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Problem in der Kita

16. Februar 2014 um 21:12

Unsere Tochter geht seit Sommer 2012 (also seit dem 2. Lebensjahr) in die Kita (35 Std/Woche , sprich bis 14 Uhr)
Sie geht soweit gerne in die Kita.
Nun hat sie sich mit einem Mädchen angefreundet, was ja soweit ok ist.
Das Mädchen J. muss man einfach sgen kann einem leid tun, es hat in ihrem kurzen Leben mehr negatives kennengelernt als positives.
Das JA ist jeden Tag in der Familie, sie kommt trotzallem so verdreckt und teils eingekotet zur Kita, dass sie da erstmal geduscht wird und neu angezogen wird, etc. Die Liste wäre lang.

Nun ist es aber so, dass unsere Tochter auf einmal Alpträume hat, aber uns nicht sagt was los ist. Leider macht sie mit ihren 3,5 Jahren gerne manches mit sich selber aus.
Und zu den Alpträumen kam , dass sie im Schlaf anfing zu schreien
"Lass das!"
"Geh weg!"
"Ich will das nicht!"

Haben dann das ganze Wochenende gebraucht, bis sie uns dann endlich erzählte was los ist.
Zuerst war es, dass sie es uns nicht sagen darf.
Das hat man ihr verboten.
Dann kam, dass J. mit ihr spielen will und sie das nicht will.
Wenn sie ihr das sagt, zieht J. ihr an den Haaren, wirf Sachen nach ihr, tritt und haut.
Sie würde das den Erziehern , zum Teil sagen , dann muss J. am Tisch sitzen und darf nicht mehr mitspielen.
Entschuldigen müsse sie sich nicht, laut meiner Tochter, was diese auch nicht versteht.

Da dasUmfeld von J. bekanntlich eh schon schwierig ist, haben wir nie den Kontakt intensiviert.

Nunhab ich hier ein Kind mit Alpträumen und in der ein oder andere Nacht wird geschrien und eingenässt wurde auch schon nachts (sie ist seit Dez 2012 trocken) und Gewaltausbrüche, vorallem mir gegenüber und wenn sie sich unbeobachtet fühlt unserer Katze gegenüber.
Das kennen wir von ihr nicht und das ist kein ich trotze rum oder Grenzen austesten.

Es gab bereits diesbezüglich einGespräch mit der Gruppenleitung, man wolle verstärkt drauf achten , auch weil sich meine Tochter nicht von J. distanzieren kann.

Und ich werd damit hingehalten, dass J. ja im Sommer in eine andere Gruppe (45 Std/Woche) wechselt. Ehr vielleicht, weil da der Antrag vom Amt noch fehlt.

Ich mein, J. ist ein armes Kind, aber doch nicht auf Kosten meiner Tochter.

Nun überleg ich wie das in der Kita weitergehen kann.
In der anderen 35 Std Gruppe wir ab März ein Platz frei (Kind zieht weg) aber ich seh nicht ein, dass meine Tochter ihre Gruppe verlassen soll.

Bin mittlerweile mit meinem Ideen am Ende

Wenn sie zu hause ist, geht es nur noch darum, was sie alles sein zu lassen hat.
Es wird beleidigt, getreten etc und dabei kann man ihr den Zorn richtig im Gesicht ablesen.
Und am Ende des Tages hab ich ein heulendes Kind im Kinderzimmer sitzen , dass nur noch heulend bei mir oder bei Papa im Arm sein will :
So kann es ja nicht weitergehen.

Am Mittwoch ist großes Elterntreffen, weil so diveres in letzter Zeit vorgefallen ist.


Vielleicht hat der ein oder andere mal einen Rat wie es zu hause wieder harmonischer werden kann und was ich noch alles in der Kita in die Wege leiten kann.

Ich hab schon in der kIta ruhig und vernünftig , wie auch Klartext geredet. Bisher bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden

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16. Februar 2014 um 22:01


keiner ne Idee??

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16. Februar 2014 um 22:03

Hallo
hm, also ehrlich gesagt, macht meine Tochter genau das gleiche wie deine Tochter und meine Tochter hat nicht so eine Freundin im Kiga oder hat andere solche "Probleme"

Bei ihr ist es aber einfach die Trotzphase, mit der wir als Eltern lernen müssen umzugehen und es dann an unsere Tochter weitergeben müssen. Und das haben wir auch geschafft mit viel Geduld und viel Verständnis.

Dein Text hört sich etwas so an, als ob du einfach nur denkst, wenn J. aus dem Weg geschafft ist (ist jetzt etwas krass formuliert), wird deine Tochter wieder lieb. Aber ich würde ganz klar mich auf das Verhalten meiner Tochter konzentrieren und ihr zeigen, wie man richtig mit Wut/Traurigkeit umgeht.

LG


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16. Februar 2014 um 22:08

Das ist ja echt schwierig
Hast du schon mal versucht mit den ja kontakt aufzunehmen?
kann mir vorstellen, dass die sicher nicht abgeneigt sind dir zu helfen bzw. Bekommen die mal noch eine seite zu horen, die vielleicht so bislang nie auf den tisch kam.

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16. Februar 2014 um 22:17
In Antwort auf fife_11849837

Das ist ja echt schwierig
Hast du schon mal versucht mit den ja kontakt aufzunehmen?
kann mir vorstellen, dass die sicher nicht abgeneigt sind dir zu helfen bzw. Bekommen die mal noch eine seite zu horen, die vielleicht so bislang nie auf den tisch kam.


Das Problem ist, dass das JA den ganze Tag vor Ort sind (Aussage der Eltern)
und auch die Kita diverse Auffälligkeiten (entwicklungsverzögerungen, Aussagen etc) meldet

Aber ich werd es mir durch den Kopf gehen lassen

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16. Februar 2014 um 22:24
In Antwort auf xsouleaterx

Hallo
hm, also ehrlich gesagt, macht meine Tochter genau das gleiche wie deine Tochter und meine Tochter hat nicht so eine Freundin im Kiga oder hat andere solche "Probleme"

Bei ihr ist es aber einfach die Trotzphase, mit der wir als Eltern lernen müssen umzugehen und es dann an unsere Tochter weitergeben müssen. Und das haben wir auch geschafft mit viel Geduld und viel Verständnis.

Dein Text hört sich etwas so an, als ob du einfach nur denkst, wenn J. aus dem Weg geschafft ist (ist jetzt etwas krass formuliert), wird deine Tochter wieder lieb. Aber ich würde ganz klar mich auf das Verhalten meiner Tochter konzentrieren und ihr zeigen, wie man richtig mit Wut/Traurigkeit umgeht.

LG



Was J. angeht hab ich ja schon gesagt, dass ich meine, dass es ein armes Kind ist, aber ich denke , dass meine Tochter weil es in der kIta angegangen wird , solche Alpträume etc hat.

Und ich finde es aber auch nicht ok, dass sie teils täglich körperlich angegangen wird.
Meine Tochter hat doch das gute recht zu sagen,
"J. ich will nicht mit dir spielen!" ohne dass sie an den Haaren gerissen wird, getreten, gehauen oder das Sachen nach ihr geworfen werden.

Wir reden zu Hause immer wieder dadrüber, dass man Wut etc anders äussern kann.

Aber ich finde die Situation so wie sie ist nicht zu tolerieren.

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16. Februar 2014 um 22:28
In Antwort auf kleene0907


Was J. angeht hab ich ja schon gesagt, dass ich meine, dass es ein armes Kind ist, aber ich denke , dass meine Tochter weil es in der kIta angegangen wird , solche Alpträume etc hat.

Und ich finde es aber auch nicht ok, dass sie teils täglich körperlich angegangen wird.
Meine Tochter hat doch das gute recht zu sagen,
"J. ich will nicht mit dir spielen!" ohne dass sie an den Haaren gerissen wird, getreten, gehauen oder das Sachen nach ihr geworfen werden.

Wir reden zu Hause immer wieder dadrüber, dass man Wut etc anders äussern kann.

Aber ich finde die Situation so wie sie ist nicht zu tolerieren.

Nein
natürlich soll deine Tochter sowas auf keinen Fall über sich ergehen lassen oder sich das gefallen lassen.

Siehst du J. denn auch im Kindergarten, wenn du deine Tochter abholst? Hast du mal mit ihr darüber geredet? Sonst lade sie doch mal bei dir zuhause ein zum Spielen und dann kannst du dir ein eigenes Urteil bilden, als nur aus Erzähungen.

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16. Februar 2014 um 22:42
In Antwort auf xsouleaterx

Nein
natürlich soll deine Tochter sowas auf keinen Fall über sich ergehen lassen oder sich das gefallen lassen.

Siehst du J. denn auch im Kindergarten, wenn du deine Tochter abholst? Hast du mal mit ihr darüber geredet? Sonst lade sie doch mal bei dir zuhause ein zum Spielen und dann kannst du dir ein eigenes Urteil bilden, als nur aus Erzähungen.


Vater kommt nicht mehr in die Kita, sitzt im Auto und wartet beim Abholen und Bringen, weil die Kita im gesagt hat, dass er auf dem Kitagelände nicht rauchen darf und vorallem nicht die Kippen dahin werfen darf.
Seitdem kommt die Mutter in die Kita.
Hab sie schon angesprochen, aber die beiden meiden komplett den Kontakt zu uns anderen Eltern.
J. ist gerade 4 Jahre geworden, und findet alles nur lustig.
Es gan Ende des Jahres schon mal ne Situation, an den Kleiderhaken haben die Kinder eine Tasche hängen mit Wechselwäsche. Und als ich meine Tochter abgeholt haben sah ich, dass J. die Kleidung meiner Tochter aus der Tasche holte und bei sich einpackte und ihre Mutter stand daneben.
Hab beide angesprochen, dass es ja die Sachen meiner Tochter sind und ich es nicht ok finde, wenn J. die sich einfach nimmt und bei sich einpackt.
Die Mutter zuckte die Schultern und das war alles an Reaktion.

Aber die Eltern ziehen sich eben auch so komplett zurück, J. ist das einzigste Kind was nicht auf der Telefonliste steht, die nichtmit zum Laternenumzug kommt , die nicht verkleidet Karneval erscheint, etc
wie gesagt da ist da ist die Liste sehr lang.

Und was das einladen angeht, meine Tochter nimmt mittlerweile so allen Mut, den man so mit 3,5 Jahren hat zusammen um die Mamas zu fragen ob sich ihr Kind mit ihr treffen kann.
Auch bei Js Mama, die hat sie einfach stehen lassen, dann ist sie nochmal hin und hat gefragt, aber da kommt keine Antwort.

Ich versuch ihr dann immer zu erklären , dass man mehr als eine Freundin haben kann und sich dann mit anderen Kindern treffen soll.

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17. Februar 2014 um 0:18

Meinst du wirklich das liegt alles an diesem mädchen??
meine war mit 3 tag und nacht trocken, trotzdem ist sie bis ca 5jahren auch ab und an nachts nicht wachgeworden und hat eingenässt.
alpträume hatte sie auch ein paar mal... zb. einmal hat sie von bienen geträumt(davor hat sie biene maja geschaut) , ein andermal hatte sie einen bösen traum von hexen, da hatte sie vorher bibi bloxberg geschaut.
also alpträume und ab und zu einnässen find ich jetzt nicht ungewöhnlich , wenn es jetzt nicht ständig ist.
kinder verarbeiten ihre erlebnisse manchmal auf diese art, ob das für deine tochter wirklich so schlimm ist , kannst du sicher besser bewerten.
ich würde versuchen, freundschaften zu anderen kindern zu vertiefen , so das deine kleine sich dann auch mehr mit anderen kindern beschäftigt. und ihr dann eben auch immer erklären , das man nicht hauen darf und wenn es stress mit dem mädchen gibt, es sofort den erziehern zu melden.
zuhause auch konsequent bestrafen , wenn sie die katze ärgert oder einen von euch haut.
ich denke mal deine kleine ist auch nicht wirklich ein unschuldslamm und immer bei anderen die schuld suchen , entschuldigt nicht ihr verhalten.
es gibt ja in jeder kita und später in der schule oder nachbarschaft, solche kinder... da kann man nun wirklich nicht drauf bestehen , das solche kinder wegkommen.
in der klasse meiner tochter ist auch ein verhaltensauffälliger junge... wär mir auch lieber , wenn er wegkäm... ich hab immer panik , das er eins der kinder verletzt, weil er so unkontrolliert ist... zb mit seinem tornister um sich schlägt. er wird aber von den mädels gern provoziert, aber auch ausgegrenzt... ich versuch meiner tochter zu erklären , das sie ihn nicht ärgern soll, ihm aus dem weg gehen soll... überhaupt versuch ich ihr oft zu erklären , wie man richtig reagiert...zb schlagen
das obliegt dir , ihr begreiflich zu machen , das das nicht in ordnung ist.

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17. Februar 2014 um 9:41

....
Wir haben ihr schon oft gesagt dass sie nicht mehr mit j. spielen etc soll.
das eine freundin einen nicht weh tut.
dann nickt sie und dann erzählt sie uns wenn wir sie abholen nicht mehr dass sie mit j. gespielt hat.
oder dann zur oma , dass sie mit J. spielt mama dass aber nicht will.
und ja zuerst haben wir gesagt man kann mehr als eine freundin haben.
Und was das ansprechen der mutter von j an geht
unsere tochter hat schon oft uns gefragt ob j zu ihr kommen kann und ich oft erklärt dass j nicht kommen wird.

Und von anderen müttern aus der gruppe kommt nur dann soll sie zurück treten, hauen.
Und das find ich nicht den richtigen Weg.

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17. Februar 2014 um 10:29

Bin ich die einzige hier,
die es absolut merkwürdig findet, dass das Kind verdreckt und teils EINGEKOTET in die KiTa gebracht wird??? Täglicher Jugendamtbesuch hin oder her, aber da besteht doch (mehr) Handlungsbedarf...weiß das Jugendamt, in welchem Zustand das Kind die Einrichtung besucht? Ich weiß, es geht hier nicht um dieses Mädchen, sondern um das der TE, aber das finde ich gerade zu heftig...wenn ich mir vorstelle, dass ein vierjähriges Kind so ungepflegt und verwahrlost ist, dass es erstmal von seinen Erzieherinnen geduscht werden muss

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17. Februar 2014 um 10:36

Schlagen
sei es zurückschlagen , wehren oder wie auch immer, ist der falsche weg.
kinder lernen so nur , das sie mit gewalt was erreichen.
sie sollte lieber ihr kind darin stärken , sofort sich hilfe zu holen. laut nein zu sagen und eben auch das gewalt keine lösung ist. es ist ja nicht so , das ihr kind ja nicht schon schlägt, das tut sie ja mittlerweile ...die mutter, die katze... und das möchte die mutter ja nicht. also kann man nicht zu einem gewalt gutheissen, auf der anderen seite es verbieten.

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17. Februar 2014 um 10:50
In Antwort auf mara_12484604

Bin ich die einzige hier,
die es absolut merkwürdig findet, dass das Kind verdreckt und teils EINGEKOTET in die KiTa gebracht wird??? Täglicher Jugendamtbesuch hin oder her, aber da besteht doch (mehr) Handlungsbedarf...weiß das Jugendamt, in welchem Zustand das Kind die Einrichtung besucht? Ich weiß, es geht hier nicht um dieses Mädchen, sondern um das der TE, aber das finde ich gerade zu heftig...wenn ich mir vorstelle, dass ein vierjähriges Kind so ungepflegt und verwahrlost ist, dass es erstmal von seinen Erzieherinnen geduscht werden muss

Das ist leider kein einzelfall
bei uns damals in der kita war auch ein geschwisterpaar , welches in ähnlichen zuständen lebte. die kinder streunten noch um 23h draussen rum, bis die nachbarn die polizei riefen ...das neugeborene wurde kurz nach der geburt zur adoption gegeben , anscheinend auf druck des jugendamts. die mutter hab ich abends um 21h mit dem 6jährigen sohn angetroffen biertrinkend vorm real, da war das neugeborene noch zu hause... sie kam ständig zu spät, statt um 16,30 tanzte sie auch erst um 18h in der kita an... die kinder sahen auch immer ungepflegt aus, die damals 4jährige tochter war auch aggressiv, hat zb meine tochter getreten. die mutter riet meiner tochter zurückzutreten, was ich natürlich untersagte ... das jugendamt hat sich das auch jahrelang angeschaut, sanktionen , familienhelfer brachten nichts...am ende kamen die kinder zum vater, der vorher 1 jahr in einer entzugsklinik anscheinend erfolgreich seine alkoholsucht behandelt hatte. die mutter hab ich jetzt schon ewig nicht mehr gesehen , würde mich aber nicht wundern , wenn sie immer noch in ähnlichen oder gar schlimmeren verhältnissen lebt.

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17. Februar 2014 um 11:04

Die sollte dann lieber anders
theamtisieren zb "ein miteinander ohne gewalt"
gewalttätige kinder lernen ja so auch nicht , ihre probleme gewaltfrei zu lösen. anscheinend ist j. ja auch ein opfer...
man erreicht doch mehr , wenn man die kinder versucht klarzumachen , das gewalt ob als täter oder als opfer nichts bringt. schwierig find ich auch das kinder in dem alter gar nicht ihre kräfte einschätzen können. ein schubser und das andere kind liegt schon am boden und stösst sich vielleicht auch noch beim fallen den kopf. ich möchte dann nicht die erzieherin sein, die vorher dem kind geraten hat, sich zu wehren.

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17. Februar 2014 um 11:09

Ich meinte natürlich
körperlich wehren! als erwachsener schlag ich auch nicht zurück, wenn mich jemand schlagen würde. da geh ich auch zur polizei und erstatte anzeige.
schliesslich gibts hier gesetze und keine selbstjustiz, wo kämen wir hin , wenn jeder jeden schlagen dürfte bzw zurückschlagen.

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17. Februar 2014 um 11:28


in notwehr! ok. aber man konn doch nicht immer sofort zurückschlagen. J. wird denk ich mal dann auch wieder zurückschlagen. meiner meinung nach bringt es mehr , wenn die kinder lernen , konflikte nicht mit der faust zu regeln.
bringt auch nichts J. nur zu bestrafen. ,man muss dem kind begreiflich machen , das gewalt kein mittel ist.

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17. Februar 2014 um 11:35

....
... liebe Kleene,

keine einfache Situation, in der Ihr da steckt.

Allerdings kommt auch bei mir der Gedanke "Trotzphase" mit auf, die ich gerade in diesem Alter auch kenne. Das soll nicht heißen, dass es mit der Situation im Kindergarten nichts zu tun hat, aber vielleicht kommt da einfach das Eine zum Anderen hinzu ?

Was mir als Hinweis fehlt: ist J. denn das einzige Kind, mit dem deine Tochter ein freundschaftliches Verhältnis pflegt ? Du schreibst, dass sie seit Sommer 2012 im Kindergarten ist, das sind ja nun fast schon 1,5 Jahre - hat sie denn keine anderen "Kindergartenfreundinnen", mit denen sie regelmäßig im Kindergarten spielt oder die sie besucht bzw. von denen sie besucht wird ?
Ich denke, es wäre sicherlich wesentlich einfacher, sich zu distanzieren, wenn eben noch andere Mädchen als Spielpartner da sind und der Fokus nicht nur auf J. liegt.
Hierzu schreibst du gar nichts, das fände ich jedoch eine wichtige Info

Bezüglich des "sich wehren" kurz meine Meinung: grundsätzlich bin ich auch gegen körperliche Gewalt und eher dafür, die Situation zu verlassen (Raum wechseln, weggehen), laut "NEIN!" oder "STOP!" zu rufen.
Aber: Voraussetzung hierfür ist, dass das Gegenüber ähnliche Regeln verinnerlicht hat und grundsätzlich auch aus gewaltfreiem Umfeld kommt.
So wie du schreibst, denke ich nicht, dass J. die besten Voraussetzungen für ein gewaltfreies Miteinander gelernt hat.
Die ständige Präsenz vom JA bei der Familie sowie die hygienischen und auch psychologischen Situationen, die du schilderst, lassen eher vermuten, dass es grundsätzlich "rau" in der familiären Situation zugeht. Sprich: J.'s Antennen sind schlicht und ergreifend komplett anders ausgelegt als die deiner Tochter.
Die einzige Möglichkeit, die ich daher sehe, ist, sich entsprechend "anzupassen" und eine "Sprache" zu sprechen, die J. versteht. Das muss nicht heißen, dass sie gewaltig zurück schlägt, aber festhalten am Arm und dabei laut schreien "Lass das !!!" scheint mir angebrachter zu sein als ein zögerliches "Ich mag das nicht".

Es ist ihr gutes Recht, sich zur Wehr zu setzen - und wenn es auf die herkömmliche und empathische Art nicht funktioniert, dann eben mit härteren Bandagen.
"Wie man in den Wald hinein schreit, so schallt es heraus!" fällt mir dazu ein.
Ich bin so groß geworden und meinem Sohn habe ich es ebenso vermittelt: "Du fängst nicht an mit Schlagen, aber du darfst dich wehren, wenn jemand anfängt, dich zu schlagen !"

Habt Ihr denn schon mal mit Eurer Tochter geredet, was sie an J. so sehr mag ? Irgendetwas muss sie ja an J. faszinieren - anders kann ich mir es nicht erklären, dass sie trotz dessen, dass sie immer wieder "einstecken" muss, dennoch möchte, dass J. sie besucht ?!
Was macht J. so besonders, dass sie sie als Freundin haben möchte ?
Das würde mich auch noch interessieren und wäre vielleicht auch ein Ansatz, herauszufinden, ob es nicht Alternativen zu J. als Freundin gibt ?!

Liebe Grüße
Friederike

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17. Februar 2014 um 11:59

Find ich zuviel verlangt von 3 jährigen
in dem alter können die das noch gar nicht unterscheiden noch verstehen. da muss ein erwachsener dazwischengehen und erklären , erklären und immer wieder erklären das gewalt absolut kein mittel ist.
j. lernt doch gar nichts dabei, sucht sich dann vielleicht ein neues opfer... und die tochter von kleene lernt , das sie ihren willen nur durchsetzt wenn sie zurückschlägt.

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