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"Regretting Motherhood Wenn Frauen bereuen, Kinder bekommen zu haben

17. Februar 2016 um 21:41

Kommt heute bei Stern TV.
Vielleicht interessiert es die ein oder andere.

Ich bereue es keineswegs Mama geworden zu sein, aber eine Bekannte zB hat Probleme sich in ihre Mutterrolle hineinzufinden. Ich verurteile sie nicht, kann es dennoch nicht so recht nachempfinden.

Mal schauen was die betroffenen Mamas so berichten.

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17. Februar 2016 um 22:11

...
Also mir geht es (zum Glück) auch gar nicht, wie diesen Müttern. Ich bereue nichts und würde immer wieder zwei Kinder wollen.

ABER...

Ich habe auch zwei wirklich tolle, liebe Kinder. Ich wage nicht zu beurteilen, wie es mir mit einem oder zwei Schreikindern gehen würde... Möglicherweise würde ich die Mutterschaft dann bereuen.

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17. Februar 2016 um 23:33

Ich fand den beitrag super
wenn ich nicht die Möglichkeiten hätte, die es heute eben gibt, hätte ich vermutlich auch keine Kinder. Bzw. wäre ich nicht so glücklich. Aktuell habe ich auch kein eigenes Leben, aber ich weiß, dass es vorbei geht und mich mein Baby eben braucht. Würde das immer so bleiben, kann ich mir gut vorstellen, dass da nicht jede glücklich wird.

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18. Februar 2016 um 22:22

.
Ich glaub so einfach ist das auch nicht. Wenn die Eltern einen schlecht bezahlten Job haben und ackern müssen, um über die Runden zu kommen, keine Verwandtschaft oder Geld für einen Babysitter, dazu vielleicht anspruchsvolle Kinder, da kann ich verstehen, das man selbst auf der Strecke bleibt und manchmal solche Gedanken hegt.
Oder wenn eine Jugendliche ungeplant schwanger wird, sieht, wie die Freundinnen weiterhin ihre Freiheiten geniessen und sich ausprobieren.
Oder wenn ein Elternteil krank wird und der andere alles schultern muss, dazu dann das schlecte Gewissen, dass die Kinder zu kurz kommen.

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18. Februar 2016 um 22:38

.
Wo hast Du denn die 40% her? Die Zahl ist in der Tat sehr hoch. Könnten da frischgebackene Mütter mit Wohenbettdepression dabei sein?

btw, mich würde ja auch mal eine Studie zu "Regretting Fatherhood" interessieren...

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18. Februar 2016 um 22:47

Zwei Punkte
Bei zwei Punkten muss ich was sagen:

Absprachen mit dem Vater: Bei vielen Frauen ist das gar nicht möglich, weil es keinen sich kümmernden Vater gibt. Viele Frauen sind alleinerziehend. Sie müssen mindestens im Alltag beide Rollen - Mutter UND Vater - übernehmen und damit auch die gesamte Verantwortung tragen. Ich hab keinen Vater zum Kind, weil der sich nach der Trennung nicht kümmern wollte und den Kontakt ablehnt. Da gibt es zum Geburtstag nicht mal eine Karte. Unterhalt zahlt er auch nicht. Ergo muss ich mich um Kind, Haushalt und die Ranschaffung von Geld selbst kümmern. Helfen tut hier niemand.

Egoismus: Wer ein Kind bekommt, der muss nicht nur ein "paar Jahre" zurück stecken. Mein Kind ist 11, wird bald 12 und ich stecke seit ihrer Geburt zurück. Täglich. Und sicher auch noch mindestens zwei Jahre. 14 Jahre sind für mich nicht "ein paar".

Ich habe nur das auch alles anders vorgestellt. Zumindest mit dem Vater. In die Zukunft gucken konnte vorher aber niemand.

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18. Februar 2016 um 23:04

Ich kann das schon nachvollziehen
Mir geht es ähnlich. Ich liebe meine Kinder, aber alles drumherum... puh... hätte ich das geahnt - ich hätte es tatsächlich gelassen. Konnte auch keiner ahnen, dass ich alleinerziehend mit zwei kleinen Kindern (davon ein Schreikind) werde, mit allen Konsequenzen, weil der Vater plötzlich eine ausgedehnte Midlife crisis bekommt und alles hinter sich abbricht. Tja aber so ist es nun und ich bereue schon ein wenig alles, was da mit sich kam. Aber gut. Jammern bringt auch nichts und solange man nicht offen darüber reden kann, mache ich das beste draus.

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18. Februar 2016 um 23:08

Gesamtsituation
Ich denke Knoepfinchen spricht da was ganz wichtiges an: es geht wohl nicht nur um die Mutterrolle, sondern um die Gesamtsituation. Wenn es im einfach alles hart ist, die Arbeit, vielleicht auch Gesundheit, keine Hilfe drumherum, dann ist es wohl schnell auf die Kinder projeziert: wenn die nicht wären, wäre es wohl einfacher.
Und das ist doch nur menschlich?
und daraus entsteht dann der Trugschluss, das Muttersein wäre zu anstrengend. Denn vielleicht würde eine Frau, die sich davon überfordert fühlt, eine wunderbare Mutter sein, wenn sie sich keine Sorgen um die Finanzen machen müsste. Wenn sie sich auf ihre Kinder konzentrieren könnte, ohne den ganzen anderen Mist.
Unsere Gesellschaft verlangt sehr viel von jedem von uns. Das ist jeden Tag hart. Da ist Überforderung nun mal leider schnell erreicht.
Ich denke, die Erwartung, dass Frauen alle Superwoman sein müssen, gut im Job, tolle Mutter, gute Ehefrau. Sexy noch dazu, alles im Griff.... Nie genervt, immer strahlend, weil ist halt so... Ja, diese Erwartung an Superwoman, die kann dann nach Hinten losgehen und als Ergebnis der Überfoderung stellen manche Frauen sich dann vor, wie viel leichter es ohne Kinder sein könnte.

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18. Februar 2016 um 23:36
In Antwort auf mockingjay01

Ich kann das schon nachvollziehen
Mir geht es ähnlich. Ich liebe meine Kinder, aber alles drumherum... puh... hätte ich das geahnt - ich hätte es tatsächlich gelassen. Konnte auch keiner ahnen, dass ich alleinerziehend mit zwei kleinen Kindern (davon ein Schreikind) werde, mit allen Konsequenzen, weil der Vater plötzlich eine ausgedehnte Midlife crisis bekommt und alles hinter sich abbricht. Tja aber so ist es nun und ich bereue schon ein wenig alles, was da mit sich kam. Aber gut. Jammern bringt auch nichts und solange man nicht offen darüber reden kann, mache ich das beste draus.

Übrigens
Merke ich es vor allem hier, wie "anders" ich bin. Es sind nur Kleinigkeiten, aber in der Summe...ich bin eben kein typisches "Muttertier".

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19. Februar 2016 um 0:08

Die 40%
setzen sich aus müttern zusammen die zb
-jung kinder gekriegt haben und irgendwann merken oder denken , etwas verpasst zu haben im leben
-frauen die plötzlich alleinerziehend sind und sich um alles kümmern müssen bzw väter die trotz absprache sich null einbringen. auch beziehungsprobleme wirken sich aus,zb ist man wegen der kinder oft gefangen in der beziehung,trennung fällt schwer...sicher denkt dann die ein oder andere, wären bloss nicht die kinder da...
-mütter mit kindern, die sich nicht so entwickeln , wie man es gern hätte zb adhs,behinderungen,schulproble me usw.
-mütter die auf der stelle treten , wegen der kinder im job unflexibel sind,sich finanziel nichts leisten können,weil kinder nun mal kosten
naja oft kommt es halt anders als man sich das ganze vorgestellt hat und die 40% sind sicher realistisch.

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19. Februar 2016 um 1:02

Rebecca
wieso inserierst du nicht in eurer tageszeitung , das du ne putzstelle in einem privaten haushalt suchst.so ne anzeige kostet ca 10 euro oder du hängst ein zettel im supermarkt aus... rewe und real haben doch so ein brett.
da sind arbeitszeiten von 9bis 12 üblich... 1-2 putzstellen bei älteren leuten müssten doch zu finden sein.ich kenn einige frauen die das machen...
ich wohn ja auch auf dem dorf und hier haben viele ältere ne putzfee,dafür muss man nicht weit fahren.
oder du machst mal 200 flugblätter fertig (suche putzstelle , wegen kind nur von 9-12 möglich,telefonnummer) und wirfst die bei den etwas besser betuchten (sieht man ja schon meistens am haus/auto/garten) in den briefkasten.
du meckerst in letzter zeit echt viel über deine ausweglose jobsuche, geldnöte und schlechte betreuungszeit... aber du bewirbst dich wahrscheinlich mit zig anderen um die raren jobs bei euch und da ziehst du schon wegen der betreuung in der regel den kürzeren. du musst denk ich mal offensiver/aktiver werden und auch andere wege versuchen.

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19. Februar 2016 um 8:46

Ich habe die Studie gelesen und einige Zeitungsbericht darüber
aber nicht diesen Bericht gesehen.

Orna Donath hat 23 Frauen befragt, die die Frage, ob sie Ihre Entscheidung bereuten, Kinder bekommen zu haben. Es ist also eine Mikrostudie, die keinerlei statistische Auswertung zulässt. Ihr großer Erfolg ist aber, denek ich, dass ein verpöntes Thema in den Mittelpunkt gerückt wird.

Die Autorin der Studie gibt selbst zu, dass die Diskussion häufig Richtung 'Ambivalenz der Mutterschaft' abgedriftet sei. Und die allermeisten Diskussionsbeiträge aus verschiedenen Ländern nicht Ihre Studienergebnisse bestärkten.

Letztlich kann niemand sagen, wie viele oder wenige Frauen Ihre Mutterschaft tatsächlich bereuen. Denn darüber gibt es bislang keine statistischen Erwägungen.

Ich habe die Studie damals in Signs gelesen. Die Mütter hatten allesamt einen recht fremdbestimmten Kinderwunsch. Viele fühlten sich von der Gesellschaft regelrecht gedrängt Kinder zubekommen (Israel hat eine durchschnittliche Geburtenzahl von 3,04 pro Frau!!!), andere von der Familie, vom Partner. Wieder andere 'konnten' aus religiösen Motiven nicht hinreichend verhüten.

Die Autorin ist selbst hat keine Kinder und verhält sich hinsichtlich dieser Frage in ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mehr als seltsam - sie erzählt es den Frauen etwa und hat dafür einen kruden Ausdruck gefunden. Sie sei 'Mutter von Niemand' betont sie in den Interviews.

Naja, am Ende bleibt für mich festzuhalten, egal in welcher Hinsicht man sein Leben fremdbestimmen lässt - es führt mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine als unglücklich empfundene Situation. Ich habe meine Kinder alle freiwillig bekommen, viel früher, als in meinem Umfeld normal ist (mit Mitte 20 angefangen). Ich bekomme bald mein drittes und bin immer noch nicht so alt, wie meine Kolleginnen druchschnittlich beim ersten.

Ich bin alles andere als eine Supermutti - changiere zwischen autoritärem Drachen und auf Liebe und Freiwilligkeit setzender Hippiebraut. Mein Mann ist da ganz ähnlich. Wir kommen gut aus. Die Kinder sind gut geraten - sind aber auch nicht 'mein Projekt'. Ich muss ihnen weder Krankheiten noch überkandidelte Talente andichten, damit ich was zu tun habe. Es klappt einfach so, ganz entspannt. Wir hatten harte Zeiten - meine 6-jährige schläft immer noch nicht vernünftig, es gab ernsthafte Krankheiten, Operationen. Wir haben die Betreuungssituation mehrfach völlig umgedreht. Warum? Weil es so wie es war nicht gut war, wir was neues ausprobieren wollten. Ohne Dogmen läuft es einfach besser. Wir haben jetzt einen Weg für uns und die Kinder gefunden, mit dem alle gut fahren. Damit werden wir weder reich noch berühmt, unsere Kinder werden keine kleinen Einsteins mit drei abgeschlossenen Schulformen mit 15, aber wir sind glücklich. Ganz jenseits von gesellschaftlicher Erwartung.

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19. Februar 2016 um 8:49
In Antwort auf ano100

Die 40%
setzen sich aus müttern zusammen die zb
-jung kinder gekriegt haben und irgendwann merken oder denken , etwas verpasst zu haben im leben
-frauen die plötzlich alleinerziehend sind und sich um alles kümmern müssen bzw väter die trotz absprache sich null einbringen. auch beziehungsprobleme wirken sich aus,zb ist man wegen der kinder oft gefangen in der beziehung,trennung fällt schwer...sicher denkt dann die ein oder andere, wären bloss nicht die kinder da...
-mütter mit kindern, die sich nicht so entwickeln , wie man es gern hätte zb adhs,behinderungen,schulproble me usw.
-mütter die auf der stelle treten , wegen der kinder im job unflexibel sind,sich finanziel nichts leisten können,weil kinder nun mal kosten
naja oft kommt es halt anders als man sich das ganze vorgestellt hat und die 40% sind sicher realistisch.

Woher kommen die 40 prozent?
40 prozent von was? von 23 Frauen?

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19. Februar 2016 um 9:01

Die untersuchten Frauen hatten keine behinderten kinder
23 Frauen, insgesamt 50 kinder, keins behindert. 5 mit leichten Beeinträchtigungen wie ADHS oder Autismus-Spekrum-Störung.

Keine Teeni-Mutter, keine der Frauen war von Beginn alleinerziehend.

Zum Zeitpunkt der Studie waren 14 Frauen getrennt, 1 verwitwet. Aber da waren die Kids auch schon teilweise Erwachsen (das älteste Kind der Studie war 48!). Nur 10 Kinder waren jünger als 10 jahre.

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19. Februar 2016 um 9:03
In Antwort auf xoxoklioxoxo

Die untersuchten Frauen hatten keine behinderten kinder
23 Frauen, insgesamt 50 kinder, keins behindert. 5 mit leichten Beeinträchtigungen wie ADHS oder Autismus-Spekrum-Störung.

Keine Teeni-Mutter, keine der Frauen war von Beginn alleinerziehend.

Zum Zeitpunkt der Studie waren 14 Frauen getrennt, 1 verwitwet. Aber da waren die Kids auch schon teilweise Erwachsen (das älteste Kind der Studie war 48!). Nur 10 Kinder waren jünger als 10 jahre.

Achja und 5 Frauen hatten Fruchtbarkeitsbehandlungen hinter sich
um schwanger zu werden.

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19. Februar 2016 um 9:05
In Antwort auf mockingjay01

Übrigens
Merke ich es vor allem hier, wie "anders" ich bin. Es sind nur Kleinigkeiten, aber in der Summe...ich bin eben kein typisches "Muttertier".

Wer ist das schon...
aber im internet sich selbst so darzustellen - nichts ist leichter...

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19. Februar 2016 um 9:09

Oh gesehen, die 40 prozent sind vom stern...
eine online-umfrage. die erfüllt ja mal kienerlei kriterien - jeder kann sooft wie er will antworten, jeder kann antworten faken, zudem erfüllt die fragestellung nicht ide wissenshcaftlichen kriterien.

genauso gut könnte der stern eine umfrage erfinden. das wäre genauso authentisch.

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19. Februar 2016 um 9:12

Oder einfach trolle
oder die praktikanten vom stern die den stern mal in eine diskussion bringen sollten, die bereits vor 4-5 monaten in den seriösen medien gelaufen ist

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19. Februar 2016 um 10:22

Wie gesagt, praktikanten

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19. Februar 2016 um 10:30

Nochmal Einwurf
Ich möchte nochmal darauf aufmerksam machen, dass viele Frauen alleinerziehend sind. Und zwar 20 Prozent bzw. 1,6 Mio. Frauen (bmfsfj.de) Bei der Summe können wir nicht mehr von Einzelschicksalen sprechen. Hinzu kommen Frauen, wo der Vater extrem viel arbeitet, auf Montage oder im Ausland ist und somit kaum da ist. Und da ist dann eben einfach nichts damit, dass jeder in der Familie mal dran ist. Ich kann mein Kund auch nicht jedes Mal der Oma, einer Tante oder Geschwistern aufdrängen, zumal die ebenso berufstätig, nicht abkömmlich oder schlicht und ergreifend nicht zuständig sind mir regelmäßig Freizeit zu verschaffen.

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19. Februar 2016 um 10:50
In Antwort auf fusselbine1

Nochmal Einwurf
Ich möchte nochmal darauf aufmerksam machen, dass viele Frauen alleinerziehend sind. Und zwar 20 Prozent bzw. 1,6 Mio. Frauen (bmfsfj.de) Bei der Summe können wir nicht mehr von Einzelschicksalen sprechen. Hinzu kommen Frauen, wo der Vater extrem viel arbeitet, auf Montage oder im Ausland ist und somit kaum da ist. Und da ist dann eben einfach nichts damit, dass jeder in der Familie mal dran ist. Ich kann mein Kund auch nicht jedes Mal der Oma, einer Tante oder Geschwistern aufdrängen, zumal die ebenso berufstätig, nicht abkömmlich oder schlicht und ergreifend nicht zuständig sind mir regelmäßig Freizeit zu verschaffen.

Naja, aber das ist wieder deine subjektive empfindung
die ist natürlich berechtigt, aber eben nicht zu verallgemeinern.

denn sicher bereuen nicht alle frauen, die viel allein sind mit ihren kids oder alleinerzeihend, ihre mutterschaft. das wäre zu kurz gegriffen.

soziologische untersuchungen, die statistische urteile erlauben würden, fehlen.

du urteilst aus der persönlichen betroffenheit heraus, das kann nie zielführend sein.

bereust du eigentlich deine mutterschaft? und bist du nicht erneut schwanger? ich mein, ambivalente gefühle sind ja noch einmal etwas völlig anderes. ich bin gern mutter und glücklich damit. objektiv gesehen, sind meine kinder ein beruflicher nachteil für mich. meine mutterschaft wird immer thematisiert, bei jeder bewerbung, bei jedem kongress, bei jedem wichtigeren termin und das obwohl ich wegen meiner kinder weder in teilzeit war noch irgendetwas langsamer etc. gemacht habe...

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19. Februar 2016 um 11:03

Hörmal, die frauen in der betreffenden studie waren überhaupt nicht alleinerzeihend
und bereuen der mutterschaft hat auch in den folgestudien (etwa von christina mundlos) wenig mit den umständen zu tun, mehr mit der fremdbestimmtheiit, mit der man das kinderkriegen angegangen hat.

nicht jeder, der schwierige lebensumstände hat, bereut. das ist einfach fakt. aber möglicherweise sind die schwierigen lebensumstände ein grund für manche ihre gesamtsituation zu bedauern.

bei dir hört man ganz klar den frust über deine situation.

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19. Februar 2016 um 11:49

Mein mann arbeitet auch viel
war früher oft auf montage, wo unsere tochter noch baby/kleinkind war. zuhause rührt er nichts an.
ich glaub das los haben viele frauen.
rebeccas problem ist denk ich mal, das sie das einfach körperlich nicht mehr schafft, vielleicht auch schon in ne depression reinrutscht,zumindest hört sich das manchmal so an.
ok mit einem putzjob 2mal wöchentlich 2-3h bin ich davon ausgegangen,das du das körperlich noch hinkriegst. vielleicht jetzt nicht in ner kneipe,es gibt ja auch leichtere putzstellen...
aber wenn das echt nicht mehr geht... keine ahnung wie das dann ist,ob du dann als berufsunfähig eine kleine rente kriegen kannst???
oder beim arbeitsamt in so ein integrationsprogramm für arbeitssuchende mit behinderung reinkommen kannst??
weil fakt ist du wirst nie mehr in den normalen arbeitsalltag einsteigen können, da du körperlich nicht mehr belastbar bist.
das erwarte ich übrigens auch ,das ich irgendwann meinen beruf nicht machen kann. keine ahnung ob ich dann schon frührente kriege oder was aus mir dann wird.
evey ist glaub ich frührentnerin,sie kann da vielleicht einen rat geben...

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19. Februar 2016 um 12:16

Keine ahnung
ob man vielleicht ein neues gutachten machen kann? kann ja nicht sein das dieses gutachten jetzt für immer und ewig gilt. immerhin hast du aber vor deiner selbstständigkeit eingezahlt, irgendeine lösung muss es doch geben.
mit entsprechenden prozenten hast du einige vorteile... ich könnte mindestens 30-50 prozent kriegen, hätte so steuerliche vorteile.

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19. Februar 2016 um 12:40

Es gibt halt frauen
und sicher nicht nur ne handvoll, die als mutter nicht geeignet sind. die müssen noch nicht mal alleinerziehend , überfordert oder sonst wie benachteiligt sein.
bei männer ist das irgendwie ok, wenn man sagt,der braucht keine kinder/familie... viele frauen kriegen kinder wegen dem äusseren druck,kenn da einige ...anfangs ist das vielleicht noch nicht mal der frau klar.

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19. Februar 2016 um 12:54

Gut, rebecca
Aber am Ende sind das alles Deine Probleme. Die hättest du auch ohne Kind bekommen. Ich sehe nicht, wo dein Leben durch das Kind komplizierter ist. Du hast einen Betreuungsplatz und bist durch deine körperliche Verfassung nicht inner Lage zu arbeiten. Hat mit dem Thema wenig zu tun.

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19. Februar 2016 um 13:12

Also die schwester meiner freundin
oder ne arbeitskollegin meiner schwester sind so fälle, wo der mann auf ein kind besteht... die eine hat erst vor kurzem eins gekriegt... wir reden da manchmal drüber, also meine freundin bzw meine schwester und ich. ist irgendwie kein vorwurf aber schon unverständnis,das man ein kind kriegt, obwohl man im grunde keins möchte.es gibt ja genügend männer die keine wollen, die können sich ja schnell vor der verantwortung drücken ...frauen sind schon fast gezwungen, beim kind zu bleiben ...man bedenke den aufschrei, wenn eine frau die familie verlässt, bei männer ist das ja schon normal.

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19. Februar 2016 um 14:09

Also ich
finde es wichtig, dass man sowas auch sagen darf.

Man kann es ja genauso bereuen Mutter geworden zu sein, wie ein Abtreibung z.B.

Finde es wichtig, dass man da nicht verurteilt.


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19. Februar 2016 um 14:12

Wenn ich mir
Euren Druck durchlese würde ich das Muttersein auch xmal bereuen.
Rebecca, les ich das richtig? Du fändest es normal nicht immer um 6 Uhr aufstehen zu müssen, magst deinen Partner nicht wecken? Warum genau musst du IMMER um 6 Uhr aufstehen?
Ganz ehrlich, ich habe mir mein Kind egoistischerweise ein wenig so erzogen dass wir beide hervorragend zusammen leben können. Dazu gehöre ich als Individuum genauso wie er.
Meiner Meinung nach kann man das Muttersein nur bereuen wenn man sich auch wirklich aufgibt und ständig versucht in eine Rolle zu drängen die man nicht ist.
Genauso geht es einem im Job, in der Partnerschaft und im Freundeskreis.
Ich hab die Reportage gesehen und mir nur gedacht "wieder etwas das nen Namen braucht". Das Problem ist nicht das Muttersein, sondern die Rolle in der man sich nicht gut oder überfordert sieht.
Die ersten 2 bis 3 Jahre ist man als Mutter vielleicht sehr verantwortlich, ja. Danach verstehe ich jedoch nicht wie man die Rolle bereut. Heute ist alles möglich, ja. Und selbst wenn man keine Hilfe oder Betreuuung in der Nähe hat, so ist es mit einem GESUNDEM Kind doch möglich ein Leben zu führen ohne dass man sich in eine Rolle drängt die einem nicht liegt.
Wenn Krankheit im Spiel ist, dann ist alles anders. Da habe ich bei jedem Verständnis.
Nicht aber wenn alle gesund sind. Und davon wollten die hier ja ausgehen, alle gesund, Kinder werden geliebt, aber man bereut es Mutter zu sein.
Wir alle denken uns doch mal "ach wie einfach wäre es nur ohne".
Aber wirklich bereuen? Den Wunsch zu haben das Kind wäre nicht da, das hat für mich andere Gründe, vermutlich auch andere psychische Gründe, dahinter würde ich eher was anderes tippen und wäre mir wie Knopfi sicher, auch ohne Kinder wären diese Menschen nicht glücklich.
Ich fande diese Reportage nicht wirklich aufschlussreich, geschweige denn mit fundierten Studien belegt.

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19. Februar 2016 um 14:17

Trifft nicht auf alle zu
also ich komm recht gut klar damit, hinten anzustehen , weil ich gern und zudem bereit bin dazu. klar frauen , die eigentlich noch karriere oder sich sonst irgendwie verwirklichen wollten bzw die freiheit haben wollen , sonntags auszuschlafen....meinen zu wenig zeit mit dem partner zu haben,das familienleben nicht immer so ist wie bei vorzeigefamilien... tun sich natürlich schwer.
man weiss doch in der regel das kinder fordernd sind, die betreuungsangebote oftmals mangelhaft und das viele zukunftspläne sich eben nicht immer umsetzen lassen.
je eher man sich damit abfindet ,desto einfacher kann man damit leben. deine situation ist sicher nicht einfach , aber es gibt sicher noch schlimmere. ich sag mir in schweren momenten immer, sei froh und akzeptier es,ändern kann man es eh nicht. was hab ich davon trübsal zu blasen und mich selbst zu bemitleiden.

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19. Februar 2016 um 14:43

Hab noch etwas geduld
deine kleine wird bald auch ohne dich klarkommen. ich kann mittlerweile sonntags auch länger schlafen oder unter der woche zurück ins bett kriechen ,wenn sie morgens aus dem haus ist bzw müsste ich eigentlich gar nicht mehr aufstehen . sie kann sich mit 9 wunderbar allein fertigmachen, muss sie ja eh, wenn ich arbeiten bin.

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19. Februar 2016 um 14:53

Ja aber woher willst du wissen
das er soviel zeit hat? vielleicht arbeitet er auch zuhause noch stundenlang an irgendwelchen programmen, geht zum sport oder legt sich hin ...vom gemeinsamen familienleben kann man dann auch nicht reden.
ich mein du könntest ja zumindest von 9-12 was für dich tun, zb auch joggen,wenn du meinst das sie das das luxus ist.
2 tage in der woche hat dein mann frei...das ist doch normal...die meisten väter sind den ganzen tag arbeiten und haben grad mal 1-2 stunden täglich was von ihren kindern.... also "easier" ist das auch nicht.
die meisten familienausflüge lassen sich auch an wochentagen machen,sonntags ist es eh immer zu voll...

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19. Februar 2016 um 15:14

Absolut
Es ist gesellschaftlich völlig normal, dass Frauen Mutter zu sein haben, wenn Kinder da sind. Frau soll natürlich gebären, stillen, sich kümmern Nebenbei verlangen viele, dass sie spätestens nach drei Jahren wieder arbeiten geht. Ansonsten ist nimmt sie ihren Mann aus oder schmarotzt sich durch die Staatskasse. Es wird gelästert was das Zeug hält, wenn Frau es eben anders macht.

Wenn ein Mann hingegen keine Lust hat - sei es sich ums Kind zu kümmern oder Unterhalt zu zahlen - dann ist er zwar kurz und prägnant ein Ar***loch, aber dann ist wieder gut. Er wird nicht verurteilt und muss sich auch sonst nicht rechtfertigen. Sollte doch mal jemand hartnäckiger nachfragen, dann behauptet er eben, dass die Frau den Umgang verbietet und schon bekommt er sogar "Ahs", "Ohs" und Kopftätschler - "der arme Mann " Ob's stimmt interessiert niemanden.

Aber das ist ähnlich wie mit dem Sexualleben: Männer, die viele Frauen hatten, sind tolle Hechte. Frauen, die viele Männer hätten, sind Schl*mpen

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19. Februar 2016 um 15:38


Ich kann bereuende Mütter verstehen und ich finde es furchtbar, dass das Thema so lax genommen und die Frauen so verurteilt werden. Stern TV hat eine Facebook-Seite, wo sie das Thema gepostet haben... der folgende Shitstorm - vornehmlich von Frauen - ist der Hammer. Angefangen von "Versteh ich nicht!" über "Wie wäre es mit verhüten?" bis hin zu "Denen müsste man die armen Kinder wegnehmen" war alles vertreten. Für mich ist völlig unverständlich, wie sinnbefreit und empathielos manche Frauen sind...

Ich glaube, dass vornehmlich Frauen, die alleinerziehend sind oder egoistische Schei*kerle an ihrer Seite haben, ihre Mutterschaft bereuen. Eine gleichberechtigte Frau, die mit einem sich kümmernden, aufopferungsvollen Partner, der womöglich noch gut verdient, ein Kind bekommt, hat schon mal einen ganz anderen Stand als eine alleinerziehende Frau. Und der Status 'alleinerziehend' ist kein Einzelschicksal, sondern kommt millionenfach vor. 20 Prozent der Mütter sind alleinerziehend. Das ist jede fünfte Frau.

Eine Frau, die mit der Verantwortung für einen Menschen komplett allein gelassen wird, dazu noch die Finanzen selbst stemmen oder aber vom Amt leben muss, wird sicher hier und da das Bedürfnis verspüren die Wände hochgehen zu können. Ein afrikanisches Sprichwort lautet: Für die Erziehung eines Kindes benötigt man ein ganzes Dorf. Und so ist es! Heutzutage müssen Frauen aber viel allein machen UND zusätzlich arbeiten gehen. Meist verdienen sie schlecht, weil sie Teilzeit arbeiten müssen oder aufgrund des Kindes keine gehobene Stelle bekommen. Viele Väter zahlen keinen Unterhalt oder müssen erst mühevoll dahin verklagt werden. Das geht alles zu Lasten der Mutter, die sich dann neben Kind, Haushalt und Job auch noch mit solchen Streitereien beschäftigen muss.

Ich habe mit 20 mein erstes Kind bekommen. Der Vater wollte es uuuuunbedingt. Als es dann zur Trennung kam (Baby ca. 12 Monate alt), hat ihn sein Kind nicht mehr interessiert. Auch noch 10 Jahre später entzieht er sich seinen Verpflichtungen zu 100 Prozent, kümmert sich nicht, zahlt keinen Unterhalt und führt ein tolles Leben mit viel Freizeit und tollen Urlauben. Ich hingegen brauche für jeden Müll einen Babysitter, von feiern gehen bin ich weit entfernt und Urlaube sind nicht drin, weil es finanziell in den teuren Ferien gar nicht geht. Ich kümmere mich 365 / 7 / 24 um mein Kind. Ganz selten springt mal die Oma (meine Mutter) ein, weil die andere Oma (Mutter vom Kindsvater) sich ebenso nicht interessiert. Ich bin kein Muttertier und keine Glucke.

Ich liebe mein Kind über alles, möchte nur das Beste für es und würde es niemals weggeben. Und trotzdem würde ich wohl alles anders machen, wenn ich die Zeit zurück drehen könnte. Dann würde ich keinesfalls mit 20 Mutter werden und schon gar nicht von diesem Mann.

Ich denke jedoch, dass ich nicht das Muttersein ansich bereue, sondern das Muttersein IN DIESEM UMSTÄNDEN.

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19. Februar 2016 um 16:14

Neee
"Was ich nicht verstehe ist, wenn mütter jammern, weil sie, wegen fehlender Betreuung, nicht zur arbeit, zum sport oder zum Friseur können. Das kann man alles durch Absprachen mit dem partner, dem gesetzlichen Anspruch auf betreuung und babysittern bzw. familie lösen und das ist ein reines Kommunikations bzw. Organisationsproblem."

Das ist nicht korrekt und gilt mit Garantie nicht für jede Frau! Ich bin alleinerziehend, der Vater vom Kind interessiert sich seit dem 1. Geburtstag nicht mehr für sein Kind. Demnach habe ich keinen Partner/Kindsvater, der einspringt. Kita/Hort ist schön, allerdings brauche ich die Zeit dann um arbeiten zu gehen. Als Alleinerziehende, die keinen Unterhalt bekommt, muss ich mehr arbeiten, um vernünftig Geld zu verdienen, als Frauen, die einen verdienenden Partner haben oder Unterhalt bekommen. Ergo habe ich es meist immer grade so geschafft rechtzeitig Feierabend zu machen, zur Kita zu rasen und mein Kind abzuholen. Zum Friseur gehen? Ein Arztbesuch? Mit einer Freundin Kaffee trinken gehen? Vergiss es! Freundinnen oder die Oma gehen selbst arbeiten. Und wenn mein Job bis 16:30 geht und die Kita um 17 Uhr schließt, dann ist da eben nichts mit organisieren. Ich bräuchte dann in der Tag immer einen bezahlten Babysitter. Das allerdings muss dann geplant sein, weil der Babysitter ja in der Regel auch nicht spontan einspringen kann, wenn mir was dazwischen kommt. Alles nicht so einfach als Alleinerziehende...

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19. Februar 2016 um 16:21

Frauen
Frauen sowieso nicht. Frauen gönnen anderen Frauen teilweise nicht mal das Haar in der Suppe

Wenn man sich mal anschaut, wie sich Frauen gegenseitig bekriegen, sei es im Privatleben (Zickigkeit), im Job (Mobbing, Intrigen) oder beim Thema Muttersein (Rabenmutter vs. Glucke).

Als Frau machst du generell alles falsch - aber nur für andere Frauen. Gehst du früh wieder arbeiten bist du eine Rabenmutter, die ihr Kind in die Fremdbetreuung abschiebt. Bleibst du lange zu Hause, dann bist du eine Glucke, die zu faul zum Arbeiten ist. Wie man es macht, so macht man es falsch! Daran stören sich in der Regel aber nur andere Frauen. Ich habe noch nie von einem Mann das Wort Rabenmutter gehört, das waren immer nur Frauen, die diesen begriff benutzt haben...

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19. Februar 2016 um 16:38

@ blaueskrokodil2
Das kommt doch aber darauf an... Wenn dich ein Partner jeden Tag bearbeitet, dann kannst du dich eben nicht so einfach davon freimachen. Zumal das Thema eines ist, was man als Nicht-Mutter nun mal nicht mit Erfahrungen weg argumentieren kann. Als Nicht-Mutter weißt du nicht, was tatsächlich auf dich zukommt. Du kennst den Schlafentzug, die Einschränkungen, den Stress, die aufgeriebenen Nerven nicht. Dein ganzes Wissen speist sich nur aus Büchern und Erzählungen. Ansonsten ist Frau eben naiv und unbedarft. das darf sie auch sein, denn niemand wird als perfektes Elternteil geboren! Und deshalb lässt man sich als unbedarfte Nicht-Mutter durchaus vom eigenen Partner manipulieren. Ob es richtig oder falsch war, weiß man erst hinterher, wenn man die Erfahrung gemacht hat.

Weiterhin macht es ja auch etwas mit dem Gefühlsleben, wenn der Partner einem offenbart, dass er sich ein Kind mit einem wünscht. Da kann man sich durchaus leicht manipulieren lassen.

Und dann ist da ja noch der Punkt Abtreibung. Allein das Gesetz und damit der Staat, verbietet das Abtreiben von Ungeborenen. Es werden lediglich Ausnahmen (14-Wochen-Fristenregelung, Gesundheit) gemacht. Neben dem Gesetz kommen noch die Abtreibungsgegner, die sich mit herzzerreißenden Websiten im Internet breit machen, Frauen mit Vorwürfen bombardieren, sie versuchen zum Austragen zu überreden oder sie als Mörderinnen beschimpfen. Und das ist dann kein Zwang? Von anderen Frauen, von der Gesellschaft und sogar vom Staat? Bist du einen Tag über die Frist hast du Pech, dann MUSST du Mutter werden. Das IST Zwang!

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19. Februar 2016 um 16:39
In Antwort auf fusselbine1

Neee
"Was ich nicht verstehe ist, wenn mütter jammern, weil sie, wegen fehlender Betreuung, nicht zur arbeit, zum sport oder zum Friseur können. Das kann man alles durch Absprachen mit dem partner, dem gesetzlichen Anspruch auf betreuung und babysittern bzw. familie lösen und das ist ein reines Kommunikations bzw. Organisationsproblem."

Das ist nicht korrekt und gilt mit Garantie nicht für jede Frau! Ich bin alleinerziehend, der Vater vom Kind interessiert sich seit dem 1. Geburtstag nicht mehr für sein Kind. Demnach habe ich keinen Partner/Kindsvater, der einspringt. Kita/Hort ist schön, allerdings brauche ich die Zeit dann um arbeiten zu gehen. Als Alleinerziehende, die keinen Unterhalt bekommt, muss ich mehr arbeiten, um vernünftig Geld zu verdienen, als Frauen, die einen verdienenden Partner haben oder Unterhalt bekommen. Ergo habe ich es meist immer grade so geschafft rechtzeitig Feierabend zu machen, zur Kita zu rasen und mein Kind abzuholen. Zum Friseur gehen? Ein Arztbesuch? Mit einer Freundin Kaffee trinken gehen? Vergiss es! Freundinnen oder die Oma gehen selbst arbeiten. Und wenn mein Job bis 16:30 geht und die Kita um 17 Uhr schließt, dann ist da eben nichts mit organisieren. Ich bräuchte dann in der Tag immer einen bezahlten Babysitter. Das allerdings muss dann geplant sein, weil der Babysitter ja in der Regel auch nicht spontan einspringen kann, wenn mir was dazwischen kommt. Alles nicht so einfach als Alleinerziehende...

...
Aber du bist doch gearde wieder schwanger, dann hast du doch sicherlich einen neuen Partner. Unterstützt der dich nicht?

Und das was du aufzählst, ist kein reines Problem von Alleinerziehenden. Auch ich trage unter der Woche die Hauptverantwortung für unser Kind, da mein Mann viel arbeitet. Stört mich aber nicht; man muss sich den Rahmenbedingungen anpassen. Dann lädst du halt Freundinnen zu dir ein oder deine Tochter geht einfach mal mit. Man muss auch an Lösungen interessiert sein.

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19. Februar 2016 um 16:45

...
Es ist wahnsinnig schwierig, ja! Und wenn ich für einen Freizeit-Termin so viel Stress, Rumfahrerei oder Geld in Kauf nehmen muss, dann macht das keine Freude. Dann kann man auch gleich darauf verzichten. Dann ist es nämlich nichts anderes als ein privater Burnout, der da droht. Und das ist es doch. Das Thema ist "Mutterschaft bereuen". Und wenn alles, ja sogar ein simpler Friseur-Termin, ein Kraftakt wird, dann kann man durchaus bereuen. Und dann ist eben nicht alles so easy, so schön, so sorglos oder unproblematisch, wie manche hier tun. Dann ist man eben nicht selbst Schuld daran, sondern dann machen es die Umstände, das Umfeld, ja manchmal auch die Kinder selbst schwierig.

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19. Februar 2016 um 16:46

Schöner Beitrag

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19. Februar 2016 um 16:50

Okay, die Diskussion entgleitet total
Und ist sehr wirr. Es werden so viele unterschiedliche Ebenen vermengt, sehr emotional aus der ich-Perspektive geschaut und völlig verschiedene Dinge vermischt.

Das macht wenig Sinn und ist auch nicht das, was die Studien untersucht haben. Aber gut, jedem seine subjektive leidempfindung.

Erinnert mich an impfdiskussionen, Niveau dick dich, es gib seelenbalance zu berücksichtigen

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19. Februar 2016 um 16:53

Das mag schon sein
Aber manche tun es eben doch. Und wie viele das tatsächlich sind, dass weiß keiner, weil das Thema sehr kontrovers ist, viele Verurteilungen findet und es niemand offen zugeben möchte. Nur unter dem Deckmantel der Anonymität und auch dann müsste man schauen, ob diese Frauen ihre Kinder oder die Umstände bereuen.

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19. Februar 2016 um 17:08

Es kommt vielleicht auch drauf an
In was für einer phase man sich gerade befindet .... Als meine sohn mitten in der trptuphase war , habe ich es auch teilweise bereut , weil ich einfach mit den nerven am ende war

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19. Februar 2016 um 17:09
In Antwort auf edana_12520734

Es kommt vielleicht auch drauf an
In was für einer phase man sich gerade befindet .... Als meine sohn mitten in der trptuphase war , habe ich es auch teilweise bereut , weil ich einfach mit den nerven am ende war


Trotzphase

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19. Februar 2016 um 17:14

Ich finde das Thema sehr interessant,
aber ich finde, gerade hier im Thread wird das zu sehr vermischt.
Mir sind von den beiden hier, die das Thema im Thread für sich beanspruchen und wild mit dem Kopf nicken, ein paar Sachen im Kopf, die ich hier mal gelesen habe. Das meine ich jetzt absolut und ausdrücklich nicht böse, mir kam es nur grade in den Sinn.
Bei dir rebecca war es, dass du an dich den Anspruch hast, zweimal pro Tag warm für die Familie zu kochen und ich habe auch schon mal gelesen, dass du anderen hier Faul- und Bocklosigkeit vorgeworfen hast, wenn man das nicht macht. Und bei dir, klischeefrau, war es, dass du irgendwie min. 1x am Tag die komplette Wohnung putzen musst und dann nebenher noch für deine Mutter 4 Geburtstagskuchen backen möchtest.
Wenn ich sowas lese und dann eure Aussagen hier, dann frage ich mich schon, ob das Problem nur bei der Gesellschaft und deren Ansprüche an "Mutterschaft" liegt - oder ob es nicht auch tatsächlich die eigenen Ansprüche sind.
Wisst ihr, ich bin die letzte, die euren Situation in Frage stellen möchte, ich kann es echt nachvollziehen, mein Alltag ist alleinerziehend mit 2 Kindern und Vollzeit arbeitend auch megastressig und ich bin froh, wenn ich abends meine Ruhe habe. Aber, ich finde, gerade wenn man solchen Stress ausgesetzt ist, dann kann man auch ruhig die eigenen Ansprüche ein wenig heruntersetzen. Man muss in solchen Situationen nicht perfekt sein (wollen) und man muss sich auch seine Rolle nicht schwerer machen, als man es schon hat. Versteht ihr?

Und das ist glaube ich wirklich auch allgemein ein großer Knackpunkt bei der ganzen Sache "regretting motherhood": es ist nämlich nicht nur die Gesellschaft, die uns was vorschreibt. Zu oft stehen wir uns einfach selbst im Wege und vor allem Frauen pressen sich selbst in Korsetts, die ihnen vielleicht gar nicht passen. Die perfekte Mutter mit dem perfekten Körper, den perfektem Haushalt, den perfekten Kindern und dem perfekten Mann, die nebenher noch die perfekte Liebhaberin ist und allen gefällt- die gibt es einfach nicht.

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19. Februar 2016 um 17:29

Ich kann es nicht nachvollziehen, aber
wenn es Frauen gibt, die so empfinden dann ist das so.
Allerdings empfinde ich auch einen gesellschaftlichen Druck gegenüber Mütter.
Und der lässt sich nicht wegdiskutieren.
Zu behaupten, dass man selbst schuld sei, wenn man sich diesem als Mutter beuge, halte ich bestenfalls für naiv, eigentlich arrogant.

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19. Februar 2016 um 17:37

Ich finde deine Sichtweise sehr schwarz - weiß
geprägt.
Du möchtest doch wohl nicht abstreiten, dass gewisse Rahmenbedingungen Entscheidungsfindungen massiv beeinflussen, oder?
Ich mein, wenn man viele Möglichkeiten hat ist es leichter sich zu entscheiden, wenn man Strukturen und Hilfsangebote hat sind schwierige Situationen leichter zu meistern....plakativ zu behaupten, man sei selbst seines Glückes Schmied, mag viel Wahres beinhalten, ist aber ohne stimmende Rahmenbedingungen nicht richtig.

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19. Februar 2016 um 17:54

Ich kann es echt nicht nachvollziehen
und schwer akzeptabel, dass es Mütter gibt die sagen "könnte ich, würde ich es rückgängig machen". ich kann es absolut nachvollziehen, dass man genervt, überfordert usw. ist. Mutter sein ist nicht nur schön, ich habe es mir auch romantischer vorgestellt. dennoch finde ich es wirklich schlimm, wenn jemand sein Kind tatsächlich so ablehnt. auch bei Männern finde ich das grausam. wie kann man sich nur wünschen, ein Leben rückgängig zu machen. .. auch wenn es nur theoretisch gesprochen ist. muss man akzeptieren. ich hoffe für diese Kinder, dass sie davon nie erfahren und sich geliebt fühlen. wenigstens von irgendwem

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19. Februar 2016 um 18:06

Darum
ging es mir doch gar nicht... sondern eben um den Anspruch "ich MUSS mittags UND abends warm kochen". Dem Kinde bricht auch nichts ab, wenn du erst abends warm kochst bzw das Essen vom Mittag ihr abends warm machst (hat meine Mutter damals nicht anders gemacht ). Das ist im Grunde ja auch kein gesellschaftlicher Anspruch, sondern ein innerfamiliärer und darauf wollte ich hinaus - dass es oft eben nicht nur an der Gesellschaft liegt, sondern auch an dem,, was man selbst von sich verlangt.

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19. Februar 2016 um 18:07

Ich glaube,
dass es häufig auch die falschen vorstellungen sind, die zum problem werden. und daran ist die gesellschaft durchaus beteiligt.
letztens fragte mich eine freundin, was sie wohl 'falsch' gemacht hat, dass ihr kind kein superpflegeleichtes kind ist. vielleicht hätte es ja eine regulationsstörung oder... oder...? offensichtlich wird zu wenig darüber gesprochen, dass babies und kleinkinder nicht immer strahlende sonnenscheine sind, die nur brüllen, wenn hunger, volle windel oder ein anderer tatbestand vorliegt. babies brüllen manchmal ohne ersichtlichen grund, manche mehr, manche weniger.
ich fand das babyjahr auch gar nicht sonnig-toll. und das trotz wunschkind. mir fällt's leichter, je älter mein kind wird. ich bin zwar keine frau, die ihre mutterschaft bereut, aber ich fand es oft eher anstrengend als schön mit kleinkind.

man sollte mal mit dieser mystifizierung der mutterrolle und des kinder-habens aufhören. aber das zieht sich ja schon immer durch die geschichte der frauen. man muss nicht mutter werden, um eine vollständige person mit erfülltem leben zu haben. und man muss nicht die ewig glückliche mutter sein, die sich nicht traut, zu sagen, dass sie manchmal genervt ist vom mutterdasein.

ich finde es im übrigen auch etwas hochnäsig, menschen zu verurteilen, die gesellschaftlichen druck stärker verspüren als man selbst. natürlich kann man sich entscheiden, den gesellschaftlichen appell nicht zu erfüllen. aber es kostet halt auch ne menge kraft, das durchzuziehen und sich immer wieder zu rechtfertigen. es ist eben so, dass bei vielen noch dieses klassische familienbild verankert ist, frauen, die gern und erfolgreich arbeiten, als karrierefrauen, die die mutterschaft ihrem größenwahnsinn opfert, hingestellt werden - zumindest implizit oft. in anderen umfeldern, religiösem z.b., spielen sicher noch ganz andere faktoren eine sehr starke und auch beeinflussende rolle.

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