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Problem beim stillen

15. Juli 2014 um 13:04

Huhu ihr Lieben,
Habe letzten Freitag meinen Sohn zur Welt gebracht und hab mich schon sehr auf die Stillzeit gefreut. Nun hab ich aber ziemlich Probleme dabei....
Ich leg ihn wohl immer falsch an und hab deshalb starke stechende schmerzen wenn er trinkt und weil er immer so rumzappelt und denn Kopf ständig weg dreht nach 2 3 mal saugen ist es natürlich nicht angenehmer.. ich bin ziemlich deprimiert deswegen weil ich meinem Baby nur das beste wünsche und das ist nunmal die Muttermilch. Gestern Abend hatte ich solch starken schmerzen das ich im Rewe noch Milch kaufen musste um ihn mit der Flasche zu füttern. Er trinkt aus der Flasche sooo ruhig und macht sie ohne faxen in einem Zug leer. Auch wenn ich mal ein wenig unter schmerzen abgepumpt habe trinkt er das aus der Flasche sehr gut und ohne Probleme. Liegt also nicht an meiner Milch. Muss jetzt natürlich regelmäßig abpumpen weil meiner Brust so weh tut und spannt weil sie voll ist. Meine Stilleinlagen sind innerhalb von 15 minuten komplett druchnässt.
Was glaubt ihr ist hier das Problem?
liegt es an meiner Handmilchpumpe das ich so schmerzen habe beim abpumpen?
Sehr teuer war die ja nicht... habe das Gefühl das meine Brustwarze zu groß für die Öffnung ist.
Und warum trinkt der kleine aus der Flasche so viel ruhiger als von der Brust?

Bin über jede Antwort dankbar.
Lg Xyri & Nick 5 Tage alt

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15. Juli 2014 um 13:17

Hallo
Und willkommen dem neuen Erdenbürger

Leider ist es anfangs immer schwer.
Ich kann dir raten:
- ruf deine Hebamme an und sie soll dir beim anlegen bzw stillen mal helfen. Wenn nicht eine Stillberaterin anrufen.
- geh zum Frauenarzt oder Kinderarzt bzw ruf da an und lass dir sofort eine elektrische Pumpe verschreiben und hol sie noch heute. Die meisten Brustwarzen sind einfach zu groß für die Handpumpen.
- lass deine Brustwarzen an der Luft trocknen. Ich bin teilweise den ganzen Tag oben ohne rum gerannt

Viel Glück und das wird schon werden

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15. Juli 2014 um 13:26

Ich glaube das ist folgendes
Habe jetzt mein zweites Kind, beide gestillt und jedes mal die selben Abläufe. Punkto Zeit nach der Geburt.
du bist ja erst in der ersten Woche.
Bei mir tat es sicher 10-14 Tage höllisch weh, die erste Minute beim anlegen, wie wenn dich nadeln durchbohren.
Das wird weniger wenn das Kind weitertrinkt.
das musste ab 10 tagen weniger werden, der schmerz, und sicher in 3 Wochen ganz vorbei sein.
Ich biss mir immer selbst auf die Lippen so tat das weh, besonders beim ersten.

Dein 2.Problem, das rumzappeln.
Das könnte der milchspendereflex sein, welcher sich nach einer Woche schon gut einstellt.
Dh milch sprüht die erste Minute selbst heraus nach dem anlegen, das ist auch dann, wenn der stechende schmerz kommt.

Dh. Dein Baby findet das unangenehm und kann damit noch nicht umgehen.
Meine hat sich auch daran verschluckt und Luft mitheschluckt. Hatte damit bis zur 6.woche zu kämpfen.
Hab sie dann angedockt und die milch mal in eine stoffwindel laufen lassen.
Hab sie dann weiter trinken lassen.
Bei der Flasche macht deiner das nicht, weil die Flasche ja nicht sprüht.
Still einfach weiter ohne zufuttern undbeobachte mal deinen milchspendereflex.
Vielleicht stört der dein Baby anfangs.
Wenn du genug milch hast, mach nix kaputt mit zufuttern.
Zähne zusammen beissen der schmerz wird weniger.
Ich bin nun in der 12 Woche nach Geburt und alles ist normal und stillen ist angenehm.
Alles gute weiterhin.
Und berichte ruhig wie es läuft.

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15. Juli 2014 um 13:29
In Antwort auf redfortune

Ich glaube das ist folgendes
Habe jetzt mein zweites Kind, beide gestillt und jedes mal die selben Abläufe. Punkto Zeit nach der Geburt.
du bist ja erst in der ersten Woche.
Bei mir tat es sicher 10-14 Tage höllisch weh, die erste Minute beim anlegen, wie wenn dich nadeln durchbohren.
Das wird weniger wenn das Kind weitertrinkt.
das musste ab 10 tagen weniger werden, der schmerz, und sicher in 3 Wochen ganz vorbei sein.
Ich biss mir immer selbst auf die Lippen so tat das weh, besonders beim ersten.

Dein 2.Problem, das rumzappeln.
Das könnte der milchspendereflex sein, welcher sich nach einer Woche schon gut einstellt.
Dh milch sprüht die erste Minute selbst heraus nach dem anlegen, das ist auch dann, wenn der stechende schmerz kommt.

Dh. Dein Baby findet das unangenehm und kann damit noch nicht umgehen.
Meine hat sich auch daran verschluckt und Luft mitheschluckt. Hatte damit bis zur 6.woche zu kämpfen.
Hab sie dann angedockt und die milch mal in eine stoffwindel laufen lassen.
Hab sie dann weiter trinken lassen.
Bei der Flasche macht deiner das nicht, weil die Flasche ja nicht sprüht.
Still einfach weiter ohne zufuttern undbeobachte mal deinen milchspendereflex.
Vielleicht stört der dein Baby anfangs.
Wenn du genug milch hast, mach nix kaputt mit zufuttern.
Zähne zusammen beissen der schmerz wird weniger.
Ich bin nun in der 12 Woche nach Geburt und alles ist normal und stillen ist angenehm.
Alles gute weiterhin.
Und berichte ruhig wie es läuft.

Hab sie abgedockt,, sollte das heißen
Also kurz eine Minute weg von der Brust bis der druck der milch nicht mehr so stark war.

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15. Juli 2014 um 13:35


Du hast schon ganz tolle tipps bekommen!

Was ich dir sagen will, wenn du es wirklich willst, halte durch. Der anfang ist manchmal echt hart. Vor allem beim ersten.

Wir hatten anfangs die gleichen probleme und ich hatte echt schmerzen. Beim stillen muaste immer jeder ruhig sein do konzentrieren musst ich mich. Biss zeitweise auf ein spucktuch. Es wird besser und hört ganz auf. Versprochen

Wenn du es vermeiden kannst, lass die stillhütchen weg. Ich hatte sie auch ab ubd an genommen und irgendwann hat mein kind nur noch damit getrunken. Es war ein wahnsinnskampf die dinger los zu werden

Das zappeln ist bedtimmt der milchspendereflex. Am anfang schießt das ja nur so raus das wird besser, wenn die milch sich einpendelt

Alles gute

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15. Juli 2014 um 14:38

Hat schon
jemand das Zungenbändchen kontrolliert? Hast Du Kontakt mit einer kompetenten Stillberaterin?

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15. Juli 2014 um 14:45

Oh und
Brust anwärmen vor dem Stillen mit einem Kirschkernkissen. Dann fliesst die Milch schön und alles ist auf weit gestellt.

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15. Juli 2014 um 15:17

....
Du musst versuchen ihm viel brust in den Mund geben... am besten nicht nur brustwarze. Die Lippen müssen sich stülpen. Nach 1-2 Tagen hast du das drauf.

Bei mir tat das andocken ziemlich weh das ich wo drauf bis aber das verging so nach 30 sekunden. Stille jetzt 6 wochen und habe keinerleis schmerzen mehr seit 3 Wochen

Versuche mal stillhütchen vllt kann dein baby das auch besser greifen. .am besten gr. L. Finde medela am besten bei nuk hab ich noch schmerzen

Halt noch ein bißchen durch das wird. Ruf doch mal eine stillberaterin an

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15. Juli 2014 um 15:52

Herzlichen glückwunsch
Ich würde dir auch raten, deine Hebamme oder eine Stillberaterin zu kontaktieren um die verscheidene Techniken und korrektes Anlegen zeigen zu lassen. Stillen ist grade zu Beginn große Arbeit und muss erlernt werden.

6 Wochen dauerte es bei mir, bis ich mich beim Stillen sicherer und wohler fühlte.

Die ersten drei Wochen hatte ich immer schmerzen beim Anlegen, die vergingen sobald sich mein Sohn festgesaugt hatte.

Gegen die Schmerzen halfen mir Wollfett für die empfindlichen Brustwarzen und Multi Mam Kompressen.

Wenn du weiter stillen möchtest, gib noch nicht auf. Lass dir helfen und immer wieder zeigen, wie du dein Kind richtig anlegen kannst. Wichtig ist auch, die Flasche im Schrank zu lassen. Das Saugen an der Flasche ist ein ganz anderes wie das Saugen an der Brust. Es könnte passieren, dass dein Baby die Brust nicht mehr nehmen möchte.

Habe Mut, halte durch - auch wenn dir zum Verzweifeln zu Mute ist. Am wichtigsten ist aber, dass es euch beiden gut geht und ihr euch wohl fühlt.

Trotzdem - Stillen will gelernt werden und ist nicht so einfach wie man es oft vermittelt bekommt. Mit der Zeit wird es aber immer einfacher werden


Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Lieb für euch!

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15. Juli 2014 um 15:52
In Antwort auf xxmaybexx1

Herzlichen glückwunsch
Ich würde dir auch raten, deine Hebamme oder eine Stillberaterin zu kontaktieren um die verscheidene Techniken und korrektes Anlegen zeigen zu lassen. Stillen ist grade zu Beginn große Arbeit und muss erlernt werden.

6 Wochen dauerte es bei mir, bis ich mich beim Stillen sicherer und wohler fühlte.

Die ersten drei Wochen hatte ich immer schmerzen beim Anlegen, die vergingen sobald sich mein Sohn festgesaugt hatte.

Gegen die Schmerzen halfen mir Wollfett für die empfindlichen Brustwarzen und Multi Mam Kompressen.

Wenn du weiter stillen möchtest, gib noch nicht auf. Lass dir helfen und immer wieder zeigen, wie du dein Kind richtig anlegen kannst. Wichtig ist auch, die Flasche im Schrank zu lassen. Das Saugen an der Flasche ist ein ganz anderes wie das Saugen an der Brust. Es könnte passieren, dass dein Baby die Brust nicht mehr nehmen möchte.

Habe Mut, halte durch - auch wenn dir zum Verzweifeln zu Mute ist. Am wichtigsten ist aber, dass es euch beiden gut geht und ihr euch wohl fühlt.

Trotzdem - Stillen will gelernt werden und ist nicht so einfach wie man es oft vermittelt bekommt. Mit der Zeit wird es aber immer einfacher werden


Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Lieb für euch!

Alles liebe
...

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15. Juli 2014 um 21:34

Vielen Dank
Für die vielen Antworten!!
Ich werde nicht aufgeben und auf jeden Fall weiter probieren. Ist Ja wirklich eine riesige Umstellung und auch meinr Brüste müssen sich wohl erst an alles gewöhnen.
Ich berichte demnächst nochmal und versuche das mit den Pausen am Anfang vielleicht schießt es ihm Ja wirklich zu schnell in den mund....
Danke euch!!!

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16. Juli 2014 um 8:24

Nicht vorschnell Stillhütchen!
Du hast schon viele tolle Tipps erhalten, nur bei Stillhütchen sei vorsichtig. Richtig angewendet sind die ein prima Hilfsmittel, falsch angewendet der Anfang vom Ende. Eine gute stillkompetente Hebamme oder Stillberaterin kann Dir am besten helfen.

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