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Rückführung Pflegekind nach 5 jahren- kennt sich wer aus?

13. September 2016 um 10:30

Die Mama eines Freundes meiner Tochter hat mich gerade angerufen.

Der kleine wohnten 5 Jahren zur langzeitpflege bei ihr und ist nun sechs. Er hat einigen therapiebedarf, wird von ihr toll unterstützt, sie macht wirklich alles für ihn. Er hat sich unter ihrer Obhut sehr gut entwickelt. "leider" sieht er seine leiblichen Eltern alle 14 Tage für 3 Stunden. Er ist immer sehr aufgebracht, wenn er zurück kommt. Ich weiß nicht genau was mit seinen Eltern war, aber sie hat mal angedeutet, dass er wohl schwer vernachlässigt wurde und auch körperliche Gewalt erfuhr. Mittlerweile ist er 6.

Und nun wollen seine "Eltern" auf Rückführung klagen. Es gibt wohl gerade ein Urteil in unserer Gegend, wo das Kind nach vier Jahren zum leiblichen Vater zurück kam.

Meine Frage: wie oft passiert sowas? Was, wenn sie tatsächlich damit durchkommen, kann sie das Urteil anfechten?
Ich bin so erschrocken als sie mir das erzählt hat. Er sagt Mama zu ihr, er fühlt sich wohl, sie und ihr Mann sind sein sicherer Hafen.
Sie haben sich jetzt einen spezialisierten Anwalt aus Berlin genommen. Das erstgespräch ist nächste Woche. Hoffentlich kommen die "Eltern" damit nicht durch. Ständig ist etwas wichtiger als die besuchskontakte und auf einmal soll er zurück

LG

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13. September 2016 um 11:11

Ich kenne nur einen Fall
nach ca 2 Jahren.
die Grossmutter hatte schon das Sorgerecht für die beiden anderen, die Mutter selbst hat es krankheitlich bedingt nicht geschafft die Kinder gross zu ziehen.
Der Junge war dann bei der Grossmutter, die Pflegemutter hat ihn dann noch ein paar mal wöchentlich besucht.

Das Problem ist halt, dass eine Pflegefamilie nicht für immer ist, wenn die leiblichen Eltern Besserung zeigen.
haben die Eltern eine Therapie gemacht?
für viele ist es auch schlimm, wenn ihnen die Kinder weggenommen werden.
LG

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13. September 2016 um 11:14

Hallo
Erstmal kann ich die Angst der Pflegemutter nach vollziehen. Schließlich hat man ein Kind, was scheimbar traumatisiert ist, versucht bestmöglichst zu betreuen und zu lieben. Aber , ich bin auch der Meinung das ein Kind zu seinen Eltern gehört und nunmal ist die Pflegemutter nicht die leibliche Mutter.
Vielleicht haben sich die Eltern geändert, eine Therapie gemacht und sich von Grund auf neu sortiert. Dann haben sie die Chance verdient, ihr Kind zurück zu bekommen und einen Neubeginn zu wagen. Ich denke, die Zurückführung wird behutsam angegangen.
Sollten die Eltern sich nicht verändert haben, wird dies der Richter und das Jugendamt dies sehen und eine Rückführung verhindern.
Das der Kleine verstört ist nach den Treffen und die Pflegemutter als Mama anspricht, ist doch klar, was muss der Kleine irritiert sein.
Klar sollte immer im Interesse des Kindes gehandelt werden. Wenn seine Eltern sich geändert haben, finde ich, das ein Kind zu seinen Eltern gehört.
Alles Gute für euch !

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13. September 2016 um 11:59

Ich habe sie nicht gefragt, ob die "Eltern" eine Therapie gemacht haben
Ich weiß, dass Pflegeeltern damit rechnen müssen, dass das Kind zurück geht. Aber ganz ehrlich? Was ist mit dem Kind? Hat das kein Anrecht auf eine konstante Familie? Warum sind die rechte der Eltern so viel wichtiger, als die des Kindes? Der kleine hat durch die Vernachlässigung bindungsprobleme, er hat sich mit 1,5 Jahren selbst in eine Ecke gestellt, wenn er was kaputt gemacht hat. Als wir ihn kennen gelernt haben, ist er beim Windeln vor Angst ausgerastet.
Für mich können diese "Eltern" Therapien noch und nöcher machen. Sie haben diesem kleinen Jungen so viel angetan.

Das macht mich so wütend.

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13. September 2016 um 12:03

Was sind denn das für Pflegeeltern?
Wenn sie ein Pflegekind behalten wollen, dann sollen sie doch eins adoptieren. Das weiß man doch vorher, dass man das Kind nur eine Zeit lang begleitet. Das ist doch echt ein Witz!

Das Kind hat Eltern, und das ist nicht deine Freundin!

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13. September 2016 um 12:09
In Antwort auf gofemhippie

Was sind denn das für Pflegeeltern?
Wenn sie ein Pflegekind behalten wollen, dann sollen sie doch eins adoptieren. Das weiß man doch vorher, dass man das Kind nur eine Zeit lang begleitet. Das ist doch echt ein Witz!

Das Kind hat Eltern, und das ist nicht deine Freundin!

Das Kind lebt seit 5 Jahren bei ihr und hat keinerlei Beziehung zu seinen
Leiblichen Eltern. Was sollen das für Eltern sein, die ihrem Kind das Zuhause nach 5 jahren wegnehmen.

Und ständig besuchskontakte absagen oder verkürzen
Und ihm eine Schüssel chips zum Mittagessen geben
Ihn gegen seine Pflegeeltern aufbringen wollen
Seit vier Monaten die Unterschrift zur schuleinführung verweigern

Man wird nicht automatisch zu Eltern, weil man ein Kind in die Welt setzt.

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13. September 2016 um 12:18

So ist es aber leider
Meistens bei Pflegefamilien.
Nur selten bleiben die Kinder für immer dort.
Die Eltern einer Freundin hatte 2 Pflegekinder, das Mädchen ist jetzt 7j dort und wurde jetzt adoptiert, der Junge musste nach rund 5j zurück zu seinen Eltern. Er wollte nicht und die Familie litt unter dieser Entscheidung. Letztendlich entschied das Amt aber, dass die Eltern alle Bedingungen erfüllt haben (Therapien etc).
Es könnte also sein dass die leiblichen Eltern gute Chancen haben. Rein rechtlich ist es ihr Kind.

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13. September 2016 um 13:07
In Antwort auf lexine_12473990

Das Kind lebt seit 5 Jahren bei ihr und hat keinerlei Beziehung zu seinen
Leiblichen Eltern. Was sollen das für Eltern sein, die ihrem Kind das Zuhause nach 5 jahren wegnehmen.

Und ständig besuchskontakte absagen oder verkürzen
Und ihm eine Schüssel chips zum Mittagessen geben
Ihn gegen seine Pflegeeltern aufbringen wollen
Seit vier Monaten die Unterschrift zur schuleinführung verweigern

Man wird nicht automatisch zu Eltern, weil man ein Kind in die Welt setzt.

Das entscheiden zum Glück
nicht die Möchtegerneltern!

Das war schon ein Fehler, dass das Pflegekind zur Pflegemutter MAMA sagt. Sie ist keine Mama. Das Kind hat eine Mama. Und da liegt der Hund begraben.

Deine Freundin hätte immer darauf hinarbeiten müssen, dass das Kind wieder zu seinen Eltern kann.

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13. September 2016 um 13:10
In Antwort auf gofemhippie

Das entscheiden zum Glück
nicht die Möchtegerneltern!

Das war schon ein Fehler, dass das Pflegekind zur Pflegemutter MAMA sagt. Sie ist keine Mama. Das Kind hat eine Mama. Und da liegt der Hund begraben.

Deine Freundin hätte immer darauf hinarbeiten müssen, dass das Kind wieder zu seinen Eltern kann.

Sorry, aber du scheinst echt ein Problem zu haben
Ein sehr tiefgehendes. Man ist keine Mama nur weil man ein Kind zur Welt bringt. Mama-sein ist viel mehr. Und wer sein Kind vernachlässigt und misshandelt, der hat sein Anrecht sich Mama zu nennen verwirkt.

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13. September 2016 um 13:39
In Antwort auf lexine_12473990

Sorry, aber du scheinst echt ein Problem zu haben
Ein sehr tiefgehendes. Man ist keine Mama nur weil man ein Kind zur Welt bringt. Mama-sein ist viel mehr. Und wer sein Kind vernachlässigt und misshandelt, der hat sein Anrecht sich Mama zu nennen verwirkt.


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13. September 2016 um 13:47
In Antwort auf lexine_12473990

Sorry, aber du scheinst echt ein Problem zu haben
Ein sehr tiefgehendes. Man ist keine Mama nur weil man ein Kind zur Welt bringt. Mama-sein ist viel mehr. Und wer sein Kind vernachlässigt und misshandelt, der hat sein Anrecht sich Mama zu nennen verwirkt.

Ob diese
leibliche Mama nun das Zeug dazu hat, steht auf einem anderen Blatt. Das entscheiden zum Glück Fachpersonen.

Und ob sich das die Mutter verwirkt hat, hast du und die Pflegemutter ganz bestimmt nicht zu bestimmen.

Was nimmt sich deine Freundin eigentlich heraus, gegen die richtigen Eltern zu klagen? Das Kind wurde ihr zur Betreuung gegeben. Und nicht, dass es Mama zu ihr sagt.

Pflegeeltern sind zur Unterstützung da. Untersuchung dafür, dass das Kind wieder zu seinen richtigen Eltern zurück kommt.

Deine Freundin hat den Sinn von Pflegeeltern null verstanden

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13. September 2016 um 14:24
In Antwort auf gofemhippie

Ob diese
leibliche Mama nun das Zeug dazu hat, steht auf einem anderen Blatt. Das entscheiden zum Glück Fachpersonen.

Und ob sich das die Mutter verwirkt hat, hast du und die Pflegemutter ganz bestimmt nicht zu bestimmen.

Was nimmt sich deine Freundin eigentlich heraus, gegen die richtigen Eltern zu klagen? Das Kind wurde ihr zur Betreuung gegeben. Und nicht, dass es Mama zu ihr sagt.

Pflegeeltern sind zur Unterstützung da. Untersuchung dafür, dass das Kind wieder zu seinen richtigen Eltern zurück kommt.

Deine Freundin hat den Sinn von Pflegeeltern null verstanden

Also sollen sie seelenruhig zusehen, wie der junge zurück zu Personen geht
Soll, die es nicht mal drei Stunden lang schaffen sich ordentlich um ihn zu kümmern.

Ich dachte immer, dass die Pflegeeltern sich in erster Linue für das Wohl des Kindes einsetzen sollen. Kein Wunder, dass es so viele misshandelte Kinder gibt, die zurück in schlechte Familien müssen, wenn es Menschen gibt, denen die rechte der Eltern wichtiger sibd, als die rechte der Kinder.

Gut, dass das verantwortliche Fachpersonal in den letzten Jahren sogar dagegen war, dass die "Eltern" öfter besuchskontakte haben dürfen. Eben weil es nicht mal bei den Kontakten alle 14 Tage ordentlich läuft. Und jetzt soll das Kind komplett zurück wenn es nach den Erzeugern geht.

Aber Hauptsache die rechte der Eltern bleiben gewahrt. scheißt doch auf die misshandelten Kinder. Die überleben das schon. Oder eben auch nicht.

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13. September 2016 um 14:42

Ja, in der Theorie wussten sie es
Auch, wenn wohl gesagt wurde, dass eine Rückführung nach mehr als zwei Jahren ehr unwahrscheinlich ist.

"Problem" ist wohl dieser Fall jetzt wo der Vater sein Kind zurück bekam. Die Richterin ist wohl neu und muss in der Begründung gesagt haben, dass es eben Pflegekinder sind und die Kinder eben damit leben müssen. Es gibt nur zwei Richter hier, die solche Fälle nehmen und der eine nimmt keine neuen mehr an. Die Erzeuger spekulieren wahrscheinlich auf die Richterin.

LG

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13. September 2016 um 14:43
In Antwort auf lexine_12473990

Also sollen sie seelenruhig zusehen, wie der junge zurück zu Personen geht
Soll, die es nicht mal drei Stunden lang schaffen sich ordentlich um ihn zu kümmern.

Ich dachte immer, dass die Pflegeeltern sich in erster Linue für das Wohl des Kindes einsetzen sollen. Kein Wunder, dass es so viele misshandelte Kinder gibt, die zurück in schlechte Familien müssen, wenn es Menschen gibt, denen die rechte der Eltern wichtiger sibd, als die rechte der Kinder.

Gut, dass das verantwortliche Fachpersonal in den letzten Jahren sogar dagegen war, dass die "Eltern" öfter besuchskontakte haben dürfen. Eben weil es nicht mal bei den Kontakten alle 14 Tage ordentlich läuft. Und jetzt soll das Kind komplett zurück wenn es nach den Erzeugern geht.

Aber Hauptsache die rechte der Eltern bleiben gewahrt. scheißt doch auf die misshandelten Kinder. Die überleben das schon. Oder eben auch nicht.

Re
Wenn das Kind bei seinen leiblichen Eltern gefährdet ist, gehört es natürlich nicht zurück in die Familie. Ich kenne mich in diesem Bereich nicht aus, aber ich denke doch mal das beide Seiten in der ganzen Zeit von Fachpersonal betreut worden bzw werden. Diese werden doch wohl beurteilen können was in diesem Fall sinvoll ist.
Wenn die Eltern sich nicht verändert haben und durch eine Urteilssprechung, die sie irgendwie aufgeschnappt haben, auf die Idee gekommen sind den Sohm zurück zuholen wollen, werden sie scheitern. Sollten sie aber eine Therapie, ihr Leben mit Beruf, Wohnung etc in den rechten Weg gebracht haben, ist es doch nicht super, wenn sie einen Neuanfang wagen möchten.
Selbstverständlich spielt die Interesse des Kindes die größte Rolle. Niemand wird einfach so den Jungen in eine kaputte Familie setzen. Da müssen doch Auflagen erfüllt worden sei .
LG

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13. September 2016 um 15:04
In Antwort auf starkseinundhoffen

Re
Wenn das Kind bei seinen leiblichen Eltern gefährdet ist, gehört es natürlich nicht zurück in die Familie. Ich kenne mich in diesem Bereich nicht aus, aber ich denke doch mal das beide Seiten in der ganzen Zeit von Fachpersonal betreut worden bzw werden. Diese werden doch wohl beurteilen können was in diesem Fall sinvoll ist.
Wenn die Eltern sich nicht verändert haben und durch eine Urteilssprechung, die sie irgendwie aufgeschnappt haben, auf die Idee gekommen sind den Sohm zurück zuholen wollen, werden sie scheitern. Sollten sie aber eine Therapie, ihr Leben mit Beruf, Wohnung etc in den rechten Weg gebracht haben, ist es doch nicht super, wenn sie einen Neuanfang wagen möchten.
Selbstverständlich spielt die Interesse des Kindes die größte Rolle. Niemand wird einfach so den Jungen in eine kaputte Familie setzen. Da müssen doch Auflagen erfüllt worden sei .
LG

Das ja steht eindeutig hinter der pflegefamilie
Die Eltern sind nach wie vor arbeitslos und wir gesagt, sie schaffen nicht mal drei Stunden mit ihrem Sohn. Da wird der junge eine Stunde früher als vereinbart einfach auf der Treppe abgesetzt ( war dabei als sie heim kam und der junge vor verschlossener Tür stand) oder der Besuch wird im Januar abgesagt, weil das Auto angeblich keine winterreifen hat, etc.

Ich kenn den kleinen jetzt seit fast vier Jahren. Als wir ihn kennen gelernt haben, war er ein nervenbündel. Als er meinen Mann gesehen hat, hat er angefangen zu schreien und sich zu verstecken. Ich weiß noch, wie er sich im Bad versteckt hat und vor Aggression den Kopf auf die Fliesen geschlagen hat ( wir sind dann wieder gegangen).

Ich hab den kleinen echt lieb.

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13. September 2016 um 15:31
In Antwort auf gofemhippie

Ob diese
leibliche Mama nun das Zeug dazu hat, steht auf einem anderen Blatt. Das entscheiden zum Glück Fachpersonen.

Und ob sich das die Mutter verwirkt hat, hast du und die Pflegemutter ganz bestimmt nicht zu bestimmen.

Was nimmt sich deine Freundin eigentlich heraus, gegen die richtigen Eltern zu klagen? Das Kind wurde ihr zur Betreuung gegeben. Und nicht, dass es Mama zu ihr sagt.

Pflegeeltern sind zur Unterstützung da. Untersuchung dafür, dass das Kind wieder zu seinen richtigen Eltern zurück kommt.

Deine Freundin hat den Sinn von Pflegeeltern null verstanden

Weißt du eigentlich
dass es sogar vom JA Unterstützt wird, das Pflegekinder "Mama" zu ihren Pflegemüttern sagen? Der Sinn einer Pflegefamilie ist es dem Kind ne normale Kindheit zu ermöglichen, und es ist nicht normal dass man sich wie in einer Betreuungseinrichtung fühlt. Das Kind weiß offenbar dass es andere Eltern hat. Aber wenn die es nicht mal hinbekommen sich um die Besuchskontakte zu kümmern, sind sie nicht sonderlich prickelnd. Wenn ich warum auch immer mein Kind verliere, bin ich aber 10 Minuten vor der Besuchszeit da.

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13. September 2016 um 15:56

Man kann
hier ohne Ende mit der rechtlichen Situation argumentieren und darauf plädieren, dass Eltern, die eine Dauerpflegschaft übernehmen natürlich theoretisch wissen, dass die oberste Pflicht aller Beteiligten ist, dass die Ursprungsfamilie zusammen geführt wird bzw. überhaupt ein Verhältnis zu den biologischen Eltern aufgebaut wird.
Und dennoch geht es hier um Menschen, die ein Kind aufgenommen haben, dieses lieben und zurück geliebt werden vom Kind und jetzt das seelische und vielleicht auch körperliche Gleichgewicht dieses geliebten Kindes in Gefahr sehen.
Da ist jegliche Logik dahin und es schmerzt einfach ungemein...Deine Freundin UND der Junge tun mir unsagbar leid!!!
Aus meiner Erfahrung heraus passieren diese Rückführungen zu den Eltern tatsächlich eher selten bzw. sind nicht von langer Dauer. (Was man DAMIT den Kindern antut steht wieder auf einem anderen Blatt ...)
Seltsam empfinde ich es, dass nach einem regelmäßigen 14tägigen Kontakt für 3 Stunden schon über eine Rückführung diskutiert wird; das ist lange nicht ausreichend für eine Entscheidung. Wie steht denn das Jugendamt dazu? Oder ist das abseits vom JA eine Drohung der Eltern?

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13. September 2016 um 16:05

Nein
da hat sie alles falsch gemacht. Man kann dem Kind sagen, nein, ich bin die Martha z. B. aber deine Mama ist deine leibliche Mutter. Die Pflegemutter führt die Familie bestimmt nicht zusammen, indem sie sich von dem Pflegekind Mama nennen lässt.

Und es vegetieren bestimmt keine Kinder in Heimen. Und lieblos ists dort auch nicht!

Dass du nicht die aller Hellste bist bezüglich deiner Kinder, weiß ich.

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13. September 2016 um 16:06
In Antwort auf kamala_11901399

Man kann
hier ohne Ende mit der rechtlichen Situation argumentieren und darauf plädieren, dass Eltern, die eine Dauerpflegschaft übernehmen natürlich theoretisch wissen, dass die oberste Pflicht aller Beteiligten ist, dass die Ursprungsfamilie zusammen geführt wird bzw. überhaupt ein Verhältnis zu den biologischen Eltern aufgebaut wird.
Und dennoch geht es hier um Menschen, die ein Kind aufgenommen haben, dieses lieben und zurück geliebt werden vom Kind und jetzt das seelische und vielleicht auch körperliche Gleichgewicht dieses geliebten Kindes in Gefahr sehen.
Da ist jegliche Logik dahin und es schmerzt einfach ungemein...Deine Freundin UND der Junge tun mir unsagbar leid!!!
Aus meiner Erfahrung heraus passieren diese Rückführungen zu den Eltern tatsächlich eher selten bzw. sind nicht von langer Dauer. (Was man DAMIT den Kindern antut steht wieder auf einem anderen Blatt ...)
Seltsam empfinde ich es, dass nach einem regelmäßigen 14tägigen Kontakt für 3 Stunden schon über eine Rückführung diskutiert wird; das ist lange nicht ausreichend für eine Entscheidung. Wie steht denn das Jugendamt dazu? Oder ist das abseits vom JA eine Drohung der Eltern?

Die Eltern drohen mit Klage auf Rückführung
Unabhängig vom Jugendamt. Der ma vom ja steht auch auf der Seite meiner Freundin. Nur nimmt ihr das nicht die Angst, dass der kleine vlt wieder zurück muss. Sie hat schreckliche Angst, dass diese Richterin wieder so undurchsichtig entscheidet ( siehe unten).

LG

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13. September 2016 um 16:07

Eveyh

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13. September 2016 um 16:09

Überanstreng
dich nicht, Schätzchen. Ich bin auch nicht so garstig zu dir

Nicht, dass du noch einen Burnout bekommst
Nimm am Besten deine bunten Kügelchen. Dann wirst du auch ganz schnell wieder fröhlich

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13. September 2016 um 16:13

Julchen
Wenn dem so ist, habe ich Angst, was andere Kinder durchmachen müssen, bevor sie weggenommen werden. Der kleine bekommt ergotherapie, therapeutisches reiten, ist beim kinderpsychologen, Logopädie, hat schwere bindungsstörungen, eine regulationsstörung, sie sind im spz mit ihm, er kommt nächstes Jahr auf eine spezielle schule, etc.

Wahrscheinlich will man gar nicht wissen, was er durchgemacht hat.

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13. September 2016 um 16:13
In Antwort auf meinekleinebiene2

Weißt du eigentlich
dass es sogar vom JA Unterstützt wird, das Pflegekinder "Mama" zu ihren Pflegemüttern sagen? Der Sinn einer Pflegefamilie ist es dem Kind ne normale Kindheit zu ermöglichen, und es ist nicht normal dass man sich wie in einer Betreuungseinrichtung fühlt. Das Kind weiß offenbar dass es andere Eltern hat. Aber wenn die es nicht mal hinbekommen sich um die Besuchskontakte zu kümmern, sind sie nicht sonderlich prickelnd. Wenn ich warum auch immer mein Kind verliere, bin ich aber 10 Minuten vor der Besuchszeit da.

Unser
JA unterstützt das nicht

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13. September 2016 um 16:14
In Antwort auf lexine_12473990

Die Eltern drohen mit Klage auf Rückführung
Unabhängig vom Jugendamt. Der ma vom ja steht auch auf der Seite meiner Freundin. Nur nimmt ihr das nicht die Angst, dass der kleine vlt wieder zurück muss. Sie hat schreckliche Angst, dass diese Richterin wieder so undurchsichtig entscheidet ( siehe unten).

LG

Diese
Angst wird ihr leider niemand nehmen können, das verstehe ich gut!
Sie sollte in diesem Fall allerdings versuchen, sich zu beruhigen, denn das Jugendamt hat da ein sehr sehr großes Mitspracherecht. Ich würde so weit gehen zu sagen, sie haben das ausschlaggebende Mitspracherecht in diesen Fällen. Ganz ehrlich... diese Drohungen kenne ich ziemlich gut (privat und beruflich) und in den meisten Fällen sind die "Eltern" gar nicht in der Lage, ihre Klagen und Drohungen wahr zu machen, aber es ist eben ein wunderbares Spiel mit den Ängsten der Pflegemama.
Es GIBT also bislang noch keine Klage?

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13. September 2016 um 16:14
In Antwort auf lexine_12473990

Also sollen sie seelenruhig zusehen, wie der junge zurück zu Personen geht
Soll, die es nicht mal drei Stunden lang schaffen sich ordentlich um ihn zu kümmern.

Ich dachte immer, dass die Pflegeeltern sich in erster Linue für das Wohl des Kindes einsetzen sollen. Kein Wunder, dass es so viele misshandelte Kinder gibt, die zurück in schlechte Familien müssen, wenn es Menschen gibt, denen die rechte der Eltern wichtiger sibd, als die rechte der Kinder.

Gut, dass das verantwortliche Fachpersonal in den letzten Jahren sogar dagegen war, dass die "Eltern" öfter besuchskontakte haben dürfen. Eben weil es nicht mal bei den Kontakten alle 14 Tage ordentlich läuft. Und jetzt soll das Kind komplett zurück wenn es nach den Erzeugern geht.

Aber Hauptsache die rechte der Eltern bleiben gewahrt. scheißt doch auf die misshandelten Kinder. Die überleben das schon. Oder eben auch nicht.

Wenn
es wirklich misshandelt werden würde, käme es auch nicht zurück

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13. September 2016 um 16:16

Ja stimmt,
es braucht Pflegeeltern. Die die leiblichen Eltern unterstützen. Und nicht die Kinder entfremden und streitig machen

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13. September 2016 um 16:18
In Antwort auf kamala_11901399

Diese
Angst wird ihr leider niemand nehmen können, das verstehe ich gut!
Sie sollte in diesem Fall allerdings versuchen, sich zu beruhigen, denn das Jugendamt hat da ein sehr sehr großes Mitspracherecht. Ich würde so weit gehen zu sagen, sie haben das ausschlaggebende Mitspracherecht in diesen Fällen. Ganz ehrlich... diese Drohungen kenne ich ziemlich gut (privat und beruflich) und in den meisten Fällen sind die "Eltern" gar nicht in der Lage, ihre Klagen und Drohungen wahr zu machen, aber es ist eben ein wunderbares Spiel mit den Ängsten der Pflegemama.
Es GIBT also bislang noch keine Klage?

Offiziell wohl nicht
Allerdings haben die Erzeuger schon einen Anwalt eingeschaltet. Wie lange es dann bis zur Klage dauert, weiß ich nicht.

Wir wussten ja, dass es wieder an der Zeit ist, dass die Erzeuger etwas " mit den Muskeln spielen ". Das machen die alle halbe Jahre. Bisher haben sie immer versucht mehr Kontakt zu bekommen. Im März wollten sie den kleinen über Nacht bekommen. Da hat das ja aber nicht mitgemacht.

Jetzt scheinen sie es aber ernst zu meinen.

LG

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13. September 2016 um 16:23
In Antwort auf gofemhippie

Ja stimmt,
es braucht Pflegeeltern. Die die leiblichen Eltern unterstützen. Und nicht die Kinder entfremden und streitig machen

Hippie....Sag mal, bist du
eigentlich, neben deinem Gekeife und Geschimpfe auf diejenigen, die ja null Ahnung haben und alles falsch machen, auch in der Lage, korrekt zu lesen?
Der Junge hat alle 14 Tage für 3 Stunden Kontakt zu seinen leiblichen Eltern, die ihn vor Jahren schwer traumatisiert haben. Schon von diesem minimalen Kontakt ist der Junge so durcheinander, dass man ihn erstmal wieder gerade rücken muss.
Mit 12 Monaten ist er zu seinen Pflegeeltern gekommen und er kennt seine Pflegemama als Mama, weil diese Frau diejenige ist, die eine Mama für ihn IST. Mit aller Liebe und Konsequenz und Sorge und Ängsten.
Die Pflegemama entfremdet das Kind nicht. Die Mutter, die es soweit hat kommen lassen, dass ihr das Kind weg genommen wird und 5 Jahre nicht bei ihr leben darf entfremdet sich selbst.
All das kann ich aus den Erzählungen der TE lesen, weil ich lesen kann und nicht Halbsätze fehlinterpretiere und auf alles einschlage, weil ich da Bock drauf habe.

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13. September 2016 um 16:24
In Antwort auf gofemhippie

Ja stimmt,
es braucht Pflegeeltern. Die die leiblichen Eltern unterstützen. Und nicht die Kinder entfremden und streitig machen

Ich würde ja fast darauf wetten,
dass man dir die Kinder weg genommen hat und du deswegen so auffährst?!

Oder Du bist ein Troll.

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13. September 2016 um 16:29
In Antwort auf lexine_12473990

Offiziell wohl nicht
Allerdings haben die Erzeuger schon einen Anwalt eingeschaltet. Wie lange es dann bis zur Klage dauert, weiß ich nicht.

Wir wussten ja, dass es wieder an der Zeit ist, dass die Erzeuger etwas " mit den Muskeln spielen ". Das machen die alle halbe Jahre. Bisher haben sie immer versucht mehr Kontakt zu bekommen. Im März wollten sie den kleinen über Nacht bekommen. Da hat das ja aber nicht mitgemacht.

Jetzt scheinen sie es aber ernst zu meinen.

LG

Alle Spekulationen
sind da ja sinnlos. Deiner Freundin wird auch durch keine "Wahrscheinlichkeitsrechnung" von uns geholfen sein, insofern ist es gut, dass sie sich auch selbst einen Anwalt genommen hat, der alle Hintergründe und Fakten sehr viel besser einschätzen kann.
Ich würde mich freuen, wenn du uns hier oder mich per PN auf dem laufenden hältst; wir spielen gerade ziemlich konkret mit dem Gedanken einer Dauerpflegschaft und dementsprechend interessiert mich alles zu dem Thema.
Ich drücke auf jeden Fall deiner Freundin und der Familie alle Daumen, dass einzig und allein das Wohl des Jungen bei allen Entscheidungen ausschlaggebend ist!

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13. September 2016 um 16:31

ODER
aber nicht genug; das könnte ihre Unentspanntheit erklären?!

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13. September 2016 um 16:47

Tja
genau aus diesem grund arbeite ich nicht mehr beim JA ...dieses ganze "mein kind, dein kind, unser kind" geht sowas von und das ständige hin und her mit den kindern und das obwohl man als mitarbeiter selber sieht das es murks wird. aber hauptsache wir halten uns ans recht

soll heißen, ich habe oft genug erlebt und rechtlich ist es auch so, die leiblichen eltern gehen vor. sie werden recht bekommen und sei es, weil sie es sich erlügen vor gericht und dem JA. pflegeeltern sind in meinen augen, die ärmsten menschen der welt. sie investieren zeit und kraft, nicht zuletzt liebe, in ein kind, was dann noch doppelt bestraft wird, ach was, dreifach....zuerst weg von den leiblichen eltern wegen was weiß ich, dann neue eltern kennenlernen, dann wieder weg und wer weiß was dann noch passiert. also von kindeswohl kann hier nicht die rede sein.

und ja, die pfelgeltern sollen sich mama und papa nennen lassen, aber immer dem kind vor augen führen, das es eine andere mama gibt (klar, macht ja sinn es nem baby zu erklären ) wegen einer rückführung....

sag deiner freundin bitte, das sie jetzt stark sein muss und wenn sie denn um das kind kämpfen will, soll sie unbedingt einen anwalt einschalten, nicht für sich, aber für das kind, damit dessen interessen gewahrt sind und vor allem das JA auf ihre seite ziehen. aber selbst dann, es wird schwer werden da was zu wuppen....

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13. September 2016 um 16:51
In Antwort auf gofemhippie

Wenn
es wirklich misshandelt werden würde, käme es auch nicht zurück

Schön, wenn
es so einfach wäre... IST es aber nicht! Tayler und Lara Mia; zu Tode geschüttelt, nachdem sie wieder in die Ursprungsfamilie kamen. Chantal wurde 11; ist an einer Methadon-Vergiftung gestorben, weil das JA sie in eine Familie gab, in der beide Eltern drogensüchtig, aber substituiert waren.
Diese Fälle gibt es viel zu oft, als dass sich die rosa Wölkchen- Sicht aufrecht halten lässt...

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13. September 2016 um 17:00
In Antwort auf afonso_12284878

Ich würde ja fast darauf wetten,
dass man dir die Kinder weg genommen hat und du deswegen so auffährst?!

Oder Du bist ein Troll.

Der
Gedanke kommt einem...

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13. September 2016 um 17:09
In Antwort auf kamala_11901399

Alle Spekulationen
sind da ja sinnlos. Deiner Freundin wird auch durch keine "Wahrscheinlichkeitsrechnung" von uns geholfen sein, insofern ist es gut, dass sie sich auch selbst einen Anwalt genommen hat, der alle Hintergründe und Fakten sehr viel besser einschätzen kann.
Ich würde mich freuen, wenn du uns hier oder mich per PN auf dem laufenden hältst; wir spielen gerade ziemlich konkret mit dem Gedanken einer Dauerpflegschaft und dementsprechend interessiert mich alles zu dem Thema.
Ich drücke auf jeden Fall deiner Freundin und der Familie alle Daumen, dass einzig und allein das Wohl des Jungen bei allen Entscheidungen ausschlaggebend ist!

Nee, meine Frage war ja auch, was sie tun können, sollte die Richterin
Entscheiden, dass der kleine wieder zurück muss. Oder ob sie überhaupt was machen können.

Ich halte dich gern auf dem laufenden. Wir haben noch eine Familie wo zwei pflegejungs wohnen. Beide in langzeitpflege. Dort ist es Bereits so, dass das sorgerecht beim ja liegt und keinerlei Kontakt mit den leiblichen Eltern besteht. Da wird nun auch die Adoption angeregt. Aber auch dort gibt es bei beiden Jungs ( sind auch leibliche Brüder) großer Therapiebedarf. Gerade beim großen, der die Zustände bewusst miterlebt hat.

Dennoch lieben die Eltern beide Jungs über alles. Die Mama hat zum Geburtstag vom großen ein Bild vom ihm als Baby gemalt.es existieren keine Bilder von Ihnen bevor sie zu ihr und ihrem Mann kam. Das fand ich so rührend.

LG

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13. September 2016 um 17:15

..
das tut mir wahnsinnig leid für alle

das kind hatte das Glück eine familie haben zu dürfen und jetzt muss es weg?

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13. September 2016 um 17:18
In Antwort auf lexine_12473990

Nee, meine Frage war ja auch, was sie tun können, sollte die Richterin
Entscheiden, dass der kleine wieder zurück muss. Oder ob sie überhaupt was machen können.

Ich halte dich gern auf dem laufenden. Wir haben noch eine Familie wo zwei pflegejungs wohnen. Beide in langzeitpflege. Dort ist es Bereits so, dass das sorgerecht beim ja liegt und keinerlei Kontakt mit den leiblichen Eltern besteht. Da wird nun auch die Adoption angeregt. Aber auch dort gibt es bei beiden Jungs ( sind auch leibliche Brüder) großer Therapiebedarf. Gerade beim großen, der die Zustände bewusst miterlebt hat.

Dennoch lieben die Eltern beide Jungs über alles. Die Mama hat zum Geburtstag vom großen ein Bild vom ihm als Baby gemalt.es existieren keine Bilder von Ihnen bevor sie zu ihr und ihrem Mann kam. Das fand ich so rührend.

LG

Danke!!

Ich kenne auch Beispiele, in denen der Kontakt zwischen Ursprungsfamilie-Kind- Pflegefamilie ganz vorbildlich verläuft, und tatsächlich kenne ich keinen einzigen Fall persönlich (nur über persönliche Berichte), in denen es eine Rückführung gab.
Rechtlich gesehen haben die Pflegeeltern kaum Chancen, ein gefälltes Urteil über die Rückführung anzufechten. In deinem Fall bleibt zu hoffen, dass es entweder Gepose ist oder aber nicht mal zur Klage kommt, oder diese abgeschmettert wird.
Wie gesagt: ich drücke alle Daumen!!!

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13. September 2016 um 17:59
In Antwort auf kamala_11901399

Hippie....Sag mal, bist du
eigentlich, neben deinem Gekeife und Geschimpfe auf diejenigen, die ja null Ahnung haben und alles falsch machen, auch in der Lage, korrekt zu lesen?
Der Junge hat alle 14 Tage für 3 Stunden Kontakt zu seinen leiblichen Eltern, die ihn vor Jahren schwer traumatisiert haben. Schon von diesem minimalen Kontakt ist der Junge so durcheinander, dass man ihn erstmal wieder gerade rücken muss.
Mit 12 Monaten ist er zu seinen Pflegeeltern gekommen und er kennt seine Pflegemama als Mama, weil diese Frau diejenige ist, die eine Mama für ihn IST. Mit aller Liebe und Konsequenz und Sorge und Ängsten.
Die Pflegemama entfremdet das Kind nicht. Die Mutter, die es soweit hat kommen lassen, dass ihr das Kind weg genommen wird und 5 Jahre nicht bei ihr leben darf entfremdet sich selbst.
All das kann ich aus den Erzählungen der TE lesen, weil ich lesen kann und nicht Halbsätze fehlinterpretiere und auf alles einschlage, weil ich da Bock drauf habe.

Ich kann
lesen. Und ich lese hier, dass es der Pflegemama nur um "ihr" Kind geht. Das ist nicht ihr Kind. Und zum Glück haben Pflegeeltern keine Rechte. Wo kämen wir denn da wieder hin? So wie vor 80-100 Jahren? Dort wurden von so Klosterschwestern auch die Kinder verhökert von solche Problemmüttern.

Zum Glück entscheidet das Fachpersonal. Echt zum Glück

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13. September 2016 um 18:01

Gabelung
du bist aber ne tolle Freundin

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13. September 2016 um 18:16
In Antwort auf gofemhippie

Ich kann
lesen. Und ich lese hier, dass es der Pflegemama nur um "ihr" Kind geht. Das ist nicht ihr Kind. Und zum Glück haben Pflegeeltern keine Rechte. Wo kämen wir denn da wieder hin? So wie vor 80-100 Jahren? Dort wurden von so Klosterschwestern auch die Kinder verhökert von solche Problemmüttern.

Zum Glück entscheidet das Fachpersonal. Echt zum Glück

Keine Ahnung, was
du mit dem Beispiel der Klosterschwestern meinst...
Weißt du, ich finde es völlig in Ordnung, wenn man es wichtig findet, dass auch innerhalb einer Pflegefamilie immer klar ist, wer die biologische Mama ist. Die Art und Weise, wie du hier aber Pflegefamilien angehst, die das Kind, welches ihnen anvertraut wurde lieben und sich um es sorgen, ist einfach nur widerlich.

Auch ich hoffe auf Fachpersonal und zwar auf kompetentes!

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13. September 2016 um 18:19
In Antwort auf gofemhippie

Ich kann
lesen. Und ich lese hier, dass es der Pflegemama nur um "ihr" Kind geht. Das ist nicht ihr Kind. Und zum Glück haben Pflegeeltern keine Rechte. Wo kämen wir denn da wieder hin? So wie vor 80-100 Jahren? Dort wurden von so Klosterschwestern auch die Kinder verhökert von solche Problemmüttern.

Zum Glück entscheidet das Fachpersonal. Echt zum Glück

Genau, es geht um "ihr Kind"
Der kleine ist mehr ihr Kind als er das Kind der anderen Frau je sein wird.
Es geht um das Recht ihres Kindes auf eine schöne Kindheit, auf die Unterstützung, die es braucht und die Liebe, die es verdient. Die Liebe einer wahren Mutter.

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13. September 2016 um 18:52
In Antwort auf ewangeliene

Der
Gedanke kommt einem...

Bestimmt wollte sie
ihre Kinder thermomixen statt waschen oder so, Kann doch mal passieren.

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13. September 2016 um 18:53
In Antwort auf lexine_12473990

Genau, es geht um "ihr Kind"
Der kleine ist mehr ihr Kind als er das Kind der anderen Frau je sein wird.
Es geht um das Recht ihres Kindes auf eine schöne Kindheit, auf die Unterstützung, die es braucht und die Liebe, die es verdient. Die Liebe einer wahren Mutter.

Nein es ist rein rechtlich
überhaupt nicht ihr Kind!

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13. September 2016 um 19:01
In Antwort auf gofemhippie

Ja stimmt,
es braucht Pflegeeltern. Die die leiblichen Eltern unterstützen. Und nicht die Kinder entfremden und streitig machen

Die pflegeeltern
Bekommen halt auch 500,--- 1000,-- minatlich für ein Pflegekind...
LG

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13. September 2016 um 19:02

Jawoi
Du bist wirklich sichtlich überfordert. Vielleicht war das doch alles ein bisschen viel für dich

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13. September 2016 um 19:03
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Die pflegeeltern
Bekommen halt auch 500,--- 1000,-- minatlich für ein Pflegekind...
LG

...
und damit willst du was genau sagen?

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13. September 2016 um 19:06

Eine so emotionale Angelegenheit
wie diesem kommt hoffentlich in die Hände von einem klugen Richter.
Wenn man es genau nimmt,dann gehört dieses Kind niemandem, nur sich selbst.
Da es aber ein Kind ist, braucht es Menschen die sich gut um es kümmern. Das haben die Pflegeeltern ja anscheinend die letzten Jahre gut gemacht und die Liebe ist gegenseitig,was sehr schön ist.

Ich sehe es aber auch so,dass die leiblichen Eltern eine Chance haben sich wieder ihrem Kind anzunähren und es wenn möglich zurückhaben dürfen.

Man stelle sich jetzt mal die Situation umgekehrt vor.
Man bekommt unter nicht günstigen Umständen ein Kind, hat Baustellen im Leben die eben dazuführen,dass das Kind aus der Familie kommt und zu Pflegeeltern, gehen wir mal davon aus,in dem Moment weil es wirklich besser ist.
Man gibt sich Mühe, richtet sein Leben wieder und bessert sich.

So und das Kind das man geboren und hergegeben hat ist immer noch weg.
Ich würde auch versuchen es als Mama wieder zu bekommen.
Ich wüsste dass es schwer ist, für alle Parteien,aber ich könnte nicht anders. Ich würde es mein Leben lang vermissen.

Wie gesagt das ist eine schlimme Sache für alle. Mir tut deine Freundin leid, das Kind muss sich auch nicht gut fühlen, will ja allen gefallen und die leibliche Mutter aber auch.
Ich hoffe es findet sich eine gute Lösung.

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13. September 2016 um 19:14
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Die pflegeeltern
Bekommen halt auch 500,--- 1000,-- minatlich für ein Pflegekind...
LG

Auch
wenn sie 1.000 Euro bekommt. Soviel kostet mein Kind auch. Ist ja nicht so, dass man sie mit Luft und Liebe anziehen kann

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13. September 2016 um 19:18
In Antwort auf kamala_11901399

Keine Ahnung, was
du mit dem Beispiel der Klosterschwestern meinst...
Weißt du, ich finde es völlig in Ordnung, wenn man es wichtig findet, dass auch innerhalb einer Pflegefamilie immer klar ist, wer die biologische Mama ist. Die Art und Weise, wie du hier aber Pflegefamilien angehst, die das Kind, welches ihnen anvertraut wurde lieben und sich um es sorgen, ist einfach nur widerlich.

Auch ich hoffe auf Fachpersonal und zwar auf kompetentes!

Dann
lies mal den Eingangspost.

Leider darf das Kind seine Eltern sehen

Deutete an das Kind wurde misshandelt

Kann das Kind mit einem Jahr sprechen oder was? Das sind Mutmaßungen und wir kennen nur eine Seite. Und wenn diese Pflegemutter mit dem Pflegekind so abwertend redet, wie es uns die TE erzählt. Tja dann hat die Frau den falschen Zeitvertreib gewählt

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13. September 2016 um 19:26
In Antwort auf xxomandragoraoxx

Eine so emotionale Angelegenheit
wie diesem kommt hoffentlich in die Hände von einem klugen Richter.
Wenn man es genau nimmt,dann gehört dieses Kind niemandem, nur sich selbst.
Da es aber ein Kind ist, braucht es Menschen die sich gut um es kümmern. Das haben die Pflegeeltern ja anscheinend die letzten Jahre gut gemacht und die Liebe ist gegenseitig,was sehr schön ist.

Ich sehe es aber auch so,dass die leiblichen Eltern eine Chance haben sich wieder ihrem Kind anzunähren und es wenn möglich zurückhaben dürfen.

Man stelle sich jetzt mal die Situation umgekehrt vor.
Man bekommt unter nicht günstigen Umständen ein Kind, hat Baustellen im Leben die eben dazuführen,dass das Kind aus der Familie kommt und zu Pflegeeltern, gehen wir mal davon aus,in dem Moment weil es wirklich besser ist.
Man gibt sich Mühe, richtet sein Leben wieder und bessert sich.

So und das Kind das man geboren und hergegeben hat ist immer noch weg.
Ich würde auch versuchen es als Mama wieder zu bekommen.
Ich wüsste dass es schwer ist, für alle Parteien,aber ich könnte nicht anders. Ich würde es mein Leben lang vermissen.

Wie gesagt das ist eine schlimme Sache für alle. Mir tut deine Freundin leid, das Kind muss sich auch nicht gut fühlen, will ja allen gefallen und die leibliche Mutter aber auch.
Ich hoffe es findet sich eine gute Lösung.

Das problem ist
das diese Mutter eben nicht alles tut um ihr Kind zu sehen. Nicht mal die Besuchstermine einhalten

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