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Rechtsexperten...Frage

23. Juli 2015 um 19:35

Hallo an die Kundigen,
meine Freundin war gerade völlig aufgelöst hier, sie hat vor Jahren bei der Frankonia eine atypisch stille Beteiligung abgeschlossen. Jetzt hat sie Post vom INsolvenzverwalter bekommen. diese Firma ist insolvent (mittlerweile heisst die Deltotron oder so ähnlich). Sie hat nun gegoogelt und überall steht, dass sie mit ihren Einzahlungen (auch mit den zukünftigen) haften muss. Der insolvenzverwalter schrieb, dass er mit einem Schreiben einen Vorschlag für ihre Forderungsanmeldung mitschickt. Soll sie das abwarten, oder einen Rechtsanwalt aufsuchen? was meint ihr? Ich habe keine Ahnung. Wenn man googelt, dann sind die ersten 30 Treffer Anwälte, die sehr gerne beauftragt werden möchten, klar die bekommen ja mit Sicherheit ihr Geld, egal wie es ausgeht. Was meint ihr, lohnt sich ein Anwalt, wenn man keine Rechtschutzversicherung hat?

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23. Juli 2015 um 19:40

Ich bin zwar
kein Experte, aber Forderungsanmeldung bedeutet doch, dass sie ihre Forderungen an die Gesellschaft stellt?
Der Insolvenzverwalter ermittelt doch die Schuldensumme des Unternehmens und sie soll jetzt ihre Forderungen denen gegenüber stellen damit sie eventuell noch was abgreifen kann, oder?

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23. Juli 2015 um 19:47
In Antwort auf sfsp

Ich bin zwar
kein Experte, aber Forderungsanmeldung bedeutet doch, dass sie ihre Forderungen an die Gesellschaft stellt?
Der Insolvenzverwalter ermittelt doch die Schuldensumme des Unternehmens und sie soll jetzt ihre Forderungen denen gegenüber stellen damit sie eventuell noch was abgreifen kann, oder?

Anscheinend
also wie gesagt, ich habe ja keine Ahnung. Aber genau die beiden Dinge sind es, die mich zum Grübeln bringen, Zum einen, dass der Insolvenzverwalter DAS schreibt, was ich auch so interpretierte wie Du, andererseit steht in ihren Vetragsunterlagen (hat sie mir vorgelesen), dass sie mit allen Einzahlungen (auch zukünftigen) haften muss (findet man auch bei Google, hab ich so gefunden). Beides beißt sich meiner Meinung nach. Von daher kann ich ihr keinen Tipp geben und das finde ich sehr unbefriedigend, da ich das überaupt nicht schnalle.

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23. Juli 2015 um 19:54

Sie ist eine atypisch stiller Beteiligter ?!?
noch nie sowas gehört. Das ist eine "Finanzfirma" oder wie will man das nennen. Nichts familiäres. Finanzunternehmen halt.

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23. Juli 2015 um 20:14

Ja, sowas
hatte ich ja auch gefunden. Daher mein Zwiespalt. Warum schreiben die Anwälte soetwas und der Insolvenzverwalter dann, dass er einen Vorschlag für eine Forderungsanmeldung zusendet. Also entweder dürfte ich lt. des obigen Textes keine Forderungen haben, oder ich habe welche, wie der INsolvenzverwalter schreibt. Ich meine, das ist ja auch ein lukratives Geschäft, wenn man als Rechtsanwalt jetzt ein wenig Unruhe stiftet und draufhin alle dahin rennen, denn denen ist ja eine Prämie sicher. Quasi Werbung in eigener Sache, daher meine Frage an die Kundigen, ob man schon einen Anwalt aufsuchen sollte.

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23. Juli 2015 um 20:28

Ja genau
aber damals waren es auch Finanzexperten, jetzt sind es Fachanwälte
nee, ich will niemanden angreifen, aber man will ja nicht zweimal den gleichen Fehler machen bzw. ich will ihr nicht zu einem Fehler raten. Wbei ich es eben nicht einschätzen kann. Klar ist, dass jeder Profit aus allem ziehen will. Mittlerweile traue ich jedem alles zu. Daher dachte ich, es ist jemand da, der nicht nur wie wir googlen kann

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23. Juli 2015 um 20:42

Oh
Sie bezahlt wohl monatlich 60euro. Für insgesamt 35 Jahre. 15 davon sind schon um. Und sie sagte, sie hat damals eine Summe als Start eingezahlt. 5000dm.
Danke für deinen Rat. Ich wäre auch für warten.

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23. Juli 2015 um 20:43

Ah
Finanzberater zur Rechenschaft ziehen? OK, dass kann ich ihr ja nochmal sagen. Aber dafür benötigt man sicher einen Anwalt.

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23. Juli 2015 um 20:53

Schon doof
Sie hat es nicht so dicke. Und dann noch die Angst, dass sie die weiteren 20jahre nun mit einmal vlt. bezahlen muss. Ohwe. Ich hoffe, sie geht da wenigstens ohne diese Belastung raus.

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23. Juli 2015 um 21:16

Gut
Danke, ich werde ihr deinen Text zeigen. Hoffentlich ist sie dann etwas beruhigter. Ja, letzteres war ihre größere sorge. Die Verluste sind unter Lehrgeld zu verbuchen.

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23. Juli 2015 um 21:24

Hallo
Meine Eltern haben genau das gleiche Problem! Ist auch die schei.... gleiche Firma.

Mein Vater bezahlt seit dem nichts mehr, hat ihm der Anwalt geraten. Alle Bekannten haben die Zahlungen gestoppt!!! Solche Betrüger.

Mein Vater hat so einen dicken Hals gegen seinem "Berater", der ihm das angedreht hat.

Ich hatte ihm davon abgeraten. Er hat nicht auf mich gehört!

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