Forum / Mein Baby

Probleme beim Stillen

Letzte Nachricht: 14. Mai 2007 um 21:00
T
thyrza_12044594
12.05.07 um 21:31

Hilfe!!!!!!!!!!!!!!

Brauche dringend mal euren fachkundigen Rat.

Ich bin Mama von 2 Söhnen und mein Jüngster (fast 7 Wochen) bringt uns alle in den Wahnsinn.
Erst wollte er permanent an die Brust, auch viel Nuckeln. Die ersten 4 Wochen ließ ich das auch zu. Dann war meine Milchproduktion so sehr angeregt, dass diese ihm nur so in den Mund schoss und er somit noch mehr Luft schluckte neben seinem hastigen Trinken. Mit Hilfe meiner Hebamme ist meine Milch jetzt halbwegs im Gleichgewicht. Ich trimme ihn auf ihr Anraten auch auf 2 1/2 bis 3 Stunden (Anfang bis Anfang Stillen gerechnet) und bekam homöopathische Tropfen.

Soweit so gut. Was aber geblieben ist, er muss schon nach oft wenigen Minuten aufstossen. Dann versuche ich ihn wieder anzulegen, was aber oft nicht gelingt, da er mit vielen weiteren Bäuerchen kämpfen muss (manchmal bis zu 12) pro Stillrhythmus. Dann bekomme ich nicht genug Milch in ihn rein und eine Stillphase dauert dann weit über eine Stunde. So kann ich die 2 1/2 Stunden auch nur schwer durchhalten. Ich muss ihn sehr viel im Tuch tragen damit er nicht ständig schreit. Zugenommen hat er aber prima. Er wiegt jetzt gut 6,5 Kilo.

Gruß
orla 1001

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Z
zlata_12921243
13.05.07 um 10:20

Aufstoßen
Hallo,
vielleicht scheibst Du mal, welche homöopathischen Tropfen Dir Deine Hebamme verschrieben hat. So, wie Du Dein Problem beschreibst, schluckt Dein Sohn sehr viel Luft beim Stillen. Das hängt wahrscheinlich mit seinem heftigen Saugstil zusammen. Wenn Dein Sohn so viel Luft schluckt und aufstoßen muss, wird Dir vorerst nichts anderes übrig bleiben, als diese Luft entweichen zu lassen. Der Versuch, ihn einfach weiter anzulegen, wird natürlich scheitern. Der Magen eines Babys ist etwa murmelgroß und wenn er auch noch mit Luft gefüllt ist, verweigert das Kind zwangsläufig die Nahrungsaufnahme. Du wirst auch nicht weiter essen, wenn Du aufstoßen musst. Ein Säugling in diesem Alter sollte immer selbst bestimmen, wann er angelegt wird- allen Hebammentipps zum Trotz. Sowohl die Stillhäufigkeit,- dauer und Trinkmenge sollte wirklich vom Kind bestimmt werden. Ein Stillrhythmus pendelt sich von alleine an. Auch die Milchmenge passt sich an, wenn man so wenig wie möglich von außen eingreift.
Vielleicht kannst Du Deinem Sohn insofern helfe, als dass Du vor dem Stillen Deine Brüste sanft Richtung Brustwarze ausstreichst, damit die Milch für Dein Kind schneller verfügbar ist und er nicht so heftig saugen muss, bis der Milchspendereflex augelöst wird. Wenn Du immer noch Probleme damit hast, das sie Milch aus der Brustwarze rausschießt, drücke liege mit der geschlossenen Faust vorsichtig von oben auf die Brust. Dann läuft die Milch langsamer und Dein Kind kann sich nicht verschlucken.
Lieben GRuß
jula

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I
ileana_11882034
13.05.07 um 10:41

Es
scheint wirklich so, als ob er zuviel Luft schluckt. Andererseits bekommt ihm das Stillen ja prima, bei dem Gewicht.
Bei meinem Sohn habe ich zu der Zeit auch andauernd gestillt, zur Beruhigung, es ist danach viel besser geworden!
Ansonsten kann ich Jula voll zustimmen.
Alles Gute

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T
thyrza_12044594
13.05.07 um 21:18
In Antwort auf zlata_12921243

Aufstoßen
Hallo,
vielleicht scheibst Du mal, welche homöopathischen Tropfen Dir Deine Hebamme verschrieben hat. So, wie Du Dein Problem beschreibst, schluckt Dein Sohn sehr viel Luft beim Stillen. Das hängt wahrscheinlich mit seinem heftigen Saugstil zusammen. Wenn Dein Sohn so viel Luft schluckt und aufstoßen muss, wird Dir vorerst nichts anderes übrig bleiben, als diese Luft entweichen zu lassen. Der Versuch, ihn einfach weiter anzulegen, wird natürlich scheitern. Der Magen eines Babys ist etwa murmelgroß und wenn er auch noch mit Luft gefüllt ist, verweigert das Kind zwangsläufig die Nahrungsaufnahme. Du wirst auch nicht weiter essen, wenn Du aufstoßen musst. Ein Säugling in diesem Alter sollte immer selbst bestimmen, wann er angelegt wird- allen Hebammentipps zum Trotz. Sowohl die Stillhäufigkeit,- dauer und Trinkmenge sollte wirklich vom Kind bestimmt werden. Ein Stillrhythmus pendelt sich von alleine an. Auch die Milchmenge passt sich an, wenn man so wenig wie möglich von außen eingreift.
Vielleicht kannst Du Deinem Sohn insofern helfe, als dass Du vor dem Stillen Deine Brüste sanft Richtung Brustwarze ausstreichst, damit die Milch für Dein Kind schneller verfügbar ist und er nicht so heftig saugen muss, bis der Milchspendereflex augelöst wird. Wenn Du immer noch Probleme damit hast, das sie Milch aus der Brustwarze rausschießt, drücke liege mit der geschlossenen Faust vorsichtig von oben auf die Brust. Dann läuft die Milch langsamer und Dein Kind kann sich nicht verschlucken.
Lieben GRuß
jula

Häufiges Bäuern
Hallo,

erst einmal Danke für Eure Antworten.

Bei den Tropfen handelt es sich um Phytolacca. Diese hat meine Hebamme erst rausgerückt, als sie meine Verzweiflung merkte und außerdem feststellte, dass alle anderen Maßnahmen (literweise Salbeitee, Brust gekühlt, Brust ausgestrichen, Nuckeln vermieden) keine Wirkung erzielten.

Ich hatte nachts so viel Milch, dass ich kurz vor einem Milchstau war. Ich konnte vor lauter Schmerzen nur auf dem Rücken liegen und macht kaum ein Auge zu.

Erst die Kombination "Zeitplan" und Tropfen brachten dann nach 4 Tagen deutliche Besserung.

Aber die Sache mit den Bäuerchen ist erst etwas besser geworden, die letzten 3 Tage waren aber wieder der Horror. So dass ich sagen muss, das häufige Bäuern hängt doch nicht von meiner Milchmenge ab.

Gestern rief ich dann nach tagelangem Dauerschreien oder -tragen verzweifelt meine Hebamme an. Diese war leider in Urlaub und die Vertretung machte den Vorschlag, meinen Kleinen doch dringend bei einem Ostheopathen vorzustellen. Das sei nicht normal und müsse dringend abgeklärt werden. Werde ich auch gleich morgen tun.

Vielleicht hat ja jemand die gleichen Erfahrungen????

Liebe erschöpfte Grüsse
orla1001

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S
selby_12659390
14.05.07 um 21:00

Hi
bei mir war das ähnlich, ich hatte sehr viel milch, er kam kaum hinterher, hat meist während dem trinken aufgestoßen. ich weiß zwar den namen nicht mehr aber ich hab om kinderarzt damals tropfen bekommen die der kleine bekommt bevor er an die brust angelegt wird, die dienen dafür das keine luft beim saugen geschluckt wird. frag mal den arzt danach er kennt die bestimmt.
viel glück

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