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Probezeit danach unbefristeter Vertrag.... schwanger

22. März 2010 um 22:10

Ich habe einen unbefristeten Vertrag mit 6 Monate Probezeit, was wäre, wenn ich nach 2 Monaten schwanger werden würde, kann ich dann meinen Arbeitsplatz verlieren?

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22. März 2010 um 22:12

Ja, so sieht es leider aus....
während der Probezeit können die Dich kicken, egal ob Du schwanger bist oder nicht. Du müßtest schon einen sehr netten AG haben, der Dich dann behält.

LG Ninusch

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22. März 2010 um 22:15

Natürlich dürfen die das...
während der Probezeit können die einen immer kündigen. Natürlich werden die nicht sagen, dass sie kündigen, weil sie schwanger ist. Die finden dann schon andere Mittel und Wege. Aber kündigen können die auf jeden Fall, dafür ist die Probezeit da.

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22. März 2010 um 22:22

Probezeit
Also das ist totaler Quatsch, man kann dich zu 100% auch wenn es in der Probezeit ist, nicht kündigen.( Du mußt deinem Arbeitgeber spät. nach 14 Tagen aber darüber berichten) Soweit dein Arbeitgeber von deiner SW weiß gilt für dich Kündigungsverbot. Sie kann dich erst kündigen wenn du aus der Elternzeit raus bist!!!!
Falls du trotzdem eine Kündigung erhälst, kannst du damit zum Anwalt oder zur Bezirksregierung.

Hatte damals näm das gleiche Problem und die konnte NIX machen

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22. März 2010 um 22:25
In Antwort auf nettie_12374219

Probezeit
Also das ist totaler Quatsch, man kann dich zu 100% auch wenn es in der Probezeit ist, nicht kündigen.( Du mußt deinem Arbeitgeber spät. nach 14 Tagen aber darüber berichten) Soweit dein Arbeitgeber von deiner SW weiß gilt für dich Kündigungsverbot. Sie kann dich erst kündigen wenn du aus der Elternzeit raus bist!!!!
Falls du trotzdem eine Kündigung erhälst, kannst du damit zum Anwalt oder zur Bezirksregierung.

Hatte damals näm das gleiche Problem und die konnte NIX machen

So siehts aus...
wurde auch in der SS schwanger und durfte NICHT gekündigt werden. Allerdings wird dein Vertrag, wenn er im Mutterschutz ausläuft, aufgrunde der Elternzeit und Mutterschutz nicht verlängerst. Wenn du aber Glück hast, bekommst du aber nach der Elternzeit wieder einen neuen Vertrag.So war es bei mir

LG KItty

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23. März 2010 um 0:24

Probezeit
Alexq: du liegst definitiv falsch. Man muß innerhalb 14 Tagen die schwangerschaft dem Arbeitgeber melden Soweit der Arfbeitgeber von deiner SW weiß, fällst du automatisch in Mutterschutz und da kann er machen was er will. Der einzige Grund könnte eine Insolvenz sein, aber das müßte dann erst von der zustelligen Behörde überprüft werden. Ob Probezeit oder nicht, du hast Kündigungsschutz bis zum Ende der Elternzeit.

Mein Fall wurde damals über Anwälte und die Bezirksregierung bearbeitet, also stimmt meine Aussage zu 10000000000000%

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23. März 2010 um 19:43


da brauch ich nicht vorsichtig mit sein, das hat selber unser Anwalt und die Bezirksregierung gesagt und da werden die wohl mehr Ahnung haben als du!!! Benachrichtigungsfrist sind die 14 tage, ansonsten kann man gekündigt werden. Wenn man de SW bekannt gibt, brauch man das vom FA schriftlich

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24. März 2010 um 9:21


ich stimm dir zu tahti. mein ag wollte mir auch weiß machen, dass ich ihm hätte sofort bescheid geben wollen. tatsächlich ist das aber falsch. man SOLLTE nicht man MUSS. mein anwalt hat mir dann sogar gesagt, dass man es vor der 12. woche eh nicht machen sollte, steht wohl auch irgendwo, bzw. gibts da irgendein urteil drüber, weil da halt noch so viel passieren kann.

gruß ute

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5. Juni 2011 um 22:09

Sept. - januar
Im September fing ich an, im Januar war ich schwanger.

Habe es bis Anfang Feb. Für mich behalten. Also so, 10. Woche.
Ich durfte bleiben, mag auch am Job liegen, (Kiga/Kirche).

Je nach Job würde ich auch schauen das du an dein Baby denkst.
Ich wurde von der Krippe in den Kiga "verlegt" da ich keinen Zytomegalieschutz hatte.

Wären meine Impfungen nicht komplett gewesen hätte ich je nach Status sofort ein Beschäftigungsverbot bekommen.
Wusste selbst Chefin nicht und ich auch nicht sonst hätte ich es gleich gesagt.


Also es geht ja nicht nur darum den Job zu behalten sondern auch das Wohl deines Babys zu wahren.

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9. Mai 2016 um 23:16
In Antwort auf ninusch4

Ja, so sieht es leider aus....
während der Probezeit können die Dich kicken, egal ob Du schwanger bist oder nicht. Du müßtest schon einen sehr netten AG haben, der Dich dann behält.

LG Ninusch

Stimmt nicht!
Das is schwachsinn!!! Natürlich können Sie aus anderen Gründen kündigen abereits sobald man innerhalb von 14 Tagen nachweisen kann das man schwanger ist, darf der AG nicht kündigen. Selbst wenn er einen anderen Grund hättw. Außer bei insolvenz das muss dann ein anwalt klären aber sonst hat man einen Schutz bis ende der Elternzeit

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10. Mai 2016 um 10:47

Seh ich aehnlich
Wenn man den mutterpass erhaelt,muss man das dann auch dem ag mitteilen. Das noch monate geheim zu halten,bis es nicht zu uebersehen ist oder die probezeit vorbei ist,find ich zu einem total daneben zum anderen fahrlaessig(je nach dem wo man arbeitet zb kiga)

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10. Mai 2016 um 10:51

Find das
Aus Sicht des AGs auch nicht richtig, ihm das zu verheimlichen.

Ich kenne eine Mutter, die hat sich jetzt einen Job gesucht, nur um Elterngeld zu bekommen beim zweiten! Sie wird eine SS auch erst nach Probezeit bekannt geben. Widerlich ..

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10. Mai 2016 um 10:52

Und sie wird dann auch schnell ein bv bekommen!
Ist quasi Vorschrift in ihrem Job

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10. Mai 2016 um 10:53

Und natürlich
Ist es toll wenn man in der SS rechte hat als AN, aber das man soo sehr geschützt ist, finde ich schon sehr loyal!

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10. Mai 2016 um 11:35

Ich wurde in der Probezeit schwanger
Ich habe im September 2013 eine neue Stelle angefangen und im Februar 2014 festgestellt, dass ich schwanger bin - schon in der 10. Ssw. Probezeit ging bis März 2014.

Die Probezeit war sofort beendet mit Verkündigung der SS.

Bin aber auch nicht in Elternzeit gegangen, sondern habe nur Mutterschutz genommen.

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10. Mai 2016 um 11:39
In Antwort auf ano100

Seh ich aehnlich
Wenn man den mutterpass erhaelt,muss man das dann auch dem ag mitteilen. Das noch monate geheim zu halten,bis es nicht zu uebersehen ist oder die probezeit vorbei ist,find ich zu einem total daneben zum anderen fahrlaessig(je nach dem wo man arbeitet zb kiga)

Das ist ja alles richtig
aber wann soll man denn schwanger werden, wenn man jahrelang in dem Zeitraum, wo die meisten Menschen Kinder bekommen (zwischen 25 und 35) nie langfristige Verträge bei einem Arbeitgeber bekommt?

Irgendwann sagt man sich doch: Egal, jetzt denk ich auch mal an mich. Immer nur an die Firma zu denken, rentiert sich absolut nicht.

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10. Mai 2016 um 11:51
In Antwort auf somasu

Das ist ja alles richtig
aber wann soll man denn schwanger werden, wenn man jahrelang in dem Zeitraum, wo die meisten Menschen Kinder bekommen (zwischen 25 und 35) nie langfristige Verträge bei einem Arbeitgeber bekommt?

Irgendwann sagt man sich doch: Egal, jetzt denk ich auch mal an mich. Immer nur an die Firma zu denken, rentiert sich absolut nicht.

Hm keine ahnung
Ich hab in 25 arbeitsjahren jetzt meinen 3 arbeitgeber und in der regel kriegt man ja nach 1-2 jahren einen unbefristeten vertrag. Also gehen tut das schon...

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10. Mai 2016 um 11:58
In Antwort auf ano100

Hm keine ahnung
Ich hab in 25 arbeitsjahren jetzt meinen 3 arbeitgeber und in der regel kriegt man ja nach 1-2 jahren einen unbefristeten vertrag. Also gehen tut das schon...

Der
Beitrag ist von 2010

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10. Mai 2016 um 12:12
In Antwort auf eule20151

Der
Beitrag ist von 2010

Seh ixh jetzt erst
Wer holt denn die alten threads hoch?

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10. Mai 2016 um 18:06

Mir
ist es letztendlich schnuppe, aber man brauch ja dann nicht an die TE schreiben sondern es im allgemeinen halten.

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10. Mai 2016 um 18:29

.
Das trifft auf viele andere branchen aber genauso zu, Bella.
Außerdem: ein mitarbeiter bei euch könnte ja auch kurzfristig kündigen. Dann wäre teure Einarbeitungszeit und Überlastung der übrigen Kollegen ebenso gegeben wie im Fall einer Schwangerschaft.

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10. Mai 2016 um 19:02

.
Und ab welcher Dauer der Betriebszugehörigkeit wird bei euch eine Schwangerschaft geduldet?

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10. Mai 2016 um 20:15

Also
ich finde schon, dass man das differenziert betrachten muss und jeden einzelnen Fall sich anschauen muss!

ich habe ein Beispiel genannt weiter unten, eine Bekannte hat sich vorsätzlich einen Job gesucht, um dann schnell schwanger zu werden (in Ihrem Job gibt es jedoch sofort ein BV) und um das Elterngeld dann auf Basis des "Gehaltes" im BV zu erhalten.
Hoffe das war jetzt verständlich geschrieben

Und ja, das finde ich unter aller Kanone!

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10. Mai 2016 um 21:02
In Antwort auf trinchen891

Also
ich finde schon, dass man das differenziert betrachten muss und jeden einzelnen Fall sich anschauen muss!

ich habe ein Beispiel genannt weiter unten, eine Bekannte hat sich vorsätzlich einen Job gesucht, um dann schnell schwanger zu werden (in Ihrem Job gibt es jedoch sofort ein BV) und um das Elterngeld dann auf Basis des "Gehaltes" im BV zu erhalten.
Hoffe das war jetzt verständlich geschrieben

Und ja, das finde ich unter aller Kanone!

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Das ist schon ziemlich skrupellos. Auf der anderen Seite sind die Elterngeldregelungen schon sehr zu Ungunsten der befristet Angestellten, die ja aus finanzieller Sicht ein sehr starkes Interesse am Verheimlichen haben, um nicht nach Bekanntgabe der Schwangerschaft "gekündigt" zu werden durch Verweigern einer eigentlich versprochenen Vertragsverlängerung. Somit sind sie dann bei der Berechnung fast denen gleichgestellt, die schon vorher arbeitslos waren.
In dem beschriebenen Fall hat aber doch hauptsächlich die Krankenkasse den Nachteil, da dem AG durch das BV kein Lohnnachteil entsteht. Unschön ja, aber kein finanzieller Totalverlust aus Sicht der Gehaltszahlung.

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10. Mai 2016 um 21:18

.
Die Frage war ernstgemeint. Ein verschweigen kurz vor Ende der Probezeit ist unter aller sau, aber bei längergedienten AN ist es OK und man freut sich? Wo wird da sie Grenze gezogen? Ist eine Schwangerschaft kurz nach der Probezeit OK? Nach 1 Jahr? 3? Bei dir klingt es nach einer strikten Grenze, ich behaupte, die gibt es nicht.

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10. Mai 2016 um 21:21

.
Ein triftiger Grund zur Kündigung könnte ja auch sein, dass man die ausführliche Einarbeitung abgreifen wollte, um mit diesem Wissen bei der Konkurrenz anzuheuern. Auch nicht fair.

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10. Mai 2016 um 21:31

.
Ganz so einfach ist es auch nicht immer: Ich habe mal in einer kleinen Projektgruppe gearbeitet. 4 Leute, nur meine Kollegin und ich mit der Qualifikation für eine bestimmte Tätigkeit. Ich wusste dass sie sich mittelfristig Kinder wünscht und habe gebetet, dass sie nicht schwanger wird. Das hätte nämlich bedeutet dass ich das mit einer 80h Woche hätte ausgleichen müssen, während sie im BV wäre. Vertretung einstellen wäre nicht möglich gewesen, da das projekt hochspezialisiert und nicht auf breite personaldecke zwecks Auffangen ausgelegt war. In so einem Fall wäre das echt arg gewesen und ich auch ziemlich angepasst.

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10. Mai 2016 um 21:54

...
Also wenn ich manche Meinungen hier so lese, bin ich wohl die A***-Arbeitnehmerin in Person...
Nach dem ersten Kind hab ich ne neue Stelle angefangen, 6 Wochen Probezeit. Nach 10 Wochen sass ich bei meinem Chef, um ihm meine Schwangerschaft anzuzeigen.
Wenn ich gewollt hätte, hätte ich sofort ins BV gehen können (Arbeitsplatz in der Forensik, psychisch kranke Straftäter).
Bin ich nun ein schlechter Mensch??
Ich hab eine Eileiter-SS und eine FG hinter mir und musste auf alle drei Schwangerschaften ein Jahr üben. Ich sass zuhause, hatte den großen Wunsch nach einem zweiten Kind ohne zu wissen ob der jemals in Erfüllung gehen würde.
Hätte ich nun nach Antritt meiner Stelle erstmal verhüten sollen?? Den Kinderwunsch wegen einer Firma noch länger aufschieben?
Wer hätte mir das denn gedankt? Mein damaliger AG bestimmt nicht, dem wäre es schlicht egal gewesen.

Ich denke, es muss viel mehr in die Köpfe der Arbeitgeber, dass frau nunmal Kinder bekommt, weil es zum Leben dazu gehört und ohne Kinder unsere Gesellschaft zugrunde gehen würde. Da hat jeder, der Personal beschäftigt, auch ein Stück weit Verantwortung für die Gesellschaft.
Soll frau zuhause bleiben, weil sie schwanger werden möchte? Finanziell vom Staat oder Partner abhängig bleiben, später Einbußen bei der Rente in Kauf nehmen, weil sie ihren Kinderwunsch in absehbarer Zeit verwirklichen möchte? (Und damit ja im Normalfall auch den Kinderwunsch eines Mannes?)
Nö.
Gezielt einen neuen Job zu suchen, um möglichst viel in der SS abgreifen zu können, finde ich nicht in Ordnung.
Aber meinen beruflichen Werdegang wegen dem Wunsch nach einem (weiteren) Kind zurückzustellen käme für mich nur eingeschränkt in Frage (ich würde z.B. nicht gezielt eines höheren Einkommens wegen mit Kinderwunsch woanders hin bewerben oder es vermeiden, in einer sehr kleinen Firma anzufangen).

Tiri

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10. Mai 2016 um 22:04
In Antwort auf tirima

...
Also wenn ich manche Meinungen hier so lese, bin ich wohl die A***-Arbeitnehmerin in Person...
Nach dem ersten Kind hab ich ne neue Stelle angefangen, 6 Wochen Probezeit. Nach 10 Wochen sass ich bei meinem Chef, um ihm meine Schwangerschaft anzuzeigen.
Wenn ich gewollt hätte, hätte ich sofort ins BV gehen können (Arbeitsplatz in der Forensik, psychisch kranke Straftäter).
Bin ich nun ein schlechter Mensch??
Ich hab eine Eileiter-SS und eine FG hinter mir und musste auf alle drei Schwangerschaften ein Jahr üben. Ich sass zuhause, hatte den großen Wunsch nach einem zweiten Kind ohne zu wissen ob der jemals in Erfüllung gehen würde.
Hätte ich nun nach Antritt meiner Stelle erstmal verhüten sollen?? Den Kinderwunsch wegen einer Firma noch länger aufschieben?
Wer hätte mir das denn gedankt? Mein damaliger AG bestimmt nicht, dem wäre es schlicht egal gewesen.

Ich denke, es muss viel mehr in die Köpfe der Arbeitgeber, dass frau nunmal Kinder bekommt, weil es zum Leben dazu gehört und ohne Kinder unsere Gesellschaft zugrunde gehen würde. Da hat jeder, der Personal beschäftigt, auch ein Stück weit Verantwortung für die Gesellschaft.
Soll frau zuhause bleiben, weil sie schwanger werden möchte? Finanziell vom Staat oder Partner abhängig bleiben, später Einbußen bei der Rente in Kauf nehmen, weil sie ihren Kinderwunsch in absehbarer Zeit verwirklichen möchte? (Und damit ja im Normalfall auch den Kinderwunsch eines Mannes?)
Nö.
Gezielt einen neuen Job zu suchen, um möglichst viel in der SS abgreifen zu können, finde ich nicht in Ordnung.
Aber meinen beruflichen Werdegang wegen dem Wunsch nach einem (weiteren) Kind zurückzustellen käme für mich nur eingeschränkt in Frage (ich würde z.B. nicht gezielt eines höheren Einkommens wegen mit Kinderwunsch woanders hin bewerben oder es vermeiden, in einer sehr kleinen Firma anzufangen).

Tiri

Tirima
Ich finde nicht, dass du irgendwas falsch gemacht hast und wer das denkt, hat nen Schaden. Wenn ein AG eine gut gebildete Frau im gebährfähigen Alter einstellt, muss mit sowas rechnen.

Ich war auf meiner Stelle von Juni bis September befristet angestellt. Ende September erhielt ich in der gleichen Abteilung eine sehr gut bezahlte und unbefristete Stelle. Galt ab Oktober. Am 8. Oktober erfuhr ich von meiner Schwangerschaft und teilte dies meiner Chefin auch gleich mit. So ist das nun mal.

meine Kollegen sind im Übrigen gleich in der Mittagspause nach Bekanntgabe der Schwangerschaft in ein Geschäft und haben eine Spieluhr und Karte geholt

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11. Mai 2016 um 10:28

Fair ist es nicht gerade
Ein tankstellenbesitzer hat ein junges Mädel unbefristetveingestelkt, er musste sie dann bei der Schwangerschaft weiterbezahlen, inklusive mutterschaftsgeld, er gibg darauf pleite.
Toll ist es sicher nicht.
Daher braucht man sich nicht wundern, wenn lieber Männer für gewisse Jobs eingestellt werden.
LG

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11. Mai 2016 um 10:42
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Fair ist es nicht gerade
Ein tankstellenbesitzer hat ein junges Mädel unbefristetveingestelkt, er musste sie dann bei der Schwangerschaft weiterbezahlen, inklusive mutterschaftsgeld, er gibg darauf pleite.
Toll ist es sicher nicht.
Daher braucht man sich nicht wundern, wenn lieber Männer für gewisse Jobs eingestellt werden.
LG

Wie soll das gehen?
war der mann zu doof, sich das geld wiederzuholen? oder werden hier urbane mythen verbreitet? wenn sie wegen eigener krankheit freigestellt wurde, bekommt er bis zu 85 prozent der gesamten lohnkosten wieder (inkl. aller arbeitgeberanteile). wenn der arbeitsplatz nicht schwangerengerecht ist, bekäme er 100%!

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11. Mai 2016 um 10:42

.
Doch, manche AG, insb. kleinere, berechnen aus genau dem Grund Frauen ein niedrigeres Gehalt, um evtl. Ausfälle durch Mutterschaft zu kompensieren, oder stellen Frauen gar nicht erst ein.

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11. Mai 2016 um 10:45

Ach komm 14 wochen?
ist doch lächerlich.

wenn einer sich beim extremsport verletzt, fällt er länger aus. und niemand würde wagen, etwa diese dümmlichen cross-rad-fahrer nicht mehr einzustellen...

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11. Mai 2016 um 10:49

Vielleich nicht in jeder branche
Aber in vielen ist dies Gang und Gebe. Wurde mir auch von einem Personaler ehrlich so gesagt.

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11. Mai 2016 um 11:07

Also
bei dieser "Duck Dich" Haltung wird klar, warum wir Frauen trotz der ganzen Emanzipationsgeschichte immer noch so im Karriereleben rumkraucheln.

Ich denke, dass da Männer weitaus egoistischer und aggressiver vorgehen und deswegen uns im selben Job oft eine Nasenlänge voraus sind.

was gar nicht geht, ist ne Schwangere "rauszuekeln" - solchen Biestern würde ich notfalls ne Anzeige verpassen und mir ne AU holen.

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11. Mai 2016 um 11:45

Ähnliches Problem
Ich habe grade erfahren, dass ich Schwanger bin. Zur Info noch vorweg: Bei einem Zyklus von 6-8 Monaten hätte ich niemals damit gerechnet, dass es nach nur 2 Monaten klappt. Nun habe ich mich allerdings grade auf eine Stelle beworben. Mein absolute Traumstelle, bei der ich gleichzeitig meinen Doktor machen werde. Und meine Chancen stehen gut. Und ich werde dort niemanden mitteilen, dass ich jetzt schwanger bin.

Zudem sollte man wissen, dass ich niemals Hausfrau sein könnte. Mein Mann möchte hingegen sehr gerne Zuhause bleiben. Geht nun aber nicht zu 100% wegen dem Geld. Wir werden vermutlich ein Teilzeit-Modell fahren. Und zudem weiß ich, dass bei der Stelle sehr viel Flexibilität möglich ist. Ob ich nun in der Woche oder am Wochenende arbeite ist relativ egal.

Btw: Mein Mann wird demnächst auch einen neuen Job beginnen. Ist er deswegen ein ... Bin ich ein ... Ich finde nicht. Denn wir alle wollen irgendwann in Rente gehen und brauchen dann Nachwuchs, der dann arbeiten kann. Bei uns beiden handelt es sich um Arbeitgeber, die dadurch nicht Pleite gehen werden. Zudem werden wir beide arbeiten und nicht Zuhause bleiben. Wir arbeiten dann halt ein Jahr lang weniger und verlangen einen gewissen Grad an Flexibilität.

Kommt halt immer darauf an wie man an die ganze Sache ran geht. Wenn eine Frau sich eine Stelle sucht um Elterngeld zu bekommen und dann Zuhause zu bleiben, dann ist das natürlich zweifelhaft. Vor allem, wenn es ein kleiner Betrieb ist.

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11. Mai 2016 um 12:33

Was ich hier herauslese
schwangerschaft verheimlichen, aus Angst gekündigt zu werden ist für mich ein deutliches Zeichen, dass die Arbeitswelt immer noch haupsächlich auf Männer ausgerichtet ist und wir Frauen nur versuchen uns da anzupassen. Es wird aber nicht lange so funktionieren. Weil wir Frauen eben immer diejenigen sein werden, die das Kind gebären und ernähren können.
Wir ( frauen) müssen anfangen, unsere eigene (Arbeitswelt)Struktur aufzubauen,die es ermöglicht Schwangerschaft/Geburt/Stillzeit mit unseren Lebensentwürfen zu vereinbaren.
Ich weiß nicht, ob Schweigen/Verheimlichen der richtige Weg ist- was passiert wenn wir von vorneherein offen zu den ArbeitgeberInnen sind und unsere Situation erklären? Zu sagen, dass der Kinderwunsch da ist,man als Frau nur eine bestimmte fruchtbare Zeit hat, aber auch an die Zukunft denkt ( finanzielle Absicherung, Rente usw)?
Ich weiß, das Risiko ist groß,die Stelle nicht zu bekommen,aber wenn wir immer unsere Kinder und unsere Fruchbarkeit verschweigen,dann werden sich die Strukturen nie ändern bzw.nur sehr langsam.
Ich finde, da sind auch die Chefinnen/ Arbeitgeberinnen gefragt, die am langen Hebel sitzen und etwas ändern können.

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11. Mai 2016 um 13:35

Ach kacke ist das doch
Dann sind die chefs eigentlich selber schuld wenn gelogen wird

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11. Mai 2016 um 14:41

Gut, aber der mutterschutz ist ein lächerlicher zeitraum von
maximal 14 wochen, 8 sind verpflichtend, in denen der arbeitgeber einen Zuschuss bezahlt, der die Differenz aus 30X13 Euro zum Nettogehalt ausgleicht.

es sind alles andere als unsummen, über die wir da reden!

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11. Mai 2016 um 14:43

Ja, weil du es so formulierst, als wäre es was besonderes,
dass du nicht auf den mutterschutz verzichtest. der mutterschutz ist ein lächerlicher zeitraum von 8-14 wochen. den müssen arbeitgeber auch so öfter ausgleichen...

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11. Mai 2016 um 14:46
In Antwort auf xoxoklioxoxo

Gut, aber der mutterschutz ist ein lächerlicher zeitraum von
maximal 14 wochen, 8 sind verpflichtend, in denen der arbeitgeber einen Zuschuss bezahlt, der die Differenz aus 30X13 Euro zum Nettogehalt ausgleicht.

es sind alles andere als unsummen, über die wir da reden!

Vergessen, die krankenkasse zahlt sogar das muschugeld
an den arbeitgeber zurück.

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11. Mai 2016 um 15:11
In Antwort auf xoxoklioxoxo

Vergessen, die krankenkasse zahlt sogar das muschugeld
an den arbeitgeber zurück.

.
Nichtsdestoweniger hat der AG finanzielle Nachteile durch eine schwangere.die arzttermine samt an- und abreise gelten als Arbeitszeit, sofern nicht auf randzeiten zu legen. Und während des mutterschutzes wird ein Urlaubsanspruch erworben. Hab mal gelesen dass die durchschnittliche Schwangerschaft einen AG 10000 EUR kostet durch diese Faktoren, sowie evtl. Ausfälle durch schwangerschaftsbedingte Krankheit, neueinarbeitungen etc.

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11. Mai 2016 um 15:11
In Antwort auf xoxoklioxoxo

Vergessen, die krankenkasse zahlt sogar das muschugeld
an den arbeitgeber zurück.

.
Nichtsdestoweniger hat der AG finanzielle Nachteile durch eine schwangere.die arzttermine samt an- und abreise gelten als Arbeitszeit, sofern nicht auf randzeiten zu legen. Und während des mutterschutzes wird ein Urlaubsanspruch erworben. Hab mal gelesen dass die durchschnittliche Schwangerschaft einen AG 10000 EUR kostet durch diese Faktoren, sowie evtl. Ausfälle durch schwangerschaftsbedingte Krankheit, neueinarbeitungen etc.

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11. Mai 2016 um 15:13

.
Dann aber auch die der Männer, die es wagen, Elternzeit zu nehmen. In dem Fall haben die nämlich auf einmal das gleiche diskriminierungsproblem.

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11. Mai 2016 um 15:31

Giraeffchen
Das ist einfach nur Krass! Mit welcher Begründung tat die IHK nix?

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11. Mai 2016 um 15:51

Jap
Und darin sehe ich auch ein großes Problem. Ich meine: Ein Kind zu bekommen ist nicht nur die Sache der Frau, sondern die des Paares. Beide sind in der Pflicht sich um das Kind zu kümmern. Aber Männer die auch Zuhause bleiben sind heute leider immer noch die Ausnahme. Wenn das endlich mal ausgeglichen wäre, dann hätte man als Frau sicherlich auch weniger Probleme damit. Denn dann wäre es egal ob man Mann oder Frau einstellt - beide würden im Falle eines Kindes ausfallen. Das ist dann nun mal so und es auch richtig so. Eine Gesellschaft ohne Kinder funktioniert nun einmal nicht.

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11. Mai 2016 um 16:26
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Nichtsdestoweniger hat der AG finanzielle Nachteile durch eine schwangere.die arzttermine samt an- und abreise gelten als Arbeitszeit, sofern nicht auf randzeiten zu legen. Und während des mutterschutzes wird ein Urlaubsanspruch erworben. Hab mal gelesen dass die durchschnittliche Schwangerschaft einen AG 10000 EUR kostet durch diese Faktoren, sowie evtl. Ausfälle durch schwangerschaftsbedingte Krankheit, neueinarbeitungen etc.

Ich z.b. koste meinen nix
und habe auch schon auf mutterschutz vor der geburt verzichtet. ich wage auch zu bezweifeln, dass die 10000 als durchschnittwert hinkommen.

wieviele arzttermine soll man denn haben? und wie lange soll der neue mitarbeiter eingearbeitet werden? das geht doch nicht über ein, zwei monate... entweder, das was man tut ist große kunst - dann gibt es eh keine vertretung (ich werde nicht für meine komplette stelle vertreten etwa, weil ein teil der aufgaben (forschung) sehr speziell ist) oder es gibt adäquaten ersatz, der mit minimalem aufwand in ein, zwei wochen die gepflogenheiten drauf hat.

klingt für mich nach maskulinistischer propaganda..

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11. Mai 2016 um 16:31

Ja, aber erstens nicht für alle,
die überhaupt wandern(!!!), bovor etwas passiert ist. denn neben der übertrieben ängstlichen panikschwangeren, die mit ein bissl morgenübelkeit daheimbleibt, gibt es die vielen, vielen Frauen, die arbeiten wie eh und je.

und zweitens kann man auch eine längere krankschreibung einfach verschweigen, ein kind wird spätestens mit der aufnahme des arbeitsverhältnisses ganz offensichtlich (steuern).

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11. Mai 2016 um 17:03
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Dann aber auch die der Männer, die es wagen, Elternzeit zu nehmen. In dem Fall haben die nämlich auf einmal das gleiche diskriminierungsproblem.

Und was ist deiner meinung nach die konsequenz?
männer mit echter elternzeit werden tatsächlich diskriminiert, ihre arbeitenden frauen genauso.

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11. Mai 2016 um 17:35
In Antwort auf flavicollis

Jap
Und darin sehe ich auch ein großes Problem. Ich meine: Ein Kind zu bekommen ist nicht nur die Sache der Frau, sondern die des Paares. Beide sind in der Pflicht sich um das Kind zu kümmern. Aber Männer die auch Zuhause bleiben sind heute leider immer noch die Ausnahme. Wenn das endlich mal ausgeglichen wäre, dann hätte man als Frau sicherlich auch weniger Probleme damit. Denn dann wäre es egal ob man Mann oder Frau einstellt - beide würden im Falle eines Kindes ausfallen. Das ist dann nun mal so und es auch richtig so. Eine Gesellschaft ohne Kinder funktioniert nun einmal nicht.

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