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Pseudo-Krupp

22. Juli 2011 um 14:45

Hallo,
20.07:
Elias hatte plötzlich hohes Fieber gehabt und schnappte nach Luft
Hatte dann den Notarzt gerufen. Zum Glück konnte meine Mutter Lukas nehmen, sein Zwillingsbruder.

Diagnose: Pseudo-Krupp
Im Krankenhaus hatte er dann Kortisonzäpchen bekommen und sich danach erstmal übergeben.
Nach dem Inhalieren gings ihm schon deutlich besser.
Zur Sicherheit soll er nun noch diese Nacht dableiben.

Nun haben wir schon den 22.07 und er muss bis morgen noch da bleiben. Er hatte am 21. einen erneuten Anfall bekommen und hängt noch am Tropf, da er nichts trinkt. Fieber geht auch nicht so wie gewünscht runter.
Gestern Abend hat er laut Krankenschwester wohl 220ml getrunken.

Als ich ihn heute besucht habe, aber nicht wirklich viel.
Ich kann leider nicht bei ihm bleiben, da ich niemanden habe der auf seinen Zwillingsbruder auf passt.

Der Arzt meinte das Pseudo-Krupp durch Windpocken ausgelöst werden kann. Nun hat Lukas seit gestern Fieber.
Und da auch sonst immer beide gleichzeitig krank sind, gehe ich mal davon aus.

Wie lebt ihr mit einen Pseudo-Krupp-Kind?
Was habt ihr noch zu Hause, bis auf die Zäpfchen?
Haben Geschwister es auch?
Kommt es häufiger vor oder war es einmalig?
Vorbeugen kann man ja sowas nicht, oder kann man es minimieren?
Sonst irgendwas zu beachten?

Elias und Lukas sind nun 11 Monate alt.
Danke und liebe Grüße Leonie mit den 2 kranken Rackern

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22. Juli 2011 um 15:01

Hey
Meine Kleine hatte auch schon 2 mal einen Pseudo-krupp Anfall.
Wir haben die Kortisonzäpfchen für den Notfall zu Hause....
Tipps:
- Feuchte Tücher im KiZi aufhängen
- Inhalieren
- An die frische Luft, auch Nachts!

Meistens bekommen Kinder die einmal einen Anfall hatten, es immer wieder... Leider
Allerdings sollte es ab einem Alter von 6 Jahren verschwinden....

Geschwister hat sie nicht.

Wünsch deinem Zwerg eine gute Besserung
Lg

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22. Juli 2011 um 18:42

... ich kenne das auch ...
beim ersten Anfall bin ich schier durchgedreht und alles andere als ruhig geblieben - was man ja eigentlich machen sollte. Ich hab meinen Kleenen angebrüllt, er solle endlich wieder atmen Nach gefühlten endlosen Minuten ist mir dann eingefallen, das Badezimmer in Dampf zu hüllen ("... da war doch mal was ...?!"). Hat mir jedoch zu lange gedauert, deswegen hab ich Junior in eine Decke gehüllt und mit ihm auf den Balkon (es war Winter, draußen -12C oder so). Als es besser wurde, sind wir ins Krankenhaus gefahren, er hat dort ein Zäpfchen bekommen und inhaliert, durfte danach wieder mit nach Hause.
Seitdem haben wir immer ein "Notfallzäpfchen" im Kühlschrank

Der erste Anfall liegt nun fast 2 Jahre zurück, seitdem hat mein Sohn noch etwa 3-5 mal einen Anfall gehabt, allerdings nie mehr so schlimm wie der erste war - wobei zu beachten ist, dass ich inzwischen Bescheid und mir zu helfen weiß. Raus in die Nachtluft (im Sommer dann vor den Kühlschrank oder den Froster), wenns zu dolle wird mit der Atemnot ein Zäpfchen geben. Ich bin daher zumindest etwas ruhiger und diese Ruhe wirkt sich auch gut auf das Kind aus.

Im Herbst hänge ich regelmäßig feuchte Wäsche im Zimmer vom Lütten auf - meiner Meinung nach hilft dies ein wenig, Anfälle zu vermeiden bzw. zu mildern.

Ändern kannst du leider nichts, mit der Zeit "verwächst" sich das einfach.

An Windpocken kann es meiner Meinung nach nicht liegen, die hatte mein Sohn lange nach seinem ersten Pseudo-Krupp-Anfall. Aber ich bin ja kein Mediziner

Alles Gute !!

Liebe Grüße
Friederike

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22. Juli 2011 um 19:13
In Antwort auf tanja_12548683

... ich kenne das auch ...
beim ersten Anfall bin ich schier durchgedreht und alles andere als ruhig geblieben - was man ja eigentlich machen sollte. Ich hab meinen Kleenen angebrüllt, er solle endlich wieder atmen Nach gefühlten endlosen Minuten ist mir dann eingefallen, das Badezimmer in Dampf zu hüllen ("... da war doch mal was ...?!"). Hat mir jedoch zu lange gedauert, deswegen hab ich Junior in eine Decke gehüllt und mit ihm auf den Balkon (es war Winter, draußen -12C oder so). Als es besser wurde, sind wir ins Krankenhaus gefahren, er hat dort ein Zäpfchen bekommen und inhaliert, durfte danach wieder mit nach Hause.
Seitdem haben wir immer ein "Notfallzäpfchen" im Kühlschrank

Der erste Anfall liegt nun fast 2 Jahre zurück, seitdem hat mein Sohn noch etwa 3-5 mal einen Anfall gehabt, allerdings nie mehr so schlimm wie der erste war - wobei zu beachten ist, dass ich inzwischen Bescheid und mir zu helfen weiß. Raus in die Nachtluft (im Sommer dann vor den Kühlschrank oder den Froster), wenns zu dolle wird mit der Atemnot ein Zäpfchen geben. Ich bin daher zumindest etwas ruhiger und diese Ruhe wirkt sich auch gut auf das Kind aus.

Im Herbst hänge ich regelmäßig feuchte Wäsche im Zimmer vom Lütten auf - meiner Meinung nach hilft dies ein wenig, Anfälle zu vermeiden bzw. zu mildern.

Ändern kannst du leider nichts, mit der Zeit "verwächst" sich das einfach.

An Windpocken kann es meiner Meinung nach nicht liegen, die hatte mein Sohn lange nach seinem ersten Pseudo-Krupp-Anfall. Aber ich bin ja kein Mediziner

Alles Gute !!

Liebe Grüße
Friederike

Auf Wikipedia steht
Pseudokrupp tritt meist in Folge viraler Infektionen auf. Die häufigsten Erreger sind Parainfluenza-(meist Typ 1), Influenza-(Typ A oder B), RS-, Rhino-, Adeno- und Metapneumoviren, gelegentlich auch Masern-, Windpocken-, Herpes-simplex und Epstein-Barr-Viren.[1] Negativ können sich starke Luftverschmutzung, Witterungseinflüsse und passives Rauchen auswirken, wobei dies keine ursächlichen Faktoren sind.

Also hat da mein Arzt nicht ganz unrecht

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22. Juli 2011 um 19:28


Unser Kleiner hatte zwar erst einmal einen Pseudo-Krupp Anfall, aber ich weiß, wie beunruhigend das sein kann, zudem er kurz vorher mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus war. Unsere rettende Maßnahme beim kleinsten Hustenanfall ist inhalieren mit einem professionellen Gerät (Pari o.ä.) und Kochsalzlösung. Wir haben vom Arzt ein Gerät verschrieben bekommen und es ist oft im Einsatz. Seit wir es benutzen, gab es keine Anfälle mehr und auch keine Bronchitis.

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22. Juli 2011 um 19:41
In Antwort auf eineaugustmama2010

Auf Wikipedia steht
Pseudokrupp tritt meist in Folge viraler Infektionen auf. Die häufigsten Erreger sind Parainfluenza-(meist Typ 1), Influenza-(Typ A oder B), RS-, Rhino-, Adeno- und Metapneumoviren, gelegentlich auch Masern-, Windpocken-, Herpes-simplex und Epstein-Barr-Viren.[1] Negativ können sich starke Luftverschmutzung, Witterungseinflüsse und passives Rauchen auswirken, wobei dies keine ursächlichen Faktoren sind.

Also hat da mein Arzt nicht ganz unrecht

... ich sagte doch,
ich bin kein Mediziner

Bei uns trat zumindest erst der Pseudo-Krupp auf und erst danach kamen die Windpocken. Was ja aber nix heißen muss.

Hatten deine Kleinen denn aktuell erst die Windpocken ??

Woher es kommt, ist doch letztlich auch egal, wenn es mal da ist, ist es da. Es kann wieder kommen, muss aber nicht. Ich hab schon von einer gehört, deren Tochter hatte einmal einen Anfall und dann nie wieder.
Andere haben den ganzen Herbst/Winter durch immer wieder Anfälle. Wieder andere 1-3 mal in der kalten Jahreszeit.

Das Einzige, was ich feststellen kann, ist, dass auf einen Anfall meist ein leichter bis mittelschwerer Infekt folgt. Nicht immer, aber meist.

Liebe Grüße
Friederike
(die deinem Arzt nicht unrecht geben wollte )

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23. Juli 2011 um 16:00
In Antwort auf nosara_12934638


Unser Kleiner hatte zwar erst einmal einen Pseudo-Krupp Anfall, aber ich weiß, wie beunruhigend das sein kann, zudem er kurz vorher mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus war. Unsere rettende Maßnahme beim kleinsten Hustenanfall ist inhalieren mit einem professionellen Gerät (Pari o.ä.) und Kochsalzlösung. Wir haben vom Arzt ein Gerät verschrieben bekommen und es ist oft im Einsatz. Seit wir es benutzen, gab es keine Anfälle mehr und auch keine Bronchitis.

Hallo
ach du bist auch bei den September-Mamis?

Wieso bist du nicht mit umgezogen?

lg

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