Home / Forum / Mein Baby / Raus aus dem Elternbett

Raus aus dem Elternbett

5. Juni 2017 um 18:40

Hallo ihr lieben!

Meine Tochter ist nun 9 Monate alt und hat bereits ab der 4. Woche bei uns im Bett geschlafen. Im eigenem Bettchen neben unserem Bett hat sie immer gebrüllt. Ich bin dann zum Einschlaf Stillen über gegangen, in meinem Bett. Und so ist es noch heute.
Ich fühle mich im allgemeinen sehr wohl damit und meine Tochter auch.

Nun werden mein Freund und ich im September Heiraten und sehen jetzt schon das Drama kommen.
Mona lässt sich nur durch mich ins Bett bringen und das kann manchmal ganz schön lange dauern. Bis zu 45 Minuten, da ich oft warte bis sie das erste Mal nach 15 Minuten wach wird und dann aber für 4-5 Stunden schläft. Aber ich möchte nicht fast eine Stunde meiner eigenen Hochzeit verpassen 😅

Im Hotel kann ich zwar mein Babyphon mitnehmen, aber ich kann sie ja nicht ins Zimmer bringen. So weit reicht das Gerät nicht. Außerdem möchte ich sie, wenn sie dann fest schläft, nicht alleine im Hotelbett lassen. Also muss so oder so ein Babybett her, das ich im Nebenraum stehen haben kann.

Nur wie bringe ich sie dazu im Reisebett, bzw. überhaupt in ihrem Bett zu schlafen?

Ich möchte sie auf keinen Fall schreien lassen.
Aber wenn ich sie wach ins Bett lege, steht sie am Gitter und weint los.
Streicheln, Singen oder Reden bringt gar nichts.
Kuscheln mag sie auch nicht, nur beim stillen.

Wenn sie auf dem Arm einschläft, wacht sie sofort auf, wenn ich sie ablege und weint bis ich sie wieder hoch nehme.

Vom Prinzip her könnten wir sie im Kinderwagen herum schieben, bis sie schläft, aber das wäre nur für diesen Tag eine Möglichkeit.
Für zuhause nicht.

Ich hoffe jemand hat einen Tipp für mich 

Hoffnungsvoll

Hikaru Hoshi
 

Mehr lesen

5. Juni 2017 um 21:02

Hallo! Ich bin in einer ganz ähnlichen Situation, nur dass ich zum Glück keine Deadline habe, bis zu der der kleine es gelernt haben muss. Ich weiß nicht, ob es dir hilft, aber ich schreibe dir mal unsere Erfahrungen.

Unser Mini war schon immer ein schlechter Schläfer, er hat eigentlich nie alleine geschlafen, nur an der Brust, wenn er getragen wird, oder im fahrenden Kinderwagen. Nachts nur neben mir, deswegen musste ich die ersten drei Monate mit ihm schlafen gehen. Danach habe ich angefangen, ihn an sein Bettchen zu gewöhnen, ich habe ihn gestillt, gewartet bis er im Tiefschlaf ist, und ihn dann abgelegt. Und das jedesmal wenn er aufgewacht ist. Am Anfang hat sich der Aufwand fast nicht gelohnt, da habe ich ihn eine Stunde lang gestillt/geschaukelt und dann lag er 10 Minuten in seinem Bett bis das ganze wieder von vorne losging. Nach zwei Monaten war er dann soweit, dass er auch mal ein paar Stunden hintereinander in seinem Bett schlafen konnte. Nachts, wenn ich auch im Bett war, habe ich ihn aber einfach mit zu mir genommen, da war mir der Aufwand zu groß...
Mittlerweile, mit sieben Monaten, kann ich ihn auch sofort nach dem einschlafen ablegen, ich muss also nicht mehr auf den Tiefschlaf warten.
Ein paar einzelne Male ist er sogar schon in seinem Bett eingeschlafen, weil er so müde war.

Du hast sicher auch schon alles mögliche ausprobiert, aber ich will dir Mut machen, mit viel Geduld macht man sicher Fortschritte!
Aber in deinem Fall, würde ich ehrlich gesagt auch andere Möglichkeiten ausprobieren. Zum Beispiel kannst du den kleinen daran gewöhnen, auch mit anderen Menschen einzuschlafen. Mir hilft manchmal meine Schwester, dann bringe ich ihn zwar ins Bett, aber wenn er wieder wach wird geht sie ihn beruhigen bis er wieder schläft. Das klappt irgendwann so gut, dass sie ihn auch mal direkt ins Bett bringen kann.
Oder euer kleiner muss halt mal eine ungewohnte Nacht verbringen, und du legst ihn einfach in den Kinderwagen zum schlafen. Da wird sich sicher immer mal jemand finden, der ihn ein bisschen durch die Gegend schiebt.

In jedem Fall, viel Erfolg!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Juni 2017 um 21:16
In Antwort auf annabenc1

Hallo! Ich bin in einer ganz ähnlichen Situation, nur dass ich zum Glück keine Deadline habe, bis zu der der kleine es gelernt haben muss. Ich weiß nicht, ob es dir hilft, aber ich schreibe dir mal unsere Erfahrungen.

Unser Mini war schon immer ein schlechter Schläfer, er hat eigentlich nie alleine geschlafen, nur an der Brust, wenn er getragen wird, oder im fahrenden Kinderwagen. Nachts nur neben mir, deswegen musste ich die ersten drei Monate mit ihm schlafen gehen. Danach habe ich angefangen, ihn an sein Bettchen zu gewöhnen, ich habe ihn gestillt, gewartet bis er im Tiefschlaf ist, und ihn dann abgelegt. Und das jedesmal wenn er aufgewacht ist. Am Anfang hat sich der Aufwand fast nicht gelohnt, da habe ich ihn eine Stunde lang gestillt/geschaukelt und dann lag er 10 Minuten in seinem Bett bis das ganze wieder von vorne losging. Nach zwei Monaten war er dann soweit, dass er auch mal ein paar Stunden hintereinander in seinem Bett schlafen konnte. Nachts, wenn ich auch im Bett war, habe ich ihn aber einfach mit zu mir genommen, da war mir der Aufwand zu groß...
Mittlerweile, mit sieben Monaten, kann ich ihn auch sofort nach dem einschlafen ablegen, ich muss also nicht mehr auf den Tiefschlaf warten.
Ein paar einzelne Male ist er sogar schon in seinem Bett eingeschlafen, weil er so müde war.

Du hast sicher auch schon alles mögliche ausprobiert, aber ich will dir Mut machen, mit viel Geduld macht man sicher Fortschritte!
Aber in deinem Fall, würde ich ehrlich gesagt auch andere Möglichkeiten ausprobieren. Zum Beispiel kannst du den kleinen daran gewöhnen, auch mit anderen Menschen einzuschlafen. Mir hilft manchmal meine Schwester, dann bringe ich ihn zwar ins Bett, aber wenn er wieder wach wird geht sie ihn beruhigen bis er wieder schläft. Das klappt irgendwann so gut, dass sie ihn auch mal direkt ins Bett bringen kann.
Oder euer kleiner muss halt mal eine ungewohnte Nacht verbringen, und du legst ihn einfach in den Kinderwagen zum schlafen. Da wird sich sicher immer mal jemand finden, der ihn ein bisschen durch die Gegend schiebt.

In jedem Fall, viel Erfolg!

Tut mir leid, ich war jetzt davon ausgegangen, du hättest einen Jungen, dabei ist es ein Mädchen 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Juni 2017 um 21:21

Nee, ich glaube, es geht darum, dass die Braut als Gastgeberin nicht für ne Stunde oder zwei von der Hochzeit abhauen will, um Baby hinzulegen. Der Wunsch nach einer langfristigen neuen Schlaflösung ist Teil II des Wunsches.

Beides kann ich verstehen. Allerdings habe ich keine Patentlösung. Denn wenn sie nur bei dir einschläft, wird sie sich wohl kaum im September innerhalb von 5 min von einer Oma in einem Hotelzimmer hinlegen lassen.

Ich würde die Feier mit Absprache eurer vertrautesten Gäste - eure Eltern, Trauzeugen - so organisieren, dass zur Einschlafzeit irgendwie Gästebelustigung ist, Essen, Tanz oder je nachdem, wie groß gefeiert wird, ein Spiel für die Gäste, je nachdem, was zu euch passt, denn ein vertrautes Elternteil sollte schon beim Schlafengehen dabei sein, dann seid ihr alle drei beruhigter. Und dass ihr ein kleines Kind habt, wissen ja alle, und einer von euch "fehlt entschuldigt", ihr organisiert das Ganze einfach so, dass die Gäste dann anderweitig genug haben. Man kann ja eh nicht ständig mit allen gleichzeitig zugange sein, auch wenn man Gastgeber ist.

Das Reisebett würde ich als neues Spielgerät einführen ( da kann man ja dank Reißverschluss an der Seite rein und rauskrabbeln) und dann das Schlafenlegen darin üben, auch mal bei Oma/Opa darin übernachten lassen (also wenn ihr dabei seid), dass die Situation vertrauter wird. Bis September kann sich tatsächlich noch viel ändern. Vielleicht schläft sie dann auch gar nicht mehr an der Brust ein und du musst dir sowieso ein neues Ritual ausdenken!?! Also überlege dir, wie du dir die künftige Einschlafsiuation vorstellst, und dann heißt es: üben.

Alles Gute für die weitere Hochzeitsplanung

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Juni 2017 um 22:28

Danke für die Anregungen und Gedanken.

Tatsächlich geht es mir um eine stressfreie Dauerhafte Lösung für uns, jedoch mit der Hochzeit im Nacken.
Ich möchte auch nicht das unsere Tochter dann an dem Abend total gestresst ist und nur noch jammert. Da hätte auch ich dann keine Ruhe.

Das mit dem üben im Reisebett finde ich gut!
Und der Gedanke die Gäste solange zu beschaftigen ist auch gut.
Ich komme mir vor als hätte ich ein Brett vor dem Kopf 
Ich werde sie wohl auch immer wieder einschlaf​ Stillen und hin legen müssen. Zum Glück hat mein Freund bald zwei Wochen frei.
meine "kleine" wiegt nämlich schon 10 kilo, da ist das lange an der Bettkante sitzen die Hölle.

Danke für eure Wort!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Juni 2017 um 23:01
In Antwort auf hikaruhoshi

Danke für die Anregungen und Gedanken.

Tatsächlich geht es mir um eine stressfreie Dauerhafte Lösung für uns, jedoch mit der Hochzeit im Nacken.
Ich möchte auch nicht das unsere Tochter dann an dem Abend total gestresst ist und nur noch jammert. Da hätte auch ich dann keine Ruhe.

Das mit dem üben im Reisebett finde ich gut!
Und der Gedanke die Gäste solange zu beschaftigen ist auch gut.
Ich komme mir vor als hätte ich ein Brett vor dem Kopf 
Ich werde sie wohl auch immer wieder einschlaf​ Stillen und hin legen müssen. Zum Glück hat mein Freund bald zwei Wochen frei.
meine "kleine" wiegt nämlich schon 10 kilo, da ist das lange an der Bettkante sitzen die Hölle.

Danke für eure Wort!

Hast du ein paar Kissen mit denen du dich auspolstern kannst? Ich habe da immer ein großes im Rücken und eins unterm Arm, sonst würde ich auch dauernd Rückenschmerzen kriegen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Juni 2017 um 1:27
In Antwort auf rosenalbe

Nee, ich glaube, es geht darum, dass die Braut als Gastgeberin nicht für ne Stunde oder zwei von der Hochzeit abhauen will, um Baby hinzulegen. Der Wunsch nach einer langfristigen neuen Schlaflösung ist Teil II des Wunsches.

Beides kann ich verstehen. Allerdings habe ich keine Patentlösung. Denn wenn sie nur bei dir einschläft, wird sie sich wohl kaum im September innerhalb von 5 min von einer Oma in einem Hotelzimmer hinlegen lassen.

Ich würde die Feier mit Absprache eurer vertrautesten Gäste - eure Eltern, Trauzeugen - so organisieren, dass zur Einschlafzeit irgendwie Gästebelustigung ist, Essen, Tanz oder je nachdem, wie groß gefeiert wird, ein Spiel für die Gäste, je nachdem, was zu euch passt, denn ein vertrautes Elternteil sollte schon beim Schlafengehen dabei sein, dann seid ihr alle drei beruhigter. Und dass ihr ein kleines Kind habt, wissen ja alle, und einer von euch "fehlt entschuldigt", ihr organisiert das Ganze einfach so, dass die Gäste dann anderweitig genug haben. Man kann ja eh nicht ständig mit allen gleichzeitig zugange sein, auch wenn man Gastgeber ist.

Das Reisebett würde ich als neues Spielgerät einführen ( da kann man ja dank Reißverschluss an der Seite rein und rauskrabbeln) und dann das Schlafenlegen darin üben, auch mal bei Oma/Opa darin übernachten lassen (also wenn ihr dabei seid), dass die Situation vertrauter wird. Bis September kann sich tatsächlich noch viel ändern. Vielleicht schläft sie dann auch gar nicht mehr an der Brust ein und du musst dir sowieso ein neues Ritual ausdenken!?! Also überlege dir, wie du dir die künftige Einschlafsiuation vorstellst, und dann heißt es: üben.

Alles Gute für die weitere Hochzeitsplanung

Hallo.

Ich für meinen Teil denke mir auch, dass es kein Weltuntergang ist wenn die Braut für eine gewisse Zeit sich Ihrem KIND widmen würden. (Falls ich das richtig Verstanden habe). Das mit den Beschäftigungen für die Gäste finde ich auch ne super Lösung!

Übe das mit dem Babybett, kombinier es eventuell auch mit schöner leiser Einschlafmusik und dann klappt das schon! Viel Glück und eine schöne Hochzeit!

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Juni 2017 um 14:01
In Antwort auf annabenc1

Tut mir leid, ich war jetzt davon ausgegangen, du hättest einen Jungen, dabei ist es ein Mädchen 

Wo liegt der unterschied?kind ist kind

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Juni 2017 um 16:50

Bei ner Brautentführung störts auch keinen....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Juni 2017 um 17:57

Du hattest doch oben erwähnt, dass das Kind auch per Kinderwagen in den Schlaf findet. Genauso würde ich das dann machen und z.B. die Schwiegereltern dazu abbestellen. Alternativ versuchen, ob sie auch mittels anderer Hilfen in den Schlaf findet (Oma hat das Kind im Tragetuch, via Fläschchen o.ä.). Wenn das alles fehlschlägt, kann man ja immer noch in den Schlaf stillen. Gewöhnung ans Reisebett ist schonmal eine gute Idee.

Ganz ehrlich: Wenn ich eine teure Hochzeit plane und die Möglichkeit haben möchte, mit meinen vielen Gästen zu sprechen, würde ich auch ungern eine ganze Stunde fernbleiben wollen - evtl. sogar länger, wenn das Kind von der fremden Umgebung aufgekratzt ist. Das ist ja schließlich ein einmaliger Tag wo das Brautpaar im Mittelpunkt steht. Da würde ich nach Möglichkeit alles andere ausschöpfen (wie oben beschrieben).

So, und jetzt auf mich mit Gebrüll 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Juni 2017 um 19:46

Hallo, also zum Thema " Braut ist eine Stunde weg" noch ein Gedanke von mir. Wenn ich an meine Hochzeit zurückdenke- um 6 aufgestanden wegen Friseur, 11 Uhr Trauung, dann Fotosession, Gäste begrüßen usw. dann Kaffee und Kuchen , Spiele, Tanz, Gäste, Geschenke, Spiele, Abendessen, Tanz, Gäste usw  Das ganze bis in die Nacht um 4... Ich wäre froh gewesen über 1 h mit Baby hinlegen und ausruhen Ich mag das aber auch sehr , dieses Einschlafbegleiten. 
Und wenn du dir dann noch überlegst, wie anstrengend so eine Hochzeit für ein 1 jähriges Kind ist. Die wird hundemüde sein und die kurze Zeit mit Mama besonders brauchen. 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Juni 2017 um 23:26

Hört sicz vllt bekloppt an, aber ihr könntet euch ja mal zsm in das Reisebett legen. Ich hab letztems ein Bild von einem Mann gesehen der das tatsächlich gemacht hat, mit Beine oben raus und allem Und ich kann diee TE total verstehen, sie sagt ka selbst das sie nicht gerne so lange weg bleiben möchte. Eine alternative wäre aucz sich neben das Reisebett zu legen, oder eventuel neben das Babybett. Einfach ne Matratze hin und gut ist. Ansonsten empfinde ich es persöhnlich nicht als schreien lassen wenn man daneben sitzt und versucht das Kind zu beruhigen. 
Eine andere möglichkeit wäre ein tolles Kuscheltier anzuschaffen das im Reisebett "wohnt", und nur da schlafen kann, vllt motiviert das ein bisschen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Juni 2017 um 17:34

Hmm, ich kenne es durchaus so, dass an dem Abend durchgehend kleine Spiele mit dem Brautpaar gemacht werden. Das Brautpaar ist also ständig in Beschlag und es wäre aufgefallen wenn sich einer von beiden verkrümelt. Zumal das Kind ja wahrscheinlich gegen 8 Uhr hingelegt wird. Das ist dann genau die Zeit, wo auch die Gäste mit Kindern abhauen, so dass man sich nicht verabschieden kann, bzw. nur wenig Zeit hat, sich denen zu widmen.
Das mit dem Fieber bei Deinem Sohn ist natürlich echt blöd gewesen, und dann natürlich eine Ausnamesituation. Und wenn man die Auszeiten zum Schlafenlegen genießt, ist das ja auch kein Problem. Wie beschrieben, meins wäre es aus o.g. Gründen nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Mamis aus BW - Schwäbisch Hall - Crailsheim hier?
Von: hikaruhoshi
neu
26. Dezember 2015 um 15:49
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen