Home / Forum / Mein Baby / Nach der Geburt, Babies / Reflux - wann hört es endlich auf?

Reflux - wann hört es endlich auf?

30. April 2015 um 11:12 Letzte Antwort: 30. April 2015 um 22:50

Mein Sohn (5 Wochen alt) ist deswegen so anstrengend, dass ich bald nicht mehr kann...
Sobald ich ihn hinlege fängt er an zu weinen, weil ihm wieder Milch hochkommt und es ihm anscheinend weh tut. Und das trotz mehrfacher Bäuerchen. Wie lange die letzte Mahlzeit her ist spielt auch keine Rolle. Selbst wenn er das letzte Mal vor 2 Stunden getrunken hat kommt wieder Milch hoch, sobald er hingelegt wird.
Wir haben es mit Anweisung der Hebamme schon mit Hochlagern im Bett versucht und mit Globulies. Nichts hat geholfen. Der Kinderarzt sagt, dass sich das verwächst und wir abwarten sollen.

Nur wann hört die Spuckerei endlich auf? Wie war es bei euch?

Tagsüber kann ich ihn nur im Tragetuch tragen. Nachts ist es die reinste Katastrophe und es dauert oft an die 4 Stunden bis er endlich in seinem Bettchen schläft (bis zur nächsten Stillmahlzeit). Es ist einfach sooo anstrengend. In der letzten Nacht hatte ich deswegen nur 3 Stunden Schlaf (unterbrochen).
Ich kann ihn ja auch nicht rund um die Uhr im Tragetuch tragen... Selbst der Gang zur Toilette wird für mich ein Zeitdruck, da er spätestens nach 2 Minuten nachdem er hingelegt wurde anfängt zu weinen.

Oder ist er einfach ein Schreikind? Und das Hochkommen der Milch macht anderen Kindern gar nicht so viel aus?

Ich freue mich auf eure Erfahrungsberichte.

Mehr lesen

30. April 2015 um 11:20

.
Och jö, 5 Wochen... Meine Tochter hat über den 1. Geburtstag hinaus gespuckt. Die Menge wurde geringer, aber das Spucken blieb.
Teilweise musste ich sie die komplette Nacht auf meinem Bauch liegen haben, während ich im Bett angelehnt saß und so schlief.
Machen kannst du dagegen gar nichts. Leg dir viele Spuck- und Moltontücher zu und falls du keinen Trockner hast sei froh, dass der Sommer kommt und die Wäsche innerhalb weniger Stunden trocken ist.

Gefällt mir
30. April 2015 um 11:31


Den Magenpförtner hat er noch nicht untersucht. Spreche ich ihn das nächste Mal darauf an.

Nahrung umstellen funktioniert leider nicht, da ich stille.

Gefällt mir
30. April 2015 um 12:00

Achtest du auf deine eigene ernährung?
Versuch mal Milchprodukte wegzulassen.

Gefällt mir
30. April 2015 um 12:00

Bin eigentlich nur stille mitleserin aber
Das klingt so wie bei meiner großen tochter.

Sie hatte eine blockade in der brustwirbelsäule und dadurch bedingt sodbrennen und höllische schmerzen im liegen. Habe sie auch nur aufrecht tragen können und die nächte waren der horror.

Wir waren mit ihr bei der osteopathin und bei der -. Behandlung war es eine woche weg und nach der 2. war es ganz weg.

Alternativ hat uns der kinderarzt was gegen das sodbrennen aufgeschrieben, weiss leider nicht mehr wie es heisst, kann aber nochmal nachfragen falls von interesse.

Du kannst auch noch bigaia tropfen probieren, gibt es rezeptfrei in der apotheke.

Hoffe es wird schnell besser, es ist schrecklich wenn das kind leidet und beide keinen schlaf bekommen

Gefällt mir
30. April 2015 um 13:35

Huhu
Aus Erfahrung mit zwei Refluxkindern kann ich dir empfehlen, dich an einen anderen Arzt zu wenden. Viele Ärzte nehmen Reflux nicht ernst, da es sich tatsächlich meistens verwächst und auch meistens keine Probleme, außer dem spucken, macht.
Wenn das Kind aber Probleme damit hat, kann es sein, dass zu viel Säure im Spiel ist.
Bei meinem Sohn halfen nur Säureblocker. Seine Speiseröhre war sogar schon verätzt, allerdings ging ich neun Monate zu allen möglichen Ärzten, da er so viel schrie und nie liegen konnte. Also 9 Monate Säure... Zu viel.

Bei meiner Tochter nahm ich zunächst mal so Andickpulver von aptamil , das besteht aus Johannisbrotkernmehl und dickt die muttermilch im Magen an, so dass es nicht mehr schwappen kann. Falls du Flasche gibst, kannst du es auch mit AR Nahrung versuchen, allerdings auf Rücksprache mit einem Arzt.

Falls du Fragen hast, kannst du mich gerne anschreiben.

Alles Gute für euch!

Gefällt mir
30. April 2015 um 19:45

5 Wochen?
Das ist gar nix...mein Sohn war ein extremes Spuckkind, da wurde es laaangsam mit 9-10 monaten besser und mit 11 monaten ca. war das Spucken plötzlich ganz weg.
Da hilft nur viel Geduld, ein Haufen spucktücher und viel wechselkleidung.
Beim beikoststart wirds erst richtig eklig mit halb verdautem Gemüsebrei...
Hab mit 6 monaten angefangen, seine Fläschchen mit aptamil anti reflux anzudicken, das half auch etwas.

Gefällt mir
30. April 2015 um 22:50


Meine Zwillinge waren leider auch extreme
Spuckkinder. Wir hatten auch so Andickungsmittel in die Flasche gegeben und waren beim Osteopathen. Leider half alles nichts! Es wurde langsam mit ca 10/11 Monaten besser. Gestört hat es beide nie und sie nahmen auch gut zu. Nur der riesige Wäscheberg brachte mich manchmal zum verzweifeln (pro Kind täglich 3-4 mal komplett umziehen ) Ich wünsche euch alles Gute und dass es bald besser wird

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers