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Rückführung eines Kindes nach 5 Jahren

9. Mai 2017 um 12:26

Hallo Leute..
Mir fällt es total schwer das hier zu schreiben also bitte egal wie eure Meinung dazu ist.. Bitte bleibt freundlich.

Vor 5 Jahren bekam mein Mann eine Tochter, mit einer Frau die er nicht liebte. Trotz Streit hat er sich dazu bereit erklärt ein geteiltes Sorgerecht zu vereinbaren weil er findet dass eine Tochter zu ihrer Mutter gehört, gerade als Säugling. Alle 2 Wochen und einmal unter der Woche wollte er sie bei sich haben und die Mutter weiterhin unterstützen.
Er wollte dann seine Tochter sehen und musste leider erfahren dass doe Mutter sie zum Jugendamt brachte mit den Worten "mein Freund schlägt mich und nimmt Drogen, ich habe keine Bindung zu dem Kind ich will dass es in eine Pflegefamilie kommt"
Er hat natürlich einen Antrag auf Sorgerecht gestellt aber natürlich musste erst alles überprüft werden. Nach 8 Wochen war klar: keine Drogen keine Gewalt alles normal

Er bekam die Auflage ein Kinderzimmer einzurichten und sein Auto (2 Sitzer) gegen ein kindertaugliches zu tauschen.
Alles war binnen 2 Wochen erledigt.

Leider war seine Tochter inzwischen einer Dauerpflegefamilie zugesprochen worden. Es wäre zu lange die ganze Geschichte zu erzählen alles ist mittlerweile 5 Jahre her.

Wir stehen mitten im Leben bauen gerade ein Haus verdienen gut haben eine weiße Weste keine psychischen Erkrankungen und noch nie Probleme mit dem Gesetz gehabt.

Er darf nur 1x im Monat seine Tochter für 1h sehen. Die Pflege Eltern weigern sich anderen Kontakt zu gewähren, wollen auch nicht das er mit dem Kind alleine ist.
Einmal sagten sie zu uns "seht es doch endlich ein ihr habt keine Chance."

Nach 5 Jahren wollen wir die PE nicht aus dem Leben der kleinen streichen.
Unser Traum war es die Kontakte zu Strecken, 2x im Monat dann mal am Wochenende einen Tag bei uns mit uns alleine, dann wenn sie sich bei uns sicher fühlt irgendwann mal ein Wochenende und dann mal in den Ferien eine Woche. Wir könnten uns sogar vorstellen alle zusammen in den Urlaub zu fahren, wir wollen die Familie nicht raus streichen aber endlich Gerechtigkeit.
Das Jugendamt hat bereits schriftlich gestanden damals einen Fehler gemacht zu haben aber nach dem Motto:kann man nun nicht mehr ändern

Die kleine dachte bis vor einem Jahr dass ihr Vater ein "Freund" sei der sie gerne ab und zu mal sieht. Die pflegemutter gab zu dem Kind verheimlicht zu haben wer er wirklich ist.

Mittlerweile sagt die kleine ab und zu "Papa" und dass sie ihn gerne öfter sehen würde und ihn auch mal besuchen.

Das letzte Gutachten ist für uns durchweg positiv und für sie pflegemutter negativ ausgefallen. Laut Gutachten "wehrt sie sich vehement dagegen den Umgang mit dem leiblichen Vater zu unterstützen "

Klar können wir das irgendwo verstehen aber es war von Anfang an klar für sie dass die kleine einen Vater hat der um sie kämpft...

Der neue Termin ist bald und ich wüsste gerne was ihr denkt... wie stehen unsere Chancen? Ich bin mit meinem Mann seit 4,5 Jahren zusammen... es ist so ungerecht...

Liebe Grüße

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9. Mai 2017 um 12:29
In Antwort auf filinax3

Hallo Leute..
Mir fällt es total schwer das hier zu schreiben also bitte egal wie eure Meinung dazu ist.. Bitte bleibt freundlich. 

Vor 5 Jahren bekam mein Mann eine Tochter, mit einer Frau die er nicht liebte. Trotz Streit hat er sich dazu bereit erklärt ein geteiltes Sorgerecht zu vereinbaren weil er findet dass eine Tochter zu ihrer Mutter gehört, gerade als Säugling. Alle 2 Wochen und einmal unter der Woche wollte er sie bei sich haben und die Mutter weiterhin unterstützen. 
Er wollte dann seine Tochter sehen und musste leider erfahren dass doe Mutter sie zum Jugendamt brachte mit den Worten "mein Freund schlägt mich und nimmt Drogen, ich habe keine Bindung zu dem Kind ich will dass es in eine Pflegefamilie kommt" 
Er hat natürlich einen Antrag auf Sorgerecht gestellt aber natürlich musste erst alles überprüft werden. Nach 8 Wochen war klar: keine Drogen keine Gewalt alles normal

Er bekam die Auflage ein Kinderzimmer einzurichten und sein Auto  (2 Sitzer) gegen ein kindertaugliches zu tauschen. 
Alles war binnen 2 Wochen erledigt.

Leider war seine Tochter inzwischen einer Dauerpflegefamilie zugesprochen worden.  Es wäre zu lange die ganze Geschichte zu erzählen alles ist mittlerweile 5 Jahre her. 

Wir stehen mitten im Leben bauen gerade ein Haus verdienen gut haben eine weiße Weste keine psychischen Erkrankungen und noch nie Probleme mit dem Gesetz gehabt.

Er darf nur 1x im Monat seine Tochter für 1h sehen. Die Pflege Eltern weigern sich anderen Kontakt zu gewähren, wollen auch nicht das er mit dem Kind alleine ist.
Einmal sagten sie zu uns "seht es doch endlich ein ihr habt keine Chance."

Nach 5 Jahren wollen wir die PE nicht aus dem Leben der kleinen streichen. 
Unser Traum war es die Kontakte zu Strecken, 2x im Monat dann mal am Wochenende einen Tag bei uns mit uns alleine, dann wenn sie sich bei uns sicher fühlt irgendwann mal ein Wochenende und dann mal in den Ferien eine Woche. Wir könnten uns sogar vorstellen alle zusammen in den Urlaub zu fahren, wir wollen die Familie nicht raus streichen aber endlich Gerechtigkeit.
Das Jugendamt hat bereits schriftlich gestanden damals einen Fehler gemacht zu haben aber nach dem Motto:kann man nun nicht mehr ändern

Die kleine dachte bis vor einem Jahr dass ihr Vater ein "Freund" sei der sie gerne ab und zu mal sieht. Die pflegemutter gab zu dem Kind verheimlicht zu haben wer er wirklich ist.

Mittlerweile sagt die kleine ab und zu "Papa" und dass sie ihn gerne öfter sehen würde und ihn auch mal besuchen.

Das letzte Gutachten ist für uns durchweg positiv und für sie pflegemutter negativ ausgefallen. Laut Gutachten "wehrt sie sich vehement dagegen den Umgang mit dem leiblichen Vater zu unterstützen "

Klar können wir das irgendwo verstehen aber es war von Anfang an klar für sie dass die kleine einen Vater hat der um sie kämpft...

Der neue Termin ist bald und ich wüsste gerne was ihr denkt... wie stehen unsere Chancen? Ich bin mit meinem Mann seit 4,5 Jahren zusammen... es ist so ungerecht... 

Liebe Grüße 

Achso das klingt etwas irreführend.

Er kämpt seit 5 Jahren, nicht erst jetzt.

Es kam immer wieder eine neue Auflage vom Jugendamt und Gerichtstermine auf die man monate warten musste und so zieht sich alles hin. Er hat in all den 5 Jahren nicht einen besuchskontakt abgesagt. 

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9. Mai 2017 um 12:44

Verstehe nicht so recht, wenn dein partner auch das sorgerecht hat, wieso das kind dann   einfach zu einer pflegefamilie kam und nicht zu ihm oder bezieht sich ihre aussage mit den Drogen auf ihn? Ansonsten  kaempft weiter. Beide haben doch das recht sich zu sehen bzw. Dass sie bei ihrem Vater sein kann. wenn alles ein fehler von seiten des jugendamtes war.muesste das recht doch auf seiner Seite sein

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9. Mai 2017 um 12:47
In Antwort auf caputschino

Verstehe nicht so recht, wenn dein partner auch das sorgerecht hat, wieso das kind dann   einfach zu einer pflegefamilie kam und nicht zu ihm oder bezieht sich ihre aussage mit den Drogen auf ihn? Ansonsten  kaempft weiter. Beide haben doch das recht sich zu sehen bzw. Dass sie bei ihrem Vater sein kann. wenn alles ein fehler von seiten des jugendamtes war.muesste das recht doch auf seiner Seite sein

Sie sagte damals er würde Drogen nehmen und sie schlagen, da hat natürlich das Jugendamt gehandelt was wir auch voll verstehen. Er wurde dann begutachtet und ein drogentest gemacht  (haarprobe)

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9. Mai 2017 um 12:50
In Antwort auf caputschino

Verstehe nicht so recht, wenn dein partner auch das sorgerecht hat, wieso das kind dann   einfach zu einer pflegefamilie kam und nicht zu ihm oder bezieht sich ihre aussage mit den Drogen auf ihn? Ansonsten  kaempft weiter. Beide haben doch das recht sich zu sehen bzw. Dass sie bei ihrem Vater sein kann. wenn alles ein fehler von seiten des jugendamtes war.muesste das recht doch auf seiner Seite sein

Und zum Thema recht... das Jugendamt gab den Fehler erst vor einem Jahr zu. Dann hieß es aber das Kind habe sich zu sehr eingelebt um nun noch zu wechseln. Unsere bitte um eine langgezogene Rückführung würde abgelehnt. Wir wollten sie ja nicht raus reissen sondern langsam Stück für Stück an uns gewöhnen 

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9. Mai 2017 um 13:30

Krass....dass das überhaupt so rechtens ist. Er hatte ja Sorgerecht....
Würde mir da echt nen Anwalt suchen.
Es kann doch nicht sein, dass das Kind auch nicht langsam zurück geführt wird, nur weil es sich so eingewöhnt hat.

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9. Mai 2017 um 14:48
In Antwort auf filinax3

Hallo Leute..
Mir fällt es total schwer das hier zu schreiben also bitte egal wie eure Meinung dazu ist.. Bitte bleibt freundlich. 

Vor 5 Jahren bekam mein Mann eine Tochter, mit einer Frau die er nicht liebte. Trotz Streit hat er sich dazu bereit erklärt ein geteiltes Sorgerecht zu vereinbaren weil er findet dass eine Tochter zu ihrer Mutter gehört, gerade als Säugling. Alle 2 Wochen und einmal unter der Woche wollte er sie bei sich haben und die Mutter weiterhin unterstützen. 
Er wollte dann seine Tochter sehen und musste leider erfahren dass doe Mutter sie zum Jugendamt brachte mit den Worten "mein Freund schlägt mich und nimmt Drogen, ich habe keine Bindung zu dem Kind ich will dass es in eine Pflegefamilie kommt" 
Er hat natürlich einen Antrag auf Sorgerecht gestellt aber natürlich musste erst alles überprüft werden. Nach 8 Wochen war klar: keine Drogen keine Gewalt alles normal

Er bekam die Auflage ein Kinderzimmer einzurichten und sein Auto  (2 Sitzer) gegen ein kindertaugliches zu tauschen. 
Alles war binnen 2 Wochen erledigt.

Leider war seine Tochter inzwischen einer Dauerpflegefamilie zugesprochen worden.  Es wäre zu lange die ganze Geschichte zu erzählen alles ist mittlerweile 5 Jahre her. 

Wir stehen mitten im Leben bauen gerade ein Haus verdienen gut haben eine weiße Weste keine psychischen Erkrankungen und noch nie Probleme mit dem Gesetz gehabt.

Er darf nur 1x im Monat seine Tochter für 1h sehen. Die Pflege Eltern weigern sich anderen Kontakt zu gewähren, wollen auch nicht das er mit dem Kind alleine ist.
Einmal sagten sie zu uns "seht es doch endlich ein ihr habt keine Chance."

Nach 5 Jahren wollen wir die PE nicht aus dem Leben der kleinen streichen. 
Unser Traum war es die Kontakte zu Strecken, 2x im Monat dann mal am Wochenende einen Tag bei uns mit uns alleine, dann wenn sie sich bei uns sicher fühlt irgendwann mal ein Wochenende und dann mal in den Ferien eine Woche. Wir könnten uns sogar vorstellen alle zusammen in den Urlaub zu fahren, wir wollen die Familie nicht raus streichen aber endlich Gerechtigkeit.
Das Jugendamt hat bereits schriftlich gestanden damals einen Fehler gemacht zu haben aber nach dem Motto:kann man nun nicht mehr ändern

Die kleine dachte bis vor einem Jahr dass ihr Vater ein "Freund" sei der sie gerne ab und zu mal sieht. Die pflegemutter gab zu dem Kind verheimlicht zu haben wer er wirklich ist.

Mittlerweile sagt die kleine ab und zu "Papa" und dass sie ihn gerne öfter sehen würde und ihn auch mal besuchen.

Das letzte Gutachten ist für uns durchweg positiv und für sie pflegemutter negativ ausgefallen. Laut Gutachten "wehrt sie sich vehement dagegen den Umgang mit dem leiblichen Vater zu unterstützen "

Klar können wir das irgendwo verstehen aber es war von Anfang an klar für sie dass die kleine einen Vater hat der um sie kämpft...

Der neue Termin ist bald und ich wüsste gerne was ihr denkt... wie stehen unsere Chancen? Ich bin mit meinem Mann seit 4,5 Jahren zusammen... es ist so ungerecht... 

Liebe Grüße 

Hi du,

was ich dazu denke? Dass da einiges an wichtigen Fakten fehlt.
Ich arbeite im JA und habe am Rande mit dem Pflegekinderdienst zu tun. Ich bin deswegen aber nicht zwangsweise der Meinung, dass alles immer super läuft und nie und nimmer Fehler passieren!!
Was mir vor allem auffällt: Hatte er nun das geteilte Sorgerecht oder nicht? Du schreibst ja dann wieder dass er es beantragen musste...
Ein Kind, für das es zwei Sorgeberechtigte gibt, wird nicht einfach mal eben ohne Zustimmung BEIDER Sorgeberechtigten auf Dauer in eine Pflegefamilie gegeben. (Das wäre im Übrigen im Endeffekt ein Verstoss gegen das Grundgesetz, passiert also nicht so einfach mal als "kleiner Fehler". Definitv nicht.)   Selbst ohne Sorgerecht des Vaters würde vor so einer Massnahme geprüft, ob er in Frage kommt, sich künftig ums Kind zu kümmern.
Und auf Anhieb kämen mir noch einige andere Fragen dazu. Aber das ist ja nicht unbedingt dein Anliegen.
Damit ist es aber natürlich verdammt schwer, was dazu zu sagen. Wenn hier nur die Hälfte der Gründe, warum es so kam wie es kam bekannt sind - kann es auch keine realistische Einschätzung geben, was da wohl auf euch zukommt und wie eure Chancen stehen.
Setzt euch mit dem JA zusammen, sprecht über die Gründe und über Optionen. Das dürfte der erfolgversprechendste Weg für euer Anliegen sein.
Wenn ihr zu dem Sachbearbeiter, der damals den Fehler (?) gemacht hat kein Vertrauen mehr habt, bittet um einen anderen.

Viel Glück, ich wünsche euch dass sich für alle Beteiligten eine gute Lösung findet!

Tiri

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9. Mai 2017 um 18:53

Hallo Leute, beruhigt euch mal es ist natürlich ein Anwalt dran. Der Streit geht seit Anfang an.
Es war nicht mehr ich habe den gesamten Streit schriftlich. Der gesamte Prozess dauert Jahre an, alleine bis man von einem Gutachten zum Termin beim Gericht kommt. Ich wollte auch nur die Chancen wissen bei der oben genannten Sachlage. 

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9. Mai 2017 um 20:53
In Antwort auf filinax3

Hallo Leute, beruhigt euch mal es ist natürlich ein Anwalt dran. Der Streit geht seit Anfang an.
Es war nicht mehr ich habe den gesamten Streit schriftlich. Der gesamte Prozess dauert Jahre an, alleine bis man von einem Gutachten zum Termin beim Gericht kommt. Ich wollte auch nur die Chancen wissen bei der oben genannten Sachlage. 

Aber wie soll denn hier jemand die Sachlage beurteilen können, wenn keiner alle Fakten kennt?
Das Ganze wird doch seitens des JA unter Würdigung aller Umstände entschieden und umgesetzt...
Ich kann gut verstehen, dass man sich in einem öffentlichen Forum nicht nackig machen will - aber dann eine gute Antwort zu bekommen ist unmöglich.
Und alleine deine kurze Schilderung lässt so viele Fragen offen, dass es auf der Hand liegt, dass da Teile fehlen.

Btw: Wenn du findest, dass sich hier Leute "beruhigen" sollten, hast du noch nicht wirklich erlebt, wie es hier manchmal abgehen kann, gerade bei sensiblen Themen.
Ich habe mir die Antworten durchgelesen und mich eher gewundert, wie verhältnismäßig gesittet es zugeht. 

Tiri

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9. Mai 2017 um 21:01

Eine adoption kann man nicht rueckgaengig machen. Aber in eurem fall seh ich schon chancen, da ja nie die rede von einer adoption war, das ihr zumindest mehr besuchsrecht bekommt. wenn sie alt genug ist, auch entscheiden darf ob sie ganz zu euch zieht. Immerhin hat er das sorgerecht. Kann es sein, das ja mitarbeiter und pflegefamilie sich besonders gut verstehen und das die jahre absichtlich hinausgezoegert wurde? Das nach 5 jahren ein kind einfach so aus der familie gerissen werden soll, ist natuerlich nicht optimal. Aber mehr besuchsrechte und umgang sollte schon drin sein. Irgendwann wird sie fragen stellen.... ich moechte dann nicht in der haut der pflegemutter stecken und erklaeren muessen, warum man den umgang verweigert hat.vielleicht redet ihr mal darueber mit der pflegemutter und macht ihr klar das sie sich damit auf dauer keinen gefallen tut. 

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9. Mai 2017 um 21:43
In Antwort auf filinax3

Hallo Leute..
Mir fällt es total schwer das hier zu schreiben also bitte egal wie eure Meinung dazu ist.. Bitte bleibt freundlich. 

Vor 5 Jahren bekam mein Mann eine Tochter, mit einer Frau die er nicht liebte. Trotz Streit hat er sich dazu bereit erklärt ein geteiltes Sorgerecht zu vereinbaren weil er findet dass eine Tochter zu ihrer Mutter gehört, gerade als Säugling. Alle 2 Wochen und einmal unter der Woche wollte er sie bei sich haben und die Mutter weiterhin unterstützen. 
Er wollte dann seine Tochter sehen und musste leider erfahren dass doe Mutter sie zum Jugendamt brachte mit den Worten "mein Freund schlägt mich und nimmt Drogen, ich habe keine Bindung zu dem Kind ich will dass es in eine Pflegefamilie kommt" 
Er hat natürlich einen Antrag auf Sorgerecht gestellt aber natürlich musste erst alles überprüft werden. Nach 8 Wochen war klar: keine Drogen keine Gewalt alles normal

Er bekam die Auflage ein Kinderzimmer einzurichten und sein Auto  (2 Sitzer) gegen ein kindertaugliches zu tauschen. 
Alles war binnen 2 Wochen erledigt.

Leider war seine Tochter inzwischen einer Dauerpflegefamilie zugesprochen worden.  Es wäre zu lange die ganze Geschichte zu erzählen alles ist mittlerweile 5 Jahre her. 

Wir stehen mitten im Leben bauen gerade ein Haus verdienen gut haben eine weiße Weste keine psychischen Erkrankungen und noch nie Probleme mit dem Gesetz gehabt.

Er darf nur 1x im Monat seine Tochter für 1h sehen. Die Pflege Eltern weigern sich anderen Kontakt zu gewähren, wollen auch nicht das er mit dem Kind alleine ist.
Einmal sagten sie zu uns "seht es doch endlich ein ihr habt keine Chance."

Nach 5 Jahren wollen wir die PE nicht aus dem Leben der kleinen streichen. 
Unser Traum war es die Kontakte zu Strecken, 2x im Monat dann mal am Wochenende einen Tag bei uns mit uns alleine, dann wenn sie sich bei uns sicher fühlt irgendwann mal ein Wochenende und dann mal in den Ferien eine Woche. Wir könnten uns sogar vorstellen alle zusammen in den Urlaub zu fahren, wir wollen die Familie nicht raus streichen aber endlich Gerechtigkeit.
Das Jugendamt hat bereits schriftlich gestanden damals einen Fehler gemacht zu haben aber nach dem Motto:kann man nun nicht mehr ändern

Die kleine dachte bis vor einem Jahr dass ihr Vater ein "Freund" sei der sie gerne ab und zu mal sieht. Die pflegemutter gab zu dem Kind verheimlicht zu haben wer er wirklich ist.

Mittlerweile sagt die kleine ab und zu "Papa" und dass sie ihn gerne öfter sehen würde und ihn auch mal besuchen.

Das letzte Gutachten ist für uns durchweg positiv und für sie pflegemutter negativ ausgefallen. Laut Gutachten "wehrt sie sich vehement dagegen den Umgang mit dem leiblichen Vater zu unterstützen "

Klar können wir das irgendwo verstehen aber es war von Anfang an klar für sie dass die kleine einen Vater hat der um sie kämpft...

Der neue Termin ist bald und ich wüsste gerne was ihr denkt... wie stehen unsere Chancen? Ich bin mit meinem Mann seit 4,5 Jahren zusammen... es ist so ungerecht... 

Liebe Grüße 

Hatte einen sehr ähnlichen Fall... nur das ich das KIND bin/war. 

In meinem Fall war es so, das ich nie zurückgeführt wurde sondern in Dauerpflege blieb bis zum 18 Geburtstag.
LG

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9. Mai 2017 um 22:24

Nur leider gibt es tatsächlich Pflegeeltern, die hätten gerne ein eigenes Kind gehabt ( weil sie aus irgendeinem Grund keine eigenen bekommen konnten und für eine Adoption nicht in betracht kamen). Diese Pfelegeeltern, tun dann gerne so als wärs das eigene Kind und blockieren den Umgang. Und wenn dann die vom JA, nicht sofort einen Riegel vorschieben, dann kann es sein, dass eben nur 1x im Monat Kontakt besteht. Und wenn die richtig fies sind, dann schieben die einen Schnupfen des Kindes vor und der Termin fällt dann auch noch öfter mal aus.
 

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