Home / Forum / Mein Baby / Raus aufs Land ziehen mit Kleinkind? Worauf achten?

Raus aufs Land ziehen mit Kleinkind? Worauf achten?

21. März 2014 um 19:45

Helft mir mal bitte mein Gedankenkarussell zu sortieren.

Also wir wohnen zur Zeit in der Stadt. Nah an der Innenstadt, aber ruhiges familienfreundliches Wohnviertel was man schon als besser betucht beschreiben kann.
Ausbildungsstätte ist keine 800m weg. Krippe liegt zwar am anderen Ende der Stadt, aber eine Traumkrippe wo sich meine Tochter echt super aufgehoben fühlt.
Mache viel bis alles mit dem Rad. Hab alles in der Nähe. Park mit Spielplatz ist keine 10 Minuten Fußweg entfernt.

Meine Oma hingegen wohnt allein in einem freistehendem Haus, etwa 25 km aus der Stadt hinaus auf den Land. Sie hat nen riesen Garten, der Ort hat rund 300 Einwohner und ist super ruhig. Trotzdem hat es ne super Anbindung. Stündlich fährt ein Bus in die Stadt. Selbst Sonntags fahren welche, wenn dann auch nicht mehr stündlich.

Problem ist. Meine Oma wird im August nun 80. Sie wohnt dort alleine, mein Opa ist seit 14 Jahren verstorben. Jetzt war sie krank, eine einfache Erkältung und man merkte langsam ist ende. Sie ist fit an sich, fährt regelmäßig in die Stadt mit dem Bus usw. Aber in der Woche jetzt schaffte sie es nicht mal zu kochen geschweige denn zu putzen. Ist beides nicht tragisch, zumindest das mit dem putzen. Es zeigt jedoch das langsam ein Auge drauf behalten werden sollte.

Problem ist, sie wird nie dort weg wollen.
Mein Papa arbeitet zuviel, meine Mama macht viel für sie, hat aber mit eigenem Haushalt und noch 4 zuhause wohnhaften Kindern zu kämpfen. Mein Onkel taucht dort nur auf wenn er seine Wäsche gewaschen und gebügelt haben will.

So nun zum Ende.
Es gibt die Überlegung dass ich mit Mann und Kind rausziehe. Platz im Haus ist da, man müsste nur etwas um strukturieren.
Aber was vergesse ich? Ich hab das Gefühl irgendwas zu vergessen worüber ich nachdenken sollte vorher.
Termin in der naheliegenden für uns dann zuständigen Krippe ist schon gemacht.
Kann man es wagen? Der Garten wäre für mich ein Traum und die Kleine hätte bzw hat da jetzt auch schon ihren Spaß.

Mehr lesen

21. März 2014 um 19:56

...
Ja du vergisst das alte Menschen wirklich anstrengend sein können. Sie wird dich nicht euch anpassen denke das könnte evtl ein Problem werden. Sie ist bestimmt eine ganz liebe sonst würdest du nicht überlegen aber ist wirklich nicht so einfach.

Ihr würdet dann bestimmt auch renovieren wollen das ist für eine dame in dem alter auch purer Stress

Gefällt mir

21. März 2014 um 20:15

Hm, zu dem was die anderen sagen:
Ein Bus jede Stunde klingt besser, als es ist.
Du musst morgens nur 2 Minuten zu spät an der Haltestelle stehen und der ist weg. Dann muss du eine Stunde warten, was bedeutet, dass du zu spät kommst, wenn du nicht immer eine Stunde eher fahren willst, als eigentlich nötig, um das Risiko abzufangen.

Ausbildung, Kind, eigene Familie und Pflege der Oma sind zusammen genommen auch wirklich eine Hardcore-Belastung.
Klar, jetzt ist es noch nur "ein Auge drauf haben", aber das kann sich schnell ändern. Was ist dann?

Ein Garten ist natürlich wunderwunderschön, aber da hängt wirklich einiges dran...

Gefällt mir

21. März 2014 um 21:19


Hm. Da sind ja schon ein paar Punkte.

Wegen Bus:
Wäre auch nur mit ein Weg. führerschein ist vorhanden und autokauf muss dementsprechend eingeplant werden in naher Zukunft. Solange würde für den Notfall der Zweitwagen meiner Eltern für uns zur Verfügung stellen.

Wegen Krippe:
Öffnungszeiten war das erste was ich fragte. die haben von 7.30-16.30 Uhr auf. Also sogar ne Stunde mehr als der bisherige und somit machbar.

Renovieren:
Wäre vorerst nicht nötig. Meine Oma hat seit dem tod meines Opas sich eins anch dem anderem machen lassen. Die ist richtig in Bauwut verfallen. Neues Bad, neue Küche, komplett neu angelegtes Gästeklo. Und eine neue Dämmung plant sie gerade auch schon

"Erbschaftsweg":
Sicher ist da nichts, aber ich würde behaupten, dass das Haus an uns gehen würde, wenn es dann in sicher erst 30 Jahren dazu kommt. Mein Vater hat Haus und meinem Onkel fehlt da meiner Meinung nach das Interesse. Bis dahin kann ich ihn dann notfalls auch auszahlen, während mein Vater seine hälfte uns sicher abtreten würde. Was aber nicht der Hauptaspekt sein dürfte, auch wenn ich das Haus liebe.

Zu dem Pflegeaspekt:
Hm
Ja, schnell gehen kann es. Hab ich sicher bisher etwas verdrängt.
Hab da auch gerade etwas drüber nachgedacht erstmal.

Letztlich komm ich in dem Punkt zu dem Entschluss, dass das gerade in der jetzigen Zeit kein Hindernis sein darf. Nein ich sehe es sogar eher als meine Pflicht. Familie ist da, damit man gepflegt wird. Ich kann also gar nicht das allein als Grund nehmen es nicht zu tun.

Gefällt mir

21. März 2014 um 21:22

Ist doch super
Wenn die oma zum Pflegefall wird, haltet ein zImmer frei für eine pFlegekraft aus isteuropa, so darf sie zuhause bleiben.
Es gibt günstige legale Kräfte.
Pflegeheime sind meist teurer.
LG

Gefällt mir

21. März 2014 um 21:24
In Antwort auf sumselsum


Hm. Da sind ja schon ein paar Punkte.

Wegen Bus:
Wäre auch nur mit ein Weg. führerschein ist vorhanden und autokauf muss dementsprechend eingeplant werden in naher Zukunft. Solange würde für den Notfall der Zweitwagen meiner Eltern für uns zur Verfügung stellen.

Wegen Krippe:
Öffnungszeiten war das erste was ich fragte. die haben von 7.30-16.30 Uhr auf. Also sogar ne Stunde mehr als der bisherige und somit machbar.

Renovieren:
Wäre vorerst nicht nötig. Meine Oma hat seit dem tod meines Opas sich eins anch dem anderem machen lassen. Die ist richtig in Bauwut verfallen. Neues Bad, neue Küche, komplett neu angelegtes Gästeklo. Und eine neue Dämmung plant sie gerade auch schon

"Erbschaftsweg":
Sicher ist da nichts, aber ich würde behaupten, dass das Haus an uns gehen würde, wenn es dann in sicher erst 30 Jahren dazu kommt. Mein Vater hat Haus und meinem Onkel fehlt da meiner Meinung nach das Interesse. Bis dahin kann ich ihn dann notfalls auch auszahlen, während mein Vater seine hälfte uns sicher abtreten würde. Was aber nicht der Hauptaspekt sein dürfte, auch wenn ich das Haus liebe.

Zu dem Pflegeaspekt:
Hm
Ja, schnell gehen kann es. Hab ich sicher bisher etwas verdrängt.
Hab da auch gerade etwas drüber nachgedacht erstmal.

Letztlich komm ich in dem Punkt zu dem Entschluss, dass das gerade in der jetzigen Zeit kein Hindernis sein darf. Nein ich sehe es sogar eher als meine Pflicht. Familie ist da, damit man gepflegt wird. Ich kann also gar nicht das allein als Grund nehmen es nicht zu tun.

Diene eltern
Und dein inkel können den oflichtteil einklagen, sprich 25%
Den lassen sich die wenigsten durch die Lappen gehen.
Ihr dolltet euch dann halt so absichern, dass ihr den aUfmszahlrn könnt, ohne das haus verkaufen zu müssen.
LG

Gefällt mir

21. März 2014 um 21:26
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Diene eltern
Und dein inkel können den oflichtteil einklagen, sprich 25%
Den lassen sich die wenigsten durch die Lappen gehen.
Ihr dolltet euch dann halt so absichern, dass ihr den aUfmszahlrn könnt, ohne das haus verkaufen zu müssen.
LG

Der pflegefall kann
Schnell eintreten.
Entweder einer von eUch pflegt sie, sprich waschen, eventuell wunndversorgung, Medikamente müssen gegeben werden.
Viele Städte haben soziale Pflegedienste, die unterstützen können.
LG

Gefällt mir

21. März 2014 um 21:35

Für MICH
die wichtigste Frage wäre:

Gibt es da andere Kinder?

Ich bin normalerweise immer PRO Land eingestellt, ABER -
Ich selbst wuchs in einem Mini Dorf mit gerade mal 100 Einwohner auf. Von den 100 Einwohner gab es vielleicht gerade mal 10-15 Leuten, die noch unter 60 waren und ich war das einzige Mädchen. Und ich fand das als Kind immer mehr als Sch... DAS würde ich meinem Kind nie zumuten wollen.

Ich hab dann ne zeitlang in einer Stadt und einer sog. Vorstadt gewohnt. Beides war nicht wirklich was für mich. Jetzt wohne ich wieder auf dem Dorf und das für mich wichtigste Kriterium war dass ein Kindergarten im Ort sein muss. Hätte ich zum Kindergarten fahren müssen, wäre ich nie in diesen Ort gezogen.

Fazit: Ich würde nicht hinziehen, wenn meine Kinder die einzigen in dem Ort sind. Wenn es mehrere Kinder in dem Ort gibt, die in dem gleichen Alter sind, wäre ich absolut dafür.

Gefällt mir

22. März 2014 um 14:46

...
Bin selbst auf dem Land aufgewachsen, allerdings hatten wir in etwa doppelt so viele Einwohner. Es war ein Traum, mal davon abgesehen, dass man als Teenager eben Probleme hatte, abends wegzugehen. Also im Alter von 13-16 fand ich es schrecklich, dann kam das Moped, danach das Auto, dann die Uni und dann die Wohnung in der Stadt.

schon mit fünf Jahren lief ich den ganzen Tag durchs Dorf, jeder hatte ein Auge auf mich, jeder kannte micht. Ich spielte zwischen Bauernhöfen, Dorffesten und dem Fußballplatz. Ich konnte vom Kindergarten allein nach Hause gehen und es gab immer etwas, mit dem ich mich beschäftigen konnte.

Ab der zweiten Klasse erweiterte ich mit meinen Freunden den Aktionsradius bis in die Nachbardörfer, die wir mit dem Fahrrad erreichten. Jeden Tag nach der Schule waren wir draußen bis es Dunkel wurde und keiner musste Angst um uns haben.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Geschenkbox

Teilen

Das könnte dir auch gefallen