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Ratschläge zur evtl. Trennung wegen der Kinder

1. September um 22:56 Letzte Antwort: 8. September um 9:30

Ich bin schon seit Jahren stille Mitleserin und bräuchte jetzt mal Euren Rat:
Meine Kinder sind fast 8 und 6
Ich bin zur Zeit noch verheiratet und irgendwie hoffe ich das sich doch eine Lösung findet.
Mein Mann und ich sind schon ein paar Jahre verheiratet, seit ca 3 Jahren hat er berufliche Probleme (er ist nicht arbeitslos)
diese Probleme lässt er fast immer an mich aber auch an die 
Kinder aus (Keine Gewalt!)
Es ist ehr psychisch. Wie sagte mein Kind heute, 
Papa hat immer schlechte 
Laune, ich wünsche mir nur 1Tag wo er mal keine hat. 
Ich unterstütze ihn wirklich wo ich nur kann (ja tu ich), verliere mich dabei selbst. Das alles kann man auch medizinisch beschreiben. Er ist Depressiv (ja vieles auch verständlich).
Um eins klar zu stelllen, für ihne gibt es keine psychischen Probleme, können wenn nur andere haben.
Ich bin ehrlich wenn die Kinder nicht währen, würde es die Ehe nicht mehr geben.

Nun gehen meine Überlegungen dahin mir einen Plan B aufzubauen.
Ich spare seit Jahren schon eisern und einen Kleinen Job hab ich auch Teilzeit, kommt nicht viel dabei rum aber ich könnte mit den Kindern irgendwie klar kommen. Ich rechne auch nicht damit das er Unterhalt zahlen wird sondern wir vom Unterhaltsvorschuss leben müssten.
Ja er hat einen Job, ich glaube das er aber im Falle einer Trennung abrutschen würde und ja ich habe auch Angst das was schlimmes passieren könnte.
Das Haus gehört ihm, davon werde ich nichts bekommen. (Ist so bitte nicht kommentieren)

Ich hab einfach Angst um meine Kinder. Wäre es so schlimm wenn wir eine Wohnung bekommen die in der Nähe der  Wohnsiedlung ist wo wir wohnen. Mit 100% Sicherheit wird er das Haus verkaufen. Also auch wenn die Kinder dann bei Papa sind verlieren sie ihr Zuhause.


Eigentlich will ich mich nicht trennen, ich liebe ihn ja doch noch. Aber er macht uns alle krank. 
Vielleicht habt ihr einen Rat.

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3. September um 9:17
In Antwort auf traumfaenger81

Ich bin schon seit Jahren stille Mitleserin und bräuchte jetzt mal Euren Rat:
Meine Kinder sind fast 8 und 6
Ich bin zur Zeit noch verheiratet und irgendwie hoffe ich das sich doch eine Lösung findet.
Mein Mann und ich sind schon ein paar Jahre verheiratet, seit ca 3 Jahren hat er berufliche Probleme (er ist nicht arbeitslos)
diese Probleme lässt er fast immer an mich aber auch an die 
Kinder aus (Keine Gewalt!)
Es ist ehr psychisch. Wie sagte mein Kind heute, 
Papa hat immer schlechte 
Laune, ich wünsche mir nur 1Tag wo er mal keine hat. 
Ich unterstütze ihn wirklich wo ich nur kann (ja tu ich), verliere mich dabei selbst. Das alles kann man auch medizinisch beschreiben. Er ist Depressiv (ja vieles auch verständlich).
Um eins klar zu stelllen, für ihne gibt es keine psychischen Probleme, können wenn nur andere haben.
Ich bin ehrlich wenn die Kinder nicht währen, würde es die Ehe nicht mehr geben.

Nun gehen meine Überlegungen dahin mir einen Plan B aufzubauen.
Ich spare seit Jahren schon eisern und einen Kleinen Job hab ich auch Teilzeit, kommt nicht viel dabei rum aber ich könnte mit den Kindern irgendwie klar kommen. Ich rechne auch nicht damit das er Unterhalt zahlen wird sondern wir vom Unterhaltsvorschuss leben müssten.
Ja er hat einen Job, ich glaube das er aber im Falle einer Trennung abrutschen würde und ja ich habe auch Angst das was schlimmes passieren könnte.
Das Haus gehört ihm, davon werde ich nichts bekommen. (Ist so bitte nicht kommentieren)

Ich hab einfach Angst um meine Kinder. Wäre es so schlimm wenn wir eine Wohnung bekommen die in der Nähe der  Wohnsiedlung ist wo wir wohnen. Mit 100% Sicherheit wird er das Haus verkaufen. Also auch wenn die Kinder dann bei Papa sind verlieren sie ihr Zuhause.


Eigentlich will ich mich nicht trennen, ich liebe ihn ja doch noch. Aber er macht uns alle krank. 
Vielleicht habt ihr einen Rat.

schwierig.,
vielleicht setzt ihr euch nochmal zusammen und erklärst ihm, dass du/ihr so nicht mehr leben könnt.
Du liebst ihn immerhin noch und wenn es der Job ist, kann man Abhilfe schaffen.
Bei meinen Mann war es ähnlich, Frust wurde Zuhause rausgelassen. Er hat sich aber schnell neu orientiert und ist jetzt sehr zufrieden mit dem was er tut.
und, ja, Unzufriedenheit im Job kann krank machen!

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4. September um 9:06
In Antwort auf traumfaenger81

Ich bin schon seit Jahren stille Mitleserin und bräuchte jetzt mal Euren Rat:
Meine Kinder sind fast 8 und 6
Ich bin zur Zeit noch verheiratet und irgendwie hoffe ich das sich doch eine Lösung findet.
Mein Mann und ich sind schon ein paar Jahre verheiratet, seit ca 3 Jahren hat er berufliche Probleme (er ist nicht arbeitslos)
diese Probleme lässt er fast immer an mich aber auch an die 
Kinder aus (Keine Gewalt!)
Es ist ehr psychisch. Wie sagte mein Kind heute, 
Papa hat immer schlechte 
Laune, ich wünsche mir nur 1Tag wo er mal keine hat. 
Ich unterstütze ihn wirklich wo ich nur kann (ja tu ich), verliere mich dabei selbst. Das alles kann man auch medizinisch beschreiben. Er ist Depressiv (ja vieles auch verständlich).
Um eins klar zu stelllen, für ihne gibt es keine psychischen Probleme, können wenn nur andere haben.
Ich bin ehrlich wenn die Kinder nicht währen, würde es die Ehe nicht mehr geben.

Nun gehen meine Überlegungen dahin mir einen Plan B aufzubauen.
Ich spare seit Jahren schon eisern und einen Kleinen Job hab ich auch Teilzeit, kommt nicht viel dabei rum aber ich könnte mit den Kindern irgendwie klar kommen. Ich rechne auch nicht damit das er Unterhalt zahlen wird sondern wir vom Unterhaltsvorschuss leben müssten.
Ja er hat einen Job, ich glaube das er aber im Falle einer Trennung abrutschen würde und ja ich habe auch Angst das was schlimmes passieren könnte.
Das Haus gehört ihm, davon werde ich nichts bekommen. (Ist so bitte nicht kommentieren)

Ich hab einfach Angst um meine Kinder. Wäre es so schlimm wenn wir eine Wohnung bekommen die in der Nähe der  Wohnsiedlung ist wo wir wohnen. Mit 100% Sicherheit wird er das Haus verkaufen. Also auch wenn die Kinder dann bei Papa sind verlieren sie ihr Zuhause.


Eigentlich will ich mich nicht trennen, ich liebe ihn ja doch noch. Aber er macht uns alle krank. 
Vielleicht habt ihr einen Rat.

Also ich würde deinen Mann besser unterstützen, damit es ihm wieder besser geht. Da les ich gar nichts von dir.

wie kommst du darauf, dass du keinen Unterhalt bekommst? Den bekommen deine Kinder und den würde ich einklagen. 

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4. September um 16:56

Wer lesen kann ist mal wieder klar im Vorteil, hat ein Lehrer von mir immer so schön gesagt. "Ich unterstütze ihn wirklich wo ich nur kann (ja tu ich), verliere mich dabei selbst." Zitat Ende. So viel also zum Thema, sie würde ihn nicht unterstützen! Und sie hat auch geschrieben, dass er alleine vermutlich total abstürzen würde, das Haus weg wäre, vermutlich dann auch die Arbeit, somit auch kein Geld und auch kein Unterhalt. Was willst denn da einklagen, wenn nichts mehr da ist! 

Einen guten Tipp habe ich nicht so wirklich, außer dass du mit ihm reden solltest. Ruhig und klar, dass die ganze Familie unter seiner schlechten Laune leidet, dass du bereits über  Schritte in Richtung Trennung nachdenkst, weil es so nicht weitergehen kann und wird. Entweder er ändert etwas (innerhalb seiner Firma, Arbeit bei einer anderen Firma, ganz anderer Beruf oder er findet irgendeinen anderen Weg seinen Frust loszuwerden) oder du änderst etwas. Vllt ist ihm gar nicht bewusst, wie sehr ihr alle darunter leidet. Vllt denkt er wunder was er tolles tut, weil er nur für euch, seine Familie diesen Sch.... Job erduldet, damit Geld in die Kasse kommt. Aber so hat nun wirklich keiner etwas davon! Es muss eine Lösung her. Setz ihm ein Ultimatum oder anders gesagt, gib ihm die Chance auch eure Seite zu sehen und etwas zu ändern, bevor er alleine ohne euch dasteht. Vllt ist so ein Tritt in den Hintern langfristig die wesentlich bessere Hilfe als die Situation nur zu erdulden bis alle kaputt sind und ihr vor einem riesigen Scherbenhaufen steht. 

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8. September um 0:16
In Antwort auf juliana44

schwierig.,
vielleicht setzt ihr euch nochmal zusammen und erklärst ihm, dass du/ihr so nicht mehr leben könnt.
Du liebst ihn immerhin noch und wenn es der Job ist, kann man Abhilfe schaffen.
Bei meinen Mann war es ähnlich, Frust wurde Zuhause rausgelassen. Er hat sich aber schnell neu orientiert und ist jetzt sehr zufrieden mit dem was er tut.
und, ja, Unzufriedenheit im Job kann krank machen!

Reden, wenn es so einfach wäre. Es gab dieses Jahr schon einmal einen Fall wo es geknallt hat, wegen einer Lappalie. Er ist so ausgerastet (nicht gewalttätig), wo mir letztendlich klar geworden ist das man mit ihm nicht reden kann.
ich glaube das ist auch ein Teil seiner Depression.
Das mit dem Job ist leider zur jetzigen Zeit schwierig. Es wäre die definitive Arbeitslosigkeit. Die Firmen die vorher in Frage kämen sind in Kurzarbeit oder haben Einstellungsstopp....
Er will aber auch beruflich nichts ändern. Vor Corona war es ehr so ein Ich Trau mich nicht. (Früher war er so selbstbewusst, heute lässt er sich von allen kommandieren und dann bekomme ich es ab)

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8. September um 0:18
In Antwort auf rosekirsche

Also ich würde deinen Mann besser unterstützen, damit es ihm wieder besser geht. Da les ich gar nichts von dir.

wie kommst du darauf, dass du keinen Unterhalt bekommst? Den bekommen deine Kinder und den würde ich einklagen. 

Ernsthaft ich mache wirklich alles für ihn.

ich glaube das wenn wir uns trennen würden er so ins Loch fallen würde das er nicht mehr arbeiten kann.

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8. September um 0:26
In Antwort auf mikesch07

Wer lesen kann ist mal wieder klar im Vorteil, hat ein Lehrer von mir immer so schön gesagt. "Ich unterstütze ihn wirklich wo ich nur kann (ja tu ich), verliere mich dabei selbst." Zitat Ende. So viel also zum Thema, sie würde ihn nicht unterstützen! Und sie hat auch geschrieben, dass er alleine vermutlich total abstürzen würde, das Haus weg wäre, vermutlich dann auch die Arbeit, somit auch kein Geld und auch kein Unterhalt. Was willst denn da einklagen, wenn nichts mehr da ist! 

Einen guten Tipp habe ich nicht so wirklich, außer dass du mit ihm reden solltest. Ruhig und klar, dass die ganze Familie unter seiner schlechten Laune leidet, dass du bereits über  Schritte in Richtung Trennung nachdenkst, weil es so nicht weitergehen kann und wird. Entweder er ändert etwas (innerhalb seiner Firma, Arbeit bei einer anderen Firma, ganz anderer Beruf oder er findet irgendeinen anderen Weg seinen Frust loszuwerden) oder du änderst etwas. Vllt ist ihm gar nicht bewusst, wie sehr ihr alle darunter leidet. Vllt denkt er wunder was er tolles tut, weil er nur für euch, seine Familie diesen Sch.... Job erduldet, damit Geld in die Kasse kommt. Aber so hat nun wirklich keiner etwas davon! Es muss eine Lösung her. Setz ihm ein Ultimatum oder anders gesagt, gib ihm die Chance auch eure Seite zu sehen und etwas zu ändern, bevor er alleine ohne euch dasteht. Vllt ist so ein Tritt in den Hintern langfristig die wesentlich bessere Hilfe als die Situation nur zu erdulden bis alle kaputt sind und ihr vor einem riesigen Scherbenhaufen steht. 

Das Problem was er hat ist das er nur seine Sorgen und Probleme sieht.
ein Bespiel, Ich hatte letztens ein Gespräch mit ihm wo ich im gesagt hab das Problem xy unsere Familie zerstört. Seine Antwort: nein er zerstört mein Leben.
Oft denke ich mir, halte noch durch damit die Kinder noch ein zwei Jahre älter sind. Es ist dann auch einfacher wenn beide in der Schule sind.
und etwas weiter.
Früher war es immer mal so 1-2 mal im Monat das er so extrem schlecht drauf war. Seit einem Jahr zähl ich die guten Tage.
Dann ist die Sorge was ist bei einer Trennung kann ich noch arbeiten in meinem Job mit den Arbeitszeiten.
Kinderbetreung ist dann nicht mal eben. (Seine Familie würde die Kinder nicht nehmen und bei ihm weiß ich es nicht ob er es dann kann.)
 

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8. September um 9:30

Wäre dann vllt eine Familienmediation etwas für euch? Das sind Gespräche mit einem neutralen Dritten. 
Und dass habe ich auch schon befürchtet, dass Corona eine berufliche Neuorientierung gerade richtig schwer macht. Aber ob ihr alle die jetzige Situation noch so lange aushalten ohne dass der zugefügte Schaden zu groß wird oder gar irreperabel? Das ist wirklich eine ganz schwierige Lage, in der du da steckst. Vllt könntest du auch mal deine bzw eure Situation mit einer Sozialarbeiterin von Caritas oder Diakonie besprechen. Die sind ja vom Fach und können dir vllt noch Wege aufzeigen, an die man jetzt so gar nicht denkt. 

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