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Risiken im geburtshaus...?

17. Juli 2012 um 22:00

Hallo,

weiss jemand welche Risiken (vor allem fuer das Baby) es gibt, wenn man im geburtshaus entbindet?
Also welcher fall sollte dort moeglichst nicht eintreten bzw. koennte im krankenhaus lebensrettend sofort behandelt werden?

Danke!


Lg catsy

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17. Juli 2012 um 22:09

Eigentlich...
....ist es so, dass eine Geburtshaus Hebamme die Schwangere (oder die werdenden Eltern) ja schon während der gesamten Schwangerschaft betreut. Die Hebamme hat (normalerweise) viel Erfahrung und ich glaube, dass es Mütter gibt, die so ein Ur-Vertrauen in sich und ihr Baby haben, dass sie einfach vertrauen können.

Ich bin so eine nicht. Ich bin eine Klinik-Baby-Bekomm-Mama und ich denke, wer sich Gedanken über ein Risiko für das Baby macht, der sollte in eine Klinik gehen.

Wer Angst hat, dass im Geburtshaus etwas passieren könnte, dass es für das Baby zu spät ist, noch in die Klinik zu kommen, sollte von einer Geburt im Geburtshaus Abstand nehmen.

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17. Juli 2012 um 22:14

...
Im Schwangerschaftsforum gab es mal einen Thread "Geburtshausmamas" oder so ähnlich.
Der war von Schlossausglas! Wende dich doch mal an sie, vielleicht ist sie da ja bewandert?
Soweit ich weiss heisst sie jetzt "Tonzeichenpapier" - wenn sie sich gelöscht hat, ist ja auch ihr Thread nicht mehr da...

Andrea

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17. Juli 2012 um 22:29

Hi
ich kann dir nur sagen, dass mein Mann alleinerziehender Witwer wäre, wenn ich im Geburtshaus entbunden hätte. Und ich hatte eine wirklich tolle, problemlose Schwangerschaft. Nichts deutete auf Komplikationen hin. Die Geburt verlief auch problemlos. Aber gleich danach gab es grosse Komplikationen. Mein Arzt sagte mir selber, dass ich nur überlebte, weil ich im KH war, sofort operiert werden konnte und Blutkonserven bekam.
Wenn du auch nur den geringsten Zweifel hast, dann geh bitte ins Kh....

Alles Gute!

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17. Juli 2012 um 22:46

Also die Risiken
sind eher gering....nach wei anstrengenden Kilinik geburten kam unser jüngster im Geburtshaus nach den ersten beien dacht ich immer die Frauen die von so tollen Geburten berichten haben einen Schuß
Aber es war ein Traum....
Nimm früh genug Kontakt auf die Hebammen dort beantworten gedultig alle Fragen.
Wir haben uns gleich nach der SS bestätigung vomn Arzt vorgestellt und fühlten uns von anfang an wohl....

Ich atte 4 Hebammen die für mich in Rufbereitschaft waren (immer im wechsel ab der 37. woche) bei diesen hatte ich auch im wechsel die Vorsorgeuntersuchungen (ziel war es alle kennengelernt zu haben) Auf jeden Fall jede hat sich einzeln mit evt. Problemen der ersten Schwangerschaften beschäftigt und 3 Wochen vor ET haben sie dann evt. vorsichtsmaßnahmen mit uns besprochen (hatte bei meiner 2. nach einleitung einen hohen Blutverlust)
Es lief alles super ich konnte das erstemal loslassen weil ich wußte wenn was ist ist meine Hebi immer da NUR für mich
Unser Geburtshaus hier ist 10 Jahre alt (vorher haben viele Hebammen dort Hausgeburten gemacht bzw. tun das auch noch) und sie meint sie könnten die Verlegungen in Not an einer Hand abzählen wenn dan können sie dieses meist in ruhe tun (da fährt dann auch die Hebi oder halt ein krankentransport was einem lieber ist)

Gott in Roman.
Wenn dir was dran liegt informier dich vor ort... mein freund war erst dagegen hinterher meint er er würde nie wieder woanders hingehen

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17. Juli 2012 um 22:51
In Antwort auf lealausemaus

Hi
ich kann dir nur sagen, dass mein Mann alleinerziehender Witwer wäre, wenn ich im Geburtshaus entbunden hätte. Und ich hatte eine wirklich tolle, problemlose Schwangerschaft. Nichts deutete auf Komplikationen hin. Die Geburt verlief auch problemlos. Aber gleich danach gab es grosse Komplikationen. Mein Arzt sagte mir selber, dass ich nur überlebte, weil ich im KH war, sofort operiert werden konnte und Blutkonserven bekam.
Wenn du auch nur den geringsten Zweifel hast, dann geh bitte ins Kh....

Alles Gute!

Ohje, das klingt ja schrecklich!
Was ist denn passiert?
War die Geburt wirklich interventionsfrei? Würde mich im Krankenhaus wundern, ehrlich gesagt.
Tut mir sehr leid, dass du sowas Schreckliches erlebt hast.

Zum Thema:
Nur interventionsfreie Geburten sind sichere Geburten. Und wenn man es mal streng nimmt, ist schon das Tasten des Muttermundes oder die Fahrt ins Geburtshaus/Krankenhaus eine Intervention, die die Geburt ins Stocken bringen können und damit die Selbstregulierung des Prozesses gefärden.

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18. Juli 2012 um 11:05

Danke schonmal fuer eure antworten...
Ich wuerde einfach so gerne im geburtshaus, in entspannter atmosphäre entbinden.

Aber dann mach ich mir wieder gedanken, dass ich es mir nie verzeihen koennte wenn mein baby irgendeinen schaden davon tragen wuerde.

Ist echt schwer so eine entscheidung.

Auf der einen seite denke ich merken hebammen im geburtshaus komplikationen vielleicht schneller als im kh, da sie ja wirklich nur fuer diese eine gebaerende zeit haben.
Auf der anderen seite gibt es eben auch faelle, in denen es wirklich um minuten geht.


Bzgl. abfallenden herztoenen (hatte mein sohn auch): Wuerden das die hebammen im gh nicht rechtzeitig merken und reagieren koennen?


Lg catsy

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18. Juli 2012 um 11:22

Ich wollte
Auch im geburtshaus gebären.
Mir rieten aber alle ab.eben wegen komplikationen.
Ich wollte dann ambilant gebären. Im kh.
Unser kh ist auch wirklich toll. Große kreissäle, badewanne, essen fürn papa. Und und und.
Tja wie gesagt ich wollte ambulant gebären....
Da es aber ein not-ks wurde weil sich sonnst unter der geburt mein zwerg erhängt hätte war ich ganz froh nicht im geburtshaus zu sein. Denn es geht wirklich um minuten. Meine geburt ging auch so schnell das es nicht absehbar war.

Entbinde ambulant!!

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18. Juli 2012 um 11:23


Erstmal: Ich habe meinen Sohn im Geburtshaus entbunden und hoffe beim zweiten auch dort wieer entbinden zu können Es war eine so tolle Erfahrung

Wenn Dich Zahlen und Fakten interessieren, kann ich Dir diese Seite empfehlen: http://www.quag.de/ Unter "Publikationen" findest Du einige interessante Statistiken und Informationen.

Die Risiken sind im Vergleich zu einer Geburt in der Klinik die gleichen. Das klingt zwar komisch, aber es ist so. Du wirst im Geburtshaus ja komplett von der Hebamme überwacht. Du bist nie alleine und sie bekommt immer alles mit. Die Herztöne werden regelmäßig kontrolliert und wenn irgendwas nicht normal ist, wird entsprechend gehandelt.

Die KS-Rate bei einer Geburtshausgeburt liegt bei gerade mal 4%, da sieht man schon, wie gering die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen ist.

Auch im Geburtshaus wirst Du gut überwacht, wahrscheinlich sogar besser als in einer Klinik. Einfach weil Du wirklich die ganze Zeit unter "Beobachtung" bist. Die Hebammen im Geburtshaus kennen sich damit aus, sie kennen die Anzeichen für Risiken und wissen auch wann sie wie handeln müssen. Sie wollen schließlich ganz sicher auch kein Risiko eingehen. Erstmal natürlich menschlich und zweitens könnten sie dann wohl auch ihren Job an den Nagel hängen.

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung folgenes raten: Sieh Dich nach einem guten Geburtshaus um, was Deinen Vorstellungen entspricht. Und dann mach einen Gesprächstermin mit denen aus. Du musst Dich noch nicht festlegen. Du hast erstmal ein allgemeines Gespräch. Dort wirst Du auch über alle Voraussetzungen und Risiken aufgeklärt und ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie das auch sehr ehrlich machen. Es wurde jede erdenkliche Komplikation angesprochen und auch was dann gemacht werden würde. Ich konnte alle Fragen stellen, die mir Sorgen gemacht haben. Dann habe ich einen prinzipiellen Vertrag unterschrieben. Aber: Das war nichts entgültiges. Er hat mich zu nichts verpflichtet. Eigentlich habe ich nur unterschrieben, dass man mich aufgeklärt hat und dass ich zu dem Zeitpunkt eine Geburt im Geburtshaus geplant habe und mir wurde der "Platz" zugesichert. Aber es stand ausdrücklich drin, dass er mich zu nichts verpflichtet. Ich hätte mich zu jedem Zeitpunkt umentscheiden können. Erst 2-3 Wochen vor ET musste ich die Rufbereitschaft bezahlen und die war dann insofern verbindlich, als dass ich sie auch bei einer Umentscheidung nicht merh wieder bekommen hätte. Aber wie gesagt, das war erst ganz kurz vor ET. Hätte ich unter Wehen doch ins KH gewollt, hätte ich es tun können. Ich hätte dann halt das Geld in den Sand gesetzt, ok.

Wichtig ist, dass Du Dich mit der Entscheidung wohl fühlst. Wenn Du am Ende Angst hast, dass doch was passiert, ist es keine entspannte Geburt. Aber rede mal mit den Hebammen dort, sie werden Dich aufklären und dann merkst Du, ob Du Dich gut aufgehoben fühlst oder nicht.

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18. Juli 2012 um 16:40
In Antwort auf tzufit_12675656

Danke schonmal fuer eure antworten...
Ich wuerde einfach so gerne im geburtshaus, in entspannter atmosphäre entbinden.

Aber dann mach ich mir wieder gedanken, dass ich es mir nie verzeihen koennte wenn mein baby irgendeinen schaden davon tragen wuerde.

Ist echt schwer so eine entscheidung.

Auf der einen seite denke ich merken hebammen im geburtshaus komplikationen vielleicht schneller als im kh, da sie ja wirklich nur fuer diese eine gebaerende zeit haben.
Auf der anderen seite gibt es eben auch faelle, in denen es wirklich um minuten geht.


Bzgl. abfallenden herztoenen (hatte mein sohn auch): Wuerden das die hebammen im gh nicht rechtzeitig merken und reagieren koennen?


Lg catsy

Klar merken sie das
und manche Posts hier verstehe ich auch njicht mein FA und unser Kinderarzt fanden die Idee suer und hatten keinerlei bedenken
Ist es dein erstes Kind oder hast du schonmal entbunden?

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18. Juli 2012 um 16:49

@ hbmaus
Es ist mein zweites kind

Das erste kam im kh nach einer einleitung zur welt. Habe relativ viel blut verloren, allerdings noch nicht so viel, dass es gefaehrlich geworden waere. War haltein paar tage schwach auf den beinen.
Sonst war es eine ziemlich normale klinikgeburt. Es war nicht total schlimm im kh, aber ich stell's mir einfach im gh entspannter vor.


Lg catsy

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18. Juli 2012 um 16:56
In Antwort auf tzufit_12675656

@ hbmaus
Es ist mein zweites kind

Das erste kam im kh nach einer einleitung zur welt. Habe relativ viel blut verloren, allerdings noch nicht so viel, dass es gefaehrlich geworden waere. War haltein paar tage schwach auf den beinen.
Sonst war es eine ziemlich normale klinikgeburt. Es war nicht total schlimm im kh, aber ich stell's mir einfach im gh entspannter vor.


Lg catsy

Ich habe auch recht viel Blut verloren.
Und das mit dem schwach auf den Beinen kann ich 100% unterschreiben

Aber das ist ja im KH genauso wie im Geburtshaus.

Erst im hinterher habe ich dann auch realisiert, welche nonverbale Kommunikation zwischen meinen beiden Hebammen ablief (in dem Geburtshaus kommt zur wirklichen Geburt immer noch eine zweite Hebamme hinzu). Sie haben das nämlich schon im Blick gehabt mit dem Blut. Und ich glaube ich war auch gar nicht so weit von einer Verlegung ins Krankenhaus entfernt in dem Moment.

Ich habe ja keinen Vergleich zu einem Krankenhaus. Aber ich kann zumindest zustimmen, dass es wirklich sehr entspannt war.

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18. Juli 2012 um 17:08
In Antwort auf fadila_12511496


Erstmal: Ich habe meinen Sohn im Geburtshaus entbunden und hoffe beim zweiten auch dort wieer entbinden zu können Es war eine so tolle Erfahrung

Wenn Dich Zahlen und Fakten interessieren, kann ich Dir diese Seite empfehlen: http://www.quag.de/ Unter "Publikationen" findest Du einige interessante Statistiken und Informationen.

Die Risiken sind im Vergleich zu einer Geburt in der Klinik die gleichen. Das klingt zwar komisch, aber es ist so. Du wirst im Geburtshaus ja komplett von der Hebamme überwacht. Du bist nie alleine und sie bekommt immer alles mit. Die Herztöne werden regelmäßig kontrolliert und wenn irgendwas nicht normal ist, wird entsprechend gehandelt.

Die KS-Rate bei einer Geburtshausgeburt liegt bei gerade mal 4%, da sieht man schon, wie gering die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen ist.

Auch im Geburtshaus wirst Du gut überwacht, wahrscheinlich sogar besser als in einer Klinik. Einfach weil Du wirklich die ganze Zeit unter "Beobachtung" bist. Die Hebammen im Geburtshaus kennen sich damit aus, sie kennen die Anzeichen für Risiken und wissen auch wann sie wie handeln müssen. Sie wollen schließlich ganz sicher auch kein Risiko eingehen. Erstmal natürlich menschlich und zweitens könnten sie dann wohl auch ihren Job an den Nagel hängen.

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung folgenes raten: Sieh Dich nach einem guten Geburtshaus um, was Deinen Vorstellungen entspricht. Und dann mach einen Gesprächstermin mit denen aus. Du musst Dich noch nicht festlegen. Du hast erstmal ein allgemeines Gespräch. Dort wirst Du auch über alle Voraussetzungen und Risiken aufgeklärt und ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie das auch sehr ehrlich machen. Es wurde jede erdenkliche Komplikation angesprochen und auch was dann gemacht werden würde. Ich konnte alle Fragen stellen, die mir Sorgen gemacht haben. Dann habe ich einen prinzipiellen Vertrag unterschrieben. Aber: Das war nichts entgültiges. Er hat mich zu nichts verpflichtet. Eigentlich habe ich nur unterschrieben, dass man mich aufgeklärt hat und dass ich zu dem Zeitpunkt eine Geburt im Geburtshaus geplant habe und mir wurde der "Platz" zugesichert. Aber es stand ausdrücklich drin, dass er mich zu nichts verpflichtet. Ich hätte mich zu jedem Zeitpunkt umentscheiden können. Erst 2-3 Wochen vor ET musste ich die Rufbereitschaft bezahlen und die war dann insofern verbindlich, als dass ich sie auch bei einer Umentscheidung nicht merh wieder bekommen hätte. Aber wie gesagt, das war erst ganz kurz vor ET. Hätte ich unter Wehen doch ins KH gewollt, hätte ich es tun können. Ich hätte dann halt das Geld in den Sand gesetzt, ok.

Wichtig ist, dass Du Dich mit der Entscheidung wohl fühlst. Wenn Du am Ende Angst hast, dass doch was passiert, ist es keine entspannte Geburt. Aber rede mal mit den Hebammen dort, sie werden Dich aufklären und dann merkst Du, ob Du Dich gut aufgehoben fühlst oder nicht.

DIE
KS-Rate hat ja mal gar nix zu sagen. In KH werden nämlich auch gewünschte und geplante KS gemacht. Die KS-Rate von Müttern die ins KH gehen und spontan gebären wollen ist im KH auch nicht höher als im Geburtshaus. Ist ja auch logisch. Die Hebs im Geburtshaus suchen sich schon die Mütter aus wo das Risiko eines KS gegen 0 geht.

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18. Juli 2012 um 17:12

Überleg
dir doch eine Alternative zu dem Geburtshaus:
z.B: such dir eine Heb die dich ins KH zur Geburt begleitet und die dann auch nur für dich da ist. Die Räume im Kreisssaalbereich sind ja heutzutage in den meisten KH sehr "wohnlich" und fast nicht mehr von einem Geburtshaus zu unterscheiden.

Für mich wäre ein Geburtshaus nix und gerade wenn du schon ein erhöhtes Blutungsrisiko hast, würde ich mir das 2x überlegen.

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18. Juli 2012 um 20:44
In Antwort auf emel_12491632

DIE
KS-Rate hat ja mal gar nix zu sagen. In KH werden nämlich auch gewünschte und geplante KS gemacht. Die KS-Rate von Müttern die ins KH gehen und spontan gebären wollen ist im KH auch nicht höher als im Geburtshaus. Ist ja auch logisch. Die Hebs im Geburtshaus suchen sich schon die Mütter aus wo das Risiko eines KS gegen 0 geht.

Stimmt nicht!
Dann lies mal wirklcih die Statistiken.

Denn die vergleichen zwischen den Frauen, die ins Geburtshaus hätten gehen können und trotzdem in der Klinik entbinden und denen die außerklinisch entbinden. Wunschkaiserschnitte, Mehrlingsgeburten, SS-Diabetis, BEL - das alles zählt in den Vergleich nicht rein!

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18. Juli 2012 um 20:55
In Antwort auf bride_12734456

Ohje, das klingt ja schrecklich!
Was ist denn passiert?
War die Geburt wirklich interventionsfrei? Würde mich im Krankenhaus wundern, ehrlich gesagt.
Tut mir sehr leid, dass du sowas Schreckliches erlebt hast.

Zum Thema:
Nur interventionsfreie Geburten sind sichere Geburten. Und wenn man es mal streng nimmt, ist schon das Tasten des Muttermundes oder die Fahrt ins Geburtshaus/Krankenhaus eine Intervention, die die Geburt ins Stocken bringen können und damit die Selbstregulierung des Prozesses gefärden.

Cotta und Janine
Die Geburt war sehr schnell. Ich hatte Fruchtwasser verloren und ging deshalb in die Klinik, mir ging es bestens. Keine Wehen, nichts. Nach ca. einer Stunde wollten wir wieder gehen,noch ein bisschen spazieren etc. Die Hebi fand das ok, holte sich aber noch die Genehmigung des Arztes ein. In dieser Zeit begannen meine Wehen und zwar kamen die gleich alle zwei Minuten und in zwei Stunden war der Mumu 10cm offen. Anstrengend und schmerzhaft aber ok. Ich bekam dann auf meinen Wunsch einen Singleshot, weil ich mich schlichtweg nicht mehr erholen konnte. Der Shot verlangsamte das Ganze. Trotzdem war meine Maus nach knapp fünf Stunden da und alles gut. Aber ich merkte dann, wie es warm aus mir rausfliesst. Wirklich wie ein Fluss, das machte mir Angst. Mein Arzt, der die Ruhe in Person ist, wurde etwas hektisch, ich wurde ohnmächtig. Habe vier Liter Blut verloren und kam sofort in den OP, weil die Blutungen nicht zu stillen waren. Da man nicht sagen konnte, was alles Schuld daran ist, schabte man aus, um eventuelle Reste in der GM zu entfernen. Die GM zog sich nicht mehr zusammen. Es dauerte länger, bis die Medis anschlugen.
Man teilte mir später mit, dass ich viel Glück hatte, einen erfahrenen Arzt, der mein Leben und danach auch noch meine GM retten konnte. Mein Mann wusste vier Stunden lang nicht was los ist, war alleine mit der Maus, ab und zu kam ne Hebi vorbei. Was mit mir war, wusste er da noch nicht und hatte entsprechend Angst.
Ich erwachte dann irgendwann auf der Intensivstation. War intubiert, hatte mehrere Infusionen, Katheter etc.
Es war unschön, für meinen Mann wohl schlimmer als für mich, ich bekam ja nichts mehr davon mit. Aber ich würde deshalb nie, wirklich nie im Geburtshaus entbinden.
Ich bin glücklich, dass wir eine gesunde Tochter haben und eine intakte Familie sind...

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18. Juli 2012 um 20:57
In Antwort auf lealausemaus

Cotta und Janine
Die Geburt war sehr schnell. Ich hatte Fruchtwasser verloren und ging deshalb in die Klinik, mir ging es bestens. Keine Wehen, nichts. Nach ca. einer Stunde wollten wir wieder gehen,noch ein bisschen spazieren etc. Die Hebi fand das ok, holte sich aber noch die Genehmigung des Arztes ein. In dieser Zeit begannen meine Wehen und zwar kamen die gleich alle zwei Minuten und in zwei Stunden war der Mumu 10cm offen. Anstrengend und schmerzhaft aber ok. Ich bekam dann auf meinen Wunsch einen Singleshot, weil ich mich schlichtweg nicht mehr erholen konnte. Der Shot verlangsamte das Ganze. Trotzdem war meine Maus nach knapp fünf Stunden da und alles gut. Aber ich merkte dann, wie es warm aus mir rausfliesst. Wirklich wie ein Fluss, das machte mir Angst. Mein Arzt, der die Ruhe in Person ist, wurde etwas hektisch, ich wurde ohnmächtig. Habe vier Liter Blut verloren und kam sofort in den OP, weil die Blutungen nicht zu stillen waren. Da man nicht sagen konnte, was alles Schuld daran ist, schabte man aus, um eventuelle Reste in der GM zu entfernen. Die GM zog sich nicht mehr zusammen. Es dauerte länger, bis die Medis anschlugen.
Man teilte mir später mit, dass ich viel Glück hatte, einen erfahrenen Arzt, der mein Leben und danach auch noch meine GM retten konnte. Mein Mann wusste vier Stunden lang nicht was los ist, war alleine mit der Maus, ab und zu kam ne Hebi vorbei. Was mit mir war, wusste er da noch nicht und hatte entsprechend Angst.
Ich erwachte dann irgendwann auf der Intensivstation. War intubiert, hatte mehrere Infusionen, Katheter etc.
Es war unschön, für meinen Mann wohl schlimmer als für mich, ich bekam ja nichts mehr davon mit. Aber ich würde deshalb nie, wirklich nie im Geburtshaus entbinden.
Ich bin glücklich, dass wir eine gesunde Tochter haben und eine intakte Familie sind...

Ach ja,
scheinbar sind diese atonischen Blutungen die häufigste Todesursache bei Geburten.

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18. Juli 2012 um 21:29
In Antwort auf tzufit_12675656

@ hbmaus
Es ist mein zweites kind

Das erste kam im kh nach einer einleitung zur welt. Habe relativ viel blut verloren, allerdings noch nicht so viel, dass es gefaehrlich geworden waere. War haltein paar tage schwach auf den beinen.
Sonst war es eine ziemlich normale klinikgeburt. Es war nicht total schlimm im kh, aber ich stell's mir einfach im gh entspannter vor.


Lg catsy

Also ähnlich wie bei meiner 2.
die hatten dann im Geburtshaus etwas für mich parat falls ich wieder so Blute (1100 ml ca laut mutterpass)
war aber nicht nötig es lief alles vorbildlich.
Meine Hebi war traurig das ich nun keine Kinder mehr will

Und ich hatte vorher nu keine Bilderbuchgeburten mein erster brauchte ewig 44 std mit wehentropf und am ende na Hebamme auf dem Bauch und nen laken was drum gespannt war weil keine Herztöne mehr zu finden waren (völlig um sonst er war putz munter)
Ja und bei meiner Tochter halt die Blutung....
Mein Mann war aus diesen Gründen dagegen er war auch bis zur Geburt nicht 100% überzeugt erst als wir mit den Wehen da waren hatte er die Ruhe weg

Achso ich hab auch freigestellt bekommen ob ich den zugang im arm will damit sie schnell eingreifen können falls ich wieder viel blute (oder gar mehr) Hab sie mir dann bei 8 cm legen lassen. Man will ja in ruhe gebären und keine Risiken eingehen.
Also so ganz ohne notfallmittel sind sie nicht.

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