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Plötzlich hat das Baby Schlafprobleme

19. Juni um 8:48

Guten Morgen,

ich hoffe, hier etwas Hilfe/Rat/Beistand zu finden, denn aktuell bin ich etwas ratlos. Vorweg: mir ist klar, dass ein Baby keinen Erwachsenenschlaf hat und Probleme da sein können. Was mich aber stutzig und ratlos macht, ist, dass es sich so plötzlich geändert hat.

Kurz zu uns: ich bin 29 und mein Sohn ist nun fast 15 Wochen alt. Er ist mein erstes Kind und im großen und ganzen ist er sehr lieb und auch pflegeleicht. Tagsüber haben wir gar keine Probleme. Ich stille nicht, er bekommt Fläschchen, meist so alle 3-4 Stunden. Alles kein Thema.

Nun dazu, wie es bisher ablief:
Seit Geburt an (von den ersten 2 Eingewöhnungswochen mal abgesehen) hatten wir es so gemacht, dass wir ihn um 18 Uhr ungefähr ins Bett (Beistellbett neben mir) brachten. Wir haben kurz auf dem Arm gekuschelt, er bekam den Schnuller, haben den Schlafsack angezogen, Einschlafmusik angemacht, ihn ins Bettchen gelegt und sind dann spätestens 10 Minuten später aus dem Raum gegangen. Er ist stets kurz danach von alleine eingeschlafen, es gab nie großen Ärger. Er war nie eines dieser Babys, die nur mit Mamas Nähe einschlafen können. Darüber war ich auch froh, schließlich sind die Abendstunden meine einzigen, die ich für mich habe. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ihn abgöttisch und kuschle wahnsinnig gerne mit ihm, aber das muss ja nicht 24/7 sein.

Seit ungefähr zwei Wochen ist alles anders. Es kam wirklich schlagartig. Er macht riesigen Stress, wenn wir ihm den Schlafsack anziehen, wenn er ins Bett muss, spuckt den Schnuller tausendmal aus, weint, strampelt mit Händen und Füßen und braucht eine halbe Ewigkeit, bis er einigermaßen ruhig wird. Ich streichle ihn dann, nehme ihn oft nochmal raus und trage ihn (wobei er auch wild strampelt), lege ihm beruhigend die Hand auf Stirn/Kopf und Brust und und und. Ich singe sogar manchmal was vor oder summe vor mich hin. Ich probiere auch, mich dazuzulegen und ihm dadurch Nähe zu geben. Aber nichts, wirklich nichts, beruhigt ihn. Wenn ich ihm die Hand reiche, umklammert er sie mit beiden Händen fast panisch. Da wird er für den Moment zwar etwas ruhiger, aber sobald ich sie ein Stückchen wegbewege, kreischt er sofort und das Gezeter geht von vorne los. Es dauert wirklich eine halbe Ewigkeit, bis er so ruhig ist, dass er einschlafen kann.

Nachts kommt er nun auch wieder öfter zum Trinken, meist wieder alle 3-4 Stunden. Wir waren manchmal schon bei Trinkabständen von 6-7 Stunden angelangt und nun wieder dieser riesige Schritt zurück. Probieren nun auch seit ein paar Tagen, ihn erst gegen 20 Uhr hinzulegen in der Hoffnung, dass er dann müder ist. Auch das ohne Erfolg. Er wacht trotzdem oft auf, um ca. 4 Uhr nachts ist dann meist Rambazamba (kein Hunger), er signalisiert dann ganz stark, dass er aufstehen möchte. Fuchtelt wild etc. Gehe ich dann mit ihm ins Wohnzimmer, ist er das fröhlichste und entspannteste Kind überhaupt.

Tja, und deswegen meine Ratlosigkeit. Warum kommt das so plötzlich? Tagsüber ist er wie immer, wir haben am Tagesablauf bis auf die Bettgehzeit nichts geändert. Ich habe es ja zuerst auf einen Schub geschoben, aber das dauert nun schon so ewig, dass das ja irgendwie auch nicht mehr sein kann.

Habt ihr irgendwelche Tipps? Mache ich etwas falsch?

Danke jetzt schon mal, wenn sich jemand die Zeit nimmt und antwortet. Bin für jeden Hinweis/Tipp/Rat dankbar.

LG Kathrin

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19. Juni um 12:14

Du hast Recht, wahrscheinlich muss man die Situation einfach annehmen und akzeptieren, dass es noch hundertmal anders wird.
Irgendwie ist es ja doch immer wieder erstaunlich, welche Kräfte man trotz Schlafmangel entwickelt.

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20. Juni um 12:39
In Antwort auf kathrin1808

Guten Morgen,

ich hoffe, hier etwas Hilfe/Rat/Beistand zu finden, denn aktuell bin ich etwas ratlos. Vorweg: mir ist klar, dass ein Baby keinen Erwachsenenschlaf hat und Probleme da sein können. Was mich aber stutzig und ratlos macht, ist, dass es sich so plötzlich geändert hat.

Kurz zu uns: ich bin 29 und mein Sohn ist nun fast 15 Wochen alt. Er ist mein erstes Kind und im großen und ganzen ist er sehr lieb und auch pflegeleicht. Tagsüber haben wir gar keine Probleme. Ich stille nicht, er bekommt Fläschchen, meist so alle 3-4 Stunden. Alles kein Thema.

Nun dazu, wie es bisher ablief:
Seit Geburt an (von den ersten 2 Eingewöhnungswochen mal abgesehen) hatten wir es so gemacht, dass wir ihn um 18 Uhr ungefähr ins Bett (Beistellbett neben mir) brachten. Wir haben kurz auf dem Arm gekuschelt, er bekam den Schnuller, haben den Schlafsack angezogen, Einschlafmusik angemacht, ihn ins Bettchen gelegt und sind dann spätestens 10 Minuten später aus dem Raum gegangen. Er ist stets kurz danach von alleine eingeschlafen, es gab nie großen Ärger. Er war nie eines dieser Babys, die nur mit Mamas Nähe einschlafen können. Darüber war ich auch froh, schließlich sind die Abendstunden meine einzigen, die ich für mich habe. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ihn abgöttisch und kuschle wahnsinnig gerne mit ihm, aber das muss ja nicht 24/7 sein.

Seit ungefähr zwei Wochen ist alles anders. Es kam wirklich schlagartig. Er macht riesigen Stress, wenn wir ihm den Schlafsack anziehen, wenn er ins Bett muss, spuckt den Schnuller tausendmal aus, weint, strampelt mit Händen und Füßen und braucht eine halbe Ewigkeit, bis er einigermaßen ruhig wird. Ich streichle ihn dann, nehme ihn oft nochmal raus und trage ihn (wobei er auch wild strampelt), lege ihm beruhigend die Hand auf Stirn/Kopf und Brust und und und. Ich singe sogar manchmal was vor oder summe vor mich hin. Ich probiere auch, mich dazuzulegen und ihm dadurch Nähe zu geben. Aber nichts, wirklich nichts, beruhigt ihn. Wenn ich ihm die Hand reiche, umklammert er sie mit beiden Händen fast panisch. Da wird er für den Moment zwar etwas ruhiger, aber sobald ich sie ein Stückchen wegbewege, kreischt er sofort und das Gezeter geht von vorne los. Es dauert wirklich eine halbe Ewigkeit, bis er so ruhig ist, dass er einschlafen kann.

Nachts kommt er nun auch wieder öfter zum Trinken, meist wieder alle 3-4 Stunden. Wir waren manchmal schon bei Trinkabständen von 6-7 Stunden angelangt und nun wieder dieser riesige Schritt zurück. Probieren nun auch seit ein paar Tagen, ihn erst gegen 20 Uhr hinzulegen in der Hoffnung, dass er dann müder ist. Auch das ohne Erfolg. Er wacht trotzdem oft auf, um ca. 4 Uhr nachts ist dann meist Rambazamba (kein Hunger), er signalisiert dann ganz stark, dass er aufstehen möchte. Fuchtelt wild etc. Gehe ich dann mit ihm ins Wohnzimmer, ist er das fröhlichste und entspannteste Kind überhaupt.

Tja, und deswegen meine Ratlosigkeit. Warum kommt das so plötzlich? Tagsüber ist er wie immer, wir haben am Tagesablauf bis auf die Bettgehzeit nichts geändert. Ich habe es ja zuerst auf einen Schub geschoben, aber das dauert nun schon so ewig, dass das ja irgendwie auch nicht mehr sein kann.

Habt ihr irgendwelche Tipps? Mache ich etwas falsch?

Danke jetzt schon mal, wenn sich jemand die Zeit nimmt und antwortet. Bin für jeden Hinweis/Tipp/Rat dankbar.

LG Kathrin

Willkommen im Babyalltag. Ihr seid so ziemlich verwöhnt wurden die ersten Wochen mit euren Sohn. Sofort eingeschlafen, Trinkabstände von 6-7 Stunden ..... Hallelujah. Also dein Baby hätte ich auch gerne gehabt, lol. Meine wird zwar bald 3 und ist inzwischen zum Glück kein Baby mehr aber mal ehrlich, was ist das Problem? Das wird sicher eine Phase sein. Meine Tochter zum Beispiel hat nur Geschrien und das jeden Tag mehrere Stunden. Abends ist sie wenn wir Glück hatten nach 1-2 Stunden generve eingeschlafen und dann auch nur zwei Stunden und dann wurde wieder gebrüllt. Getrunken hat sie alle 2-3 Stunden. Tja also beschwer dich nicht. 

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20. Juni um 20:00
In Antwort auf paprikaschote12

Willkommen im Babyalltag. Ihr seid so ziemlich verwöhnt wurden die ersten Wochen mit euren Sohn. Sofort eingeschlafen, Trinkabstände von 6-7 Stunden ..... Hallelujah. Also dein Baby hätte ich auch gerne gehabt, lol. Meine wird zwar bald 3 und ist inzwischen zum Glück kein Baby mehr aber mal ehrlich, was ist das Problem? Das wird sicher eine Phase sein. Meine Tochter zum Beispiel hat nur Geschrien und das jeden Tag mehrere Stunden. Abends ist sie wenn wir Glück hatten nach 1-2 Stunden generve eingeschlafen und dann auch nur zwei Stunden und dann wurde wieder gebrüllt. Getrunken hat sie alle 2-3 Stunden. Tja also beschwer dich nicht. 

Ich beschwere mich ja nicht, ich bin nur unsicher. Es ist mein erstes Kind, alles ist neu und natürlich macht man sich über alles und jenes Gedanken. Erstrecht, wenn alles anders ist. Es ging mir nur darum, dass es ja hätte sein können, dass ich vielleicht im Ablauf etwas falsch mache oder etwas ändern sollte, nicht mehr und nicht weniger. Mag sein, dass wir verwöhnt waren in den ersten Wochen, jedes Kind ist anders. Der eine hat ein Schreibaby, der andere nicht. Der eine trinkt gut, der andere nicht. Der eine schläft nach 4 Wochen durch, andere eben nicht. Wie du siehst, jedes Kind ist anders und das ist auch gut so. Ich habe mir lediglich Sorgen gemacht, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ich persönlich finde das völlig verständlich, wenn man zum ersten Mal für so ein kleines Wesen sorgen muss.

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20. Juni um 22:26
In Antwort auf kathrin1808

Ich beschwere mich ja nicht, ich bin nur unsicher. Es ist mein erstes Kind, alles ist neu und natürlich macht man sich über alles und jenes Gedanken. Erstrecht, wenn alles anders ist. Es ging mir nur darum, dass es ja hätte sein können, dass ich vielleicht im Ablauf etwas falsch mache oder etwas ändern sollte, nicht mehr und nicht weniger. Mag sein, dass wir verwöhnt waren in den ersten Wochen, jedes Kind ist anders. Der eine hat ein Schreibaby, der andere nicht. Der eine trinkt gut, der andere nicht. Der eine schläft nach 4 Wochen durch, andere eben nicht. Wie du siehst, jedes Kind ist anders und das ist auch gut so. Ich habe mir lediglich Sorgen gemacht, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ich persönlich finde das völlig verständlich, wenn man zum ersten Mal für so ein kleines Wesen sorgen muss.

Du kannst gar nichts falsch machen, glaube mir. Das war auch nicht böse gemeint, um Gottes Willen. Klar ist jedes Kind anders. Aus Schreibabys werden meistens ganz ruhige Kinder. Meine ist ganz ruhig lieb und artig. Andere haben in dem Alter kismet die trotzen oder sich auf den Boden schmeißen.
Wenn du alles so machst wie immer, kannst du gar nix falsch machen. Glaube in der Woche haben sie auch einen Schub. Kennst du das Buch "oje ich wachse"? Sehr interessant und es hat zu 100 Prozent gestimmt was da drin stand über die verschiedenen Entwicklungensschübe und deren Verhalten. 

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21. Juni um 15:47

Ich hab das Buch sogar, bin nur nicht auf die Idee gekommen, das nächste Kapitel zu lesen, denn das wäre erst in der 19. Woche. Wir sind in der 15. Woche gerade. Gestern hab ich aber drin gelesen und der 19-Wochen-Schub kann sich wohl über längere Zeit ziehen. Schon ab der 15. Woche kanns schwierig werden.
Ich erkenn uns da auch in fast allen Punkten wieder. Da stehen uns dann wohl noch ein paar turbulente Wochen bevor bis wir da durch sind 🙂

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21. Juni um 19:47
In Antwort auf kathrin1808

Ich hab das Buch sogar, bin nur nicht auf die Idee gekommen, das nächste Kapitel zu lesen, denn das wäre erst in der 19. Woche. Wir sind in der 15. Woche gerade. Gestern hab ich aber drin gelesen und der 19-Wochen-Schub kann sich wohl über längere Zeit ziehen. Schon ab der 15. Woche kanns schwierig werden.
Ich erkenn uns da auch in fast allen Punkten wieder. Da stehen uns dann wohl noch ein paar turbulente Wochen bevor bis wir da durch sind 🙂

Wenn der Schub vorbei ist, dann ist schlagartig wieder Ruhe. Unsere zum Beispiel ist ab dem 6. Lebensmonat ich nenne es mal " normal" geworden. Hat nicht mehr gebrüllt von ein auf den anderen Tag. Die Zähne sind dann nochmal etwas anstrengend aber ansonsten wird es immer besser 🙃. Alles gute für dich und deine kleine Familie. 

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21. Juni um 19:54
In Antwort auf paprikaschote12

Wenn der Schub vorbei ist, dann ist schlagartig wieder Ruhe. Unsere zum Beispiel ist ab dem 6. Lebensmonat ich nenne es mal " normal" geworden. Hat nicht mehr gebrüllt von ein auf den anderen Tag. Die Zähne sind dann nochmal etwas anstrengend aber ansonsten wird es immer besser 🙃. Alles gute für dich und deine kleine Familie. 

Danke, für dich auch alles Gute

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21. Juni um 20:50

auch wenns hart ist, solltest du dann nachts nicht mit ihm ins wohnsimmer gehen, Licht anmachen etc. WEiterhin RUhe und Dunkelheit und Schlaf signalisieren, um dem Rhythmus nicht den absoluten Dochstoss zu verpassen  
Weil er das dann immer einfordern wird und du es zur Routine machst. Also lieber erst garnicht damit anfangen. Du kannst ja trotzdem auf seine Bedürfnisse einghen, ihn einkuscheln, zu dir holen, streicheln, ihm leise was vorsummen, Spieluhr, sonstiges. Aber ich würde bloss nicht "aktiv" werden!

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