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Scheide geschlossen/verklebt - Wer hat Erfahrungen?

31. Juli 2008 um 11:46

Heute wurde dies bei unserer Kleinen bei der U5 festgestellt. War sehr überrascht, da es bisher nicht festgestellt wurde (und mir ist es auch nicht aufgefallen, weil es bisher immer hieß, man solle die Schamlippen nicht auseinanderziehen).
Die äußeren Schamlippen sind bei ihr geschlossen und ich soll jetzt 2-3x am Tag mit einem Wattestäbchen und Creme die Stelle "massieren", damit sich die Scheide öffnet. Die KiÄ hat es mir gezeigt, unter Protest vom Baby.... Wie ich das mehrmals am Tag für mehrere Minuten machen soll ist mir noch schleierhaft. Wenn das nicht hilft, würde man es mit einer Östrogenhaltigen Salbe probieren. Nur selten müsse später operiert werden.
Wer kennt sich mit dem Thema aus od. hat Erfahrungen bzw. wissenswertes zu berichten?

Sunny

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31. Juli 2008 um 12:01

....
Hallo Sunny,
meine Tochter hatte das auch, es wurde glube ich auch bei der u5 festgestellt.
Ich sollte einfach mit einem Wattestäbchen Creme an die Stelle führen, an der es zusammen gewachsen ist. Mit dem Wattestäbchen, weil man da eben genauer hinkommt.
Aber massieren sollte ich da gar nichts, eben nur beim Wickeln danach die Wundschutzcreme da rein.
Bei der u6 wurde dann nochmal nachgegukt und es war alles normal.

Der Arzt meinte, erst wenn es in der Pubertät noch nicht geöffnet wäre, müsste operiert werden.

Aber wie gesagt, bei meiner Maus gings ganz gut!

Alles Liebe!
Kathrin

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31. Juli 2008 um 12:06

Was für Salbe?
Hattet ihr gleich diese Östrogensalbe oder einfach Wundschutzcreme?

Sunny

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31. Juli 2008 um 12:14
In Antwort auf 1974sunny

Was für Salbe?
Hattet ihr gleich diese Östrogensalbe oder einfach Wundschutzcreme?

Sunny

....
Also wir sollten einfach Wundschutzcreme verwenden, erst wenns nicht weg gegangen wäre, die Hormonsalbe.

LG

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31. Juli 2008 um 19:05

Bei
unserer Tochter wurde die Schamlippenverklebung bei der U6 festgestellt. Wir sollten das ca 14 Tage mit einer Östrogensalbe behandeln. Wir haben ganz vorsichtig die Schamlippen geöffnet und die Salbe mit einem Wattestäbchen aufgetragen. Nach ca 1 Woche wars erheblich besser, nach 2 Wochen dann ganz weg. Ich war erst etwas skeptisch (Hormone) - aber nach Rücksprache mit mehreren Ärtzen waren meine Bedenken aus der Welt.
Mein Arzt sagte mir damals, dass er kein Mädchen kennt, bei dem operiert werden musste.
Frag lieber einen weiteren Arzt, auch in Apotheken wird man gut beraten. Deine Methode erscheint mir ehrlich etwas schleierhaft.

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1. August 2008 um 17:26

Erstmal Danke
für die Rückmeldungen! Scheint ja doch gar nicht so selten zu sein. Hab auch noch mal im Netz dazu gelesen. Schon komisch, dass ich bisher noch nie was davon gehört habe, aber vielleicht erzählen das viele Eltern auch nicht. Naja, bin erst mal beruhigt und vielleicht "löst" sich das Problem ja auch ohne die Hormasalbe.

Lg, Sunny

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10. Februar 2010 um 14:57

4 1/2 Jahre schon 3 mal mechanische öffnung
Hallo
Meine Tochter ist 4 1/2 Jahre und für mich ist das was ganz neues das es selten zu einer mechanischen öffnung kommt. Meine Tochter gerät wohl immer an solche KÄ die das sofort aufmachen wollen der erste mal da war sie ca. 2 jahre alt der hat nicht viel erklärt und auch keine salbe verschrieben er hat es gleich aufgerissen dann sollten wir es mit einer Wundsalbe nachbehandeln es war nach nur einer woche wieder genauso verschlossen, aber nochmal wollte ich das nicht so schnell bei dem KA ansprechen. Ich dachte mir dann ich lass es erst so wie es ist denn die Harnröhre war davon nicht betroffen. Als wir dann wegen vieler anderer gründe den KA gewechselt haben hab ich es nochmal angesprochen aber die KÄ wollte da nicht selber drann und die hat mich zum Chirurgen überwiesen der dann die schamlippen mit einem Wattestäbchen geöffnet hat da hatten wir allerdings schon eine 2 wöchige vorbehandlung mit ovestinsalbe gehabt die keinen erfolg gebracht hat. Das war ein total schlimmes erlebniss meine Tochter lies sich danach kaum noch eincremen. Nach etwa 1 jahr nichts tun sind wir nochmal an die sache drangegangen da es zu der zeit auch schon bei ihrer Zwillingsschwester zu verklebung der schamlippen gekommen ist bin ich mit beiden zu einem anderen Chirurgen der hat das dann mit einer beteubungssalbe eingecremt bevor er es aufgezogen hat war wieder ein schreckliches erlebnis aber dieser arzt hat mir die nachbehandlung erklärt was die erstenmale überhaupt nicht der fall war wir mußten die beiden jeden tag morgens und abend mit panthenol salbe eincremen und einmal am tag ein sitzbad machen um die salbe vom vortag abzuwaschen jetzt war alles für 3 monate in ordnung und jetzt fängt das desaster von vorne an und gerade noch mit der tochter die das schon dreimal durchgestanden hat aber jetzt wollte ich noch den rat einer Heilpraktikerin hinzuziehen. ich hab selber schon panik vor dem ganzen denn das öffnen tut mir als mutter auch mit weh wenn ich das mit ansehen muß. ich weiß einfach nicht mehr weiter.

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10. Februar 2010 um 17:37

Wo
findet man den so alte sachen

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21. Januar 2013 um 11:47

Hallo Sunny
Ist zwar schon ne ganze Weile her, seit du die Frage gestellt hast, aber da hatte ich noch kein Kind. Meine Tochter ist jetzt 13 Monate und bei der U6 wurde eine Verklebung der inneren Schamlippen festgestellt.Ich habe eine Creme (heißt: XAPRO-keine Ahnung, ob das eine Hormoncreme ist) von der KiÄ verschrieben bekommen, die ich morgens und abends mit dem Wattestäbchen vorsichtig auftragen sollte 14tage lang. Das hat funktioniert, aber leider ist es jetzt wieder fast ganz verschlossen und so richtig weiß ich nicht,was ich machen soll. Ich will nicht,dass sie operiert werden muss!!! Wie sieht es nun 4Jahre nach deinem post aus?hat sich das gegeben oder musstest du noch sehr viel über dein Kind ergehen lassen?
Gruß Anni

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21. Januar 2013 um 21:06

Wie kann denn sowas passieren?
ich meine, wenn du sie gebadet u gewickelt hast, das hätte dir doch früher auffalllen müssen bzw. wäscht man die Kinder doch auch mal zwischen den Beinen Ist mir irgendwie unbegreiflich bzw. Frage ich mihc ob das mit mangelnder Hygiene zu tun hat.. sorry...

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20. November 2013 um 12:53
In Antwort auf tambosimum

Wie kann denn sowas passieren?
ich meine, wenn du sie gebadet u gewickelt hast, das hätte dir doch früher auffalllen müssen bzw. wäscht man die Kinder doch auch mal zwischen den Beinen Ist mir irgendwie unbegreiflich bzw. Frage ich mihc ob das mit mangelnder Hygiene zu tun hat.. sorry...

Keine Ahnung vom Thema, aber mitreden....
....absolut unqualifizierte Aussage. Komme gerade von der U5 meiner Tochter und habe ebenfalls die Diagnose "verklebte Schamlippen" erfahren. Es hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun!!! Mir wurde bislang auch immer gesagt, ich soll beim Wickeln und Waschen nichts auseinanderziehen.

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20. November 2013 um 13:25

So weit ich weiß,
müssen die inneren schamlippen geöffnet werden wenn das Baby/Kind unter blasenentzündungen leidet. Meine erste Tochter hatte das auch. Der erste KiA schrieb mir sofort eine Hormonsalbe auf. Ich hab's nicht geschmiert weil meine Tochter keine Probleme damit hatte. Die haben sich mit 2 Jahren dann selbst geöffnet.
Bei meiner zweiten Tochter werde ich deswegen auch nix unternehmen soweit alles in Ordnung sein wird.

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28. Februar 2017 um 21:39
In Antwort auf tambosimum

Wie kann denn sowas passieren?
ich meine, wenn du sie gebadet u gewickelt hast, das hätte dir doch früher auffalllen müssen bzw. wäscht man die Kinder doch auch mal zwischen den Beinen Ist mir irgendwie unbegreiflich bzw. Frage ich mihc ob das mit mangelnder Hygiene zu tun hat.. sorry...

Dahinter steckt keine Fehlbildung der äusseren Geschlechtsorgane, sondern ein Hormonmangel während der hormonellen Ruhephase vor der Pubertät. In dieser Zeit produzieren die Eierstöcke noch keine Östrogene, die bei erwachsenen Frauen dafür sorgen, dass die Haut im Bereich der Schamlippen gut durchblutet und damit geschützter ist. Bei kleinen Mädchen oder bei Frauen in der Menopause ist der Einfluss der weiblichen Geschlechtsorgane nicht stark genug, deshalb ist die Haut im Intimbereich anfälliger für winzige Verletzungen und Entzündungen. An diesen Stellen kann es dazu kommen, dass die Schamlippen an ihren Rändern miteinander verkleben.

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