Home / Forum / Mein Baby / Samenspenderkinder

Samenspenderkinder

6. Februar 2013 um 22:12

dürfen nun erfahren wer ihre väter sind

http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/olg-hamm-i-14-u-7-12-kuenstliche-befruchtung-vater-anonym/2/

Mehr lesen

6. Februar 2013 um 22:15

Krass oder
ein bericht kommt jetzt bei stern TV

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 22:19

Das ist zwar nix Neues mehr,
aber das finde ich schon echt krass. Ich meine da gehen Männer hin um ihren Samen anonym zu spenden, aus welchem Grund auch immer. In paar Jahren melden sich 100 Kinder und verlangen alle Unterhalt. Ich finde es nicht richtig. Ich denke die Zahlen der Spender werden wohl sinken.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 22:21


Naja,eigentlich hat es den paaren gut geholfen die unbedingt ein Kind wollten,ohne das sich jemand anderes(der spender) als Vater einmischen kann und seine rechte fordern kann.



naja sollten sie bei meinem ex klingeln,der hat öfters gespendet

nee jetzt ernsthaft die männer haben gespendet,und die vereinbarung war,das es anonym bleibt und nun das

möchte nicht wissen,wie viele familien das jetzt zerstören kann

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 22:27

Hmm
nicht ganz richtig. Man darf damit bis zu 2000 im Jahr verdienen und wäre es wohl mit den 100 Kindern wohl dich drin. Das mit dem Unterhalt, och doch das kann man, war doch vor kurzem in den Medien!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 22:28


Doch können sie

Nach Kenntnis von ihrem genetischen Vater können die Spenderkinder die Vaterschaft ihres rechtlichen Vaters anfechten und dann die des Spenders gerichtlich feststellen lassen. Dieser ist seinem Kind dann unterhaltspflichtig und muss dessen Erb- und Pflichtteilsansprüche akzeptieren

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 22:33


Samenspender darf nicht anonym bleiben

Jeder Mensch hat das Recht zu erfahren, wer sein leiblicher Vater ist - auch wenn er durch eine anonyme Samenspende gezeugt wurde. Das entschied am Mittwoch (06.02.2013) das Oberlandesgericht in Hamm. Eine junge Frau hatte geklagt.

Die Klägerin war durch eine Samenspende im Essener Zentrum für Reproduktionsmedizin gezeugt worden und ist heute 21 Jahre alt. Um zu erfahren, wer ihr biologischer Vater ist, zog die junge Frau vor Gericht. Sie hat gegen den Klinik-Chef Thomas Katzorke Klage eingereicht, um ihn dazu zu bringen, die Identität ihres Spenders preiszugeben. In der Klinik wurde dem Spender hingegen Anonymität zugesichert. Nachdem die Klägerin in erster Instanz vor dem Landgericht Essen keinen Erfolg hatte, zog sie vor das Oberlandesgericht in Hamm. Dort entschieden die Richter am Mittwoch (06.02.2013) in ihrem Sinne.

Auskunft verstößt nicht gegen ärztliche Schweigepflicht
Das Interesse der Klägerin, ihre Abstammung zu erfahren, sei höher zu bewerten als die Interessen des Beklagten und der Samenspender an einer Geheimhaltung, hieß es in der Begründung. Diese hätten schon bei der Spende mögliche Folgen berücksichtigen und sich auf ein Auskunftsverlangen des Kindes einstellen können. Eine Auskunft verstoße nicht gegen die ärztliche Schweigepflicht, befand das Gericht. Da die Mutter und der gesetzliche Vater der 21-Jährigen mit der Klage einverstanden seien, spielten die Geheimhaltungsinteressen der Eltern keine Rolle mehr. Eine Revision wurde nicht zugelassen, allerdings kann gegen diese Entscheidung Beschwerde eingelegt werden.

Justizministerium sieht vorerst keinen Handlungsbedarf
Das Bundesjustizministerium hielt sich zunächst bedeckt bei der Frage nach möglichen gesetzlichen Konsequenzen. Erst wenn eine Entscheidung oberster Gerichte vorliege, sei zu prüfen, ob es gesetzgeberischen Handlungsbedarf gebe, sagte eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage. Die Vermutung, dass Männer nach dem Urteil nicht mehr zur Samenspende bereit sein dürften, nannte sie "Spekulation"
Unterlagen sollen nicht mehr vorhanden sein
Die 21-Jährige will nun die Bekanntgabe des Namens mit einem Zwangsvollstreckungsverfahren erzwingen. Die entsprechenden Schritte vor dem Landgericht Essen würden eingeleitet, sagte ihr Anwalt nach dem Urteil. Ob sie tatsächlich den Namen ihres Vaters erfährt, ist unklar. Im Prozess sagte Klinik-Chef Katzorke aus, die Daten zu dem Fall lägen nicht mehr vor. Möglicherweise kämen zwei Männer als Spender in Betracht. Das Oberlandesgericht hegte allerdings Zweifel an dieser Aussage. Nach Ansicht der Richter habe er sich in Widersprüche verstrickt und zugegeben, dass nicht alle Daten vernichtet worden seien.

Katzorke, der bei der Verkündung der Entscheidung nicht anwesend war, bezeichnete das Urteil als "rein theoretisch". Die Unterlagen hätten damals nur zehn Jahre aufbewahrt werden müssen, sagte er in einer ersten Reaktion auf die Gerichtsentscheidung.

Auskunftspflicht nicht geregelt
Die Klage vor dem Oberlandesgericht in Hamm war die erste in dieser Konstellation. "Es gibt kein Gesetz, das die Auskunftspflicht regelt", erklärt Gerichtssprecher Christian Nubbemeyer. Zwar gehöre es zu den Persönlichkeitsrechten eines Menschen, seine Herkunft zu kennen, aber daraus wurde keine gesetzliche Regelung im Falle anonymer Samenspenden.

Schätzungen zu Folge sind in Deutschland seit den 1970er Jahren bis zu 110.000 Kinder durch künstliche Befruchtung mit Samen anonymer Spender geboren worden. Die meisten der so gezeugten Kinder wissen nichts davon.
Können auf einen Samenspender Unterhaltsansprüche zukommen?
Theoretisch ja. Zum Beispiel, wenn sein Sperma an eine Single-Frau ging. Rechtlich könnte später die Situation wie nach einem One-Night-Stand entstehen. Aber auch die Kinder von Paaren könnten theoretisch Unterhalt von ihrem leiblichen Vater fordern. Es wäre rechtlich nur sehr kompliziert. Zuerst müsste ein Kind die Vaterschaft seines sozialen Vaters anfechten und Recht bekommen. Danach müsste der Samenspender als biologischer Vater in einem zweiten Gerichtsverfahren festgestellt und zur Zahlung aufgefordert werden. Beide Fälle sind in Deutschland aber noch nicht vorgekommen. In anderen Ländern sind Spender besser gegen Unterhaltsforderungen geschützt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 22:41

Vorallem
jetzt dieses Urteil,als nächstes kommt jemand auf die Idee und dann werden dann auch Adoptionen offen gemacht,anonym in der Babyklappe ablegen wäre auch nicht mehr korrekt,weil die Kinder ja ein anrecht darauf haben,zu erfahren von wem sie stammen

nee sorry kein verständnis für,stellt euch mal vor bei euch würden irgendwann kinder klingeln,weil der mann mal ein Becherchen abgegeben hat,warum auch immer

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 22:42

Finde es nicht gut...
ich kann es natürlich auch verstehen, dass sie ihren biologischen Vater kennenlernen möchte, aber ich denke, dass sie da zuviele Erwartungen reinsetzt und eventuell enttäuscht wird, der Spender hat ja wirklich null Bezug zu ihr und ihrer Mutter. Und wie ich gelesen habe, ist sie mit Vater aufgewachsen, der biologische sollte da also wirklich zweitrangig sein.

Und für die Männer ist es wirklich daneben. Derjenige ist ja bei der Spende davon ausgegangen, dass das anonym ist. Unterhaltspflicht wäre unglaublich, das dürfte wirklich nicht sein.

Ich fürchte, dass durch dieses Urteil die Spendebereitschaft deutlich zurückgeht, was ich gut verstehen kann. Schade für alle Paare mit unerfülltem Kinderwunsch.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 22:49

Ich kanns irgendwie auch net verstehen.
Man muss auch mal an die folgen denken.
Wenn ein samenspenderkind seinen genetischen vater aufsucht und steht ploetzlich dort vor der tuer.

Der spender hat wahrscheinlich ne neue familie, die davon keine ahnung hat und erfaehrt es dadurch. Vielleicht kann man da auch ne familie zerstoeren.

Oder sie sucht ihn auf und es stellt sich raus er ist alkoholiker oder sonst was.
sie hat ja sowieso schon ne identitaetskrise.

also sehr tricky! Da muss auf jeden fall ne klare regelung getroffen um alle beteiligten zu schuetzen.

Lg sandra

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 22:55


die leiblichen Elern haben bei Adoptivkinder keine Verpflichtungen mehr, die gehen an die Adoptiveltern über.

Mit 16 Jahren kann mn über das JA seine leiblichen Eltern suchen, aber mit dem www findet man heute ja auch so relativ schnell Personen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Februar 2013 um 23:09


Also ein Verbot für Babyklappen und geheime Adoption

Dem kind könnte es ja schaden,nicht zu wissen,wer die wirkliche Mutter ist


ich denke solche klagen sind in Zukunft abzusehen

und wird wohl lediglich damit enden,das es mehr abtreibungen und Kindstötungen gibt

Da man gezwungen wird verantwortung zu übernehmen,die man gar nicht möchte,aber trotzdem dem Kind und anderen Frauen oder Männern etwas gutes tun wollte

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. Februar 2013 um 15:20
In Antwort auf orchideen86


Also ein Verbot für Babyklappen und geheime Adoption

Dem kind könnte es ja schaden,nicht zu wissen,wer die wirkliche Mutter ist


ich denke solche klagen sind in Zukunft abzusehen

und wird wohl lediglich damit enden,das es mehr abtreibungen und Kindstötungen gibt

Da man gezwungen wird verantwortung zu übernehmen,die man gar nicht möchte,aber trotzdem dem Kind und anderen Frauen oder Männern etwas gutes tun wollte


Nochmal in die runde schieb

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook