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Reiserücktrittsversicherung - Wer kennt sich aus?

28. Januar 2016 um 13:54

Hallo,

ich würde gerne unseren Sommerurlaub buchen, aber da dies ja noch lange hin ist will ich eine Reiserücktrittsversicherung inkl. Reiseabbruchversicherung abschließen.

Da aber erst kürzlich im Bekanntenkreis jemand ziemlich Probleme mit der Versicherung hatte (und das war ein schwerer fall von Krankheit), wollte ich mich informieren was unter "unerwartete und schwere Erkrankung" fällt? Ist eine "harmlose Grippe" oder infekt der Atemwege bei den Kindern schon ausreichend oder ist diese dann nicht schwer genug??
Weiters interessiert mich ob unter "Wenn der Versicherungsfall durch eine Erkrankung ausgelöst wurde, die zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses bekannt war" auch Fieberkrämpfe bei Kinder ausgeschlossen werden.... Da mein Sohn leider zu solchen neigt, ist es nicht ganz abwegig, dass wir vielleicht gerade deswegen die Reise absagen oder abrechen müssen. Könnten die dann sagen: Nö, sorry, bei bereits aufgetretenem Fieberkrampf zahlen wir nicht..??? Ein Fieberkramp an und für sich, ist ja keine "Krankheit" oder?

Vielleicht kennt sich da ja jemand genauer aus, und/oder hat Erfahrung...

Danke im Voraus

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28. Januar 2016 um 16:16

Es gibt
Viele die eine reiserücktritt anbieten am besten lässt du dich im Reisebüro beraten.
Wir brauchen keine mehr abschließen da wir bei einer Bank eine Premium card haben und das inklusive ist. Wenn du näheres wissen willst schreib mir kurz eine pn und ich sage dir welche Bank und so. Lohnt sich aber nur wenn du mindestens 1 mal im jahr fährst oder fliegst.
So weit ich weiss kann dir der Kinderarzt bescheinigen das dein Kind nicht reisetaugl7ch ist und gut ist.

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28. Januar 2016 um 20:06

Ich arbeite im reisebüro
und kann dir sagen, dass sehr viel vom ärztlichen Attest abhängt. Dieser muss angeben und bestätigen, dass die Person nicht reisefähig ist. Auch muss der Arzt immer das Datum angeben wann die Erkrankung aufgetreten ist, wann klar war, dass eine Reise nicht möglich ist usw. Bei Erkrankungen oder Situationen die bereits bestehen wie eine Schwangerschaft, Krebs usw. zahlt eine Versicherung nur selten, weil es Risikopersonen sind. Einfach ins Reisebüro gehen und beraten lassen, allerdings schließen viele nur dann eine Versicherung ab wenn die Reise auch bei Ihnen im Büro gebucht wurde.

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28. Januar 2016 um 20:56

Danke für die Infos
Ärztliches Attest, dass Kinder nicht reisefähig ist, wäre sicher kein Problem. Unser KIA ist ganz toll, aber sehr vorsichtig, die Große soll am liebsten bei jedem größerem Schnupfen vom Kiga daheim bleiben... deshalb wäre ein solches Attest bestimmt kein Problem, nur hatte ich kurz bedenken, dass z.B. ein Infekt der Atemwege (wie er gerne eine Erkältung nennt) keine "unerwartete und schwere Krankheit" ist.
Aber wie ich es jetzt verstanden habe, ist einfach wichtig, dass der Arzt bescheinigt, dass das Kind nicht fahren kann und es dann kein Problem sein sollte.
Aber wie ist das etwa im Falle eines Fieberkrampf? Gerade wegen der Krämpfe, würde unser KIA den Kleinen sehr schnell "reiseunfähig" attestieren, denke mal, wenn er keinen Krampf hat, ists ja kein Problem, aber was wäre im Falle eines Krampfes??? Wurde im Netz nicht schlau... Theoretisch ist es ja so, dass das Kind ja irgend einen Infekt mit Fieber hätte, und es dann eben zum Krampf kommt. Meint ihr die Versicherung kann das dann so drehen, dass es ja bekannt war, dass er Krämpfe kriegen könnte und sie deshalb nicht zahlen??? Wobei ein Fieberkrampf ja eigentlich keine Erkrankung ist, sondern ja irgend eine nicht vorhersehrbare Krankheit diesen auslöst, und die Reise ja auch ohne Krampf sehr wahrscheinlich storniert worden wäre (aber wenn wir im KH wären, steht ja auf allen Zetteln immer sowas wie "stationärer Aufenthalt wegen Fieberkrampf" und erst weiter unten in nicht verständlicher "Ärzte-Sprache" der genaue Befund). Hab jetzt nur einen Fall mit Epilepsie gefunden und diese wäre nicht versichert... aber meines errachtens ist das ja doch was andres, ODER??? Und kann die Versicherung eine "Patienten-Geschichte" anfordern? Also wenn mein KIA den kleinen "Reiseunfähigkeit" wegen z.B. Mittelohrentzündung attestiert, und da nichts von Fieberkrämpfen schreibt (weil eben keiner war), kann die Versicherung dann doch irgendwie "rausfinden" dass er eben zu Fieberkrämpfe neigt und er deshalb nicht "versicherbar" ist?????
Ach menno, Versicherung wird auf alle Fälle gemacht, denn wir sind ja noch 3 Teilnehmer die irgendwas haben können. Nur weiß ich nicht ob ich schon buchen soll, wäre eben ein suuuuper Angebot, aber leider "nicht stornierbar" und da wäre dann schon ärgerlich wenn dann die Versicherung im Falle einer Stornierung nicht dafür aufkommt.

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28. Januar 2016 um 21:00
In Antwort auf katha349

Danke für die Infos
Ärztliches Attest, dass Kinder nicht reisefähig ist, wäre sicher kein Problem. Unser KIA ist ganz toll, aber sehr vorsichtig, die Große soll am liebsten bei jedem größerem Schnupfen vom Kiga daheim bleiben... deshalb wäre ein solches Attest bestimmt kein Problem, nur hatte ich kurz bedenken, dass z.B. ein Infekt der Atemwege (wie er gerne eine Erkältung nennt) keine "unerwartete und schwere Krankheit" ist.
Aber wie ich es jetzt verstanden habe, ist einfach wichtig, dass der Arzt bescheinigt, dass das Kind nicht fahren kann und es dann kein Problem sein sollte.
Aber wie ist das etwa im Falle eines Fieberkrampf? Gerade wegen der Krämpfe, würde unser KIA den Kleinen sehr schnell "reiseunfähig" attestieren, denke mal, wenn er keinen Krampf hat, ists ja kein Problem, aber was wäre im Falle eines Krampfes??? Wurde im Netz nicht schlau... Theoretisch ist es ja so, dass das Kind ja irgend einen Infekt mit Fieber hätte, und es dann eben zum Krampf kommt. Meint ihr die Versicherung kann das dann so drehen, dass es ja bekannt war, dass er Krämpfe kriegen könnte und sie deshalb nicht zahlen??? Wobei ein Fieberkrampf ja eigentlich keine Erkrankung ist, sondern ja irgend eine nicht vorhersehrbare Krankheit diesen auslöst, und die Reise ja auch ohne Krampf sehr wahrscheinlich storniert worden wäre (aber wenn wir im KH wären, steht ja auf allen Zetteln immer sowas wie "stationärer Aufenthalt wegen Fieberkrampf" und erst weiter unten in nicht verständlicher "Ärzte-Sprache" der genaue Befund). Hab jetzt nur einen Fall mit Epilepsie gefunden und diese wäre nicht versichert... aber meines errachtens ist das ja doch was andres, ODER??? Und kann die Versicherung eine "Patienten-Geschichte" anfordern? Also wenn mein KIA den kleinen "Reiseunfähigkeit" wegen z.B. Mittelohrentzündung attestiert, und da nichts von Fieberkrämpfen schreibt (weil eben keiner war), kann die Versicherung dann doch irgendwie "rausfinden" dass er eben zu Fieberkrämpfe neigt und er deshalb nicht "versicherbar" ist?????
Ach menno, Versicherung wird auf alle Fälle gemacht, denn wir sind ja noch 3 Teilnehmer die irgendwas haben können. Nur weiß ich nicht ob ich schon buchen soll, wäre eben ein suuuuper Angebot, aber leider "nicht stornierbar" und da wäre dann schon ärgerlich wenn dann die Versicherung im Falle einer Stornierung nicht dafür aufkommt.

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Meines Wissens nach wird nur ein Wisch, vom Arzt auszufüllen, angefordert. Und da könntest Du Deinen Kinderarzt briefen, das Stichwort Fieberkrampf zu vermeiden.

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28. Januar 2016 um 21:17

Ich habe auch in der reisebranche gearbeitet
und kann dir die ERV (Europäische Reiseversicherung) empfehlen. Hatte in all den Jahren nicht einen Fall, den sie nicht gezahlt haben. Ist die größte deutsche Reiseversicherung ...

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28. Januar 2016 um 21:20
In Antwort auf chichi210812

Ich arbeite im reisebüro
und kann dir sagen, dass sehr viel vom ärztlichen Attest abhängt. Dieser muss angeben und bestätigen, dass die Person nicht reisefähig ist. Auch muss der Arzt immer das Datum angeben wann die Erkrankung aufgetreten ist, wann klar war, dass eine Reise nicht möglich ist usw. Bei Erkrankungen oder Situationen die bereits bestehen wie eine Schwangerschaft, Krebs usw. zahlt eine Versicherung nur selten, weil es Risikopersonen sind. Einfach ins Reisebüro gehen und beraten lassen, allerdings schließen viele nur dann eine Versicherung ab wenn die Reise auch bei Ihnen im Büro gebucht wurde.

Übers Reisebüro
würden wir nicht buchen, weil ich eben ein echt günstiges Angebot gefunden habe, welches das Reisebüro so eben nicht anbieten könnte ... und aus meiner letzten Erfahrung bei einem Freund der eben eine Teilstornierung machen musste, wissen die Reisebüromitarbeiter zwar theoretisch bescheid, aber wenn's dann um etwas komplizierteres geht bzw. die Versicherung nicht zahlen will, wird man dann schlussendlich auch nur an die Versicherung verwiesen und muss sich mit denen rumärgern.
Ist ja klar, hab selber laaaaange in Hotels gearbeitet und wir haben auch Versicherungen angeboten, bei sowas wie meinem Fall wäre der Kunde auch an die Versicherung verwiesen worden.
Grad weil ich in Sachen Reiseversicherung schon einiges mitgekriegt habe (aber nicht vom Fach bin), mach ich mir da jetzt so meine Gedanken. (Der besagte Freund hat ein Bein verloren, und die Versicherung wollte nur für eine minimalen Anteil aufkommen . .. er wollte schon fast klein beigeben, weil er sich echt mit "wichtigeren" Sachen rumschlagen muss, hätte ich da nicht nochmal bei Reisebüro, Veranstalter, Versicherung eeeeeeeewig rumgeeiert hätte er gerade mal knapp 20% anstatt am Ende (auch nur) 80% der Stornokosten ersetzt gekriegt.)

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28. Januar 2016 um 21:22
In Antwort auf strohloeckchen

Ich habe auch in der reisebranche gearbeitet
und kann dir die ERV (Europäische Reiseversicherung) empfehlen. Hatte in all den Jahren nicht einen Fall, den sie nicht gezahlt haben. Ist die größte deutsche Reiseversicherung ...

Super Danke...
ich war eigentlich immer recht von der Hanse-Merkur überzeugt. Bis die eben vor ein paar Monaten meinen Freund so abgefertig haben

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28. Januar 2016 um 22:15
In Antwort auf katha349

Übers Reisebüro
würden wir nicht buchen, weil ich eben ein echt günstiges Angebot gefunden habe, welches das Reisebüro so eben nicht anbieten könnte ... und aus meiner letzten Erfahrung bei einem Freund der eben eine Teilstornierung machen musste, wissen die Reisebüromitarbeiter zwar theoretisch bescheid, aber wenn's dann um etwas komplizierteres geht bzw. die Versicherung nicht zahlen will, wird man dann schlussendlich auch nur an die Versicherung verwiesen und muss sich mit denen rumärgern.
Ist ja klar, hab selber laaaaange in Hotels gearbeitet und wir haben auch Versicherungen angeboten, bei sowas wie meinem Fall wäre der Kunde auch an die Versicherung verwiesen worden.
Grad weil ich in Sachen Reiseversicherung schon einiges mitgekriegt habe (aber nicht vom Fach bin), mach ich mir da jetzt so meine Gedanken. (Der besagte Freund hat ein Bein verloren, und die Versicherung wollte nur für eine minimalen Anteil aufkommen . .. er wollte schon fast klein beigeben, weil er sich echt mit "wichtigeren" Sachen rumschlagen muss, hätte ich da nicht nochmal bei Reisebüro, Veranstalter, Versicherung eeeeeeeewig rumgeeiert hätte er gerade mal knapp 20% anstatt am Ende (auch nur) 80% der Stornokosten ersetzt gekriegt.)

Ich denke
Es kommt auch immer stark auf das Reisebüro an. Natürlich ist der Hauptansprechpartner die Versicherung, dennoch würden wir unsere Kunden nie hängen lassen und sie dürfen jederzeit vorbei kommen und wir arbeiten alles gemeinsam durch und reichen es mit einem Schreiben von uns an die Versicherung weiter. So ist unsere Vorgehensweise. Ich kann dir die Allianz Global Assistance empfehlen. Sehr guter Service.

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