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Retalin...brauche einen Rat, bitte !

8. März 2006 um 15:15

Hallo zusammen,

meine beste Freundin und drauf und dran ihrem Sohn (10)Jahre Reatlin zu geben, sie wartet nur noch auf die Abschlussuntersuchung vom Kinderarzt.
Ich muss dazu sagen, dass der kleine schon oft beim Psychologen getestet wurde und "kein" ADS hat, er ist nur sehr intelligent. In der Schule jedoch, gerade bei Arbeiten, geht das aber meistens schief und schreibt nicht allzu gute Noten, zumindest in mathe. Nun hat er keine Gymnasium Empfehlung sonder Realschule belommen, und der Psychologe sagt, dass er sich mit der Einnahme von Retalin besser konzentrieren kann. Was ich noch erwähnen sollte, er bekommt manchmal Wutausbrüche, wo es keiner versteht oder fängt schnell an zu weinen. Meiner Freundin ist das alles zuviel und darum will sie ihm jetzt Medikament geben. Der Kleine ist mein Patenkind und mach mir große Sorgen. Ist es wirklich richtig was sie macht ??? Über einen rat wäre ich sehr dankbar.

Es grüßt euch Marion

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12. März 2006 um 11:31

Es geht auch ohne
hallo marion,

mein sohn war auch sehr schlau, was sich aber in der grundschule nicht in den noten widerspieglte, er war gelangweilt, bockig bis 13, heulte laut rum, wie es seinem alter gar nicht mehr entsprach, teilweise sogar agressiv. wir mussten 2 türen ersetzen! also es war manchmal wirklich zum verzweifeln. aber er hat immer gut an der frischen luft gespielt und sich gut ausgetobt und hatte immer freunde. dazu kam eine spezielle begabung für strom, schaltpläne und überhaupt technik. was aber in der grundschule nichts nützte. wir haben ihn trotzdem ans gymnasium geschickt, wo alles besser wurde aber noch nicht gut. in der 10. klasse ist er dann an ein technisches spezialgymnasium gekommen. das hat er sich selber ausgesucht. dort war er spontan klassenbester, ausgeglichen und studiert inzwischen an der TU elektrotechnik. auf die idee in medikamentös ruhig zu stellen bin ich ehrlich gesagt nicht gekommen. ich bin eher dafür die kinder sehr auszulasten, vor allem geistig. sie brauchen viel viel forderung. wenn es wirklich daran liegt, dass sie zu intelligent sind, muß man sie wirklich fördern. bücher, bücher, bücher, internet, bastelkram, auch gefährlichen, zb chemiebaukasten, alte geräte zum auseinanderschrauben, wir hatten manchmal schrottplatz im kinderzimmer. und wenn man selber dem nicht mehr gewachsen ist, auch delegieren. ich würde empfehlen, dass was der junge mitbringt an begabung zu fördern, anstatt ritalin zu geben.

liebe grüße rho

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9. Juli 2007 um 22:22

Hallo marion
ich habe grade deinen artikel ueber dein patenkind gelesen und haette gerne gewusst wie die geschichte ausgegangen ist und ob und wie das retalin ihm geholfen hat da mein sohn 11 jahre genau die gleichen symtome und verhaltensweise zeigt wie dein patenkind und ich jetzt auch vor der frage stehe ob ich ihm retalin gebe oder nicht.wuerde mich freuen wenn du mie zurueck schreiben koenntest.. vielen dank
shanti

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1. November 2007 um 23:31

Alternative Retalin
Hallo Marion!

Gerade hab ich Deine Sorgen um Dein Patenkind gelesen.
Kurz vorher hatte ich einfach Retalin im Google eingegeben, weil das Enkelkind meiner Freundin das auch
bekommt. Geh mal auf das Forum http://www.ilt-online.de/forum/messages/315.html
Eine gewisse Maddy schreibt dort, sie hätte Erfolg mit
OPC Proanthenols von der Firma Lifeplus gehabt. Das Kind braucht kein Retalin mehr.
Wär sicher lohnend das auszuprobieren. Ich weiss auch
wo und bei wem Du das bekommst.
Unter www.lifepluscentral.com/penning
Lieben Gruss Elke

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17. März 2008 um 16:49

Liber ohne
ich muste das zeug jahrelang einehmen und ich rate nur finger weg von retalin . Es hilft soga sehr gut aber macht einen zu sehr ruig und schüchtern !!! Man solte mehr viel sport machen und wen man sich nicht mehr konzentriren kann Traubenzucker nehmen.

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19. Mai 2010 um 21:45

Ein Rat zu Retalin
Hallo Marion,

ich habe 2 Jungs, die nicht einfach sind und Retalin und ADS standen zur Debatte- war keine Lösuung für uns, die Nebenwirkungen von Retalin konnten wir als Eltern nicht verantworten. Mit Familienaufstellungen haben wir als Eltern erstmal unsere Position in unserem Familiensystemen an die Oberfläche geholt und wir haben gesehen, dass wir bei unseren Kindern energetisch gar nicht ankamen, weil wir unsere Eltern stützen mussten. Inzwischen arbeite ich als Therapeutin und löse Lernblockaden auf energetischem Wege, mit Hife von Kinesiologie und systemischer Familientherapie. Unsere Kinder wollen uns immer etwas zeigen, was in uns verborgen ist und wir sollten den Mut besitzen für alle Richtungen offen zu sein. Vielleicht schaut deine Freundin mal in die Richtung.
Es grüßt Scholaskia

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29. Januar 2011 um 0:30

Retalin lieber nicht!!
Hallo MARION,

habe heute zufällig von meinen Physiotherapeuten gehört, 95% der Kinder, denen Retalin verschrieben wurde, benötigen es nicht.
Das abweichende Verhalten solle meistens andere Gründe haben. Dem wäre klug nachzugehen.

Die Sache liegt wohl länger zurück. Wie gings weiter?

Ich interessiere mich - u.a. weil ich eine medizinkritische Forschungsarbeit vorbereite.

Hoffe, es ging/geht Ihrem Patenkind gut!

MfG
Peter

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