Home / Forum / Mein Baby / Scharlach, bitte um Rat!

Scharlach, bitte um Rat!

2. Juli 2008 um 17:28

Hi,

Nikita war am Sonntag mit uns bei den Schwiegereltern, meine kleinen Nichten waren auch zu Besuch und haben meiner Kleinen Küsschen gegeben, gedrückt etc. Jetzt ruft eben meine Schwiemu an und sagt, dass bei den Beiden heute Scharlach festgestellt wurde.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich angesteckt hat? Worauf muss ich besonders achten? Ich denke wenn, dann hat sie den Virus eh schon in sich, also kann der Kinderarzt wahrscheinlich auch nichts weiter machen außer mich abwarten lassen, oder?

Jackie und Nikita (fast 9 Monate)

Mehr lesen

2. Juli 2008 um 17:31

Hi
bei scharlach sind rote punkte auf der haut zu sehen und fieber.....ich hatte das auch als kind denke da kann man nur abwarten....

alles gute

Gefällt mir

2. Juli 2008 um 17:35
In Antwort auf cassia_12759575

Hi
bei scharlach sind rote punkte auf der haut zu sehen und fieber.....ich hatte das auch als kind denke da kann man nur abwarten....

alles gute

Danke...
...ist das arg schlimm??? Wie lange dauert das?

Gefällt mir

2. Juli 2008 um 17:39
In Antwort auf femie_12274179

Danke...
...ist das arg schlimm??? Wie lange dauert das?

........
Der Scharlach ist eine akute Infektionskrankheit, die vor allem im Kindesalter von vier bis sieben Jahren auftritt. Im Gegensatz zu vielen anderen Kinderkrankheiten kann man mehrfach an Scharlach erkranken. Er wird durch -hämolysierende Streptokokken verursacht. Die Behandlung mit einem entsprechenden Antibiotikum kann den früher gefürchteten Spätkomplikationen vorbeugeScharlach wird durch -hämolysierende Streptokokken der Gruppe A ausgelöst (v.a. Streptococcus pyogenes). Diese müssen einen Bakteriophagen besitzen, der für die Produktion des Scharlach-Toxins verantwortlich ist. Ansonsten kommt es nur zu einer banalen eitrigen Mandelentzündung. Es gibt mehrere Serotypen dieses Bakteriophagen, von denen jeder einzelne eine Erkrankung auslösen kann. Deshalb können Menschen im Lauf des Lebens mehrfach an Scharlach erkranken. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfchen- und Kontaktinfektion über Mund und Rachen. Auch über offene Wunden kann der Erreger übertragen werden (Wundscharlach). Viele Gesunde tragen unbemerkt den Keim in sich und sind die primäre Infektionsquelle.
Symptome [Bearbeiten]
periorale Blässe
Schuppung der Haut an den FingerkuppenDie Krankheit beginnt nach einer Inkubationszeit von zwei bis vier Tagen typischerweise mit Fieber, Schüttelfrost, Erbrechen und einer Rachenentzündung, kann aber auch von Bauch- oder Kopfschmerzen begleitet sein. Der Rachen ist dabei typischerweise tiefrot und die Gaumenmandeln sind geschwollen (Scharlach-Angina). Es kommt zu Schluckschmerzen und Schwellung submandibulärer Lymphknoten. Die Zunge ist zunächst weiß belegt, später lösen sich die Beläge und die Zunge erscheint glänzend rot mit hervorstehenden Geschmacksknospen. Dies wird als Erdbeer- oder Himbeerzunge bezeichnet.

Nach ein bis vier Tagen zeigt sich der charakteristische Ausschlag mit juckenden, dicht beieinander stehenden, stecknadelkopfgroßen, intensiv rotgefärbten leicht erhabenen Flecken. Bevorzugte Stellen sind die Achseln und die Leisten, es kann aber auch der ganze Körper befallen und mit Juckreiz sein, allerdings bleibt das Mund-Kinn-Dreieck frei. Diese periorale Blässe wird auch als Milchbart bezeichnet. Etwa 14 Tage nach Beginn kann es zu einer ebenfalls charakteristischen Schuppung der Haut an den Finger- oder Zehenkuppen oder auch an den gesamten Handflächen und Fußsohlen kommen. Dadurch lässt sich manchmal die Diagnose auch noch im Nachhinein stellen.

Das Auftreten eines solchen scarlatiniformen Exanthems beweist noch nicht, dass der Betroffene an Scharlach erkrankt ist, obwohl alle an Scharlach erkrankten diese Form des Ausschlags aufweisen. Auch viele andere Erkrankungen, allen voran diverse Viruserkrankungen, sowie allergische Reaktionen auf Medikamente oder andere Substanzen können einen solchen Ausschlag zur Folge haben.

Der Verlauf dieser Krankheit kann sowohl schwer, also mit starken Schmerzen, hohem Fieber und deutlichen Ausschlägen, aber auch leicht ausfallen, wobei lediglich leichte Halsschmerzen und wenige Auffälligkeiten auftreten. Scharlach kann auch ohne Fieber, rote Zunge und Ausschlag auftreten, sodass er nicht immer als Scharlach erkannt wird. Immer ist jedoch eine Mandelentzündung oder - falls die Mandeln schon entfernt wurden - eine Rachenentzündung vorhanden.
Scharlach spricht gut auf eine Behandlung mit Penicillin an. Wegen des erhöhten Risikos von Komplikationen bei unbehandelten Verläufen sollte diese Therapie auch konsequent zehn Tage lang durchgeführt werden. Liegt eine Penicillin-Allergie vor, kann auf ein Makrolidantibiotikum wie Erythromycin oder Clarithromycin ausgewichen werden. Daneben gehören zur Behandlung symptomatische Maßnahmen, wie Fiebersenkung, Linderung der Schluckbeschwerden durch Gurgeln oder lokal schmerzstillende Lutschtabletten.


Gefällt mir

2. Juli 2008 um 17:54

Huhu
wir haben scharlach grad hinter uns gebracht. meine große 2,5 jahre hats aus der kita mitgebracht. babys bis 6 monate sind geschützt.

es beginnt meist mit hohem fieber, dann kommt husten dazu, dann hatte meine rote pünktchen im gesamten hals und dazu noch eine himbeerzunge. meist kommt nach 3-4 tagen hautausschlag dazu.

sie hat dann antibiotika bekommen und war auch nach 2 tagen nicht mehr ansteckend. schlimm fand sie es nicht und man hat ihr es auch nicht angemerkt. die kleinen stecken sowieso alles besser weg wie wir.

brauchst eigentlich nur drauf achten, das du fiebersenkende mittel gibst und wirklich das antibiotika nicht vergißt, wie gesagt ist man nach 2 tagen dann nicht mehr ansteckend. aso inkubationszeit sind 2-4 tage.

lg claudi

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Nach hinten gekrümmte Gebärmutter
Von: femie_12274179
neu
12. Mai 2009 um 15:43
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen