nichts.
Lernen muss man, alleine ist man auch nicht auf der Welt, und manche Dinge müssen gemacht werden ob das Kind sie nun machen will oder nicht.

Es klingt vielleicht negativer wie ich es meine, schließlich gibt wirklich genug Kinder die gerne lernen, die super  sportlich sind und alles,die sollen auch nicht zu kurz kommen.
Aber das sind nicht alle und da sind es eben mehr die Eltern wo sich nicht abfinden wollen,dass es "nur" die Realschule geworden ist und "nur" die Gemeinsschaftsschule.

Wenn dann noch die Eltern die hier so schreiben sagen: "Es ist okay, egal wo du mal landest, hauptsache du machst deine Sache gut. Mach sie,so gut du kannst und du gib dir Mühe.
Dann wird es auch weiter gehen."

Ich schätze du hast recht: bei einem Baby ist es noch einfacher, alles in seinem eigenen Tempo geschehen zu lassen. Ich hoffe so sehr, dass ich mir das auch später beibehalten kann, für mei Kind. Ich selbst bin mit so einer überehrgeizigen Mutter aufgewachsen, was insbesondere schulische Leistunge  betrifft. Ich durfte nur eln Hobby haben, durfte mich unter der Woche nicht mit Freunden treffen (sonst bleibt ja gar keine Zeit mehr für die Schule!) und der Satz, den ich von meiner Mutter am häufigsten gehört habe, war: Hast du heute schon gelernt? Das Ende vom Lied: Ich fühle mich immer gestresst, habe immer Angst, nicht gut genug vorbereitet zu sein (egal für was) und habe kein tolles Verhältnis zu meiner Mutter, weil sie mich die ganze Schulzeit über unter Druck gesetzt hat. So etwas will ich nicht für mein Kind.

Ich denke: das abitur hat mich weder zu einem besseren , noch zu einem glücklicheren Menschen gemacht,also muss mein Sohn es nicht machen, wenn seine Stärken vielleicht eher im handwerklichen Bereich liegen. Und ich hhoffe inständig, dass ich immer noch so denke, wenn es soweit ist.

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21. August 2017 um 8:42

Hmm, ich muss sagen bei der schulischen Laufbahn bin ich schon auch in der Ecke leistungsorientiert.

Einerseits aus meinem Lebenslauf raus und ich muss sagen, dass es für mich echt inzwischen so ist: Wahrscheinlich Privatschule und dann so schnell wie möglich in's Gymnasium. Was aus den Schulen zur Zeit gemacht wird... Nein, je kürzer man da mitmachen muss desto besser. Zumindest für die Schulen in meinem Umfeld.

Allerdings ja, ich werde versuchen das alles mit Maß und Ziel zu machen.
Wobei ich persönlich, wenn notwendig, echt ein starker Fan von Nachhilfe bin. Weil lernen mit den Eltern kann sehr schnell sehr furchtbar werden - kenne ich aus meiner Schulzeit zu gut und mein Mann auch.
Ich will meine Zeit mit den Kindern nicht schimpfend und heulend über Heften verbringen. Hoffentlich schaffe ich das.

Bei alternativen Schulformen tue ich mir sooo schwer, denn ich bin selbst bei vielen Fächern nicht von mir aus motiviert gewesen und habe so gut wie alles nur auf Druck hin und auf den letzten Drücker gemacht. Ich wäre mit freien Entscheidungen untergegangen. Der - natürlich nie offen ausgesprochene -  Ansatz, den Druck dann über die Klassengemeinschaft hintenrum aufzubauen, behagt mir auch nicht. Dann lieber ehrlich und offen mit bewussten Grenzen. Ich finde auch so ausgeschriebene Zeugnisse einfach unehrlich. Finde es echt blöd, wenn da viel blabla steht, das nett klingt, keiner versteht und dann heißt es im Endeffekt, dass das Kind eben eine 4 oder schlechter hat... Genauso unsinnig wie Arbeitszeugnisse
Das ist eben mein Zugang und wieder individuell.


Dennoch will ich dafür sorgen, dass die Kinder auch neben der Schule noch Kinder sein dürfen. Es muss auch nicht jeder Abitur haben... aber wenn man es erreichen kann, dann steht einem eben sooo viel offen - es muss dann ja auch beileibe kein Studium sein! Man kann ewig rumdiskutieren, aber diejenigen, die ich kenne ohne, die stehen immer dann da und dürfen erst mal Zeit in Berechtigungsprüfungen stecken und das schreckt dann schon mal sehr schnell ab...

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21. August 2017 um 8:48

Oh da kann ich auch ein Lied von singen. Mein Sohn ist sprachlich stark entwicklungsverzögert, bis er 3 Jahre alt war hat er kein Wort gesprochen. Jetzt mit 5 ist er auf dem Stand von einem ca. 2 Jährigen (2-Wort Sätze, schlechte Aussprache)
Da haben manche das Gefühl, das liege an mangelnder Förderung  dabei tun wir alles um ihn da zu unterstützen.

Dann interessiert er sich sehr für Zahlen, zählt bis 100, von 30 an rückwärts, löst einfache Rechenaufgaben... er hat ein super Zahlenverständnis (im Gegensatz zur Mama   ) und wir helfen ihm, wenn er da Fragen hat aber fördern das nun nicht irgendwie gezielt. Da erhalten wir manchmal den Vorwurf wir würden ihn überfordern, ein Kind in dem Alter muss das noch nicht können, er soll lieber mal richtig sprechen lernen... ja was soll ich denn machen? Es ihm verbieten?!

Fahrad fahren kann er so halbwegs, 

... muss später weiter schreiben sorry  baby weint 

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21. August 2017 um 8:55
In Antwort auf accilaa

Oh da kann ich auch ein Lied von singen. Mein Sohn ist sprachlich stark entwicklungsverzögert, bis er 3 Jahre alt war hat er kein Wort gesprochen. Jetzt mit 5 ist er auf dem Stand von einem ca. 2 Jährigen (2-Wort Sätze, schlechte Aussprache)
Da haben manche das Gefühl, das liege an mangelnder Förderung  dabei tun wir alles um ihn da zu unterstützen.

Dann interessiert er sich sehr für Zahlen, zählt bis 100, von 30 an rückwärts, löst einfache Rechenaufgaben... er hat ein super Zahlenverständnis (im Gegensatz zur Mama   ) und wir helfen ihm, wenn er da Fragen hat aber fördern das nun nicht irgendwie gezielt. Da erhalten wir manchmal den Vorwurf wir würden ihn überfordern, ein Kind in dem Alter muss das noch nicht können, er soll lieber mal richtig sprechen lernen... ja was soll ich denn machen? Es ihm verbieten?!

Fahrad fahren kann er so halbwegs, 

... muss später weiter schreiben sorry  baby weint 

Ja, sowas ist auch wieder total absurd.

Übrigens: Ich war noch schwanger, als gefühlt jeder auf mich einredete, dass ich ihn unbedingt später einschulen soll (Kann-Kind).
Das finde ich auch wiederum seltsam. Das muss man ja echt vom Kind abhängig machen... Für mich persönlich wäre später einschulen aus vielen Gründen praktischer - ja, aber mal sehen.


Das fängt ja schon beim Laufenlernen und allem an. Kaum ist ein Kind später dran, werden Theorien gesponnen, warum etc. Als ob das später mal irgendwas bringt oder im Lebenslauf steht.

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21. August 2017 um 9:37

Ich war auch nie zu so einem Baby-Schwimmkurs...ich wollte es nicht...war damals zu dick. Hab mich geschämt...

Jetzt gehen wir regelmässig ins Bad...zumindest im Herbst/Winter...im Sommer bei uns in den Pool.

Sie kann mit 7 Jahren schwimmen, aber hat kein Abzeichen...da liegt es am Tauchen...finde es auch nicht so wichtig, dass Seepferden zu haben...sagt auch nur aus, dass sie die Basics drauf hat. Richtig schwimmen sieht anders aus.

Sportlich ist sie viel unterwegs...auf eigenen Wunsch...alles kann nichts muss...merke ich, dass sie sich quält und überfordert ist, würde ich was streichen.

Erst gestern hab ich wieder gesehen, zu was Eltern in der Lage sind...während ich mit meinem Kaffee und Freundinnen gechillt am Spielfeldrand  stand, und die Spiele genossen habe, sind andere Eltern wild gestikulierend am Spielfeld rumgelaufen. Kurz vor Herzinfarkt....Sie hat einen Trainer der sie einweist und Kommandos gibt...gejubelt hab ich nur bei ihren Toren...aber das ist ja normal.

Gesunder Ehrgeiz ist gut! Alles was darüber hinausgeht ist schädigend...für Kind und Familie



 

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21. August 2017 um 11:55
In Antwort auf fraupups

Ich war auch nie zu so einem Baby-Schwimmkurs...ich wollte es nicht...war damals zu dick. Hab mich geschämt...

Jetzt gehen wir regelmässig ins Bad...zumindest im Herbst/Winter...im Sommer bei uns in den Pool.

Sie kann mit 7 Jahren schwimmen, aber hat kein Abzeichen...da liegt es am Tauchen...finde es auch nicht so wichtig, dass Seepferden zu haben...sagt auch nur aus, dass sie die Basics drauf hat. Richtig schwimmen sieht anders aus.

Sportlich ist sie viel unterwegs...auf eigenen Wunsch...alles kann nichts muss...merke ich, dass sie sich quält und überfordert ist, würde ich was streichen.

Erst gestern hab ich wieder gesehen, zu was Eltern in der Lage sind...während ich mit meinem Kaffee und Freundinnen gechillt am Spielfeldrand  stand, und die Spiele genossen habe, sind andere Eltern wild gestikulierend am Spielfeld rumgelaufen. Kurz vor Herzinfarkt....Sie hat einen Trainer der sie einweist und Kommandos gibt...gejubelt hab ich nur bei ihren Toren...aber das ist ja normal.

Gesunder Ehrgeiz ist gut! Alles was darüber hinausgeht ist schädigend...für Kind und Familie



 

Aaaah! Die Fußballeltern! Da kann ich auch ein Lied von singen! Wenn an den Trainingsmethoden des (ehrenamtlichen!) Trainers gezweifelt und rumkritisiert wird, ist das noch harmlos...
Habe auch schon Eltern erlebt, die ihre Kinder beim Spiel anbrüllen und antreiben... furchtbar.

Zum Thema Schule...
Ich bin da auch ehrlich gesagt relativ chillig. Das liegt aber bestimmt auch daran, dass es (noch) gut läuft und mein Kind auch erst in der 2. Klasse ist. Wir müssen nichts üben... das läuft einfach.
Aber andererseits muss ich auch sagen: Mein Kind würde nicht auf eine Hauptschule gehen! Es sei denn da ist WIRKLICH nicht mehr drin. Aber ich glaube, dass das bei den wenigsten wirklich der Fall ist. Wahrscheinlich habe ich da Vorurteile, aber ich glaube wenn sie erstmal da sind, dann ist der Weg nach "oben" sehr schwer. U.a. auch deshalb, weil ich glaube, dass da eben hauptsächlich Kinder bzw. Jugendliche hingehen, die zwar mehr könnten, die das aber nicht wollen oder beigebracht bekommen haben, dass man für manche Sachen auch arbeiten muss. Und ja... ich glaube das färbt ab oder die Kinder, die dann engagierter sind, haben es dort sozial gesehen schwer(er).

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21. August 2017 um 13:34

Hauptschulen gibt es in dem Sinne glücklicherweise nicht mehr.
Mit den Gemeinschaftsschulen ist zumindest schon mal ein kleiner Anfang gemacht mit einer Änderung.
Bis zur 8.  Klasse gibt es keine Noten. Ab dann ja. Da wird auch entschieden wie das Kind erst mal weitermacht, als Realschule, Abi...
Hat das Kind ab Klasse 6 eine 2. Fremdsprache gewählt kann es auf ein allgemeinbildendes Gymnasium, wenn nicht auf ein Wirtschaftsgym gehen.
Oder eben Realschule.

Die Leistungen bis zur 8 Klasse werden dennoch festgehalten, wie in einem normalen Zeugnis. Allerdings wird jedes Fach noch mal unterteilt.
Somit ist dann ein Kind nicht in Deutsch generell schlecht oder Mathe, sondern eben in der Rechtschreibung, kann aber gute Aufsätze schreiben. In Mathe hat es da und da Schwierigkeiten und ist beim anderen Thema aber stärker.

Es gibt einen Lerncoach der einen individuellen Plan mit dem Kind festlegt, natürlich muss der Grundstoff durch,aber es gibt Möglichkeiten einzelne Fächer zu vertiefen wenn Probleme vorhanden sind.
Gelernt und unterrichtet wird auf drei Niveaus.
Grundn., Mittleres und Erweitertes Niveau in unterschiedlichen Fächern. Heißt also wenn das Kind in Sprachen sehr gut ist, kann es das erweiterte nehmen, in Mathe erst Mal das Grundniveau,was aber gesteigert wird im  Laufe der Zeit.

Das Wochenpensum sollte erfüllt werden, kluge aber etwas faule Kinder haben auch schnell den Dreh raus,dass es Kacke ist, Freitags wenn alle früher gehen können, nochmal länger zu arbeiten,weil unter der Woche anderes ja wichtiger war.
Es gibt spezielle Lerneinheiten, die je nach Kind morgens oder Mittags genommen werden können,man versucht also den Biorythmus zu berücksichtigen.

Ich finde das nicht schlecht. Meine Tochter ist z.B sehr intelligent, leider mit Dyskalkulie. Aber ansonsten echt top. Die liest sich das Zeug vor Arbeiten ein paar Mal durch und bekommt ne 1 oder 2. Bei ihr hapert es eben am ADHS und eben die Rechenschwäche.
Es ist heute kein Nachtteil mehr,erst weiter unten anzufangen.

Wenn es nicht anders geht,dann ist Nachhilfe natürlich wichitg. Nur frage ich mich eben auch ob es so sinnvoll ist,wenn ein Schüler schon ab der 5. Klasse in mehreren Fächern welche braucht,aber Hauptsache er geht aufs Gymnasium und würgt sich so durch.

Und die Lernanforderungen senken, nur damit möglichst viele das Abi haben halte ich ebenfalls für wenig sinnreich.
Dazu gibt es wiederum Ausbildungsbetriebe wo auch noch aufgebaut werden kann.

Deutschland muss noch vieles nachholen und verbessern, aber ganz so negativ darf man es nicht sehen.
Wer will,der findet auch einen Weg seine Schule und Ausbildung/Studium zu machen.

 

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21. August 2017 um 13:35

Klingt interessant. Was habt ihr euch denn ausgesucht?

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21. August 2017 um 14:13
In Antwort auf accilaa

Oh da kann ich auch ein Lied von singen. Mein Sohn ist sprachlich stark entwicklungsverzögert, bis er 3 Jahre alt war hat er kein Wort gesprochen. Jetzt mit 5 ist er auf dem Stand von einem ca. 2 Jährigen (2-Wort Sätze, schlechte Aussprache)
Da haben manche das Gefühl, das liege an mangelnder Förderung  dabei tun wir alles um ihn da zu unterstützen.

Dann interessiert er sich sehr für Zahlen, zählt bis 100, von 30 an rückwärts, löst einfache Rechenaufgaben... er hat ein super Zahlenverständnis (im Gegensatz zur Mama   ) und wir helfen ihm, wenn er da Fragen hat aber fördern das nun nicht irgendwie gezielt. Da erhalten wir manchmal den Vorwurf wir würden ihn überfordern, ein Kind in dem Alter muss das noch nicht können, er soll lieber mal richtig sprechen lernen... ja was soll ich denn machen? Es ihm verbieten?!

Fahrad fahren kann er so halbwegs, 

... muss später weiter schreiben sorry  baby weint 

Soo. Jetzt aber

Fahrrad fahren kann er so halbwegs, hat aber Probleme mit bremsen und achtet zu wenig auf die Umgebung. Also sicher fahren ist definitiv was Anderes, da braucht er noch viel Übung.
Schwimmen kann er noch nicht. Er hat Angst vor tieferem Wasser und wir sind noch dabei ihm diese zu nehmen.
Instrument spielt er auch noch keins, Hobby hat er auch noch kein Festes. Wir wollten erstmal den Kindergarten starten lassen und dann schauen wie er so klar kommt (ist ja hier wie Vorschule und die Anforderungen grad für Kinder die entwicklungsverzögert sind / "Auffälligkeiten" haben schon sehr herausfordernd) und momentan schafft ihn das komplett, ein Hobby wäre derzeit einfach zu viel... aber andere Kinder in seinem Alter spielen schon Instrumente, machen Sport etc... mal sehen, gut würde ich es natürlich schon finden, aber mir ist es wichtig dass er erstmal im Kindergarten soweit zurecht kommt und sich danach entspannen kann. 

Schulisch ist bei uns eh so eine Sache, natürlich würde ich mir wünschen dass er gute Noten und einen guten Abschluss macht weil einem das schon Vieles erleichtert. Aber wir werden sehen müssen wie weit er mit der Schule zurecht kommen wird. Er hat seine Bereiche die ihn interessieren und wo er stark drin ist (eben vor Allem Zahlen) aber ganz wichtige Dinge fehlen bei ihm einfach noch. Stillsitzen, zuhören, Aufträge ausführen, Aufgaben verstehen, das soziale Miteinander, sprachlich muss er natürlich enorm viel aufholen... aber er hat noch zwei Jahre Zeit. Wir werden sehen wie sich das Alles entwickelt

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21. August 2017 um 14:16

Ich war beim Babyschwimmen und in der Krabbelgruppe, aber das hab ich für mich selbst getan. Seitdem waren wir irgendwie echt selten schwimmen und inzwischen ist meine Tochter total wasserscheu.

Leistungsdruck: Ich werde versuchen, mich von alldem möglichst fernzuhalten. Es ging schon bei der Kiga-Anmeldung vor einigen Wochen los, zehn Mütter am Schnuppertag. Fast jede von denen hat ein totales Wunderkind, das schon rechnen, lesen und Geräteturnen kann.

Bin gespannt, was da auf mich zukommt...

Ich empfinde allerdings sowas wie Hobbys pflegen (dazu gehört für mich auch schwimmen) eher weniger als Leistungsdruck, als Schulisches, was hier teilweise beschrieben wird. Ich denke, dass ich meine Tochter auch zeitig in einen Sportverein stecken werde, einfach, weil sie so extrem viel Energie hat.

Aber was Du, Gabelung, z. B. schreibst von wegen "Erst Privatschule, dann Gymnasium" kommt mir ehrlich gesagt mehr wie Leistungsdruck vor, als ein paar Musik- oder Sportkurse... Ich bin aber auch geschädigt, die Gymnasialzeit war die Schlimmste meines Lebens.
 

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21. August 2017 um 18:17

Frage ist immer wie schlimm das "Durchwürgen" für das Kind wirklich ist... denn später interessiert es keinen, ob man sich gerade so durchgewurstelt hat, oder ob man ein 1-er Schüler war. Dann zählt nur mehr der Abschluss.

Also man müsste dann genauer schauen, ob das Kind unter der Situation leidet etc.

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21. August 2017 um 20:06

Das ist aber sicherlich auch regional sehr unterschiedlich. In Bayern beispielsweise hat man mit einem guten Hauptschulabschluss reelle Chancen auf einen Ausbildungsplatz. In Berlin würde ich um den Großteil der Sekundarschulen einen großen Bogen machen, da das Klientel so unterirdisch ist, dass an Lernen und das Vermitteln von Unterricht in kleinster Weise zu denken ist. Da steht der Schulname synonym für fehlende Umgangsformen, Sozial- und Lernkompetenz, so dass Ausbilder zu recht die Absolventen sehr kritisch beäugen. Anständige Hauptschulen für praktisch veranlagte Kinder die auch tauglich für eine Lehrstelle sind gibt es kaum.

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21. August 2017 um 22:44
In Antwort auf abzweigung

Wieder mal so ein Klassiker Thema...
Wer mag kann mitplaudern zum Thema: was Kinder alles wie früh können müssen.

SchwiMu war wieder mal da, Thema Babyschwimmen:
Haltet euch fest - ich will so einen Kurs nie und nimmer besuchen. Damit bin ich gefühlt die einzige Mutter im Umkreis, die sich das entgehen lässt. Imo sind die Kurse nur Gelegenheit, dass die Babies viel ekliges Schwimmbadwasser trinken. Und ich persönlich habe es nicht so mit Schwimmbädern (4 Jahre Schulschwimmen haben mich geprägt :girl.

Tja, da ließ die Diskussion nicht lange auf sich warten, dass es ja sooo wichtig wäre, da so viele Kinder ertrinken. Mein Einwand, dass Schwimmen lernen vor frühestens 5 nichts bringt und man sich auch dann weitere Jahre lang(!) einfach nicht darauf verlassen kann (es ertrinken oft Kinder, die schon älter sind und lange schwimmen können!), überzeugte nicht.

Ja, furchtbar, mein Bald-4-Jähriger kann nicht "schwimmen" (wie man paddeln auf ein paar Meter wie ein ertrinkender Hund in seinem Alter wohl nennt :girl *beicht* und ich bin froh, dass er noch Angst (im Sinne von gesundem Respekt) vor dem Wasser hat.
Und außerdem lasse ich ihn in der Nähe von Wasser nicht unbeaufsichtigt. Er geht am Badesee auch nicht weiter als kniehoch und das ist gut so

Mein Plan: Diesen Winter vermehrt in's Bad (ja, da muss ich durch  und sitze währendessen im Baby-Pipibecken), damit er sich besser an's Wasser gewöhnt (falls es nicht ganz klappt, muss ich noch einen Wassergewähnungskurs zahlen ... ) und nächsten Frühjahr Schwimmkurs - nur falls er motorisch so weit ist. Denn momentan ist er es defintiv noch nicht (kann noch keinen Hampelmann z.B.).


Ich weiß die Meinungen gehen bei dem Thema auseinander (ich spreche auch niemanden ab, dass sein Kind mit 2 schon schwimmt, wie ein Fischlein im Wasser - ich halte mich plump an die Empfehlungen der Schwimmvereine), aber ich finde das so perfekt für mich. Ich selbst habe auch im Vorschulalter Schwimmen gelernt und gut war's so.


Thema könnte man jetzt endlos erweitern, denn mein Sohn kann noch nicht Fahrrad fahren, Ski fahren,... Lesen und Rechnen im übrigen auch noch nicht. Achja, und er spielt auch noch kein Instrument *panik* 
Wir sind einfach zu wenig engagierte Eltern.

<<was Kinder alles wie früh können müssen. 

Es ist doch vollkommen sonnenklar, dass es zum Thema Kindererziehung unzählige unterschiedliche Meinungen gibt. Die Kust besteht darin, nicht auf die Meinungen Anderer zu hören. Von daher ist es mir völlig egal, in welchem Alter Andere ihren Kindern Fahrrad fahren oder Schwimmen beibringen und wie viele Babykurse sie besuchen. Und was meine Schwiegermutter davon hält ist mir auch egal.

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21. August 2017 um 23:03

Am besten ist doch eigentlich das Thema trocken werden...

Wie kann ich da nur keinen Stress machen .. also das liegt sicher an mir das meine Tochter von 2,5 nicht aufs Töpfchen macht . Dicht gefolgt vom schlafen im Elternbett ...

Es stört eigentlich jeden , nur die Eltern nicht 😃.

Es ist doch immer die Gesellschaft die uns dazu treibt , irgendwie zu zweifeln. 
Mich ärgert nicht dass sie das tut , sondern das sie das manchmal auch schafft ! 
Man rechtfertigt sich und hinterher fragt man sich warum überhaupt ? 

Meist sind es doch die eigenen Eltern oder Schwiegereltern, wo solche Themen aufkommen.

Die haben vergessen!!!
Die haben vergessen, wie es bei uns war ...das sie selbst nicht perfekt waren, das wir auch oft uns selbst beschäftigt haben, dass wir viel bei Oma waren oder auch spät trocken, lang nicht schwimmen oder Radeln konnten!
Das Blenden die aus !

Ein Beispiel : 

Mein Vater regte sich auf das meine Nichte ein Rad hatte und mit 6 noch nicht fahren konnte. Meine Schwester habe gar kein Bock zu üben mit ihr .. usw 


Wer hat mir mit 7 das Radfahren gelernt ?

MEIN OPA !!!

 

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21. August 2017 um 23:07

Manchmal sage ich zu meinem Mann : " Wenn ich mal so werde , dann erschlage mich bitte "! 

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22. August 2017 um 1:21

meine jungs werden bald 4 und können auch noch nicht schwimmen. soweit ich weiß bekommen sie ab mitte september in der neuen kita schwimmunterricht, jeden montag. finde ich ne ganz gute sache. in der alten kita gab es sowas nicht. 

ich meine wir haben auch schon im kindergarten schwimmen gelernt, konnte ich laut aussage meines opas, der sportlehrer war, auch ganz gut. aber dank einer aktion meines cousins hatte ich am ende nur noch angst abzusaufen. danach habe ich erst wieder in der 3. klasse so richtig schwimmen gelernt. 

naja ansonsten habe ich bis jetzt auch keinerlei kurse belegt. kein babyschwimmen, keine krabbelgruppen.. einzigst über turnen habe ich jetzt nachgedacht weil meine zwei energiebündel schwer auszupowern sind und sich gern bewegen. oder etwas anderes was die frühförderung bei uns anbietet, muss ich schauen. wurde uns ans herz gelegt da meine jungs noch richtig sprechen lernen müssen. aber da reicht einmal die woche völlig aus. 

was andere mütter machen ist mir relativ egal. sollen die sich ruhig stressen. 

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22. August 2017 um 1:24

und wenn so kleine kinder absaufen sind mmn. die eltern schuld weil sie nicht richtig aufpassen. merkt man ja ganz gerne am strand. so nen zwerg lässt man auch nicht einfach unbeaufsichtigt. 

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22. August 2017 um 6:29
In Antwort auf enbarr

und wenn so kleine kinder absaufen sind mmn. die eltern schuld weil sie nicht richtig aufpassen. merkt man ja ganz gerne am strand. so nen zwerg lässt man auch nicht einfach unbeaufsichtigt. 

Naja egal was deinem Kind passiert , unter deiner Aufsicht bist du immer Schuld ....

Nur damit macht man es sich einfach . Nach dem Motto :" ICH werde immer aufpassen , also passiert nix schlimmes "! Im Gegenteil- die schlaksigen haben immer Glück und du passt einmal eine sekunde nicht auf und das wars dann ! 

Es wird ja leider Eltern mit schlimmen Schiksal gerne etwas unterstellt , aus oben genannten Selbstschutz- gründen.

" Warum haben die nicht "? " Wieso hat man "?
"Aber man weiß doch , dass ...."! 

Wenn es einen selbst trifft , sind es die anderen die reden 

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22. August 2017 um 7:12
In Antwort auf alyson_11905641

<<was Kinder alles wie früh können müssen. 

Es ist doch vollkommen sonnenklar, dass es zum Thema Kindererziehung unzählige unterschiedliche Meinungen gibt. Die Kust besteht darin, nicht auf die Meinungen Anderer zu hören. Von daher ist es mir völlig egal, in welchem Alter Andere ihren Kindern Fahrrad fahren oder Schwimmen beibringen und wie viele Babykurse sie besuchen. Und was meine Schwiegermutter davon hält ist mir auch egal.

das ist ohnehin klar. so ärgert es mich auch nicht, denn die schwimu ist absolut nicht mein erziehungsideal und hat bei vielen auch keine ahnung - siehe schwimmen lernen

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22. August 2017 um 8:55

Zum Thema Schule:

Abi wäre super, ist aber bei uns keine Pflicht...ich möchte mein Kind nicht jeden Tag zur Schule prügeln, weil sie dort nicht hinmöchte...dann nehm ich lieber den "niedrigeren" Abschluss und lass sie entscheiden ob sie danach weiter gehen möchte....was aber Bedingung ist bei uns im Haus: Ausbildung/Lehre!!!

Was das sein wird, kann auch sie entscheiden...aber sie soll eine Basis schaffen....und wenn sie Brötchen verkaufen möchte als Bäckereifachverkäuferin, dann bitte...

Meine Mutter hat es mit mir auch so gemacht....ich war damals zu faul zum Lernen...also ab auf die Hauptschule...anschließend Berufsfachschule Wirtschaft & Verwaltung....3-jährige Ausbildung zur Bürokauffrau...als ich nicht übernommen wurde, hab ich Fortbildungen gemacht und hab nun einen gutbezahlten Job bei einer der größten Direktbanken in Deutschland....mein Weg dahin war vielleicht länger, aber nicht umsonst!!

Noch hat meine Tochter keine Probleme mit dem Lernen...sie hat eine schnelle Auffassungsgabe und ist sehr interessiert an allem...ob das so bleibt? Keine Ahnung?! Wäre schön...aber wenn nicht, dann muss es halt anders gehen....sie ist jetzt in der 3. Klasse...Ehrgeiz ist mehr als genug da....noch oder vielleicht dauerhaft....Kommt Zeit kommt Rat....

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22. August 2017 um 9:11
In Antwort auf katherina1800

Naja egal was deinem Kind passiert , unter deiner Aufsicht bist du immer Schuld ....

Nur damit macht man es sich einfach . Nach dem Motto :" ICH werde immer aufpassen , also passiert nix schlimmes "! Im Gegenteil- die schlaksigen haben immer Glück und du passt einmal eine sekunde nicht auf und das wars dann ! 

Es wird ja leider Eltern mit schlimmen Schiksal gerne etwas unterstellt , aus oben genannten Selbstschutz- gründen.

" Warum haben die nicht "? " Wieso hat man "?
"Aber man weiß doch , dass ...."! 

Wenn es einen selbst trifft , sind es die anderen die reden 

man kann nicht alles verhindern, sicherlich. aber wenn es um ertrinken geht dann kann man das verhindern. grad in wassernähe muss man doch besonders aufpassen. 

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22. August 2017 um 9:32
In Antwort auf enbarr

man kann nicht alles verhindern, sicherlich. aber wenn es um ertrinken geht dann kann man das verhindern. grad in wassernähe muss man doch besonders aufpassen. 

..Und doch passiert es immer wieder...

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22. August 2017 um 9:40
In Antwort auf katherina1800

..Und doch passiert es immer wieder...

ja weil die eltern vermutlich lieber am handy hängen, sich mit anderen verquatschen oder sich gemütlich in die sonne legen um sich zu bräunen. 
wie gesagt, eigenverschulden. 

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22. August 2017 um 11:06

mir ist es völlig egal was meine schwimu (die vor allem!) oder sonst wer denkt. fakt ist doch, das jeder das beste will für sein kind oder nicht? und wenn ich in einer wasserreichen region wohne, klar dann will ich auch das kindel früh schwimmt. wenn gute sichere radwege vorhanden sind, dann wird wohl eher radfahren angesagt sein...kurse? klar warum nicht. ist in meinen augen nichts anderes wie ein hobby und hat nichts mit leistungsdruck zu tun. aber auch hier bin ich der meinung "die masse macht das gift". was nutzt ein kurs pro tag wenn das kind am sonntag völlig platt ist. klar den eltern nützt was, die haben dann ruhe mehr aber auch nicht...kinder sollten sich ausprobieren dürfen. dafür sind kurzangebote schön, aber man sollte es nicht übertreiben, man muss ja keinen mozart, witt oder schmeling heranziehen. man will ein gesundes kind mit neugier auf die welt, ein schönes hobby oder gern auch zwei und sonst ein gesundes interesse an allem irgendwie...
 

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22. August 2017 um 11:28
In Antwort auf enbarr

ja weil die eltern vermutlich lieber am handy hängen, sich mit anderen verquatschen oder sich gemütlich in die sonne legen um sich zu bräunen. 
wie gesagt, eigenverschulden. 

Nein es gibt halt auch andere Umstände, zb FEHLER die JEDER Mensch macht. Als der kleine vor paar jahren im Gartenteich ertrank, dachte die Oma, die nur Wäsche aufhängen wollte im Haus der Tochter, dass der kleine wie gewohnt um die Zeit schläft. Dem war aber nicht so. Nur kurze zeit verging und es war zu spät. Beim Nachbarn im Teich ertrunken. Kein Mensch ist Fehlerfrei und kein Mensch ist davor gefeit, das ihm nicht doch ein solch entscheidender Fehler unterläuft.
Egal ob es Wasser ist , oder die Straße ..oder ein Kabel von ner Lampe im Kinderzimmer..

Ich finde es zu kurz gedacht und auch ein wenig hochmütig was du schreibst!
Die Menschen sind so schon gestraft...und auch DU machst Fehler. Man hat manchmal auch einfach nur Glück gehabt, das nicht mehr passiert ist.



 

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22. August 2017 um 13:52
In Antwort auf abzweigung

Wieder mal so ein Klassiker Thema...
Wer mag kann mitplaudern zum Thema: was Kinder alles wie früh können müssen.

SchwiMu war wieder mal da, Thema Babyschwimmen:
Haltet euch fest - ich will so einen Kurs nie und nimmer besuchen. Damit bin ich gefühlt die einzige Mutter im Umkreis, die sich das entgehen lässt. Imo sind die Kurse nur Gelegenheit, dass die Babies viel ekliges Schwimmbadwasser trinken. Und ich persönlich habe es nicht so mit Schwimmbädern (4 Jahre Schulschwimmen haben mich geprägt :girl.

Tja, da ließ die Diskussion nicht lange auf sich warten, dass es ja sooo wichtig wäre, da so viele Kinder ertrinken. Mein Einwand, dass Schwimmen lernen vor frühestens 5 nichts bringt und man sich auch dann weitere Jahre lang(!) einfach nicht darauf verlassen kann (es ertrinken oft Kinder, die schon älter sind und lange schwimmen können!), überzeugte nicht.

Ja, furchtbar, mein Bald-4-Jähriger kann nicht "schwimmen" (wie man paddeln auf ein paar Meter wie ein ertrinkender Hund in seinem Alter wohl nennt :girl *beicht* und ich bin froh, dass er noch Angst (im Sinne von gesundem Respekt) vor dem Wasser hat.
Und außerdem lasse ich ihn in der Nähe von Wasser nicht unbeaufsichtigt. Er geht am Badesee auch nicht weiter als kniehoch und das ist gut so

Mein Plan: Diesen Winter vermehrt in's Bad (ja, da muss ich durch  und sitze währendessen im Baby-Pipibecken), damit er sich besser an's Wasser gewöhnt (falls es nicht ganz klappt, muss ich noch einen Wassergewähnungskurs zahlen ... ) und nächsten Frühjahr Schwimmkurs - nur falls er motorisch so weit ist. Denn momentan ist er es defintiv noch nicht (kann noch keinen Hampelmann z.B.).


Ich weiß die Meinungen gehen bei dem Thema auseinander (ich spreche auch niemanden ab, dass sein Kind mit 2 schon schwimmt, wie ein Fischlein im Wasser - ich halte mich plump an die Empfehlungen der Schwimmvereine), aber ich finde das so perfekt für mich. Ich selbst habe auch im Vorschulalter Schwimmen gelernt und gut war's so.


Thema könnte man jetzt endlos erweitern, denn mein Sohn kann noch nicht Fahrrad fahren, Ski fahren,... Lesen und Rechnen im übrigen auch noch nicht. Achja, und er spielt auch noch kein Instrument *panik* 
Wir sind einfach zu wenig engagierte Eltern.

Oje, Babyschwimmen, da würde ich nie hin. Ich kann wohl alleine mit meinem Baby ins Thermalbad.

Ich hab das mehrmals (während dem Schwimmkurs meiner Tochter) mitangesehen und hab mich fast fremdgeschämt, wir die da mit den Babys im Kreis hüpfen (halt im Wasser) und mit zu hoher Stimme Kinderlieder trällern. Irgendwie hat mich das an eine Sekte erinnert

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22. August 2017 um 14:00
In Antwort auf enbarr

ja weil die eltern vermutlich lieber am handy hängen, sich mit anderen verquatschen oder sich gemütlich in die sonne legen um sich zu bräunen. 
wie gesagt, eigenverschulden. 

ja aber sowas kommt echt häufig vor.

beim letzten urlaub am strand .... eltern auf der liege und die kinder im wasser....
kein einziger blick wird den kindern gewürdigt

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22. August 2017 um 15:35

Da muss ich dir leider widersprechen. Früher war es wirklich so das ein guter Hauptschulabschluss ein solider Grund war und man auch alle Türen damit offen hatte. Ein Hauptschulabschluss aus den 70/80er Jahren ist wie ein sehr guter Realschulabschluss von heute. 
Ich kenne aber ehrlich gesagt niemanden der vom Hauptschulabachluss zum Abitur gekommen ist. Und ich denke ich auch nicht das schüler die das zeig fürs Gymnasium haben auf die Hauptschule gehen, immerhin gibt es noch Realschulen, das ist immernoch näher. 
Mittlerweile sind Hauptschulabschlüsse aber nichts mehr wert. Was kann man denn noch mit einem Hauptschulabschluss machen ausser den Realschulabschluss anzustreben? Ich kenne nicht einen Betrieb der Hauptschüler nehmen würde, selbst Realschüler haben es doch oft schwer. Und das ein sehr guter Hauptschulabschluss besser ist als ein schlechtes Abitur stimmt einfach nicht, tut mir leid. 

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22. August 2017 um 15:41
In Antwort auf bella171903

Da muss ich dir leider widersprechen. Früher war es wirklich so das ein guter Hauptschulabschluss ein solider Grund war und man auch alle Türen damit offen hatte. Ein Hauptschulabschluss aus den 70/80er Jahren ist wie ein sehr guter Realschulabschluss von heute. 
Ich kenne aber ehrlich gesagt niemanden der vom Hauptschulabachluss zum Abitur gekommen ist. Und ich denke ich auch nicht das schüler die das zeig fürs Gymnasium haben auf die Hauptschule gehen, immerhin gibt es noch Realschulen, das ist immernoch näher. 
Mittlerweile sind Hauptschulabschlüsse aber nichts mehr wert. Was kann man denn noch mit einem Hauptschulabschluss machen ausser den Realschulabschluss anzustreben? Ich kenne nicht einen Betrieb der Hauptschüler nehmen würde, selbst Realschüler haben es doch oft schwer. Und das ein sehr guter Hauptschulabschluss besser ist als ein schlechtes Abitur stimmt einfach nicht, tut mir leid. 

Allein der ruf einer Hauptschule schreckt ja schon ab, und wenn man jemanden von der Realschule haben kann, nimmt man niemanden von der Hauptschule. Leider haben Hauptschulen den Ruf abstellgleis zu sein. Es gab sogar mal eknen Bericht über einen Lehrer der den Schülern im Unterricht beigebracht hat mit HartIV auszukommen. Begründet hat er es damit das die meisten sekner Schüler später eben genau davon Leben müssen. Hart aber wahr. Ich höre nur schlechtes von Hauptschulen, zu 100%. Nicht eine die ich kenne ist gut. 

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