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Positive Erfahrungen mit stillen?

18. Januar um 20:59 Letzte Antwort: 31. Januar um 19:21

Hallo liebe Mamis
ich habe vor fast 4 Monaten meine Tochter bekommen. Leider quält mich bis heute manchmal der Gedanke, dass ich es nicht geschafft habe sie zu stillen, weil ich zu harte Schmerzen hatte.
Zudem haben meine Schwägerin und ich auch noch im Abstand von 6 Wochen entbunden und sie hat mir vorgeführt wie toll das mit dem stillen ist und wie man das trotz schmerzen, mehrfachen Entzündungen, Bläschen usw usw hinbekommt.
Nun, stelle ich mir die Frage, ob ich einfach nicht "durchgehalten" habe, oder ob es so gar nicht sein sollte, denn ich habe es wirklich versucht und saß teilweise 3,4 mal heulend und zitternd vor Schmerz da während ich die kleine gestillt habe ( bin wirklich nicht besonders schmerzempfindlich) und hatte ständig Wunde,blutige, aufgeplatzte, Brustwarzen und Krusten obwohl ich gecremt und gekühlt habe.
Ich habe letztens mit einer Freundin geredet und die konnte mir kaum glauben, dass es so schlimm war - also wollte ich mal nach euren Erfahrungen fragen: wie war es ? Was habt ihr dafür getan ? Kommt euch meine Situation bekannt vor ? Worauf kommt es an ? Habt ihr Tipps? Würde mich gerne positiv davon überzeugen, da ich das nächste Kind wirklich gerne stillen würde, da es ja das beste fürs Kind ist und ich finde die Bindung nochmal ganz anders ist.

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19. Januar um 7:29

Huhu, möchte dir gerne von mir erzählen, auch wenn meine Geschichte etwas anders aber vielleicht hilft sie dir die Situation besser anzunehmen.

Ich habe 3 Kinder, wovon ich die ersten beiden problemlos und lange gestillt habe. Ich habe mir beim ersten gar keinen Kopf gemacht, sondern bin wirklich total entspannt an die Sache gegangen und mir gesagt, ich probiere es und entweder es klappt oder nicht. Es klappte dann erstaunlich gut und wunde Brustwarzen, Milchstau, Saugverwirrung, Brustschimpfphase und was es sonst noch so gibt, kenne ich tatsächlich nur vom Hörensagen. Ich stillte meine Große dann ein gutes Jahr. Bei Nummer 2 war -nach der positiven Erfahrung- klar, dass ich unbedingt stillen möchte. Das tat ich dann auch, diesmal sogar 2 Jahre. Bei Nummer 3 verschwendete ich keinen Gedanken daran, nicht stillen zu können und freute mich sehr drauf. Leider kam dann alles anders und ich konnte aufgrund einer Erkrankung meines Babys nicht stillen. Das traf mich wirklich hart und total unerwartet. Mittlerweile haben wir unsere Situation so akzeptiert. Ich kann dir aber versichern, dass Flasche geben überhaupt nichts an der Bindung zum Kind ändert. Ich weiß nicht, wer solchen Quatsch in die Welt gesetzt hat. Natürlich ist stillen das Beste fürs Kind, schön, praktisch, einfach, billig etc. aber an der Bindung ändert es nichts. Ich habe genauso Körperkontakt beim Flasche geben, intensiven Augenkontakt & kuschel mein Baby dabei. Sie verbindet diese Momente auch nur mit mir, da ich ihr ausschließlich die Flasche gebe. Ich merke tatsächlich keinen Unterschied zu den anderen beiden und beruhigen lässt sie sich auch nur von mir. Es kommt halt auch immer drauf an, was man draus macht.

Schlafen tut sie von allen dreien übrigens am schlechtesten. Ist jede Nacht 1,5 Stunden wach, zusätzlich zu den regulären Flaschenpausen. Hatte hier doch jemand behauptet, Flasche geben fördert den plötzlichen Kindstod, da die Babys fester und tiefer schlafen, die Milch länger satt mache... 

Ich kenne tatsächlich einige Frauen, die aus den verschiedensten Gründen nicht stillen konnten. Eine Freundin zB nimmt aufgrund einer Vorerkrankung stillunverträgliche Medikamtente. Die andere hatte eine Frühgeburt, das Baby lag lange auf der Intensivstation, so dass es mit dem stillen nicht klappte. Es gibt also viele Gründen, warum es nicht klappt. Würde mir da einfach weniger Vorverurteilungen und mehr Toleranz untereinander wünschen. 

Und nun genieße dein Baby und gräme dich nicht. Du hast es lange probiert, unter Schmerzen weitergestillt, mehr ging nicht. Und ein Baby profitiert von einer glücklichen Mutter am meisten, egal aus welcher Öffnung die Milch kommt.

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18. Januar um 22:21

Natürlich gibt es viele Frauen, die positive Erfahrungen gemacht haben, aber auch genug mit negativen. Wovon du jetzt erstmal Abstand nehmen musst, ist dein  (vielleicht auch nur unterbewusstes) schlechtes Gewissen, weil du nicht mehr stillst. Ja natürlich ist stillen das Beste für das Kind aber auch dein Kind wird mit der Flasche gesund groß und Glücklich werden und eine Bindung zur Mama haben. Lass dir nicht einreden, du hast etwas falsch gemacht oder es nicht hart genug versucht. Dieses Gefühl wird einem nämlich gerne Mal von anderen Leuten vermittelt. 

Bein nächsten Kind kannst du es dann wieder versuchen, wenn Du das möchtest. Vielleicht suchst du dir dann vorher noch mal eine Stillberatung um zu besprechen, wie du die Hauptprobleme von diesem Mal von vorne hinein verhindern kannst, falls du das diesmal nicht hattest.

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19. Januar um 7:29

Huhu, möchte dir gerne von mir erzählen, auch wenn meine Geschichte etwas anders aber vielleicht hilft sie dir die Situation besser anzunehmen.

Ich habe 3 Kinder, wovon ich die ersten beiden problemlos und lange gestillt habe. Ich habe mir beim ersten gar keinen Kopf gemacht, sondern bin wirklich total entspannt an die Sache gegangen und mir gesagt, ich probiere es und entweder es klappt oder nicht. Es klappte dann erstaunlich gut und wunde Brustwarzen, Milchstau, Saugverwirrung, Brustschimpfphase und was es sonst noch so gibt, kenne ich tatsächlich nur vom Hörensagen. Ich stillte meine Große dann ein gutes Jahr. Bei Nummer 2 war -nach der positiven Erfahrung- klar, dass ich unbedingt stillen möchte. Das tat ich dann auch, diesmal sogar 2 Jahre. Bei Nummer 3 verschwendete ich keinen Gedanken daran, nicht stillen zu können und freute mich sehr drauf. Leider kam dann alles anders und ich konnte aufgrund einer Erkrankung meines Babys nicht stillen. Das traf mich wirklich hart und total unerwartet. Mittlerweile haben wir unsere Situation so akzeptiert. Ich kann dir aber versichern, dass Flasche geben überhaupt nichts an der Bindung zum Kind ändert. Ich weiß nicht, wer solchen Quatsch in die Welt gesetzt hat. Natürlich ist stillen das Beste fürs Kind, schön, praktisch, einfach, billig etc. aber an der Bindung ändert es nichts. Ich habe genauso Körperkontakt beim Flasche geben, intensiven Augenkontakt & kuschel mein Baby dabei. Sie verbindet diese Momente auch nur mit mir, da ich ihr ausschließlich die Flasche gebe. Ich merke tatsächlich keinen Unterschied zu den anderen beiden und beruhigen lässt sie sich auch nur von mir. Es kommt halt auch immer drauf an, was man draus macht.

Schlafen tut sie von allen dreien übrigens am schlechtesten. Ist jede Nacht 1,5 Stunden wach, zusätzlich zu den regulären Flaschenpausen. Hatte hier doch jemand behauptet, Flasche geben fördert den plötzlichen Kindstod, da die Babys fester und tiefer schlafen, die Milch länger satt mache... 

Ich kenne tatsächlich einige Frauen, die aus den verschiedensten Gründen nicht stillen konnten. Eine Freundin zB nimmt aufgrund einer Vorerkrankung stillunverträgliche Medikamtente. Die andere hatte eine Frühgeburt, das Baby lag lange auf der Intensivstation, so dass es mit dem stillen nicht klappte. Es gibt also viele Gründen, warum es nicht klappt. Würde mir da einfach weniger Vorverurteilungen und mehr Toleranz untereinander wünschen. 

Und nun genieße dein Baby und gräme dich nicht. Du hast es lange probiert, unter Schmerzen weitergestillt, mehr ging nicht. Und ein Baby profitiert von einer glücklichen Mutter am meisten, egal aus welcher Öffnung die Milch kommt.

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19. Januar um 14:27

Mich gruselt es jedesmal, wenn ich von Frauen lese, die ihre Babies mit blutigen Brustwarzen stillen. Das sind doch keine kleinen Vampire! Die wollen doch Milch, nicht Blut trinken.
Aber jetzt mal ernst. Wenn ein Baby richtig angelegt ist, können die Brustwarzen doch gar nicht blutig werden, weil der Mund eigentlich nur Druck auf den Warzenhof ausübt und die Brustwarze quasi frei im Mund des Baby's ist und vllt den Gaumen berührt. Habe selber beim ersten Kind den Fehler gemacht, dass der Kleine direkt an der Brustwarze getrunken hat und ja das tat höllisch weh, auch ohne das Blut geflossen wäre. Meine Hebi hat mir gleich gesagt, wo der Fehler lag und nach ein paar weiteren schmerzhaften Tagen, hatten wir es drauf und die Schmerzen waren vorbei.
Wenn Frauen also ganz stolz berichten, dass sie trotz größter Schmerzen und mit blutenden Brustwarzen ihr Kind weiter gestillt haben, dann ist das nicht besonders tapfer, heroisch oder so, sondern einfach falsch verstandene Aufopferung und dämlich. Wenn in anderen Bereichen etwas nicht geht, fragt man doch auch jemanden, der sich auskennt. Beim Stillen sind es eben Hebis oder Stillberaterinnen. 

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19. Januar um 17:34
In Antwort auf mamacita

Hallo liebe Mamis
ich habe vor fast 4 Monaten meine Tochter bekommen. Leider quält mich bis heute manchmal der Gedanke, dass ich es nicht geschafft habe sie zu stillen, weil ich zu harte Schmerzen hatte.
Zudem haben meine Schwägerin und ich auch noch im Abstand von 6 Wochen entbunden und sie hat mir vorgeführt wie toll das mit dem stillen ist und wie man das trotz schmerzen, mehrfachen Entzündungen, Bläschen usw usw hinbekommt.
Nun, stelle ich mir die Frage, ob ich einfach nicht "durchgehalten" habe, oder ob es so gar nicht sein sollte, denn ich habe es wirklich versucht und saß teilweise 3,4 mal heulend und zitternd vor Schmerz da während ich die kleine gestillt habe ( bin wirklich nicht besonders schmerzempfindlich) und hatte ständig Wunde,blutige, aufgeplatzte, Brustwarzen und Krusten obwohl ich gecremt und gekühlt habe.
Ich habe letztens mit einer Freundin geredet und die konnte mir kaum glauben, dass es so schlimm war - also wollte ich mal nach euren Erfahrungen fragen: wie war es ? Was habt ihr dafür getan ? Kommt euch meine Situation bekannt vor ? Worauf kommt es an ? Habt ihr Tipps? Würde mich gerne positiv davon überzeugen, da ich das nächste Kind wirklich gerne stillen würde, da es ja das beste fürs Kind ist und ich finde die Bindung nochmal ganz anders ist.

wenn es nicht ging dann ist es eben so!! da brauchst du dir keinen Kopf machen!!

  was heißt deine Freundin glaubt es nicht?

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19. Januar um 20:17

mir tut es so leid, dass du so schlimme erfahrungen machen musstest! du brauchst aber auf gar keinen fall ein schlechtes gewissen haben, immerhin hast du es ja versucht. (und auch wenn du das nicht hättest, wäre das total in ordnung) du bist deswegen keinesfalls eine schlechtere mama! 

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31. Januar um 12:14

Hallo,
bei mir war es am Anfang auch so schlimm.
Ich will dir gar keine Vorwürfe machen, es hat halt nicht geklappt und das ist nun so.
Wenn du beim nächsten mal stillen willst, dann heißt es aber wirklich einfach Zähne zusammen beißen, durchhalten und ganz ganz viel Hilfe annehmen.
Ich habe meinen Sohn den ersten Tag einfach falsch angelegt und Zack waren die Brustwarzen wund. Bis die dann wieder heile sind, dauert es gut und gerne eine Woche (mit richtig angelegtem Baby 😉) und das tut richtig böse weh.
Ich habe mir dann von jeder Krankenschwester und zu Hause von meiner Hebamme zeigen lassen, wie man richtig anlegt. Mit einer Stillberaterin von LLL habe ich auch gesprochen, das ist kostenlos. Die machen auch Stilltreffen, da kann man sich dann auch über eventuelle Probleme austauschen. Wobei ich zugeben muss, das mir da einige auch ein wenig zu „alternativ“ unterwegs waren 😉
Ein bisschen geholfen haben mir am Anfang auch Stillhütchen. Ansonsten cremen, kühlen und die Brüste einfach an der frischen Luft lassen.
Nach zwei Wochen war alles schlagartig besser, ich hatte seitdem nie wieder Wunde Brustwarzen oder andere Probleme mit dem Stillen. Mein Sohn ist jetzt 15 Monate und stillt immernoch gerne.

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31. Januar um 12:25
In Antwort auf missesq

Huhu, möchte dir gerne von mir erzählen, auch wenn meine Geschichte etwas anders aber vielleicht hilft sie dir die Situation besser anzunehmen.

Ich habe 3 Kinder, wovon ich die ersten beiden problemlos und lange gestillt habe. Ich habe mir beim ersten gar keinen Kopf gemacht, sondern bin wirklich total entspannt an die Sache gegangen und mir gesagt, ich probiere es und entweder es klappt oder nicht. Es klappte dann erstaunlich gut und wunde Brustwarzen, Milchstau, Saugverwirrung, Brustschimpfphase und was es sonst noch so gibt, kenne ich tatsächlich nur vom Hörensagen. Ich stillte meine Große dann ein gutes Jahr. Bei Nummer 2 war -nach der positiven Erfahrung- klar, dass ich unbedingt stillen möchte. Das tat ich dann auch, diesmal sogar 2 Jahre. Bei Nummer 3 verschwendete ich keinen Gedanken daran, nicht stillen zu können und freute mich sehr drauf. Leider kam dann alles anders und ich konnte aufgrund einer Erkrankung meines Babys nicht stillen. Das traf mich wirklich hart und total unerwartet. Mittlerweile haben wir unsere Situation so akzeptiert. Ich kann dir aber versichern, dass Flasche geben überhaupt nichts an der Bindung zum Kind ändert. Ich weiß nicht, wer solchen Quatsch in die Welt gesetzt hat. Natürlich ist stillen das Beste fürs Kind, schön, praktisch, einfach, billig etc. aber an der Bindung ändert es nichts. Ich habe genauso Körperkontakt beim Flasche geben, intensiven Augenkontakt & kuschel mein Baby dabei. Sie verbindet diese Momente auch nur mit mir, da ich ihr ausschließlich die Flasche gebe. Ich merke tatsächlich keinen Unterschied zu den anderen beiden und beruhigen lässt sie sich auch nur von mir. Es kommt halt auch immer drauf an, was man draus macht.

Schlafen tut sie von allen dreien übrigens am schlechtesten. Ist jede Nacht 1,5 Stunden wach, zusätzlich zu den regulären Flaschenpausen. Hatte hier doch jemand behauptet, Flasche geben fördert den plötzlichen Kindstod, da die Babys fester und tiefer schlafen, die Milch länger satt mache... 

Ich kenne tatsächlich einige Frauen, die aus den verschiedensten Gründen nicht stillen konnten. Eine Freundin zB nimmt aufgrund einer Vorerkrankung stillunverträgliche Medikamtente. Die andere hatte eine Frühgeburt, das Baby lag lange auf der Intensivstation, so dass es mit dem stillen nicht klappte. Es gibt also viele Gründen, warum es nicht klappt. Würde mir da einfach weniger Vorverurteilungen und mehr Toleranz untereinander wünschen. 

Und nun genieße dein Baby und gräme dich nicht. Du hast es lange probiert, unter Schmerzen weitergestillt, mehr ging nicht. Und ein Baby profitiert von einer glücklichen Mutter am meisten, egal aus welcher Öffnung die Milch kommt.

Hallo,
das mit dem plötzlichen Kindstod ist sicherlich etwas unglücklich formuliert worden von deiner Freundin.
Es ist aber tatsächlich so, das stillen das Risiko für den plötzlichen Kindstod senkt und zwar bei vollgestillten Babys um ganze 73%.
Dabei spielt aber nicht nur die Aufwachhäufigkeit, sondern auch die Zusammensetzung der Milch eine Rolle.
Hier die Quelle dazu: http://https://pediatrics.aappublications.org/content/128/1/103?ijkey=7ffabec1efe65a82f859e9d728fac582cd52348b&keytype2=tf_ipsecsha

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31. Januar um 12:57

Als ich mein Baby gestillt hab, ging es am Anfang natürlich auch nicht direkt. Die Hebammen im KH waren auch sehr unfreundlich, aber als wir wieder Zuhause waren und eine eigene Strategie entwickelt haben, lief es dann auch super. Wenn das Stillen aber einfach nicht funktioniert, funktioniert es eben nicht - eine Frau sollte sich nicht dazu gedrängt fühlen zu stillen, jeder sollte es so machen wie es sich für ihn richtig anfühlt.

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31. Januar um 19:21
In Antwort auf mamacita

Hallo liebe Mamis
ich habe vor fast 4 Monaten meine Tochter bekommen. Leider quält mich bis heute manchmal der Gedanke, dass ich es nicht geschafft habe sie zu stillen, weil ich zu harte Schmerzen hatte.
Zudem haben meine Schwägerin und ich auch noch im Abstand von 6 Wochen entbunden und sie hat mir vorgeführt wie toll das mit dem stillen ist und wie man das trotz schmerzen, mehrfachen Entzündungen, Bläschen usw usw hinbekommt.
Nun, stelle ich mir die Frage, ob ich einfach nicht "durchgehalten" habe, oder ob es so gar nicht sein sollte, denn ich habe es wirklich versucht und saß teilweise 3,4 mal heulend und zitternd vor Schmerz da während ich die kleine gestillt habe ( bin wirklich nicht besonders schmerzempfindlich) und hatte ständig Wunde,blutige, aufgeplatzte, Brustwarzen und Krusten obwohl ich gecremt und gekühlt habe.
Ich habe letztens mit einer Freundin geredet und die konnte mir kaum glauben, dass es so schlimm war - also wollte ich mal nach euren Erfahrungen fragen: wie war es ? Was habt ihr dafür getan ? Kommt euch meine Situation bekannt vor ? Worauf kommt es an ? Habt ihr Tipps? Würde mich gerne positiv davon überzeugen, da ich das nächste Kind wirklich gerne stillen würde, da es ja das beste fürs Kind ist und ich finde die Bindung nochmal ganz anders ist.

Erstmal hatte ich mir bis das Baby da war offen gelassen, ob ich überhaupt stillen werde. Dann habe ich es ausprobiert und Glück eine nette Hebamme auf Station gehabt zu haben, die mir das an- und abdocken wunderbar zeigte.
Ich hatte Kind 1 5 1/2 Monate voll und bis 9 Monate teilgestillt, ohne jemals entzündete oder kaputte Brustwarzen gehabt zu haben. 

Beim zweiten und dritten Baby musste es mir niemand mehr zeigen und es klappte 10 Monate voll, bis 11 teilgestillt mit nur für zwei Wochen einseitiger leichter Entzündung, die beim andocken stechende Schmerzen verursachte und dann war alles wieder normal.

Den dritten stillte ich 6 Monate voll und 3 Tage vor seinem 1.Geburtstag war er abgestillt und aß auch vom Tisch mit.

Fazit: von insgesamt 31 Monaten des Stillens nur zwei Wochen mal Probleme gehabt aber wunde blutige Brustwarzen gehörten nicht dazu.

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