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Probleme mit der besten Freundin

14. September 2014 um 22:46

Ich muss mein Leid hier einmal kundtun.

Ich habe wenig Zeit für private Vergnügungen dank Familie und Beruf, aber eine Freundin ist mir noch aus der Schulzeit geblieben. Meine beste Freundin, so dachte ich.

Seit ein paar Jahren ist sie mit ihrem neuen Freund zusammen. Seitdem hat sie natürlich weniger Zeit für mich, was ich auch verstehen konnte, obwohl ich es schon immer extrem fand.

Nun seit gut einem Jahr schreiben wir uns sehr oft auf Facebook und mittlerweile meldet sie sich eigentlich nur noch dann, wenn es ihr schlecht geht, weil sie mit ihren Freund Stress hat. Geht es ihr gut, kommt nichts. Macht er Stress, schreibt und schreibt sie.

Sie lässt sich so unterbuttern von ihm und lässt sich seelische Gewalt bieten und heult sich danach bei mir aus, aber wenn das Unwetter vorüber ist, dan ist läuft sie ihm wieder nach und meldet sich auch nicht mehr bei mir und wenn ich es vage zu fragen, warum sie das mit sich machen lässt, dann ist sie sofort sauer.

Ich überlege, ob ich den Kontakt abbreche. Ich möchte nicht immer nur der Kummerkasten sein und abgelegt werden, wenn ich nicht benötigt werde. Auch wenn wir uns treffen, dominiert in Gesprächen ihre Beziehung. Was ich sage, ist egal, aber ihr Freund muss nummer eins Gesprächsthema sein. Ich bin es irgendwie leid.

Würde gerne ein paar Meinungen dazu hören.

Übertreibe ich? Ist das normal?

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15. September 2014 um 12:58

Genau dann wäre diese Freunschaft jedoch beendet
denn sie braucht mich nur noch, wenn es ihr schlecht geht und dann will sie natürlich über ihren Schmerz sprechen. Damit allein hätte ich kein Problem. Ich helfe und tröste ja gerne und habe auch immer ein offenes Ohr.

ABER in guten Zeiten kennt sie nur ihren Freund und meldet sich kaum. Das ist für mich keine Freundschaft. Ich hat selbst nur mich und ihre Schwester als gute Freunde und sie lässt uns beide liegen, wenn es mit ihm gut geht. Also ob man sich nicht mit Freunden unterhalten darf, wenn man mit dem Partner zusammen ist. Sie wohnt bei ihm, sie sehen sich also ziemlich oft.

Ich fühle mich einfach, wie so eine alte Brotdose, die man braucht, wenn die neue noch abgewaschen werden muss.

Vor kurzem sagte ich ihr, dass ich ihr wünsche, dass sie einen besseren Mann an ihre Seite findet, weil dieser Mann sie behandelt wie einen reudigen Hund. Da sie in Glück schwelgt gefiel ihr das natürlich nicht und ging in Angriffsposition a la aber dein Leben ist ja so perfekt. Das sage ich ja gar nicht, aber er behandelt sie wie scheisse. Er erniedrigt sie - sie ist zu fett, sie soll abnehmen, sie ist zu dumm, er wird auch handgreiflich, wenn sie ihm mit Kleigikeiten auf den Keks geht - zwar schlägt er sie nicht, aber wenn ein Mann eine Frau mit dem Gesicht zur Wand drückt, damit sie endlich den Lichtschalter sieht, dann ist das für mich eine Form von Gewalt.

Da kann ich als Freundin doch nicht sagen, ach was hast du für einen feinen Kerl..............Ich mag sie und ich finde sie muss sich anfangen zu wehren.

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15. September 2014 um 13:01

Ich will gar nicht, dass sie sich trennt
das kann sie nicht, weil sie total abhängig von ihm ist, ABER man kann eine Freundin auch mal anrufen, wenn es einem gut geht und nicht immer nur dann, wenn man sich im Elend suhlt.

Ich kann auch nur noch trösten, weil sie das Elend selbst verursacht und keinen Rat annimmt.

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