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Problemen in kita (Tipps gesucht)

6. Januar 2017 um 14:15

Hallo zusammen,

mein sohn ist knapp 2,5 Jahre und geht seit er 2 ist in die Kita (von 9 bis 12 Uhr). Er ist motorisch sehr weit, sprachlich durchschnittlich weit und von seiner Art her sehr extravertiert, kontaktfreudig, wild (!) und bewegungsfreudig.
Heute hat  die Erzieherin berichtet, dass er zur Zeit sehr auf Krawall gebürstet wäre, aber nicht auf eine aggressive Art und weise, sondern weil er versucht, so Kontakt aufzunehmen sie meinte, dass das in dem Alter völlig normal wäre und er noch seine Strategie finden müsste. Den anderen Kindern wäre er manchmal zu wild (andere hingegen finden seine wilde art super und machen wohl gerne mit).
ich habe das auch schon beobachtet, dass er in seiner Art zu spielen viel zu wild ist und oftmals über die Stränge schlägt. Er schubst zum Beispiel manchmal aus Freude und versteht dann die Welt nicht mehr, weil er nicht deuten konnte, dass es dem anderen Kind zu viel ist.
ein "Problem" ich sicherlich, dass er körperlich stark überlegen ist (groß und Typ "Schrank" und ihm das nicht so bewusst ist. Ein kleineres Mädchen tobt mit ihm zum Beispiel im bällebad und er macht in der für ihn gleichen Intensität mit, was aber dazu führt, dass sich das Mädchen weh macht.
auch kann er manchmal schlecht mit der Emotion Freude umgehen. Wie oben beschrieben, jubelt er dann immer und rennt dann auf das Freude auslösende Kind zu und schubst.
zusammengefasst:
-wie helfen bei adäquater Kontaktaufnahme?
-wie helfen bei Umgang mit Emotionen?
-wie helfen beim einschätzen der eigenen Kraft?
die Erzieher waren sehr entspannt und meinten, dass es völlig normal wäre, wie er sich verhält und dass er ansonsten ein ganz lieber Junge sei. Nichtsdestotrotz möchte ich ihm gerne helfen.
über Tipps wäre ich dankbar, liebe Grüße 

 

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6. Januar 2017 um 14:35

Ich höre da jetzt auch nichts besorgniserregendes raus. 
Dein Kind ist stark, selbstbewusst, aufgeschlossen, kontaktfreudig und aktiv- alles großartige Kompetenzen.

Rede mit ihm, erklär ihm die Situation. Das empathische "In-andere-hinversetzen" muss erst entwickelt werden. Bis dahin erklären, erklären, erklären. Bald hat er es drauf, vertrau deinem Kind.

Ansonsten macht er durch dieses kurzen Text den Eindruck, als hätte er viel Energie. Um seine Kräfte einschätzen zu können, kannst du mit ihm zum Kinderturnen gehen, wo er seinen Körper noch besser kennenlernen kann und auch sieht, was andere können. Auch selbst vielleicht mal der "Schwächere" zu sein, erleben...

Aber wie gesagt, klar machst du dir Gedanken, wie du dein Kind unterstützen kannst, er wird das hinkriegen, wenn du immer wieder erklärst. Das heißt nicht, dass du ihn in seiner Entwicklung bremst.

Alles Gute!
 

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6. Januar 2017 um 14:46

Danke, liebe Veilchen!

zum kinderturnen und schwimmen gehen wir bereits. Ich habe aber durch deinen Einfall überlegt, ob es daran liegen könnte, dass sie aufgrund des kalten Wetters und Ausfall von 2 Erziehern weniger als sonst rausgegangen sind und es ihn fehlt, sich auszutoben. In jedem Fall danke für deine Worte.

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6. Januar 2017 um 15:23
In Antwort auf frechwildwunderbar

Hallo zusammen,

mein sohn ist knapp 2,5 Jahre und geht seit er 2 ist in die Kita (von 9 bis 12 Uhr). Er ist motorisch sehr weit, sprachlich durchschnittlich weit und von seiner Art her sehr extravertiert, kontaktfreudig, wild (!) und bewegungsfreudig.
Heute hat  die Erzieherin berichtet, dass er zur Zeit sehr auf Krawall gebürstet wäre, aber nicht auf eine aggressive Art und weise, sondern weil er versucht, so Kontakt aufzunehmen sie meinte, dass das in dem Alter völlig normal wäre und er noch seine Strategie finden müsste. Den anderen Kindern wäre er manchmal zu wild (andere hingegen finden seine wilde art super und machen wohl gerne mit).
ich habe das auch schon beobachtet, dass er in seiner Art zu spielen viel zu wild ist und oftmals über die Stränge schlägt. Er schubst zum Beispiel manchmal aus Freude und versteht dann die Welt nicht mehr, weil er nicht deuten konnte, dass es dem anderen Kind zu viel ist.
ein "Problem" ich sicherlich, dass er körperlich stark überlegen ist (groß und Typ "Schrank" und ihm das nicht so bewusst ist. Ein kleineres Mädchen tobt mit ihm zum Beispiel im bällebad und er macht in der für ihn gleichen Intensität mit, was aber dazu führt, dass sich das Mädchen weh macht.
auch kann er manchmal schlecht mit der Emotion Freude umgehen. Wie oben beschrieben, jubelt er dann immer und rennt dann auf das Freude auslösende Kind zu und schubst.
zusammengefasst:
-wie helfen bei adäquater Kontaktaufnahme?
-wie helfen bei Umgang mit Emotionen?
-wie helfen beim einschätzen der eigenen Kraft?
die Erzieher waren sehr entspannt und meinten, dass es völlig normal wäre, wie er sich verhält und dass er ansonsten ein ganz lieber Junge sei. Nichtsdestotrotz möchte ich ihm gerne helfen.
über Tipps wäre ich dankbar, liebe Grüße 

 

Erinnert mich an meinen Mittleren (6 J, kommt nächsten Sept. in die Schule). Dieser war motorisch auch sehr, sehr weit, hing dafür sprachlich etwas hinterher, was sich aber ausgeglichen hat. Phasenweise war er auch wild und ungestüm. Auch ist er sehr laut, ist er leider immer noch Allerdings ist er eher klein und kompakt, also nicht der "Schranktyp" sondern eher der Bolldozer
Was uns sehr geholfen hat, ist Ergotherapie in einer Gruppe. Dort lernte er eben Dinge wie Konzentration, abwarten können und das Messen seiner Kräfte. Empathisch war er schon immer
Habt ihr ev. die Möglichkeit, ihn in der Frühförderung anzumelden? Ansprechpartner wären hierfür Kinderarzt und/oder Kindergärtnerin

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