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Plazentainsuffizienz 27 4 ssw

3. Dezember 2016 um 10:51

Liebe Frühchen Mamis,
Ich hoffe einige von euch können mir Mut machen... Liege seit gestern im KH mit Plazentainsuffizienz, mein kleiner war gestern bei 27 3 nur knapp 500g schwer, er wird kaum nich versorgt. Gestern habe ich die Lungenreife bekommen, heute dann die 2. Spritze, morgen oder übermorgen wird nochmal kontrolliert wie die Versorgung ausschaut, ich habe vor 2 Wochen schon beidseitiges Notching diagnostiziert bekommen. Muss 3 Mal täglich zum CTG und 5 Mal Blutdruckmessung wegen Präeklampsie Gefahr, das sieht allerdings alles gut aus.
Wenn die Versorgung weiterhin so schlecht bleibt (und mir wurde keinerlei Hoffnung gemacht, dass sie besser werden könnte), muss der kleine Montag oder Dienstag mit Kaiserschnitt geholt werden. Die Ärzte sind wohl ganz glücklich, dass er von der SSW schon recht weit ist, aber das geringe Gewicht macht ihnen Sorgen. Ich bin jetzt natürlich total verzweifelt und hoffe, dass die "Ruhe" im KH (wenn man mal vom Stress absieht), die Versorgung etwas bessert und dass der kleine noch länger in mir bleiben kann um gaaaanz viel Gewicht zuzulegen....
Hatte jemand einen ähnlichen Fall? Und wie geht es euren kleinen heute? Wie war die Zeit auf der Intensivstation?
Ganz liebe Grüße!

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3. Dezember 2016 um 10:51

Liebe Frühchen Mamis,
Ich hoffe einige von euch können mir Mut machen... Liege seit gestern im KH mit Plazentainsuffizienz, mein kleiner war gestern bei 27 3 nur knapp 500g schwer, er wird kaum nich versorgt. Gestern habe ich die Lungenreife bekommen, heute dann die 2. Spritze, morgen oder übermorgen wird nochmal kontrolliert wie die Versorgung ausschaut, ich habe vor 2 Wochen schon beidseitiges Notching diagnostiziert bekommen. Muss 3 Mal täglich zum CTG und 5 Mal Blutdruckmessung wegen Präeklampsie Gefahr, das sieht allerdings alles gut aus.
Wenn die Versorgung weiterhin so schlecht bleibt (und mir wurde keinerlei Hoffnung gemacht, dass sie besser werden könnte), muss der kleine Montag oder Dienstag mit Kaiserschnitt geholt werden. Die Ärzte sind wohl ganz glücklich, dass er von der SSW schon recht weit ist, aber das geringe Gewicht macht ihnen Sorgen. Ich bin jetzt natürlich total verzweifelt und hoffe, dass die "Ruhe" im KH (wenn man mal vom Stress absieht), die Versorgung etwas bessert und dass der kleine noch länger in mir bleiben kann um gaaaanz viel Gewicht zuzulegen....
Hatte jemand einen ähnlichen Fall? Und wie geht es euren kleinen heute? Wie war die Zeit auf der Intensivstation?
Ganz liebe Grüße!

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3. Dezember 2016 um 13:44
In Antwort auf anha92

Liebe Frühchen Mamis,
Ich hoffe einige von euch können mir Mut machen... Liege seit gestern im KH mit Plazentainsuffizienz, mein kleiner war gestern bei 27 3 nur knapp 500g schwer, er wird kaum nich versorgt. Gestern habe ich die Lungenreife bekommen, heute dann die 2. Spritze, morgen oder übermorgen wird nochmal kontrolliert wie die Versorgung ausschaut, ich habe vor 2 Wochen schon beidseitiges Notching diagnostiziert bekommen. Muss 3 Mal täglich zum CTG und 5 Mal Blutdruckmessung wegen Präeklampsie Gefahr, das sieht allerdings alles gut aus.
Wenn die Versorgung weiterhin so schlecht bleibt (und mir wurde keinerlei Hoffnung gemacht, dass sie besser werden könnte), muss der kleine Montag oder Dienstag mit Kaiserschnitt geholt werden. Die Ärzte sind wohl ganz glücklich, dass er von der SSW schon recht weit ist, aber das geringe Gewicht macht ihnen Sorgen. Ich bin jetzt natürlich total verzweifelt und hoffe, dass die "Ruhe" im KH (wenn man mal vom Stress absieht), die Versorgung etwas bessert und dass der kleine noch länger in mir bleiben kann um gaaaanz viel Gewicht zuzulegen....
Hatte jemand einen ähnlichen Fall? Und wie geht es euren kleinen heute? Wie war die Zeit auf der Intensivstation?
Ganz liebe Grüße!

Hallo,

mein Frühchen kam ebenfalls in der 28SSW mit 582g
Es ist ein ellenlanger Weg , da braucht man nichts schön reden. Wir haben aufgrund der unreifen Organe ( Lungenreife bekam ich zweimal) einige Komplilationen mitgenommen. Dennoch haben wir nun 3 Jahre später einen Sonnenschein, wenn auch mit kleineren Defiziten im Sinne von nicht altersgemäß entwickelt. Man kann leider pauschal nie sagen, wie Kind ( und Eltern) den Weg gehen. Ich kenne Extremfrühchen denen man nichts mehr anmerkt und solche, die wirklich mehrfach behindert sind.
Fürs erste wichtig ist, dass du in einer Klinik mit Perinatalzentrum1 liegst , nur dort können sie bestmöglich versorgen! 
Und jeder Tag in Mamas Bauch ist sehr wertvoll. Ich wünsche euch, dass ihr es noch ein paar Wochen schafft , den ganz unabhängig vom Gewicht, ist das für die gesamte Reife des Kindes wichtig.

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3. Dezember 2016 um 14:03
In Antwort auf sinchenlinchen

Hallo,

mein Frühchen kam ebenfalls in der 28SSW mit 582g
Es ist ein ellenlanger Weg , da braucht man nichts schön reden. Wir haben aufgrund der unreifen Organe ( Lungenreife bekam ich zweimal) einige Komplilationen mitgenommen. Dennoch haben wir nun 3 Jahre später einen Sonnenschein, wenn auch mit kleineren Defiziten im Sinne von nicht altersgemäß entwickelt. Man kann leider pauschal nie sagen, wie Kind ( und Eltern) den Weg gehen. Ich kenne Extremfrühchen denen man nichts mehr anmerkt und solche, die wirklich mehrfach behindert sind.
Fürs erste wichtig ist, dass du in einer Klinik mit Perinatalzentrum1 liegst , nur dort können sie bestmöglich versorgen! 
Und jeder Tag in Mamas Bauch ist sehr wertvoll. Ich wünsche euch, dass ihr es noch ein paar Wochen schafft , den ganz unabhängig vom Gewicht, ist das für die gesamte Reife des Kindes wichtig.

Ach ja: die Zeit auf der Intensivstation ist schwer zu beschreiben. Die Kleinsten werden in der Regel künstlich beatmet oder haben zumindest noch eine Atemunterstützung. Da sie zu schwach zum Trinken sind, werden sie per Magensonde ernährt, du kannst abpumpen und dann wird deine Milch verwendet oder alternativ spezielle Frühgeborenennahrung. Bei uns gab es keine speziellen Besuchszeiten, wir durften als Eltern immer da sein und anrufen. Da es unser erstes Kind ist, waren wir eigentlich den gesamten Tag dort , auch wenn man zu Beginn nichts aktiv tun kann. Wenn es der Gesundheitazustand zulässt, bekommst du dein Kind 1-2 Std/ Tag auf die nackte Brust. Ansonsten kannst du es durch Grilllöcher im Brutkasten berühren. Unser Aufwnthalt auf der Intensivstation dauerte ein Viertel Jahr. Man rechnet in der Regel bis zum ET.

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3. Dezember 2016 um 16:38

Ich wünsche euch alles gute und dass euer kleines so lange wie möglich noch im Bauch bleiben kann!
Es wird hoffentlich alles gut überstehen und ein gesundes und glückliches Menschlein werden! 
LG Miezekatzerl 

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3. Dezember 2016 um 21:06

Vielen dank
Danke euch allen für die lieben Worte, ich hoffe wich wir schaffen es noch etwas, momentan ist aber eher von Tagen die Rede, leider. Aber mal abwarten, man muss immer positiv denken
Danke Sinchen für deinen Bericht! Es ist toll, dass es deinem "Kleinen" (mittlerweile ja Großen ) so gut geht, ich denke wenn man so eine Situation durchgestanden hat, dann schafft man den Rest auch, und der kleine scheint ja ein riesiger Kämpfer gewesen zu sein
Ich liege in ner Level 1 Klinik, habe am Montag ein Gespräch mit dem Kinderarzt, bin froh wenn ich das durch habe, einfach um mal zu hören, wie er das alles einschätzt...
Hat das denn mit dem Milch abpumpen bei dir gut geklappt? Ich hab gehört, dass viele damit Probleme hatten, ich will meinem Kleinen aber auch auf alle Fälle das Beste mitgeben und Stillen, ich denke das ist auch gerade bei Frühchen ganz wichtig!
Ganz liebe Grüße!

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4. Dezember 2016 um 0:33

Ich wurde bei 31+5 wegen Plazentainsuffizienz und Verdacht auf Gestose ins Krankenhaus eingewiesen. Letzteres hat sich nicht bestätigt, mein Blutdruck war allerdings grenzwertig hoch. Es gab direkt Lungenreife und fortan mindestens 3x täglich CTG und Blutdruckmessungen sowie Doppler alle paar Tage. Vor 4 Wochen wurde mein Sohn bei 34+1 per Kaiserschnitt (Beckenendlage) geholt, da durch zu wenig Fruchtwasser die akute Gefahr bestand, dass er sich die Nabelschnur abklemmt. Gewachsen ist er in den letzten Wochen so gut wie gar nicht mehr, aber Reife war ohnehin wichtiger. Er wurde mit knapp 1.000 g geboren. 

Wir hatten Glück im Unglück, auf Grund der fortgeschrittenen Schwangerschaft waren Größe/Gewicht und Trinkschwäche seine einzigen Probleme, abgesehen davon ist er kerngesund und hat sein Geburtsgewicht schon fast verdoppelt. In ca. 2 Wochen, also in etwa zum eigentlichen ET, darf er voraussichtlich nach Hause.

Wir dürfen unseren Schatz jederzeit auf der Intensivstation besuchen und anrufen, aber es ist natürlich verdammt hart, sein Kind nicht bei sich zu haben Es kostet viel Kraft, aber man weiß ja, wofür man das alles durchsteht.
Kuscheln war bei uns ab dem 2. Lebenstag möglich, mittlerweile sind wir auch in die Versorgung eingebunden: wickeln, baden, wiegen, Fläschchen geben, ins Bettchen legen/raus holen etc. 

Mit dem Abpumpen habe ich 24 Stunden nach der Geburt begonnen, klappt ganz gut. Bekomme genug zusammen, sodass er ausschließlich durch Muttermilch ernährt wird. Ist aber schon recht aufwendig, da man das Zubehör nach jeder Verwendung reinigen muss. Ich pumpe alle 3 Stunden für 15 Minuten, auch nachts. Ich empfehle dir eine Doppelpumpe und ein Bustier zum freihändigen Abpumpen. Stillen versuchen wir auch regelmäßig, damit er sich nicht zu sehr ans Fläschchen gewöhnt.

Wünsche dir und deinem Baby alles Gute und viel Kraft für die kommende Zeit.








 

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4. Dezember 2016 um 9:10

Guten morgen!
Liebe Kuon, dann habt ihr aber wirklich super viel Glück gehabt, aber es ist doch toll, wenn er sich jetzt so gut macht! Und 2 Wochen bis ihr nach Hause dürft klingt doch gut, das übersteht ihr auch noch
Das mit der Stillberaterin ist eine super Idee, danke dafür. Die werden ja sicher auch im Krankenhaus erstmal jemanden haben, der einen da unterstützen kann, das werde ich auf jeden Fall mal in Angriff nehmen!

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5. Dezember 2016 um 21:53

Heute morgen
War ich beim CTG, was leider sehr schlecht war, drei Abfälle waren zu sehen, daraufhin hieß es dann ab zum Kaiserschnitt. Mein kleiner Schatz wurde mit 27 cm und 480g geboren, ich konnte heute leider noch nicht zu ihm, der Kreislauf hat leider nicht mitgespielt... Aber er macht sich wohl hervorragend, mein Freund war ganz begeistert, dass er soch so viel bewegt, er atmet eigenständig und bekommt nur ein wenig Sauerstoff zur Unterstützung. Die Kinderärztin ist auch sehr zufrieden mit ihm! Und mir wurde auch ans Herz gekegt zu stillen. Ich pumpe jetzt Milch ab, die der Kleine dann bekommt, wenn ich aus dem KH raus bin bekomme ich auch eine Pumpe ausgeliehen, das ist natürlich sehr praktisch. Ich bin sehe feoh, dass er sich so gut macht und freue mich, ihn morgen endlich zu sehen
Einen schönen Abend euch allen!

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5. Dezember 2016 um 22:41

Herzlichen Glückwunsch!

Ich wünsche euch von Herzen alles Gute! Möge euer kleiner sich gut entwickeln und ein großer starker Junge werden 

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6. Dezember 2016 um 1:26

Herzlichen Glückwunsch zum Söhnchen, liebe Anha  Super, dass euer kleiner Schatz ein richtiger Kämpfer ist und das alles schon so gut meistert. Ich wünsche euch alles Glück dieser Erde, damit er schnell zunimmt und du dich gut vom Kaiserschnitt erholst.

Sehr gut, dass du direkt mit dem Abpumpen begonnen hast. Das ist das Beste, was du deinem Schatz mitgeben kannst.

Mein Würmchen hat nun schon 2 Kilo und wurde heute auf die Kinderstation verlegt. In ein paar Tagen geht es heim  Hoffe, dass es bei euch auch so gut laufen wird.



 

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6. Dezember 2016 um 11:47

Ich drücke euch die Daumen, dass alles gut geht. 480 gramm ist ja wirklich wenig. 

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6. Dezember 2016 um 15:16

Hallo Anha,

ich weiß was du zur Zeit durch machst und noch durch machen musst. Bin selbst eine Frühchenmama. Mein Knirps kam vor 6 Wochen in der 32+5 SSW. Natürlich ein absoluter Unterschied zu deinem, aber ich weiß wie du dich fühlst und noch fühlen wirst. Aber ich kann dir Hoffnung machen. In der letzten Zeit auf der Intensiv- und Säuglingsstation habe ich ganz ganz viele Schicksale gesehen, auch so kleine wie dein Zwerg. Und ich kann dir sagen: die haben sich prächtig entwickelt! Was sie brauchen ist Zeit. So schwer das auch ist. Sieh zu, dass du schnell gesund wirst, ruh dich richtig aus, denn die nächste Zeit wird schwer und du wirst sicherlich nervlich an deine Grenzen kommen. Lass dich nicht von kleinen Rückschritten fertig machen, das kommt vor und das schaffen die Kleinen! Aber dafür ist es umso schöner, wenn dein Zwerg Zuhause ist. Habe meinen seit einer Woche Zuhause und der ganze Stress und all die Tränen sind vergessen.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft und eine gute Zeit! 

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6. Dezember 2016 um 21:27

Danke
Danke euch allen für die vielen lieben Worte! Ich war heute bei ihm und bin doch sehr erschrocken, ich hatte gedacht er sei größer und auch ein bisschen kräftiger, aber er ist sooooo klein... Er hat eine Infektion und wird momentan mit Antibiotika behandelt, ausserdem braucht er eine Erytransfusion, weil der Eisenwert so niedrig ist... Im selben Raum liegen allerdings auch Babys, die so klein geboren wurden und mittlerweile größer sind. Ich hoffe er nimmt jetzt ganz schnell zu und man kann ihm jeden Tag beim Wachsen zu sehen. Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, nicht den ganzen Tag bei ihm zu sein...

Ich freue mich für euch, dass eure kleinen es so gut gemeistert haben, dann könnt ihr ja Weihnachten als kleine Familie verbringen Ich hoffe bei uns läuft es auch so super!
Alles Gute euch weiterhin!

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4. Januar 2017 um 13:37
In Antwort auf anha92

Danke
Danke euch allen für die vielen lieben Worte! Ich war heute bei ihm und bin doch sehr erschrocken, ich hatte gedacht er sei größer und auch ein bisschen kräftiger, aber er ist sooooo klein... Er hat eine Infektion und wird momentan mit Antibiotika behandelt, ausserdem braucht er eine Erytransfusion, weil der Eisenwert so niedrig ist... Im selben Raum liegen allerdings auch Babys, die so klein geboren wurden und mittlerweile größer sind. Ich hoffe er nimmt jetzt ganz schnell zu und man kann ihm jeden Tag beim Wachsen zu sehen. Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, nicht den ganzen Tag bei ihm zu sein...

Ich freue mich für euch, dass eure kleinen es so gut gemeistert haben, dann könnt ihr ja Weihnachten als kleine Familie verbringen Ich hoffe bei uns läuft es auch so super!
Alles Gute euch weiterhin!

Frühchen
Wie geht es euch?
Ganz liebe Grüße

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4. Januar 2017 um 21:20
In Antwort auf sternchen1661

Frühchen
Wie geht es euch?
Ganz liebe Grüße

Danke der nachfrage
Er ist eigentlich recht stabil, seit ca. 2 Wochen hat er nen CPAP, und ist auch meist mit 21-22 % O2 sehr zufrieden. Hat ab und an (meist beim Essen) noch Abfälle in der Sättigung, aber meist kommt er von selbst wieder hoch.
An Weihnachten hatte er wieder eine Infektion und es wurde wieder mit Antibiotika behandelt, es ging ihm am nächsten Tag aber Gott sei Dank schon viel besser.
Ansonsten ist er jetzt bei 820g und 30 cm, irgendwie geht mir das zu langsam, ich dachte er nähme schneller zu. Hat aber in den ersten 2,5 Wochen kaum zu genommen, da er doch sehr zu kämpfen hatte (viel eingelagertes Wasser, Probleme mit der Leber, Umstellung auf CPAP). Jetzt wurde auch das Essen erstmal wieder reduziert, da er sehr viele Probleme mit Blähungen hat. Naja seit einer Woche bekommt er jetzt ein Nahrungsergänzungsmittel in die Milch, damit er schneller zunimmt, das schlägt auch gut an, er hat innerhlab einer Woche knapp 150g zugenommen !
Aber ich merke schon, wie das alles an einem zehrt. Weihnachten war sehr traurig, Silvester haben wir mit ihm reingekuschelt. Bei jedem Anruf hat man Angst, dass die Kinderklinik am Apperat ist... Wenn es ihm mal nicht gut geht bin ich sehr schlecht gelaunt, und auch sonst habe ich sehr wenig Lust was zu unternehmen, ich bin schon mit den alltäglichen Sachen (einkaufen, Wäsche waschen, Wohnung ordentlich halten) überfordert, obwohl ich ja im Prinzip den ganzen Tag Zeit habe (abgesehen von der Zeit, die ich beim Kleinen verbringe).
Aber außer einer Calciumeinlagerung in der Leber, wo noch niemand absehen kann, welche Folgen es hat (laut Arzt vermutlich keine) und einer kleinen Nekrose im Bein haben wir eigentlich keine größeren Probleme.
Ich hoffe einfach, dass jetzt alles ein bisschen schneller geht, die nächsten Ziele sind Entwöhnung vom CPAP, Zufüttern mit Fläschchen und Umzug ins Wärmebettchen. Aber laut Schwestern ist das alles noch in so weiter Ferne... Ich glaube ich bin einfach zu ungeduldig, aber bis zum ET sind es noch fast 8 Wochen, und sie entlassen in der Klinik max. 2 Wochen im Voraus.

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5. Januar 2017 um 5:46

Liebe anha, euer Schatz hat sein Geburtsgewicht schon fast verdoppelt. Das ist doch super und wenn er erst einmal die Kilogrenze geknackt hat und mehr zu futtern bekommt, wird er auch noch schneller zulegen. Aber wenn man gerade mittendrin steckt, kommt einem die Zeit schier endlos vor  Ich habe in der Zeit viel geweint und war oft verzweifelt, aber die Zwerge kämpfen so tapfer und am Ende wird man für alles entschädigt.

Der Haushalt lag bei uns auch brach, dazu hatte ich einfach keine Energie und war durch den Kaiserschnitt ohnehin eingeschränkt. Letztendlich ist der aber auch unwichtig. Sammel so viel wie möglich Kraft zuhause, die brauchst du und es ist auch wichtig, dass du am Ende der Krankenhauszeit so fit bist, dass du dich um deinen Schatz kümmern kannst.

Wie geht es dir? Hast du den Kaiserschnitt gut überstanden und klappt das Abpumpen? Hast du jemanden, mit dem du reden kannst? Wünsche euch weiterhin alles Gute.

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5. Januar 2017 um 9:43


Ja, ich bin auch super stolz auf ihn, er kämpft wirklich wie ein großer! Aber wenn ich überlege, dass man erst 4 Wochen geschafft hat und nochmal mindestens 6-8 vor sich hat ist das irgendwie sehr deprimierend.... Vor Allem kam Anfang der Woche ein neues Kind. 32. SSW, also etwa so alt wie Finn jetzt. Das Kond hatte einfach über 2 kg... Das ist irgendwie total utopisch, und diese Marke ist noch in so weiter Ferne...
Vom Kaiserschnitt habe ich mich super erholt, die Narbe ist prima verheilt, mich stört lediglich diese Wulst unter der Narbe, aber ich denke mal das dauert seine Zeit, bis die etwas weicher wird. Ansonsten zwickt es noch ab und an von innen, aber auch nicht sonderlich schlimm. Ich bin ein Mensch, der gerne alles alleine macht, darum war es für mich am Anfang schwer, dass jeder mir alles, was z.B. mit Tragen zu tun hatte aus der Hand nahm. Mittlerweile hebe ich beispielsweise schon wieder die Einkäufe ganz normal, das tut irgendwie gut, auch wenn es doof klingt
Das Einzige womit ich noch zu kämpfen habe ist die Tatsache, dass ich nie eine normale Geburt werde erleben können... Dieses Wissen, dass das nächste Kind auch auf jeden Fall wieder ein Kaiserschnitt finde ich ganz schrecklich.... Und ich kann noch immer nicht so ganz damit abschließen, dass ich nicht mehr schwanger bin. Das ging alles so schnell, es ist ganz merkwürdig.
Naja ich rede mit kaum einem drüber. Bei uns im Freundeskreis bin ich die erste, die ein Kind bekommen hat, die würden das sicher nicht verstehen. Und vor der Familie muss man auch stark sein, die machen sich schon genug Sorgen, mein Freund und ich halten diese positive Stimmung ein bisschen hoch, auch an Tagen, an denen es dem Kleinen Mal nicht so gut geht.

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5. Januar 2017 um 9:45
In Antwort auf anha92


Ja, ich bin auch super stolz auf ihn, er kämpft wirklich wie ein großer! Aber wenn ich überlege, dass man erst 4 Wochen geschafft hat und nochmal mindestens 6-8 vor sich hat ist das irgendwie sehr deprimierend.... Vor Allem kam Anfang der Woche ein neues Kind. 32. SSW, also etwa so alt wie Finn jetzt. Das Kond hatte einfach über 2 kg... Das ist irgendwie total utopisch, und diese Marke ist noch in so weiter Ferne...
Vom Kaiserschnitt habe ich mich super erholt, die Narbe ist prima verheilt, mich stört lediglich diese Wulst unter der Narbe, aber ich denke mal das dauert seine Zeit, bis die etwas weicher wird. Ansonsten zwickt es noch ab und an von innen, aber auch nicht sonderlich schlimm. Ich bin ein Mensch, der gerne alles alleine macht, darum war es für mich am Anfang schwer, dass jeder mir alles, was z.B. mit Tragen zu tun hatte aus der Hand nahm. Mittlerweile hebe ich beispielsweise schon wieder die Einkäufe ganz normal, das tut irgendwie gut, auch wenn es doof klingt
Das Einzige womit ich noch zu kämpfen habe ist die Tatsache, dass ich nie eine normale Geburt werde erleben können... Dieses Wissen, dass das nächste Kind auch auf jeden Fall wieder ein Kaiserschnitt finde ich ganz schrecklich.... Und ich kann noch immer nicht so ganz damit abschließen, dass ich nicht mehr schwanger bin. Das ging alles so schnell, es ist ganz merkwürdig.
Naja ich rede mit kaum einem drüber. Bei uns im Freundeskreis bin ich die erste, die ein Kind bekommen hat, die würden das sicher nicht verstehen. Und vor der Familie muss man auch stark sein, die machen sich schon genug Sorgen, mein Freund und ich halten diese positive Stimmung ein bisschen hoch, auch an Tagen, an denen es dem Kleinen Mal nicht so gut geht.

Ach ganz vergessen
Das Abpumpen klappt Gott sei Dank super!
Ich hatte zwischendrin Mal einen Milchstau, aber das ist auch überwunden mittlerweile. Manchmal (vor Allem nachts ) nervt das Pumpen dann aber doch. Oder auch wenn man unterwegs ist, man muss seinen Tagesrhytmus schon darauf anpassen!

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5. Januar 2017 um 11:40

.
Ja, es ist super, dass das KH das auch so unterstützt hat und mir direkt nach dem KS ne Pumpe gab und zeigte, wie ich das machen muss. Die Kinderärztin hatte auch direkt bei der Vorbesprechung gefragt, ob ich stillen will und war dann ganz begeistert, als ich ja gesagt habe!

Ich hatte einen T-Schnutt, also die Gebärmutter wurde längs und wuer aufgeschnitten, weil das schonender ist, was ja gerade bei den Frühchen wichtig ist. Die Ärzte hatten auch schon in der Vorbesprechung gesagt, dass jede weitere Geburt dann unbedingg ein KS wird, weil das Risiko einer Ruptur wohl sehr groß ist. Nach einigem googeln habe ich auch nur gefunden, dass einem jeder davon abrät...

Das mit der Massage werde ich auf jeden Fall Mal probieren! Danke für den Tipp

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5. Januar 2017 um 11:40

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Ja, es ist super, dass das KH das auch so unterstützt hat und mir direkt nach dem KS ne Pumpe gab und zeigte, wie ich das machen muss. Die Kinderärztin hatte auch direkt bei der Vorbesprechung gefragt, ob ich stillen will und war dann ganz begeistert, als ich ja gesagt habe!

Ich hatte einen T-Schnutt, also die Gebärmutter wurde längs und wuer aufgeschnitten, weil das schonender ist, was ja gerade bei den Frühchen wichtig ist. Die Ärzte hatten auch schon in der Vorbesprechung gesagt, dass jede weitere Geburt dann unbedingg ein KS wird, weil das Risiko einer Ruptur wohl sehr groß ist. Nach einigem googeln habe ich auch nur gefunden, dass einem jeder davon abrät...

Das mit der Massage werde ich auf jeden Fall Mal probieren! Danke für den Tipp

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6. Januar 2017 um 4:28

Klasse, dass das Abpumpen gut funktioniert und du vom Krankenhaus auch toll unterstützt wirst. Muttermilch ist so wichtig für den kleinen Schatz. Wann darfst du ihn denn zum ersten Mal anlegen und habt ihr eine Stillberatung im Krankenhaus? Die würde ich so oft wie möglich in Anspruch nehmen, damit sie euch das nötige Rüstzeug für die Zeit nach dem Krankenhaus mitgibt.

Zu akzeptieren, dass ich nicht mehr schwanger bin, hat bei mir auch gedauert, kann dich gut verstehen. Die erste Zeit habe ich mich förmlich um die letzten Schwangerschaftswochen betrogen gefühlt und war so neidisch auf jede Frau mit Babykugel. Und bei mir waren es nur sechs Wochen und nicht gleich 1/3 der Schwangerschaft  Auch das abrupte Ende war ganz furchtbar, sowas wünscht man wirklich niemandem.
 

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6. Januar 2017 um 10:08

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Ich glaube anlegen dürfen wor gar nicht auf der Frühchen-Intensiv, hat wohl was mit der Hygiene zu tun (Känguruhen dürfen wir beispielsweise auch nicht Haut an Haut, sondern immer nur angezogen und mit dem hübschen Kittel...).
Aber mittlerweile mache ich mir eh Gedanken, ob meine Milch nicht nahrhaft genug ist, sie mussten ihm schon relativ früh dieses Nahrungsergänzungsmittel (FM85?) in die Milch geben, damit er gut zunimmt. Innerhalb der lezten 3 Tage hat er nun an einem Tag 10g verloren und an den beiden anderen 0g gehabt. Vielleicht frage ich nachher Mal, ob sie ihn Mal ne Woche lang mit Pulvermilch füttern können, vielleicht hqt die mehr Kalorien und er gewinnt dann wieder und schneller an Gewicht!

Also eine Stillberatung haben wir in der Klinik soweit ich weiß nicht, brauche ich das?
Wir haben ne Elternberatung speziell für die Frühchenstation, die dann auch zum Ende noch Seminare zum Thema Stillen und Beikost usw. anbietet.

Ja genau, um die Zeit betrigen trifft es ganz gut. Man sieht die Schwangeren mit dicken Bäuchen, man sieht die frischen Eltern, wie sie ihre Kinder aus dem Krankenhaus mitnehmen... Und dann fragt man sich selbst, was man falsch gemacht hat, dass man dieses Kind nicht ordentlich im Bauch hat versorgen können...

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6. Januar 2017 um 14:50

Dass Nahrungsergänzungsmittel beigemischt werden ist normal bei so kleinen Frühchen. Dadurch erhöht sich der Kaloriengehalt der Muttermilch von 73 auf 89. Hat mein Sohn auch bis zur Entlassung mit 2,1 Kilo bekommen. Deine Milch ist optimal auf dein Frühchen angepasst und ist im Gegensatz zur Milch von reifgeborenen Babys besonders eiweißreich in den ersten Wochen.

Gar kein Hautkontakt beim Kanguruhen? Das ist ja schade. Auf unserer Intensivstation blieben die Babys zwar angezogen, aber durften auf die nackte Brust gelegt werden. Wir mussten lediglich Hände gründlich waschen und desinfizieren vor dem Anfassen. Kittel hatte nur das Personal an.

Ich fande die Stillberatung schon hilfreich. War eine speziell geschulte Schwester und die wusste einfach deutlich mehr über Anlegetechniken etc. als die normalen Schwestern. Mit der hat das Anlegen auch immer geklappt, mit den anderen Schwestern so gut wie nie. Die stand auch auf der Kinderstation noch zur Verfügung. 

Hab mir auch endlos das Hirn darüber zermatert, was ich falsch gemacht habe  Mir hat es ein bisschen geholfen, dass ich von den Ärzten die Rückmeldung erhielt, dass ich eine vorbildliche Schwangere war und alles was möglich war, getan habe. Eine Plazentainsuffizienz ist einfach Pech. Umso verletzender waren dann allerdings die Kommentare von anderen, dass mein Baby doch bestimmt deshalb so klein sei, weil ich zu wenig gegessen hätte.

 

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7. Januar 2017 um 0:56

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Ja eigentlich hat er seit vor Silvester dieses Nahrungsergänzungsmittel bekommen, aber heute kam eine Schwester ubd wollte mir etwas darüver erzählen, da meinte ich, dass wüsste ich, das bekäme er ja schon länger... Daraufhin kam raus, dass er das die ganze Zeit nicht bekommen hat und auch nichts dahingehend in der Akte stand... Hat er also wohl genau einen Tag bekommen, weil vergessen wurde es einzutragen...
Man darf generell nur mit Kuttel und Handschuhen in die Station, am Anfang sogar noch mit Mundschutz und Haube... Anfassen ist auch generell nur mit Handschuhen erlaubt. Letztes Jahr hatten sie MRSA auf Station, deshalb sind sie wohl vorsichtiger und die Hygienevirschriften ändern sich ständig...
Also mit Stillberatung werde ich mich dort Mal erkundigen!
Ja mir wurde auch schon gesagt, dass eine Plazentainsuffizienz einfach Pech sei, aber das ist auch nur ein schwacher Trost, mit dem ich mich nicht so Recht anfreubden kann...

Oh Gott 2 Jahre auf der Intensiv?! Das muss ja unglaublich belastend ubd anstrengend gewesen sein, sowohl für die Eltern, als auch für das Kind! Aber umso besser, dass er sich dann doch so gut entwickelt hat
Auf Station heute meinten sie auch, dass sie keine Pulvermilch verwenden, wenn es Muttermilch gibt, und dass das das beste sei und mit den zusätzlichen Kalorien auch ansprechen sollte. Er bekommt auch noch Infusionen mit Fetten, die soltrn eigentlich bald abgesetzt werden, aber das dauert dann wohl doch noch etwas.

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8. Januar 2017 um 10:11

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Ich pumpe weiterhin ab, stimmt ja auch alles, was ihr sagt Der Kleine hatte gestern auch 90g mehr als am Vortag (das wird schon so nicht stimmen, aber endlich hat er mal wieder zugenommen!!), also liegts nicht an der Milch
Ich frage demnächst Mal auf der Station, ob es eine Stillberaterin gibt, sonst werde ich mir eine suchen!
Das Problem bei dem Schnitt ist, dass er ehnfach viel länger und mit den Fasern verläuft. Da ist die Gefahr der Ruptur größer. Und irgendwie laufen die Wehen auch darüber, sodass das auch Probleme geben kann und man gar keine Wehen bekommen solte.
Man hört ja häufig, dass KS Kinder Anpassungsschwierigkeiten haben, darum graut es mir davor... Und dass das Bonding fehlt ist auch nicht so schön... Aber ich kann es eh nicht mehr ändern.

Vielen Dank für all eure lieben Worte und das Mut machen, das tut richtig gut!

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8. Januar 2017 um 20:42

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Ahhh das mit dem Bonding im OP wusste ich gar nicht, ist ja toll, dass es sowas mittlerweile gibt!
Und auch sehr gut, dass eure Mäuse keine Schwierigkeiten haben, ich hatte nur irgendwo gelesen, dass es häufiger zu Problemen kommen soll...
Ach das wird auch schon alles, erstmal den Kleinen jetzt groß und heim bekommen!

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10. Januar 2017 um 17:31
In Antwort auf anha92

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Ich pumpe weiterhin ab, stimmt ja auch alles, was ihr sagt Der Kleine hatte gestern auch 90g mehr als am Vortag (das wird schon so nicht stimmen, aber endlich hat er mal wieder zugenommen!!), also liegts nicht an der Milch
Ich frage demnächst Mal auf der Station, ob es eine Stillberaterin gibt, sonst werde ich mir eine suchen!
Das Problem bei dem Schnitt ist, dass er ehnfach viel länger und mit den Fasern verläuft. Da ist die Gefahr der Ruptur größer. Und irgendwie laufen die Wehen auch darüber, sodass das auch Probleme geben kann und man gar keine Wehen bekommen solte.
Man hört ja häufig, dass KS Kinder Anpassungsschwierigkeiten haben, darum graut es mir davor... Und dass das Bonding fehlt ist auch nicht so schön... Aber ich kann es eh nicht mehr ändern.

Vielen Dank für all eure lieben Worte und das Mut machen, das tut richtig gut!

Das mit diesem Bonding ist absoluter Mist! Glaub mir.... finde, dass es überbewertet wird. Dein Kind hat dich später auch so gern, egal ob du gestillt hast oder nicht oder ob du es auf deiner nackten Haut hattest. Für dein Kind zählt, dass du für ihn da bist und es umsorgst und lieb hast. Wenn dein Kind mal 30 ist und mit einem Bein im Knast steht, dann hast du als Mutter im Alltag versagt und nicht, weil du ihn nicht auf dir liegen hattest.

Dein Kleines braucht jetzt vorallem Ruhe. Das wollen einige Eltern nicht sehen. Die müssen noch ganz viel schlafen. Meine Hebamme wollte mir auch einreden, dass ich den ganzen Tag am Inkubator sitzen sollte. Die Schwestern im Krankenhaus haben gesagt, dass das Kind einfach seine Ruhe braucht um sich zu erholen. Man kann doch auch nicht in Ruhe schlafen, wenn man den ganzen Tag rumgeschleppt und gestreichelt wird. Mach dir über sowas keinen Kopf! Das holt man alles nach. 

Sehe es mal von der Seite positiv: den Kleiner gewöhnt sich an den Krankenhausalltag, den du dann einfach Zuhause übernimmst. Er gewöhnt sich keine Marotten an, wie es viele Kinder tun. Mein Huschel ist total selbständig, also so wie es ein Baby sein kann. Er schreit nicht, weil er permanent rumgeschleppt werden will und darüber bin ich froh. Ich kann ihn in seinen Laufstall legen, während ich duschen gehe, und dort schaut er in der Gegend rum. Ist doch nervig, wenn man das Kind nicht ablegen kann. Aber das wirst du ganz bald auch noch feststellen Bald stehst du vor seinem Bett und sagst "Man ist der groß." Ich bin froh, dass mein Kind so ist. Er soll selbstbewusst werden und sich auch allein beschäftigen können (später natürlich). 

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11. Januar 2017 um 13:33

Ja stimmt schon, aber ich habe schon oft gelesen, dass einige Mütter ihr Kind in ein Tragetuch quetschen wollen, obwohl die Kinder gern allein da liegen. Die Kinder haben erst geschrien, als sie dort rein mussten. Das finde ich Schwachsinn und wieso solche Marotten unnötig angewöhnen, obwohl das Kleine so gut zurecht kommt? Dass es Kinder gibt, wie du sie beschreibst ist mir klar, von denen spreche ich auch gar nicht. 

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12. Januar 2017 um 14:47

Dann google mal danach.... hier mal ein Vorgeschmack: http://www.eltern.de/foren/tragehilfen-forum/386921-hilfe-mein-kind-mag-tragetuch-nicht.html

Was das stillen betrifft muss jeder selbst wissen. Ich finde es überbewertet und wissenschaftlich null erwiesen, wenn man sich richtig informiert. Dein Kind interessiert es nach ein paar Jahren null, ob du gestillt hast oder nicht. Wenn es hinfällt und rennt zum ausweinen lieber zur Nachbarin, anstatt zu dir, liegt es nicht daran, ob man gestillt hat oder die Flasche gegeben hat. 

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12. Januar 2017 um 14:48

Achja, ich habe übrigens gestillt..... Nicht, dass hier jemand denkt, ich hätte meinem Kind ausschließlich die Flasche gegeben.

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13. Januar 2017 um 7:41

Wegen dem Tragetuch: siehe oben. Nicht alle Kinder wollen das. 

Was den Krankenhausalltag betrifft, hab ich nie gesagt, dass er toll ist. Man sollte aber nicht immer alles negativ sehen, sondern auch postive Dinge aus Schlechtem ziehen. Ich kann dir definitiv was erzählen, Mäuschen. Wir reden hier von Babys, die viel zu zeitig auf die Welt gekommen sind... nicht von 2 oder 3 jährigen Kindern. Hast du ein Frühchen? Ich denke nicht. Dann würdest du wissen, dass Frühchen 98% am Tag schlafen. Die müssen nämlich noch ganz viel nachholen. Ich weiß ja nicht was du für Krankenhäuser kennst, aber bei uns kümmert sich 1 Schwester um 2 Kinder auf der ITS. In der Säuglingsstation 1 Schwester um 4. Sorry, aber in 8 Wochen Aufenthalt im Krankenhaus hab ich nie mitbekommen, dass sich ein Kind in den Schlaf geschrien hat. 

Und nebenbei gesehen ist es wirklich mehr als unsensibel so etwas in ein Forum zu stellen, in dem sich eine TE Sorgen macht. Man redet gut zu und erzählt keine Horrorgeschichten. 

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13. Januar 2017 um 10:23

Vlt wäre es vorteilhaft, wenn du anfängst von vorn zu lesen und nicht irgendwo in der Mitte eines Gespräches wie ein Elefant reingedroschen kommst. Gut, lass deine Meinung Meinung sein. Ich kann mir schon bildlich vorstellen was du für eine Mutter bist und weiß, dass ich so nicht sein wollen würde. Es gibt auch noch Frauen, die trotz Kind ein eigenständiges Leben führen und vorallem LEBEN Ich kann nur für mich sagen, dass ich mit dem wie ich den Alltag mit Kind bestreite mich nicht beschweren kann und noch mehr als genug Zeit für mich allein und für meinen Mann bleibt - ohne, dass mein Kind zurück stecken muss. Denke so ein Leben führen die wenigsten Muttis  

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13. Januar 2017 um 10:24

Das mit dem Zureden gebe ich dir Recht....

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13. Januar 2017 um 10:26

Vorhin war es noch dein Neffe der 2 Jahre im Krankenhaus war, jetzt warst du es  Vlt solltest du deine Geschichte nochmal überdenken.

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13. Januar 2017 um 10:40
In Antwort auf karline2011

Vorhin war es noch dein Neffe der 2 Jahre im Krankenhaus war, jetzt warst du es  Vlt solltest du deine Geschichte nochmal überdenken.

Wenn mein Neffe 2 Jahre im KH läge, würde ich ebenfalls "wir" sagen, denn die Kinder meiner Geschwister sind mir so nah wie mein eigenes Kind. 

Warum bist du so unangenehm?

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19. Februar 2017 um 23:53

Hi
Wie geht es euch? Ich kann dir hoffentlich Mut machen. Mein Sohn kam vor zwei Jahren, ebenfalls mit Plazentainsuffizienz, bei 26+5 mit 420g. Er ist heute topfit und gesund. Hängt lediglich motorisch hinterher. Hat zum Beispiel erst mit knapp 2 laufen gelernt.

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20. Februar 2017 um 21:17

Uns
Gehts eigentlich ganz gut, der Kleine ist allerdings leider lange noch nicht fit genug um Heim zu dürfen.... Wann konntet ihr denn nach Hause liebe Sonja?
Das klingt gut, ich denke das ist eine Nachwirkung, die man gut in Kauf nehmen kann

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22. Februar 2017 um 23:35
In Antwort auf anha92

Uns
Gehts eigentlich ganz gut, der Kleine ist allerdings leider lange noch nicht fit genug um Heim zu dürfen.... Wann konntet ihr denn nach Hause liebe Sonja?
Das klingt gut, ich denke das ist eine Nachwirkung, die man gut in Kauf nehmen kann

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Wir waren fünf Monate im Krankenhaus. Wir hatten ständig wieder neue Komplikationen, weswegen sich das so zog. Die meisten gehen aber ja tatsächlich um den ET herum.

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23. Februar 2017 um 17:56
In Antwort auf sonja3112

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Wir waren fünf Monate im Krankenhaus. Wir hatten ständig wieder neue Komplikationen, weswegen sich das so zog. Die meisten gehen aber ja tatsächlich um den ET herum.

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Ohje 5 Monate? Da hast du den höchsten Respekt verdient, dass du diese lange Zeit durchgehalten hast! Ich habe ja erst knapp 3 Monate (Nächste Woche wäre ET), aber man merkt schon, dass das ganze nicht spurlos an einem vorbei geht...

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14. März 2017 um 19:56

Hi anha, ist mittlerweile schon ein Ende der Krankenhauszeit in Sicht oder seid ihr möglicherweise schon zuhause?

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14. März 2017 um 22:44
In Antwort auf kuon86

Hi anha, ist mittlerweile schon ein Ende der Krankenhauszeit in Sicht oder seid ihr möglicherweise schon zuhause?

Hi
Nein leider nicht... Wir hatten jetzt bis vor kurzem mit der Atmung zu kämpfen, die Sättigung war einfach nicht gut und wir sind immer wieder am CPAP gelandet. Seit ner Woche ist er jetzt stabil, das hatten wir aber schonmal, da musste er nach 7 Tagen wieder an den CPAP. Aber mal sehen. Er ist immerhin heute ins Gitterbettchen gezogen und Trinken klappt auch gut. Wenn er nicht so mit seinem Bauch zu kämpfen hätte wäre er wahrscheinlich schon auf Bedarfstribken umgestellt. Nächste Woche darf er aber wohl von der Frühchenintensiv auf die Säuglingsstation umziehen, das ist ja auch schon was!

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15. März 2017 um 17:24

Oh je, immer noch Krankenhaus  Aber wenn ihr nun auf die Kinderstation umzieht, geht es hoffentlich sehr bald Richtung Entlassung. Gibt es bei euch Rooming-in bzw. würdest du das überhaupt wollen?

Bettenwechsel war für uns auch immer ein Meilenstein.

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15. März 2017 um 22:13
In Antwort auf kuon86

Oh je, immer noch Krankenhaus  Aber wenn ihr nun auf die Kinderstation umzieht, geht es hoffentlich sehr bald Richtung Entlassung. Gibt es bei euch Rooming-in bzw. würdest du das überhaupt wollen?

Bettenwechsel war für uns auch immer ein Meilenstein.

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Mittlerweile wird immerhin schon von Entlassung gesprochen

Rooming-in ist auf der Säuglingsstation möglich, aber dort ist es nicht schön, und die Schwestern sind sehr unfreundlich. Und da auch nicht abzusehen ist, wie lange er dort noch liegt werde ich mich nicht mit einweisen lassen. Wenn wir Glück haben dürfen wir noch etwas auf der Frühchen bleiben und von dort aus Heim, das wäre uns lieber!

Seid ihr damals mit nem Monitor Heim oder hattet ihr Angelcare-Sensormatten? Ich denke man schläft damit einfach etwas besser, oder?

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16. März 2017 um 11:05

Ich hatte auch gehofft, dass wir bis zum Ende auf der Neo bleiben dürfen, aber die letzten 8 Tage mussten wir auf die Kinderstation, 6 davon habe ich auch dort verbracht. Allerdings auch nur, weil absehbar war, dass es heim geht. Sonst hätte ich es wohl auch nicht gemacht. Die Schwestern waren aber auch da fast alle sehr nett, obwohl ich anderes gehört hatte.

Wir sind ohne Monitor heim, auf der Kinderstation hatte er keine starken Sättigungsabfälle mehr. Angelcare haben wir auch nicht, er schläft nur mit Körperkontakt.

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9. Mai 2017 um 21:22

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Wie geht es euch mittlerweile?

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10. Mai 2017 um 18:35

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Uns geht es gut, wir durften am 30.3. endlich nach Hause und haben uns super eingelebt. Das Trinken könnte besser klappen, aber ich denke das kommt mit der Zeit! Ansonsten sind wir sehr zufrieden mit unserem Kleinen, er schreit wenig und schläft nachts wirklich gut und im eigenen Bett!
Nen Monitor mussten wir mitnehmen, aber den setzen wir sehr spärlich ein

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13. Mai 2017 um 13:53

Wie schön, dass ihr endlich daheim seid und euch gut eingelebt habt  Wieso musstet ihr den Monitor mitnehmen? Wünsche euch auf jeden Fall, dass ihr das schlimmste hinter euch habt und ab jetzt mindestens 90 schöne Jahre für den kleinen Mann folgen.

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13. Mai 2017 um 13:53

Wie schön, dass ihr endlich daheim seid und euch gut eingelebt habt  Wieso musstet ihr den Monitor mitnehmen? Wünsche euch auf jeden Fall, dass ihr das schlimmste hinter euch habt und ab jetzt mindestens 90 schöne Jahre für den kleinen Mann folgen.

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14. Mai 2017 um 16:25
In Antwort auf kuon86

Wie schön, dass ihr endlich daheim seid und euch gut eingelebt habt  Wieso musstet ihr den Monitor mitnehmen? Wünsche euch auf jeden Fall, dass ihr das schlimmste hinter euch habt und ab jetzt mindestens 90 schöne Jahre für den kleinen Mann folgen.

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Vielen Dank
Die Oberärztin gibt allen Extremfrühchen nen Monitor mit, wir setzen ihn aber sehr spärlich ein
Hatten bis jetzt keine echten Alarme und unser Zwergi macht das echt toll
Ganz liebe Grüße

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